DE4029578A1 - Leistungsversorgungseinheit fuer ein elektrisches entladungsbearbeitungsgeraet - Google Patents
Leistungsversorgungseinheit fuer ein elektrisches entladungsbearbeitungsgeraetInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf
Leistungsversorgungseinheiten, insbesondere auf eine
Leistungsversorgungseinheit zur Verwendung in einem
elektrischen Entladungsbearbeitungsgerät.
Fig. 1 stellt das Schaltungsdiagramm eines Beispiels einer
konventionellen Leistungsversorgungseinheit für ein
elektrisches Entladungsbsarbeitungsgerät dar. In der Figur
bezeichnen die Bezugszeichen: 1 - eine erste
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung, die ein erstes
veränderliches Gleichspannungssignal erzeugt; 2 - einen
Zwischenelektrodenspalt, der zwischen einem zu
bearbeitenden Werkstück und einer Elektrode besteht; 3 -
ein erstes Schaltelement zum Anschalten des von der ersten
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 1 gelieferten
Gleichspannungssignals an den Spalt 2; 4 - eine erste
Treiberschaltung zum Ansteuern des ersten Schaltelementes
3; 5 - einen Strombegrenzungswiderstand zum Begrenzen des
von der ersten Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 1
zum Spalt 2 fließenden Stromes. Die erste
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 1, das erste
Schaltelement 3, die erste Treiberschaltung 4 und der
Strombegrenzungswiderstand 5 bilden eine
Zusatzschaltgruppe. Weiter bezeichnen die Bezugszeichen: 6
- eine zweite Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung,
die ein zweites veränderliches Gleichspannungssignal
erzeugt, das größer als das erste veränderliche
Gleichspannungssignal ist; 7 - ein zweites Schaltelement
zum Schalten des zweiten Gleichspannungssignals; und 8 -
eine zweite Treiberschaltung zum Ansteuern des zweiten
Schaltelementes 7. Die zweite
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 6, das zweite
Schaltelement 7 und die zweite Treiberschaltung 8 bilden
eine Hauptschaltgruppe. Das Bezugszeichen 9 bezeichnet
einen Detektor zur Erfassung der am
Zwischenelektrodenspalt 2 auftretenden Spannung und damit
des Spaltzustandes. Als Antwort auf das Erfassungsergebnis
bewirkt der Detektor 9 die Steuerung der ersten
Treiberschaltung 4 und der zweiten Treiberschaltung 8
aufgrund eines im Gerät befindlichen programmierten Satzes
von Folgeschritten. Die Bezugszeichen 10 und 11 bezeichnen
Dioden zur Verhinderung der Stromrichtungsumkehr.
Nachfolgend wird die Betriebsweise der
Leistungsversorgungseinheit beschrieben. Wenn die erste
Treiberschaltung 4 der zusätzlichen Schaltungsgruppe die
Einschaltung des ersten Schaltelementes 3 veranlaßt, wird
das erste Gleichspannungssignal über den
Strombegrenzungswiderstand 5 und die Diode 10 an den
Zwischenelektrodenspalt 2 angelegt.
Wie oben erwähnt, erfaßt der Detektor 9 die am
Zwischenelektrodenspalt 2 auftretende Spannung, wobei das
Erfassungsergebnis als Steuersignal an die erste
Treiberschaltung 4 und an die zweite Treiberschaltung 8
geliefert wird. Genauer gesagt, ist der Detektor 9 in der
Lage, drei Arten von Spaltzuständen zu erfassen, so daß an
die erste und an die zweite Treiberschaltung 4 und 8 als
Steuersignal ein im Gerät programmiertes Sequenzsignal
geliefert wird, das entsprechend der erfaßten Zustandsart
gewählt wird. Nachfolgend sollen die drei
Spaltzustandsarten im einzelnen beschrieben werden. Wenn
sich der Spalt 2 in einem offenen Zustand als erstem
Zustand befindet, wird das erste Schaltelement 3 gemäß
Fig. 2(a) eingeschaltet, damit die Ausgangsspannung der
ersten Gleichstrom-Leistungsversorgungseinheit 1 an den
Spalt 2 angelegt wird. Da der Spalt 2 offen bleibt,
entspricht die vom Detektor 9 erfaßte Spannung der von der
ersten Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 1
gelieferten Ausgangsspannung, wie Fig. 2(c) zeigt. Mit
Erfassung des ersten Zustandes steuert also der Detektor 9
die erste Treiberschaltung 4 entsprechend einer
vorprogrammierten Sequenz und veranlaßt so das erste
Schaltelement 3, seinen Einschaltzustand beizubehalten.
Mit dem Auftreten einer Entladung im Spalt 2 fließt dann
ein in Fig. 2(d) veranschaulichter Entladungsstrom, der
durch den Strombegrenzungswiderstand 5 begrenzt wird und
zu einem Abfallen der Spannung am Spalt 2 führt, wie Fig.
2(c) zeigt. Aufgrund der Erfassung des Spannungsabfalls an
Spalt 2 entscheidet der Detektor 9, daß der zweite Zustand
vorliegt, woraufhin eine vorbestimmte Sequenzsteuerung
aufgeführt wird. Genauer gesagt ist die Zusatzschaltgruppe
mit dem Strombegrenzungswiderstand 5 ausgestattet, so daß
kein genügend großer Entladungsstrom hindurchfließen kann.
Infolgedessen nimmt mit Erfassung des zweiten Zustandes
der Detektor 9 die Steuerung der zweiten Treiberschaltung
8 auf der Basis der obengenannten Sequenzsteuerung auf,
wodurch das zweite Schaltelement 7 eingeschaltet wird, wie
aus Fig. 2(b) hervorgeht, so daß die Ausgangsspannung der
zweiten Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 6 an den
Spalt 2 angelegt wird. Damit fließt gemäß Fig. 2(d) ein
starker Strom durch den Spalt 2, weil die Ausgangsspannung
der zweiten Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 6
größer als die der ersten
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 1 ist, und weil
es keinen Strombegrenzungswiderstand am Ausgang der
zweiten Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 6 gibt.
Infolge dessen kann die elektrische
Entladungsbearbeitungsoperation bei maximaler Stromstärke
durchgeführt werden. Mit Erfassung des zweiten Zustandes
steuert der Detektor 9 auch die erste Treiberschaltung 4
an, so daß das erste Schaltelement 3 mit einer Verzögerung
vorherbestimmter Dauer abgeschaltet wird, wie Fig. 2(b)
zeigt. Die Zeitdauer, während der das zweite Schaltelement
7 seinen Einschaltzustand beibehält, entspricht der durch
eine vorbestimmte Sequenzsteuerung festgelegten
Entladungsdauer.
Die in der beschriebenen Weise aufgebaute konventionelle
Leistungsversorgungseinheit für elektrische
Entladungsbearbeitungsgeräte läßt nur das Anlegen eines
Potentials vorbestimmter Polarität zwischen Werkstück und
Elektrode zu. Dies ruft nicht nur eine elektrolytische
Korrosion und eine Elektrolyse aus, die die schädliche
Abtragung der zu bearbeitenden Oberfläche fördert, sondern
auch die durch das Anlegen von Potentialen einer einzigen
Polarität herrührende elektromagnetische Wirkung, die die
Magnetisierung der Oberfläche begünstigt und damit das
Problem zeitraubender Nachbehandlungen usw. nach der
Werkstückbearbeitung verursacht.
Im Hinblick auf die obengenannten Nachteile bzw.
Schwierigkeiten, die mit der konventionellen
Entladungsbearbeitungseinheit verbunden sind, besteht das
Ziel der vorliegenden Erfindung in der Schaffung einer
Leistungsversorgungseinheit zur Verwendung in einem
elektrischen Entladungsbearbeitungsgerät, die die
Einwirkungen der elektrolytischen Korrosion, der
Elektrolyse oder der Magnetisierung während der
Entladungsbearbeitung verhindert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden das genannte Ziel
sowie weitere Ziele der Erfindung durch Schaffung einer
Leistungsversorgungseinheit für elektrische
Entladungsbearbeitungsgeräte erreicht, die
Wechselstromimpulseerzeugungsmittel als
Bearbeitungsleistungsquelle zum Anlegen eines
Wechselstromimpulsspannungssignals zwischen Werkstück und
Elektrode aufweisen, wobei die Bearbeitungsleistungsquelle
eine duale Wechselstromleistungsquelle ist.
Da die Leistungsversorgungseinheit zur elektrischen
Entladungsbearbeitung eine
Wechselstromimpulsleistungsversorgung als
Bearbeitungsleistungsversorgung zwischen Werkstück und
Elektrode schaltet, wechselt die Polarität der
Bearbeitungsleistungsversorgung alternierend.
Infolgedessenm wird die zu bearbeitende Oberfläche nicht
einem unipolaren Potential ausgesetzt, wodurch das
Werkstück davor bewahrt wird, elektrolytisch korrodiert,
elektrolysiert und magnetisiert zu werden.
Nachfolgend wird der Gegenstand der Zeichnungen kurz
beschrieben.
Fig. 1 stellt ein Schaltbild einer konventionellen
Leistungsversorgungseinheit für ein elektrisches
Entladungsbearbeitungsgerät dar;
Fig. 2 stellt ein Zeitgabediagramm dar, das die bei in
Betrieb befindlichen verschiedenen Teilen der in
Fig. 1 dargestellten Schaltung auftretenden
Wellenformen wiedergibt;
Fig. 3 stellt das Schaltbild einer Ausführungsform der
Leistungsversorgungseinheit gemäß der Erfindung
für ein elektrisches Entladungsbearbeitungsgerät
dar; und
Fig. 4 stellt ein Zeitgabediagramm dar, das die bei in
Betrieb befindlichen verschiedenen Teilen der in
Fig. 3 dargestellten Schaltung auftretenden
Wellenformen wiedergibt.
Nachfolgend wird eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Fig. 3 stellt eine Schaltung dar, die eine
Ausführungsform einer Leistungsversorgungseinheit zur
Verwendung in einem elektrischen
Entladungsbearbeitungsgerät gemäß der vorliegenden
Erfindung wiedergibt. In Fig. 1 bezeichnen die
Bezugszeichen: 1 - eine erste
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung, die ein erstes
veränderliches Gleichspannungssignal erzeugt; 2 - einen
Zwischenelektrodenspalt zwischen einem Werkstück und einer
Elektrode; 3a bis 3d - Schaltelemente, die bewirken, daß
das erste Gleichspannungssignal der ersten
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 1 eine
Schaltsteuerung zum Anlegen der Wechselstromimpulsspannung
an den Spalt 2 ausführt; 4a - eine erste Treiberschaltung
zum Ansteuern der Schaltelemente 3a bis 3d; 5 - einen
Strombegrenzungswiderstand zur Begrenzung des von der
ersten Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 1
gelieferten Stromes. Die erste
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 1, die
Schaltelemente 3a bis 3d, die erste Treiberschaltung 4 und
der Strombegrenzungswiderstand 5 bilden eine
Zusatzschaltgruppe. Weiter bezeichnen die Bezugszeichen: 6
- eine zweite Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung,
die ein zweites veränderliches Gleichspannungssignal
liefert, das größer als das erste Gleichspannungssignal
ist; 7a bis 7d - Schaltelemente, die bewirken, daß das
zweite Gleichspannungssignal der zweiten
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 6 die
Schaltkontrolle zum Anlegen der Gleichstromimpulsspannung
an den Spalt 2 herbeiführt; 8a - eine zweite
Treiberschaltung zum Ansteuern der Schaltelemente 7a bis
7d. Die zweite Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung
6, die Schaltelemente 7a bis 7d und die zweite
Treiberschaltung 8a stellen eine Hauptschaltgruppe dar.
Das Bezugszeichen 9a bezeichnet eine Detektorschaltung,
die die am Zwischenelektrodenspalt 2 in beiden Polaritäten
auftretende Spannung und dadurch die Spaltzustände erfaßt.
Entsprechend dem Erfassungsergebnis bewirkt die
Erfassungsschaltung 9a die Steuerung der ersten
Treiberschaltung 4a und der zweiten Treiberschaltung 8a
auf der Basis eines im Gerät programmierten Satzes von
Folgeschritten. Die Bezugszeichen 10 und 11 zeichnen
Dioden zum Kontrollieren und Verhindern der Stromumkehr.
Nachfolgend wird die Betriebweise der
Leistungsversorgungseinheit beschrieben. Zunächst wird das
Gleichstromausgangssignal der ersten
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 1 in ein
Wechselstromimpulssignal umgewandelt, in dem die erste
Treiberschaltung 4 die Schaltelemente 3a bis 3d in der
nachfolgend beschriebenen Weise ansteuert, und in dem dann
das derart umgewandelte Wechselstromimpulssignal an den
Spalt 2 angelegt wird. Zunächst werden also die
Schaltelemente 3a und 3b gleichzeitig eingeschaltet, um
die Ausgangsspannung der ersten
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 1 an den Spalt 2
anzulegen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Spannung am Spalt 2
positiv, wie in Fig. 4(a) die erste Hälfte des offenen
Zustandes zeigt. Dann werden nach Abschalten der
Schaltelemente 3a und 3b die Schaltelemente 3c und 3d
eingeschaltet. Die Folge ist, daß eine Spannung an den
Spalt 2 angelegt wird, deren Polarität gegenüber der
vorherigen Spannung umgekehrt ist. Die Spannung ist also
negativ, wie in Fig. 4(a) die letzte Hälfte des offenen
Zustandes zeigt.
Indem also ein Paar von Schaltelemente 3a, 3b und ein Paar
von Schaltelementen 3c, 3d der Zusatzschaltgruppe durch
die erste Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung
abwechselnd angesteuert werden, wird eine
Wechselstromimpulsspannung an den Zwischenelektrodenspalt
2 angelegt, wie der offene Zustand in Fig. 4(a) zeigt. Die
so an den Spalt 2 angelegte Wechselstromimpulsspannung
wird durch den Detektor 9 erfaßt, der dann entscheidet, ob
eine Entladung erzeugt wird oder nicht. Der Detektor 9
erzeugt weiter ein Entladungserfassungssperrsignal A zur
Verhinderung der Erfassung der Entladung, um ein falsches
Betriebsverhalten in der Phase, während der sich die
erfaßte Spannung umkehrt, zu verhindern, wie aus Fig. 4(c)
hervorgeht.
Wenn der Detektor 9 das Auftreten der Entladung im Spalt 2
erfaßt, liefert er das in Fig. 4(e) dargestellte
Steuersignal C an die zweite Treiberschaltung 8a, die
ihrerseits von der ersten Treiberschaltung 4a ein
Polaritätsentscheidungssignal b zur Anzeige der Richtung
empfängt, in der die Entladung erzeugt wird, wie aus Fig.
4(d) hervorgeht. Anhand dieser beiden Signalarten steuert
die zweite Treiberschaltung 8a selektiv die Schaltelemente
7a und 7d an, so daß eine Gleichspannung der gleichen
Polarität angelegt wird wie diejenige der durch die erste
Treiberschaltung 4a gelieferten Spannung. Gemäß Fig. 4(d)
wird also eine positive Spannung angelegt, wenn die erste
Treiberschaltung 4a eine positive Spannung an den Spalt 2
legt, während eine negative Spannung angelegt wird, wenn
die erste Treiberschaltung 4a eine negative Spannung an
den Spalt 2 legt. Gleichzeitig mit dem Einschalten der
zweiten Treiberschaltung 8a wird die erste
Treiberschaltung 4a abgeschaltet.
Da die Steuerung der zweiten Treiberschaltung 8a das
Anschalten der zweiten
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 6 an den Spalt 2
bewirkt, fließt dort ein starker Strom. Es kann also ein
wie in Fig. 4 dargestellter Entladungszustand durch einen
im Spalt 2 übertretenden starken Strom herbeigeführt
werden, der nicht durch die erste
Gleichstrom-Leistungsversorgungsschaltung 1 erzielt werden
kann. Der Funktionsablauf ist so getroffen, daß die erste
Treiberschaltung 4a nach Beendigung der Stromversorgung
durch die zweite Treiberschaltung 8a angesteuert wird.
Da kein größerer Strom als notwendig in dem in Fig. 4
wiedergegebenen Kurzschlußzustand zugelassen wird, wird
ein in Fig. 4(b) angezeigter Strom zum Durchfließen des
Spaltes durch Anlegen von postiven und negativen
Gleichspannungen nur während einer kurzen Zeitdauer
veranlaßt, wie aus Fig. 4(a) hervorgeht.
Die wie oben erläutert aufgebaute
Leistungsversorgungseinheit für ein elektrisches
Entladungsbearbeitungsgerät erzeugt fortwährend eine
entweder aus positiven oder negativen ImPulsen bestehende
Spannung, die an den Spalt angelegt wird. Dies bedeutet,
daß die anzulegende Spannung insgesamt ein
Wechselstromimpuls ist, der dadurch nicht nur zum Schutze
des Werkstückes gegen Schädigungen durch elektrolytische
Korrosion und Elektrolyse dient, sondern der auch die
Magnetisierung des Werkstückes durch den
elektromagnetischen Effekt verhindert.
Obwohl die obige Ausführungsform der Erfindung den Fall
betrifft, daß die elektrische
Entladungsbearbeitungsoperation mit Hilfe einer
Wechselstromimpulsspannung durchgeführt wird, die durch
den alternierenden Betrieb des Schaltelementenpaares 3a
und 3b erzeugt wird, versteht sich von selbst, daß die
elektrische Entladungsbearbeitung entsprechend der
gleichen Betriebsweise wie derjenigen der konventionellen
Leistungsversorgungseinheit, also der unipolaren
Gleichstromimpulsleistungsversorgung, durchgeführt werden
kann, und zwar durch Steuerung nur eines dieser
Schaltelementpaare.
Wie oben beschrieben, ermöglicht die
Leistungsversorgungseinheit für elektrische
Entladungsbearbeitungsgeräte gemäß der Erfindung eine
elektrische Entladungsbearbeitung durch Anlegen eines
Wechselstromimpulses an den Spalt, wobei außerdem ein
stärkerer Strom fließt, wenn die elektrische Entladung im
Spalt beginnt. Die Erfindung bringt also den Vorteil der
Verhinderung der elektrolytischen Korrosion oder der
Elektrolyse ohne Verringerung der elektrischen
Entladungsbearbeitungsgeschwindigkeit mit sich, und sie
verhindert außerdem die Magnetisierung des Werkstückes.
Claims (5)
1. Leistungsversorgungseinheit für elektrische
Entladungsbearbeitungsgeräte,
dadurch gekennzeichnet, daß sie
folgende Komponenten aufweist:
- - eine erste Gleichstrom-Leistungsversorgungseinheit zur Lieferung eines veränderlichen Gleichspannungssignals;
- - eine Zusatzschaltgruppe zum Schalten der veränderlichen Gleichspannung zwecks Erzeugung eines Wechselstromimpulssignals, das an den Zwischenelektrodenspalt zwischen dem zu bearbeitenden Werkstück und der Elektrode angelegt wird;
- - eine zweite Gleichstrom-Leistungsversorgungseinheit zum Erzeugen einer Spannung, die größer als das von der ersten Einheit erzeugte Gleichspannungssignal ist;
- - eine Hauptschaltgruppe zum Schalten der Ausgangsspannung der zweiten Gleichstrom-Leistungsversorgungseinheit zwecks Erzeugung eines an den Zwischenelektrodenspalt anzulegenden Wechselstrom-Hauptimpulssignals, wobei die Hauptschaltgruppe eine Leistungsvermögen zur Lieferung eines Spitzenstromes besitzt, das größer als das der Zusatzschaltgruppe ist; und
- - einen Detektor mit der Bestimmung, festzustellen, ob am Zwischenelektrodenspalt eine Entladung auftritt, nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer abgelaufen ist, seit der das durch die Zusatzschaltgruppe erzeugte Wechselstromimpulssignal an den Zwischenelektrodenspalt angelegt wurde, wobei die Hauptschaltgruppe auf der Basis des Ausgangssignals des Detektors und eines Steuerausgangssignals der Zusatzschaltgruppe gesteuert wird.
2. Leistungsversorgungseinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Steuerausgangssignal der Zusatzschaltgruppe die
Richtung des Auftretens der Entladung am
Zwischenelektrodenspalt wiedergibt.
3. Leistungsversorgungseinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Gleichstrom-Leistungsversorgungseinheit das
veränderliche Gleichspannungssignal über einen
Strombegrenzungswiderstand an den
Zwischenelektrodenspalt liefert.
4. Leistungsversorgungseinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Detektor das Auftreten der Entladung in bezug auf beide
Polaritäten des Wechselstromsignals erfaßt.
5. Leistungsversorgungseinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Detektor so gesteuert wird, daß die Erfassung des
Auftretens der Entladung während einer Zeitdauer
unterbunden wird, in der sich die Polarität des
Wechselstromsignals umkehrt.
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