DE4029246A1 - Bildleseeinrichtung - Google Patents
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- Signal Processing (AREA)
- Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Bildleseeinrichtung für einen
Digitalkopierer, einen Faksimile-Sender-Empfänger oder ein
ähnliches Gerät.
Der augenblickliche Trend bezüglich der vorstehend beschrie
benen Art von Bildleseeinrichtungen geht in Richtung der
Verwendung eines Zeilensensors mit einer Vergrößerung von
1:1, was verschiedene Vorzüge hat, wie die Möglichkeit, die
Optik zu miniaturisieren und zu vereinfachen. Da die Länge
eines 1:1-Zeilensensor-Chips aus technischen Gründen be
grenzt ist, werden eine Anzahl Sensoren verwendet, um eine
Zeile einer Vorlage normaler Größe zu lesen. Üblicherweise
werden eine Anzahl Sensoren in einer Zick-Zack-Anordnung
angeordnet, da bei deren Anordnung in derselben Zeile eine
Vorlage zwischen benachbarten Chips nicht gelesen würde
(siehe beispielsweise die offengelegten japanischen Patent
veröffentlichungen Nr. 16 760/ 1985, 1 34 167/1986 und
2 90 073/1988). Hinsichtlich eines Farbbildes ist es tech
nisch schwierig, eine große Anzahl lichtempfindlicher Ele
mente für rot (R), für grün (G) und für blau (B) bei einem
einzigen Farbzeilensensor vorzusehen. Es ist daher üblich
gewesen, eine Anzahl Farbzeilensensoren in der Unterabtast
richtung anzuordnen.
Wenn eine Anzahl Zeilensensoren an verschiedenen Stellen in
der Unterabtastrichtung angeordnet sind, lesen sie auf jeden
Fall eine Vorlage zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Ab
weichung in den Lesepositionen der Zeilensensoren werden üb
licherweise durch eine Verzögerungseinrichtung, wie durch
einen statischen 8 Bit-RAM-Speicher oder durch einen 8 Bit-
Zeilenspeicher ausgeglichen, wie in den vorstehend angeführ
ten offengelegten Patentveröffentlichungen beschrieben ist.
Der Bit-Aufbau eines solchen Speichers ist identisch mit
demjenigen eines 8 Bit-Analog-Digital-(AD-) Umsetzers, wel
cher Daten, welche von einer Vorlage gelesen worden sind, in
digitale Mehrpegel-Signale umformt.
Da ein statischer RAM-Speicher oder ein Zeilenspeicher, wel
che als die Verzögerungseinrichtung verwendbar sind und wel
che eine große Kapazität haben, teuer sind, werden im allge
meinen Speicher verwendet, in welchen eine Datenzeile unter
gebracht werden kann. Wenn jedoch die Abtastgeschwindigkeit
(in der Unterabtastrichtung) in Anpassung an ein Vergröße
rungs-Änderungsverhältnis geändert wird, hat die Verzögerungs
einrichtung mehr als zehn Zeilen zu verzögern, und folglich
ist eine entsprechende Anzahl Speicher erforderlich. Hier
durch werden die Kosten, der Schaltungsumfang und der Platz
bedarf auf einem Substrat größer.
Ein dynamischer RAM-Speicher, welcher pro Speicherkapazi
tät vergleichsweise preiswert ist und eine große Kapazität
hat, kann verwendet werden, um die erforderliche Anzahl
Speicher sowie den Platzbedarf zu verringern. Jedoch be
steht die Schwierigkeit bei dem dynamischen RAM-Speicher
darin, daß dessen Bit-Aufbau sich von dem 6 Bit- bis 8 Bit-
Aufbau eines AD-Umsetzers bei einer Verwendung in einer
Hochton- oder einer Farbbild-Leseeinrichtung unterscheidet.
Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, kann der Ausgang des
AD-Umsetzers aufgeteilt und in eine Anzahl RAM-Speicher ge
schrieben werden. Bei einem solchen Mehrfach-RAM-Schema er
gibt sich jedoch eine weitere Schwierigkeit dadurch, daß
eine effiziente Nutzung der einzelnen RAM-Speicher behindert
wird und die Anzahl RAM-Speicher zunimmt, was dann wiederum
eine Kostensteigerung zur Folge hat.
Gemäß der Erfindung soll daher eine Bildleseeinrichtung ge
schaffen werden, bei welcher die Anzahl Speicher, welche
eine Verzögerungseinrichtung bilden, verringert ist und da
durch Platz und Kosten eingespart werden. Gemäß der Erfin
dung ist dies bei einer Leseeinrichtung durch die Merkmale
im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 erreicht. Vorteil
hafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Somit ist durch die Erfindung eine insgesamt verbesserte
Bildleseeinrichtung geschaffen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Aus
führungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeich
nungen im einzelnen erläutert. Es zeigen.
Fig. 1 schematisch ein Blockdiagramm einer Verzögerungs-
Verarbeitungseinrichtung, welche eine erste Aus
führungsform der Erfindung darstellt;
Fig. 2 ein Zeitdiagramm verschiedener Signale, welche in
der Ausführungsform anliegen;
Fig. 3 eine Darstellung eines Grundaufbaus eines Farbsen
sors mit einer 1:1-Vergrößerung;
Fig. 4 eine Darstellung eines Grundaufbaus eines CCD-
Sensors;
Fig. 5 eine Darstellung eines Grundaufbaus eines 1:1-
Farbsensors mit einer Zick-Zack-Anordnung;
Fig. 6 schematisch ein Blockdiagramm des Innenaufbaus
eines CCD-Sensors;
Fig. 7 ein Blockdiagramm einer Farbbild-Leseeinrichtung;
Fig. 8 ein Blockdiagramm einer speziellen Ausführung
eines digitalen Verarbeitungsabschnittes;
Fig. 9 ein Zeitdiagramm verschiedener Signale, die für
eine Speichersteuerung verwendet sind;
Fig. 10 ein Blockdiagramm einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 11 ein Zeitdiagramm, in welchem die Arbeitsweise der
zweiten Ausführungsform veranschaulicht ist;
Fig. 12 eine Sensorausführung, welche eine dritte Ausfüh
rungsform der Erfindung darstellt, und
Fig. 13 schematisch ein Blockdiagramm der dritten Ausfüh
rungsform.
In Fig. 1 bis 9 ist eine erste Ausführungsform dargestellt,
welche bei einer Farbbild-Leseeinrichtung angewendet ist.
Nunmehr wird eine Methode beschrieben, bei welcher ein Bild
sensor, um photoelektrisch ein Farbbild zu lesen, als ein
Farbsensor für eine 1:1-Vergrößerung ausgeführt ist. Diese
Methode ist vorteilhaft, da eine Einrichtung, um sie in die
Praxis umzusetzen, infolge der einfachen Optik sehr klein
ist, und daß sie von Farbabweichungen (?) in der Hauptabtast
richtung frei ist, da der Sensor selbst eine Farbtrennung.
durchführt. Wie in Fig. 3 dargestellt, hat ein 1:1-Farb
sensor 3 eine Auflösung von sechzehn Bildelementen pro
Millimeter, wobei jedes Bildelement in Segmente verschie
dener Farben, z.B. rot (R), grün (G) und blau (B9) unterteilt
ist. Filter für die verschiedenen Farben sind jeweils an
einem entsprechenden Segment aufgesetzt. Um eine Vorlage der
Größe A3 in der Breitenrichtung (297 mm) zu lesen, benötigt
der Sensor 34 752 Bildelemente, d. h. 14 256 Segmente. In
der Praxis ist jedoch das Unterbringen einer derart großen
Zahl von lichtempfindlichen Elementen bei einem einzigen
Farbzeilensensor aus technischen Gründen schwierig. Übli
cherweise sind sie daher durch eine Anzahl Farbzeilen-Sen
soren gebildet, welche in einer Anordnung in der Unterab
tastrichtung angeordnet sind. Wie in Fig. 4 dargestellt,
ist ein CCD-(ladungsgekoppelter) Sensor 4, welcher als ein
Farbbildsensor verwendbar ist, an seinem vorderen Endteil
(Blind- oder Scheinbildelemente) nicht lichtempfindlich.
Eine Anordnung von CCD-Sensoren 4 würde eine Vorlage nicht
an deren Stoß- oder Verbindungsstellen lesen. Daher ist, wie
in Fig. 5 dargestellt, ein 1:1-Farbsensor 5 vorgeschlagen wor
den, bei welchem die CCD-Sensoren 5 in zwei Gruppierungen
in einer Zick-Zack-Anordnung so angeordnet worden, daß die
benachbarten Sensoren 4 einander überlappen.
Der spezielle, in Fig. 5 dargestellte Farbsensor ist aus fünf
CCD-Sensoren 4 hergestellt, die jeweils ein Treibersignal
erzeugen und unabhängig voneinander ein Ausgangssignal er
zeugen. Da die Positionen, an welchen die ungeraden CCD-
Sensoren und die geraden CCD-Sensoren 4 eine Vorlage lesen,
in der Unterabtastrichtung voneinander abweichen, sind
sieben Stufen-Zeilenspeicher (Zeilenschiebeglieder) zusammen
gesetzt, um die Abweichung auszugleichen. Folglich erzeugt
der Sensor 5 fünf parallele Videosignale, die jeweils einer
von fünf Unterteilungen einer Vorlage in der Reihenfolge
grün (G), blau (B) und rot (R) zugeordnet sind.
Fig. 6 zeigt eine interne Anordnung des CCD-Sensors 5.
In Fig. 5 sind der erste Phasentakt Φ1A, der zweite Phasen
takt Φ2A, die zweite Phase, ein letzter Stufentakt Φ2B(?),
Zeilenschiebeglieder Φ V1 bis Φ V7, ein Schiebeglied SH, ein
Reset RS, eine Energiequelle OD, ein Signalausgang OS und
ein Substrat (Untergrund) SS dargestellt.
In Fig. 7 ist eine Farbbild-Leseeinrichtung, mit welcher
die Erfindung in die Praxis umsetzbar ist, insbesondere
der Bilddatenfluß, dargestellt. Ein analoger Verarbeitungs
abschnitt (eine Verarbeitungseinrichtung) 6, ein Analog-
Digital-(AD-)Umsetzer 7 und ein digitaler Verarbeitungsab
schnitt 8 sind nacheinander mit der Ausgangsseite des Farb
sensors 5 verbunden. Der Ausgang der Farbbild-Leseeinrich
tung wird über ein Interface 9 geleitet. Eine Steuereinheit
10 ist vorgesehen, um die Operationszeiten der verschiedenen
Abschnitte 5 bis 9 zu steuern.
Während des Betriebs werden Video-Ausgangssignale CCD1
bis CCD5 des Farbsensors 5 dem analogen Verarbeitungsab
schnitt 6 zugeführt, um abgetastet und gehalten, verstärkt
und dann einer Dunkelstrom-Korrektur unterzogen zu werden,
während eine Pegelkorrektur und eine Schattierungskorrek
tur auf einer CCD-Signalbasis durchgeführt wird. Der AD-
Umsetzer 7 quantisiert die einzelnen Ausgangssignale des
analogen Verarbeitungsabschnitts 6, um sie in digitale
8 Bit-Mehrpegel-Signale CCD1 bis CCD5 umzusetzen. Wenn eine
weiße Schattierungsplatte vor einer Vorlage gelesen wird,
schreibt der AD-Umsetzer 7 Schattierungsdaten SHD1 bis
SHD5 in einen Schattierungskorrektur-Speicher, welcher in
dem analogen Verarbeitungsabschnitt 6 vorgesehen ist.
Während eine Vorlage gelesen wird, gibt der AD-Umsetzer 7
die digitalen 8 Bit-Signale CCD1 bis CCD5 an den digitalen
Verarbeitungsabschnitt ab. Der digitale Verarbeitungsab
schnitt 8 ist durch eine Verzögerungseinrichtung, um die
Lesepositionen der vom CCD-Sensor 5 abgegebenen Signale
zu synchronisieren, und durch eine Speichereinrichtung ge
bildet, um eine Zeile Farbe für Farbe zu vervollständigen.
Die Ausgangssignale von dem digitalen Verarbeitungsabschnitt
8, d. h. grüne (G), blaue (B) und rote (R) 8 Bit-Signale,
werden synchron mit einem Zeilen-Synchronisiersignal und
einem Bildelement-Takt abgegeben, welche von einem Host-Rech
ner zugeführt werden oder in der Leseeinrichtung selbst er
zeugt werden.
In Fig. 8 ist eine spezielle Ausführung des digitalen Ver
arbeitungsabschnitts 8 dargestellt. Der digitale Verarbei
tungsabschnitt 8 weist Verzögerungs-Verarbeitungseinrich
tungen 11 und Einzeilen-Speichereinrichtungen 12 auf. In
folge der Eigenstruktur des Farbsensors 5 lesen die CCD
Einheiten 2 und 4 einen Teil einer Vorlage, welcher einem
Teil vorangeht, welchen die CCD-Einheiten 1, 3, 5 lesen. Daher
bauen die in dem CCD-Sensor 4 eingebauten Speicher und die
Verzögerungs-Verarbeitungsabschnitte 11 eine Synchronisa
tion auf, so daß die fünf Signale in die Einzeilen-Spei
chereinrichtung 12 als Signale derselben Zeile und dersel
ben Bildelemente geschrieben werden können.
In der dargestellten Ausführungsform hat die Verzögerungs-
Verarbeitungseinrichtung Verzögerungsspeicher (DM) 13a und
13b, welche den geradzahligen CCD-Einheiten 2 und 4 zu
geordnet sind, welche CCD-Einheiten 1, 3 und 5 in der Unter
abtastrichtung vorangehen. Die Verzögerungsspeicher 13a
und 13b haben jeweils eine Kapazität, um N Zeilen zu verzö
gern, wobei N von dem Vergrößerungs-Änderungsbereich ab
hängt. Soll beispielsweise der Vergrößerungs-Änderungsbe
reich 25% bis 400% sein, dann ist speziell bei einer Ver
größerung von 1:1 die Unterabtastgeschwindigkeit das Vier
fache bis Einviertelfache der Unterabtastrichtung; folglich
werden insgesamt 16 Verzögerungsstufen benötigt. Wenn die
sechzehn Verzögerungsstufen den Verzögerungsspeichern 13a
und 13b zugeordnet werden, wird N "16". Wenn sieben Verzö
gerungsstufen durch die Zeilenspeicher des Sensors 4 wirk
sam werden, wird N "9". Um die Anzahl Verzögerungszeilen
in Anpassung an das Vergrößerungs-Änderungsverhältnis zu
ändern, werden die Datenmengen, welche die Verzögerungs
speicher 13a und 13b speichern, durch die von der Zeitsteu
ereinheit 10 zugeführten Zeitsignale gesteuert. Da die Ein
gangssignale an der Einzeilen-Speichereinrichtung 12 von
derselben Zeile und von denselben Bildelementen sind, wie
früher ausgeführt ist, sind auch die Farben G, B und R
überall in dem fünf verschiedenen Signalleitungen dieselben
(?). Die Einzeilen-Speichereinrichtung 12 hat Speicher 14a
bis 14e, 15a bis 15e und 16a bis 16e, welche in dieser Rei
henfolge angeordnet und den G-Daten, den B-Daten bzw. den
R-Daten zugeteilt sind. Die Speicher 14 bis 16 sind jeweils
als ein FIFO-(First-In First-Out) Speicher ausgeführt,
welche unabhängige Eingangs- und Ausgangsanschlüsse, nicht
benötigte Adresseneingänge haben und einen Schreibspeicher
bereich sowie einen Lesespeicherbereich wechselweise in der
selben Zeilenperiode verwenden. Ein Datenbereich wird aus
den Speichern 14 bis 16 jeweils in der Reihenfolge von a
bis e ausgelesen, so daß die einzelnen Einzeilen-Farbdaten
(G, B und R) synchron dem Interface 9 zugeführt werden.
Fig. 1 zeigt eine spezielle Ausführung des Verzögerungs
speichers 13 (13a oder 13b), welche ein charakteristisches
Merkmal der dargestellten Ausführungsform ist. Wie darge
stellt, haben Eingangssignale DIO bis DI7 und Ausgangssig
nale DO0 bis DO7 jeweils acht Bits, während ein Speicher
17, welcher der Hauptbestandteil des Verzögerungsspeichers
13 ist und als Verzögerungseinrichtung dient, vier Bits hat.
4 Bit-Verknüpfungsglieder 18a und 18b, welche den unteren
vier Bits DIO bis DI3 bzw. den oberen vier Bits DI4 bis
DI7 zugeteilt sind, sind parallel zu dem Eingang des Spei
chers 17 geschaltet. Die Verknüpfungsglieder 18a und 18b
bilden auf der Eingangsseite Datenbit-Umsetzeinrichtungen.
Ein Halteglied 19 und eine direkte Ausgangsleitung 20 sind
mit dem Ausgang des Speichers 17 verbunden und den vier
unteren Bits DO0 bis DO3 bzw. den vier oberen Bits DO4
bis DO7 des Ausgangs des Speichers 17 zugeteilt. Das Halte
glied 19 und die direkte Ausgangsleitung 20 bilden auf der
Ausgangsseite eine Datenbit-Umsetzeinrichtung. Der Speicher
17 ist als ein asynchroner Eingabe/Ausgabe-FIFO-Feldspei
cher mit den Zellen eines dynamischen RAM-Speichers aus
geführt; jeder Speicher hat eine Kapazität, welche größer
als die Datenmenge ist, welche der maximalen Anzahl Verzö
gerungszeilen entspricht. Um beispielsweise sechzehn Zei
len zu verzögern, wird eine Kapazität von 16 (Zeilen)×
2928 (Bildelementen)×8 (Bits) = 374 784 (Bits) benö
tigt; es genügt also eine Kapazität von 1 Megabits
(= 256k×4). Die Arbeitsweise des Verzögerungsspeichers 13
mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau wird nunmehr anhand
von Fig. 2 beschrieben. Ein Signal VCLK und ein Signal
werden an Anschlüsse G1 und G2 der Verknüpfungsglieder 18a
bzw. 18b angelegt. Wenn das Signal VCLK auf einem hohen
Pegel oder "H" liegt, wird das Glied 18a geöffnet, um die
unteren vier Bits DI0 bis DI3 dem Speicher 17 zuzuführen.
Wenn das Signal VCLK auf einem niedrigen Pegel liegt oder
"L" ist, wird das Glied 18b geöffnet, um die oberen vier
Bits DI4 bis DI7 dem Speicher 17 zuzuführen. Wenn die Ein
gänge an den beiden Anschlüssen G1 und G2 "H" sind, haben
die Ausgangssignale der Verknüpfungsglieder 18a und 18b
eine hohe Impedanz, mit der Folge, daß vier niedrigere
Datenbits und vier höhere Datenbits abwechselnd an den Spei
cher angelegt werden. Ein Schreibtakt WCLK von dem Speicher
17 hat eine Periode, welche die Hälfte der Periode des
Signals VCLK ist, und Daten werden an den positiv verlau
fenden (vorderen) Flanken des Taktes WCLK eingeschrieben.
Ein Lesetakt RClK wird ebenfalls an den Speicher 17 ange
legt, und ist dasselbe Signal wie der Schreibtakt WCLK.
Daten werden synchron mit den positiv verlaufenden Flanken
des Lesetaktes RCLK aus dem Speicher 17 gelesen. Infolge
der FIFO-Operation werden die unteren vier Bits DO0 bis
DO3 und die oberen vier Bits DO4 bis DO7 nacheinander in
dieser Reihenfolge ausgelesen. In Fig. 2 stellen Daten
ohne eine Schraffur und Daten mit einer Schraffur die Da
ten DO0 bis DO3 bzw. die Daten DO4 bis DO7 dar. Das Halte
glied 19 verriegelt Daten an der positiv verlaufenden Flan
ke des Signals VCLK, und daher bei den unteren vier Bits
DO0 bis DO3. Folglich werden die unteren vier Datenbits von
dem Halteglied 19 und die vier oberen Datenbits von dem
Speicher 17, d. h. acht Datenbits insgesamt, an die Einzei
len-Speichereinrichtung 12 angelegt. Wenn die Einzeilen-
Speichereinrichtung 12 Daten bei den negativ verlaufenden
Flanken des Signals VCLK speichert (was durch eine Markie
rung ↑ in Fig. 2 angezeigt ist) können die unteren und
oberen Daten desselben Bildelements genau und mit einem
Spielraum bezüglich der Zeit gespeichert werden.
Fig. 9 zeigt ein Lese-Freigabesignal ein Schreib-Frei
gabesignal , ein Lese-Rücksetzsignal , ein Schreib-
Rücksetzsignal und ein Zeilen-Synchronisiersignal
LSYNC.Wenn die Signale und niedrig bzw. "L"
werden, werden die Lese- und die Schreibadresse rückge
setzt und in die Anfangsadressen zurückgebracht. Hieraus
folgt, daß die Anzahl Zeilen, welche während des Intervalls
zwischen den aufeinanderfolgenden Pegeln "L" der Signale
und auftreten, die Anzahl Zeilen ist, welche von
dem Speicher 17 verzögert worden sind. In dem speziellen,
in Fig. 9 dargestellten Zeitdiagramm sind zwei Zeilen
(einer Periode) zwischen den Pegeln "L" der Signale -
und vorhanden, so daß der Speicher 17 zwei Zeilen
verzögert. Durch Steuern der Zeitabläufe der Signale
und ist es möglich, die Anzahl Verzögerungszei
ten in Anpassung an das Vergrößerungs-Änderungsverhältnis
zu steuern und dadurch die Abweichungen der Lesepositionen
der CCD-Sensoren 4 genau zu beseitigen.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 10
und 11 dargestellt. Während bei der ersten Ausführungsform
infolge der zwei Verzögerungsspeicher in der Verzögerungs-
Verarbeitungseinrichtung zwei Speicher 17 benötigt werden,
ist die zweite Ausführungsform, welche nachstehend beschrie
ben wird, mit einem einzigen Speicher 21 ausgeführt. Ins
besondere weist in dieser Ausführungsform eine Datenbit-
Umsetzeinrichtung Verknüpfungsglieder 22a und 22b auf, wel
che den unteren bzw. den oberen vier Bits der CCD2-Signal
leitung zugeteilt sind, und Verknüpfungsglieder 22c und
22d auf, welche den unteren bzw. den oberen vier Bits der
CCD4-Signalleitung zugeteilt sind. Die Glieder 22a bis 22d
sind parallel zu der Eingangsseite des Speichers 21 ge
schaltet. Mit der Ausgangsseite des Speichers 21 sind Halte
glieder 23a und 23b, welche den unteren bzw. den oberen
vier Bits der CCD-Signalleitung zugeteilt sind, und ein
Halteglied 23c sowie eine direkte Ausgangsleitung 24 ver
bunden, welche den unteren bzw. den oberen vier Bits der
CCD-Signalleitung zugeteilt sind. Die Halteglieder 23a bis
23c und die direkte Ausgangsleitung 24 bilden ebenfalls
eine Datenbit-Umsetzeinrichtung. Die Speicher 21 haben
eine zweimal größere Kapazität als in der Schaltung der
Fig. 1, so daß im Falle von 16 Verzögerungsleitungen
374 784×2 = 749 568 (Bits) benötigt werden, so daß 1
Megabit ausreicht.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der dargestellten Aus
führungsform beschrieben. Wie in Fig. 11 dargestellt, wird
eine Bildelement-Datenausgangsperiode in vier Perioden un
terteilt. Wenn Signale bis nacheinander "L"
werden, werden die Verknüpfungsglieder 22a bis 22d nach
einander geöffnet und geschlossen mit dem Ergebnis, daß
Daten mit jeweils vier Bits nacheinander an den Speicher
21 angelegt werden. Ein Schreibtakt WCLK und ein Lesetakt
RCLK, welche jeweils an den Speicher 21 angelegt worden
sind, haben eine Periode, welche ein Viertel einer Bildele
ment-Periode ist. Die Daten werden bei den positiv ver
laufenden Flanken des Schreibtaktes WCLK in den Speicher
21 geschrieben. Wenn die unteren vier Bitdaten der CCD2-
Signalleitung "2L" sind, sind die oberen 4 Bitdaten der
CCD2-Signalleitung "2H", die unteren vier Bittdaten der
CCD4-Signalleitung "4L" und die oberen vier Bitdaten der
CCD4-LSignalleitung "4H". Dann werden die Daten "2L",
"2H", "4L" und "4H" nacheinander in dieser Reihenfolge ein
geschrieben, und an den positiv verlaufenden Flanken des
Lesetaktes RCLK in derselben Reihenfolge ausgelesen. Die
Halteglieder 23a bis 23c verriegeln die Daten "2L", "2H",
bzw. "4L" an den positiv verlaufenden Flanken der Signale
GCK1 bis GCK3. Die Ausgangssignale der Halteglieder 23a und
23b und die Ausgangssignale des Halteglieds 23c und die
direkte Ausgangsleitung 24 werden jeweils als 8 Bit-Daten
an die Einzeilen-Speichereinrichtung 12 (Fig. 8) angelegt.
Die Einzeilen-Speichereinrichtung 12 speichert dann die
Eingangszeiten zu den Zeitpunkten, welche durch ein Zei
chen ↑ in Fig. 11 angezeigt sind. Die Anzahl Verzögerungs
leitungen wird in Anpassung an das Vergrößerungs-Änderungs
verhältnis in derselben Weise wie bei der Schaltung der
Fig. 1, d. h. durch Steuern der Zeitpunkte des Schreib-Rück
setzsignals und des Lese-Rücksetzsignals ge
steuert.
In Fig. 12 und 13 ist noch eine weitere Ausführungsform der
Erfindung dargestellt, welche bei einem 1:1 Farbsensor 26
mit CCD-Sensoren 25R (rot) 25G (grün) und 25B (blau) anwend
bar sind, welche in der Unterabtastrichtung parallel ange
ordnet sind. Wie dargestellt, sind die Sensoren 25R, 25G und
25B in gleichen Abständen ℓ in der Unterabtastrichtung posi
tioniert, und die Sensoren 25R und 25B in einem Abstand 2ℓ
angeordnet. Die Sensoren 25R, 25G und 25B haben jeweils
5000 Bildelemente und lesen eine Vorlage der
Größe A3 mit einer Auflösung von 16 Bildelementen/mm in
der Breitenrichtung.
Wie in Fig. 13 dargestellt, werden die Ausgangssignale der
Sensoren 15R, 15G und 15B unabhängig voneinander verarbei
tet. Insbesondere die Ausgangssignale der Sensoren 25R,
25G und 25B werden durch Verstärker 27R, 27G bzw. 27B
verstärkt und dann durch AD-Umsetzer 28R, 28G und 27B in
digitale Signale umgesetzt und danach wird die R-Signal
zeile, welche von dem Fühler 25R abgegeben worden ist, durch
eine Verzögerungs-Verarbeitungseinrichtung 29R um einen
dem Abstand 2ℓ entsprechenden Wert verzögert; die G-Signal
zeile, welche von dem Fühler 25G abgegeben worden ist, wird
durch eine Verzögerungs-Verarbeitungseinrichtung 29G um
einem dem Abstand ℓ entsprechenden Betrag verzögert, und
die B-Signalzeile, welche von dem Fühler 25B abgegeben wor
den ist, wird überhaupt nicht verzögert. Die sich ergeben
den Ausgangssignale der Verzögerungs-Verarbeitungseinrich
tung 29R, 29G und 29B werden an einen digitalen Verarbei
tungsabschnitt 30 angelegt, welcher dann 8 Bit-R-, -G- und
-B-Daten erzeugt, welche einer Korrektur bei den Abweichun
gen von Lesepositionen unterzogen werden.
Die Verzögerungs-Verarbeitungseinrichtungen 29R und 29G
können jeweils durch eine spezielle, in Fig. 1 dargestellte
Ausführung ausgebildet werden. Da die Verzögerungs-Verar
beitungseinrichtung 29R eine zweimal größere Verzögerung
benötigt als die Verzögerungs-Verarbeitungseinrichtung 29G,
wird ein zweimal längeres Intervall zwischen den aufein
anderfolgenden Pegeln "L" der Schreib- und der Lese-Rück
setzsignale und der Verzögerungs-Verarbeitungs
einrichtung 29R zugeteilt.
Gemäß der Erfindung wird eine Verzögerungseinrichtung zum
Ausgleichen der lagebedingten Abweichungen einer An
zahl von Zeilen-Sensoren vorgeschaltet, worauf dann eine
Datenbit-Umsetzeinrichtung folgt. Daher wird, selbst wenn
eine verhältnismäßig preiswerte Verzögerungseinrichtung,
welche sich im Bit-Aufbau von der AD-Umsetzeinrichtung
unterscheidet, verwendet wird, die Speicherkapazität der
Verzögerungseinrichtung wirksam genutzt. Dies ist vorteil
haft, um die Anzahl Speicher, welche die Verzögerungsein
richtung bilden, und um dadurch den Platzbedarf und die
Kosten zu reduzieren.
Claims (4)
1. Bildleseeinrichtung, gekennzeichnet durch
eine Anzahl Zeilensensoren, welche in verschiedenen Zeilen
in einer Unterabtastrichtung angeordnet sind;
eine Verarbeitungseinrichtung zum Verarbeiten analoger Sig nale, die jeweils von einem der Anzahl Zeilensensoren ab gegeben werden;
eine Analog-Digital-(AD-)Umsetzeinrichtung, um Ausgangssig nale der Verarbeitungseinrichtung in digitale Mehrpegel- Signale umzusetzen;
eine Verzögerungseinrichtung mit demselben Bitaufbau wie die AD-Umsetzeinrichtung, um einen Teil der Ausgangssignale der AD-Umsetzeinrichtung zu verzögern, und
eine Datenbit-Umsetzeinrichtung, welche jeweils an der Eingangs- und an der Ausgangsseite der Verzögerungseinrich tung vorgesehen ist.
eine Verarbeitungseinrichtung zum Verarbeiten analoger Sig nale, die jeweils von einem der Anzahl Zeilensensoren ab gegeben werden;
eine Analog-Digital-(AD-)Umsetzeinrichtung, um Ausgangssig nale der Verarbeitungseinrichtung in digitale Mehrpegel- Signale umzusetzen;
eine Verzögerungseinrichtung mit demselben Bitaufbau wie die AD-Umsetzeinrichtung, um einen Teil der Ausgangssignale der AD-Umsetzeinrichtung zu verzögern, und
eine Datenbit-Umsetzeinrichtung, welche jeweils an der Eingangs- und an der Ausgangsseite der Verzögerungseinrich tung vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die AD-Umsetzeinrichtung einen 8 Bit-
Ausgangs-Bit-Aufbau hat.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verzögerungseinrichtung einen
4 Bit-Verzögerungsspeicher aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Datenbit-Umsetzeinrichtung, welche
an der Eingangsseite der Verzögerungseinrichtung vorgesehen
ist, eine Verknüpfungseinrichtung aufweist, welche mit der
Eingangsseite der Verzögerungseinrichtung verbunden ist,
wobei die Daten-Umsetzeinrichtung, welche an der Ausgangs
seite der Verzögerungsseite vorgesehen ist, Halteglieder
aufweist, welche mit der Ausgangsseite der Verzögerungsein
richtung und einer direkten Ausgangsleitung verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1239728A JPH03102955A (ja) | 1989-09-14 | 1989-09-14 | 画像読取装置 |
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|---|---|
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| DE4029246C2 DE4029246C2 (de) | 1993-12-23 |
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ID=17049046
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE4029246A Expired - Fee Related DE4029246C2 (de) | 1989-09-14 | 1990-09-14 | Bildleseeinrichtung mit einer Anzahl Zeilensensoren |
Country Status (3)
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|---|---|
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| DE (1) | DE4029246C2 (de) |
| GB (1) | GB2240003B (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0553963A3 (en) * | 1992-01-31 | 1993-11-10 | Konishiroku Photo Ind | Signal processing method for output from a solid image sensor |
| WO1997021301A3 (de) * | 1995-12-06 | 1997-07-17 | Deutsche Telekom Ag | Bildaufnahmeeinrichtung |
| WO1998053390A1 (de) * | 1997-05-17 | 1998-11-26 | Deutsche Telekom Ag | Bildaufnahmeeinrichtung |
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1989
- 1989-09-14 JP JP1239728A patent/JPH03102955A/ja active Pending
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1990
- 1990-09-13 GB GB9020033A patent/GB2240003B/en not_active Expired - Fee Related
- 1990-09-14 DE DE4029246A patent/DE4029246C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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| GB2240003A (en) | 1991-07-17 |
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| GB2240003B (en) | 1993-11-17 |
| DE4029246C2 (de) | 1993-12-23 |
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