DE4029447A1 - Ozonerzeugungsanlage mit ozonerzeugungselementen und mit einem wechselrichter - Google Patents
Ozonerzeugungsanlage mit ozonerzeugungselementen und mit einem wechselrichterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ozonerzeugungsanlage mit Ozon-
Erzeugerelementen, bei denen zwischen zwei Elektroden sowohl sauer
stoffhaltiges Einsatzgas durchströmt als auch ein Dielektrikum vorge
sehen ist, und mit einem Wechselrichter, der selbstgeführt ist, steuer
bare Stromrichterventile aufweist, eine Ausgangsspannung im Mittelfre
quenzbereich einstellbarer Frequenz und/oder einstellbaren Spannungs
wertes abgibt und eine Drossel in der Gleichstromzuleitung hat; sowie
auf ein Verfahren zum Betreiben einer derartigen Ozonerzeugungsanlage.
Die Ozonerzeugungsanlage der eingangs genannten Art sowie das Verfah
ren zu ihrem Betrieb sind aus der US-Patentschrift 40 51 045 bekannt.
Diese Veröffentlichung beschreibt allgemein auch die derzeit benutzte
Art der Ozonerzeugung sowie typische Anwendungsfälle für den industri
ellen Einsatz von Ozon.
Die Spannungsversorgung dieser vorbekannten Ozonerzeugungsanlage be
steht aus einer drehstromgespeisten Gleichrichtereinheit, deren Aus
gänge mit dem Wechselrichter verbunden sind, zu dem die Drossel ge
hört. Sie ist in der Gleichstromzuleitung, also zwischen der Gleich
richtereinheit und den Stromrichterventilen, angeordnet. Es sind ins
gesamt vier Stromrichterventile, die als Thyristoren ausgebildet sind,
vorgesehen, sie sind in einer Zweipuls-Brückenschaltung angeordnet und
ausgangsseitig mit einem Transformator verbunden, der die Ausgangs
spannung des Wechselrichters hochtransformiert und dessen Ausgangs
wicklung an die Ozonerzeugerelemente angeschlossen ist.
Zur Funktionsweise von Wechselrichtern wird auch auf die DIN 41 750
verwiesen.
Die Ozonerzeugung der Anlage der hier in Rede stehenden Art ist
steuerbar, auf diese Weise kann den jeweils betehenden Anforderungen
entsprochen werden. Es wird jeweils nur soviel Ozon erzeugt, wie für
den Prozeß, bei dem das hohe Oxidationspotential des Ozons ausgenutzt
werden soll, benötigt wird. Bei der vorbekannten Ozonerzeugungsanlage
werden Stromstärke und Frequenz der elektrischen Energie im Wechsel
richter in Abhängigkeit von der benötigten Ozonmenge gesteuert. Hierzu
ist für den Wechselrichter ein Steuersatz vorgesehen, der Steuerimpul
se für die Stromrichterventile zu vorgegebenen Zeitpunkten erzeugt.
Erfaßt werden der Strom in der Gleichstromzuleitung, die momentane
Ozonerzeugungsrate und gegebenenfalls auch die Hochspannung über dem
Ozonerzeugerelement. Neben Steuerimpulsen für die Stromrichterventile
wird auch ein Steuersignal für die Gleichrichterbrücke erzeugt.
Unter dem Begriff Mittelfrequenz wird ein Frequenzbereich oberhalb der
Netzfrequenz verstanden, dessen obere Grenze bei einigen kHz, allge
mein aber unter 100 kHz liegt. Die Ozonproduktion ändert sich in diesem
Bereich praktisch linear mit der Frequenz, so daß durch Frequenzsteue
rung die Ozonproduktion beeinflußt werden kann.
Zumeist regelt man die Ozonproduktion jedoch nicht über die Frequenz,
sondern über die Ausgangsspannung des Wechselrichters. Die Ozonproduk
tion steigt mit dem Quadrat der Spannung. Die Ausgangsspannung kann
durch Ändern der Spannung und/oder des Stromes am Wechselrichter be
einflußt werden. Bei selbstgeführten Wechselrichtern mit eingeprägtem
Gleichstrom, wie er aus dem vorbekannten Patent bekannt ist, wird
zumeist die Eingangs-Gleichspannung des Wechselrichters eingestellt,
um die Ausgangsleistung zu beeinflussen. Entsprechend verfährt man bei
einem Wechselrichter mit eingeprägter Gleichspannung.
Ozonerzeugerelemente der hier betrachteten Art sind im allgemeinen
zylindersymmetrisch aufgebaut, sie arbeiten zumeist nach dem Prinzip
der stillen elektrischen Entladung. Die angelegte Wechselspannung
verursacht einen im wesentlichen rechteckförmigen Stromverlauf. Hin
sichtlich der Einzelheiten wird auf die Doktorarbeit von Ulrich B.
Küchler "Zur Optimierung luftbetriebener Ozonerzeuger" RWTH Aachen,
Juni 1990, verwiesen.
Ein Ozon-Erzeugerelement der eingangs genannten Art stellt für die
Spannungsversorgung eine im wesentlichen kapazitive Last dar. Beim
praktischen Betrieb wird die Kapazität ständig umgeladen. Die
elektrische Energie pendelt zwischen der Drossel und der Kapazität,
die die Ozon-Erzeugerelemente bilden, hin und her, gesteuert durch die
Stromrichterventile, Verluste werden durch die Gleichstromversorgung
ausgeglichen. Dabei darf die den Ozon-Erzeugerelementen zuge
führte elektrische Leistung einen gewissen Schwellenwert, der von dem
jeweiligen Ozon-Erzeugerelement abhängig ist, nicht überschreiten. Bei
zu hoher Energiezufuhr steigt die Temperatur des Gases zwischen den
zwei Elektroden des Ozon-Erzeugerelementes soweit an, daß die Ozoner
zeugungsrate abfällt. Gleichzeitig können Beschädigungen der Glaskör
per der Ozon-Erzeugerelemente auftreten. Auf diese Probleme weist die
genannte US-Patentschrift 40 51 045 in ihrer Einleitung hin.
Bei der Ozonerzeugungsanlage der eingangs genannten Art ist die Induk
tivität der Drossel in der Gleichstromzuleitung fest vorgegeben. Dies
ist nachteilig. Die Drossel wird benötigt, um während der Kommutierung
der Stromrichterventile einen Kurzschluß der Gleichstromversorgung zu
vermeiden, die Drossel wirkt als induktives Speicherelement. Ihre
Induktivität bestimmt das Maß der in ihr gespeicherten elektrischen
Energie, die gespeicherte elektrische Energie ist der Selbstinduktion
proportional.
Der Wert der Induktivität der Drossel muß für die tiefste Frequenz,
bei der die Anlage arbeiten soll, ausgelegt werden. Ebenso muß die
Induktivität für die niedrigste mögliche Betriebsspannung ausgelegt
werden. Wird die Induktivität nicht für die tiefste Betriebsspannung
berechnet, so kommt es bei der tiefsten Betriebsspannung zu einem
Lücken des Stromes. Bei höheren Spannungen, als für die Berechnung der
Drossel zugrunde gelegt, steigt die in der Drossel gespeicherte elek
trische Energie stark an.
Hiervon ausgehend hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, die
Ozonerzeugungsanlage der eingangs genannten Art sowie das Verfahren zu
ihrem Betrieb dahingehend weiterzuentwickeln, daß unabhängig von einer
Regelung der Ausgangsspannung und/oder Frequenz stets eine energiegün
stige Ozonproduktion, gemessen beispielswese in Wattstunden pro Gramm
erzeugtem Ozon, stattfindet. Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merk
male des Patentanspruchs 1 hinsichtlich der Vorrichtung und durch die
Merkmale des Patentanspruchs 5 hinsichtlich des Verfahrens.
Erfindungsgemäß wird also vorgeschlagen, die Drossel hinsichtlich
ihres Induktivitätswertes einstellbar zu machen. Verfahrensmäßig wird
die einstellbare Drossel in Abhängigkeit vom Betriebszustand der Ozon
erzeugungsanlage verstellt, um so stets im Bereich einer energiegün
stigen Ozonproduktion arbeiten zu können.
In einfachster Ausbildung der Erfindung ist die Drossel manuell auf
den günstigsten Wert einstellbar. In einer bevorzugten Ausführung der
Erfindung wird der Induktivitätswert der Drossel nicht manuell, son
dern durch eine Regeleinrichtung verstellt. Dadurch läßt sich ein
optimaler Arbeitsbereich automatisch einhalten.
Die einstellbare Drossel selbst kann beliebig ausgeführt sein. So
können beispielsweise mehrere Einzeldrosseln eingesetzt werden, die je
nach Anforderung eingesetzt werden, wobei sie auch parallel- oder
seriellgeschaltet werden können. Für die Zusammenschaltung können
Stromrichterventile oder auch Relais eingesetzt werden. In einer ande
ren Ausbildung ist die Drossel wie ein Stelltransformator ausgeführt,
zwischen dessen Schleifkontakt und einem Wicklungsende die jeweils
benötigte Induktivität eingestellt und abgegriffen werden kann. Darü
ber hinaus können auch Drosseln (in Form von Transduktoren) eingesetzt
werden, die zusätzliche Wicklungen aufweisen und bei denen der Kern
durch einen Stromfluß in diesen zusätzlichen Wicklungen mehr oder
weniger stark vormagnetisiert wird, so daß für die eigentliche Dros
selwicklung nur noch die verbleibende Magnetisierung genutzt werden
kann, auf diese Weise wird die Induktivität geregelt.
Die Induktivität der Drossel wird über einen Betriebsparameter der
Ozonerzeugungsanlage geregelt, beispielsweise durch Erfassen der Aus
gangsspannung und der Frequenz, durch Erfassen der Konzentration des
momentan erzeugten Ozons usw.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übri
gen Ansprüchen sowie der nun folgenden Beschreibung von nicht ein
schränkend zu verstehenden Ausführungsbeispielen, die unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert werden. In dieser zeigen:.
Fig. 1 ein Diagramm der Abhängigkeit der Ozonkonzentration Q von der
zugeführten elektrischen Energie E in vereinfachter und ideali
sierter Form,
Fig. 2 ein Prinzipschaltbild einer erfindungsgemäßen Ozonerzeugungsan
lage,
Fig. 3 eine Anlage entsprechend Fig. 2, jedoch in geänderter Ausfüh
rung der Regelung.
Fig. 1 zeigt in stark vereinfachter und idealisierter Form die Abhän
gigkeit zwischen der momentan erzeugten Ozonkonzentration Q und der
momentan zugeführten elektrischen Energie E, dieser Zusammenhang ist
in dieser Form nicht vorbekannt.
Damit überhaupt eine Ozonerzeugung stattfinden kann, muß ein gewisser
Schwellenwert der zugeführten elektrischen Energie Es überschritten
werden. Ausgehend von diesem Schwellenwert Es steigt die momentan
erzeugte Ozonkonzentration mit zunehmender Zufuhr der elektrischen
Energie E an. Dabei ist vorausgesetzt, daß die sonstigen Parameter
konstant bleiben, beispielsweise ein konstanter Gasdurchfluß erfolgt.
Oberhalb eines kritischen Energiewertes Ek wird durch weitere Steige
rung der zugeführten Energie E die Ozonproduktion nicht mehr gestei
gert, vielmehr bleibt sie annähernd konstant. Dies gilt bis zu einer
weiteren Energieschwelle Ew oberhalb welcher die zugeführte elektri
sche Energie nun das Gas im Spalt so stark aufheizt, daß erzeugtes
Ozon wieder zerfällt, also weniger Ozon am Ausgang zur Verfügung steht
als unterhalb des Schwellenwertes Ew.
Diese Erkenntnisse macht sich die Erfindung zu nutze, sie ist be
strebt, im wesentlichen im Bereich des Schwellenwertes Ek zu arbeiten,
jedenfalls diesen Schwellenwert möglichst nicht zu überschreiten.
Möglich wird dies erfindungsgemäß durch eine Schaltung, wie sie in
Fig. 2 (oder Fig. 3) dargestellt ist. In bekannter Weise ist ein
Gleichrichter 20 in Form einer Brücke vorgesehen, der eingangsseitig
an eine Drehstrom-Netzversorgung angeschlossen ist und ausgangsseitig
eine ungeglättete Gleichspannung abgibt. Sie wird über eine Drossel 22
vier Thyristoren 24 zugeleitet, die eine selbstgeführte Brückenschal
tung bilden. Sie sind wiederum an die Primärwicklung eines Transforma
tors 26 angeschlossen, dessen Sekundärwicklung mit einem hier nicht
näher dargestellten Ozon-Erzeugerelement 28 in Verbindung steht. Die
Ansteuerung der Thyristoren 24 erfolgt nach dem Stand der Technik
mittels eines Steuersatzes 25.
Die Drossel 22 ist einstellbar, anders ausgedrückt kann ihr Induktivi
tätswert gestuft oder auch (in anderer Ausführung) stufenlos verändert
werden. Diese Veränderung kann in einfachster Ausführung manuell er
folgen, in den gezeigten Ausführungsbeispielen erfolgt sie jedoch
mechanisch und in Abhängigkeit von einer Regelschaltung, auf die nun
eingegangen wird:
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird über einen Stromsensor 30 der jeweilige Stromwert in der Gleichstromzuleitung erfaßt und eine Regel schaltung 32 zugeleitet. Ebenso wird die Ausgangsspannung, also die am Ozon-Erzeugerelement 28 anliegende Spannung über einen Spannungssensor 34 erfaßt, der ebenfalls an der Regelschaltung 32 angeschlossen ist. Schließlich wird die Frequenz der Ausgangsspannung über einen entspre chenden Sensor 36, der beispielsweise ale Frequenz-Spannungsumsetzer ausgeführt ist, erfaßt und der erhaltene Wert der Regelschaltung 32 zugeleitet.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird über einen Stromsensor 30 der jeweilige Stromwert in der Gleichstromzuleitung erfaßt und eine Regel schaltung 32 zugeleitet. Ebenso wird die Ausgangsspannung, also die am Ozon-Erzeugerelement 28 anliegende Spannung über einen Spannungssensor 34 erfaßt, der ebenfalls an der Regelschaltung 32 angeschlossen ist. Schließlich wird die Frequenz der Ausgangsspannung über einen entspre chenden Sensor 36, der beispielsweise ale Frequenz-Spannungsumsetzer ausgeführt ist, erfaßt und der erhaltene Wert der Regelschaltung 32 zugeleitet.
In der Regelschaltung 32, in der beispielsweise ein Mikroprozessor
vorgesehen sein kann, wird aus den jeweiligen Daten der optimale Wert
der Induktivität der Drossel 22 errechnet bzw. ein entsprechendes
Signal erzeugt. Dieses Signal wird einer Stelleinrichtung 38 zugelei
tet, die ihrerseits auf die Drossel 22 einwirkt und deren Induktivität
entsprechend der erhaltenen Stellspannung einstellt. Auf diese Weise
sind kurzfriste Änderungen der Ozonerzeugung möglich, die Regelschal
tung sorgt dafür, daß dabei die Ozonerzeugungsanlage im optimalen
Arbeitspunkt verbleibt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind ebenfalls eine Regelschaltung
32 und eine Stelleinrichtung 38 vorgesehen, anstelle der Sensoren 30,
32 und 36 ist jedoch ein einziger Sensor 40 für ein Erfassen der mo
mentanen Ozonproduktion vorgesehen, er ist mit der Regelschaltung 32
verbunden. Diese erhält über eine Leitung 42 zusätzlich eine Informa
tion über die aktuell benötigte Ozonmenge. In der Regelschaltung 32
ist ein Speicher vorgesehen, in dem optimale Betriebsdaten für die
jeweils benötigte Ozonproduktion abgespeichert sind. Entsprechend wird
die Ozonerzeugungsanlage eingestellt und entsprechend wird insbesonde
re die Drossel 22 gestellt. Über den Sensor 40 wird die tatsächlich
erreichte Ozonproduktion überwacht und die Drossel so verstellt, daß
die optimale Ozonproduktion erhalten wird.
Eine Kombination der Schaltungen nach Fig. 2 und Fig. 3 ist möglich.
Schließlich ist es besonders vorteilhaft, über die Regelschaltung 32
auch Einfluß auf den Steuersatz 25 zu nehmen, der die Steuerimpulse für
die Thyristoren 24 erzeugt und/oder den Gleichrichter 20 zu steuern.
Claims (6)
1. Ozonerzeugungsanlage mit Ozon-Erzeugerelementen (28), bei denen
zwischen zwei Elektroden sowohl sauerstoffhaltiges Einsatzgas
durchströmt als auch ein Dielektrikum vorgesehen ist, und mit einem
Wechselrichter, der selbstgeführt ist, steuerbare Stromrichterven
tile (24) aufweist, eine Ausgangsspannung im Mittelfrequenzbereich
einstellbarer Frequenz und/oder einstellbaren Spannungswertes ab
gibt und der eine Drossel (22) in der Gleichstromzuleitung auf
weist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (22) eine einstell
bare Induktivität aufweist.
2. Wechselrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Induktivität der Drossel (22) zwischen einer maximalen Induktivität
für die minimale Frequenz und einer minimalen Induktivität für den
maximalen Frequenzwert einstellbar ist.
3. Wechselrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Induktivität der Drossel (22) zwischen einer maximalen Induktivität
für den minimalen Spannungswert und einer minimalen Induktivität
für den maximalen Spannungswert einstellbar ist.
4. Wechselrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Induktivität der Drossel (22) zwischen einer maximalen und minima
len Induktivität für den maximalen und minimalen Gasdurchfluß
und/oder Gasdruck einstellbar ist.
5. Wechselrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drossel (22) eine Einstellvorrichtung (38) aufweist und diese mit
einer Regelschaltung (32) verbunden ist, die ihre Eingangsgröße von
mindestens einem Sensor (z. B. 30, 34, 36, 40) erhält, der einen
Betriebszustand der Ozonerzeugeranlage erfaßt, z. B. die Konzentra
tion des momentan erzeugten Ozons, die Spannung an den Ozonerzeu
gerelementen (28), die Frequenz oder den Strom am Ausgang des
Wechselrichters oder an den Ozonerzeugerelementen (28), den Gas
druck und/oder den Gasdurchfluß.
6. Verfahren zum Betreiben einer Ozonerzeugungsanlage mit Ozon-Erzeu
gerelementen (28), bei denen zwischen zwei Elektroden sowohl sauer
stoffhaltiges Einsatzgas durchströmt als auch ein Dielektrikum
vorgesehen ist, und mit einem Wechselrichter, der selbstgeführt
ist, steuerbare Stromrichtervnetile (24) aufweist, eine Ausgangs
spannung im Mittelfrequenzbereich einstellbarer Frequenz und/oder
einstellbaren Spannungswertes abgibt und eine Drossel (22) in der
Gleichstromzuleitung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drossel (22) einstellbar ist und ihre Induktivität in Abhängigkeit
von mindestens einem Parameter des Betriebszustandes der Ozonerzeu
geranlage geregelt wird, z. B. in Abhängigkeit von der momentan
erzeugten Ozonkonzentration, von der Spannung an den Ozonerzeuger
elementen (28), der Frequenz oder dem Strom, dem Gasdruck und/oder
dem Gasdurchfluß.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904029447 DE4029447A1 (de) | 1990-09-17 | 1990-09-17 | Ozonerzeugungsanlage mit ozonerzeugungselementen und mit einem wechselrichter |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE4029447A1 true DE4029447A1 (de) | 1992-03-19 |
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