DE4030514A1 - Elektrischer hubankermagnet, insbesondere fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Elektrischer hubankermagnet, insbesondere fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Hubankermagneten,
insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer Magnetspule, mit
einem in der Magnetspule verschieblich angeordneten
Hubanker und mit einer Rückstellfeder, die den Hubanker
belastet.
Ein derartiger elektrischer Hubankermagnet ist aus der
DE-PS 36 27 036 vorbekannt. Der dortige Hubankermagnet wird
als Diebstahlsicherungssperrelement in Kraftfahrzeugen
verwendet, wobei im Falle eines Versuches des unbefugten
Öffnens einer Kraftfahrzeugtür über das
Innenverriegelungselement, die Magnetspule mit Strom
versorgt wird. Dadurch wird der Hubanker gegen die Kraft
der Rückstellfeder aus dem Inneren der Magnetspule
herausgetrieben, so daß ein bei stromdurchflossener
Magnetspule herausragender Teil des Hubankers in die
Bewegungsbahn des Innenverriegelungselements hineingreift.
Mittels einer balligen Ausformung an dem beschriebenen Ende
des Hubankers, der in eine entsprechende Einsenkung des
Innenverriegelungselements eingreift, wird dafür gesorgt,
daß auch bei einer Stromunterbrechung der Hubanker
weiterhin in die Bewegungsbahn des
Innenverriegelungselements eingreift. Hierzu ist jedoch
eine aufwendige Gestaltung des Innenverriegelungselements
mit einer entsprechenden Einsenkung und des Hubankers mit
einer balligen Ausformung an seinem Ende erforderlich.
Andererseits kann die Verwendung des beschriebenen
Hubankermagneten dort zu Schwierigkeiten führen, wo der
Hubanker nicht in die lineare Bewegungsbahn eines
Innenverriegelungselements, sondern z. B. in die
Schwenkbewegungsbahn eines Hebels einer Schloßmechanik
einer Kraftfahrzeugtür eingreifen soll. Dort ist das
Vorsehen einer entsprechenden Einsenkung häufig nahezu
ausgeschlossen, da diese Hebelmechaniken aufgrund der
wirkenden Kräfte einerseits einen vorgegebenen
Mindestquerschnitt auf weisen müssen, andererseits jedoch
die gesamte Schloßmechanik eine geringe Baugröße aufweisen
muß, um in dem Inneren der Kraftfahrzeugtür untergebracht
werden zu können.
Demgemäß hat die vorliegende Erfindung die Aufgabe, einen
elektrischen Hubankermagneten zu schaffen, bei dem die
Arretierung des Hubankers im ausgefahrenen Zustand ohne
weitere Maßnahmen an anderen Teilen als an den Teilen des
Hubankers gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Hubanker mit mechanischem Spiel in der Magnetspule
angeordnet ist und daß ein aus der stromdurchflossenen
Magnetspule herausragender Teil des Hubankers eine in
Richtung auf die Magnetspule gerichtete Hinterschneidung
aufweist.
Durch das mechanische Spiel zwischen dem Inneren der
Magnetspule und dem äußeren des Hubankers ist es möglich,
daß bei einer radial wirkenden Kraft auf den aus der
Magnetspule herausragenden Teil des Hubankers, wie sie
z. B. durch einen federbelasteten Hebel, der an diesem Teil
anliegt, ausgeübt wird, der Hubanker gegen die Magnetspule
verkippt wird.
Durch die erfindungsgemäße Hinterschneidung wird es
ermöglicht, daß die Hinterschneidung beim Verkippen des
Hubankers gegenüber der Magnetspule derart auf dem Rand
einer Bohrung der Magnetspule aufliegt, daß der Hubanker
durch die Federkraft nicht mehr in das Innere der
Magnetspule hineingezogen werden kann, wenn die Magnetspule
nicht mehr mit Strom versorgt wird. Durch die
Hinterschneidung und die erfindungsgemäß vorgesehene
Verkippung des Hubankers gegenüber der Magnetspule ist also
ein Festhalten des Ankers an der Magnetspule im
ausgefahrenen Zustand bei einer radial auf den Anker
wirkenden Kraft möglich.
Dabei sind die erfindungsgemäß vorgesehenen Maßnahmen
einfach und kostengünstig durchführbar, da für die
Ausbildung des erfindungsgemäßen elektrischen
Hubankermagneten allein geringfügige Änderungen an der
Formgestalt des Hubankers erforderlich sind. Üblicherweise
ist allein die Verringerung des Außendurchmessers des
Hubankers und das Vorsehen der Hinterschneidung
erforderlich.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des
erfindungsgemäßen elektrischen Hubankermagneten ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn der Hubanker einen
hohlgebohrten Magnetanker und einen Ankerbolzen aufweist,
der mit mechanischem Spiel in dem Magnetanker eingesetzt
ist, wenn der Ankerbolzen einen umlaufenden Bund aufweist,
der sich an dem Magnetanker abstützt und an dem sich die
Rückstellfeder abstützt und wenn der Ankerbolzen die
Hinterschneidung aufweist. Durch die zweiteilige Ausbildung
des Hubankers und dadurch, daß der Ankerbolzen mittels des
vorgesehenen mechanischen Spiels gegenüber dem Magnetanker
verkippen kann, ist es möglich, daß der Magnetanker mit
möglichst geringer Toleranz in die Bohrung der Magnetspule
eingesetzt werden kann. Durch diese Maßnahme ist eine gute
magnetische Ankopplung des Magnetankers an die Magnetspule
gewährleistet. Die erfindungsgemäß vorgesehene
Haltefunktion des Hubankers im ausgefahrenen Zustand wird
hierbei durch das Verkippen des Ankerbolzens gegenüber der
Magnetspule gewährleistet, wobei der Ankerbolzen auch die
erfindungsgemäß vorgesehene Hinterschneidung aufweist.
Es ist weiterhin besonders vorteilhaft, wenn die
Hinterschneidung Teil einer kolbenförmigen Verdickung ist
und wenn die Hinterschneidung in Form einer Einlaufschräge
gestaltet ist. Durch das Vorsehen einer kolbenförmigen
Verdickung am Hubankerende kann die Hinterschneidung
besonders einfach und kostengünstig ausgebildet werden.
Die genannte Einlaufschräge gewährleistet ein sicheres
Zurückgleiten des Hubankers in die Magnetspule, wenn die
Magnetspule nicht mehr stromdurchflossen ist und wenn die
auf den Hubanker wirkende radiale Kraft aufgehoben wird, da
ein ungewolltes Festhängen des Hubankers an der Magnetspule
vermieden wird.
Es ist vorteilhaft, einen Spulenkörper für die Magnetspule
vorzusehen, einen Magnetkern im Spulenkörper vorzusehen,
der eine Bohrung für den Hubanker aufweist, und wenn sich
die Hinterschneidung an dem Rand der Bohrung abstützen
kann. Durch das Vorsehen eines Spulenkörpers ist ein
einfaches Wickeln der Magnetspule auf dem Spulenkern
möglich. Der Spulenkern ist dabei das tragende Element des
erfindungsgemäßen elektrischen Hubankermagneten, das dem
Hubankermagneten die erforderliche mechanische Stabilität
gibt. Der Magnetkern kann die magnetische Ankopplung des
Magnetankers an die Magnetspule verbessern. Zudem wird die
Kraftwirkung, insbesondere des Hubankers, beim Festhängen
am Magnetkern auf den mechanisch stabilen Magnetkern
abgeleitet, so daß keine Beschädigung der Magnetspule durch
den Hubanker zu befürchten ist.
Um ein sicheres Zurückgleiten des Hubankers in die
Magnetspule bzw. den Spulenkörper zu gewährleisten, wenn
die radial wirkende Kraft aufgehoben wird, ist es besonders
vorteilhaft, wenn die Bohrung im Magnetkern ebenfalls eine
Einlaufschräge aufweist.
Um eine einfache aufbauende Montage des erfindungsgemäßen
elektrischen Hubankermagneten zu ermöglichen, ist es
vorteilhaft, wenn der Spulenkörper einen Magnetkern
aufweist, der die Bohrung aufweist und der ein Widerlager
für die Rückstellfeder aufweist.
Zur zusätzlichen Führung des Ankerbolzens im Spulenkörper
kann der Spulenkörper am von der Hinterschneidung
abgewandten Ende eine zweite Bohrung aufweisen, in die das
entsprechende Ende des Ankerbolzens mit mechanischem Spiel
eingesetzt ist. Durch das mechanische Spiel zwischen dieser
zweiten Bohrung und dem Ankerbolzen ist das erforderliche
Verkippen des Ankerbolzens bei einer radial wirkenden Kraft
gewährleistet.
Die verwendete Rückstellfeder kann vorteilhaft eine
Schraubendruckfeder sein, da derartige Schraubendruckfedern
auf den Hubanker bzw. den Ankerbolzen eine zentrierende
Wirkung in der Bohrung der Magnetspule ausüben. Diese
zentrierende Wirkung sichert das Zurückgleiten des
Hubankers bzw. des Ankerbolzens in die Magnetspule immer
dann, wenn die radialwirkende Kraft aufgehoben wird.
Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn die Magnetspule
zumindest teilweise durch ein, insbesondere U-förmiges
Magnetjoch umfaßt ist, da durch das Magnetjoch einerseits
eine Verbesserung des elektromagnetischen Wirkungsgrades
des erfindungsgemäßen elektrischen Hubankermagneten möglich
ist. Andererseits kann durch das U-förmig ausgebildete
Magnetjoch der Hubankermagnet mit allen seinen Teilen
zusammengehalten werden, so daß eine weitere Befestigung
der verschiedenen Teile des Hubankermagneten aneinander
nicht erforderlich ist.
Zur Abdichtung des Luftspaltes zwischen dem Hubanker und
der Magnetspule kann vorteilhaft zwischen dem Spulenkörper
und dem Ankerbolzen eine Dichtung vorgesehen sein, die
insbesondere als hutförmiges, gummielastisches Rollelement
ausgebildet ist. Ein derartiges hutförmiges,
gummielastisches Rollelement hat den Vorteil, daß es nur
geringfügig und vernachlässigbar die erforderliche Bewegung
des Hubankers gegenüber der Magnetspule in radialer
Richtung, also die Kippbewegung behindert, so daß schon bei
geringfügigen, radialwirkenden Kräften die Verkippung des
Hubankers gegenüber der Magnetspule gewährleistet ist.
Es ist besonders vorteilhaft, zwischen dem Magnetkern und
der Hinterschneidung einen Überhub vorzusehen, der im Falle
des Auftretens geringer Verspannungen zwischen dem Hubanker
und der Magnetspule deren Überwindung aufgrund der Dynamik
der Einwärtsbewegung des Hubankers in das Innere der
Magnetspule gewährleistet.
Es ist schließlich besonders vorteilhaft, zwischen dem
Hubanker und dem Spulenkörper eine Führungshülse aus
unmagnetischem Material anzuordnen, die zur Führung des
Hubankers und zur Abstützung des Spulenkörpers dient.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen elektrischen
Hubankermagneten ist in den Zeichnungen dargestellt und
wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch die Mittelachse eines
erfindungsgemäßen elektrischen Hubankermagneten im
Ruhezustand, das heißt im eingefahrenen Zustand des
Hubankers in die Magnetspule und
Fig. 2 denselben Hubankermagneten wie in Fig. 1 im
ausgefahrenen Zustand des Hubankers aus der Magnetspule im
Schnitt.
In der Fig. 1 weist der erfindungsgemäße elektrische
Hubankermagnet eine Magnetspule (1) auf, die auf einem
Spulenkörper (7) aufgewickelt ist. Der Spulenkörper (7) und
damit die Magnetspule (1) weist eine Bohrung auf, in der
ein Hubanker verschieblich angeordnet ist, der aus einem
Magnetanker (2) und aus einem Ankerbolzen (3) besteht.
Dazu weist der Magnetanker (2) eine Hohlbohrung (4) auf, in
die der Ankerbolzen (3) bis zu einem umlaufenden Bund (5)
eingesteckt ist. An der dem Magnetanker (2)
gegenüberliegenden Seite des Bundes (5) greift eine
Rückstellfeder (6) an, die als Schraubendruckfeder
ausgebildet ist und im in der Fig. 1 dargestellten
Ruhezustand durch seine Federkraft den Ankerbolzen (3) und
damit den Magnetanker (2) in das Innere der Magnetspule (1)
bzw. des Spulenkerns (7) hineindrückt.
Zwischen der Hohlbohrung (4) und dem Ankerbolzen (3) ist
mechanisches Spiel vorgesehen. Der Ankerbolzen (3) wird
durch eine erste Bohrung (10) in einem Magnetkern (9) und
durch eine zweite Bohrung (8) in dem Spulenkörper (7)
geführt. Dabei entspricht der Durchmesser der ersten
Bohrung (10) in etwa dem Außendurchmesser einer
kolbenförmigen Verdickung (12) des Ankerbolzens (3),
wogegen der Innendurchmesser der zweiten Bohrung (8) größer
ist als der Außendurchmesser des Ankerbolzens (3) in diesem
Bereich, so daß zwischen dieser zweiten Bohrung (8) und dem
Ankerbolzen (3) wiederum mechanisches Spiel vorgesehen ist.
Der Magnetkern (9), die in den Spulenkern (7) eingesteckt
ist, weist weiterhin eine Abstützung (11) für die
Rückstellfeder (6) auf. Am Übergang von der kolbenförmigen
Verdickung (12) zum restlichen Teil des Ankerbolzens (3)
ist eine Hinterschneidung (13) vorgesehen, die mit einer
Einlaufschräge (14) versehen ist. An der von der
Magnetspule (1) abgewandten Seite der ersten Bohrung (10)
ist eine weitere Einlaufschräge (15) vorgesehen.
Zur Abdichtung des Luftspaltes zwischen dem Magnetkern (9)
und dem Ankerbolzen (3) gegen Umwelteinflüsse, wie
Feuchtigkeit und Schmutz, ist eine Dichtung (16)
vorgesehen, die als hutförmiges, gummielastisches
Rollelement ausgebildet ist. Zur Versorgung der Magnetspule
(1) mit elektrischem Strom weist der in Fig. 1
dargestellte elektrische Hubankermagnet elektrische
Anschlüsse (17) auf. Schließlich ist zur Verbesserung des
elektromagnetischen Wirkungsgrades des Hubankermagneten ein
Magnetjoch (18) vorgesehen, das U-förmig gestaltet ist und
dessen beide U-Schenkel in dem Schnitt gemäß Fig. 1
erkennbar sind. Eine Führungshülse (19) ist in die Bohrung
des Spulenkörpers (7) eingepreßt und führt den Magnetanker
(2) bei seiner Bewegung.
Gleiche oder gleichwirkende Einrichtungsteile wie in der
Fig. 1 sind in der Fig. 2 mit den gleichen Bezugszeichen
versehen. In der Fig. 1 ist der elektrische Hubankermagnet
in seiner Ruhestellung dargestellt, in der die Magnetspule
(1) nicht mit elektrischem Strom versorgt wird, so daß
keine elektromagnetische Kraftwirkung auf den Magnetanker
(2) ausgeübt wird. In diesem Fall ist allein die
Rückstellkraft der Rückstellfeder (6) wirksam, die den
Ankerbolzen (3) und damit den Magnetanker (2) in das Innere
der Magnetspule derart hineindrückt, daß nur ein
geringfügiger Teil der kolbenförmigen Verdickung (12) aus
der ersten Bohrung (10) herausragt.
Wird nun die Magnetspule (1) gemäß Fig. 2 mit Strom
versorgt, so wird eine elektromagnetische Kraft wirksam,
die den Magnetanker (2) gemeinsam mit dem Ankerbolzen (3)
gegen die Kraft der Rückstellfeder (6) derart verschiebt,
daß nunmehr die kolbenförmige Verdickung (12) vollständig
aus der ersten Bohrung (10) herausragt. Zusätzlich ist in
Fig. 2 vorausgesetzt, daß eine radial auf die
kolbenförmige Verdickung (12) gerichtete Kraft (F) wirksam
ist, die aufgrund des mechanischen Spiels des Ankerbolzens
(3) in der ersten Bohrung (10), in der zweiten Bohrung (8)
und in der Hohlbohrung (4) zu einem Verkippen des
Ankerbolzens (3) gegenüber dem Magnetanker (2) und der
Magnetspule (1) um einen Kippwinkel (W) führt.
Durch die beschriebene Verkippung wird der Ankerbolzen (3)
mit seiner Hinterschneidung (13) an der ersten Bohrung (10)
derart festgehängt, daß auch bei einer Unterbrechung des
Stromflusses zu der Magnetspule (1) trotz der dann nur noch
vorhandenen Wirkung der Rückstellfeder (6) der Ankerbolzen
(3) in der in Fig. 2 ausgefahrenen Stellung verbleibt.
Dies gilt solange, wie die radial gerichtete Kraft ( F) auf
die kolbenförmige Verdickung (12) wirksam ist.
Sobald diese radial gerichtete Kraft (F) aufgehoben wird,
wird durch die zentrierende Wirkung der Rückstellfeder (6)
und der hutförmigen, gummielastischen Rollelementdichtung
(16) und durch die Rückstellkraft der Rückstellfeder (6)
der Ankerbolzen (3) in das Innere der Magnetspule (1) gemäß
Fig. 1 wieder hineingezogen. Die hierzu erforderliche
Zentrierung des Ankerbolzens (3) relativ zu den anderen
Teilen wird dabei unterstützt durch die Einlaufschräge (14)
an der Hinterschneidung (13) und durch die Einlaufschräge
(15) an der ersten Bohrung (10). Ein geringfügiges
Festhaken der Hinterschneidung (13) an der Bohrung (10)
wird durch den vorgesehenen Überhub (H) zwischen der
Hinterschneidung (13) und dem Rand der Bohrung (10)
überwunden, da im Bereich dieses Überhubes durch die
Kraftwirkung der Rückstellfeder (6) eine nennenswerte
Beschleunigung der Bewegung des Ankerbolzens (3) in das
Innere der Magnetspule (1) erfolgt, die ausreicht, die
beschriebene Verhakung zu überwinden.
Der beschriebene elektrische Hubankermagnet gemäß den
Fig. 1 und 2 ist aufgrund seiner konstruktiven Merkmale
für eine sogenannte aufbauende Montage geeignet. Diese
aufbauende Montage ist dadurch gekennzeichnet, daß in das
Innere des Spulenkörpers (7) die übrigen Teile bis auf die
Dichtung (16) und das Magnetjoch (18) eingesetzt werden
können. Nach dem Einsetzen dieser Teile kann das U-förmige
Magnetjoch (18) in den Figuren von hinten oder vorne auf
den Spulenkern (7) bzw. der Magnetkern (9) aufgeschoben
werden, wodurch die Lage aller Teile bis auf die Dichtung
(16) zueinander fixiert und die Teile miteinander verbunden
werden. Abschließend kann die Dichtung (16) einerseits auf
die Führungshülse (9) aufgeknöpft und andererseits auf die
kolbenförmige Verdickung (12) aufgeschoben werden.
Claims (12)
1. Elektrischer Hubankermagnet, insbesondere für
Kraftfahrzeuge, mit einer Magnetspule, mit einem in der
Magnetspule verschieblich angeordneten Hubanker und mit
einer Rückstellfeder, die den Hubanker belastet,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hubanker mit
mechanischem Spiel in der Magnetspule (1) angeordnet
ist und daß ein aus der stromdurchflossenen Magnetspule
(1) herausragender Teil des Hubankers eine in Richtung
auf die Magnetspule (1) gerichtete Hinterschneidung
(13) aufweist.
2. Elektrischer Hubankermagnet nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hubanker einen hohlgebohrten
Magnetanker (2) und einen Ankerbolzen (3) aufweist, der
mit mechanischem Spiel in den Magnetanker (2)
eingesetzt ist, daß der Ankerbolzen (3) einen
umlaufenden Bund (5) aufweist, der sich an dem
Magnetanker (2) abstützt und an dem sich die
Rückstellfeder (6) abstützt und daß der Ankerbolzen (3)
die Hinterschneidung (13) aufweist.
3. Elektrischer Hubankermagnet nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hinterschneidung (13) Teil
einer kolbenförmigen Verdickung (12) ist und daß die
Hinterschneidung (13) in Form einer Einlaufschräge (14)
gestaltet ist.
4. Elektrischer Hubankermagnet nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Spulenkörper (7) für die
Magnetspule (1) vorgesehen ist, daß ein Magnetkern (9)
im Spulenkörper (7) vorgesehen ist, der eine Bohrung
(10) für den Hubanker aufweist und daß sich die
Hinterschneidung (13) an dem Rand der Bohrung (10)
abstützen kann.
5. Elektrischer Hubankermagnet nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bohrung (10) eine
Einlaufschräge (15) aufweist.
6. Elektrischer Hubankermagnet nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Magnetkern (9) mit der Bohrung
(10) ein Widerlager (11) für die Rückstellfeder (6)
aufweist.
7. Elektrischer Hubankermagnet nach Anspruch 2 und
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper (7) am
von der Hinterschneidung (13) abgewandten Ende eine
zweite Bohrung (8) aufweist, in die das entsprechende
Ende des Ankerbolzens (3) mit mechanischem Spiel
eingesetzt ist.
8. Elektrischer Hubankermagnet nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder (6) eine
Schraubendruckfeder ist.
9. Elektrischer Hubankermagnet nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Magnetspule (1) zumindest
teilweise durch ein insbesondere U-förmiges Magnetjoch
(18) umfaßt ist.
10. Elektrischer Hubankermagnet nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Spulenkörper (7) und
dem Ankerbolzen (3) eine Dichtung (16) vorgesehen ist,
die insbesondere als hutförmiges, gummielastisches
Rollelement ausgebildet ist.
11. Elektrischer Hubankermagnet nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Magnetkern (9) und der
Hinterschneidung (13) ein Überhub (H) vorgesehen ist.
12. Elektrischer Hubankermagnet nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Hubanker und dem
Spulenkörper (7) eine Führungshülse (19) aus
unmagnetischem Material angeordnet ist.
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