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DE4028936A1 - Montagesatz zur errichtung von bruecken bei theaterkulissen - Google Patents

Montagesatz zur errichtung von bruecken bei theaterkulissen

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Publication number
DE4028936A1
DE4028936A1 DE19904028936 DE4028936A DE4028936A1 DE 4028936 A1 DE4028936 A1 DE 4028936A1 DE 19904028936 DE19904028936 DE 19904028936 DE 4028936 A DE4028936 A DE 4028936A DE 4028936 A1 DE4028936 A1 DE 4028936A1
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DE
Germany
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kit according
wedge
mounting kit
cage
receiving
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Withdrawn
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DE19904028936
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Jochen Eisenberg
Kurt Stascheit
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE4028936A1 publication Critical patent/DE4028936A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/22Theatres; Concert halls; Studios for broadcasting, cinematography, television or similar purposes
    • E04H3/24Constructional features of stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Montagesatz zur Errichtung von - insbesondere begehbaren - Brücken bei Theaterkulissen.
Theaterkulissen werden vielfach mehrstöckig ausge­ bildet, wobei regelmäßig zumindest beim unteren Geschoß Durchgänge bis zu mehreren Metern Breite vorgesehen werden. Wenn Schauspieler auch in den oberen Stockwerken auftreten sollen, müssen solche Durchgänge als stabile und hoch belastbare Kulissenbrücken ausgebildet sein. Generell wird aber an Theaterkulissen die Forderung gestellt, daß diese schnell auf- und abbaubar bzw. umbaubar sind und daß sie aus relativ leichten Montageelementen aufgebaut sein sollen, die von ein oder zwei Hilfspersonen getragen und gehandhabt werden können. Darüberhinaus wird an die Montagesätze von Theaterkulissen immer die Forderung gestellt, daß sie auf engstem Raum zwecks Aufbewahrung oder Transport zusammengelegt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Montagesatz zur Errichtung von Theaterkulissenbrücken zu schaffen, welcher den vorgenannten Anforderungen entspricht.
Die Lösung dieser Aufgabe ist durch den in Anspruch 1 gekennzeichneten Montagesatz erreicht. Der Montagesatz besteht in seiner einfachsten Ausführungsform aus nur verhältnismäßig wenig Teilen, nämlich Profilrahmen­ teilen, Stützpfeilern und Verbindungselementen, mit denen die Rahmenteile untereinander und mit den Füßen befestigt werden. Die Verbindung der Rahmenteile erfolgt der Erfindung zufolge zweckmäßigerweise durch Anschrauben. Da auch bei einem Kulissenwechsel die zu einem Überbau zusammengefaßten Rahmenteile in der Regel als Rahmen zusammengehalten bleiben, ist hier eine Schnellverbindung nicht erforderlich. Dagegen bietet die Erfindung insbesondere den Vorteil, daß mit nur wenigen Handgriffen die Stützpfeiler jeweils am Rahmen festgespannt bzw. mit wenigen Handgriffen wieder demontiert werden können, so daß bei einem Kulissenwechsel Aufbau- und Abbauarbeiten auch zwischen zwei Szenen rasch durchgeführt werden können. Durch die Verwendung des in den Unteransprüchen noch näher gekennzeichneten Aufnahmekäfigs mit entriegelbarem Schieberkeil ergibt sich bei der Montage automatisch immer wieder eine spielfreie und äußerst stabile Festklemmung der Stützpfeiler am Überbau, so daß den hohen Sicherheitsanforderungen bei Bühnenaufbauten voll entsprochen ist. Denn mit zu­ nehmender Belastung des Überbaus wird der Klemmsitz der Stützpfeiler fester, wobei von entscheidender Be­ deutung ist, daß die Stützpfeiler nunmehr an ihren vier Seiten gleichmäßig den Klemmkräften ausgesetzt sind. Trotzdem sind die Stützpfeiler jeweils in wenigen Sekunden Arbeitszeit mühelos vom Überbau abnehmbar.
Die Aufnahmekäfige für die oberen Enden der Stütz­ pfeiler können der Erfindung zufolge mit Anschraub­ flanschen versehen sein, mit denen sie unmittelbar an die Rahmenteile anschraubbar sind. Hierbei treten allerdings gewisse hohe Punktbelastungen an den An­ schraubstellen auf, die eine entsprechend stabile Ausführung der Profilrahmenteile erfordern, wodurch diese unter Umständen relativ schwergewichtig werden können. Bevorzugt ist deshalb der Erfindung zufolge vorgesehen, daß die Aufnahmekäfige unter Zuhilfenahme großflächiger Adapterplatten an die Rahmenteile ange­ schraubt werden, wobei sowohl die Adapterplatten mit einem Steg formschlüssig in eine Montage-Nut der Profilrahmenteile eingelegt werden und andererseits auch die Aufnahmekäfige formschlüssig zwischen Stegen der Adapterplatte eingefaßt werden. Durch diese Maßnahmen sind örtliche Spitzenüberlastungen vermieden, und die Rahmenteile können relativ feingliedrig und leichtgewichtig ausgebildet werden.
Der Montagesatz kann in Ausgestaltung der Erfindung noch durch Verbindungswinkel erweitert sein, die jeweils mit einem Schenkel in hinterschnittene Montage-Nuten zweier übereck aneinander anstoßender Rahmenteile eingefügt werden und die ihrerseits mit Schraubgewindelöchern zur Aufnahme der Befestigungs­ schrauben für die Adapterplatten versehen sein können.
Bei Brücken großer Spannweite kann der Erfindung zufolge vorgesehen werden, daß die Längsrahmenteile jeweils aufgedoppelt werden, wobei die gedoppelten Rahmenprofile jeweils durch zugeordnete Spreizverbin­ der miteinander verklammert werden. Geeignete Spreiz­ verbinder sind in der DE-PS 38 03 292 gezeigt.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteran­ sprüchen angegeben.
Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert, in der zeigen:
Fig. 1 eine aus einem Montagesatz nach der Erfindung aufgebaute Theaterkulissenbrücke,
Fig. 2 den Eckbereich II der Brücke nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch ein Profilrahmenteil der Brücke nach Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 5
Fig. 5 in Draufsicht eine an der Innenseite der Profilrahmenteile festschraubbare Adapterplatte,
Fig. 6 einen in den Ecken des Brücken-Überbaus nach Fig. 1 jeweils anzuordnenden Aufnahmekäfig für das obere Ende eines Stützpfeilers,
Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Eckbereich des Brücken-Überbaus,
Fig. 8 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie VIII-VIII in Fig. 7,
Fig. 9 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie IX-IX in Fig. 7,
Fig. 10 in einem Schnitt gemäß der Schnittlinie X-X in Fig. 7 die mit einem Entriegelungs­ hebel ausgerüstete Ecke des Aufnahmekäfigs,
Fig. 11 eine Draufsicht auf eine zweite Aus­ führungsform eines Aufnahmekäfigs für runde Stützpfeiler,
Fig. 12 einen Diagonalschnitt gemäß der Linie XII-XII in Fig. 11 und
Fig. 13 im Querschnitt ein gedoppeltes Profil­ rahmenteil.
Fig. 1 zeigt eine Theaterkulissenbrücke, die aus einem rahmenförmigen Überbau 1 und vier Stützpfeilern be­ steht. Die Stützpfeiler 2 besitzen mindestens Türhöhe, so daß Personen unter der Brücke hergehen können. Der Überbau 1 kann in der Praxis eine Länge zwischen einem Meter bis sechs Metern oder mehr aufweisen, weshalb der Montagesatz bereits in der Grundausstattung mehrere Paare bzw. Gruppen von unterschiedlich langen Montageteilen aufweisen sollte.
Der Überbau 1 besteht aus paarweise gleichlangen, auf Gehrung geschnittenen Profilrahmenteilen 3, 4 aus Aluminium, die zu einem schmalen, langen Recht­ eckrahmen zusammengefaßt sind. Für begehbare Brücken wird dieser Rahmen mit Trittplatten belegt. Das insgesamt flach-rechteckige Querschnittsprofil der Rahmenteile 3 und 4 (vergl. Fig. 3) besteht aus zwei Kastenprofilen 5, 6, die unter Belassung von zwei U-Nuten 7, 8 über einen Mittelsteg 9 miteinander verbunden sind. An den dem Mittelsteg 9 gegenüber­ liegenden Seiten schließen sich an jedes Kastenprofil 5, 6 zwei C-Nuten 10, 11 an, die jeweils zu den Breitseiten des hochkant anzuordnenden Profiles hin offen sind. Das Profil ist um seine Längs- und um seine Quermittelachse symmetrisch.
An jeder Rahmeninnenecke sind an die Rahmenteile 3, 4 zwei Adapterplatten 12, 13 angeschraubt, die jeweils mit einem rückwärtigen Steg 14 in die U-Nut 7 der Profilrahmenteile formschlüssig eingreifen. Auf ihrer gegenüberliegenden Vorderseite weisen die Adapter­ platten 12, 13 jeweils zwei parallele Längsstege 15, 16 auf, die zur formschlüssigen Einfassung von an die Adapterplatten 12, 13 angeschraubten Aufnahmekäfigen 17 dienen. In den Fig. 1 und 2 sind die Längsstege 15, 16 deutlichheitshalber nicht eingezeichnet.
In den Eckbereichen des Überbaus 1 ist jeweils ein, in den Fig. 6 bis 10 dargestellter Aufnahmekäfig 17 fest angeordnet, der einen im Horizontalquerschnitt vierkantförmigen Aufnahmeraum 18 aufweist, in welchen jeweils ein vierkantförmiger Stützpfeiler 2 von unten her einsteckbar ist.
Der Aufnahmeraum 18 jedes Aufnahmekäfiges 17 ist durch zwei benachbarte, jeweils an den Adapterplatten 12, 13 anliegende vertikale Wände 19, 20 und durch zwei diametral gegenüberliegende geneigte Wandbereiche 21, 22 begrenzt. Die Wände 19, 20 und die Wandbereiche 21, 22 bilden somit einen nach oben hin sich verjüngenden Keilraum mit den Keilflächen 23, 24.
Im Aufnahmeraum 18 ist ein im Horizontalquerschnitt L-förmiger Schieberkeil 25 angeordnet, der mit seinen Keilflächen an den Keilflächen 23, 24 des Aufnahme­ käfigs anliegt. Der Stützpfeiler 2 wird jeweils in den von den L-förmigen vertikalen Innenwänden 26 des Schieberkeils 25 und den beiden Wänden 19, 20 um­ grenzten Raum eingesteckt, wobei der Stützpfeiler 2 an einen einwärts gerichteten oberen Anschlag-Vorsprung 27 anstößt. Der Schieberkeil 25 ist bis maximal in die in Fig. 10 gezeigte Stellung von unten her in den Auf­ nahmekäfig 17 einschiebbar, auf den er mit einem unteren, den Aufnahmekäfig untergreifenden Anschlag- Vorsprung 28 auftrifft. Beim gezeigten Ausführungs­ beispiel beträgt die Neigung der Keilflächen und aller geneigten Wandbereiche jeweils 5°.
Die Aufnahmekäfige 17 besitzen zwei, ihre Seitenwände 19, 20 jeweils verlängernde Anschraubflansche 29.
In den Fig. 7, 8 und 9 sind ferner noch L-förmige Verbindungswinkel 30 gezeigt, welche jeweils in die innenliegenden C-Nuten 11 zweier aneinander stoßender Rahmenteile 3, 4 mit einem Schenkel eingeschoben sind und in jedem Schenkel ein Gewindeloch 31 aufweisen. Die Adapterplatten 12, 13 werden mittels der Schrauben 32, die die Löcher 33, 34 der Adapterplatten durchsetzen und in die Gewindelöcher 31 der Verbin­ dungsschenkel eingreifen, an den Rahmenteilen nahe der Stoßecke angeschraubt. Bei den jeweils unten liegenden Löchern 34 sind Senkkopfschrauben verwendet, um Freiheit für den einzusteckenden Stützpfeiler 2 zu haben. Ferner werden die Adapterplatten an ihrem gegenüberliegenden Ende mittels der Schrauben 35, die die Löcher 36 der Adapterplatten durchsetzen, unter Zuhilfenahme von in die C-Nuten eingeführten Mutter­ stücken 37, 38 festgeschraubt. Die Aufnahmekäfige 17 sind jeweils zwischen die Längsstege 15, 16 der Adapterplatten 12, 13 eingefügt und im Bereich ihrer Anschraubflansche 29 an den Adapterplatten mittels der Schrauben 39 angeschraubt, die in Gewindelöcher 40 eingreifen, die im Steg 14 der Adapterplatten 12, 13 ausgebildet sind.
An der innenliegenden Ecke jedes Aufnahmekäfigs 17 ist eine Entriegelungeinrichtung 41 zum Abheben des Käfigs 17 vom Schieberkeil 25 angebracht. Die Entriegelungs­ einrichtung 41 besteht aus einem am Aufnahmekäfig 17 schwenkbar gelagerten Entriegelungshebel 42, der mit einem Lastarm 43 durch einen Durchbruch 44 des Aufnahmekäfigs 17 hindurchragt und mit dem Schieber­ keil 25 gekoppelt ist, welcher unverlierbar am Käfig gehalten ist.
Zur Erleichterung der Handhabung wird auf das freie Ende des Entriegelungshebels 42 ein Verlängerungsrohr aufgeschoben und um die am Käfig gelagerte Achse 45 nach oben geschwenkt, so daß sein Lastarm 43 sich über den Schieberkeil und damit über den oberen An­ schlag-Vorsprung 27 auf dem Stützpfeiler 2 abstützt und den Käfig 17 folglich relativ zum Stützpfeiler 2 anhebt. Damit ist die Verklemmung an den Keilflächen 23, 24 aufgehoben, und der Stützpfeiler 2 ist nunmehr mühelos aus dem Aufnahmekäfig 17 herausziehbar. Beim Wiedereinstecken eines Stützpfeilers wird durch den Schieberkeil 25 automatisch wieder eine allseitige Festklemmung bewirkt.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 11 und 12 sind der Aufnahmekäfig 46 und der Schieberkeil 47 zur Fest­ klemmung runder Stützpfeiler ausgebildet. Der Auf­ nahmeraum 48 ist über einen Winkelbereich von etwa 270° durch eine vertikale, zylindrische Wand 49 und an dem diagonal innenliegenden Eckbereich von etwa 90° durch eine Kegelmantelfläche 50 begrenzt. Der Aufnahmekäfig 46 weist so ebenfalls Wandbereiche 52, 53 auf, die gegenüber der einen Rahmenseite 3 und gegen­ über der hierzu senkrechten Rahmenseite 4 geneigt sind. Der Schieberkeil 47 liegt mit seiner äußeren angepaßten kegelmantelförmigen Keilfläche 51 innen an der Kegelmantelfläche 50 an und erstreckt sich über etwas weniger als 90° in Umfangsrichtung. Die vertikale Innenwand des Schieberkeils 47 ist dem Durchmesser der Stützpfeiler entsprechend ausgerundet. Die Handhabung ist gleich wie beim ersten Aus­ führungsbeispiel.
Schließlich ist in Fig. 13 noch ein aufgedoppeltes Rahmenteil gezeigt, bei dem es sich vorzugsweise um die Längsrahmenseiten einer Brücke großer Spannweite handelt. Hier sind zwei identische Profilrahmenteile 54, 55 mit ihren Breitseiten aneinandergesetzt und durch H-förmige Spreizverbinder 56 aneinandergespannt, die jeweils in die einander gegenüber liegenden oberen und unteren C-Nuten 10, 11 der Profilrahmenteile 54, 55 eingeschoben sind und in dem gezeigten, gespreizten Zustand die Ränder 57, 58 der C-Nuten hintergreifen. Derartige Spreizverbinder, die in ungespreiztem Zustand quer in die C-Nuten eingeschoben werden können, sind in der DE-PS 38 03 292 näher beschrieben.
Den Stützpfeilern 2 können der Erfindung zufolge noch, wie in Fig. 1 angedeutet ist, Laufrollen 59 zugeordnet sein, die die Errichtung einer auf dem Bühnenboden verfahrbaren Brücke ermöglichen. Vorzugsweise sind jedem Stützpfeiler 2 Zwillings-Laufrollen zugeordnet, deren Achse entweder in die längs zur Brücke gerichteten Löcher 60 oder in die quer gerichteten Löcher 61 einsteckbar sind.
Bezugszeichenliste
 1 Überbau
 2 Stützpfeiler
 3 Profilrahmenteil
 4 Profilrahmenteil
 5 Kastenprofil
 6 Kastenprofil
 7 U-Nut
 8 U-Nut
 9 Mittelsteg
10 C-Nut
11 C-Nut
12 Adapterplatte
13 Adapterplatte
14 Steg
15 Längssteg
16 Längssteg
17 Aufnahmekäfig
18 Aufnahmeraum
19 Wand
20 Wand
21 geneigter Wandbereich
22 geneigter Wandbereich
23 Keilfläche
24 Keilfläche
25 Schieberkeil
26 Innenwand von 25
27 oberer Anschlag-Vorsprung
28 unterer Anschlag-Vorsprung
29 Anschraubflansch
30 L-Verbindungswinkel
31 Gewindeloch
32 Schraube
33 Loch
34 Loch
35 Schraube
36 Loch
37 Mutterstück
38 Mutterstück
39 Schraube
40 Gewindeloch
41 Entriegelungseinrichtung
42 Entriegelungshebel
43 Lastarm
44 Durchbruch
45 Achse
46 Aufnahmekäfig
47 Schieberkeil
48 Aufnahmeraum
49 zylindrische Wand
50 Kegelmantelfläche
51 kegelmantelförmige Keilfläche
52 Wandbereich
53 Wandbereich
54 Profilrahmenteil
55 Profilrahmenteil
56 Spreizverbinder
57 Rand
58 Rand
59 Laufrollen
60 Löcher
61 Löcher

Claims (15)

1. Montagesatz zur Errichtung von - insbesondere begehbaren - Brücken bei Theaterkulissen, ge­ kennzeichnet
  • a) durch Gruppen von jeweils paarweise gleich­ langen, auf Gehrung geschnittenen Profilrahmen­ teilen (3, 4) zum Aufbau rahmenförmiger Überbauten (1) unterschiedlicher Größe, wobei die Profilrahmenteile (3, 4) zur Rahmen­ innenseite hin offene Montage-Nuten (7, 11) aufweisen,
  • b) durch mindestens eine Vierergruppe gleichlanger Stützpfeiler (2) von etwa Tür- bis Geschoßhöhe und
  • c) durch mindestens vier in den Rahmenecken des Überbaus (1) festschraubbare Aufnahmekäfige (17) für das Ende je eines Stützpfeilers (2), wobei an inneren Keilflächen (23, 24) jedes Aufnahmekäfigs (17) jeweils ein von Hand entriegelbarer Schieberkeil (25) als selbsttätiges Festklemmglied für den zugeordneten Stützpfeiler (2) unverlierbar geführt ist.
2. Montagesatz nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jeder Aufnahmekäfig (17) zwei an benachbarte Profilrahmenteile (3, 4) anschraubbare Anschraubflansche (29) aufweist.
3. Montagesatz nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an die Innenseite der Profilrahmenteile (3, 4) anschraubbare Adapterplatten (12, 13), die mit einem Außensteg (14) in eine Montage-Längsnut (7) der Profilrahmenteile (3, 4) formschlüssig eingreifen und gegenüberliegend zwei Längsstege (15, 16) zur formschlüssigen Einfassung eines der an sie anschraubbaren Aufnahmekäfige (17) aufweisen.
4. Montagesatz nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen Satz von L-förmigen Verbindungswinkeln (30), welche jeweils in hinter­ schnittene Montage-Nuten (11) zweier zusammen­ stoßender Profilrahmenteile (3, 4) einfügbar sind.
5. Montagesatz nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verbindungswinkel (30) mit Ge­ windelöchern (31) zur Aufnahme der Befestigungs­ schrauben (32) für die Adapterplatten (12, 13) versehen sind.
6. Montagesatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Gruppe zugeord­ neter Spreizverbinder (56), die in ungespreiztem Zustand jeweils frontal in die hinterschnittenen Montage-Nuten (10, 11) zweier parallel neben­ einander anzuordnender Profilrahmenteile (54, 55) einfügbar sind und die in gespreiztem Zustand bei beiden Profilrahmenteilen (54, 55) die Ränder (57, 58) der Montage-Nuten (10, 11) hintergreifen und die beiden Rahmenteile (54, 55) zusammenspannen.
7. Montagesatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahme­ raum (18) jedes Aufnahmekäfigs (17) als ein zum Überbau (1) hin sich verjüngender Keilraum ausgebildet ist, der durch Wandbereiche (21, 22) begrenzt ist, die teils gegenüber einem und teils gegenüber dem anderen der aneinanderstoßenden Profilrahmenteile (3, 4) geneigt sind, und daß der Schieberkeil (25) an beiden geneigten Wand­ bereichen (21, 22) anliegt.
8. Montagesatz nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an der innenliegenden Ecke des Aufnahmekäfigs (17) eine Entriegelungseinrichtung (41) zum Abheben des Käfigs (17) vom Schieberkeil (25) angebracht ist.
9. Montagesatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß die Stützpfeiler (2) aus Vierkantmaterial bestehen und der Aufnahmeraum (18) im Horizontal­ querschnitt vierkantförmig ist und an zwei ein­ ander benachbarten Vierkantseiten von geneigten Wandbereichen (21, 22) begrenzt ist, daß der Schieberkeil (25) im Horizontalquerschnitt L-förmig ist und daß jeder Stützpfeiler (2) zwischen denjenigen beiden vertikalen Wänden (19, 20) des Aufnahmekäfigs (17), die den an einer Ecke aneinanderstoßenden Profilrahmenteilen (3, 4) benachbart sind, und zwei vertikalen Innenseiten (26) des Schieberkeils (25) eingefaßt ist.
10. Montagesatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß die Stützpfeiler rund sind und daß die geneigten Wandbereiche (52, 53) des Aufnahmeraumes (48) als Kegelmantelfläche (50) ausgebildet sind und der Schieberkeil (47) mit einer angepaßten kegelmantelförmigen Keilfläche (51) versehen ist.
11. Montagesatz nach einem der vorangegangenen An­ sprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberkeil (25, 47)) mit einem einwärts gerichteten oberen Anschlag-Vorsprung (27) auf dem Stützpfeiler (2) aufsitzt.
12. Montagesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberkeil (25, 47) mit einem nach außen gerichteten unteren Anschlag-Vorsprung (28) den Aufnahmekäfig (17, 46) untergreift.
13. Montagesatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ent­ riegelungseinrichtung (41) aus einem am Aufnahmekäfig (17, 46) schwenkbar gelagerten Entriegelungshebel (42) besteht, der mit seinem Lastarm (43) durch einen Durchbruch (44) des Aufnahmekäfigs (17, 46) hindurchragt und mit dem Schieberkeil (25, 47) derart gekoppelt ist, daß er den Schieberkeil (25, 47) bei der Entriegelung vom Stützpfeiler (2) wegzieht.
14. Montagesatz nach einem oder mehreren der vorange­ gangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Keilflächen (23, 24; 51) und der geneigten Wandbereiche (21, 22; 52, 53) etwa 5° beträgt.
15. Montagesatz nach einem oder mehreren der voran­ gegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Stützpfeilern (2) Laufrollen (59) zur Aus­ bildung einer auf dem Bühnenboden verfahrbaren Brücke zugeordnet sind.
DE19904028936 1990-09-12 1990-09-12 Montagesatz zur errichtung von bruecken bei theaterkulissen Withdrawn DE4028936A1 (de)

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