DE4028513A1 - Verfahren und vorrichtung zum vereinzeln uebereinander gestapelter flacher gegenstaende, insbesondere diapositiv-raehmchen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum vereinzeln uebereinander gestapelter flacher gegenstaende, insbesondere diapositiv-raehmchenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vereinzeln überein
ander gestapelter flacher, vorzugsweise rechteckiger, vor
zugsweise quadratischer, Gegenstände, insbesondere Dia
positiv-Rähmchen und/oder Diapositiv-Rähmchen-Hälften, und
eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bei der Behandlung und Verarbeitung von Diapositiv-Rähmchen
ist es in verschiedenem Zusammenhang erforderlich oder
wünschenswert, gestapelte Diapositiv-Rähmchen und auch
gestapelte Diapositiv-Rähmchen-Hälften zu vereinzeln. Wenn
Diapositive automatisch gerahmt werden sollen, wenn also die
Diapositive von einer Maschine in die Diapositiv-Rähmchen
eingeführt werden sollen, müssen die Rähmchen einer Rahmungs
station zugeführt werden. Zu diesem Zweck müssen die gestapel
ten Rähmchen vorher vereinzelt werden. Bei Diapositiv-Rähm
chen, die aus zwei Hälften zusammengeklebt werden, müssen
diese Hälften auch einzeln einer Klebestation zugeführt
werden. Es erleichtert die Bedienbarkeit der Maschine, wenn
die Rähmchen oder Rähmchen-Hälften stapelweise zugeführt
werden können und wenn sie von einer Vereinzelungsvorrichtung
vereinzelt werden. Rähmchen-Hälften müssen auch dann einzeln
zugeführt, also vor der Zuführung vereinzelt werden, wenn
Diapositive in einem zweiteiligen Rähmchen, beispielsweise
aus Glas, gerahmt werden.
Ein Verfahren zum Vereinzeln übereinander gestapelter Dia
positiv-Rähmchen und eine Vorrichtung zur Durchführung eines
derartigen Verfahrens ist aus der DE-OS 24 14 206 bekannt.
Dort werden die zur Weiterverarbeitung vorgesehenen Rähmchen
als Stapel in einen Schacht eingelegt. Unterhalb des Schach
tes ist eine Weitertransportvorrichtung angeordnet, die aus
einem längsbeweglichen Schieber besteht. Der Schacht ist
gegenüber der Zuführrichtung des Schiebers um einen relativ
kleinen Winkel verdreht bzw. versetzt angeordnet. Zwischen
dem Schacht und dem Schieber ist oberhalb eines weiteren
Schachtes eine Maske angeordnet, die die gleichen Innen
abmessungen wie der erste Schacht hat. In ihrer Höhenaus
dehnung ist die Maske etwas kleiner als die Stärke eines
Rähmchens. Weiterhin kann die Maske innerhalb eines Schwenk
bereichs, der gleich oder etwas größer als der Winkel zwi
schen dem Schacht und der Zuführrichtung des Schiebers ist,
verschwenkt werden. In einer Endstellung bildet die Maske
eine genaue Fortsetzung des Querschnitts des ersten Schach
tes, während sie in der anderen Endstellung mit der Öffnung
des weiteren Schachtes fluchtet. Im Betrieb fluchtet der
Maskenausschnitt zunächst mit dem Querschnitt des ersten
Schachtes, so daß das unterste Rähmchen in den Maskenaus
schnitt hineinfällt. Anschließend wird die Maske gedreht, bis
ihr Ausschnitt mit dem weiteren Schacht fluchtet, so daß das
Rähmchen dann durch diesen weiteren Schacht nach unten auf
die Transportvorrichtung fallen kann und von dem Schieber
weitertransportiert werden kann. Anschließend wird die Maske
wieder zurückgedreht, und ein neuer Arbeitszyklus kann be
ginnen. Bei jedem Arbeitszyklus wird ein Rähmchen weiter
befördert; die gestapelten Rähmchen werden vereinzelt.
Die vorbekannte Vorrichtung ist in verschiedener Weise ver
besserungsfähig. Insbesondere führt das bewegliche Teil,
nämlich die Maske, eine hin- und hergehende (Dreh-)bewegung
aus. Die Maske muß für jeden Arbeitszyklus beschleunigt und
abgebremst werden, was sehr energieaufwendig ist und die
Arbeitsgeschwindigkeit beim Vereinzeln begrenzt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zum Ver
einzeln übereinander gestapelter flacher Gegenstände, ins
besondere Diapositiv-Rähmchen und/oder Diapositiv-Rähmchen-
Hälften, und eine Vorrichtung zur Durchführung eines der
artigen Verfahrens zu vereinfachen.
Nach einem ersten Vorschlag wird diese Aufgabe bei einem
Verfahren der eingangs angegebenen Art dadurch gelöst, daß
das jeweils äußerste, vorzugsweise unterste, Rähmchen des
Stapels nach außen, vorzugsweise unten, von dem Stapel
abgezogen wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Vorteilhaft ist es, wenn das jeweils äußerste, vorzugsweise
unterste, Rähmchen des Stapels an seinen Ecken gehalten und
nach außen, vorzugsweise unten, geführt wird. Das Rähmchen
wird bei dieser Verfahrensweise nicht gedreht, und zwar auch
nicht - wie dies bei der DE-OS 24 14 206 der Fall ist - um
seine Hoch-Mittenachse. Eine hin- und hergehende Drehbewegung
des Rähmchens und der das Rähmchen drehenden Teile findet
nicht statt. Das Rähmchen wird ohne hin- und hergehende
Bewegung in einem kontinuierlichen Verfahren vereinzelt.
Vorzugsweise wird das Rähmchen nach dem Vereinzeln weiter
transportiert. Es versteht sich, daß der Weitertransport mit
dem Vereinzelungsvorgang sychronisiert werden kann bzw. - bei
manchen Anwendungen - muß.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des oben
beschriebenen, erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aus einem
rechteckigen, vorzugsweise quadratischen, Schacht zur Auf
nahme der übereinander gestapelten Gegenstände bzw. Rähmchen
und Eingriffelementen, die in die Ecken des Schachts hinein
ragen und die Ecken des jeweils äußersten, vorzugsweise
untersten, Rähmchens des Stapels halten und nach außen, vor
zugsweise unten, führen. Wie oben bereits beschrieben, wird
das jeweils äußerste bzw. unterste Rähmchen während des Ver
einzelungsvorgangs nicht gedreht, wodurch die oben bereits
erläuterten Vorteile erzielt werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Eine vorteilhafte Weiterbildung ist gekennzeichnet durch ein
um die Längsmittenachse des Schachts drehbares, antreibbares
Drehteil, dessen Innenfläche mit gewindeähnlichen, die Ein
griffelemente bildenden Nuten versehen ist. Das Drehteil ist
konzentrisch mit der Mittenachse des Schachts. Es ist an der
Innenseite zylindrisch ausgestaltet. Innerhalb der Innen-
Zylinderfläche befinden sich die in Gewindeform angeordneten
Nuten. Die Anordnung ist derart getroffen, daß bei einer
Drehung des Drehteils die Rähmchen an ihren Ecken gehalten
und nach außen bzw. unten geführt werden. Sie sind gegen
Verdrehung durch die Wände des Schachts gesichert. Die Wände
des Schachts müssen keinen geschlossenen Querschnitt auf
weisen; es reicht aus, wenn eine Drehung der Rähmchen ver
hindert wird. Das Drehteil ragt nur an den Ecken des Schachts
in diesen hinein. Im Sereich der Wände des Schachts verläuft
das Drehteil außerhalb des Schachts.
Vorzugsweise ist die dem Stapel zugewandte Oberfläche des
Drehteils zwischen den Nuten als Berührungsfläche bzw. Auf
lagefläche für die Rähmchen bzw. das nächstfolgende Rähmchen
des Stapels ausgebildet. Im einfachsten Fall besteht diese
Berührungsfläche bzw. Auflagefläche aus einer Ebene. Das
nächstfolgende bzw. nächstuntere Rähmchen des Stapels kann
dann zwischen den Nuten bzw. denjenigen Bereichen, in denen
die Nuten die Berührungsfläche bzw. Auflagefläche schneiden,
aufliegen.
Vorzugsweise weist das Drehteil an seiner Außenfläche eine
Verzahnung auf. In das so gebildete Zahnrad kann ein An
triebszahnrad eingreifen. Es sind aber auch andere Antriebs
möglichkeiten denkbar, beispielsweise ein Reibradantrieb oder
ein Riementrieb oder ähnliches.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung ist gekennzeichnet
durch eine auf der dem Stapel gegenüberliegenden Seite der
Eingriffelemente bzw. des Drehteils, vorzugsweise unterhalb
der Eingriffelemente bzw. des Drehteils, angeordnete Trans
porteinheit zum Weitertransport der vereinzelten Rähmchen.
Derartige Transporteinheiten sind bereits bekannt, beispiels
weise aus der DE-OS 24 14 206. Der Weitertransport erfolgt
meist linear und synchronisiert mit der Vereinzelung.
Die gestellte Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs
angegebenen Art nach einem zweiten Vorschlag, für den selb
ständig Schutz beansprucht wird, dadurch gelöst, daß das
jeweils äußerste, vorzugsweise unterste, Rähmchen des Stapels
gedreht wird und anschließend durch eine im Bereich der Ecken
des Rähmchens angreifende Transporteinheit weitertranspor
tiert wird. Die Drehung des Rähmchens erfolgt ohne sonstige
drehenden Teile, vorzugsweise durch im Winkel zur Längs
mittenachse des Schachts verlaufende Schrägflächen an einem
äußeren, vorzugsweise dem unteren, Ende des Schachts. Durch
die Drehung wird das jeweils äußerste bzw. unterste Rähmchen
des Stapels vereinzelt, so daß es anschließend weitertrans
portiert werden kann.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung dieses
erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aus einem rechteckigen,
vorzugsweise quadratischen, Schacht zur Aufnahme der über
einander gestapelten Gegenstände bzw. Rähmchen, im Winkel zur
Längsmittenachse des Schachts verlaufenden Schrägflächen an
einem äußeren, vorzugsweise dem unteren, Ende des Schachts
und einer Transporteinheit, die an der den Schrägflächen
gegenüberliegenden Seite des Schachts, vorzugsweise unterhalb
des Schachts, beweglich, vorzugsweise längsbeweglich, ange
ordnet ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Vorteilhaft ist es, wenn die Transporteinheit in Richtung des
Schachts, vorzugsweise nach oben, ragende Eingriffelemente
zum Weitertransport der Rähmchen aufweist. Die Eingriffele
mente greifen vorzugsweise an dem jeweils äußersten, vor
zugsweise untersten, Rähmchen an, vorzugsweise im Eckbereich
dieses Rähmchens. Vorteilhaft ist es, wenn der Abstand der
Eingriffelemente in Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung
der Transporteinheit größer ist als die Länge des Rähmchens
in dieser Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung der Trans
porteinheit. Die Eingriffelemente können dann nur ein ver
drehtes Rähmchen erfassen und weitertransportieren. Im
Ergebnis bedeutet dies, daß nur das unterste, bereits ge
drehte Rähmchen erfaßt und weitertransportiert werden kann,
so daß dieses zuverlässig vereinzelt wird. Anders ausgedrückt
ist der Abstand der Projektion der Eingriffelemente auf eine
zur Bewegungsrichtung der Transporteinheit senkrechte Ebene
größer als die Länge des Rähmchens (im unverdrehten Zustand)
innerhalb dieser Ebene senkrecht zur Weitertransportrichtung.
Die Eingriffselemente können als Stifte, vorzugsweise runde
Stifte, vorzugsweise kreisrunde Stifte, ausgebildet sein.
Die gestellte Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs
angegebenen Art nach einer dritten Lösung, für die ebenfalls
selbständig Schutz beansprucht wird dadurch gelöst, daß das
jeweils äußerste, vorzugsweise unterste, Rähmchen des Stapels
um 45° gedreht wird und anschließend nach außen, vorzugsweise
unten, bewegt wird. Diese Bewegung erfolgt vorzugsweise durch
die Schwerkraft des Rähmchens.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen be
schrieben.
Das äußerste, vorzugsweise unterste, Rähmchen des Stapels
kann an seinen Ecken geschoben und dadurch um 45° gedreht
werden. Vorzugsweise wird das Rähmchen nach dem Vereinzeln
weitertransportiert.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des soeben
beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aus einem
rechteckigen, vorzugsweise quadratischen, Schacht zur Auf
nahme der übereinander gestapelten Gegenstände bzw. Rähmchen,
Schiebeelementen, die in die Ecken des Schachts hineinragen
und die die Ecken des jeweils äußersten, vorzugsweise unter
sten, Rähmchens des Stapels derart schieben, daß das Rähmchen
um 45° gedreht wird, und einem zweiten Schacht auf der den
Schiebeelementen gegenüberliegenden Seite des ersten
Schachts, wobei die Längsmittenachsen der beiden Schächte
miteinander fluchten und wobei der zweite Schacht gegenüber
dem ersten Schacht um 45° versetzt angeordnet ist. Die
Schiebeelemente schieben das jeweils unterste Rähmchen durch
einen Angriff an dessen Ecken und verdrehen dieses Rähmchen
um 45°. Anschließend kann das verdrehte Rähmchen in den zwei
ten Schacht hineinfallen, wodurch es vereinzelt wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen be
schrieben.
Eine vorteilhafte Weiterbildung ist gekennzeichnet durch ein
um die Längsmittenachsen der Schächte drehbares, antreibbares
Drehteil, dessen Innenfläche mit die Schiebeelemente bilden
den Angriffsflächen versehen ist. Das Drehteil ist konzen
trisch zu den Mittenachsen der Schächte. Es kann mit einer
zylindrischen Innenfläche versehen sein. Das Drehteil ragt
nur an den Ecken des oberen Schachts in diesen hinein; im
Bereich der Seitenwände des oberen Schachtes verläuft das
Drehteil außerhalb dieses Schachtes. Der obere Schacht ver
hindert, daß die über dem untersten, zu vereinzelnden Rähm
chen befindlichen, den weiteren Stapel bildenden Rähmchen bei
der Verdrehung des untersten Rähmchens mitgedreht werden. Zu
diesem Zweck kann der obere Schacht mit einem vollständigen
rechteckigen oder quadratischen Querschnitt versehen sein. Es
genügt allerdings auch, den Querschnitt des Schachtes nur
teilweise auszubilden, solange sichergestellt ist, daß eine
Verdrehung der über dem untersten Rähmchen befindlichen
Rähmchen verhindert wird.
Die dem Stapel zugewandte Oberfläche des Drehteils kann zwi
schen den Angriffsflächen als Berührungsfläche bzw. Auflage
fläche für die Rähmchen bzw. das nächstfolgende Rähmchen des
Stapels ausgebildet sein. Während der Drehung des untersten,
zu vereinzelnden Rähmchens liegt das nächstfolgende (nächst
unterste) Rähmchen des Stapels auf dieser Berührungsfläche
bzw. Auflagefläche auf.
Vorzugsweise weisen die Berührungsflächen bzw. Auflageflächen
in Drehrichtung des Drehteils nach unten verlaufende Gleit
flächen auf. Nach Beginn der Verdrehung des untersten Rähm
chens liegt das nächstuntere Rähmchen zunächst auf dem oberen
Teil der Berührungsfläche auf. Im weiteren Verlauf der Ver
drehung des Drehteils gleitet das nächstuntere Rähmchen dann
auf der Gleitfläche nach unten. Es liegt mit seinen Ecken auf
dieser Gleitfläche auf und folgt der nach unten verlaufenden
Bewegung der Gleitflächen. Mit ihm folgen alle darüber liegen
den Rähmchen des Stapels. Am Ende der Gleitflächen schließt
sich eine weitere Auflagefläche an, auf der das nächstuntere
Rähmchen dann in derselben Höhe liegt wie das gerade verein
zelte Rähmchen. In dieser Stellung können dann die Angriffs
flächen zur Vereinzelung wieder angreifen.
Das Drehteil kann an seiner Außenfläche eine Verzahnung auf
weisen. In diese Verzahnung kann ein antreibendes Zahnrad
eingreifen. Es sind allerdings auch andere Antriebsarten für
das Drehteil möglich (siehe oben).
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung ist gekennzeichnet
durch eine auf der dem Stapel gegenüberliegenden Seite der
Schiebeelemente bzw. des Drehteils, vorzugsweise unterhalb
der Schiebelemente bzw. des Drehteils, angeordnete Transport
einheit zum Weitertransport der vereinzelten Rähmchen. Die
Transporteinheit kann von konventioneller, bereits bekannter
Art sein. Sie kann die Rähmchen geradlinig weitertranspor
tieren. Weiterhin kann sie mit der Vereinzelungsvorrichtung
synchronisiert sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand
der beigefügten Zeichnung im einzelnen erläutert. In der
Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine erste Vereinzelungsvorrichtung in einer
Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung in
einer Ansicht von oben,
Fig. 3 eine zweite Vereinzelungsvorrichtung in einer
Ansicht von der Seite, teilweise im Schnitt,
Fig. 4 die in Fig. 3 gezeigte Vereinzelungsvorrich
tung in einer Ansicht von oben,
Fig. 5 eine dritte Vereinzelungsvorrichtung in einer
Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 6 die in Fig. 5 gezeigte Vereinzelungsvorrich
tung in einer Ansicht von oben,
Fig. 7a bis c die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Verein
zelungsvorrichtung in verschiedenen Stellungen
während des Arbeitsablaufs,
Fig. 8a bis c die Vereinzelungsvorrichtung der Fig. 7 in
entsprechenden Arbeitsstellungen in einer
Ansicht von oben und
Fig. 9 das Drehteil der Vereinzelungsvorrichtung der
Fig. 5 bis 8 einschließlich darin befindlichem
Diapositiv-Rähmchen in einer perspektivischen
Darstellung.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte, der ersten Lösung ent
sprechende Vereinzelungsvorrichtung besteht aus einem quadra
tischen Schacht 1 zur Aufnahme der übereinander gestapelten
Diapositiv-Rähmchen 4 und einem Drehteil 3, das konzentrisch
zum Schacht 1 angeordnet ist, dessen Mittenachse 11 also mit
der Mittenachse 12 des Schachts 1 fluchtet. Die Innenfläche
13 des Drehteils 3 ist kreiszylindrisch ausgestaltet. Sie ist
mit gewindeähnlichen Nuten 6 versehen. Die Nuten 6, die in
die Innenfläche 13 des Drehteils 3 eingearbeitet sind, ver
laufen also schraubenförmig bzw. schraubenlinienförmig nach
unten. Die dem Stapel 4 zugewandte Oberfläche 14 des Dreh
teils 3 ist zwischen den Nuten 6 als Berührungsfläche bzw.
Auflagefläche 5, 15 für die Rähmchen bzw. das dem gerade
vereinzelten Rähmchen nächstfolgende Rähmchen des Stapels
ausgebildet. In der in der Fig. 2 gezeigten Stellung des
Drehteils 3 liegen die Ecken des untersten Rähmchens auf den
Auflageflächen 5 auf. Aus der Darstellung der Fig. 2 wird
auch ersichtlich, daß das Drehteil 3 nur an den Ecken des
Schachts 1 in diesen hineinragt; im Bereich der Seitenwände
des Schachts 1 verläuft die Innenfläche 13 des Drehteils 3
außerhalb des Schachts 1. Zwischen den Stellen 16, an denen
die Nuten 6 oben aus der Auflagefläche 14 austreten, ist die
Oberfläche 14 des Drehteils 3 als Auflagefläche 5, 15 aus
gestaltet. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 sind vier
Nuten 6 über den Umfang verteilt in einem Winkelabstand von
jeweils 90°. Die Nuten 6 bilden die Eingriffselemente, die in
die Ecken des Schachts 1 hineinragen und die die Ecken des
jeweils untersten Rähmchens 8 des Stapels 4 halten und nach
unten führen.
Das Drehteil 3 weist an seiner Außenfläche eine Verzahnung 17
auf, in die ein nicht dargestelltes antreibendes Zahnrad ein
greifen kann. Unterhalb des Drehteils 3 ist - nach einem wei
teren, mit dem oberen Schacht 1 fluchtenden Schacht 18 - eine
Transporteinheit 2 vorgesehen, die in Pfeilrichtung 9 linear
beweglich ist. Die Transporteinheit besteht aus Auflageflä
chen mit Erhebungen 10 zum Angriff an den vereinzelten Rähm
chen bzw. Rähmchen-Hälften 19, 20.
Die Höhe der Nuten 6 ist derart bemessen und auf die Höhe
bzw. Stärke der zu vereinzelnden Rähmchen abgestimmt, das
zuverlässig nur das jeweils unterste Rähmchen 8 vereinzelt
wird. Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Rähmchen aus
einem unteren, den Schachtquerschnitt vollständig ausfüllen
den Teil 21 bestehen sowie aus darüber angeordneten Rippen
22, die vor den Schachtwänden enden. In die so entstehenden
Lücken 23 kann die nacheilende, obere Kante 24 der Nut zuver
lässig eingreifen. Hierfür genügt bei entsprechend exakter
Ausgestaltung der Vorrichtung auch ein wesentlich geringerer
als der in der Zeichnung der Fig. 1 dargestellte Abstand 23.
Die Diapositiv-Rähmchen können auch an ihren Außenkanten
gerundet sein, so daß zwischen ihnen hierdurch ein Abstand an
den Außenkanten entsteht.
Im Betrieb dreht sich das Drehteil 3 in Pfeilrichtung 7. Nach
Weiterdrehung der in Fig. 2 gezeigten Stellung um 45° gelan
gen die oberen Enden 16 der Nuten 6 in den Bereich der Ecken
des Schachtes 1, so daß das unterste Rähmchen in diese Nut
enden 16 hineingelangt. Beim weiteren Drehen des Drehteils 3
folgen die Ecken des untersten Rähmchens der im Bereich der
Schachtecken nach unten verlaufenden Bewegung der Nuten 6,
diese Bewegung wird durch die Schraubenform der Nuten 6
erzeugt. Die Rähmchen sind währenddessen durch den Schacht 1
gegen Verdrehen gesichert. Nach Durchlaufen der Nuten 6 fällt
das vereinzelte Rähmchen 19 nach unten auf die Weitertrans
portvorrichtung 2. Durch Drehen des Drehteils 3 in Drehrich
tung 7, in dessen Innenfläche die vier Nuten 6 mit den
gewindeähnlichen Steigungen vorgesehen sind, wird der
unterste Rahmen 8 des Stapels 4 vereinzelt. Er fällt - ohne
sich zu drehen - auf die Transporteinheit 2, die sich in
Pfeilrichtung 9 bewegt. Drehteil 3 und Transporteinheit 2
laufen synchron zueinander. Hierfür ist die Verzahnung 17
vorteilhaft, da diese eine Synchronisierung auf einfache
Weise ermöglicht. Durch die Vorrichtung der Fig. 1 und 2 wird
das jeweils unterste Rähmchen des Stapels 4 nach unten von
dem Stapel 4 abgezogen. Es wird an seinen Ecken gehalten und
ohne Drehung nach unten geführt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen ein der zweiten Lösung entsprechendes
Ausführungsbeispiel. Die dort dargestellte Vorrichtung zum
Vereinzeln übereinander gestapelter Diapositiv-Rähmchen be
steht aus einem quadratischen Schacht 31 zur Aufnahme eines
Rähmchenstapels 32. Im Winkel zur Längsmittenachse 33 des
Schachts 31 verlaufen Schrägflächen 34 am unteren Ende des
Schachts 31. Der Winkel der Schrägflächen 34 beträgt in der
Schnittdarstellung der Fig. 3 etwa 45°. Die Schrägflächen
sind also gegenüber der Fläche senkrecht zur Schachtmitten
ebene 33 um etwa 45° geneigt. Innerhalb dieser Ebene senk
recht zur Mittenachse 33 beträgt die Neigung der Endkanten 35
der Schrägflächen gegenüber der zugehörigen Wand 36 des
Schachts 31 etwa 5°. Dieser Winkel ist in der Fig. 4 mit der
Bezugsziffer 37 versehen.
Durch die Anordnung der Schrägflächen, also durch die Neigung
um 45° und durch die Verdrehung um den Winkel 37, wird
bewirkt, daß das jeweils unterste Rähmchen um den Winkel 37
verdreht wird. Das unterste Rähmchen rutscht entlang der
Schrägflächen 34 nach unten und wird gleichzeitig - um die
Mittenachse 33 - um den Winkel 37 verdreht.
Unterhalb des Schachts 31 ist eine Transporteinheit 38 in
Pfeilrichtung 39 längsbeweglich angeordnet. Das unterste,
bereits verdrehte Rähmchen wird von dieser Transporteinheit
38 mitgenommen. Zu diesem Zweck besitzt die Transporteinheit
38 nach oben ragende Eingriffelemente 40, 41 zum Weiter
transport des (untersten) Rähmchens 42. Die Eingriffelemente
greifen an dem jeweils untersten Rähmchen 42 an, und zwar im
Bereich der Ecken 43, 44 dieses Rähmchens. Die Eingriffele
mente sind als kreisrunde Stifte 40, 41 ausgebildet. Der
Abstand D der Stifte in Richtung senkrecht zur Bewegungs
richtung 39 der Transporteinheit 38 ist größer als die Länge
d des Rähmchens in dieser Richtung senkrecht zur Bewegungs
richtung 39 der Transporteinheit 38. Mit anderen Worten: Der
Abstand der Projektionen der Stifte 40, 41 auf eine Ebene
senkrecht zur Bewegungsrichtung 39 ist größer als die Länge
des unverdrehten Rähmchens in dieser Ebene senkrecht zur
Bewegungsrichtung 39. Hierdurch ist gewährleistet, daß die
Stifte 40, 41 nur ein bereits um den Winkel 37 verdrehtes
Rähmchen erfassen und abtransportieren können, nicht aber ein
noch unverdrehtes Rähmchen. Im Endergebnis kann hierdurch nur
das jeweils unterste, bereits verdrehte Rähmchen 42 erfaßt
und abtransportiert werden, während die darüber im Stapel 32
befindlichen Rähmchen von den Stiften 40, 41 nicht erfaßt
werden können.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 wird das jeweils
unterste Rähmchen 42 des Stapels 32 gedreht und anschließend
durch eine im Bereich der Ecken 43, 44 des Rähmchens 42 an
greifende Transporteinheit 38, 40, 41 weitertransportiert.
In den Fig. 5 bis 9 ist ein der dritten Lösung entsprechendes
Ausführungsbeispiel einer Vereinzelungsvorrichtung gezeigt.
Die Vorrichtung besteht aus einem quadratischen Schacht 51
zur Aufnahme eines Stapels 55 übereinander gestapelter Dia
positiv-Rähmchen und einem darunter angeordneten, zweiten
Schacht 52, dessen Längsmittenachse 62 mit der Längsmitten
achse 61 des ersten Schachts 51 fluchtet. Der zweite Schacht
52 ist gegenüber dem ersten Schacht 51 um 45° versetzt ange
ordnet. Zwischen den Schächten 51, 52 befindet sich ein dreh
bares, antreibbares Drehteil 54, das an einem Absatz in der
äußeren Fläche des unteren Schachtes 52 geführt bzw. zen
triert ist und das an seiner Außenseite eine Verzahnung zum
Eingriff eines in der Zeichnung nicht dargestellten, antrei
benden Zahnrades aufweist. Die Innenfläche des Drehteils 54
ist mit Angriffsflächen 64 versehen, die an der in Drehrich
tung 56 hinteren Seite von Aussparungen 65 liegen. Die dem
Stapel 55 zugewandte Oberfläche 66 des Drehteils 54 ist
zwischen den Angriffsflächen 64 als Berührungsfläche bzw.
Auflagefläche für das nächstfolgende Rähmchen 67 des Stapels
55 ausgebildet. Die Berührungsflächen bzw. Auflageflächen 66
weisen in Drehrichtung 56 des Drehteils 54 nach unten verlau
fende Gleitflächen 68 auf. Unterhalb des unteren Schachts 52
ist eine Transporteinheit 53 zum Weitertransport der verein
zelten Rähmchen 69 angeordnet, die derjenigen der Fig. 1 und
2 entspricht und daher nicht erneut beschrieben werden muß.
Die Vorrichtung der Fig. 5 und 6 besteht demnach aus einem
ersten, oberen, quadratischen Schacht 51 und einem zweiten,
unteren, ebenfalls quadratischen Schacht 52, der mit dem
oberen Schacht 51 fluchtet und um 45° versetzt zu diesem
angeordnet ist. Zwischen dem Schacht 51 und dem Schacht 52
ist ein Drehteil 54 eingesetzt, das die Rähmchen 55 verein
zelt. In den Schacht 51 werden die zur Vereinzelung vorge
sehenen Rähmchen 55 als Stapel eingelegt. Die Rähmchen liegen
dabei auf dem Drehteil 54 auf. Genauer gesagt liegt das
unterste Rähmchen 67 des Stapels 55 mit seiner unteren Fläche
auf der oberen Fläche des Drehteils 54 auf. Durch Drehen des
Drehteils 54 in Drehrichtung 56 fällt das unterste Rähmchen
67 auf die Auflagefläche 57 auf der oberen Endfläche des
unteren Schachts 52. Anschließend nimmt das Drehteil 54 das
unterste Rähmchen mit, und zwar durch die als Schiebeelement
wirkenden Angriffsflächen 64. Diese Angriffsflächen 64 ver
laufen im wesentlichen vertikal. Nach einer Drehung von 45°
fällt der mitgenommene Rahmen in den zweiten Schacht 52 und
von dort auf die Transporteinheit 53. Die Transporteinheit 53
bewegt sich in Pfeilrichtung 58 und transportiert das verein
zelte Rähmchen 69 ab. Drehteil 54 und Transporteinheit 53
sind miteinander synchronisiert.
Die Angriffsflächen 64 bilden Schiebeelemente, die in die
Ecken des ersten Schachts 51 hineinragen und die die Ecken
des untersten Rähmchens 67 des Stapels 55 derart schieben,
daß das Rähmchen 67 um 45° gedreht wird. Die über dem
untersten Rähmchen 67 befindlichen Rähmchen werden zunächst
von der Oberfläche 66 des Drehteils 54 gehalten. Nach einer
gewissen Drehung dieses Drehteils 54 gleitet der Stapel dann
auf den Schrägflächen 68 nach unten.
Die Fig. 7 und 8 zeigen die in den Fig. 5 und 6 dargestellte
Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsschritten. Zunächst be
findet sich das unterste Rähmchen in der in der Zeichnung a
gezeigten Stellung. Nach einer Drehung um etwa 22,5° nimmt es
die in der Zeichnung b dargestellte Stellung ein. Nach einer
Drehung um weitere 22,5°, also gegenüber der Zeichnung a um
insgesamt 45°, nimmt es die in der Zeichnung c dargestellte
Stellung ein. Es kann jetzt durch den zweiten Schacht 52 hin
durch nach unten fallen und weitertransportiert werden.
Die Fig. 9 zeigt das Drehteil 52 mit darin befindlichem
Rähmchen in einer perspektivischen Darstellung.
Claims (23)
1. Verfahren zum Vereinzeln übereinander gestapelter
flacher, vorzugsweise rechteckiger, vorzugsweise
quadratischer, Gegenstände, insbesondere Diapositiv-
Rähmchen und/oder Diapositiv-Rähmchen-Hälften,
dadurch gekennzeichnet,
daß das jeweils äußerste, vorzugsweise unterste, Rähmchen
(8) des Stapels (4) nach außen, vorzugsweise unten, von
dem Stapel (4) abgezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das jeweils äußerste, vorzugsweise unterste, Rähmchen (8)
des Stapels (4) an seinen Ecken gehalten und nach außen,
vorzugsweise unten, geführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rähmchen nach dem Vereinzeln weitertransportiert
wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, bestehend aus einem rechteckigen,
vorzugsweise quadratischen, Schacht (1) zur Aufnahme der
übereinander gestapelten Gegenstände bzw. Rähmchen (4)
und Eingriffelementen (6), die in die Ecken des Schachts
(1) hineinragen und die die Ecken des jeweils äußersten,
vorzugsweise untersten, Rähmchens (8) des Stapels (4)
halten und nach außen, vorzugsweise unten, führen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein um
die Längsmittenachse (12) des Schachts (1) drehbares,
antreibbares Drehteil (3), dessen Innenfläche (13) mit
gewindeähnlichen, die Eingriffelemente bildenden Nuten
(6) versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die dem Stapel (4) zugewandte Oberfläche (14) des Dreh
teils (3) zwischen den Nuten (6) als Berührungsfläche
bzw. Auflagefläche (5, 15) für die Rähmchen bzw. das
nächstfolgende Rähmchen (8) des Stapels (4) ausgebildet
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich
net, daß das Drehteil (3) an seiner Außenfläche eine Ver
zahnung (17) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, gekenn
zeichnet durch eine auf der den Stapel (4) gegenüber
liegenden Seite der Eingriffelemente (6) bzw. des Dreh
teils (3), vorzugsweise unterhalb der Eingriffelemente
(6) bzw. des Drehteils (3), angeordnete Transporteinheit
(2) zum Weitertransport der vereinzelten Rähmchen (19,
20).
9. Verfahren zum Vereinzeln übereinander gestapelter
flacher, vorzugsweise rechteckiger, vorzugsweise quadra
tischer, Gegenstände, insbesondere Diapositiv-Rähmchen
und/oder Diapositiv-Rähmchen-Hälften,
dadurch gekennzeichnet,
daß das jeweils äußerste, vorzugsweise unterste, Rähmchen (42) des Stapels (32) gedreht wird
und anschließend durch eine im Bereich der Ecken (43, 44) des Rähmchens (42) angreifende Transporteinheit (38, 40, 41) weitertransportiert wird.
daß das jeweils äußerste, vorzugsweise unterste, Rähmchen (42) des Stapels (32) gedreht wird
und anschließend durch eine im Bereich der Ecken (43, 44) des Rähmchens (42) angreifende Transporteinheit (38, 40, 41) weitertransportiert wird.
10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
9, bestehend aus
einem rechteckigen, vorzugsweise quadratischen, Schacht (31) zur Aufnahme der übereinander gestapelten (32) Gegen stände bzw. Rähmchen,
im Winkel zur Längsmittenachse (33) des Schachts (31) verlaufenden Schrägflächen (34) an einem äußeren, vorzugs weise dem unteren, Ende des Schachts (31)
und einer Transporteinheit (38), die an der den Schräg flächen (34) gegenüberliegenden Seite des Schachts (31), vorzugsweise unterhalb des Schachts (31), beweglich, vor zugsweise längsbeweglich (39), angeordnet ist.
einem rechteckigen, vorzugsweise quadratischen, Schacht (31) zur Aufnahme der übereinander gestapelten (32) Gegen stände bzw. Rähmchen,
im Winkel zur Längsmittenachse (33) des Schachts (31) verlaufenden Schrägflächen (34) an einem äußeren, vorzugs weise dem unteren, Ende des Schachts (31)
und einer Transporteinheit (38), die an der den Schräg flächen (34) gegenüberliegenden Seite des Schachts (31), vorzugsweise unterhalb des Schachts (31), beweglich, vor zugsweise längsbeweglich (39), angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Transporteinheit (38) in Richtung des Schachts (31),
vorzugsweise nach oben, ragende Eingriffelemente (40, 41)
zum Weitertransport der Rähmchen (42) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Eingriffelemente (40, 41) an dem jeweils äußersten,
vorzugsweise untersten, Rähmchen (42) angreifen, vorzugs
weise im Eckbereich (43, 44) dieses Rähmchens (42).
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstand (D) der Eingriffelemente (40,
41) in Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung (39) der
Transporteinheit (38) größer ist als die Länge (d) des
Rähmchens in Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung
(39) der Transporteinheit (38).
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eingriffelemente als Stifte, vor
zugsweise runde, vorzugsweise kreisrunde Stifte (40, 41)
ausgebildet sind.
15. Verfahren zum Vereinzeln übereinander gestapelter
flacher, vorzugsweise rechteckiger, vorzugsweise quadra
tischer, Gegenstände, insbesondere Diapositiv-Rähmchen
und/oder Diapositiv-Rähmchen-Hälften,
dadurch gekennzeichnet,
daß das jeweils äußerste, vorzugsweise unterste, Rähmchen
(67) des Stapels (55) um 45′ gedreht wird
und anschließend nach außen, vorzugsweise unten, bewegt
wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
das äußerste, vorzugsweise unterste, Rähmchen (67) des
Stapels (55) an seinen Ecken geschoben und dadurch um 45′
gedreht wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeich
net, daß das Rähmchen (69) nach dem Vereinzeln weiter
transportiert wird.
18. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 15 bis 17,
bestehend aus
einem rechteckigen, vorzugsweise quadratischen, Schacht (51) zur Aufnahme der übereinander gestapelten Gegen stände bzw. Rähmchen (55),
Schiebeelementen (64), die in die Ecken des Schachts (51) hineinragen und die die Ecken des jeweils äußersten, vor zugsweise untersten, Rähmchens (67) des Stapels (55) der art schieben, daß das Rähmchen (67) um 45° gedreht wird,
und einem zweiten Schacht (52) auf der den Schiebeele menten (64) gegenüberliegenden Seite des ersten Schachts (51), wobei die Längsmittenachsen (61, 62) der beiden Schächte (51, 52) miteinander fluchten und wobei der zweite Schacht (52) gegenüber dem ersten Schacht (51) um 45° versetzt angeordnet ist.
einem rechteckigen, vorzugsweise quadratischen, Schacht (51) zur Aufnahme der übereinander gestapelten Gegen stände bzw. Rähmchen (55),
Schiebeelementen (64), die in die Ecken des Schachts (51) hineinragen und die die Ecken des jeweils äußersten, vor zugsweise untersten, Rähmchens (67) des Stapels (55) der art schieben, daß das Rähmchen (67) um 45° gedreht wird,
und einem zweiten Schacht (52) auf der den Schiebeele menten (64) gegenüberliegenden Seite des ersten Schachts (51), wobei die Längsmittenachsen (61, 62) der beiden Schächte (51, 52) miteinander fluchten und wobei der zweite Schacht (52) gegenüber dem ersten Schacht (51) um 45° versetzt angeordnet ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch ein um
die Längsmittenachsen (61, 62) der Schächte (51, 52) dreh
bares, antreibbares Drehteil (52), dessen Innenfläche mit
die Schiebeelemente bildenden Angriffsflächen (64) ver
sehen ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
die dem Stapel (55) zugewandte Oberfläche (66) des Dreh
teils (54) zwischen den Angriffsflächen (64) als Berüh
rungsfläche (66) bzw. Auflagefläche (66) für die Rähmchen
bzw. das nächstfolgende Rähmchen (67) des Stapels (55)
ausgebildet ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Berührungsflächen bzw. Auflageflächen (66) in
Drehrichtung (56) des Drehteils (54) nach unten verlau
fende Gleitflächen (68) aufweisen.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß das Drehteil (54) an seiner Außen
fläche eine Verzahnung (64) aufweist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 22, gekenn
zeichnet durch eine auf der dem Stapel (55) gegenüber
liegenden Seite der Schiebeelemente (64) bzw. des Dreh
teils (54), vorzugsweise unterhalb der Schiebeelemente
(64) bzw. des Drehteils (54), angeordnete Transportein
heit (53) zum Weitertransport der vereinzelten Rähmchen
(69).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904028513 DE4028513A1 (de) | 1990-09-07 | 1990-09-07 | Verfahren und vorrichtung zum vereinzeln uebereinander gestapelter flacher gegenstaende, insbesondere diapositiv-raehmchen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904028513 DE4028513A1 (de) | 1990-09-07 | 1990-09-07 | Verfahren und vorrichtung zum vereinzeln uebereinander gestapelter flacher gegenstaende, insbesondere diapositiv-raehmchen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4028513A1 true DE4028513A1 (de) | 1992-03-12 |
| DE4028513C2 DE4028513C2 (de) | 1992-08-27 |
Family
ID=6413861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904028513 Granted DE4028513A1 (de) | 1990-09-07 | 1990-09-07 | Verfahren und vorrichtung zum vereinzeln uebereinander gestapelter flacher gegenstaende, insbesondere diapositiv-raehmchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4028513A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0892309A1 (de) * | 1997-07-18 | 1999-01-20 | Eastman Kodak Company | Diarahmungsgerät und verfahren dazu |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2570936A (en) * | 1945-12-29 | 1951-10-09 | Continental Can Co | Feeder for flattened can bodies |
| DE2008888A1 (de) * | 1969-04-29 | 1970-11-12 | Perag, Fehr & Reist AG, Hinwil, (Schweiz) | Vorrichtung zum Vereinzeln eines Stapels flacher Gegenstände |
| DE2414206A1 (de) * | 1974-03-25 | 1975-10-09 | Geimuplast Mundt Kg Peter | Verfahren zum zufuehren von gegenstaenden, z.b. dia-rahmen, sowie vorrichtung zum durchfuehren eines solchen verfahrens |
-
1990
- 1990-09-07 DE DE19904028513 patent/DE4028513A1/de active Granted
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2570936A (en) * | 1945-12-29 | 1951-10-09 | Continental Can Co | Feeder for flattened can bodies |
| DE2008888A1 (de) * | 1969-04-29 | 1970-11-12 | Perag, Fehr & Reist AG, Hinwil, (Schweiz) | Vorrichtung zum Vereinzeln eines Stapels flacher Gegenstände |
| DE2414206A1 (de) * | 1974-03-25 | 1975-10-09 | Geimuplast Mundt Kg Peter | Verfahren zum zufuehren von gegenstaenden, z.b. dia-rahmen, sowie vorrichtung zum durchfuehren eines solchen verfahrens |
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| EP0892309A1 (de) * | 1997-07-18 | 1999-01-20 | Eastman Kodak Company | Diarahmungsgerät und verfahren dazu |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4028513C2 (de) | 1992-08-27 |
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