DE4029214C1 - Clock generator for video signal measuring device - has frequency divider based upon counter and EPROM that stores frequency values - Google Patents
Clock generator for video signal measuring device - has frequency divider based upon counter and EPROM that stores frequency valuesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Taktgenerator für Videosig
nal-Meßgeräte laut Oberbegriff des Hauptanspruches.
Für Videosignal-Meßgeräte, beispielsweise den Videoana
lysator UVF der Firma Rohde & Schwarz, sind Taktgenera
toren erforderlich, die mit dem Synchronimpuls des Video
signales in der Frequenz und Phase synchronisierbar sind,
da für die auszuführenden Messungen am Videosignal ein
zu dem Videosignal synchrones Steuerimpuls-Programm im
Meßgerät erzeugt werden muß. Als Taktgeneratoren werden
bisher hierfür phasensynchronisierte Oszillatoren (PLL)
benutzt. Die Phasenregelschleife solcher phasengeregelten
Oszillatoren erfordert eine relativ aufwendige Dimensio
nierung, zwischen Phasenvergleicher und spannungsge
steuertem Oszillator muß ein speziell bemessener Tiefpaß
angeordnet werden, der ein schnellstmögliches Einschwingen
ohne Überschwingen erlaubt, auch die Schleifenverstärkung
muß speziell dimensioniert werden. Diese bekannten pha
sengeregelten Oszillatoren neigen zu Eigenschwingungen,
die auch bei ausreichender Dämpfung immer einen gewissen
Eigenjitter im Taktsignal erzeugen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen im Aufbau einfachen
Taktgenerator für Videosignal-Meßgeräte zu schaffen,
bei dem der Eigenjitter vernachlässigbar klein gehalten
werden kann.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Taktgenerator
laut Oberbegriff des Hauptanspruches durch dessen kenn
zeichnende Merkmale gelöst.
Als besonders vorteilhaft hat es sich gemäß einer Weiter
bildung der Erfindung erwiesen, einen solchen erfindungs
gemäßen Taktgenerator anstelle eines freischwingenden
Oszillators bei einer Anordnung zum Erzeugen eines zu
einem Videosignal synchronen Steuerimpuls-Programmes
für Videosignal-Meßgeräte nach Patentanmeldung
P 40 13 179 anzuwenden. Durch diese Kombination werden
die vorteilhaften Eigenschaften der Anordnung nach dem
älteren Patent, nämlich das schnelle Einrasten bei ver
rauschten Videosignalen und auch die Möglichkeit einer
Korrektur bei plötzlichen Sprüngen der Phase des Syn
chronimpulses, wie sie beim Kopfwechsel von Videoband
maschinen auftreten können, mit den Vorteilen einer mit
dem Videosignal synchronisierten und trotzdem nahezu
jitterfreien Taktimpulsfolge des erfindungsgemäßen Takt
generators vereinigt und so eine Anordnung zum Erzeugen
eines Steuerimpuls-Programmes für Videosignal-Meßgeräte
geschaffen, die allen bekannten Anordnungen dieser Art
trotz einfachen Aufbaus funktionsmäßig überlegen ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt das Prinzipschaltbild eines erfindungsgemäßen
Taktgenerators, dessen Ausgangsfrequenz f zur Erzeugung
eines zu einem Videosignal synchronen Steuerimpuls-Pro
grammes für Videosignal-Meßgeräte benutzt wird. Der Takt
generator besteht aus einem üblichen spannungssteuerbaren
Oszillator O sowie einem Phasenvergleicher P, dem ein
gangsseitig beispielsweise über einen zusätzlichen Fre
quenzteiler T einerseits das Ausgangssignal des Oszilla
tors O und andererseits die aus dem Videosignal über
eine Trennschaltung ST abgeleitete H-Synchronimpulsfre
quenz als Referenzsignal fr zugeführt wird. Bei den heute
üblichen Videosignalen beträgt der Abstand zwischen der
abfallenden Flanke des H-Impulses beispielsweise 64 µs,
was einer Synchronimpulsfrequenz von 16 kHz entspricht.
Für die Ableitung beliebiger Steuerimpulsprogramme für
das Videosignal-Meßgerät hat es sich beispielsweise als
vorteilhaft erwiesen, den Oszillator O auf einer wesent
lich höheren Frequenz von beispielsweise f=27 MHz zu
betreiben, diese hohe Ausgangsfrequenz wird über den
Frequenzteiler T auf die der Synchronimpulsfrequenz fr
entsprechende Frequenz f′=16 kHz heruntergeteilt. Der
Frequenzteiler T kann auch so realisiert werden, daß
mit f=27 MHz ein Zähler mit Speicher (RAM oder EPROM)
betrieben wird, wie im folgenden anhand von Fig. 3
beschrieben ist. Die heruntergeteilte Frequenz f′ wird
dann aus dem EPROM ausgelesen.
Die Phasenvergleichsschaltung P besteht nur aus einem
D-Flip-Flop, dessen Takteingang der generierte Taktimpuls
f′ und dessen Dateneingang der dem invertierten H-Syn
chronimpuls entsprechende Referenzimpuls fr zugeführt
werden. Mit der steigenden Flanke des Taktimpulses
speichert das Flip-Flop den momentanen logischen Pegel
des Referenzimpulses fr für die Dauer einer Zeile. Kommt
die steigende Flanke von fr früher als die von f′, so
speichert das Flip-Flop H-Pegel, kommt sie später, so
speichert es L-Pegel. Der Ausgang des Flip-Flops P steuert
direkt die frequenzbestimmende Kapazitätsdiode des Oszil
lators O und schaltet sie digital zwischen zwei Werten
hin und her. Da bei H-Pegel f′ nacheilt, muß f′ dann
auf den höheren Frequenzwert geschaltet werden.
Im Phasenvergleicher wird nur das Vorzeichen der Phasen
abweichung zwischen fr und f′ ausgewertet, der Phasen
vergleicher P vergleicht einmal pro Referenzsignalperiode
die Phase des Referenzsignals fr mit der Phase des dem
Taktsignal f entsprechenden Signals f′. Wenn die Phase
von f′ voreilt, gibt der Phasenvergleicher P an seinem
Ausgang den festen logischen Pegel L von beispielsweise
0 Volt ab und dadurch wird der mit seiner Sollfrequenz
auf beispielsweise 27 MHz abgestimmte Oszillator O auf
einem um einen vorbestimmten festen Frequenzbetrag von
beispielsweise 1 kHz niedrigeren Frequenzwert gesteuert.
Wenn dagegen die Phase von f′ gegenüber der Phase des
Referenzsignals fr nacheilt, gibt der Phasenvergleicher
P den festen logischen Pegel H von beispielsweise +5
Volt ab und dadurch wird der Oszillator O auf einen
gegenüber seinem Sollwert von 27 MHz um beispielsweise
1 kHz höheren Frequenzwert gesteuert. Der Oszillator
O kann also nur auf zwei genau möglichst symmetrisch
zu seiner Sollfrequenz festliegenden Frequenzwerten
schwingen, die nur um einen geringen Betrag gegenüber
dem Sollwert verschieden sind. Nach Fig. 2 ist bei vor
eilender Phase (logischer Steuerpegel L = niedrigere
Oszillatorfrequenz fL) die Periode des Taktsignals f
größer und die Flanke dieses Signals verschiebt sich
damit in Richtung nacheilende Phase. Eilt beim nächsten
Phasenvergleich der nächstfolgenden Signalperiode die
Phase von f′ immer noch gegenüber fr vor, wiederholt
sich dieser Vorgang, bis schließlich die Phase von f′
gegenüber fr nacheilt, der Phasenvergleicher P damit
H-Steuerpegel liefert und der Oszillator O damit auf
die höhere Frequenz fH geschaltet wird, so daß die Phase
des Taktsignales F in Richtung auf voreilende Phase ver
schoben wird. Durch dieses ständige Umschalten der Takt
frequenz f um den Sollwert wird dieser zwar nie exakt
erreicht, die Sollfrequenz ergibt sich jedoch aus dem
Mittelwert dieser abwechselnd eingenommenen Schaltzustän
de. Diese geringfügigen systematischen Frequenzabwei
chungen können durch den Frequenzteiler T vernachlässigbar
klein gehalten werden, es überwiegt der Vorteil, daß
große und kleine Phasenabweichungen zwischen f′ und fr
jeweils immer feste vorbestimmte Reaktionen des Oszilla
tors 1 bewirken, ein einzelner Störimpuls, der scheinbar
einen sehr großen Phasenfehler bewirkt, erzeugt damit
keine übertrieben starke Reaktion des Phasenregelkreises
und damit auch keine entsprechend große Änderung der
Taktfrequenz, sondern auch bei solchen Störimpulsen bleibt
die Taktfrequenz im Rahmen ihrer vorgegebenen Grenzen.
Die Taktfrequenz f ist damit sehr störsicher und nahezu
jitterfrei, auch der schaltungstechnische Aufwand ist
verglichen mit einem herkömmlichen phasengeregelten
Oszillator sehr gering.
Um bei größeren Phasensprüngen ein möglichst schnelles
Wiedereinrasten des Taktgenerators zu erreichen hat es
sich gemäß einer Weiterbildung der Erfindung als vorteil
haft erwiesen, hierfür eine Anordnung nach Patentanmeldung
P 40 13 179.3 anzuwenden.
Fig. 3 zeigt das Prinzipschaltbild einer Anordnung zum
Erzeugen eines zu einem Videosignal synchronen Steuer
impuls-Programmes für Videosignal-Meßgeräte mit einem
Zähler 1, der durch einen Taktgenerator 2 gesteuert ist
und der über eine Torschaltung 4 mit dem H-Synchronimpuls
des Videosignals rücksetzbar ist. Der H-Synchronimpuls
wird über eine Trennschaltung 5 aus dem Videosignal abge
trennt und der Torschaltung 4 zugeführt. Die Torschaltung
4 ist über Steuerimpulse aus dem Speicher 3 steuerbar,
der Torschaltung 4 ist außerdem eine Auswertlogik 6 vor
geschaltet. Der Speicher 3 (EPROM oder RAM) ist über
den Zähler 1 gesteuert, im Speicher 3 ist die Lage und
die Reihenfolge von Steuerimpulsen abgespeichert, in
denen beispielsweise ein Videoanalysator zum Messen der
Horizontalparameter eines Videosignals angesteuert ist,
wie er in "Neues von Rohde & Schwarz", Heft 126, Sommer
1989, S. 20 bis 22 beschrieben ist.
Der Taktgenerator 2 ist kein freilaufender Oszillator,
sondern gemäß der Erfindung nach Fig. 1 ausgebildet und
mit dem Videosignal synchronisiert, dazu wird dem Takt
generator 2 zusätzlich noch die Synchronimpulsfrequenz
aus dem Synchrontrenner 5 zugeführt.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Tor
schaltung 4 aus fünf Toren (z. B. Und-Schaltungen) 20,
21, 22, 23 und 24, denen eingangsseitig der H-Synchron
impuls zugeführt ist und die außerdem aus dem Speicher
3 mit den Steuerimpulsen S1, S2, S3 und S4 ansteuerbar
sind, d. h. das Tor 20 ist im Zeitbereich t1 offen, das
Tor 21 ist während der Zeit t2 vor und nach dieser Zeit
t1 offen, das Tor 22 während der Zeit t3 und das Tor
23 während der Zeit t4 jeweils vor und nach dem Zeitbe
reich t1. Der Zeitbereich t1 wird bestimmt durch die
Soll-Lage des Synchronimpulses des Videosignals, d. h.
die abfallende Flanke des Synchronimpulses des Videosig
nals liegt in der Mitte des Soll-Zeitbereiches t1. Die
Größe der Zeit t1 beträgt vorzugsweise drei Zählertakt
perioden (im gewählten Ausführungsbeispiel also 750 ns),
so daß das Zeitfenster sowohl eine Taktperiode in vor
eilender als auch in nacheilender Richtung offen ist
und so der Jitter des Synchronimpulses mit berücksichtigt
ist.
Die Auswertlogik 6 besteht aus vier Toren (z. B. wiederum
UND-Schaltungen) 10, 11, 12 und 13, denen wiederum ein
gangsseitig die H-Synchronimpulse aus der Trennschaltung
5 zugeführt sind und die ebenfalls aus dem Speicher 3
mit den Steuerimpulsen S1, S2, S3 und S4 angesteuert
sind. Kommt ein Synchronimpuls während der Dauer eines
dieser Steuerimpulse S1 bis S4, so wird sein Vorkommen
von einem der vier nachfolgenden Zwischenspeicher 15,
16, 17 oder 18 gespeichert. In der Zeilenmitte werden
die so ermittelten Daten von drei nachfolgenden Speichern
26, 27 und 28 übernommen, damit sie beim nächsten
H-Synchronimpuls noch zur Verfügung stehen. Die Zwischen
speicher 15 bis 18 werden gleichzeitig gelöscht, damit
die Lage des nächsten Synchronimpulses gespeichert werden
kann. Sind durch Störimpulse mehrere H-Synchronimpulse
gespeichert worden, so wählt eine zwischengeschaltete
Vorrangschaltung 19 denjenigen Synchronimpuls aus, dessen
zeitliche Lage der Sollposition am nächsten war, denn
dies war wahrscheinlich der richtige H-Synchronimpuls.
Nur seine Lage wird dann in den Speichern 26 bis 28 abge
speichert. Die Ausgangsdaten dieser Speicher 26 bis 28
öffnen dann eines der Tore 21 bis 23 der Torschaltung
4, die das Starten des Zählers 1 durch den H-Synchron
impuls ermöglichen. Auf diese Weise wird das Starten
des Zählers 1 zu einem von der Sollposition abweichenden
Zeitpunkt genau eine Zeile nach dem ersten Auftreten
einer Abweichung ermöglicht. Wenn z. B. zweiunddreißig
Zeilen lang kein gültiger Startimpuls ST aufgetreten
ist, was von einem zusätzlichen Zähler 7 überwacht wird,
so liegt vermutlich kein Videosignal an und es wird dann
ein zusätzliches Tor 24 geöffnet, daß den ersten H-Impuls
eines neu angelegten Signals ohne jede Fensterung durch
läßt, um ein schnelles Einrasten zu ermöglichen.
Die Anordnung ermöglicht es also, daß bei einem unge
störten Videosignal mit einem davon abgeleiteten exakten
Synchronimpuls, der exakt innerhalb des Soll-Zeitfensters
t1 liegt, über das Tor 20 ein Startimpuls ST1 zum Rück
stelleingang des Zählers 1 durchgeschaltet wird, der
Zähler 1 also immer exakt synchron mit dem Synchronimpuls
des Videosignals gestartet wird. Wenn dagegen der Syn
chronimpuls nicht in dem durch die Norm vorgegebenen
Soll-Zeitbereich S1 liegt, sondern mehr oder weniger
weit davon ab, also in einem der Zeitfenster S2, S3 oder
S4, so wird eines der anderen Tore 21, 22 oder 23 geöffnet
und dadurch zeitlich vom Sollwert ST1 abliegende Start
impulse ST2, ST3 oder ST4 erzeugt, mit denen dann der
Zähler 1 gestartet wird, wenn auch noch beim nächsten
Synchronimpuls der gleiche abliegende Startimpuls ST2,
ST3 oder ST4 erzeugt wird. Damit ist gewährleistet, daß
auch von gestörten Videosignalen einwandfreie Impulspro
gramme, beispielsweise für Videoanalysatoren abgeleitet
werden können.
Die Anordnung kann noch dadurch verbessert werden, daß
im Speicher 3 jeweils mehrere Torsysteme gespeichert
werden, wobei jedes Torsystem jeweils aus einer Gruppe
von unterschiedlich breiten Zeitfenstern t1 bis t4 be
steht. Durch Auswahl eines für den jeweiligen Anwendungs
zweck geeigneten Torsystems läßt sich erreichen, daß
der Zeitbereich jeweils nur so groß ist, wie der tatsäch
lich vorhandene Jitter des Synchronimpulses. Damit wird
vermieden, daß auch falsche H-Impulse wie Rauschen einen
falschen Zählerstart auslösen. Die Auswahl des jeweils
günstigsten Torsystems trifft hierbei eine spezielle
Torbreitensteuerung nach Fig. 5. Die Umschaltung der
Torsysteme erfolgt durch Umschalten von zwei Adressen-Bits
des Speichers 3. Die zwei Bits, die das jeweilige Tor
system und damit die Torbreite auswählen, werden über
einen Aufwärts-Abwärts-Zähler 30 erzeugt, der in dem
gezeigten Ausführungsbeispiel über einen 16-VBLD-Takt
angesteuert ist, der also damit immer erst alle sechzehn
Vollbilder eines Videosignals seinen Zustand ändern kann.
Dieser als Auswählschaltung dienende Zähler 30 zählt
aufwärts, wenn Startimpulse ST3 bis ST5 auftreten, die
also relativ weit von der Soll-Lage ST1 entfernt sind.
Beim Aufwärtszählen des Zählers 30 wird in dem Speicher
3 damit ein Torsystem ausgewählt, dessen Steuerimpulse
S1 bis S4 eine größere Fensterbreite t1 bis t4 besitzt.
Wenn nur exakte Startimpulse ST1 im engsten Fenster S1
auftreten, zählt der Zähler 30 abwärts, nimmt also eine
Zählstellung ein, in welchem aus dem Speicher 3 ein Tor
system ausgewählt wird, dessen Fenster S1 bis S4 die
engste Breite besitzt. Kommen dagegen auch Startimpulse
ST2 im zweitengsten Zeitfenster S2 aber keine Impulse
St3 bis St5 vor, so behält der Zähler 30 seinen Zustand
bei. Gesteuert wird der Zähler durch zwei Speicher 31
und 32, denen über Gatter 33 und 34 jeweils die Steuer
impulse ST2 bis ST5 bzw. ST3 bis ST5 zugeführt sind.
Der Speicher 31 registriert also alle aufgetretenen
Startimpulse ST2 bis ST5 während der Speicher 32 nur
die weiter entfernten Startimpulse ST3 bis ST5 regi
striert. Wenn der Speicher 31 irgendeinen erzeugten
Startimpuls registriert, so sperrt er gleichzeitig auch
über das Tor 35 den Abwärtszählimpuls für den Zähler
30. Der Zähler 30 kann dann nur noch aufwärtszählen oder
im selben Zustand bleiben. Der Zähler 30 zählt jedoch
aufwärts, wenn der Speicher 32 einen weiter abgelegenen
Startimpuls ST3 bis ST5 registriert und damit über das
Tor 36 den Aufwärtszählimpuls für den Zähler 30 freigibt.
Andernfalls bleibt der Zähler 30 im gleichen Zustand.
Abwärts zählt er nur, wenn weder der Speicher 31 noch
der Speicher 32 einen Startimpuls registrieren. Auf diese
Weise wird über den jeweiligen Zählerstand des Zählers
30 im Speicher 3 jeweils ein Torsystem gemäß Fig. 4 für
die Steuerung der Tore 20 bis 24 und 10 bis 13 ausgewählt,
das die im Moment optimalste Zeitfensterbreite t1 bis
t4 besitzt.
Claims (5)
1. Taktgenerator für Videosignal-Meßgeräte, der mit den
Synchronimpulsen des Videosignals synchronisierbar
ist, mit einem phasengeregelten Oszillator, in dessen
Phasenvergleicher die Oszillatorfrequenz mit der
Synchronimpulsfrequenz des Videosignals verglichen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß
der Phasenvergleicher (P) so ausgebildet ist, daß
er bei in der Phase gegenüber der Synchronimpulsfre
quenz (fr) nacheilender Oszillatorfrequenz (f) stets einen
ersten festen Steuerpegel (H-Potential = +5 Volt)
an den spannungssteuerbaren Oszillator (O) liefert
und den Oszillator damit auf einen gegenüber der Soll
frequenz um einen festen Betrag höheren Frequenzwert
schaltet während er bei in der Phase gegenüber der
Synchronimpulsfrequenz voreilender Oszillatorfrequenz stets
einen zweiten festen Steuerpegel (L = 0 Volt) an den
spannungssteuerbaren Oszillator (O) liefert und den
Oszillator damit auf einen gegenüber der Sollfrequenz
um einen festen Betrag niedrigeren Frequenzwert
schaltet.
2. Taktgenerator nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch seine Verwendung bei einer
Anordnung zum Erzeugen eines zu einem Videosignal
synchronen Steuerimpulsprogrammes für Videosig
nal-Meßgeräte, bei welcher er einen Zähler steuert,
der über eine Torschaltung mit dem Synchronimpuls
des Videosignals gestartet wird und durch den aus
einem Speicher das dort abgespeicherte Steuerimpuls
programm auslesbar ist.
3. Taktgenerator nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß er einen Zähler
steuert, der seinerseits über eine Torschaltung mit
dem Synchronimpuls des Videosignals gestartet wird
und durch den aus einem Speicher das dort abgespei
cherte Steuerimpulsprogramm für ein Videosignal-Meß
gerät auslesbar ist, wobei die Torschaltung über
Steuerimpulse aus dem Speicher so gesteuert ist, daß
ein den Synchronimpuls zum Zähler durchschaltendes
Tor jeweils nur in dem durch die Norm vorgegebenen
Soll-Zeitbereich des Synchronimpulses offen ist.
4. Taktgenerator nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Torschaltung neben
dem im Sollzeitbereich offenen ersten Tor noch min
destens ein weiteres zeitlich vor bzw. nach diesem
Sollzeitbereich in einem begrenzten Zeitfenster offenes
Tor aufweist und über eine diesen Toren zugeordnete
Auswertlogik dann, wenn durch das erste Tor im Soll
zeitbereich kein Synchronimpuls, sondern nur in einem
der benachbarten Zeitfenster ein Synchronimpuls fest
gestellt wird, beim Auftreten eines erneuten Synchron
impulses im gleichen Zeitfenster dieser Synchronimpuls
zum Starten des Zählers freigegeben wird.
5. Taktgenerator nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Breite der Zeit
fenster in Abhängigkeit von der Lage der Zähler-Start
impulse in Bezug auf den Soll-Zeitbereich über eine
Steuerschaltung einstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904029214 DE4029214C1 (en) | 1990-09-14 | 1990-09-14 | Clock generator for video signal measuring device - has frequency divider based upon counter and EPROM that stores frequency values |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904029214 DE4029214C1 (en) | 1990-09-14 | 1990-09-14 | Clock generator for video signal measuring device - has frequency divider based upon counter and EPROM that stores frequency values |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4029214C1 true DE4029214C1 (en) | 1991-08-01 |
Family
ID=6414268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904029214 Expired - Fee Related DE4029214C1 (en) | 1990-09-14 | 1990-09-14 | Clock generator for video signal measuring device - has frequency divider based upon counter and EPROM that stores frequency values |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4029214C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0649110B1 (de) * | 1993-10-18 | 2002-09-04 | France Telecom | Vorrichtung mit spektraler Reinheit zum Austausch von Information zwischen einem tragbaren Gegenstand und einem entfernten stationären Gerät |
-
1990
- 1990-09-14 DE DE19904029214 patent/DE4029214C1/de not_active Expired - Fee Related
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| BEST, Roland: Theorie und Anwendung des Phase-locked-Loops, 3. Aufl., Aarau (Schweiz), AT-Verlag, 1982, S. 39-44, ISBN 3-85502-123-6 * |
| Rohde & Schwarz Datenblatt 347001 D-1, Video- Analysator UVF * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0649110B1 (de) * | 1993-10-18 | 2002-09-04 | France Telecom | Vorrichtung mit spektraler Reinheit zum Austausch von Information zwischen einem tragbaren Gegenstand und einem entfernten stationären Gerät |
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Legal Events
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