DE4030200C2 - Motorkühlsystem - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kühlsystem eines
Verbrennungsmotors gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Kühlsystem dieser Art ist aus der Schrift EP 0 219 351 A2 bekannt.
Diese Schrift enthält keine Ausführungen zur Konstruktion des
Kühlsystems im Bereich der Kühlwasser-Einfüllöffnung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Kühlsystem so
auszubilden, daß es unter einer vorne niedrigen Kühlerhaube eines
Kraftfahrzeugs, in das der Verbrennungsmotor mit seinem Kühlsystem
eingebaut werden soll, Platz findet und daß es sich rasch und einfach
mit Kühlwasser befüllen läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Kühlsystem erfindungsgemäß so
ausgebildet, wie im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegeben.
Bisher bildete normalerweise das obere Ende des Kühlers die höchste
Stelle des Kühlsystems, und dort war die Kühlwasser-Einfüllöffnung
angeordnet. Demgegenüber läßt sich bei dem erfindungsgemäßen
Kühlsystem die Höhe des Kühlers wesentlich reduzieren, da sein oberes
Ende nicht mehr die höchste Stelle des Kühlsystems bildet. Es ist jedoch
an sich bekannt, die höchste Stelle des Kühlsystems mit der Kühlwasser-Einfüllöffnung
in der Nähe des Verbrennungsmotors vorzusehen und
einen Kühler mit demgegenüber geringerer Höhe einzubauen
(JP-OS 58-210314).
Beispielsweise bei einem V-Motor befindet sich die Kühlwasser-Einfüllöffnung
an einer Stelle nahe der ersten Zylinderreihe. Deshalb
kann beim Einfüllen von Kühlwasser in die Einfüllöffnung praktisch
sämtliches Kühlwasser in den Wassermantel der ersten Zylinderreihe
einflaufen. Da der Wassermantel der ersten Zylinderreihe mit dem
Wassermantel der zweiten Zylinderreihe in deren unteren Abschnitten
verbunden ist, kann die Innenluft in dem Wassermantel der ersten
Zylinderreihe, deren Volumen demjenigen des in den Wassermantel der
ersten Zylinderreihe eingefüllten Kühlwassers entspricht, ruhig und glatt
durch den Wassermantel der zweiten Zylinderreihe und die
Kühlwasserleitung, in der kein Kühlwasser strömt, aus der Kühlwasser-Einfüllöffnung
in die Atmosphäre ausgetrieben werden. Deshalb
kollidiert das in die Kühlwasser-Einfüllöffnung eingefüllte Kühlwasser
nicht mit austretender Luft, sondern fließt glatt und ruhig in den
Wassermantel der ersten Zylinderreihe. Nachdem das Kühlwasser in den
Wassermantel der ersten Zylinderreihe eingelaufen ist, kann es durch
den Verbindungsabschnitt zwischen den beiden Wassermänteln in den
Wassermantel der zweiten Zylinderreihe einlaufen, um anschließend in
den Kühler und die übrigen Leitungen des Wasserkreislaufs
einzuströmen.
Das Befüllen des Kühlsystems läuft in dieser unproblematischen Weise
ab, auch wenn die Kühlwasseraustrittsleitungen, die von den
Kühlwasseraustritten an den Wassermänteln zu dem
Vereinigungsabschnitt mit der Kühlwasser-Einfüllöffnung führen, einen
im Fall des V-Motors etwa halb so großen Querschnitt wie dieser
Vereinigungsabschnitt ab der Vereinigung hat. Diese Verhältnisse sind
bei dem erfindungsgemäßen Kühlsystem vorzugsweise verwirklicht. Dies
ist weniger kosten- und platzaufwendig als eine Vergrößerung der
Querschnitte der Kühlwasseraustrittsleitungen. Es ist auch weniger
kosten- und montageaufwendig als das Vorsehen einer
Entlüftungsöffnung pro Wassermantel jeder Zylinderreihe.
Das erfindungsgemäße Kühlsystem ist vorzugsweise das Kühlsystem
eines V-Motors, insbesondere eines in Querrichtung eines Fahrzeugs
eingebauten V-Motors.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in abhängigen
Ansprüchen angegeben, wobei nachfolgend noch ergänzende
Ausführungen gemacht werden.
Die bevorzugte Ausgestaltung gemäß Anspruch 8 bringt zusätzlich die
Vorteile mit sich, daß ein kompakter Aufbau erreicht wird und daß
Herstellungstoleranzen und und Wärmedehnungsunterschiede zwischen dem
Motorblock und der Saugleitung sowie der Bypassleitung ausgeglichen
werden können. Man erreicht leichte Montierbarkeit,
Wartungsfreundlichkeit, gute Dichtigkeit und lange Lebensdauer. Die
Saugleitung, die vorzugsweise ein metallisches Saugrohr ist, wird
vorzugsweise nur an seinen Enden durch das Thermostatgehäuse und das
Saugleitung-Anschlußelement der Wasserpumpe gehaltert. Die
Bypassleitung, die vorzugsweise aus einem metallischen Bypassrohr
kleineren Durchmessers und einem damit verbundenen
Gummirohrstutzen größeren Durchmessers besteht, ist vorzugsweise an
seinen entgegengesetzten Enden nur durch das Thermostatgehäuse und
das Bypassleitung-Anschlußelement des Vereinigungsabschnitts gehaltert.
Die bevorzugte Ausgestaltung gemäß Anspruch 9 bringt zusätzlich den
Vorteil mit sich, daß die Kühlleistung des Kühlers erhöht ist, weil sich
hinter dem Kühlventilator nicht der Motorblock befindet, der sonst den
Blaswiderstand erhöhen würde. Das hinter dem Ventilator befindliche
Getriebe ist wesentlich niedriger als der Motorblock. Ferner behindert
die entlang einer Befestigungsstrebe des Kühlerventilators verlaufende
Kühlwasserleitung die Luftdurchströmung des Kühlers weniger als
bisher; die Geräuschentwicklung infolge der Luftströmung an der
Kühlwasserleitung ist reduziert.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Aus
führungsform des erfindungsgemäßen Kühl
systems bei einem querliegenden 6-Zylin
der-V-Motor;
Fig. 2 eine Vorderansicht des Motors und des Kühl
systems nach Fig. 1, betrachtet von der Vor
derseite des Motors her;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Motors und des Kühl
systems nach Fig. 1;
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Strömung
des Kühlwassers in dem Kühlsystem
nach Fig. 1;
Fig. 5 eine vergrößerte Draufsicht auf den Motor
nach Fig. 1;
Fig. 6 eine rückwärtige Ansicht des Motors und des
Kühlsystems nach Fig. 1, betrachtet von der
Rückseite des Motors her;
Fig. 7 eine rückwärtige Ansicht des mit dem Lüfter
versehenen Kühlers in dem Motorkühlsystem
nach Fig. 1.
Wie in den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, besitzt ein
querliegend montierter 6-Zylinder-V-Motor VE einen ersten
Teilblock P und einen zweiten Teilblock Q, die sich in
Längsrichtung des Motors VE erstrecken. Der erste Teil
block P enthält einen ersten Zylinder #1, einen dritten
Zylinder #3 und einen fünften Zylinder #5, die in dieser
Reihenfolge von der Vorderseite X zur Rückseite Y des Motors
VE hin angeordnet sind. Der zweite Teilblock Q enthält
einen zweiten Zylinder #2, einen vierten Zylinder #4 und
einen sechsten Zylinder #6, die in dieser Reihenfolge von
der Vorderseite zur Rückseite des Motors VE hin angeord
net sind. Der erste und der zweite Teilblock P bzw. Q
bilden die Zylinderreihen. Der Motor
VE ist gegenüber einer Mittelstellung in Querrichtung des
den Motor VE enthaltenden Fahrzeugs zur Vorderseite des
Motors hin versetzt (d. h. in horizontaler Richtung gemäß
Fig. 1).
Zum Kühlen des Motors VE ist ein Kühlsystem CS
vorgesehen. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, liefert das Kühlsystem GS
Kühlwasser separat an den ersten Teilblock P
und den zweiten Teilblock Q. In dem ersten Teilblock
P wird das Kühlwasser so zugeführt, daß es von einem
Wassermantel eines ersten Zylinderblocks 2p zu einem
Wassermantel eines ersten Zylinderkopfs 3p strömt, um
dann zu einer ersten Wasserauslaßleitung 4p abzulaufen.
In dem zweiten Teilbock Q wird das Kühlwasser so ge
führt, daß es von einem Wassermantel eines zweiten
Zylinderblocks 2q zu einem Wassermantel eines zweiten
Zylinderkopfs 3q strömt, um dann in eine zweite Wasser
auslaßleitung 4q abzulaufen. Das heiße Kühlwasser
aus der ersten und der zweiten Auslaßleitung 4p und
4q wird einem Kühler 5 über eine gemeinsame Wasser
auslaßleitung 4 zugeführt, welche als gemeinsame
oder Sammelleitung für die erste und die zweite Wasser
auslaßleitung 4p und 4q dient. Nach Abkühlung im
Kühler 5 wird das Kühlwasser durch eine Wasserrück
laufleitung 6, ein Thermostatgehäuse 7 und eine Saug
leitung 8 in dieser Reihenfolge der Wasserpumpe 1
zugeführt. Das Kühlsystem CS hat grundsätzlich den
oben erläuterten Aufbau. Um ein zu starkes Kühlen des
Motors VE bei niedriger Kühlwassertemperatur zu ver
meiden, wird darüber hinaus das Kühlwasser aus der
ersten und der zweiten Wasserauslaßleitung 4p und 4q
über eine den Kühler 5 umgehende untere Bypassleitung
9 zu dem Thermostatgehäuse 7 geführt, um anschließend
durch die Saugleitung 8 der Wasserpumpe 1 zugeführt
zu werden. Das heiße Kühlwasser in der unteren Bypass
leitung 9 wird teilweise über eine Speiseleitung 11
einer Heizung 101 in einem Fahrzeug-Fahrgastraum
zugeführt. Das aus der Heizung 101 auslaufende Kühl
wasser wird über eine Rücklaufleitung 12 der Saug
leitung 8 zugeleitet. Wie im folgenden einzeln
beschrieben werden wird, ist die zweite Wasserauslaß
leitung 4q mit einer Wassereinfüllöffnung 13 zum
Einfüllen und Nachfüllen von Kühlwasser in das Kühl
system CS an einer bezüglich dem zweiten Teilblock Q
versetzten Stelle versehen.
Mit 120 ist ein Ölkühler und mit 121 ein Leerlauf-Kompensator
bezeichnet.
Aufbau und Arbeitsweise dieser einzelnen Elemente
des Kühlsystems CS sollen im folgenden erläutert
werden.
Die über eine Kurbelwelle drehend angetriebene Wasser
pumpe 1 befindet sich an einem Endabschnitt des
Motors VE an dessen Vorderseite an einer etwa mittleren
Stelle zwischen den beiden Teilblöcken P und Q, be
trachtet in Querrichtung des Motors VE. Der erste
Zylinderblock 2p und der zweite Zylinderblock 2q sind
an ihren vorderen Enden mit einer ersten bzw. einer
zweiten Wassereinlaßöffnung 16p bzw. 16q ausgestattet.
Die erste und die zweite Wassereinlaßöffnung 16p und
16q sind über eine erste Wasserspeiseleitung 17p bzw.
eine zweite Wasserspeiseleitung 17q mit einer Auslaß
öffnung der Wasserpumpe 1 verbunden. Weiterhin sind
an den inneren Seitenflächen des ersten und des zweiten
Zylinderkopfs 3p, 3q eine erste bzw. eine zweite Wasser
auslaßöffnung 18p, 18q in der Nähe der Vorderenden
der Zylinderköpfe gebildet. Die erste und die zweite
Wasserauslaßöffnung 18p, 18q sind an die erste bzw.
die zweite Wasserauslaßleitung 4p, 4q angeschlossen.
Das Kühlwasser kann in dem Motor VE in folgender Weise
strömen: Zuerst strömt das von der Wasserpumpe 1 abge
gebene Kühlwasser von der ersten und der zweiten
Wassereinlaßöffnung 16p, 16q am vorderen Ende des
Motors VE zu den Wassermänteln des ersten bzw. des
zweiten Zylinderblocks 2p und 2q, in denen das Kühl
wasser in Richtung auf das rückwärtige Ende des
Motors VE strömt. Dann, in der Nähe des hinteren Endes
des Motors VE, strömt das Kühlwasser in die Wasser
mäntel des ersten bzw. des zweiten Zylinderkopfs 3p
und 3q, in denen das Kühlwasser in Richtung auf das
vordere Ende des Motors VE strömt. Dann strömt das
Kühlwasser aus der ersten bzw. der zweiten Wasser
auslaßöffnung 18p und 18q in der Nähe des vorderen
Endes des Motors VE. Es handelt sich also bei dem
Strom des Kühlwassers in dem Motor VE um einen soge
nannten Umkehrstrom. Auf diese Weise lassen sich
die Zylinder #1 bis #6 gleichförmig kühlen, weil der
Strom des Kühlwassers in den Zylinderblöcken 2p und
2q dem Strom des Kühlwasser in den Zylinderköpfen 3p und
3q entgegengesetzt ist. Die Ausgangsleistungen der
Zylinder #1 bis #6 können hierdurch gleichmäßig sein.
Die erste Wasserauslaßleitung 4p und die zweite Wasser
auslaßleitung 4q sind an einem Verbindungsabschnitt 21
zusammengeführt, der sich oberhalb der ersten und der
zweiten Wasserauslaßöffnung 18p und 18q befindet. Der
Verbindungsabschnitt 21 ist mit der gemeinsamen Wasser
auslaßleitung 4 verbunden. Die Wassereinfüllöffnung
13 befindet sich an einer oberen Wand des Verbindungs
abschnitts 21, so daß das Kühlwasser in die zweite
Wasserauslaßöffnung 4q eingefüllt werden kann, die
zu dem zweiten Teilblock Q hin versetzt ist. Die Wasser
einfüllöffnung 13 wird durch einen Deckel 22 ver
schlossen und kann geöffnet werden. Ein Abschnitt des
Verbindungsabschnitts 21, wo sich die Wassereinfüll
öffnung 13 befindet, ist die höchste Stelle des ge
samten Kühlwasserkreislaufs. Folglich kann das Kühl
wasser in das Wasserkreislaufsystem mit Hilfe der
natürlichen Schwerkraft eingefüllt werden. Damit be
findet sich keine Wassereinfüllöffnung an dem Kühler 5,
so daß das obere Ende des Kühlers 5 sich nicht an der
höchsten Stelle des gesamten Wasserkreislaufs befinden
muß. Damit läßt sich die Höhe des Kühlers 5 in aus
reichendem Maße reduzieren, um dadurch die Höhe der
Motorhaube des Fahrzeugs herabsetzen zu können.
Obschon die Wassereinfüllöffnung 13 bei dieser Aus
führungsform an den Verbindungsabschnitt 21 vorge
sehen ist, kann sie an der gemeinsamen Wasserauslaß
leitung 4 vorgesehen sein.
Wie erwähnt, ist die Wassereinfüllöffnung 13 zu dem
zweiten Teilblock Q hin versetzt, so daß das Kühl
wasser in die zweite Wasserauslaßleitung 4q eingefüllt
werden kann. Im Fall des Einfüllens des Kühlwassers
über die Wassereinfüllöffnung 13 nach dem Auslassen
des Kühlsystems CS strömt das Kühlwasser von der
Wassereinfüllöffnung 13 fast durch die zweite Wasser
auslaßöffnung 4q und die zweite Wasserauslaßöffnung
18q in den Wassermantel des zweiten Zylinderkopfs 3q.
Da der Wassermantel des ersten Zylinderblocks 2p und
der Wassermantel des zweiten Zylinderblocks 2q in
ihren unteren Bereichen miteinander strömungsverbunden
sind, strömt das in den Wassermantel des zweiten
Zylinderkopfs 3q eingelaufene Kühlwasser durch den
Wassermantel des zweiten Zylinderblocks 2q und den
Wassermantel des ersten Zylinderblocks 2p zu dem
Wassermantel des ersten Zylinderkopfs 3p. Anschließend
fließt das Kühlwasser in den Kühler 5, die Saugleitung
8 und die untere Bypassleitung 9. Auf diese Weise
wird das Kühlwasser in das gesamte Wasserkreislauf
system eingefüllt.
Im Verlauf des Einfüllens des Kühlwassers, wenn das
Kühlwasser in den Wassermantel des zweiten Zylinder
kopfs 3q strömt, wird Innenluft mit einem Volumen,
welches demjenigen des in den Wassermantel des zweiten
Zylinderkopfs 3q eingefüllten Kühlwassers entspricht,
durch den Wassermantel des zweiten Zylinderblocks 2q
den Wassermantel des ersten Zylinderblocks 2p, den
Wassermantel des ersten Zylinderkopfs 3p und die
erste Wasserauslaßleitung 4p, wo praktisch kein Kühl
wasser fließt, gedrückt, um aus der Wassereinfüll
öffnung 13 ins Freie auszutreten. Demzufolge behindert
das von der Wassereinfüllöffnung 13 in den Wasser
mantel des zweiten Zylinderkopfs 3q einfließende Kühl
wasser nicht die in der zweiten Wasserauslaßleitung
4q, die einen relativ geringen Durchmesser aufweist,
befindliche Luft. Die Folge davon ist, daß das
Kühlwasser glatt und ungehindert in den Wassermantel
des zweiten Zylinderkopfs 3q einlaufen kann, um an
schließend in der oben genannten Reihenfolge ruhig und
glatt in den gesamten Wasserkreislauf zu gelangen.
Damit läßt sich das Einfüllen des Kühlwassers in das
Kühlsystem CS aufgrund einer einfachen Konstruktion
verbessern, bei der die Wassereinfüllöffnung 13 sich
an den Verbindungsabschnitt 21 (oder an der gemeinsamen
Wasserauslaßleitung 4) an einer zu dem zweiten Teil
block Q hin versetzten Stelle befindet.
Die gemeinsame Wasserauslaßleitung 4 erstreckt sich
mit leichtem Gefälle von ihrem stromaufwärtigen Ende,
das an dem Verbindungsabschnitt 21 angeschlossen ist,
zu dem Kühler 5, und zwar im wesentlichen in Quer
richtung des Motors VE. Ein stromabwärtiges Ende der
gemeinsamen Wasserauslaßleitung 4 ist mit einer Wasser
einlaßöffnung 25 verbunden, die in der Nähe eines
oberen Endes eines Einlaßwasserkasten 24 des Kühlers 5 vorge
sehen ist.
Eine Wasserauslaßöffnung 28 ist in der Nähe eines unteren
Endes eines Auslaßwasserkastens 27 des Kühlers 5 vorgesehen.
Ein stromaufwärtiges Ende der Wasserrücklaufleitung 6
ist mit der Wasserauslaßöffnung 28 verbunden, und ein
stromabwärtiges Ende der Wasserrücklaufleitung 6 ist
an das Thermostatgehäuse 7 angeschlossen, welches an
einem oberen Abschnitt der hinteren Enden des ersten
und des zweiten Zylinderblocks 2p und 2q befestigt ist.
Ein stromaufwärtiges Ende der Saugleitung 8 und ein
stromabwärtiges Ende der unteren Bypassleitung 9
sind an das Thermostatgehäuse angeschlossen. In dem
Thermostatgehäuse 7 befindet sich ein Thermostat 29.
Das Thermostat 29 besitzt normalen, üblichen Aufbau.
Es enthält ein Wachspellet, welches sich abhängig von
der Kühlwassertemperatur ausdehnt und zusammenzieht.
Wenn also die Kühlwassertemperatur hoch ist, dehnt
sich das Wachspellet aus, um die Wasserrücklaufleitung
6 zu öffnen, so daß das Kühlwasser in der Wasser
rücklaufleitung 6 in die Saugleitung 8 strömen kann,
während gleichzeitig die Bypassleitung 9 geschlossen
wird. Wenn hingegen die Kühlwassertemperatur niedriger
ist, zieht sich das Wachspellet zusammen, um die
untere Bypassleitung 9 zu öffnen, damit das Kühl
wasser in der Bypassleitung 9 in die Saugleitung 8
einströmen kann, während gleichzeitig die Wasser
rücklaufleitung 6 geschlossen wird.
Die Saugleitung 8 befindet sich an einer Oberseite
der Zylinderblöcke 2p und 2q in einem V-förmigen
Raum, der zwischen dem ersten und dem zweiten Teilblock
P, Q gebildet ist. Die Saugleitung 8 erstreckt sich
von ihrem mit dem Thermostatgehäuse 7 verbundenen,
stromaufwärtigen Ende in Richtung auf die Vorder
seite des Motors in Längsrichtung des Motors VE,
während ein stromabwärtiges Ende der Saugleitung 8
an die Saugöffnung der Wasserpumpe 1 angeschlossen
ist. Die untere Bypassleitung 9 befindet sich oberhalb
der Saugleitung 8 und verläuft an dieser entlang in
dem V-förmigen Raum. Da sich die Saugleitung 8 und
die Bypassleitung 9 in dem V-förmigen Raum, bei dem
es sich im Stand der Technik um sogenannten Totraum
handelt, befindet, kann das Kühlsystem CS sehr
kompakt ausgebildet sein.
Wie in den Fig. 5 und 6 zu sehen ist, sind das
Thermostatgehäuse 7, die Saugleitung 8 und die Bypass
leitung 9 unter Bildung einer kompakten Baugruppe A
einstückig ausgebildet. Das Thermostatgehäuse 7 ist
an den hinteren Stirnflächen der Zylinderblöcke 2p und
2q mittels zweier Schrauben 31 befestigt, die sich in
Richtung auf die Vorderseite des Motors erstrecken.
Demzufolge lassen sich das Thermostatgehäuse 7, die
Saugleitung 8 und die Bypassleitung 9 in einem Arbeits
vorgang an den Motor VE durch einen einfachen
Montagevorgang montieren, indem die das Thermostat
gehäuse 7 enthaltende Baugruppe A mit den zwei
Schraubenbolzen 31 an dem Motor VE montiert wird.
Im Vergleich zum Stand der Technik ist also die Montage
des Kühlsystems CS wesentlich vereinfacht.
Die Saugleitung 8 ist aus einem Metall hergestellt
(z. B. Eisen). An dem rückwärtigen Ende der Saugleitung 8
befindet sich ein erster Flansch 32. Dieser erste
Flansch 32 wird an einem am vorderen Ende des Thermostat
gehäuses 7 befindlichen zweiten Flansch 33 mit Hilfe
von Schrauben 34 befestigt. Damit ist die Saugleitung
8 mit dem Thermostatgehäuse 7 verbunden.
Die untere Bypassleitung 9 wird separat zusammenge
setzt aus einem einen geringen Durchmesser aufweisenden
Abschnitt 9a aus Metall (z. B. Eisen), der sich an der
Vorderseite des Motors befindet, und einem einen großen
Durchmesser aufweisenden Abschnitt 9b aus einem
elastischen Material, z. B. Gummi, welcher sich an
der Rückseite des Motors befindet. Der Abschnitt 9a
mit kleinem Durchmesser und der Abschnitt 9b mit
großem Durchmesser sind dadurch miteinander verbunden,
daß ein hinteres Ende des Abschnitts 9a mit kleinem
Durchmesser in ein vorderes Ende des Abschnitts 9b
mit großem Durchmesser eingeschoben ist, und ein
Außenumfangsabschnitt des Abschnitts 9b mit großem
Durchmesser mit Hilfe eines Klemmelements 35 fest
geklemmt ist. Ein hinteres Ende des Abschnitts 9b mit
großem Durchmesser steht im Eingriff mit einem (nicht
dargestellten) Bypassleitungs-Montageabschnitt des
Thermostatgehäuses 7, und ein Außenumfangsbereich des
Abschnitts 9b mit großem Durchmesser ist mit Hilfe
eines Klemmelements 36 festgeklemmt, um dadurch den
Abschnitt 9b großen Durchmessers der Bypassleitung 9
integral mit dem Thermostatgehäuse 7 zu verbinden.
Die Saugöffnung der Wasserpumpe 1 besitzt einen
Saugleitungs-Einsetzabschnitt 41, in den das vordere
Ende der Saugleitung 8 eingesetzt ist. Der Verbindungs
abschnitt 21 der ersten und der zweiten Wasserauslaß
leitung 4p, 4q ist mit einen Bypassleitungs-Einsetz
abschnitt 42 versehen, in den das vordere Ende des
Abschnitts 9a kleinen Durchmessers der Bypassleitung
9 eingesetzt ist. Nachdem das Vorderende der Saug
leitung 8 in den Saugleitungs-Einsetzabschnitt 41
eingesetzt ist, werden die Saugleitung 8 und der Saug
leitungs-Einsetzabschnitt 41 mit Hilfe eines ersten
O-Rings 43 derart verbunden und abgedichtet, daß die
Saugleitung 8 am Einsetzabschnitt 41 sich in Längs
richtung des Motors VE verlagern kann. Der erste
O-Ring 43 bildet das Saugleitungs-Anschlußelement oder
-Verbindungselement. Andererseits
werden, nachdem das Vorderende der Bypassleitung 9
in den Bypassleitungs-Einsetzabschnitt 42 eingesetzt
ist, die Bypassleitung 9 und der Bypassleitungs-
Einsetzabschnitt 42 durch einen zweiten O-Ring 44 der
art miteinander verbunden und abgedichtet, daß die
Bypassleitung 9 sich an dem Einsetzabschnitt 42 in
Längsrichtung des Motors VE verlagern kann. Der zweite
O-Ring 44 bildet das Bypassleitungs-Anschlußelement
oder -Verbindungselement.
Wie oben erwähnt, können sich die Saugleitung 8 und
die Bypassleitung 9 an den jeweiligen Vorderenden in
Längsrichtung des Motors VE versetzen oder verlagern.
Selbst wenn also die beiden Leitungen 8 und 9 aus einem
Material gebildet sind, dessen Wärmeausdehnungs
koeffizient sich von demjenigen des Motors VE unter
scheidet, kann eine Längenvergrößerung aufgrund
Expansion oder eine Längenverringerung aufgrund von
Kontraktion der Leitungen 8 und 9 oder des Motors VE
aufgrund einer Temperaturänderung absorbiert werden
oder ausgeglichen werden durch die Verlagerung der
Leitungen 8 und 9. Weiterhin kann ein Abmessungs
fehler der Leitungen 8 und 9 durch die Verlagerung
der Leitungen 8 und 9 ausgeglichen werden. Die Er
zeugung von inneren Spannungen aufgrund der oben aufge
zeigten Ursachen läßt sich also vermeiden. Dadurch
verbessern sich die Dichtigkeit und die Lebensdauer
des Kühlsystems CS.
Da die Baugruppe A mit dem Thermostatgehäuse 7, der
Ansaugleitung 8 und der Bypassleitung 9 an einer
gegebenen Position fixiert ist, lassen sich der erste
und der zweite O-Ring 43 bzw. 44 sehr leicht
positionieren.
Der Kühler 5 befindet sich in der Nähe eines vorderen
Endes des Fahrzeugs, derart, daß eine Luftanströmfläche
des Kühlers 5 sich im wesentlichen über die
gesamte Breite des Fahrzeugs etwa senkrecht zur Längs
richtung des Fahrzeugs erstreckt. Wie erwähnt, ist der
Motor VE zur Vorderseite des Motors hin versetzt,
betrachtet von der Vorderseite des Fahrzeugs aus.
Folglich befindet sich der Motor VE etwa hinter der
linken Hälfte des Kühlers 5, betrachtet von der Vorder
seite des Fahrzeugs her. Mit anderen Worten: Der
Motor VE befindet sich nicht hinter etwa der rechten
Hälfte des Kühlers 5, betrachtet von der Vorderseite
des Fahrzeugs her.
Weiterhin handelt es sich bei dem Kühler 5 um einen
sogenannten Querstrom-Kühler, bei dem der Einlaßwasserkasten
24 und der Auslaßwasserkasten 27 durch am linken bzw. am
rechten Ende eines Radiatorkörpers 26 befindet, be
trachtet von der Vorderseite des Fahrzeugs her.
Da der Kühler 5 vom Quer
strom-Typ ist, wird eine Kühlfläche des Kühlkörpers
26 mit ausreichender Größe gewährleistet, und die
Gesamthöhe des Kühlers 5 läßt sich reduzieren. Um den
Kühler 5 weiter zu reduzieren, ist der obere Endab
schnitt des Kühlers 5 zum Motor VE hin geneigt. Eine
solche Verringerung der Gesamthöhe des Kühlers 5
trägt in starkem Maß zur Verringerung der Höhe der
Motorhaube des Fahrzeugs bei. Der Kühler 5 wird unter
Verwendung rechter und linker Montageelemente 105
an einem Kopfrahmen 106 befestigt.
Knapp hinter etwa der rechten Hälfte des Kühlers 5, be
trachtet von der Vorderseite des Fahrzeugs her,
befindet sich ein motorgetriebener Ventilator oder Lüfter 107, der
in der Lage ist, die Luft nach hinten zu ziehen. Der
Motor VE befindet sich nicht hinter dem Lüfter 107.
Deshalb ist der Blaswiderstand des Lüfters 107 sehr
klein. Die Folge ist, daß die Gebläseleistung des
Lüfters 107 erhöht werden kann, um dadurch die Kühl
leistung des Kühlers 5 heraufzusetzen. Obschon nicht
dargestellt, befindet sich hinter dem Lüfter 107 ein
Getriebe. Da jedoch die Höhe des Getriebes relativ
gering ist, wird die Blasfähigkeit des Lüfters 107 von
dem Getriebe praktisch nicht beeinflußt.
Der Lüfter 107 leitet im Betrieb die Luft durch den
rechten Halbabschnitt des Kühlerkörpers 26, betrachtet
von der Vorderseite des Fahrzeugs her. Da jedoch der
Kühler 5 ein Querstrom-Kühler ist, strömt das Kühl
wasser innerhalb des Kühlerkörpers 26 im wesentlichen
horizontal nach rechts und passiert stets den von dem
Lüfter 107 stark gekühlten Bereich. Folglich hat die
oben erwähnte Ablenkung des Luftstroms durch den
Kühlerkörper 26 keinen Einfluß auf die Kühlleistung
des Kühlers 5.
Bei einem Fahrzeug mit einem Querstrom-Kühler 5 und dem
querliegenden Motor VE ist die Wasserrücklaufleitung
6 so angeordnet, daß sie notwendigerweise quer hinter
dem Lüfter 107 liegt. Bei herkömmlichen Kühlsystemen,
wie sie eingangs erläutert wurden, erhöht deshalb die
Wasserrücklaufleitung 6 den Strömungswiderstand des
Lüfters 107 und führt zu Windgeräuschen.
Um dieses Problem zu vermeiden, erstreckt sich, wie in
Fig. 7 gezeigt ist, die Wasserrücklaufleitung 6 von
ihrem stromaufwärtigen Ende, das an die Wasser
auslaßöffnung 28 des Kühlers 5 angeschlossen ist,
schräg nach oben in Querrichtung des Fahrzeugs derart,
daß sie hinter einer der schrägverlaufenden Streben 108
liegt und an dieser entlangläuft, d.h. radial
bezüglich des Lüfters 107 angeordnet ist. Da der
hintere Luftstrom, der von dem Lüfter 107 ausgeht,
ohnehin von den Streben 108 behindert wird, trägt die
Wasserrücklaufleitung 6, die hinter einer der Streben
108 angeordnet ist, kaum zu einer Behinderung des
rückwärtigen Luftstroms von dem Lüfter 107 bei. Des
halb läßt sich der Durchsatz von Luft durch den
Lüfter 107 erhöhen und mithin die Kühlleistung des
Kühlers 5 weiter heraufsetzen. Da die Geschwindigkeit
des Luftstroms um die Wasserrücklaufleitung 6 herum
gering ist, werden praktisch keine Windgeräusche er
zeugt, so daß das Gesamtbetriebsgeräusch des Lüfters
107 herabgesetzt wird.
Claims (9)
1. Kühlsystem eines Verbrennungsmotors (VE) mit mehreren Zylinderreihen
(P, Q), die jeweils einen eigenen Wassermantel zum individuellen
Kühlen aufweisen, wobei die Wassermäntel der Zylinderreihen
(P, Q) kühlwassereintrittsseitig miteinander in Verbindung stehen
und wobei das Kühlsystem (CS) einen Vereinigungsabschnitt (21)
aufweist, mit dem die Kühlwasseraustritte (18p, 18q) der Zylinderreihen
(P, Q) zum Zusammenführen der austretenden Kühlwasserströme
verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die an der höchsten Stelle des Kühlsystems (CS) an dem Vereinigungsabschnitt
(21) vorgesehene Kühlwasser-Einfüllöffnung (13)
nahe einer (Q) der Zylinderreihen positioniert ist derart, daß durch
die Einfüllöffnung (13) eingefülltes Kühlwasser unmittelbar im
wesentlichen nur in den Wassermantel dieser einen Zylinderreihe
(Q) hineinläuft und den Wassermantel der anderen Zylinderreihe (P)
oder die Wassermäntel der anderen Zylinderreihen über die eintrittseitige
Kühlwasserverbindung füllt.
2. Kühlsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vereinigungsabschnitt (21) an einen Kühler (5) angeschlossen
ist.
3. Kühlsystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte eine Zylinderreihe (Q) die dem Kühler (5) benachbarte
Zylinderreihe ist.
4. Kühlsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Wassermäntel aufeinanderfolgend für den Zylinderblock (2p; 2q) und den Zylinderkopf (3p; 3q) der jeweiligen Zylinderreihe (P; Q) vorgesehen ist;
und daß jeder Zylinderkopf (3p: 3q) eine Kühlwasseraustrittsöffnung (18p; 18q) aufweist.
daß jeder der Wassermäntel aufeinanderfolgend für den Zylinderblock (2p; 2q) und den Zylinderkopf (3p; 3q) der jeweiligen Zylinderreihe (P; Q) vorgesehen ist;
und daß jeder Zylinderkopf (3p: 3q) eine Kühlwasseraustrittsöffnung (18p; 18q) aufweist.
5. Kühlsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kühlwasseraustrittsöffnungen (18p; 18q) benachbart zwischen
den Zylinderreihen (P; Q) angeordnet sind.
6. Kühlsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vereinigungsabschnitt (21) an eine Bypassleitung (9) angeschlossen
ist, die den Kühler (5) umgeht.
7. Kühlsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbrennungsmotor (VE) ein V-Motor ist.
8. Kühlsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch:
ein Thermostatgehäuse (7), das an einem Axialende des Motorblocks angeordnet ist;
eine Wasserpumpe (1), die, wie auch die Kühlwasseraustritte (18p; 18q), am anderen Axialende des Motorblocks angeordnet ist;
eine Saugleitung (8), die sich in Längsrichtung des Motors (VE) erstreckt und Bestandteil einer Verbindung zwischen dem Thermostatgehäuse (7) und der Wasserpumpe (1) ist;
eine Bypassleitung (9), die sich in Längsrichtung des Motors (VE) erstreckt und Bestandteil einer Verbindung zwischen dem Thermostatgehäuse (7) und den Kühlwasseraustritten (18p; 18q) der Zylinderreihen (P; Q) ist;
wobei das Thermostatgehäuse (7), die Saugleitung (8) und die Bypassleitung (9) eine integrierte Baugruppe (A) bilden;
Befestigungsmittel (31), mit denen die Baugruppe (A) an dem einen Axialende des Motorblocks befestigt ist;
ein Saugleitung-Anschlußelement (41) zur Schaffung einer Verbindung mit der Wasserpumpe (1), die eine Längs-Relativbewegung der Saugleitung (8) erlaubt; und
ein Bypassleitung-Anschlußelement (42) zur Schaffung einer Verbindung mit den Kühlwasseraustritten, die eine Längs-Relativbewegung der Bypassleitung (9) erlaubt.
ein Thermostatgehäuse (7), das an einem Axialende des Motorblocks angeordnet ist;
eine Wasserpumpe (1), die, wie auch die Kühlwasseraustritte (18p; 18q), am anderen Axialende des Motorblocks angeordnet ist;
eine Saugleitung (8), die sich in Längsrichtung des Motors (VE) erstreckt und Bestandteil einer Verbindung zwischen dem Thermostatgehäuse (7) und der Wasserpumpe (1) ist;
eine Bypassleitung (9), die sich in Längsrichtung des Motors (VE) erstreckt und Bestandteil einer Verbindung zwischen dem Thermostatgehäuse (7) und den Kühlwasseraustritten (18p; 18q) der Zylinderreihen (P; Q) ist;
wobei das Thermostatgehäuse (7), die Saugleitung (8) und die Bypassleitung (9) eine integrierte Baugruppe (A) bilden;
Befestigungsmittel (31), mit denen die Baugruppe (A) an dem einen Axialende des Motorblocks befestigt ist;
ein Saugleitung-Anschlußelement (41) zur Schaffung einer Verbindung mit der Wasserpumpe (1), die eine Längs-Relativbewegung der Saugleitung (8) erlaubt; und
ein Bypassleitung-Anschlußelement (42) zur Schaffung einer Verbindung mit den Kühlwasseraustritten, die eine Längs-Relativbewegung der Bypassleitung (9) erlaubt.
9. Kühlsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8 eines in Querrichtung
eines Fahrzeugs eingebauten Verbrennungsmotors (VE),
gekennzeichnet durch:
einen Querstrom-Kühler (5), der vor dem Motorblock angeordnet ist und einen Abschnitt aufweist, der in Querrichtung des Fahrzeugs relativ zu dem Motorblock versetzt ist;
wobei der Querstrom-Kühler (5) einen zur Beaufschlagung mit Kühlluftströmung bestimmten, sich in Querrichtung des Fahrzeugs erstreckenden Bereich (26) sowie einen ersten Kühlwasserkasten (24) an seinem seitlichen Kühlwasser-Zuströmende und einen zweiten Kühlwasserkasten (27) an seinem seitlichen Kühlwasser-Abströmende aufweist;
einen Kühlungsventilator (107), der mittels mindestens einer Strebe (108) an der Rückseite des versetzten Kühlerbereichs, hinter dem sich nicht der Motorblock befindet, angebracht ist;
eine erste Kühlwasserleitung (4), die von dem Motorblock zu dem oberen Endbereich des ersten Kühlwasserkastens (24) führt;
und eine zweite Kühlwasserleitung (6), die von dem unteren Endbereich des zweiten Kühlwasserkastens (27) entlang der Anbringungsstrebe (108) des Kühlungsventilators (107) verlaufend zu dem Motorblock führt.
einen Querstrom-Kühler (5), der vor dem Motorblock angeordnet ist und einen Abschnitt aufweist, der in Querrichtung des Fahrzeugs relativ zu dem Motorblock versetzt ist;
wobei der Querstrom-Kühler (5) einen zur Beaufschlagung mit Kühlluftströmung bestimmten, sich in Querrichtung des Fahrzeugs erstreckenden Bereich (26) sowie einen ersten Kühlwasserkasten (24) an seinem seitlichen Kühlwasser-Zuströmende und einen zweiten Kühlwasserkasten (27) an seinem seitlichen Kühlwasser-Abströmende aufweist;
einen Kühlungsventilator (107), der mittels mindestens einer Strebe (108) an der Rückseite des versetzten Kühlerbereichs, hinter dem sich nicht der Motorblock befindet, angebracht ist;
eine erste Kühlwasserleitung (4), die von dem Motorblock zu dem oberen Endbereich des ersten Kühlwasserkastens (24) führt;
und eine zweite Kühlwasserleitung (6), die von dem unteren Endbereich des zweiten Kühlwasserkastens (27) entlang der Anbringungsstrebe (108) des Kühlungsventilators (107) verlaufend zu dem Motorblock führt.
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|---|---|---|---|
| JP1989111783U JPH0730906Y2 (ja) | 1989-09-25 | 1989-09-25 | エンジンの冷却装置 |
| JP11314589U JPH077540Y2 (ja) | 1989-09-27 | 1989-09-27 | エンジンの冷却装置 |
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- 1990-09-24 KR KR2019900014761U patent/KR940000896Y1/ko not_active Expired - Fee Related
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| KR940000896Y1 (ko) | 1994-02-21 |
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