DE4029509A1 - Kolbenpumpe - Google Patents
KolbenpumpeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe, nach der im
Oberbegriff von Anspruch 1 näher definierten Art.
Eine Kolbenpumpe dieser Art, nämlich eine Axialkolben
pumpe, ist in der älteren deutschen Patentanmeldung P
39 10 915 A6232 vom gleichen Anmelder beschrieben. Zur be
darfsabhängigen Versorgung eines Verbrauchers wird ein
Kolbensatz in einem Regelbereich zwischen einer Min
destförder- und einer Höchstförderstrommenge betrie
ben. Die Regelstrommenge zur Drehzahlregelung der Pum
pe wird dabei in den gemeinsamen Saugraum für die Kol
ben im Bereich der Taumelscheibe zugeführt. Über eine
Nebenleitung wird stromaufwärts von einem Leistungsre
gelventil in der Zuleitung eine Konstantstrommenge zur
Mindestversorgung abgezweigt. Die Konstantstrommenge
wird über eine Ringnut und davon abzweigende Radial
bohrungen den Zylinderräumen bzw. den Kolbenbohrungen
der Kolben direkt zugeführt. Auf diese Weise lassen
sich die Zylinderräume der Kolben durch zwei verschie
dene Ströme füllen, nämlich durch einen Regelstrom und
einen Konstantstrom. Dies begünstigt eine gleichmäßige
Aufladung und einen ruhigen Pumpenlauf. Wird durch das
Leistungsregelventil zur Abregelung der Ölstrom zu dem
gemeinsamen Taumelscheibenraum unterbrochen, so bleibt
der Konstantstrom erhalten der jeden Zylinderraum mit
der gleichen kleinen Ölmenge versorgt. Auf diese Weise
läßt sich auch ein Trockenlaufen der Kolben vermeiden.
In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, daß es
unter gewissen Umständen ggf. zu Schwingungen in dem
Taumelscheibenraum aufgrund seiner Größe kommen kann.
Weiterhin kann es in einem Zustande, wenn der Taumel
scheibenraum leer ist, zu einem Öl-Schaumgemisch kom
men.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher eine weitere
Verbesserung der eingangs erwähnten Kolbenpumpe zu
grunde, wobei insbesondere die Pumpe noch pulsations
ärmer, und damit geräuschloser sein soll und wobei
weiterhin auch eine gleichmäßige Befüllung der Zylin
derräume gewährleistet sein soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kenn
zeichnenden Teil von Anspruch 1 genannten Merkmale ge
löst.
In überraschender Weise hat man nämlich festgestellt,
daß sich die genannten Probleme dann vermeiden lassen,
wenn man praktisch eine vollständige Umkehrung des
bisherigen Strömungsverlaufes vornimmt. Dies bedeutet,
erfindungsgemäß wird nunmehr die Regelstrommenge di
rekt in die Zylinderräume bzw. Kolbenbohrungen einge
führt, während die Konstantstromversorgung über den
gemeinsamen Saugraum, d.h. bei Axialkolbenpumpe über
den gemeinsamen Taumelscheibenraum, erfolgt.
Auf diese Weise erfolgt eine noch gleichmäßigere Be
füllung der Kolbenbohrungen bzw. Zylinderräume. Da un
terschiedliche Füllmengen und auch ein Leerlaufen des
gemeinsamen Saugraumes vermieden werden, werden wei
terhin auch Pulsationen und damit Geräuschentwicklun
gen noch stärker reduziert bzw. ausgeschaltet.
Ein weiterer Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin,
daß der gemeinsame Saugraum für die Regelstrommenge
sehr klein gehalten werden kann, wodurch man auch kür
zere Regelzeiten und insgesamt weniger Instabilitäten
erhält.
Von Vorteil ist auch, daß es durch diese Konstant
stromführung zu einer Entlastung des eingangsseitigen
Wellendichtringes kommt, da es in dem Taumelscheiben
raum nicht mehr zu einem Unterdruck kommt, sondern
dieser während der Konstantstromversorgung stets mit
dem Tank in Verbindung steht.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
kann vorgesehen sein, daß die Hauptstrombohrungen der
art in dem Kolbenträger angeordnet sind, daß sie in
der Ansaugstellung der Kolben an den Hinterkanten der
Kolben in die Kolbenbohrung münden.
Durch diese Ausgestaltung kann eine direkte Befüllung
der Kolbenbohrungen erfolgen, und zwar ohne, daß große
Saugräume dazwischen geschaltet werden müssen. Es ist
lediglich ein kleiner gemeinsamer Ansaugraum erforder
lich, von dem aus die Hauptstrombohrungen abzweigen.
Hierzu kann z.B. vorgesehen sein, daß die Ansaugboh
rung hinter dem Leistungsregelventil in einen Ringraum
mündet, von dem aus jeweils die Hauptstrombohrungen zu
den einzelnen Kolbenbohrungen abzweigen.
Wenn die Kolbenpumpe als Axialkolbenpumpe ausgebildet
ist, kann vorgesehen sein, daß sich das Leistungsre
gelventil mit seinem den Durchflußquerschnitt ändern
den Ventil an einer Stirnseite achsparallel zur Längs
achse der Pumpe befindet, wobei die Saugbohrung strom
abwärts von dem Ventil in eine zentrale Saugkammer im
Inneren des Kolbenträgers mündet.
Diese Ausgestaltung ist bezüglich ihres konstruktiven
Aufbaues wie z.B. Platzersparnis, sehr günstig. So ist
dadurch nur ein kleiner gemeinsamer Saugraum für die
Regelstrommenge erforderlich und die Kolbenbefüllung
kann sehr gleichmäßig erfolgen.
In einfacher Weise wird man dabei das Leistungsregel
ventil koaxial zur Pumpenlängsachse anordnen, wobei im
Bedarfsfalle auch zur Platzersparnis das Leistungsre
gelventil und die Ansaugbohrung im stirnseitigen Dek
kel der Pumpe angeordnet sein können.
Wird die Saugkammer dabei trichterförmig ausgebildet,
so wird dadurch der gemeinsame Saugraum noch kleiner
gehalten, womit die Pulsationsgefahr noch stärker ver
ringert wird.
Dabei kann vorgesehen sein, daß die Saugkammer auf der
von der Zuströmseite abgewandten Seite wenigstens an
nähernd eine kegel- oder stumpfkegelförmige Form auf
weist, und daß die Hauptstrombohrungen durch den Kol
benträger geführt sind.
Durch diese Ausgestaltung ergibt sich ein strömungs
günstiger Verlauf für die Zuführung der Regelstrommen
ge. Dies gilt insbesondere dann, wenn vorgesehen ist,
daß die Winkel der Schrägbohrungen wenigstens annä
hernd dem Kegelwinkel der Rückwand der Saugkammer ent
sprechen.
Eine vorteilhafte konstruktiv einfach herzustellende
Ausgestaltung ergibt sich, wenn der Saugraum im Inne
ren des Kolbenträgers oder des Gehäuses eine Durch
gangsbohrung angeordnet ist, in der die Saugkammer
liegt, wobei diese stromabwärtig durch einen Innen
deckel abgegrenzt ist.
Die Durchgangsbohrung in dem Kolbenträger läßt sich
auf einfache Weise herstellen, wobei die erforderliche
Abdichtung durch den Deckel vorgenommen wird.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung hierzu
kann vorgesehen sein, daß in der Durchgangsbohrung auf
der Rückseite des Deckels das Wellenlager für die An
triebswelle angeordnet ist.
Auf diese Weise dient die Durchgangsbohrung gleichzei
tig auch noch in einfacher Weise zur Lagerung der An
triebswelle, wobei durch den Deckel zum einen die Ab
dichtung und Führung für die Regelstrommenge vorgenom
men wird und zum anderen er auch als Anschlag für das
Wellenlager dienen kann.
Eine einfache Zuführung der Konstantstrommenge ergibt
sich wenn vorgesehen ist, daß die Kolben mit Einlaß
bohrungen versehen sind, die bei der Rotation zur An
saugung der Konstantstrommenge in die Kolbenbohrungen
in den gemeinsamen Saugraum tauchen.
Nachfolgend sind anhand der Zeichnung zwei Ausfüh
rungsbeispiele der Erfindung prinzipmäßig beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 Einen Längsschnitt durch eine Axialkolbenpum
pe;
Fig. 2 Einen Längsschnitt durch eine Axialkolbenpumpe
in anderer Bauart.
In dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 ist eine
Axialkolbenpumpe dargestellt, die eine Welle 1 zum
Durchtrieb aufweist; d.h. daß beide Deckel 2 und 3 für
das Gehäuse 4 der Axialkolbenpumpe mit Durchgangsboh
rungen versehen sind, wobei auf beiden Seiten die Wel
le 1 durch die Durchgangsbohrung geführt ist und somit
auf beiden Seiten Antriebs- bzw. Abtriebsverbindungen
vorhanden sind. Auf diese Weise kann z.B. an die
Axialkolbenpumpe eine weitere Pumpe, z.B. eine Flügel
zellenpumpe angeflanscht werden, die ebenfalls über
die Antriebswelle 1 angetrieben wird.
Auf der Antriebswelle 1 ist eine Taumelscheibe 5 ange
ordnet, die sich in einem Taumelscheibenraum 6 dreht.
Die Antriebswelle ist weiterhin in einem Kegelrollen
lager 7 und einem Nadellager 8 gelagert.
An der Taumelscheibe 5 liegen auf einem Kreisdurchmes
ser mehrere Förderkolben 9, die in Kolbenbohrungen
bzw. Zylinderräumen 10 in dem Gehäuse 4 oder einem in
dem Gehäuse angeordneten Kolbenträger 11 eingebracht
sind.
Entsprechend dem bekannten Prinzip einer Axialkolben
pumpe tauchen die Förderkolben 9 bei der Rotation der
Taumelscheibe 5 in den Taumelscheibenraum 6 so weit
ein, daß Einlaßbohrungen 12 abwechselnd in den Taumel
scheibenraum 6 ragen. Das angesaugte Druckmittel, im
allgemeinen Öl, wird über jedem Kolben 9 zugeordnete
Auslaßventile 13 einer gemeinsamen Druckausgangsboh
rung 14 zugeführt.
In einen an das Gehäuse 4 angeflanschten Ventilblock
15 mündet eine nur prinzipmäßig in der Figur darge
stellte Ansaugbohrung 16. Die Ansaugbohrung verzweigt
sich in eine Nebenleitung 17, die über Radialbohrungen
in dem Gehäuse 4 und dem Kolbenträger 11 in den Tau
melscheibenraum 6 mündet, und in eine Hauptleitung 18,
in die ein Leistungsregelventil 19 eingesetzt ist,
dessen Ventilkolben 24 über ein elektromagnetisches
Stellglied 33 verstellt wird. Das Leistungsregelventil
kann von beliebiger Bauart sein und z.B. eine Ausge
staltung besitzen, wie sie aus der älteren Patentan
meldung P 39 10 915 oder der DE-OS 37 34 928
bekannt ist. Durch ein derartiges Leistungsregel
ventil läßt sich der durch die Hauptleitung 18 geführ
te Hauptstrom zwischen einer maximalen Öffnungsweite
und einer Absperrung regeln. Diese Regelmenge wird ge
mäß Fig. 1 über eine Ringnut 20 in dem Gehäuse 4 und
davon jeweils zu den Kolbenbohrungen 10 abzweigende
Hauptstrombohrungen 21 in die Kolbenbohrungen 10 ein
geleitet. Die Hauptstrombohrungen 21 münden dabei der
art in die Kolbenbohrungen 10, daß sie im Bereich der
Hinterkanten 22 der Kolben 9 in die Kolbenbohrung 10
münden.
Die Kolbenbohrungen 10 der Axialkolbenpumpe werden so
mit über zwei Wege befüllt. Über die Nebenleitungen
17, den Kolbenraum 6 und die Einlaßbohrungen 12 erhält
jeder Kolben 9, der jeweils in üblicher Weise durch
eine Feder 23 auf Anlage an der zu den Kolben ge
wandten Stirnseite der Taumelscheibe 5 gehalten ist,
Öl. Auf diese Weise ist eine Grundversorgung erreicht.
Zur Regelung der Axialkolbenpumpe dient das Leistungs
regelventil 19, wobei entsprechend seiner Öffnungs
stellung mehr oder weniger Öl über die Hauptleitung
18, die Ringnut 20 und die Hauptstrombohrungen 21
ebenfalls in die Kolbenbohrungen 10 eingeleitet wird.
In der Fig. 2 ist eine andere Ausgestaltung einer
Axialkolbenpumpe dargestellt, die insbesondere dann
von Vorteil ist, wenn kein Durchtrieb der Antriebswel
le 1 vorgesehen ist. In diesem Falle wird platzsparend
das Leistungsregelventil 19 mit seinem Ventilkolben 24
koaxial zur Längsachse der Axialkolbenpumpe in dem -
in der Zeichnung - rechten Deckel 3 eingesetzt. Die
Verstellung des Ventilkolbens 24 des Leistungsregel
ventils 19 kann in bekannter Weise über ein elektroma
gnetisches Stellglied 25 erfolgen. Die Axialkolben
pumpe nach diesem Ausführungsbeispiel ist im wesent
lichen von gleicher Bauart wie die in Fig. 1 darge
stellte, weshalb für die gleichen Teile auch gleiche
Bezugszeichen verwendet worden sind.
Abweichend von dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.
1, sind die von der Ansaugbohrung 16 abzweigende Ne
benleitung 27 und die Hauptleitung 28. Die Nebenlei
tung 27 zweigt von dem Deckel 3 ab und ist über einen
weiten Bereich achsparallel durch das Gehäuse 4 ge
führt, bevor sie in den Taumelscheibenraum 6 mündet.
Die Hauptleitung 28 mündet nach Durchgang durch das
Leistungsregelventil 19 in eine zentrale Saugkammer
29. Die zentrale Saugkammer 29 ist in einer Durch
gangsbohrung 30 des Kolbenträgers angeordnet, der in
diesem Falle durch das entsprechend geformte Gehäuse 4
selbst gebildet ist. Selbstverständlich kann auch bei
diesem Ausführungsbeispiel der Kolbenträger als sepa
rater Einsatz in dem Gehäuse angeordnet sein, ebenso
wie bei Fig. 1 der Kolbenträger aus dem Gehäuse 4
selbst geformt sein kann.
Während auf der rechten Seite, d.h. auf der Einström
seite, die Saugkammer 29 durch das Leistungsregelven
til 19 und das Gehäuse 4 abgegrenzt ist, ist auf der
anderen Seite ein Innendeckel 32 in der Durchgangsboh
rung 30 vorgesehen, der dichtend darin eingesetzt ist.
Wie weiterhin aus dieser Figur ersichtlich ist, ist
das Nadellager 8 für die Antriebswelle 1 ebenfalls in
der Durchgangsbohrung 30 angeordnet, wobei die Rück
seite, d.h. die von der Saugkammer abgewandte Seite
des Innendeckels 32 einen Anschlag für das Nadellager
8 bildet. Der Deckel ist weiterhin auf seiner der
Saugkammer 29 zugewandten Seite kegelstumpfförmig aus
gebildet. Von der Saugkammer 29 aus zweigen die Haupt
strombohrungen 31 jeweils zu einer Kolbenbohrung 10
ab. Die Hauptstrombohrungen 31 sind dabei schräg durch
das Gehäuse geführt, und zwar in einem Winkel, der im
wesentlichen dem Kegelwinkel in der Stirnwand des In
nendeckels 32 entspricht.
Obwohl die Erfindung nur anhand einer Axialkolbenpumpe
beschrieben ist, ist sie selbstverständlich grundsätz
lich auch in gleicher Weise für eine Radialkolbenpumpe
geeignet.
Bezugszeichenliste
1 Antriebswelle
2 Deckel
3 Deckel
4 Gehäuse
5 Taumelscheibe
6 Taumelscheibenraum
7 Kegelrollenlager
8 Nadellager
9 Kolben
10 Kolbenbohrungen
11 Kolbenträger
12 Einlaßbohrungen
13 Auslaßventil
14 Druckausgangsbohrung
15 Ventilblock
16 Ansaugbohrung
17 Nebenleitung
18 Hauptleitung
19 Leistungsregelventil
20 Ringnut
21 Hauptstrombohrungen
22 Hinterkante
23 Feder
24 Ventilkolben
25 elektromagn. Stellglied
26 -
27 Nebenleitung
28 Hauptleitung
29 Saugkammer
30 Durchgangsbohrung
31 Hauptstrombohrung
32 Innendeckel
33 elektromag. Stellglied
2 Deckel
3 Deckel
4 Gehäuse
5 Taumelscheibe
6 Taumelscheibenraum
7 Kegelrollenlager
8 Nadellager
9 Kolben
10 Kolbenbohrungen
11 Kolbenträger
12 Einlaßbohrungen
13 Auslaßventil
14 Druckausgangsbohrung
15 Ventilblock
16 Ansaugbohrung
17 Nebenleitung
18 Hauptleitung
19 Leistungsregelventil
20 Ringnut
21 Hauptstrombohrungen
22 Hinterkante
23 Feder
24 Ventilkolben
25 elektromagn. Stellglied
26 -
27 Nebenleitung
28 Hauptleitung
29 Saugkammer
30 Durchgangsbohrung
31 Hauptstrombohrung
32 Innendeckel
33 elektromag. Stellglied
Claims (13)
1. Kolbenpumpe mit in einem Gehäuse, in dem in Kolben
bohrungen Kolben verstellbar angeordnet sind, die
durch auf einer Antriebswelle angeordnete Betätigungs
glieder verstellbar sind, und die mit Saugbohrungen in
ihren Wänden in einen gemeinsamen Saugraum eintauchen,
wobei in der Ansaugbohrung für die Kolben ein Lei
stungsregelventil angeordnet ist, das den Durchfluß
querschnitt einer Regelstrommenge regelt, und wobei
stromaufwärts vor dem Leistungsregelventil eine Neben
leitung für eine Konstantstromversorgung der Kolben
abzweigt,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Regelstrommenge über Hauptstrombohrungen (21, 31)
direkt in die Kolbenbohrungen (10) eingeführt ist,
während die Nebenleitung (17, 27) für die Konstant
stromversorgung in den gemeinsamen Saugraum (6) für
die Kolben (9) mündet.
2. Kolbenpumpe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Hauptstrombohrungen (21, 31) derart in dem Gehäuse
(4) oder einem Kolbenträger (11) angeordnet sind, daß
sie in der Ansaugstellung der Kolben (9) an den Hin
terkanten (12) der Kolben (9) in die Kolbenbohrung
(10) münden.
3. Kolbenpumpen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ansaugbohrung (16) hinter dem Leistungsregelven
til (19) in eine Ringnut (20) mündet, von dem aus je
weils die Hauptstrombohrung (21) zu den einzelnen Kol
benbohrungen (10) abzweigt.
4. Kolbenpumpe als Axialkolbenpumpe nach einem der An
sprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich das Leistungsregelventil (19) mit seinem den
Durchflußquerschnitt ändernden Ventilkolben (24) an
einer Stirnseite achsparallel zur Längsachse der Pumpe
befindet, wobei die Hauptleitung (28) stromabwärts von
dem Leistungsregelventil (19) in eine zentrale Saug
kammer (29) im Inneren des Kolbenträgers bzw. Gehäuses
(4) mündet.
5. Axialkolbenpumpe nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Leistungsregelventil (19) koaxial zur Pumpenlängs
achse liegt.
6. Axialkolbenpumpe nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Leistungsregelventil (19) und die Ansaugbohrung
(16) im stirnseitigen Deckel (3) der Pumpe angeordnet
sind.
7. Axialkolbenpumpe nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Saugkammer (29) trichterförmig ausgebildet ist.
8. Axialkolbenpumpe nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Saugkammer (29) auf der von der Zuströmseite abge
wandten Seite wenigstens annähernd eine kegel- oder
stumpfkegelförmige Form aufweist, und daß die Haupt
strombohrungen (31) als Schrägbohrungen durch den
Kolbenträger bzw. des Gehäuses (4) geführt sind.
9. Axialkolbenpumpe nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Winkel der Schrägbohrungen wenigstens annähernd
dem Kegelwinkel der Rückwand der Saugkammer (29) ent
sprechen.
10. Axialkolbenpumpe nach einem der Ansprüche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Inneren des Kolbenträgers oder des Gehäuses (4)
eine Durchgangsbohrung (30) angeordnet ist, in der die
Saugkammer (29) liegt, wobei diese stromabwärtig durch
einen Innendeckel (32) abgegrenzt ist.
11. Axialkolbenpumpe nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
in der Durchgangsbohrung (30) auf der Rückseite des
Innendeckels (32) ein Wellenlager (8) für die An
triebswelle (1) angeordnet ist.
12. Axialkolbenpumpe nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Innendeckel (32) einen Anschlag für das Wellen
lager (8) bildet.
13. Kolbenpumpe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kolben (9) mit Einlaßbohrungen (12) versehen sind,
die bei der Rotation zur Ansaugung der Konstantstrom
menge in die Kolbenbohrungen (10) in den gemeinsamen
Saugraum (6) tauchen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904029509 DE4029509A1 (de) | 1989-09-18 | 1990-09-18 | Kolbenpumpe |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3931086 | 1989-09-18 | ||
| DE19904029509 DE4029509A1 (de) | 1989-09-18 | 1990-09-18 | Kolbenpumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4029509A1 true DE4029509A1 (de) | 1991-03-28 |
Family
ID=25885281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904029509 Withdrawn DE4029509A1 (de) | 1989-09-18 | 1990-09-18 | Kolbenpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4029509A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5230610A (en) * | 1989-04-05 | 1993-07-27 | Zahnradfabrik Friedrichshafen Ag | Axial piston pump |
| DE19650272B4 (de) * | 1996-12-04 | 2004-08-26 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Axialkolbenpumpe |
| JP2011256872A (ja) * | 2010-06-10 | 2011-12-22 | Linde Material Handling Gmbh | 供給ポンプを備えたハイドロスタティック式の駆動システム |
| CN117189931A (zh) * | 2023-09-08 | 2023-12-08 | 山东华伟液压科技有限公司 | 用于闭式柱塞泵的电磁控制变量机构及其排量调节方法 |
-
1990
- 1990-09-18 DE DE19904029509 patent/DE4029509A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5230610A (en) * | 1989-04-05 | 1993-07-27 | Zahnradfabrik Friedrichshafen Ag | Axial piston pump |
| DE19650272B4 (de) * | 1996-12-04 | 2004-08-26 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Axialkolbenpumpe |
| JP2011256872A (ja) * | 2010-06-10 | 2011-12-22 | Linde Material Handling Gmbh | 供給ポンプを備えたハイドロスタティック式の駆動システム |
| CN117189931A (zh) * | 2023-09-08 | 2023-12-08 | 山东华伟液压科技有限公司 | 用于闭式柱塞泵的电磁控制变量机构及其排量调节方法 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ZF FRIEDRICHSHAFEN AG, 7990 FRIEDRICHSHAFEN, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |