DE4031187A1 - Verfahren und vorrichtung zum steuern des durchlaufspeicherbetriebes bei brauchwasserzapfung - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum steuern des durchlaufspeicherbetriebes bei brauchwasserzapfungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum
Steuern des Durchlaufspeicherbetriebes bei Brauchwasser
zapfung an einem Wandheizgerät sowie auf eine Vorrichtung
hierfür, bestehend aus einem von einer Wärmequelle beheizba
ren Durchlaufspeicher für einen Kombi-Wasserheizer mit
Brauchwasseraufbereitung und Raumheizung, insbesondere für
ein Gaswandheizgerät, mit einem Sekundär-Wärmetauscher,
durch den das Brauchwasser vom Heizwasser erwärmt wird, mit
einer Zapfarmatur mit Wasserschalter sowie mit einem Dreiwe
ge-Ventil für das Umschalten von Heiz- auf Brauchwasserbe
trieb über eine Regeleinheit.
Bei derartigen Anlagen mit Durchlaufspeichern kann man drei
Betriebsphasen unterscheiden.
Den Anlaufbetrieb, der bei Zapfbeginn mit der Mindestzapf
menge startet und mit Erreichen der vollen Wärmetauscherlei
stung endet, den Durchlaufbetrieb, der sich dem thermischen
Anlauf anschließt und eine zeitlich unbegrenzte Wasserent
nahme gewährleistet und den Nachladebetrieb, der den Spei
cherinhalt innerhalb vorgegebener Schranken thermisch in
Bereitschaft hält, um bei Zapfbeginn die noch fehlende Lei
stung des Wärmetauschers auszugleichen.
Bei diesen Geräten ist für die Brauchwassererwärmung ein
Sekundär-Wärmetauscher vorhanden, in dem das Brauchwasser
durch Heizwasser erwärmt wird. Beim Zapfen von Brauchwasser
wird durch einen Wasserschalter das elektrische Dreiwege-
Ventil betätigt und das Heizwasser über den Sekundärwärme
tauscher geleitet. Zur Überbrückung des Leistungsdefizites
bei Zapfbeginn während des thermischen Anlaufs muß ein aus
reichend großer Speicherraum mit Brauchwasser von ausrei
chend hoher Temperatur zur Verfügung stehen. Große Speicher
sind jedoch sowohl bau- als auch heizungstechnisch nicht be
sonders vorteilhaft.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zu entwickeln, durch
welche sich eine Brauchwasserbereitstellung für Wandheizgeräte
ergibt, die mit einem Minimum an Speicherraum, Sensorik und
Aktorik eine Warmwasserdarstellung gewährleistet, die sich
durch eine schnelle Verfügbarkeit, eine hohe Auslauftempera
turkonstanz und eine unbegrenzte Entnahmemenge auszeichnet.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei einem Verfahren zum
Steuern des Durchlaufbetriebes bei Brauchwasserzapfung an
einem Wandheizgerät, vorzugsweise an einem Kombi-
Wasserheizgerät mit Brauchwasseraufbereitung und Raumhei
zung, welches einen Sekundär-Wärmetauscher und mindestens
einen Speicher aufweist, dadurch, indem während des thermi
schen Anlaufs der zufließende Kaltwasserstrom mit konti
nuierlich zunehmenden Anteil dem Wärmetauscherbereich und
mit kontinuierlich abnehmenden Anteil dem Speicherbereich
zugeführt wird, wobei die Summe der Teilströme konstant be
messen wird, daß der Durchlaufbetrieb in bekannter Weise
über den Wärmetauscherbereich durchgeführt wird und daß bei
Nachladebetrieb eine Zirkulationsströmung zwischen Wärmetau
scherbereich und Speicherbereich aufgrund der Dichteunter
schiede des Wassers der jeweiligen Bereiche eingeleitet
wird.
Durch diese Maßnahmen wird trotz relativ kleiner Speicherbe
reiche von Zapfbeginn an eine im wesentlichen konstante
Brauchwassertemperatur erzielt, welche auch über eine länge
re Zapfdauer problemlos aufrechterhalten werden kann.
Gegebenenfalls ist es gemäß einer weiteren Maßnahme der Er
findung noch zweckmäßig, daß das konstante Umschalten der
Teilströme während des thermischen Anlaufs erst nach einer
definierten Anfahrverzögerung vorgenommen wird. Diese Verzö
gerung hängt von den jeweiligen Gerätedaten, wie Speicherka
pazität, Heizvermögen und dgl. ab.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens bei einem
Kombi-Wasserheizer der eingangs genannten Gattung besteht
darin, daß der Durchlaufspeicher aus zwei Teilen, einem
Speicher mit dem Sekundär-Wärmetauscher und einem weiteren
Speicher, besteht, daß die Speicher über eine Warmwasser-
Verbindungsleitung und über eine Kaltwasser-Verbindungs
leitung parallel geschaltet sind, daß in der Kaltwasser-
Verbindungsleitung ein Dreiwege-Umsteuerventil angeordnet
ist, welches dem Wasserschalter in der Kaltwasserleitung
nachgeschaltet ist und daß das Dreiwege-Umsteuerventil mit
einem Ventilantrieb versehen ist, der elektrisch und/oder
thermisch steuerbar ist.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme kann eine wirksame
Überbrückung der Anfangsverzögerung beim thermischen Anlauf
erzielt werden. Bei einem Minimum an Speicherraum wird eine
schnelle Verfügbarkeit und eine hohe Brauchwassertempera
turkonstanz erreicht.
Bei einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung, bei der der
dem Durchlaufspeicher zufließende Kaltwasserstrom während
des thermischen Anlaufs mit kontinuierlich zunehmendem An
teil für die Wärmetauscherseite und im gleichen Maße abneh
mendem Anteil für die Speicherseite aufgeteilt wird, weist
der Verschlußteil und/oder der Körper des Umsteuerventiles
Ausnehmungen auf, die bei Ruhestellung des Umsteuerventiles
die Flußrichtung von der Kaltwasserleitung zum Speicher
freigeben, die jedoch bei Zapfbetrieb unter Betätigung des
Ventilantriebes einerseits kontinuierlich den Strömungs
durchfluß zum Speicher vermindern und anderseits in gleichem
Maße den Strömungsdurchfluß zum Speicher mit dem Sekundär-
Wärmetauscher erhöhen, so daß die Summe der Teilströme zu den
beiden Speichern konstant bleibt.
Für den Durchlaufbetrieb sieht gemäß einem weiteren Merkmal
die Erfindung vor, daß der Verschlußteil und/oder der Körper
des Umsteuerventiles Ausnehmungen aufweist bzw. aufweisen,
die die Flußrichtung von der Kaltwasserleitung zum Speicher
mit dem Sekundär-Wärmetauscher voll freigeben, hingegen ist
bei der Stellung des Umsteuerventiles im Nachladebetrieb die
Kaltwasser-Verbindungsleitung zwischen den beiden Speichern
freigegeben und gegebenenfalls die Flußrichtung von der
Kaltwasserleitung gesperrt.
Um der Trägheit während der Anlaufphase besser gerecht zu
werden, wird gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfin
dung dem Ventilantrieb ein Zeitglied vorgeschaltet, wodurch
die Umsteuerung des Umsteuerventiles beim thermischen Anlauf
mit einer definierten Anfangsverzögerung erfolgt.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden anhand der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnah
me auf die Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt
schematisch eine Ausführungsform eines Kombi-Wasserheizers.
Der Kombi-Wasserheizer weist einen von einem Brenner 1 be
heizten Primär-Wärmetauscher 2 auf, der an eine mit einer
Umwälzpumpe 3 versehene Rücklaufleitung 4 und eine Vorlauf
leitung 5 angeschlossen ist, wobei letztere einen Vorlauf-
Temperaturfühler 6 aufweist, der an eine Meßleitung 7 ange
schlossen ist, die zu einem Eingang einer Regeleinheit 8
führt. In der Rücklaufleitung 4 ist weiters ein Dreiwege-
Ventil 9 angeordnet, welches über einen Motorantrieb 10
betätigbar ist. Der Motorantrieb 10 des Dreiwege-Ventiles 9
bezieht seine Stellenergie über eine Leitung 11 von der Re
geleinheit 8. Im Dreiwege-Ventil 9 münden die Heizwasser-
Rücklaufleitung 12, die von einem nicht dargestellten Hei
zungssystem, z. B. von Heizkörpern, kommt und die Wärmetau
scher-Rücklaufleitung 13, welche von einem Sekundär-Wärme
tauscher 17 im Speicher 14 zum Wasserheizer zurückführt. Die
Vorlaufleitung 5 teilt sich in einem T-Stück in die Hei
zungsvorlaufleitung 15 und die Wärmetauscher-Vorlaufleitung
16, die in den Durchlaufspeicher 14 zum Wärmetauscher 17
führt, auf.
Der Brenner 1 wird über eine Gasleitung 27, über ein Gasven
til 28, das durch einen Magnetantrieb 29 gesteuert wird,
sowie über eine Gasregeleinrichtung mit Gas versorgt. Der
Magnetantrieb 29 ist durch eine Stelleitung 31, ein Bren
nergebläse 30 durch eine Leitung 32 mit der Regeleinheit 8
verbunden. Weiters sind dem Brenner 1 noch, nicht näher dar
gestellte Einrichtungen, wie Zündeinrichtung, Flammenmel
deeinrichtung usw., zugeordnet.
Im Speicher 14, der als Brauchwasserspeicher mit entspre
chender Isolation ausgebildet ist, ist der Sekundär-Wärme
tauscher 17, beispielsweise in Form einer Glattrohrschlange
aus Kupferrohren, angeordnet. Koaxial in der Glattrohr
schlange sind Einbauten 18 zur Strömungsführung befestigt.
Der Anschluß für die Kaltwasserzuleitung ist im unteren Be
reich des Speichers 14 vorgesehen.
Neben dem Speicher 14 mit dem Sekundär-Wärmetauscher 17 ist
ein weiterer Speicher 19 angeordnet. Ein Temperaturfühler 34
dieses Speichers 19 ist über eine Leitung 35 mit der Regel
einheit 8 verbunden. Die beiden Speicher 14 und 19 sind in
ihrem oberen Bereich durch eine Warmwasser-Verbindungs
leitung 33 und in ihrem unteren Bereich durch eine Kaltwas
ser-Verbindungsleitung 36 miteinander verbunden und so zwi
schen der Kaltwasserleitung 25 und der Brauchwasserleitung
24 parallelgeschaltet. Die Brauchwasserleitung 24 ist direkt
an die Warmwasser-Verbindungsleitung 33 angeschlossen, woge
gen die Kaltwasserleitung 25 über ein Dreiwege-Umsteuer
ventil 37 mit der Kaltwasser-Verbindungsleitung 36 verbunden
ist. Das Umsteuerventil 37 ist durch einen elektrisch und/
oder thermisch über eine Leitung 39 gesteuerten Ventilantrieb
38 betätigbar. In der Kaltwasserleitung 25 ist ein Wasser
schalter 21 mit Temperaturwähler und Mikroschalter 23, wel
cher über eine Leitung 40 mit der Regeleinheit 8 verbunden
ist, angeordnet. Bei Zapfbetrieb, d. h. wenn über eine Zapf
armatur der Brauchwasserleitung 24 Warmwasser entnommen
wird, strömt Kaltwasser durch die Kaltwasserleitung 25 über
den Wasserschalter 21 nach. Durch den Druckunterschied löst
der Mikroschalter 23 des Wasserschalters 21 durch Signale
über die Leitung 40 an die Regeleinheit 8 den Brauchwasser
betrieb aus.
Die Dimensionierung der beiden Speicher 14 und 19 hängt vor
allem von der maximal möglichen Zapfmenge, von der Anlauf
zeit auf der Beheizungsseite sowie von den Kennlinien des
Dreiwege-Umsteuerventiles 37 ab.
Der Durchlaufspeicherbetrieb mit den beiden parallelgeschal
teten Speichern 14 und 19 funktioniert wie folgt:
Bei einem Zapfbetrieb durch Öffnen des Zapfventiles 20 und
Überschreiten des Mindestzapfdurchsatzes wird über den Mi
kroschalter 23 des Wasserschalters 21 der Brauchwasservor
rangbetrieb ausgelöst. Das Dreiwege-Ventil 9 wird über die
Regeleinheit 8 vom Motor 10 auf den Ladekreis umgesteuert.
Gleichzeitig wird über die Regeleinheit 8 das Brennergebläse
30 und nach Ablauf der Spülzeit das Gasventil 28 sowie die
Zündeinrichtung angesteuert und der Brenner 1 geht in Be
trieb. Das dem Wasserschalter 21 nachgeordnete Umsteuerven
til 37 steht bei Zapfbeginn in Flußrichtung auf den Speicher
19, so daß der volle Zapfdurchsatz zunächst über den Spei
cher 19 zur Zapfstelle abfließt. Mit einer definierten An
fangsverzögerung durch ein Zeitglied in der Regeleinheit 8
steuert der Ventilantrieb 38 die Flußrichtung kontinuierlich
und innerhalb einer vorgegebenen Zeit auf den Speicher 14
mit dem Sekundär-Wärmetauscher 17 um. Dabei sind die Strö
mungswiderstände innerhalb der Leitungsführung so abge
stimmt, daß die Summe der Teilströme gleich bleibt. Der Ven
tilantrieb 38 des Umsteuerventiles 37 kann sowohl elek
trisch, z. B. mittels Motor oder elektrisch beheiztem Dehn
stoffkörper, als auch thermisch, beispielsweise durch Flüs
sigkeitsfühler, Dehnkörper oder dgl., oder aus einer Kombi
nation von beiden realisiert sein.
Oberhalb des Wärmetauschers 17 im Speicher 14 ist noch ein
Speicherraum 22 vorgesehen, der ebenso wie der Raum des
Speichers 19 zur Überbrückung des Leistungsdefizits bei
Zapfbeginn dient. Darüber hinaus nimmt er im Durchlaufbe
trieb die Funktion eines Dämpfers wahr, der die bei taktend
betriebenem Brenner 1 unvermeidlichen Temperaturschwingungen
des Warmwassers auf ein akzeptables Maß verringert.
Nach Beendigung des Zapfbetriebes erfolgt zunächst ein Nach
laden des Speichers 19. Der Nachladebetrieb wird ausgelöst
und beendet durch den Temperaturfühler 34 im Speicher 19.
Während des Nachladebetriebs befindet sich das Umsteuerven
til 37 in einer Mittelstellung, so daß die Speicher 14 und 19
über die Kaltwasser-Verbindungsleitung 36 verbunden sind. Da
die Speicher 14 und 19 in ihrem oberen Bereich über die
Warmwasser-Verbindungsleitung 33 permanent in Verbindung
stehen, setzt aufgrund der Dichteunterschiede der jeweiligen
Wasserinhalte eine Zirkulationsströmung ein, die das im
Speicher 14 erwärmte Brauchwasser in den Zusatzspeicher 19
abfließen läßt und das kühlere Wasser des Speichers 19 dem
Speicher 14 von unten zuführt. Mit Beendigung des Nachlade
vorganges steuert das Ventil 37 wieder in die anfängliche
Ruheposition um. Das Heizgerät bedient wieder die Heizung
oder geht im Sommerbetrieb in Bereitschaftsstellung.
Claims (7)
1. Verfahren zum Steuern des Durchlaufbetriebes bei
Brauchwasserzapfung an einem Wandheizgerät, vorzugs
weise an einem Kombi-Wasserheizgerät mit Brauchwas
seraufbereitung und Raumheizung, welches einen Se
kundär-Wärmetauscher und mindestens einen Speicher
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß während des
thermischen Anlaufs der zufließende Kaltwasserstrom
mit kontinuierlich zunehmenden Anteil dem Wärmetau
scherbereich und mit kontinuierlich abnehmenden An
teil dem Speicherbereich zugeführt wird, wobei die
Summe der Teilströme konstant bemessen wird, daß der
Durchlaufbetrieb in bekannter Weise über den Wärme
tauscherbetrieb durchgeführt wird und daß bei Nach
ladebetrieb eine Zirkulationsströmung zwischen Wär
metauscherbereich und Speicherbereich aufgrund der
Dichteunterschiede des Wassers der jeweiligen Berei
che eingeleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das kontinuierliche Umschalten der Teilströme
während des thermischen Anlaufs nach einer definier
ten Anfahrverzögerung, welche von den jeweiligen
Gerätedaten, wie Speicherkapazität, Heizvermögen und
dgl. abhängig ist, durchgeführt wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 oder 2, mit einem von einer Wärmequelle
beheizbaren Durchlaufspeicher für einen Kombi-
Wasserheizer mit Brauchwasseraufbereitung und Raum
heizung, insbesondere für ein Gaswandheizgerät, mit
einem Sekundär-Wärmetauscher, durch den das Brauch
wasser vom Heizwasser erwärmt wird, mit einer Zapf
armatur mit Wasserschalter sowie mit einem Dreiwe
ge-Ventil für das Umschalten von Heiz- auf Brauch
wasserbetrieb über eine Regeleinheit, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Durchlaufspeicher aus zwei
Teilen, einem Speicher (14) mit dem Sekundär-Wärme
tauscher (17) und einem Zusatzspeicher (19) besteht,
daß die Speicher (14, 19) über eine Warmwasser-Ver
bindungsleitung (33) und über eine Kaltwasser-Ver
bindungsleitung (36) parallel geschaltet sind, daß
in der Kaltwasser-Verbindungsleitung (36) ein Drei
wege-Umsteuerventil (37) angeordnet ist, welches dem
Wasserschalter (21) in der Kaltwasserleitung (25)
nachgeschaltet ist und daß das Dreiwege-Umsteuer
ventil (37) mit einem Ventilantrieb (38) versehen
ist, der elektrisch und/oder thermisch steuerbar
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschlußteil und/oder der Körper des Um
steuerventiles (37) Ausnehmungen aufweist bzw. auf
weisen, die bei Ruhestellung des Umsteuerventiles
die Flußrichtung von der Kaltwasserleitung (25) zum
Zusatzspeicher (19) freigeben.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Verschlußteil und/oder der Körper
des Umsteuerventiles (37) Ausnehmungen aufweist bzw.
aufweisen, die bei Zapfbetrieb unter Betätigung des
Ventilantriebes (38) einerseits kontinuierlich den
Strömungsdurchfluß zum Zusatzspeicher (19) vermin
dern und anderseits in gleichem Maße den Strömungs
durchfluß zum Speicher (14) mit dem Sekundär-Wärme
tauscher (17) erhöhen, so daß die Summe der Teilströ
me zu den beiden Speichern (14, 19) konstant bleibt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil und/oder
der Körper des Umsteuerventiles (37) bei Stellung im
Durchlaufbetrieb Ausnehmungen aufweist bzw. aufwei
sen, die die Flußrichtung von der Kaltwasserleitung
(25) zum Speicher (14) mit dem Sekundär-Wärmetau
scher (17) voll freigeben.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil und/oder
der Körper des Umsteuerventiles (37) bei Stellung im
Nachladebetrieb Ausnehmungen aufweist bzw. aufwei
sen, die die Flußrichtung der Kaltwasser-Verbin
dungsleitung (36) zwischen den beiden Speichern
(14, 19) freigegeben und gegebenenfalls die Flußrich
tung von der Kaltwasserleitung (25) sperren.
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