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DE4030778A1 - Verfahren zur herstellung eines magnetaufzeichnungsmediums - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines magnetaufzeichnungsmediums

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Publication number
DE4030778A1
DE4030778A1 DE4030778A DE4030778A DE4030778A1 DE 4030778 A1 DE4030778 A1 DE 4030778A1 DE 4030778 A DE4030778 A DE 4030778A DE 4030778 A DE4030778 A DE 4030778A DE 4030778 A1 DE4030778 A1 DE 4030778A1
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DE
Germany
Prior art keywords
coating
liquid
magnetic
flexible support
applying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4030778A
Other languages
English (en)
Inventor
Chino Naoyoshi
Hiromu Ueha
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE4030778A1 publication Critical patent/DE4030778A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/84Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers
    • G11B5/855Coating only part of a support with a magnetic layer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/02Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the liquid or other fluent material being discharged through an outlet orifice by pressure, e.g. from an outlet device in contact or almost in contact, with the work
    • B05C5/0254Coating heads with slot-shaped outlet
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C9/00Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important
    • B05C9/06Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important for applying two different liquids or other fluent materials, or the same liquid or other fluent material twice, to the same side of the work

Landscapes

  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Manufacturing Of Magnetic Record Carriers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Magnet­ aufzeichnungsmediums, bei dem ein flexibler Träger (nachstehend als "Bahn" bezeichnet) aus einem Kunststoffilm, aus Papier, einer Metallfolie oder dgl. mit einer Beschichtungs­ flüssigkeit, beispielsweise einer magnetischen Flüssigkeit, einer Oberflächenschutzflüssigkeit oder dgl., beschichtet (überzogen) wird.
Zu konventionellen Beschichtungsverfahren zum Aufbringen einer Beschichtungsflüssigkeit auf eine Bahn in einem Verfahren zur Herstellung eines Magnetaufzeichnungsmediums gehören ein Be­ schichtungsverfahren vom Walzen-Typ, ein Beschichtungsverfahren vom Raupen-Typ, ein Beschichtungsverfahren vom Vorhang-Typ und ein Beschichtungsverfahren vom Extrusions-Typ. Bei allen diesen Beschichtungsverfahren wird eine Beschichtungs­ flüssigkeit auf eine Bahn aufgebracht in einer Breite, die geringer ist als die tatsächliche Breite der Bahn, so daß im allgemeinen Abschnitte in einem Bereich von mehreren mm bis zu mehreren 10 mm entlang den beiden Rändern der Bahn unbe­ schichtet bleiben.
Beispiele für Beschichtungsvorrichtungen vom Extrusions-Typ zum Aufbringen einer Beschichtungsflüssigkeit auf eine kontinuierlich laufende Bahn mittels eines Beschichtungskopfes, der gegen die Bahn gepreßt wird, sind in den ungeprüften japanischen Patentpublikationen Sho-57-84 771, Sho-58-104 666, Sho-58-109 162, Sho-58-18 069, Sho-58-18 070 und Sho-60-78 664, in den japanischen Patentanmeldungen Sho-59 94 657 und Sho-61-230 173 und in der japanischen Pa­ tentpublikation Sho-45-14 159 beschrieben. In diesen Vorrichtungen wird die Bahn, auf die in Längsrichtung ein Druck ausgeübt wird, so gebogen, daß ihre Randabschnitte in Richtung auf die Beschichtungskopf-Seite gekrümmt sind, so daß sie mit dem Beschichtungskopf in Kontakt kommen.
Aufgrund dieses Kontakts mit dem Beschichtungskopf werden pulverförmige Abfälle (Späne) gebildet, die letztlich die Ursache für Ausfälle in dem von dem Band wiedergegebenen Signal sind. Außerdem lagern sich die Abfälle auf der Kontaktoberfläche des Beschichtungskopfes mit der Bahn und dgl. ab, wodurch manchmal der Abstand zwischen der Bahn und dem Beschichtungskopf geändert wird, wodurch die Dicke der Beschichtungsflüssigkeit an den Randabschnitten ungleichmäßig wird.
Es ist bereits bekannt, daß ein solcher Effekt, wie er durch den Beschichtungskopf hervorgerufen wird, bei einer Rakel oder einer Glättungseinrichtung auftritt, wie beispielsweise in den ungeprüften japanischen Patentpublikationen Sho-51-140 703, Sho-52-84 242 und Sho-54-8 646 und in den japanischen Patent­ publikationen Sho-48-11 336 und Sho-60-53 674 beschrieben.
Um die obengenannten Probleme zu lösen, wurde bereits ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem ein flüssiges Gleitmittel (Schmiermittel) zwischen dem Beschichtungskopf und der Bahn vorgesehen wird, bei dem vor dem Aufbringen der Beschichtungs­ flüssigkeit ein Lösungsmittel auf die Randabschnitte der Bahn aufgebracht wird, auf die keine Beschichtungsflüssigkeit aufgebracht wird. Ein solches Verfahren ist beispielsweise in den ungeprüften japanischen Patentpublikationen Sho-61-257 268 und Hei-1-102 736 beschrieben.
Andererseits wurde auch bereits ein anderes Verfahren vorgeschlagen, bei dem Teile eines Beschichtungskopfes oder dgl., die den Randabschnitten einer Bahn entsprechen, weggeschnitten werden, um so den Abstand zwischen dem Beschichtungskopf und der Bahn größer zu machen, wie beispielsweise in der ungeprüften japanischen Patentpublikation Sho-61-257 263, in der japanischen Patentanmeldung Sho-63-201 996 und in der ungeprüften japanischen Patentpublikation Hei-1-102 735 beschrieben.
Bei dem konventionellen Beschichtungsverfahren, bei dem ein Lösungsmittel vorher aufgebracht wird, um eine Flüssigschmierung zu erzielen, z. B. für den Fall, daß eine magnetische Beschichtungs­ flüssigkeit aufgebracht wird, besteht jedoch die Möglichkeit, daß die Beschichtungsflüssigkeit in dem Lösungsmittel gelöst wird, so daß die Menge und der Bereich der Beschichtung begrenzt sind, wodurch das Aufbringen einer extrem geringen Menge Lösungsmittel auf die Randabschnitte der Bahn erschwert wird. Außerdem erschweren äußere Störungen, wie z. B. das Schlagen, das Meandern und dgl., beim Durchlaufen der Bahn das Aufbringen des Lösungsmittels, während der Grenzbereich zwischen dem Lösungsmittel und der Beschichtungsflüssigkeit festgehalten wird. Infolgedessen tritt das Problem auf, daß die Beschichtungsflüssigkeit sich mit dem Lösungsmittel vermischt, so daß sie sich in das Lösungsmittel hinein verteilt. Außerdem besteht das weitere Problem, daß durch die obengenannte Verteilung die magnetische Beschichtungsflüssigkeit an den zum Tragen und Transportieren der Bahn verwendeten Förderwalzen haftet, was zur Folge hat, daß die Bahn durch die schmutzige magnetische Beschichtungsflüssigkeit verunreinigt wird oder eine Kalanderwalze in der nachfolgenden Oberflächenbehandlungsstufe ebenfalls verunreinigt wird, wodurch die Kalandrierbehandlung nachteilig beeinflußt wird und wodurch die magnetischen Aufzeichnungseigenschaften des Mediums beeinträchtigt (verschlechtert) werden.
Bei dem Verfahren, bei dem die einander gegenüberliegenden Endabschnitte eines Beschichtungskopfes weggeschnitten werden, werden darüber hinaus durch die abgeschnittenen Randabschnitte auf den einander gegenüberliegenden Endabschnitten der Beschichtungs­ flüssigkeit in entsprechender Weise Abfälle (Späne) erzeugt. Während dieses Verfahren in einem Abschnitt der Beschichtungsflüssigkeit weit weg von den Endabschnitten der Bahn wirkungsvoll ist, haften diese Abfälle (Späne) an den Endabschnitten. Außerdem ist es wegen des obengenannten Meanderns der Bahn extrem schwierig, dafür zu sorgen, daß die End­ abschnitte der Überzugsschicht, die durch den Beschichtungskopf erzeugt wird, mit den weggeschnittenen Positionen einer Rakel einer Glättungsvorrichtung, die auf der stromabwärts gelegenen Seite des Beschichtungskopfes angeordnet ist, zusammenfallen. Ferner tritt für den Fall, daß die Bahn dünn ist, beispielsweise nicht dicker als 30 µm ist, und eine besonders geringe Steifigkeit besitzt, das Problem auf, daß die Bahn sich leicht und stark verbiegt, so daß die gewünschten Effekte des Wegschneidens der Endabschnitte der Bahn nicht erzielt werden können, selbst wenn in dem Beschichtungskopf oder dgl. an den gegenüberliegenden Endabschnitten wegge­ schnittene Teile gebildet werden.
Außerdem wird der Träger geschabt, wenn der laufende Träger mit dem Fördersystem vor und nach dem Beschichten, insbesondere während der Kalandrierbehandlung, in Kontakt kommt, und die so erzeugten Abfälle (Späne oder Schnitzel) können zu unerwünschten Effekten führen, beispielsweise zu Ausfällen während der Wiedergabe des Magnetaufzeichnungsmediums.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, die obengenannten Probleme bei der Herstellung eines Magnetaufzeichnungsmediums zu lösen. Ziel der Erfindung ist es ferner, ein Verfahren zur Herstellung eines Magnetaufzeichnungsmediums anzugeben, bei dem keine Abfälle (Späne oder Schnitzel) gebildet werden, wenn eine leicht biegbare dünne Bahn mit Kontaktelementen eines Beschichtungskopfes, eines Fördersystems, mit den Walzen bei der Kalandrierbehandlung und dgl. in Kontakt kommt, bei dem während der Beschichtung ein Überzug mit einer gleichmäßigen Beschichtungsdicke und guten Oberflächeneigenschaften gebildet wird und bei dem sich eine Beschichtungsflüssigkeit nicht so ausbreitet, daß Defekte, wie z. B. eine Beschichtungs­ ungleichmäßigkeit und dgl., auftreten.
Die obengenannten und weiteren Ziele der Erfindung können erreicht werden durch ein Verfahren zur Herstellung eines Magnet­ aufzeichnungsmediums, bei dem eine Beschichtungsflüssig­ keit auf eine Oberfläche eines kontinuierlich laufenden flexiblen Trägers mit Ausnahme der Randabschnitte des Trägers in der Querrichtung aufgebracht wird, während das obere Ende eines Schlitzes eines Beschichtungskopfes gegen die Oberfläche des flexiblen Trägers gepreßt wird, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es die folgenden Stufen umfaßt:
vorheriges Aufbringen eines Materials, ausgewählt aus einem Polymerfilm, einer Kohlenstoff-Dispergierflüssigkeit, einem Fettsäure-Gleitmittel und einem Gleitmittel der Fluor-Gruppe, auf mindestens die Abschnitte des flexiblen Trägers, die den Randabschnitten entsprechen;
Trocknen des auf die Abschnitte des flexiblen Träger aufgebrachten Materials unter Bildung eines Überzugs auf den Abschnitten des flexiblen Trägers; und
Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit auf die Oberfläche des flexiblen Trägers.
Die obengenannten Ziele der Erfindung können auch erreicht werden durch ein Verfahren zur Herstellung eines Magnetaufzeichnungs­ mediums, bei dem eine Beschichtungsflüssigkeit auf eine Oberfläche eines kontinuierlich laufenden flexiblen Trägers mit Ausnahme der Randabschnitte des Trägers in Querrichtung aufgebracht wird, während das obere Ende eines Schlitzes eines Beschichtungskopfes gegen die Oberfläche des flexiblen Trägers gepreßt wird, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es die folgenden Stufen umfaßt:
Verwendung eines flexiblen Trägers, der umfaßt einen Überzug, der auf mindestens den Endabschnitten jeder der gegenüberliegenden Oberflächen des Trägers gebildet worden ist aus einem Material, ausgewählt aus einem Polymerfilm, einem Kohlenstoff- Dispergiermittel, einem Fettsäure-Gleitmittel und einem Gleitmittel der Fluor-Gruppe, und der auf die Endabschnitte aufgebracht und dort getrocknet worden ist, oder der hergestellt worden ist aus einer Elektronenstrahl-härtbaren oder UV-härtbaren Monomerflüssigkeit, die auf die Endabschnitte aufgebracht und mit einem Elektronenstrahl oder mit UV-Strahlen bestrahlt worden ist, um sie zu härten; das Aufbringen einer magnetischen Dispergierflüssigkeit auf den flexiblen Träger, auf dem der Überzug gebildet worden ist; und das Verdampfen eines Gleitmittels aus der magnetischen Dispergierflüssigkeit beim Trocknen der magnetischen Dispergierflüssigkeit, so daß es in Form einer Schicht an einer nicht-magnetischen Schichtoberfläche jeder der gegenüberliegenden Oberflächen des flexiblen Trägers haftet.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verwendeten Beschichtungs­ vorrichtung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1 zur Erläuterung der Konfiguration der Endabschnitt- Behandlungszonen der Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Beschichtungskopfes, wie er bei der obigen Ausführungsform der Erfindung verwendet wird;
Fig. 4 einen vertikalen Schnitt entlang einer Linie B-B der Fig. 3; und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Glättungsvorrichtung, wie sie gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verwendet wird.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform einer Beschichtungs­ vorrichtung, die gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert ist, näher beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt in Form einer schematischen Darstellung den Aufbau der Vorrichtung zur Herstellung von Magnetaufzeichnungs­ medien bei Anwendung des erfindungsgemäßen Herstellungsverfah­ rens.
Eine kontinuierlich laufende Bahn 1 wird von einer Zuführungsrolle 2 zugeführt und über eine in geeigneter Weise angeordnete Spannrolle 3 zu einem eine Grundierschicht (Primer) bildenden Beschichtungsabschnitt 4 transportiert, während die Bahn in einem geeigneten Spannungszustand gehalten wird. Auf der Bahn 1 wird ein Grundierüberzug 5 gebildet mit Ausnahme ihrer Randabschnitte 9 (vgl. Fig. 2). Der Grundierüberzug 5 kann aber auch auf die Oberfläche der Bahn über die gesamte Breite der Bahn oder in Flächen aufgebracht werden mit Ausnahme der Abschnitte, die nicht mit einer Beschichtungsflüssigkeit beschichtet werden sollen.
Nachdem der Grundierüberzug 5 auf die Bahn 1 aufgebracht worden ist, wird die Bahn 1 zu einer Endabschnitts-Behandlungszone 6 transportiert (die ein Merkmal der vorliegenden Erfindung ist), dann wird sie zu einer Grundierüberzug-Trocknungszone 7 transportiert, in der der Grundierüberzug 5 getrocknet wird, und dann wird sie über eine Spannrolle 8 in eine magnetische Dis­ pergierflüssigkeits-Beschichtungsstufe transportiert.
Die Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Beschichtungs­ vorrichtung 10, welche die Endabschnitts-Behandlungszone 6 darstellt.
Die Beschichtungsvorrichtung 10 hat eine Konfiguration, bei der zwei Umkehrwalzen 11 in den jeweiligen Beschichtungsflüssigkeits- Schalen 12 vorgesehen sind, die entsprechend den einander gegenüberliegenden Endabschnitten der Bahn 1 (den Abschnitten, auf welche die magnetische Dispergierflüssigkeit nicht aufgebracht wird) auf der Oberflächenseite der Bahn angeordnet sind, auf die die magnetische Dispergierflüssigkeit aufgebracht wird. Wenn sich die beiden Umkehrwalzen-Paare 11 drehen, können daher verschiedene Überzugsbehandlungsflüssigkeiten 13, die den Beschichtungsflüssigkeits-Schalen 12 zugeführt werden oder darin zurückbleiben, auf die Randabschnitte 9 aufgebracht werden.
Die Überzugsbehandlungsflüssigkeit 13 kann beispielsweise sein eine Lösung von Vinylacetatchlorid in Methylketon, eine Lösung von Polyurethan (Molekulargewicht 50 000) : Polyisocya­ nat=4 : 1 in Methylethylketon oder eine Lösung einer Mischung aus einer Ruß-Dispergierflüssigkeit und Methylethylketon oder dgl. Ferner kann als Überzugsbehandlungsflüssigkeit 13 ein Fettsäure-Gleitmittel (wie z. B. Butylstearat) oder ein Gleitmittel der Fluor-Gruppe (wie z. B. MEGAFAC F177 der Firma Dai Nippon Ink & Chemicals Inc.) verwendet werden. Nach dem Aufbringen wird die Überzugsbehandlungsflüssigkeit 13 zweckmäßig getrocknet unter Bildung eines Überzugs. In der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung kann die Überzugsbehandlungsflüssigkeit 13 zusammen mit dem Grundierüberzug in der Grun­ dierüberzugs-Trocknungszone 7 getrocknet werden.
Als Überzugsbehandlungsflüssigkeit 13 kann alternativ eine Lösung eines UV-härtbaren Beschichtungsmaterials (wie z. B. Acrylepoxy) oder eine Lösung eines Elektronenstrahl(EB)-härtbaren Beschichtungsmaterials (z. B. ein Acrylester, Acrylamid) verwendet werden. In diesem Falle wird durch Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen oder mit einem Elektronenstrahl nach dem Aufbringen der Überzugsbehandlungsflüssigkeit 13 ein ver­ hältnismäßig schnell getrockneter und gehärteter Überzug ge­ bildet.
Als Bahn 1 für die Verwendung als Magnetaufzeichnungsmedium, beispielsweise als Magnetband für VTR oder dgl., wird im allgemeinen ein Polyethylenterephthalatfilm (PET-Träger) verwendet. Bei der Bahn 1 wird ein Füllstoff auf die rückwärtige Oberfläche der Bahn 1 aufgebracht, um so eine feine Ungleichmäßigkeit hervorzurufen, wodurch der Kontaktwiderstand an den Kontaktabschnitten, wie z. B. Führungspolen oder dgl. einer Aufzeichnungs/Wiedergabe-Vorrichtung herabgesetzt wird, um so den Bandlauf stabil zu machen, wenn das Magnetaufzeichnungsmedium in der magnetischen Aufzeichnungs/Wiedergabe-Vorrichtung läuft. Abfälle (Späne bzw. Schnitzel), die an einem Beschichtungskopf oder dgl. haften als Folge der Zugabe des Füllstoffes, enthalten den Füllstoff (CaCO₃, TiO₂) als seine Haupt­ komponente.
Wenn der obengenannte Überzug, der gute Gleiteigenschaften und eine verbesserte Haltbarkeit aufweist, auf die Randabschnitte 9 der Bahn 1 gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebracht worden ist, sind die Randabschnitte 9 daran gehindert, mit einem Beschichtungskopf vom Extrusions-Typ in Kontakt zu kommen, der beispielsweise eine magnetische Dispergierflüssigkeit aufbringt, oder die Randabschnitte 9 sind daran gehindert, mit einer Glättungsvorrichtung in unnötigen Kontakt zu kommen. Auf diese Weise wird wirksam verhindert, daß Abfälle (Schnitzel bzw. Späne) an den Randabschnitten gebildet werden, und der Füllstoff wird daran gehindert, verlagert zu werden, wodurch die Menge der Ausfälle abnimmt. Da der Überzug gute Gleiteigenschaften besitzt, wird ferner der Reibungswiderstand der Randabschnitte 9 kleiner als in der konventionellen Vorrichtung. Daher sind die Laufeigenschaften der Bahn verbessert.
Erfindungsgemäß ist es nicht immer erforderlich, die Endabschnitts- Behandlungszone 6 nach dem Grundierüberzugs-Beschichtungs­ abschnitt 4 vorzusehen, wie in Fig. 1 dargestellt, und die Endabschnitt-Behandlungszone 6 kann auch vor dem Grundier­ überzugs-Beschichtungsabschnitt 4 angeordnet sein. Ferner kann der Überzug gebildet werden unter Anwendung eines Bahn­ herstellungsverfahrens vor dem in Fig. 1 erläuterten Beschichtungs­ verfahrens. Wenn der Überzug aus einem UV-härtbaren Beschichtungs­ material oder einem EB-härtbaren Beschichtungsmaterial hergestellt werden soll, kann ferner der Überzug in einer Stufe nach der Trocknungszone 7 gebildet werden und insbesondere im Falle eines EB-härtbaren Beschichtungsmaterials kann ein Elektronenstrahl unmittelbar vor dem Aufbringen der magnetischen Dispergierflüssigkeit darauf einwirkengelassen werden.
Die Beschreibung bezieht sich vorstehend auf den Fall, bei dem nur die Endabsschnitte der Bahn 1 behandelt werden. Er­ findungsgemäß kann die Beschichtungsbehandlung aber auch auf die gesamte Breite der Bahn angewendet werden unter Anwendung des vorstehend beschriebenen Verfahrens. Ferner ist die Bildung des Überzugs nicht immer nur auf eine Oberfläche der Bahn beschränkt und der Überzug kann auch auf jede der einander gegenüberliegenden Oberflächen der Bahn aufgebracht werden.
Die vorliegende Erfindung ist auch nicht beschränkt auf den Fall, bei dem der Überzug in der Stufe des Aufbringens der vorstehend beschriebenen magnetischen Dispergierflüssigkeit gebildet wird, sondern die Beschichtungsbehandlung kann natürlich auch in dem Verfahren zur Herstellung der Bahn durchgeführt werden. Wenn der Überzug in einem solchen Bahnherstellungsverfahren gebildet wird, wird verhindert, daß die Bahn beschädigt wird bei der Durchführung oder Handhabung der Bahn, nachdem die Bahn hergestellt worden ist. Daher ist die vorliegende Erfindung selbstverständlich nicht beschränkt auf den Fall, bei dem die so hergestellte Bahn ein Magnetaufzeichnungsmedium ist, sondern sie ist anwendbar beispielsweise auch auf den Fall, bei dem eine lichtempfindliche Flüssigkeit auf eine Bahn aufgebracht wird.
Erfindungsgemäß wird, nachdem das in der Fig. 1 erläuterte Behandlungsverfahren beendet ist, eine magnetische Dispergierflüssigkeit, die ein Gleitmittel enthält, auf die Bahn 1 aufgebracht und das Gleitmittel, das aus der magnetischen Dispergierflüssigkeit verdampft ist, läßt man während der Trocknung der magnetischen Dispergierflüssigkeit in einer Trocknungskammer schweben, so daß ein Teil des Gleitmittels in Form einer Schicht auf einem nicht-magnetischen Schichtbereich auf jeder der einander gegenüberliegenden Oberflächen der Bahn haftet, wodurch das Abschaben durch eine Förderwalze, insbesondere eine Kalanderwalze, in dem Bahnbehandlungsverfahren nach der Bildung der magnetischen Schicht wirksam verhindert wird.
Wie vorstehend beschrieben, wird in dem erfindungsgemäßen Verfahren, bevor beispielsweise eine magnetische Dispergierflüssigkeit auf eine Bahn aufgebracht wird, ein trockener Film auf den Endabschnitten der Bahn erzeugt, auf den die Dispergierflüssigkeit nicht aufgebracht wird, so daß verhindert wird, daß die Endabschnitte der Bahn mit dem Beschichtungskopf, beispielsweise einem solchen vom Extrusions- Typ in Kontakt kommen, mit dem die magnetische Dispergierflüssigkeit aufgebracht wird. Daher bildet die magnetische Dispergierflüssigkeit niemals Flecken. Außerdem wird verhindert, daß die Glättungseinrichtung die Endabschnitte unnötigerweise berührt, so daß die Bildung von Abfällen (Schnitzeln bzw. Spänen) an den Endabschnitten wirksam verhindert wird. Auf diese Weise wird der Füllstoff in der Bahn zurückgehalten, wodurch Ausfälle in dem wiedergegebenen Signal vermindert werden. Außerdem besitzt der Film gute Gleit- bzw. Schmier­ eigenschaften, so daß der Reibungswiderstand kleiner wird als bei einem konventionellen Film, so daß die Bahnlaufeigenschaften verbessert sind. Dementsprechend sind sehr vorteilhafte Beschichtungs- und Glättungseigenschaften über lange Zeiträume hinweg gewährleistet.
Außerdem wird erfindungsgemäß durch den Schmierungseffekt und die Oberflächenhärtung verhindert, daß die Bahn, die einer Beschichtungsbehandlung einschließlich einer Schmierungsbehandlung und einer Oberflächenhärtung mindestens an den Endabschnitten jeder der einander gegenüberliegenden Oberflächen der Bahn unterzogen worden ist, beschädigt wird durch die Handhabung, beispielsweise den Transport oder dgl. nach der Herstellung der Bahn oder mittels Führungselementen und dgl. beim Durchlaufen der Bahn in einem Beschichtungs­ verfahren.
Erfindungsgemäß wird eine magnetische Dispergierflüssigkeit, die ein Gleitmittel enthält, auf die Bahn aufgebracht und das aus der magnetischen Dispergierflüssigkeit verdampfte Gleitmittel läßt man in einer Trocknungskammer schweben, während die magnetische Dispergierflüssigkeit getrocknet wird, so daß ein Teil des Gleitmittels in Form einer Schicht auf den nicht-magnetischen Schichtbereichen auf jeder der einander gegenüberliegenden Oberflächen der Bahn haftet zur Erzielung eines Schmierungseffektes als Folge des abgeschiedenen Gleitmittels. Demgemäß kann ein Abschaben, hervorgerufen durch die Förderwalze, insbesondere eine Kalanderwalze, bei dem nachfolgenden Bahnbehandlungsverfahren wirksamer verhindert werden.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher erläutert, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein.
Beispiel 1
Vor dem Aufbringen einer magnetischen Dispergierflüssigkeit wurde Vinylacetatchlorid (1% in einer Methylketonlösung) auf unbeschichtete Abschnitte aufgebracht, auf welche die magnetische Dispergierflüssigkeit aufgebracht werden sollte, während die Auftragsmenge wie nachstehend angegeben geändert wurde, unter Verwendung der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung:
Auftragsmenge
1 cm³/m² (0,01 µm Trockenfilmdicke)
Auftragsmenge 5 cm³/m² (0,05 µm Trockenfilmdicke)
Auftragsmenge 10 cm³/m² (0,1 µm Trockenfilmdicke)
Beispiel 2
Vor dem Aufbringen einer magnetischen Dispergierflüssigkeit wurde eine 1%ige Methylketonlösung eines Polyurethan (Mole­ kulargewicht 50 000) : Polyisocyanat (4/1)-Gemisches in einer Menge von 5 cm³/m² auf die unbeschichteten Abschnitte aufgebracht, auf die die magnetische Dispergierflüssigkeit aufgebracht werden sollte, unter Verwendung der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung.
Beispiel 3
Vor dem Aufbringen einer magnetischen Dispergierflüssigkeit wurden eine Ruß-Dispergierflüssigkeit und Methylethylketon wie in der Tabelle I angegeben in einem Verhältnis von 1 : 1 gemischt und die Mischung wurde in einer Menge von 5 cm³/m² auf unbeschichtete Abschnitte aufgebracht, auf welche die magnetische Dispergierflüssigkeit aufgebracht werden sollte, unter Verwendung der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung.
Zusammensetzung
Ruß
100 Gew.-Teile
Cellulosenitrat 25 Gew.-Teile
Polyurethanharz (N-2301, hergestellt von der Firma Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.) 25 Gew.-Teile
Polyesterharz (CORONATE L, hergestellt von der Firma Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.) 20 Gew.-Teile
Cyclohexanon 400 Gew.-Teile
Methylethylketon 250 Gew.-Teile
Toluol 250 Gew.-Teile
Beispiel 4
Vor dem Aufbringen einer magnetischen Beschichtungsflüssigkeit wurde ein UV-härtbares Beschichtungsmaterial (Acrylepoxy) oder ein EB-härtbares Beschichtungsmaterial (Esteracrylat) auf die unbeschichteten Abschnitte aufgebracht, auf die die magnetische Dispergierflüssigkeit aufgebracht werden sollte, unter Verwendung der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung, und dann wurde der Überzug mit UV-Strahlen oder mit einem Elektronenstrahl bestrahlt, um den Überzug zu einem 0,1 µm dicken Trockenfilm auszuhärten.
Beispiel 5
Vor dem Aufbringen einer magnetischen Dispergierflüssigkeit wurden Butylstearat (enthalten zu 0,1% in einer Methylketonlösung) als Fettsäure-Gleitmittel und MEGAFAC 177 (hergestellt von der Firma Dai Nippon Ink & Chemicals, Inc., enthalten in einer 0,1%igen Methylketonlösung) jeweils in Mengen von 5 cm³/m² auf die unbeschichteten Abschnitte aufgebracht, auf die die magnetische Beschichtungsflüssigkeit aufgebracht werden sollte.
Nach der Beschichtungsbehandlung gemäß jedem der Beispiele 1 bis 5 wurde eine magnetische Dispergierflüssigkeit aufgebracht und es wurde eine Glättungsbehandlung durchgeführt als allen Beispielen 1 bis 5 gemeinsames Behandlungsverfahren.
Die magnetische Dispergierflüssigkeit hatte die in der folgenden Tabelle II angegebene Zusammensetzung und sie wurde eingeteilt in zwei Arten von magnetischen Dispergierflüssigkeiten C1 und C2 mit Koerzitivkräften Hc von 600 Oe bzw. 800 Oe. Zu diesem Zeitpunkt wurden der Auftrag der magnetischen Dispergierflüssigkeit und die Glättung durchgeführt unter Verwendung eines Beschichtungskopfes vom Extrusions-Typ und einer Glättungseinrichtung eines Typs, wie in den ungeprüften japanischen Patentpublikationen Sho-63-88 080 und Sho-54-8 646 beschrieben.
Das heißt, wie in Fig. 3 dargestellt, ein Beschichtungskopf 100, der wie in der ungeprüften japanischen Patentpublikation Sho-63-88 080 beschrieben, aufgebaut ist, kann die beiden Arten von magnetischen Dispergierflüssigkeiten C1 und C2 gleichzeitig aufbringen. In dem Beschichtungskopf 100 werden Schlitze 101 und 102 zum Aufbringen der beiden unterschiedlichen Arten von magnetischen Dispergierflüssigkeiten C1 und C2 durch zwei Abstreifkanten 104 und 105 und eine Gegenkante 106 gebildet. Wie in Fig. 4 dargestellt, waren die Abstreif­ kanten 104 und 105 und die Gegenkante 106 so angeordnet, daß die Krümmungsradien R₁ und R₂ auf jeweils 6 mm bzw. 8 mm eingestellt waren und die Neigungswinkel R₁, R₂ und R₃ wurden auf 15°, 7° bzw. 2° eingestellt. Ein oberer Schichtüberzug und ein unterer Schichtüberzug wurden gebildet in einer Dicke von 3 µm bzw. in einer Dicke von 1 µm.
Die Fig. 5 zeigt eine Glättungseinrichtung (Spachtel) 200, wie sie in der ungeprüften japanischen Patentpublikation Sho-54-8 646 beschrieben ist. Die Glättungseinrichtung (Spachtel) 200 ist so angeordnet, daß sie die obere Schicht im noch ungetrockneten und ungehärteten Zustand glättet, nachdem die obere Schicht (C1) bis zu einer Dicke von 1 µm aufgebracht worden ist.
Als Bahn wurde ein Polyethylenterephthalatträger mit einer Dicke von 15 µm, einer Oberflächenrauheit Ra von 0,018 µm und einer Breite von 500 mm verwendet. Die magnetische Dispergierflüssigkeit wurde mit einer Beschichtungsgeschwindigkeit und mit einer Glättungsgeschwindigkeit von 200 m/min auf die Bahn aufgebracht über eine Dispergierflüssigkeits-Auftragsbreite von 480 mm (die Breite jedes der einander gegenüberliegenden unbeschichteten Endabschnitte betrug 10 mm) und über eine Länge von 8600 m.
Zusammensetzung
Co-γ-Fe₂O₃ (Hc: 600 Oe)
100 Gew.-Teile
Co-γ-Fe₂O₃ (Hc: 800 Oe) 100 Gew.-Teile
Copolymer von Vinylchlorid, Vinylacetat und Alkohol 15 Gew.-Teile
Polyurethan (Molekulargewicht 50 000) 10 Gew.-Teile
Stearinsäure 2 Gew.-Teile
Dimethylpolysiloxan 0,2 Gew.-Teile
Ruß (Teilchengröße 0,01 µm) 10 Gew.-Teile
Aluminium 20 Gew.-Teile
Polyisocyanat 6 Gew.-Teile
Butylacetat 200 Gew.-Teile
Methylethylketon 50 Gew.-Teile
Die in den Beispielen jeweils beschriebenen Behandlungsverfahren wurden durchgeführt und der Abschabungszustand der unbeschichteten Abschnitte jeder der Proben nach dem Beschichten und Glätten wurde festgestellt. Die Abschabungsbedingungen der Bahn nach dem Beschichten und Glätten sind in den Fig. 3 und 4 im Vergleich zu einem Vergleichsbeispiel dargestellt, bei dem die unbeschichteten Abschnitte keiner Behandlung unterzogen wurden. Wie aus den folgenden Tabellen III und IV ersichtlich, besteht ein signifikanter Unterschied zwischen dem Vergleichsbeispiel und jedem der erfindungsgemäßen Beispiele.
Tabelle III
(Zustand nach dem Aufbringen der magnetischen Dispergierflüssigkeit)
Tabelle IV
(Zustand nach dem Glätten)
Die Erfindung wurde zwar vorstehend unter Bezugnahme auf spezifische bevorzugte Ausführungsformen näher erläutert, es ist jedoch für den Fachmann selbstverständlich, daß sie darauf keineswegs beschränkt ist, sondern daß diese in vielfacher Hinsicht abgeändert und modifiziert werden kann, ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung verlassen wird.

Claims (6)

1. Verfahren zur Herstellung eines Magnetaufzeichnungsmediums, bei dem eine Beschichtungsflüssigkeit auf eine Oberfläche eines kontinuierlich laufenden flexiblen Trägers mit Ausnahme der Randabschnitte des Trägers in Richtung der Breite aufgebracht wird, während das obere Ende eines Schlitzes eines Beschichtungskopfes gegen die Oberfläche des flexiblen Trägers gepreßt wird, gekennzeichnet durch die folgenden Stufen:
Aufbringen eines Materials, ausgewählt aus einem Polymerfilm, einer Kohlenstoff-Dispergierflüssigkeit, einem Fett­ säure-Gleitmittel und einem Gleitmittel der Fluor-Gruppe, auf mindestens die Abschnitte des flexiblen Trägers, die den Randabschnitten entsprechen, vor dem Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit;
Trocknen des auf diese Abschnitte des flexiblen Trägers aufgebrachten Materials unter Bildung eines Überzugs auf diesen Abschnitten des flexiblen Trägers; und
Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit auf die Oberfläche des flexiblen Trägers.
2. Verfahren zur Herstellung eines Magnetaufzeichnungsmediums, bei dem eine Beschichtungsflüssigkeit auf eine Oberfläche eines kontinuierlich laufenden flexiblen Trägers mit Ausnahme der Randabschnitte des Trägers in Querrichtung aufgebracht wird, während das obere Ende eines Schlitzes eines Beschichtungskopfes gegen die Oberfläche des flexiblen Trägers gepreßt wird, gekennzeichnet durch die folgenden Stufen:
Aufbringen einer UV-härtbaren Monomerflüssigkeit auf mindestens die Randabschnitte des flexiblen Trägers vor dem Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit;
Bestrahlen der auf den flexiblen Träger aufgebrachten UV-härtbaren Monomerflüssigkeit mit UV-Strahlen zur Umwandlung der Monomerflüssigkeit in einen getrockneten Überzug; und
Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit auf die Oberfläche des flexiblen Trägers.
3. Verfahren zur Herstellung eines Magnetaufzeichnungsmediums, bei dem eine Beschichtungsflüssigkeit auf eine Oberfläche eines kontinuierlich laufenden flexiblen Trägers mit Ausnahme der Randabschnitte des Trägers in Querrichtung aufgebracht wird, während das obere Ende eines Schlitzes eines Beschichtungs­ kopfes gegen die Oberfläche des flexiblen Trägers gepreßt wird, gekennzeichnet durch die folgenden Stufen:
Aufbringen einer Elektronenstrahl-härtbaren Monomerflüssigkeit auf mindestens die Randabschnitte des flexiblen Trägers vor dem Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit;
Bestrahlen der auf den flexiblen Träger aufgebrachten Elektronen­ strahl-härtbaren Monomerflüssigkeit mit einem Elektronen­ strahl zur Umwandlung der Monomerflüssigkeit in einen getrockneten Überzug; und
Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit auf die Oberfläche des flexiblen Trägers.
4. Verfahren zur Herstellung eines Magnetaufzeichnungsmediums, gekennzeichnet durch die folgenden Stufen:
Erzeugung eines Überzugs auf mindestens den Endabschnitten jeder der jeweils einander gegenüberliegenden Oberflächen eines flexiblen Trägers aus einem Material, ausgewählt aus einem Polymerfilm, einem Kohlenstoff-Dispergiermittel, einem Fett­ säure-Gleitmittel und einem Gleitmittel der Fluor-Gruppe; Trocknen des Überzugs;
Aufbringen einer magnetischen Dispergierflüssigkeit auf den flexiblen Träger;
Trocknen der magnetischen Dispergierflüssigkeit; und
Verdampfen eines Gleitmittels aus der magnetischen Dispergierflüssigkeit beim Trocknen der magnetischen Dispergierflüssigkeit, so daß es in Form einer Schicht an einer nicht-magnetischen Schichtoberfläche auf jeder der gegenüberliegenden Oberflächen des flexiblen Trägers haftet.
5. Verfahren zur Herstellung eines Magnetaufzeichnungsmediums, gekennzeichnet durch die folgenden Stufen:
Erzeugung eines Überzugs auf mindestens den Endabschnitten jeder der gegenüberliegenden Oberflächen eines flexiblen Trägers aus einer Elektronenstrahl-härtbaren Flüssigkeit;
Härten des Überzugs durch Bestrahlen des Überzugs mit einem Elektronenstrahl;
Aufbringen einer magnetischen Dispergierflüssigkeit auf den flexiblen Träger;
Trocknen der magnetischen Dispergierflüssigkeit; und
Verdampfen eines Gleitmittels aus der magnetischen Dispergierflüssigkeit beim Trocknen der magnetischen Dispergierflüssigkeit, so daß es in Form einer Schicht auf einer nicht-magnetischen Schichtoberfläche auf jeder der gegenüberliegenden Oberflächen des flexiblen Trägers haftet.
6. Verfahren zur Herstellung eines Magnetaufzeichnungsmediums, gekennzeichnet durch die folgenden Stufen:
Erzeugung eines Überzugs auf mindestens den Endabschnitten jeder der gegenüberliegenden Oberflächen eines flexiblen Trägers aus einer UV-härtbaren Flüssigkeit;
Härten des Überzugs durch Bestrahlen des Überzugs mit UV-Strah­ len;
Aufbringen der magnetischen Dispergierflüssigkeit auf den flexiblen Träger;
Trocknen der magnetischen Dispergierflüssigkeit; und
Verdampfen eines Gleitmittels aus der magnetischen Dispergierflüssigkeit beim Trocknen der magnetischen Dispergierflüssigkeit, so daß es in Form einer Schicht auf einer nicht-magnetischen Schichtoberfläche auf jeder der gegenüberliegenden Oberflächen des flexiblen Trägers haftet.
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