DE4030402A1 - Steuervorrichtung fuer elektrische fensterscheibenheber - Google Patents
Steuervorrichtung fuer elektrische fensterscheibenheberInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
Steuervorrichtung für elektrische Fensterscheibenheber nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. dem des Anspruchs 7 bzw.
dem des Anspruchs 15.
Bei einer Steuervorrichtung für elektrische Scheibenheber, wie
sie in Kraftfahrzeugen verwendet werden, wird die elektrische
Energie üblicherweise über Relais einem Motor zum Heben und
Senken der Fensterscheibe zugeführt. Ein derartiges Relais von
einem Halbleiterschalterelement gesteuert, das durch die
Betätigung eines externen Schalters auf EIN und AUS geschaltet
wird. Da solch ein Halbleiterschalterelement zum EIN und
AUS-Schalten in einfacher Weise gesteuert werden kann, wird es
zur Antriebssteuerung der Relais verwendet. Das Abschalten der
elektrischen Energie vom Motor kann ebenfalls von solch einem
Halbleiterschalterelement ausgeführt werden.
Bei herkömmlichen Steuervorrichtungen für Scheibenheber werden
ein Halbleiterschalterelement und eine Spule eines Relais in
Reihe mit der Spannungsquelle verbunden und deshalb wird die
Speisespannung dem Reihenschaltkreis aus
Halbleiterschalterelement und Relaisspule auch dann zugeführt,
wenn der Betätigungsschalter in AUS-Stellung ist. Unter dieser
Bedingung jedoch wird, wenn auf der Spannungszuführungsleitung
oder der Signalleitung für die EIN-AUS-Steuerung des
Halbleiterschalterelementes ein Rauschen bzw. ein Störsignal
auftritt, das Halbleiterschalterelement eine Fehlfunktion
ausführen, was in einer Fehlfunktion des Motors resultiert.
Dieses Problem hat die Zuverlässigkeit von Steuerungen solcher
Scheibenheber herabgesetzt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine
Steuervorrichtung für Scheibenheber der eingangs genannten Art
zu schaffen, die eine Fehlfunktion des Schalterelementes
vermeidet und eine Verbesserung der Zuverlässigkeit der
Steuerung auch dann bewirkt, wenn ein
Halbleiterschalterelement als Steuerelement verwendet, wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Steuervorrichtung für elektrische
Scheibenheber der genannten Art durch die Ansprüche 1 bzw. 7
bzw. 15 genannten Merkmale gelöst.
Gemäß vorliegender Erfindung wird also das
Halbleiterschalterelement über einen Betriebsschalter mit der
Spannungsquelle verbunden, so daß es auf EIN schaltet, wenn
der Betriebsschalter auf EIN geschaltet ist, und die
Relaisspule betätigt, wenn es auf EIN geschaltet ist. Die
vorliegende Erfindung sieht auch einen Motor zum Heben und
Senken der Fensterscheibe vor, wobei die Richtung von der
Richtung des zugeführten Stromes abhängig ist, und ferner
einen Relaisschalter zum Ändern der Richtung des dem Motor
zugeführten Stromes dadurch, daß die Relaisspule entweder
erregt oder entregt wird.
Wird der Betriebsschalter auf EIN geschaltet, wird auch das
Halbleiterschalterelement auf EIN geschaltet. Deshalb wird
Spannung zur Relaisspule über den Betriebsschalter geführt und
der Motor dreht sich dadurch und treibt die Fensterscheibe an.
Da das Halbleiterschalterelement mit der Spannungsquelle über
den Betriebsschalter verbunden ist, wird, wenn der
Betriebsschalter in AUS-Stellung ist, dem
Halbleiterschalterelement auf keinen Fall Spannung zugeführt,
und deshalb besteht keine Gefahr dahingehend, daß das
Halbleiterschalterelement aufgrund eines Rauschens oder von
Störsignalen eine Fehlfunktion ausführen könnte.
Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich ist, besitzt die
vorliegende Erfindung einen Aufbau, bei welchem der
Betriebsschalter zwischen dem Halbleiterschalterelement, das
die Relaisspule zum Zuführen von Spannung zum Motor betätigt,
und der Spannungsquelle vorgesehen ist, und deshalb die
praktische Wirkung hat, daß die Speisespannung dem
Halbleiterschalterelement auf keinen Fall dann zugeführt wird,
wenn der Betriebsschalter in AUS-Stellung ist, und daher das
Halbleiterschalterelement aufgrund von Rauschen oder
Störsignalen niemals eine Fehlfunktion ausführen kann.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden
Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
beschrieben und erläutert ist. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung einer
Steuervorrichtung für einen elektrischen
Fensterheber gemäß einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vorliegender
Erfindung wird die Steuervorrichtung an einem elektrischen
Fensterheber an der Fahrerseite eines Kraftfahrzeugs
verwendet.
Gemäß der Zeichnung besitzt bei einem elektrisch betriebenen
Fenster ein Scheibenheberschalter 1, der bspw. derart in einer
Lage eines Kraftfahrzeugs eingebaut ist, daß er vom Fahrersitz
aus betätigt werden kann, einen Handschalter 2 zum Heben als
ersten Betriebsschalter, einen Handschalter 3 zum Senken als
zweiten Betriebsschalter, einen Automatikschalter 4 zum Heben
und einen Automatikschalter 5 zum Senken zusätzlich zu einem
nicht dargestellten Betriebsknopf, der dadurch betätigt werden
kann, daß er bspw. in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung aus der
neutralen Lage bewegt wird. Diese Schalter 2-5 sind durch
Schalter gebildet, die automatisch in ihre neutrale Position
zurückkehren. Jeder Schalter 2-5 ist im AUS-Zustand, d. h. in
nicht betriebsbereiter Lage, wenn der Betriebsknopf in der
neutralen Stellung ist. Wird der Betriebsknopf aus der nicht
betriebsbereiten Lage um ein bestimmtes Maß in
Vorwärtsrichtung bewegt, wird der Handschalter 2 zum Heben auf
EIN geschaltet, und wenn der Betriebsknopf weiter in
Vorwärtsrichtung von diesem EIN-Zustand aus bewegt wird, wird
auch der Automatikschalter 4 zum Heben auf EIN geschaltet.
Ferner wird, wenn der Betriebsknopf aus seiner nicht
betriebsbereiten Lage um ein bestimmtes Maß in
Rückwärtsrichtung bewegt wird, der Handschalter zum Senken auf
EIN geschaltet, und wenn der Betriebsknopf weiter in
Rückwärtsrichtung von diesem EIN-Zustand aus bewegt wird, wird
auch der Automatikschalter 5 zum Senken auf EIN geschaltet.
Die ersten Klemmen jedes dieser Schalter 2-5 sind mit einer
Klemme 6 einer Gleichspannungsquelle als Speisespannungsquelle
verbunden, während deren andere Klemmen mit Klemmen Ta, Tb,
Tc, Td eines Steuerschaltkreises 7 verbunden sind. In der
Figur nicht dargestellten Weise ist die
Gleichspannungsquellenklemme 6 über das Zündschloß mit der
Fahrzeugbatterie (Ausgangsspannung ist 12 V) verbunden.
Ein Gleichspannungsmotor 8 zum Antreiben eines
Scheibenheberstellgliedes bewegt in Aufwärtsrichtung (in
Schließrichtung) eine Fensterscheibe der Tür auf der
Fahrerseite (nicht dargestellt), wenn Spannung in positiver
Richtung (Pfeil AUF in der Figur) angelegt ist, und bewegt die
Fensterscheibe in Abwärtsrichtung (in Öffnungsrichtung) wenn
die Spannung in umgekehrter Richtung (Pfeil AB) angelegt ist.
Ein erstes und ein zweites Relais 9 bzw. 10 sind als eine
Einheit ausgebildet. Der bewegliche Kontakt c des
Relaisschalters 9a ist mit einem Ende des Motors 8 und der
bewegliche Kontakt c des Relaisschalters 10a mit dem anderen
Ende des Motors 8 verbunden. Die beweglichen Kontakte c der
Relaisschalter 9a, 10a sind darüber hinaus über Dioden 11a und
11b mit einer Klemme Te des Steuerschaltkreises 7 verbunden.
In den Relaisschaltern 9a und 10a ist jeweils der
normalerweise offene Kontakt a mit der
Gleichspannungsquellenklemme 6 verbunden, während der in
Ruhestellung geschlossene Kontakt b über einen
Stromerfassungswiderstand 12 zum Erfassen eines Stromflusses
im Motor 8 mit Masse verbunden ist. Die Relaisspule 9b des
ersten Relais 9 verbindet die Klemmen Tf und Tg des
Steuerschaltkreises 7 und die Relaisspule 10b des zweiten
Relais 10 die Klemmen Tf und Th.
Eine erfaßte Spannung Vd eines Spannungspegels, der vom
Laststrom im Motor 8 abhängig ist, erscheint an dem der Seite
der Relais 9, 10 zugewandten Klemme des
Stromerfassungswiderstandes 12 und diese erfaßte Spannung Vd
liegt auch an der Klemme Ti des Steuerschaltkreises 7.
Der Steuerschaltkreis 7 ist von einer Hybrid-IS (integrierte
Schaltung) gebildet, die zusätzlich zu den oben angeführten
Klemmen Ta-Ti die Klemmen Tj-Tl aufweist. Die Klemme Tj
ist mit Masse verbunden, die Klemme Tk ist über einen
Widerstand 13 zum Erzeugen einer Referenzspannung Vsl, die
später beschrieben wird, mit Masse verbunden und die Klemme Tl
über eine Konstantspannungsdiode 14 (bspw. mit der
Zener-Spannung 9 V) der in der Zeichnung angegebenen Polarität
mit der Massenklemme verbunden.
Im folgenden wird ein konkretes Ausführungsbeispiel des
Steuerschaltkreises 7 erläutert.
Die Klemmen Tl und Tj sind mit einer Sammelleitung (Bus) La
bzw. einem weiteren Bus Lb verbunden. Der Bus La ist mit den
Klemmen Te und Tf über einen Schutzwiderstand 15 der
Konstantspannungsdiode 14 verbunden. Die Klemme Ta, die mit
dem Handschalter 2 zum Heben verbunden ist, ist mit den
Klemmen Te und Tf über eine Diode 16a und ferner mit der
Klemme Tj über einen Widerstand 17a verbunden. Die Klemme Tb,
die mit dem Handschalter 3 zum Senken verbunden ist, ist mit
den Klemmen Te und Tf über eine Diode 16b und auch mit der
Klemme Tj über einen Widerstand 17b verbunden. Die Klemme Tc,
die mit dem Automatikschalter 4 zum Heben verbunden ist, ist
mit dem zusätzlichen Bus Lb über eine Reihenschaltung aus
einem Widerstand 18 und einem Kondensator 19 als Zeitglied
verbunden. Die Klemme Td, die mit dem Automatikschalter 4 zum
Senken verbunden ist, ist mit dem gesonderten Bus Lb über eine
Reihenschaltung aus einem Widerstand 20 und einem Kondensator
21 als Zeitglied verbunden.
Eine Reihenschaltung besitzt eine Diode 22 als positive
Klemmschaltung mit der in der Zeichnung dargestellten
Polarität und einen Entladewiderstand 23 und ist zwischen dem
Bus La und dem gesonderten Bus Lb angeordnet. Der
Entladewiderstand 23 ist in der Reihenschaltung zum Entladen
der Kondensatoren 19 und 21 vorgesehen. Die positive Klemme
des Kondensators 19 ist mit dem einen Ende des
Entladewiderstandes 23 über eine Diode 24 verbunden, während
die positive Klemme des Kondensators 21 mit dem einen Ende des
Entladewiderstandes 23 über eine Diode 25 verbunden ist. In
diesem Falle sind die Kapazitäten der Kondensatoren 19 und 21
gleich und die Zeitkonstante von Widerstand 18 und Kondensator
19 ist ebenfalls gleich der Zeitkonstante von Widerstand 20
und Kondensator 21, bspw. etwa 0,01 Sekunden; die
Zeitkonstanten von Entladewiderstand 23 und Kondensator 19
bzw. von demselben Widerstand 23 und Kondensator 21 sind
vorgegeben, bspw. bei etwa 10 Sekunden. Diese
Entladezeitkonstante ist größer als die Zeit, die erforderlich
ist, um die Fensterscheibe aus ihrer offenen Stellung in ihre
geschlossene Stellung zu bringen, oder die Zeit, die
erforderlich ist, um die Fensterscheibe in umgekehrter
Richtung von einer Endposition in die andere zu bringen.
Die positive Klemme des Kondensators 19 ist mit den Klemmen
Te, Tf über eine Durchlaßdiode 26, einen Widerstand 27 und
eine Durchlaßdiode 28 verbunden, was als Schwungradschaltung
wirkt, und die positive Klemme des Kondensators 21 ist mit den
Klemmen Te, Tf über eine Durchlaßdiode 29, einen Widerstand 30
und eine Durchlaßdiode 31 verbunden, was auch als
Schwungradschaltung wirkt.
Eine Reihenschaltung aus den Widerständen 32, 33 ist zwischen
dem Bus La und der Klemme Tk angeordnet; durch diese
Widerstände 32, 33 und den Widerstand 13 ist ein erster eine
Bezugsspannung erzeugender Schaltkreis 34 gebildet, der
ermöglicht, daß die Bezugsspannung Vs1 vom Verbindungspunkt
der Widerstände 32 und 33 abgegeben wird.
Eine erste Vergleicherschaltung 35, die vom Bus La und dem
zusätzlichen Bus Lb zusammen mit dem
Stromerfassungswiderstand 12 mit Spannung versorgt wird, und
der erste eine Bezugsspannung erzeugende Schaltkreis 34 bilden
einen bekannten Schaltkreis zum automatischen Anhalten des
Scheibenheberstellgliedes; dieser einen automatischen Halt
bewirkende Schaltkreis dient auch dazu, die Bezugsspannung Vs1
mit einer abgetasteten Spannung Vd, die von der Klemme Ti über
einen Widerstand 36 abgegeben wird, zu vergleichen. Die erste
Vergleicherschaltung 35 gibt ein Signal mit hohem Pegel ab
(entsprechend der Spannung des Bus La), wenn Vs1<Vd ist und
invertiert den Ausgang in ein Signal niedrigen Pegels
(entsprechend der Spannung des zusätzlichen Bus Lb), wenn
Vs1Vd ist.
Eine Ausgangsklemme der ersten Vergleicherstellung 35 ist mit
einem Verbindungspunkt Q der Diode 22 und des
Entladewiderstands 23 über einen Widerstand 37 verbunden.
Daraus ergibt sich, daß dann, wenn die Vergleicherschaltung 35
einen Signalausgang niedrigen Pegels vorsieht, ein
Entladestrom von den Kondensatoren 19 und 21 durch die Diode
24 oder 25 fließt (in diesem Falle fließt auch ein
Entladestrom in den Entladewiderstand) und die
Entladezeitkonstante wird in diesem Falle zu etwa 0,7
Sekunden.
Ein zweiter eine Bezugsspannung erzeugender Schaltkreis 40,
der aus einer Reihenschaltung aus Widerständen 38 und 39
aufgebaut ist, ist zwischen dem Bus La und dem zusätzlichen
Bus Lb angeordnet, so daß eine Bezugsspannung Vs2 vom
Verbindungspunkt der Widerstände 38 und 39 abgegeben werden
kann.
Eine zweite Vergleicherschaltung 41 ist derart angeordnet, daß
sie in nicht dargestellter Weise vom Bus La und dem
zusätzlichen Bus Lb mit Spannung versorgt wird. Die zweite
Vergleicherschaltung 41 ist derart beschaltet, daß sie die
Bezugsspannung Vs2 mit der Spannung (Vt) des Punktes Q in der
Zeichnung (dem Verbindungspunkt der Diode 22 mit dem
Entladekondensator 23) vergleicht. Auf der Grundlage dieses
Vergleichs gibt sie ein Signal hohen Pegels ab (entsprechend
der Spannung des Bus La), wenn Vs2<Vt ist, oder ein Signal
niedrigen Pegels (entsprechend der Spannung des zusätzlichen
Bus Lb), wenn Vs2Vt ist. In diesem Falle ist eine
Reihenschaltung aus einem Widerstand 42 und einer Diode 43 mit
der in der Figur dargestellten Polarität zwischen der
Ausgangsklemme und der nicht invertierten Eingangsklemme (die
mit dem Punkt Q verbunden ist) angeordnet und dadurch ist der
obigen Vergleichsoperation ein Hystereseeffekt gegeben.
Darüber hinaus ist ein Reihenschaltkreis zum Verhindern eines
rückwärts fließenden Stromes aus einer Diode 44 mit der in der
Figur dargestellten Polarität und einem Widerstand 45 und ein
Reihenschaltkreis aus einer Diode 46 in der in Figur
angegebenen Polarität zum Verhindern eines rückwärtigen
Stromflusses und ein Widerstand 47 zwischen der Ausgangsklemme
der zweiten Vergleicherschaltung 41 und dem Bus La vorgesehen.
Ein npn-Transistor 48 ist als ein erstes
Halbleiterschalterelement über dessen Kollektor und Emitter
mit den Klemmen Tg bzw. Tj verbunden. Dadurch ist das eine
Ende der Relaisspule 9b des ersten Relais 9 mit der
Gleichspannungsquellenklemme 6 über den Handschalter 2 zum
Heben und der Diode 16a verbunden, während das andere Ende der
Relaisspule 9b über den Transistor 48 mit Masse verbunden ist.
Die Basis des Transistors 48 ist über eine Reihenschaltung aus
einer Diode 49 mit der in der Figur angebenen Polarität und
einem Widerstand 50 mit der Klemme Ta und ferner über die
Diode 51 in der in der Zeichnung dargestellten Polarität mit
der Anode der Diode 44 verbunden. Darüber hinaus ist ein
Widerstand 52 zwischen der Basis und dem Emitter des
Transistors 48 angeordnet.
Ein npn-Transistor 53 ist als zweites
Halbleiterschalterelement über seinen Kollektor und seinen
Emitter mit den Klemmen Th bzw. Tj verbunden. Dadurch ist das
eine Ende der Relaisspule 10b des zweiten Relais mit der
Gleichspannungsquelleklemme 6 über den Handschalter 3 zum
Senken und der Diode 16b verbunden, während das andere Ende
der Relaisspule 10b über den Transistor 53 mit Masse verbunden
ist. Die Basis des Transistors 53 ist mit der Klemme Tb über
eine Reihenschaltung aus einer Diode 54 in der in der
Zeichnung dargestellten Polarität und einem Widerstand
55 und ferner über eine Diode 56 in der in der Zeichnung
dargestellten Polarität mit der Anode der Diode 46 verbunden.
Darüber hinaus ist ein Widerstand 57 zwischen der Basis und
dem Emitter des Transistors 53 angeordnet.
Eine Diode 58 ist in der in der Zeichnung dargestellten
Polarität zwischen dem Kollektor des Transistors 48 und der
Diode 56 angeordnet, während eine Diode 59 in der in der
Zeichnung dargestellten Polarität zwischen dem Kollektor des
Transistors 53 und der Diode 51 angeordnet ist. Diese Dioden
51, 56, 58, 59 bilden einen Verriegelungsschaltkreis.
Die Betriebsweise dieser Anordnung sei im folgenden erläutert:
A) Die Fensterscheibe wird in manueller Betriebsweise
vertikal betätigt:
Der Handschalter 2 zum Heben ist zur Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe auf EIN geschaltet. Dadurch wird von der Gleichspannungsquellenklemme 6 über den Handschalter 2 zum Heben, den Widerstand 50 und die Diode 49 ein Basisstrom dem Transistor 48 zugeführt und der Transistor 48 wird betätigt. Gleichzeitig wird eine geschlossene Schleife aus dem Handschalter 2 zum Heben, der Diode 16a, der Relaisspule 9b und dem Transistor 48 gebildet und dieser geschlossenen Schleife wird Spannung zugeführt. Deshalb wird die Relaisspule 9b erregt, die die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 9a auf EIN schaltet. Infolgedessen fließt ein Strom zum Motor 8 in der mit dem Pfeil AUF angezeigten Richtung und dadurch bewegt sich die Fensterscheibe nach oben. Wird der Handschalter 2 zum Heben während der Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe auf AUS geschaltet, wird die Relaisspule 9b entregt und die Kontakte (c-b) des Relaisschalters 9a kehren in die Position EIN zurück und dadurch wird der Strom zum Motor 8 auf AUS geschaltet und die Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe hält an. Selbstverständlich schaltet auch der Transistor 48 auf AUS bzw. AB.
Der Handschalter 2 zum Heben ist zur Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe auf EIN geschaltet. Dadurch wird von der Gleichspannungsquellenklemme 6 über den Handschalter 2 zum Heben, den Widerstand 50 und die Diode 49 ein Basisstrom dem Transistor 48 zugeführt und der Transistor 48 wird betätigt. Gleichzeitig wird eine geschlossene Schleife aus dem Handschalter 2 zum Heben, der Diode 16a, der Relaisspule 9b und dem Transistor 48 gebildet und dieser geschlossenen Schleife wird Spannung zugeführt. Deshalb wird die Relaisspule 9b erregt, die die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 9a auf EIN schaltet. Infolgedessen fließt ein Strom zum Motor 8 in der mit dem Pfeil AUF angezeigten Richtung und dadurch bewegt sich die Fensterscheibe nach oben. Wird der Handschalter 2 zum Heben während der Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe auf AUS geschaltet, wird die Relaisspule 9b entregt und die Kontakte (c-b) des Relaisschalters 9a kehren in die Position EIN zurück und dadurch wird der Strom zum Motor 8 auf AUS geschaltet und die Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe hält an. Selbstverständlich schaltet auch der Transistor 48 auf AUS bzw. AB.
Wird der Handschalter 3 zum Senken auf EIN geschaltet, wird
auch der Transistor 53 auf EIN geschaltet, indem die
Relaisspule 10b des zweiten Relais 10 magnetisiert wird und
dadurch die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 10a auf EIN
geschaltet. Deshalb fließt ein Strom in AB-Richtung zum Motor
8 und die Fensterscheibe wird nach unten bewegt. Während einer
solchen Abwärtsbewegung der Fensterscheibe werden, wenn der
Handschalter 3 zum Senken auf AUS geschaltet wird, die
Kontakte (c-b) des Relaisschalters 10a in den EIN-Zustand
zurückgestellt, so daß die Zuführung von Strom zum Motor 8
unterbrochen wird. Demgemäß wird die Abwärtsbewegung der
Fensterscheibe angehalten und der Transistor 53 schaltet AUS.
B) Die Fensterscheibe wird im Automatikbetrieb nach oben
bewegt:
Wird der Automatikschalter 4 zum Heben auf EIN geschaltet, da der Handschalter 2 zum Heben bereits auf EIN geschaltet ist, wird Spannung der Relaisspule 9b zugeführt und der Motor 8 rotiert, weil der Transistor 48 auf EIN ist und die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 9a, wie in (A) erläutert, im EIN-Zustand sind. Deshalb beginnt die Fensterscheibe sich unter diesen Bedingungen nach oben zu bewegen. Unter dieser Bedingung ist die Gleichspannungsquellenklemme 6 über die Kontakte (c-a), die Diode 11a, den Widerstand 15, den Bus La und die Konstantspannungsdiode 14 mit Masse verbunden. Demgemäß wird eine Gleichspannung über den Bus La und den zusätzlichen Bus Lb zugeführt und dadurch wird die Speisespannung des Steuerkreises 7 aufrechterhalten.
Wird der Automatikschalter 4 zum Heben auf EIN geschaltet, da der Handschalter 2 zum Heben bereits auf EIN geschaltet ist, wird Spannung der Relaisspule 9b zugeführt und der Motor 8 rotiert, weil der Transistor 48 auf EIN ist und die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 9a, wie in (A) erläutert, im EIN-Zustand sind. Deshalb beginnt die Fensterscheibe sich unter diesen Bedingungen nach oben zu bewegen. Unter dieser Bedingung ist die Gleichspannungsquellenklemme 6 über die Kontakte (c-a), die Diode 11a, den Widerstand 15, den Bus La und die Konstantspannungsdiode 14 mit Masse verbunden. Demgemäß wird eine Gleichspannung über den Bus La und den zusätzlichen Bus Lb zugeführt und dadurch wird die Speisespannung des Steuerkreises 7 aufrechterhalten.
Wenn jedoch der Automatikschalter 4 zum Heben auf EIN
geschaltet ist, wird der Kondensator 19 innerhalb einer kurzen
Zeitperiode (praktisch um etwa 0,01 Sekunden) über den
Widerstand 18 geladen. Dadurch wird die Spannung Vt am Punkt Q
größer als die Bezugsspannung Vs2 vom zweiten eine
Bezugsspannung erzeugenden Schaltkreis 40 und das
Ausgangssignal der zweiten Vergleicherschaltung 41 wird in ein
Signal hohen Pegels umgewandelt. In diesem Zustand, in welchem
das Ausgangssignal umgewandelt wird, wird ein Basisstrom vom
Bus La dem Transistor 48 über den Widerstand 54 und die Diode
51 zugeführt und der EIN-Zustand wird aufrechterhalten. Der
Transistor 48 wird im EIN-Zustand gehalten, bis das
Ausgangssignal der zweiten Vergleicherschaltung 41 umgewandelt
wird, nämlich über die ganze Zeit, die erforderlich ist, daß
aufgrund der Entladung des Kondensators 19 durch den
Entladewiderstand 23 die Spannung Vt am Punkt Q kleiner wird
als die Bezugsspannung Vs2 (gleich etwa 10 Sekunden) oder über
die Zeit hinweg, die erforderlich ist, daß durch eine
Entladung, die vom ersten Vergleicherkreis 35 getriggert ist,
die Spannung Vt kleiner wird als die Spannung Vs2. In diesem
Zustand, in dem der Transistor 48 auf EIN geschaltet ist, wird
eine geschlossene Schleife durch die Kontakte (c-a) der
Relaisspule 9a, der Diode 11a, der Relaisspule 9b und dem
Transistor 48 gebildet. Danach wird auch dann, wenn der
Automatikschalter 4 zum Heben und der Handschalter 2 zum Heben
auf AUS geschaltet werden, die Relaisspule 9b kontinuierlich
erregt und der Motor 8 wird kontinuierlich angetrieben,
wodurch die automatische Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe
realisiert ist.
Wie oben beschrieben, wird, wenn die Fensterscheibe
automatisch aufwärts bewegt wird und die maximale
Bewegungslage (geschlossene Stellung des Fensters) erreicht
ist, der Rotor im Motor 8 blockiert und ein relativ großer
Rotorblockierungsstrom fließt in den Motor, wodurch der
Spannungsabfall über dem Stromerfassungwiderstand 12 anwächst.
Mit solch einem Anwachsen des Spannungsabfalles wächst die
erfaßte Spannung Vd, die der Klemme Ti zugeführt wird, an, und
wenn die erfaßte Spannung Vd größer als die Bezugsspannung Vs1
vom ersten eine Bezugsspannung erzeugenden Schaltkreis 34
wird, wird das Ausgangssignal der ersten Vergleicherschaltung
35 in ein Signal niedrigen Pegels (Potentialpegel des
zusätzlichen Bus Lb) umgewandelt. Dadurch wird der Kondensator
19 über eine Zeitdauer von etwa 0,7 Sekunden durch die Diode
24 und den Widerstand 37 entladen und die Spannung Vt des
Punktes Q wird kleiner als die Bezugsspannung vom zweiten eine
Bezugsspannung erzeugenden Schaltkreis 41. Infolgedessen wird
das Ausgangssignal der zweiten Vergleicherschaltung 41 in ein
Signal niedrigen Pegels umgewandelt, wodurch der Transistor 48
auf AUS geschaltet wird. Deshalb wird die Relaisspule 9b
entregt und die Kontakte (c-b) des Relaisschalters 9a werden
auf EIN zurückgestellt. Demgemäß wird die Spannung zum Motor 8
auf AUS geschaltet und die Fensterscheibe hält in ihrer
maximalen Bewegungslage an. Dann wird der Kondensator 19 über
einen Zeitraum von etwa 0,7 Sekunden hinweg entladen und
infolgedessen wird die Fensterscheibe um ein zusätzliches
Inkrement nach oben bewegt.
Fließt ein Rotorverriegelungsstrom im Motor 8, ist der Betrag
des Stromes aufgrund eines Ansteigens der Wicklungstemperatur
etwas verringert. Wenn der Motor 8 in der
Automatikbetriebsart, wie oben beschrieben, angetrieben wird,
wird deshalb die erfaßte Spannung Vd manchmal nicht die
Bezugsspannung Vs1 übersteigen. In diesem Falle wird eine
unregelmäßige Spannung, die dem Motor 8 nutzlos zugeführt
wird, in einigen Fällen auftreten. In diesem Falle kann die
Wicklung des Motors 8 ungleichmäßig Wärme erzeugen und die
Wicklung kann durchbrennen. Beim bevorzugten
Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung jedoch wird der
Kondensator 19 geladen, nachdem der Automatikschalter 4
zum Heben auf AUS geschaltet ist, und wenn die Zeit T, die für
den Entladekreis, der den Kondensator 19 und den
Entladewiderstand 23 enthält, angesetzt ist, abgelaufen ist,
wird die Spannung Vt am Punkt Q geringer als die
Bezugsspannung Vs1 vom zweiten eine Bezugsspannung erzeugenden
Schaltkreis 40 und deshalb wird das Ausgangssignal des zweiten
Vergleicherkreises 41 in ein Signal niedrigen Pegels
umgewandelt. Da das Zuführen eines Basisstromes zum Transistor
48 über die Diode 51 aufhört bzw. unterbrochen wird und der
Transistor 48 auf AUS geschaltet ist, wird infolgedessen die
Relaisspule 9b entmagnetisiert bzw. entregt und die Kontakte
(c-b) des Relaisschalters 9a werden auf EIN zurückgestellt und
die Zuführung von Spannung zum Motor 8 wird unterbrochen. Wenn
die vorbestimmte Zeit T von dem Zeitpunkt an, an dem der Motor
8 im Automatikbetrieb angetrieben ist, vorüber ist und der
Automatikschalter 4 zum Heben auf AUS geschaltet ist, heißt
dies, daß die Spannungszuführung zum Motor 8 automatisch
unterbrochen wird und dadurch die Erzeugung einer
unregelmäßigen Spannung verhindert werden kann.
C) Die Fensterscheibe wird im Automatikbetrieb nach unten
bewegt:
In diesem Falle wird, wenn der Automatikschalter 5 zum Senken auf EIN geschaltet wird, die Relaisspule 10b erregt, weil der Handschalter 3 zum Senken auf EIN und der Transistor 53 auf EIN sind; auch die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 10a sind in EIN-Position und der Motor 8 wird, wie in (A) erläutert, angetrieben, was bewirkt, daß die Fensterscheibe sich nach unten bewegt. Darüber hinaus wird mit dem Laden des Kondensators 21 aufgrund des EIN-Zustandes des Automatikschalters 5 zum Senken die Spannung Vt am Punkt Q größer als die Bezugsspannung Vs2 vom zweiten eine Bezugsspannung erzeugenden Schaltkreis 40 und deshalb gibt die zweite Vergleicherschaltung 41 ein Signal hohen Pegels ab. Deshalb wird ein Basisstrom an den Transistor 53 vom Bus La über den Widerstand 47 und die Diode 56 geliefert, was den Transistor 53 im EIN-Zustand hält. Der EIN-Zustand des Transistors 53 wird über die Zeit T′ (=T) aufrechterhalten, bis die Spannung Vt am Punkt Q kleiner als die Bezugsspannung Vs2 wird, weil der Kondensator 21 über den Entladewiderstand 23 entladen wird. Während dieses Zeitraumes wird, da eine geschlossene Schleife durch die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 10a, die Diode 11b, die Relaisspule 10b und den Transistor 53 gebildet ist, auch dann, wenn der Automatikschalter 5 zum Senken und der Handschalter 3 zum Senken auf AUS geschaltet ist, noch Energie dem Motor 8 zugeführt und dadurch wird die Fensterscheibe automatisch nach unten bewegt.
In diesem Falle wird, wenn der Automatikschalter 5 zum Senken auf EIN geschaltet wird, die Relaisspule 10b erregt, weil der Handschalter 3 zum Senken auf EIN und der Transistor 53 auf EIN sind; auch die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 10a sind in EIN-Position und der Motor 8 wird, wie in (A) erläutert, angetrieben, was bewirkt, daß die Fensterscheibe sich nach unten bewegt. Darüber hinaus wird mit dem Laden des Kondensators 21 aufgrund des EIN-Zustandes des Automatikschalters 5 zum Senken die Spannung Vt am Punkt Q größer als die Bezugsspannung Vs2 vom zweiten eine Bezugsspannung erzeugenden Schaltkreis 40 und deshalb gibt die zweite Vergleicherschaltung 41 ein Signal hohen Pegels ab. Deshalb wird ein Basisstrom an den Transistor 53 vom Bus La über den Widerstand 47 und die Diode 56 geliefert, was den Transistor 53 im EIN-Zustand hält. Der EIN-Zustand des Transistors 53 wird über die Zeit T′ (=T) aufrechterhalten, bis die Spannung Vt am Punkt Q kleiner als die Bezugsspannung Vs2 wird, weil der Kondensator 21 über den Entladewiderstand 23 entladen wird. Während dieses Zeitraumes wird, da eine geschlossene Schleife durch die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 10a, die Diode 11b, die Relaisspule 10b und den Transistor 53 gebildet ist, auch dann, wenn der Automatikschalter 5 zum Senken und der Handschalter 3 zum Senken auf AUS geschaltet ist, noch Energie dem Motor 8 zugeführt und dadurch wird die Fensterscheibe automatisch nach unten bewegt.
Im Falle der Abwärtsbewegung der Fensterscheibe wird, wenn die
Scheibe die maximale Abwärtsbewegungsposition (maximale
Öffnungsstellung der Fensterscheibe) erreicht und da ein
verhältnismäßig großer Rotorverriegelungsstrom im Motor 8
fließt, das Ausgangssignal der ersten Vergleicherschaltung 35
in ein Signal niedrigen Pegels umgewandelt, wie dies im Falle
der Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe der Fall ist. Dadurch
wird der Kondensator 21 über die Diode 25 und den Widerstand
37 entladen und das Ausgangssignal der zweiten
Vergleicherschaltung 41 wird in ein Signal niedrigen Pegels
umgewandelt und der Transistor 53 wird AUS geschaltet. Die
Spannung auch Relaisspule 10b und darüber hinaus am Motor 8
wird dadurch unterbrochen und die Fensterscheibe hält in der
maximal unteren Position an. Während einer solchen
automatischen Abwärtsbewegung der Fensterscheibe wird, nachdem
der Automatikschalter 5 zum Senken auf AUS geschaltet ist, der
Kondensator 21 entladen. Wenn die eingestellte Entladezeit T′
des Entladekreises des Kondensators 21 und des
Entladewiderstandes 23 abgelaufen ist, wird die Spannung Vt am
Punkt Q geringer als die Bezugsspannung Vs2 des zweiten eine
Bezugsspannung erzeugenden Schaltkreises 40 und das
Ausgangssignal der zweiten Vergleicherschaltung 41 wird in ein
Signal niedrigen Pegels umgewandelt. Demzufolge schaltet der
Transistor 53 AUS und die Spannungszuführung zum Motor 8 wird
unterbrochen. Somit kann eine weitere unregelmäßige
Spannungszuführung zum Motor 8 verhindert werden.
D) Die Aufwärtsbewegung wird angehalten, während die
Fensterscheibe sich im Automatikbetrieb nach oben bewegt:
Wie sich aus der obigen Erläuterung ergibt, wird, während die Fensterscheibe im Automatikbetrieb nach oben bewegt wird, der Kondensator 19 geladen und dadurch wird der Transistor 48 im EIN-Zustand gehalten. Wird der Handschalter 3 zum Senken unter dieser Bedingung für eine kurze Periode auf EIN geschaltet, schaltet der Transistor 53 EIN, ein Strom fließt zur Relaisspule 10b, so daß die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 10a auf EIN geschaltet werden. Deshalb werden beide Klemmen des Motors 8 durch die Wirkung der Kontakte (c-a) der Relaisschalter 9a, 10a getrennt und der Motor 8 hört sofort seinen Betrieb auf, weil die Spannungszuführung zum Motor 8 unterbrochen wird. Wird der Handschalter 3 zum Senken auf EIN geschaltet, wird der Kondensator 19 innerhalb einer kurzen Zeitperiode durch die Diode 26, den Widerstand 27 und den Transistor 53 entladen. Demgemäß wird das Ausgangssignal der zweiten Vergleicherschaltung 41 in ein Signal niedrigen Pegels umgewandelt, wobei der Transistor 48 auf AUS geschaltet wird. Infolgedessen wird die Relaisspule 9b entregt und die Kontakte (c-b) des Relaisschalters 9a werden in den EIN-Zustand zurückgestellt. Darüber hinaus wird dann, wenn der Handschalter 3 zum Senken auf AUS geschaltet wird, nachdem er, wie oben beschrieben worden ist, für eine kurze Zeitdauer auf EIN geschaltet worden ist, die Relaisspule 10b entregt und die Kontakte (c-b) des Relaisschalters 10a werden in den EIN-Zustand zurückgestellt. Die Spannungszuführung zum Motor 8 wird damit unterbrochen und der Motor wird in seinen Anfangszustand zurückgestellt.
Wie sich aus der obigen Erläuterung ergibt, wird, während die Fensterscheibe im Automatikbetrieb nach oben bewegt wird, der Kondensator 19 geladen und dadurch wird der Transistor 48 im EIN-Zustand gehalten. Wird der Handschalter 3 zum Senken unter dieser Bedingung für eine kurze Periode auf EIN geschaltet, schaltet der Transistor 53 EIN, ein Strom fließt zur Relaisspule 10b, so daß die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 10a auf EIN geschaltet werden. Deshalb werden beide Klemmen des Motors 8 durch die Wirkung der Kontakte (c-a) der Relaisschalter 9a, 10a getrennt und der Motor 8 hört sofort seinen Betrieb auf, weil die Spannungszuführung zum Motor 8 unterbrochen wird. Wird der Handschalter 3 zum Senken auf EIN geschaltet, wird der Kondensator 19 innerhalb einer kurzen Zeitperiode durch die Diode 26, den Widerstand 27 und den Transistor 53 entladen. Demgemäß wird das Ausgangssignal der zweiten Vergleicherschaltung 41 in ein Signal niedrigen Pegels umgewandelt, wobei der Transistor 48 auf AUS geschaltet wird. Infolgedessen wird die Relaisspule 9b entregt und die Kontakte (c-b) des Relaisschalters 9a werden in den EIN-Zustand zurückgestellt. Darüber hinaus wird dann, wenn der Handschalter 3 zum Senken auf AUS geschaltet wird, nachdem er, wie oben beschrieben worden ist, für eine kurze Zeitdauer auf EIN geschaltet worden ist, die Relaisspule 10b entregt und die Kontakte (c-b) des Relaisschalters 10a werden in den EIN-Zustand zurückgestellt. Die Spannungszuführung zum Motor 8 wird damit unterbrochen und der Motor wird in seinen Anfangszustand zurückgestellt.
E) Die Abwärtsbewegung wird angehalten, während sich die
Fensterscheibe im Automatikbetrieb nach unten bewegt:
Bewegt sich die Fensterscheibe im Automatikbetrieb nach unten, wird der Kondensator 21 geladen und dadurch ist der Transistor 53 im EIN-Zustand. Wird der Handschalter 2 zum Heben für einen kurzen Zeitraum unter dieser Bedingung auf EIN geschaltet, schaltet der Transistor 48 auf EIN, die Relaisspule 9b wird entregt und die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 9a werden auf EIN geschaltet. Deshalb sind beide Klemmen des Motors 8 durch die Wirkung der Kontakte (c-a) der Relaisschalter 9a, 10a voneinander getrennt. In diesem Falle wird die Spannungszuführung zum Motor 8 sofort unterbrochen und der Motor 8 hält an. Ist der Handschalter 2 zum Heben im EIN-Zustand, da der Kondensator 21 sich über die Diode 29, den Widerstand 30 und den Transistor 48 innerhalb eines kurzen Zeitraumes entlädt, wird darüber hinaus das Ausgangssignal der zweiten Vergleicherschaltung 41 in ein Signal niedrigen Pegels umgewandelt, so daß der Transitor 53 in seinen AUS-Zustand schaltet. Infolgedessen wird die Spannungszuführung zur Relaisspule 10b unterbrochen und die Kontakte (c-b) des Relaisschalters 10a werden in den EIN-Zustand zurückgestellt. Darüber hinaus wird, wenn der Handschalter 2 zum Heben in seinen AUS-Zustand geschaltet wird, nachdem er über eine kurze Zeitdauer hinweg in seinem EIN-Zustand geschaltet worden ist, die Spannungszuführung zur Relaisspule 9b unterbrochen und die Kontakte (c-b) des Relaisschalters 9a werden in ihren EIN-Zustand zurückgestellt. Dadurch wird der Motor in seinen Anfangszustand gesetzt, in welchem die Spannung AUS ist.
Bewegt sich die Fensterscheibe im Automatikbetrieb nach unten, wird der Kondensator 21 geladen und dadurch ist der Transistor 53 im EIN-Zustand. Wird der Handschalter 2 zum Heben für einen kurzen Zeitraum unter dieser Bedingung auf EIN geschaltet, schaltet der Transistor 48 auf EIN, die Relaisspule 9b wird entregt und die Kontakte (c-a) des Relaisschalters 9a werden auf EIN geschaltet. Deshalb sind beide Klemmen des Motors 8 durch die Wirkung der Kontakte (c-a) der Relaisschalter 9a, 10a voneinander getrennt. In diesem Falle wird die Spannungszuführung zum Motor 8 sofort unterbrochen und der Motor 8 hält an. Ist der Handschalter 2 zum Heben im EIN-Zustand, da der Kondensator 21 sich über die Diode 29, den Widerstand 30 und den Transistor 48 innerhalb eines kurzen Zeitraumes entlädt, wird darüber hinaus das Ausgangssignal der zweiten Vergleicherschaltung 41 in ein Signal niedrigen Pegels umgewandelt, so daß der Transitor 53 in seinen AUS-Zustand schaltet. Infolgedessen wird die Spannungszuführung zur Relaisspule 10b unterbrochen und die Kontakte (c-b) des Relaisschalters 10a werden in den EIN-Zustand zurückgestellt. Darüber hinaus wird, wenn der Handschalter 2 zum Heben in seinen AUS-Zustand geschaltet wird, nachdem er über eine kurze Zeitdauer hinweg in seinem EIN-Zustand geschaltet worden ist, die Spannungszuführung zur Relaisspule 9b unterbrochen und die Kontakte (c-b) des Relaisschalters 9a werden in ihren EIN-Zustand zurückgestellt. Dadurch wird der Motor in seinen Anfangszustand gesetzt, in welchem die Spannung AUS ist.
In jedem der unter den Punkten (A) bis (E) erläuterten Fälle
besteht, wenn der Transistor 48 im EIN-Zustand ist und da das
Potential am Anodenende der Diode 56, das mit der Basis des
Transistors 53 verbunden ist, über die Diode 58 den Transistor
48 auf Massenpotential abfällt, keine Gefahr einer
Fehlfunktion des Transistors 53, wenn eine Rauschspannung über
den Widerstand 47 dem Bus La zugeführt wird. Darüber hinaus
besteht, wenn der Transistor 53 im EIN-Zustand ist, keine
Gefahr einer Fehlfunktion des Transistors 48, wenn eine
Rauschspannung über den Widerstand 45 zum Bus La zugeführt
wird, da das Potential auf der Anodenseite der Diode 51, die
mit der Basis des Transistors 48 verbunden ist, durch die
Diode 59 und den Transistor 53 auf Massepotential fällt.
Gemäß dem Aufbau vorliegender Erfindung wird, da die
Transistoren 48 und 53 mit der Speisespannung über den
Handschalter 2 zum Heben und den Handschalter 3 zum Senken
verbunden sind, von der Gleichspannungsquellenklemme 6 niemals
eine Spannung an die Transistoren 48 und 53 dann geführt, wenn
die Schalter 2 und 3 im AUS-Zustand sind. Deshalb besteht
keine Gefahr einer Fehlfunktion der Transistoren 48 und 53
aufgrund von Rauschspannungen, so daß die Zuverlässigkeit der
Steuerung durch den Steuerschaltkreis 7 verbessert ist.
Außerdem kann, da der Verriegelungsschaltkreis in Form der
Dioden 51, 56, 58 und 59 vorgesehen ist, eine gleichzeitige
Änderung der Transistoren 58 und 53 in den EIN-Zustand
aufgrund einer Fehlfunktion, die sich aus der Zuführung von
Rauschspannungen zum Bus La ergeben können, verhindert werden,
so daß auch aus diesem Gesichtspunkt heraus die
Zuverlässigkeit der Steuerung durch den Steuerschaltkreis 7
verbessert werden kann.
Außerdem kann auch dann, wenn die automatische Haltefunktion
(Funktion des Unterbrechens des Betriebes durch Erfassen eines
Verriegelungsstromes des Motors 8) zum Unterbrechen der
Aufwärts- oder Abwärtsbewegung der Fensterscheibe versagt,
während die Fensterscheibe automatisch aufwärts oder abwärts
durch den Betrieb des Automatikschalters 4 oder 5 zum Anheben
bzw. Absenken bewegt wird, dieser Betrieb nach einer
bestimmten Zeit durch die Zeitgliedfunktion des Kondensators
19 oder 21 unterbrochen werden. Demgemäß gelangt die Spannung
niemals in ungeeigneter Weise an den Motor 8, während er im
Verriegelungszustand ist, und der Motor 8 kann nicht überhitzt
werden und der Energieverbrauch aus der Fahrzeugbatterie kann
sich aufgrund von Unregelmäßigkeiten der automatischen
Haltefunktion im Betrieb nicht erhöhen.
Claims (16)
1. Steuervorrichtung für Scheibenheber, mit
einem Motor (8) zum Verfahren einer Fensterscheibe in
Schließ- und Öffnungsrichtung, wobei die Bewegungsrichtung
von der Richtung des dem Motor (8) zugeführten Stromes
abhängig ist, und mit einem Betriebsschalter (1),
gekennzeichnet durch:
mindestens ein Halbleiterschalterelement (48, 53), das über den Betriebsschalter (1) mit der Spannungsquelle derart verbunden ist, daß es in den EIN-Zustand geschaltet ist, wenn der Betriebsschalter in die EIN-Stellung gebracht ist,
mindestens eine Relaisspule (9b, 10b), die über den Betriebsschalter (1) mit der Spannungsquelle verbunden und derart geschaltet ist, daß sie erregt ist, wenn das Halbleiterschalterelement (48, 53) im EIN-Zustand ist, und
mindestens einen Relaisschalter (9a, 10a), der so geschaltet ist, daß er zur Änderung der Richtung des dem Motor (8) zugeführten Stromes in Antwort auf die Erregung oder Entregung der Relaisspule (9b, 10b) umschaltbar ist.
mindestens ein Halbleiterschalterelement (48, 53), das über den Betriebsschalter (1) mit der Spannungsquelle derart verbunden ist, daß es in den EIN-Zustand geschaltet ist, wenn der Betriebsschalter in die EIN-Stellung gebracht ist,
mindestens eine Relaisspule (9b, 10b), die über den Betriebsschalter (1) mit der Spannungsquelle verbunden und derart geschaltet ist, daß sie erregt ist, wenn das Halbleiterschalterelement (48, 53) im EIN-Zustand ist, und
mindestens einen Relaisschalter (9a, 10a), der so geschaltet ist, daß er zur Änderung der Richtung des dem Motor (8) zugeführten Stromes in Antwort auf die Erregung oder Entregung der Relaisspule (9b, 10b) umschaltbar ist.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halbleiterschalterelement einen Transistor (48, 53)
aufweist, dessen Basis über den Betriebsschalter (1) mit
der Spannungsquelle verbunden ist und dessen Emitter
geerdet ist.
3. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das eine Ende der Relaisspule (9b, 10b)
über den Betriebsschalter (1) mit der Spannungsquelle und
das andere Ende mit dem Kollektor des Transistors (48, 53)
verbunden ist.
4. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner folgendes aufweist:
mindestens einen Automatikschalter (4, 5), der bei manueller Betätigung des Betriebsschalters (1) in den EIN-Zustand geschaltet ist,
mindestens einen Lade- und Entladeschaltkreis (18, 19; 20, 21; 23), der geladen wird, wenn der Automatikschalter (4, 5) in der EIN-Stellung ist, und, nachdem der Automatikschalter (4, 5) im AUS-Zustand ist, mit einer Entladezeit entladen wird, die länger ist als die Öffnungs- oder Schließzeit der Fensterscheibe,
mindestens einen Haltekreis zum Halten des Halbleiterschalterelementes (48, 53) im EIN-Zustand, wenn die Spannung des Lade- und Entladekreises (18, 19; 20, 21; 23) höher ist als ein vorbestimmter Wert; und
einen Automatik-Anhaltekreis zum Anhalten des Motors (8) durch Entladen des Lade- und Entladekreises innerhalb einer Zeit, die kürzer als die Entladezeit ist, dann, wenn der zum Motor fließende Strom höher als ein vorbestimmter Wert ist.
mindestens einen Automatikschalter (4, 5), der bei manueller Betätigung des Betriebsschalters (1) in den EIN-Zustand geschaltet ist,
mindestens einen Lade- und Entladeschaltkreis (18, 19; 20, 21; 23), der geladen wird, wenn der Automatikschalter (4, 5) in der EIN-Stellung ist, und, nachdem der Automatikschalter (4, 5) im AUS-Zustand ist, mit einer Entladezeit entladen wird, die länger ist als die Öffnungs- oder Schließzeit der Fensterscheibe,
mindestens einen Haltekreis zum Halten des Halbleiterschalterelementes (48, 53) im EIN-Zustand, wenn die Spannung des Lade- und Entladekreises (18, 19; 20, 21; 23) höher ist als ein vorbestimmter Wert; und
einen Automatik-Anhaltekreis zum Anhalten des Motors (8) durch Entladen des Lade- und Entladekreises innerhalb einer Zeit, die kürzer als die Entladezeit ist, dann, wenn der zum Motor fließende Strom höher als ein vorbestimmter Wert ist.
5. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihenschaltung aus einer
Diode (49, 54), deren Kathode mit dem
Halbleiterschalterelement (48, 53) verbunden ist, und einem
Widerstand (50, 55), dessen eines Ende mit dem
Betriebsschalter (1) verbunden ist, zwischen dem
Betriebsschalter (1) und dem Halbleiterschalterelement
(48, 53) vorgesehen ist.
6. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Diode
(16a, 16b), deren Kathode mit der Relaisspule (9a, 9b) und
deren Anode mit dem Betriebsschalter (1) verbunden ist,
zwischen dem Betriebsschalter (1) und der Relaisspule
(9a, 9b) vorgesehen ist.
7. Steuervorrichtung für Scheibenheber, mit
einem Motor zum Verfahren einer Fensterscheibe in Öffnungs- und Schließrichtung, wobei die Bewegungsrichtung von der Richtung des dem Motor (8) von einer Spannungsquelle zugeführten Stromes abhängig ist, und damit
einem ersten und
einem zweiten Betriebsschalter (1, 2, 3), gekennzeichnet durch:
ein erstes Halbleiterschalterelement (48), das mit der Spannungsquelle über den ersten Betriebsschalter (1, 2) verbunden und im EIN-Zustand ist, wenn der erste Betriebsschalter (1, 2) in EIN-Stellung ist;
ein zweites Halbleiterschalterelement (53), das mit der Spannungsquelle über den zweiten Betriebsschalter (1, 3) verbunden und im EIN-Zustand ist, wenn der zweite Betriebsschalter (1, 3) in EIN-Stellung ist, eine erste Relaisspule (9b), die mit der Spannungsquelle über den ersten Betriebsschalter (1, 2) verbunden und dann erregt ist, wenn das erste Halbleiterschalterelement (48) im EIN-Zustand ist,
eine zweite Relaisspule (10b), die mit der Spannungsquelle über den zweiten Betriebsschalter (1, 3) verbunden und dann erregt ist, wenn das zweite Halbleiterschalterelement (53) im EIN-Zustand ist; und ein Paar von Relaisschaltern (9a, 10a), die in Abhängigkeit von der Erregung oder Entregung der ersten bzw. zweiten Relaisspule (9b, 10b) zur Änderung der Richtung des dem Motor (8) zugeführten Stromes umschaltbar sind.
einem Motor zum Verfahren einer Fensterscheibe in Öffnungs- und Schließrichtung, wobei die Bewegungsrichtung von der Richtung des dem Motor (8) von einer Spannungsquelle zugeführten Stromes abhängig ist, und damit
einem ersten und
einem zweiten Betriebsschalter (1, 2, 3), gekennzeichnet durch:
ein erstes Halbleiterschalterelement (48), das mit der Spannungsquelle über den ersten Betriebsschalter (1, 2) verbunden und im EIN-Zustand ist, wenn der erste Betriebsschalter (1, 2) in EIN-Stellung ist;
ein zweites Halbleiterschalterelement (53), das mit der Spannungsquelle über den zweiten Betriebsschalter (1, 3) verbunden und im EIN-Zustand ist, wenn der zweite Betriebsschalter (1, 3) in EIN-Stellung ist, eine erste Relaisspule (9b), die mit der Spannungsquelle über den ersten Betriebsschalter (1, 2) verbunden und dann erregt ist, wenn das erste Halbleiterschalterelement (48) im EIN-Zustand ist,
eine zweite Relaisspule (10b), die mit der Spannungsquelle über den zweiten Betriebsschalter (1, 3) verbunden und dann erregt ist, wenn das zweite Halbleiterschalterelement (53) im EIN-Zustand ist; und ein Paar von Relaisschaltern (9a, 10a), die in Abhängigkeit von der Erregung oder Entregung der ersten bzw. zweiten Relaisspule (9b, 10b) zur Änderung der Richtung des dem Motor (8) zugeführten Stromes umschaltbar sind.
8. Steuervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Halbleiterschalterelement ein erster
Transistor (48) ist, dessen Basis über den ersten
Betriebsschalter (1, 2) mit der Spannungsquelle und dessen
Emitter mit Masse verbunden ist, und daß das zweite
Halbleiterschalterelement ein zweiter Transistor (53) ist,
dessen Basis über den zweiten Betriebsschalter (1, 3) mit
der Spannungsquelle und dessen Emitter mit Masse verbunden
ist.
9. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das eine Ende der ersten Relaisspule
(9b) über den ersten Betriebsschalter (1, 2) mit der
Spannungsquelle und das andere Ende mit dem Kollektor des
ersten Transistors (48) verbunden ist und daß das eine Ende
der zweiten Relaisspule (10b) über den zweiten
Betriebsschalter (1, 3) mit der Spannungsquelle und das
andere Ende mit dem Kollektor des zweiten Transistors (53)
verbunden ist.
10. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 7-9, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Verriegelungskreis vorgesehen ist,
mit dem verhindert ist, daß das zweite
Halbleiterschalterelement (53) aufgrund von Störsignalen
in den EIN-Zustand geschaltet ist, wenn das erste
Halbleiterschalterelement (48) im EIN-Zustand ist, und mit
dem auch verhindert ist, daß das erste
Halbleiterschalterelement (48) aufgrund von Störsignalen
in den EIN-Zustand geschaltet ist, wenn das zweite
Halbleiterschalterelement (53) im EIN-Zustand ist.
11. Steuervorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verriegelungskreis eine erste
Diode (51), deren Kathode mit der Basis des ersten
Transistors (48) verbunden ist, eine zweite Diode (59)
deren Anode mit der Anode der ersten Diode und deren
Kathode mit dem Kollektor des zweiten Transistors (53)
verbunden ist, eine dritte Diode (56), deren Kathode mit
der Basis des zweiten Transistors (53) verbunden ist, und
eine vierte Diode (58) aufweist, deren Anode mit der Anode
der dritten Diode und deren Kathode mit dem Kollektor des
ersten Transistors (48) verbunden ist.
12. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 7-11, dadurch
gekennzeichnet, daß ferner folgendes vorgesehen ist:
ein erster Automatikschalter (4) der in die EIN-Stellung schaltbar ist, nachdem der erste Betriebsschalter (1, 2) in der EIN-Stellung ist;
ein zweiter Automatikschalter (5), der in die EIN-Stellung schaltbar ist, nachdem der zweite Betriebsschalter (1, 3) in der EIN-Stellung ist;
ein erster Lade- und Entladekreis (18, 19; 23), der geladen ist, wenn der erste Automatikschalter (4) in EIN-Stellung ist und, nachdem der erste Automatikschalter in AUS-Stellung ist, über einen Entladezeitraum, der kürzer als die Öffnungs- oder Schließzeit der Fensterscheibe ist, entladen wird,
einen zweiten Lade- und Entladekreis (20, 21; 23), der geladen ist, wenn der erste Automatikschalter (4) in EIN-Stellung und, nachdem der zweite Automatikschalter (5) in AUS-Stellung ist, über einen Entladezeitraum entladen wird, der länger als die Öffnungs- oder Schließzeit der Fensterscheibe ist,
ein Haltekreis sowohl zum Halten des ersten Halbleiterschalterelementes (48) im EIN-Zustand, dann, wenn eine Spannung des ersten Lade- und Entladekreises höher ist als ein vorbestimmter Wert, und als auch zum Halten des zweiten Halbleiterschalterelementes (53) im EIN-Zustand, wenn die Spannung des zweiten Lade- und Entladekreises höher als ein vorbestimmter Wert ist; und
einen Automatik-Anhaltekreis zum Anhalten des Motors durch Entladen des ersten und zweiten Lade- und Entladekreises (18, 19; 20, 21; 23) innerhalb eines Zeitraumes, der kürzer als die Entladezeit ist, dann, wenn ein im Motor (8) fließender Strom höher als ein vorbestimmter Wert wird.
ein erster Automatikschalter (4) der in die EIN-Stellung schaltbar ist, nachdem der erste Betriebsschalter (1, 2) in der EIN-Stellung ist;
ein zweiter Automatikschalter (5), der in die EIN-Stellung schaltbar ist, nachdem der zweite Betriebsschalter (1, 3) in der EIN-Stellung ist;
ein erster Lade- und Entladekreis (18, 19; 23), der geladen ist, wenn der erste Automatikschalter (4) in EIN-Stellung ist und, nachdem der erste Automatikschalter in AUS-Stellung ist, über einen Entladezeitraum, der kürzer als die Öffnungs- oder Schließzeit der Fensterscheibe ist, entladen wird,
einen zweiten Lade- und Entladekreis (20, 21; 23), der geladen ist, wenn der erste Automatikschalter (4) in EIN-Stellung und, nachdem der zweite Automatikschalter (5) in AUS-Stellung ist, über einen Entladezeitraum entladen wird, der länger als die Öffnungs- oder Schließzeit der Fensterscheibe ist,
ein Haltekreis sowohl zum Halten des ersten Halbleiterschalterelementes (48) im EIN-Zustand, dann, wenn eine Spannung des ersten Lade- und Entladekreises höher ist als ein vorbestimmter Wert, und als auch zum Halten des zweiten Halbleiterschalterelementes (53) im EIN-Zustand, wenn die Spannung des zweiten Lade- und Entladekreises höher als ein vorbestimmter Wert ist; und
einen Automatik-Anhaltekreis zum Anhalten des Motors durch Entladen des ersten und zweiten Lade- und Entladekreises (18, 19; 20, 21; 23) innerhalb eines Zeitraumes, der kürzer als die Entladezeit ist, dann, wenn ein im Motor (8) fließender Strom höher als ein vorbestimmter Wert wird.
13. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 7-12, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Reihenschaltung aus einer Diode
(49), deren Kathode mit dem ersten
Halbleiterschalterelement (48) verbunden ist, und einem
Widerstand (50), dessen eines Ende mit dem ersten
Betriebsschalter (1, 2) verbunden ist, zwischen dem ersten
Betriebsschalter (1, 2) und dem ersten
Halbleiterschalterelement (48) angeordnet ist, und daß
eine Reihenschaltung aus einer Diode (54), deren Kathode
mit dem zweiten Halbleiterschalterelement (83) verbunden
ist, und aus einem Widerstand (55), dessen eines Ende mit
dem zweiten Betriebsschalter (1, 3) verbunden ist, zwischen
dem zweiten Betriebsschalter (1, 3) und dem zweiten
Halbleiterschalterelement (53) vorgesehen ist.
14. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 7-13, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Diode (16a9), deren Kathode mit
der ersten Relaisspule (9b) und dessen Anode mit dem
ersten Betriebsschalter (1, 2) verbunden ist, zwischen dem
ersten Betriebsschalter (1, 2) und der ersten Relaisspule
(9b) vorgesehen ist, und daß eine Diode (16b), deren
Kathode mit der zweiten Relaisspule (10b) und deren Anode
mit dem zweiten Betriebsschalter (1, 3) verbunden ist,
zwischen dem zweiten Betriebsschalter (1, 3) und der
zweiten Relaisspule (10b) vorgesehen ist.
15. Steuervorrichtung für Scheibenheber, mit
einem Motor zum Bewegen einer Fensterscheibe in Öffnungs-
und Schließrichtung, wobei die Bewegungsrichtung von der
Richtung des den Motor (8) von einer Spannungsquelle
zugeführten Stromes abhängig ist, und mit einer
Betriebsschalteranordnung (1), gekennzeichnet durch:
einen Handschalter (2) zum Anheben, mit einem mit der Spannungsquelle verbundenen ersten Ende mit normalerweise offenen Kontakten,
einen Handschalter (3) zum Absenken mit einem mit der Spannungsquelle verbundenen ersten Ende und mit normalerweise offenen Kontakten,
einen Aufwärts-Transistor (48), dessen Basis über eine gegengerichtete erste Diode (49) und über einen Widerstand (50) mit dem zweiten Ende des Handschalters zum Anheben und dessen Emitter mit Masse verbunden ist,
einen Abwärts-Transistor (53), dessen Basis über eine gegengerichtete zweite Diode (54) und einen Widerstand (55) mit dem zweiten Ende des manuellen Schalters (3) zum Absenken und dessen Emitter mit Masse verbunden ist;
eine Aufwärts-Relaisspule (9b), deren eines Ende mit dem Kollektor des Aufwärts-Transistors (48) und deren anderes Ende mit dem zweiten Ende des Handschalters (2) zum Anheben über eine gegengerichtete dritte Diode (16a) verbunden ist,
eine Abwärts-Relaisspule (10b), deren eines Ende mit dem Kollektor des Abwärts-Transistors (53) und deren anderes Ende über eine gegengerichtete vierte Diode (16b) mit dem zweiten Ende des Handschalters (3) zum Absenken verbunden ist,
einen Verriegelungskreis, der durch eine fünfte Diode (51), deren Kathode mit der Basis des Aufwärts-Transistors (48) verbunden ist, einer sechsten Diode (59), deren Anode mit der Anode der fünften Diode (51) und deren Kathode mit dem Kollektor des Abwärts-Transistors (53) verbunden ist, eine siebte Diode (56), deren Kathode mit der Basis des Abwärts-Transistors (53) verbunden ist, und durch eine achte Diode (58) gebildet ist, deren Anode mit der Anode der siebten Diode und deren Kathode mit dem Kollektor des Aufwärts-Transistors (48) verbunden ist;
einen Aufwärts-Relaisschalter (9a), der derart angeordnet ist, daß er durch Erregung der Aufwärts-Relaisspule (9b) geschaltet wird und einen Schaltkreis zum Bewegen der Fensterscheibe in Schließrichtung bildet, und einen Abwärts-Relaisschalter (10a), der derart angeordnet ist, daß er durch Erregung der Abwärts-Relaisspule (10b) geschaltet wird und einen Schaltkreis zum Bewegen der Fensterscheibe in Öffnungsrichtung bildet.
einen Handschalter (2) zum Anheben, mit einem mit der Spannungsquelle verbundenen ersten Ende mit normalerweise offenen Kontakten,
einen Handschalter (3) zum Absenken mit einem mit der Spannungsquelle verbundenen ersten Ende und mit normalerweise offenen Kontakten,
einen Aufwärts-Transistor (48), dessen Basis über eine gegengerichtete erste Diode (49) und über einen Widerstand (50) mit dem zweiten Ende des Handschalters zum Anheben und dessen Emitter mit Masse verbunden ist,
einen Abwärts-Transistor (53), dessen Basis über eine gegengerichtete zweite Diode (54) und einen Widerstand (55) mit dem zweiten Ende des manuellen Schalters (3) zum Absenken und dessen Emitter mit Masse verbunden ist;
eine Aufwärts-Relaisspule (9b), deren eines Ende mit dem Kollektor des Aufwärts-Transistors (48) und deren anderes Ende mit dem zweiten Ende des Handschalters (2) zum Anheben über eine gegengerichtete dritte Diode (16a) verbunden ist,
eine Abwärts-Relaisspule (10b), deren eines Ende mit dem Kollektor des Abwärts-Transistors (53) und deren anderes Ende über eine gegengerichtete vierte Diode (16b) mit dem zweiten Ende des Handschalters (3) zum Absenken verbunden ist,
einen Verriegelungskreis, der durch eine fünfte Diode (51), deren Kathode mit der Basis des Aufwärts-Transistors (48) verbunden ist, einer sechsten Diode (59), deren Anode mit der Anode der fünften Diode (51) und deren Kathode mit dem Kollektor des Abwärts-Transistors (53) verbunden ist, eine siebte Diode (56), deren Kathode mit der Basis des Abwärts-Transistors (53) verbunden ist, und durch eine achte Diode (58) gebildet ist, deren Anode mit der Anode der siebten Diode und deren Kathode mit dem Kollektor des Aufwärts-Transistors (48) verbunden ist;
einen Aufwärts-Relaisschalter (9a), der derart angeordnet ist, daß er durch Erregung der Aufwärts-Relaisspule (9b) geschaltet wird und einen Schaltkreis zum Bewegen der Fensterscheibe in Schließrichtung bildet, und einen Abwärts-Relaisschalter (10a), der derart angeordnet ist, daß er durch Erregung der Abwärts-Relaisspule (10b) geschaltet wird und einen Schaltkreis zum Bewegen der Fensterscheibe in Öffnungsrichtung bildet.
16. Steuervorrichtung nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß sie ferner folgendes aufweist:
einen Aufwärts-Automatikschalter (4), dessen eines Ende mit der Spannungsquelle verbunden ist und der einen offenen Ruhekontakt vorsieht, der im Betrieb in EIN-Stellung schaltbar ist, nachdem der manuelle Aufwärts-Handschalter (2) in EIN-Stellung ist, einem Abwärts-Automatikschalter (5), dessen eines Ende mit der Spannungsquelle verbunden ist und der einen offenen Ruhekontakt vorsieht, der in EIN-Stellung schaltbar ist, nachdem der Abwärts-Handschalter (3) in EIN-Stellung ist,
einen Aufwärts-Kondensator (19), der innerhalb einer kurzen Zeitdauer über einen ersten Widerstand (18) geladen werden kann, wenn der Aufwärts-Automatikschalter (4) in EIN-Stellung ist, und nachdem der Aufwärts-Automatikschalter (4) in AUS-Stellung ist über einen zweiten Widerstand (23) innerhalb eines Zeitraumes entladbar ist, der länger als die Öffnungs- bzw. Schließzeit der Fensterscheibe ist,
einen Abwärts-Kondensator (21), der innerhalb einer kurzen Zeitdauer über einen dritten Widerstand (20) ladbar ist, wenn der Abwärts-Automatikschalter (5) in EIN-Stellung ist, und nachdem der Abwärts-Automatikschalter (5) in AUS-Stellung ist über einen zweiten Widerstand (23) in einem Zeitraum, der länger als die Öffnungs- und Schließzeit des Fensters ist entladbar ist,
einen Haltekreis sowohl zum Halten des Aufwärts-Transistors (48) im EIN-Zustand, wenn eine Spannung des Aufwärts-Kondensators (19) größer ist als ein vorbestimmter Wert, als auch zum Halten des Abwärts-Transistors (53) im EIN-Zustand, wenn die Spannung des Abwärts-Kondensators (21) höher als ein vorbestimmter Wert ist,
einen Stromerfassungswiderstand (12) zum Erfassen eines Stromflusses zum Motor (8), und
einen Automatik-Anhaltekreis zum Entladen des Aufwärts-Kondensators (19) und des Abwärts-Kondensators (21) über einen vierten Widerstand (23) innerhalb eines Zeitraumes, der kürzer als die Entladezeit ist, dann, wenn der durch den Motor (8) fließende Strom höher als ein vorbestimmter Wert ist.
einen Aufwärts-Automatikschalter (4), dessen eines Ende mit der Spannungsquelle verbunden ist und der einen offenen Ruhekontakt vorsieht, der im Betrieb in EIN-Stellung schaltbar ist, nachdem der manuelle Aufwärts-Handschalter (2) in EIN-Stellung ist, einem Abwärts-Automatikschalter (5), dessen eines Ende mit der Spannungsquelle verbunden ist und der einen offenen Ruhekontakt vorsieht, der in EIN-Stellung schaltbar ist, nachdem der Abwärts-Handschalter (3) in EIN-Stellung ist,
einen Aufwärts-Kondensator (19), der innerhalb einer kurzen Zeitdauer über einen ersten Widerstand (18) geladen werden kann, wenn der Aufwärts-Automatikschalter (4) in EIN-Stellung ist, und nachdem der Aufwärts-Automatikschalter (4) in AUS-Stellung ist über einen zweiten Widerstand (23) innerhalb eines Zeitraumes entladbar ist, der länger als die Öffnungs- bzw. Schließzeit der Fensterscheibe ist,
einen Abwärts-Kondensator (21), der innerhalb einer kurzen Zeitdauer über einen dritten Widerstand (20) ladbar ist, wenn der Abwärts-Automatikschalter (5) in EIN-Stellung ist, und nachdem der Abwärts-Automatikschalter (5) in AUS-Stellung ist über einen zweiten Widerstand (23) in einem Zeitraum, der länger als die Öffnungs- und Schließzeit des Fensters ist entladbar ist,
einen Haltekreis sowohl zum Halten des Aufwärts-Transistors (48) im EIN-Zustand, wenn eine Spannung des Aufwärts-Kondensators (19) größer ist als ein vorbestimmter Wert, als auch zum Halten des Abwärts-Transistors (53) im EIN-Zustand, wenn die Spannung des Abwärts-Kondensators (21) höher als ein vorbestimmter Wert ist,
einen Stromerfassungswiderstand (12) zum Erfassen eines Stromflusses zum Motor (8), und
einen Automatik-Anhaltekreis zum Entladen des Aufwärts-Kondensators (19) und des Abwärts-Kondensators (21) über einen vierten Widerstand (23) innerhalb eines Zeitraumes, der kürzer als die Entladezeit ist, dann, wenn der durch den Motor (8) fließende Strom höher als ein vorbestimmter Wert ist.
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