-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Klasse neuer Furnace-Ruße, die
sich für
verschiedene Anwendungen eignen und für den Einsatz in Gummi-Massen
besonders gut geeignet sind. Insbesondere betrifft die vorliegende
Erfindung eine Klasse neuer Ruße,
die den Gummi-Massen, in die die Ruße eingearbeitet worden sind,
verbesserte Abriebfestigkeit, heterogene Abriebbeständigkeit
und Griffigkeitsverhalten (Rollreibung, Traktion) verleihen.
-
Ruße werden
im allgemeinen in einem Reaktor des Furnace-Typs durch Pyrolysieren eines Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterials
mit heißen
Verbrennungsgasen erzeugt, wobei Verbrennungsprodukte erzeugt werden,
die teilchenförmigen
Ruß enthalten.
-
Ruße können als
Pigmente, Füllstoffe,
Verstärkungsmittel
und für
eine Vielfalt anderer Anwendungen eingesetzt werden. Beispielsweise
finden Ruße
weit verbreitete Verwendung als Füllstoffe und Verstärkungspigmente
beim Kompoundieren und der Herstellung von Gummimassen.
-
Ruße für die Verwendung
mit Kautschuk weisen eine Vielzahl Güteklassen auf, je nach ihren
Eigenschaften, und werden im allgemeinen auf der Grundlage analytischer
Eigenschaften klassifiziert, darunter die spezifische Oberfläche {Iod-Absorption
(Iod-Zahl), spezifische Stickstoff-Oberfläche (N2SA)},
die Struktur (DBP-Absorption) und dergleichen. Zu Methoden der Bestimmung
der spezifischen Oberfläche
des Rußes zählen diejenige
mit Hilfe des Elektronenmikroskops, die der spezifischen Stickstoff-Oberfläche (N2SA) nach der BET-Methode, die der spezifischen
CTAB-Oberfläche
aufgrund der Absorption von Cetyltrimethylammoniumbromid als grenzflächenaktives
Mittel, und die der Iod-Adsorptions-Zahl (I2-Nr.).
Die Struktur eines Rußes bezieht
sich auf die Verknüpfung
von Ruß-Teilchen
infolge von Agglomeration. Mit zunehmendem Grad der Agglomeration
wird diese Struktur höher.
-
In
der US-3 922 335-A wird ein Verfahren zur Herstellung von Furnace-Rußen beschrieben,
wobei das Verfahren durch besonders hohen Durchsatz effiziente Verwendung
von Wärme,
ein einfaches Scale-up, hohe Ausbeuten und die Fähigkeit gekennzeichnet ist,
hochqualitative Ruße
in gewünschter
Form zu liefern.
-
Die
DE 38 41 285 A1 beschreibt
ein modulares Verfahren zu Herstellung von Ruß mit einer breiten Aggregatgrößenverteilung,
in dem ein Brennstoff und ein Oxidationsmittel umgesetzt werden.
Wesentliches Kriterium dieses Verfahrens ist das Abschrecken der
Kohlenstoff-bildenden Reaktion, wobei ein Teil der Gesamtmenge der
flüssigen
Kohlenwasserstoff-Beschickung vor dem Punkt, an dem der Strom der
Verbrennungsgase seine höchste
Geschwindigkeit erreicht hat, und an einem Punkt, an dem in stromaufwärtiger Richtung
kein weiterer Anstieg des CDBP-Wertes des erhaltenen Rußes durch
Einspritzen der Beschickung in den Strom der heißen Verbrennungsgase vor dem
Punkt, an dem der Strom der Verbrennungsgase seine höchste Geschwindigkeit
erreicht hat, beobachtet wird, in den Strom der Verbrennungsgase
eingeführt
wird, wodurch Ruße
mit einer breiteren Teilchengrößenverteilung
gehalten werden.
-
JP
62-277466 A beschreibt einen Furnaceruß unter anderem als Füllmaterial
in Gummimischungen zur Erzielung hoher Abriebfestigkeit, verbesserter
Hitzeaufbaueigenschaften oder Verarbeitbarkeit, der eine DBP-Absorption
von 1,1 bis 1,5 ml/g aufweist.
-
Die
Eigenschaften der Qualität
eines Rußes
werden ein wichtiger Faktor bei der Bestimmung verschiedenartiger
Leistungseigenschaften der Gummimasse, in der die Ruße eingearbeitet
sind. Ruße
sind wirksam bei der Herstellung von Kautschuk-Vulkanisaten, die
für den
Gebrauch bei der Herstellung von Reifen vorgesehen sind. Bei der
Herstellung von Reifen ist es im allgemeinen wünschenswert, Ruße einzusetzen,
die Reifen mit hohen Werten der Abriebfestigkeit, der heterogenen
Abriebbeständigkeit
und der Griffigkeit (Rollreibung) erzeugen. Diese Eigenschaften
sind besonders wichtig bei Rennreifen.
-
Der
Zusammenhang zwischen der heterogenen Abriebbeständigkeit und den Eigenschaften
des Rußes
wird bisher nicht gut verstanden. Im allgemeinen wird jedoch, um
einen hohen Abriebwiderstand zu vermitteln, ein Ruß mit sowohl
einer hohen spezifischen Oberfläche
als auch einem hohen Grad der Struktur in die verwendete Kautschuk-Zusammensetzung
eingearbeitet, um den Reifen zu bilden. Im allgemeinen ist ein Ruß mit hohem
N2SA-Wert auch zur Verbesserung der Rollreibungseigenschaften
von Reifen brauchbar, in die der Ruß eingearbeitet wird.
-
Man
nimmt allgemein jedoch an, daß ein
Ruß mit
einer hohen spezifischen Oberfläche
während
des Schrittes des Vermischens bei der Bildung eines Kautschuk-Kompounds
eine hohe Viskosität
vermittelt. Diese hohe Viskosität
bewirkt, daß die
Dispersion des Rußes
in dem Kautschuk-Kompound
verschlechtert wird, und kann dementsprechend die Abriebfestigkeit
und die heterogene Abriebbeständigkeit
des Kautschuk-Kompounds beeinträchtigen.
Somit bewirken beim Zusatz von Rußen mit einer hohen spezifischen
Oberfläche während des
Prozesses der Bildung der Kautschuk-Massen diese Ruße mit einer
hohen spezifischen Oberfläche,
daß die
Kautschuk-Zusammensetzungen schwieriger zu mischen sind. Die Ruße mit hoher
spezifischer Oberfläche
sind auch in Kautschuk-Massen schwieriger zu dispergieren. Weiterhin
wird, wenn Ruße
mit einem hohen Strukturgrad in die Kautschuk-Massen eingearbeitet
werden, die Härte
der Kautschuk-Zusammensetzung ungeeignet.
-
Es
wäre wünschenswert,
einen Ruß zu
entwickeln, der Gummimassen, die den Ruß enthalten, verbesserte Abriebfestigkeit,
verbesserte heterogene Abriebbeständigkeit und verbessertes Griffigkeitsverhalten (Rollreibung)
verleiht. Mit einem solchen Ruß hergestellte
Reifen wären
besonders vorteilhaft als Rennreifen.
-
Dementsprechend
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung die Herstellung neuer
Ruße,
die natürlichen
Kautschuken, synthetischen Kautschuken und Gemischen aus natürlichen
und synthetischen Kautschuken, die diese Ruße eingearbeitet enthalten,
verbesserte Abriebfestigkeit, heterogene Abriebbeständigkeit
und Griffigkeit (Rollreibung) verleihen.
-
Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung sind neue Kautschuk-Zusammensetzungen,
die für die
Herstellung von Reifen und insbesondere von Rennreifen geeignet
sind und die die neuen Ruße
eingearbeitet enthalten.
-
Andere
Aufgaben der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung
und den Ansprüchen
hervor.
-
Erfindungsgemäß wurde
eine neue Klasse von Rußen
gefunden, die eine spezifische Stickstoff-Oberfläche (N2SA)
von 150 m2/g bis 180 m2/g,
einem DBP-Wert (Dibutylphthalat-Absorptionszahl) von 125 cm3/100 g oder weniger, einem D-Modus von 70
nm oder weniger, einem Verhältnis
N2SA zu I2-Nr. (Iod-Adsorptions-Zahl) (N2SA/I2-Nr.) von 0,85 bis 0,98 und einen ΔDBP-Wert {DBP – DBP nach
Zerkleinerung (CDBP)} von weniger als 20 cm3/100g
aufweisen. Vorzugsweise haben die Ruße der vorliegenden Erfindung
einen DBP-Wert von 100 bis 125 cm3/100 g,
einen D-Modus von 50 bis 70 nm und ein ΔDBP von 10 bis 20 cm3/100 g. Außerdem wurde eine neue Klasse
von Gummimassen gefunden, die diese Ruße enthalten.
-
Im
Rahmen der vorliegenden Erfindung wurde gefunden, daß dann,
wenn der N2SA-Wert des Rußes kleiner
als 150 m2/g ist, der gewünschte Wert
der Abriebfestigkeit nicht erreicht werden kann, und wenn der N2SA-Wert des Rußes 180 m2/g übersteigt,
der Ruß Probleme
beim Vermischen und Dispergieren während der Bildung der Kautschuk-Masse
verursachen kann. Darüber
hinaus wird dann, wenn zwar der N2SA-Wert des
Rußes
zwischen 150 m2/g und 180 m2/g
liegt, jedoch der DBP-Wert des Rußes 125 cm3/g übersteigt,
die Härte
der Kautschuk-Masse
ungeeignet hoch. Wenn der D-Modus des Rußes 70 nm übersteigt, kann der gewünschte Wert
der Abriebfestigkeit nicht erhalten werden. Das Verhältnis N2SA-Wert/I2-Nr. mißt den Grad
der Modifizierung der Oberfläche
des Rußes,
und wenn dieses Verhältnis
0,98 übersteigt,
wird die Abriebfestigkeit der den Ruß eingearbeitet enthaltenden
Gummimasse ungeachtet der hohen spezifischen Oberfläche des
Rußes
nicht verbessert. Falls der ΔDBP-Wert eines Rußes 20 cm3/100 g oder größer ist, kann der geforderte
Wert der Abriebfestigkeit bei einer den Ruß eingearbeitet enthaltenden
Gummimasse im allgemeinen nicht erhalten werden, ungeachtet des
Wertes der Struktur des Rußes.
-
Die
Ruße der
vorliegenden Erfindung können
in einem Furnace-Ruß-Reaktor
mit einer ersten (Verbrennungs-) Zone und einer Reaktions-Zone,
getrennt durch eine Übergangs-Zone,
erzeugt werden, in die die Gesamt-Menge oder ein Teil eines Ruß liefernden
Einsatzmaterials in einen Strom heißer Verbrennungsgase eingespritzt
werden kann. Das Ruß liefernde
Einsatzmaterial wird radial einwärts
gerichtet vom äußeren Umfang
des Reaktors her und ebenfalls radial nach außen gerichtet von dem zentralen
Teil her in den Strom heißer
Verbrennungsgase eingespritzt. Die resultierende Mischung aus den
heißen
Verbrennungsgasen und dem Einsatzmaterial tritt in die Reaktionszone
ein. Die Pyrolyse des den Ruß liefernden
Einsatzmaterials wird durch Abschrecken der Mischung beendet, wenn
die Ruße
gemäß der vorliegenden
Erfindung gebildet worden sind. Vorzugsweise wird die Pyrolyse durch
Abschrecken unter Einspritzen einer Abschreck- Flüssigkeit
beendet, die in den Beispielen Wasser ist. Ein geeigneter Reaktor
zur Verwendung bei der Erzeugung der Ruße der vorliegenden Erfindung
ist allgemein in der
US-PS 3
922 335 beschrieben, auf deren Offenbarung hier Bezug genommen
wird. Das Verfahren zur Herstellung der neuen Ruße der vorliegenden Erfindung
wird im Folgenden ausführlicher
beschrieben.
-
Zu
den Kautschuken, für
die die neuen Ruße
der vorliegenden Erfindung als Verstärkungsmittel wirksam sind,
zählen
natürliche
und synthetische Kautschuke. Im allgemeinen können Mengen des Ruß-Produkts von
etwa 10 bis etwa 250 Gew.-Teilen auf jeweils 100 Gew.-Teile des
Kautschuks eingesetzt werden, um dem Kautschuk einen signifikanten
Verstärkungsgrad
zu verleihen. Es wird jedoch bevorzugt, von etwa 20 bis etwa 100
Gew.-Teilen Ruß variierende
Mengen auf 100 Gew.-Teile des Kautschuks zu verwenden, und besonders bevorzugt
ist die Verwendung von etwa 50 bis etwa 100 Gew.-Teilen Ruß auf 100
Gew.-Teile Kautschuk.
-
Unter
den Kautschuken, die für
den Einsatz in der vorliegenden Erfindung geeignet sind, sind Naturkautschuk
und seine Derivate wie Chlorkautschuk; Copolymere aus etwa 10 bis
etwa 70 Gew.-% Styrol und etwa 90 bis etwa 30 Gew.-% Butadien wie
ein Copolymer aus 19 Teilen Styrol und 81 Teilen Butadien, ein Copolymer
aus 30 Teilen Styrol und 70 Teilen Butadien, ein Copolymer aus 43
Teilen Styrol und 57 Teilen Butadien und ein Copolymer aus 50 Teilen
Styrol und 50 Teilen Butadien; Polymere und Copolymere konjugierter Diene
wie Polybutadien, Polyisopren, Polychloropren und dergleichen und
Copolymere solcher konjugierter Diene mit einem damit copolymerisierbaren,
eine ethylenische Gruppe enthaltenden Monomer wie Styrol, Methylstyrol,
Chlorostyrol, Acrylnitril, 2-Vinylpyridin, 5-Methyl-2-vinylpyridin,
5-Ethyl-2-vinylpyridin, 2-Methyl-5-vinylpyridin, alkyl-substituierte
Acrylate, Vinylketon, Methylisopropenylketon, Methylvinylether, α-Methylencarbonsäuren und
deren Ester und Amide wie Acrylsäure-
und Dialkylacrylsäureamid;
ebenfalls geeignet zur Verwendung hierin sind Copoylmere des Ethylens
und anderer hoher α-Olefine
wie Propylen, Butylen-1 und Penten-1; besonders bevorzugt sind die
Ethylen-Propylen-Copolymeren worin der Ethylen-Gehalt im Bereich
von 20 bis 90 Gew.-% liegt, und auch die Ethylen-Propylen-Polymeren,
die zusätzlich
ein drittes Monomer wie Dicyclopentadien, 1,4-Hexadien und Methylenriorbornen
enthalten.
-
Ein
Vorteil der Ruße
der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Ruße der vorliegenden Erfindung
solchen Zusammensetzungen, die natürliche Kautschuke, synthetische
Kautschuke oder deren Gemische enthalten und in die die Ruße der vorliegenden
Erfindung eingearbeitet sind, eine verbesserte Abriebfestigkeit,
eine verbesserte heterogene Abriebbeständigkeit und eine verbesserte
Rollreibung verleihen.
-
Ein
anderer Vorteil der Ruße
der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Ruße das Härte-Problem überwinden,
das bei Rußen
auftritt, die die allgemein bekannten Ruße mit hoher Struktur eingearbeitet enthalten.
-
Ein
weiterer Vorteil der Ruße
der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Ruße die Probleme beim Mischen
und Dispergieren überwinden,
die bei der Bildung von Kautschuk-Zusammensetzungen unter Einsatz
der allgemein bekannten Ruße
mit hoher spezifischer Oberfläche
auftreten.
-
Ein
Vorteil der Kautschuk-Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung
besteht darin, daß die Kautschuk-Zusammensetzungen
für Fahrzeugreifen,
und insbesondere für
Rennreifen, besonders gut geeignet sind.
-
Andere
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlicheren
Beschreibung der Erfindung deutlich.
-
1 zeigt
eine Querschnitt-Ansicht eines Teils eines Typs eines Furnace-Ruß-Reaktors,
der zur Erzeugung der Ruße
der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden kann.
-
2 zeigt
ein Beispiel einer Verteilungskurve des STOKES-Durchmessers.
-
Die
Ruße der
vorliegenden Erfindung können
in einem modularen Furnace-Ruß-Reaktor,
auch als "gestufter" Furnace-Ruß-Reaktor
bezeichnet, erzeugt werden. Ein Abschnitt eines typischen modularen
Furnace-Ruß-Reaktors,
der zur Erzeugung der Ruße
der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden kann, ist in 1 abgebildet.
-
Gemäß
1 können die
Ruße der
vorliegenden Erfindung in einem Furnace-Ruß-Reaktor
2 erzeugt werden,
der eine Verbrennungszone
10, die eine Zone
11 mit
abnehmendem Durchmesser einschließt, eine Übergangszone
12 und
eine Reaktionszone
18 umfaßt. Der Durchmesser der Verbrennungszone
10 bis
zu dem Punkt, an dem die Zone konvergiert
11 (der Durchmesser
abnimmt), ist als D-1 eingezeichnet; der Durchmesser der Zone
12 ist
als D-2 eingezeichnet; und der Durchmesser der Reaktionszone
18 ist
als D-3 eingezeichnet. Die Länge
der Verbrennungszone
10 bis zu dem Punkt, an dem die Zone
konvergiert
11, ist als L-1 eingezeichnet; die Länge der
konvergierenden Zone mit abnehmendem Durchmesser ist als L-2 eingezeichnet;
die Länge
der Übergangszone
ist als L-3 eingezeichnet; die Länge
der Reaktionszone
18 ist als L-4 eingezeichnet. Die in
den Beispielen erzeugten Ruße
wurden in einem Reaktor erzeugt, in dem die einzelnen bezeichneten
Strecken die folgenden Längen
hatten:
-
Zur
Erzeugung der Ruße
der vorliegenden Erfindung werden heiße Verbrennungsgase in der
Verbrennungszone 10 durch Verbrennen eines flüssigen oder
gasförmigen
Brennstoffs mit einem geeigneten Strom eines Oxidationsmittels wie Luft,
Sauerstoff, Gemischen aus Luft und Sauerstoff oder dergleichen erzeugt.
Im allgemeinen beträgt
die eingeleitete Menge Luft zwischen etwa 1 400 und 2 100 Nm3/h. Zu den Brennstoffen, die zur Verwendung
bei der Erzeugung der heißen
Verbrennungsgase geeignet sind, gehören sämtliche leicht brennbaren Gas-,
Dampf- oder Flüssigkeitsströme wie Erdgas,
Wasserstoff, Kohlenstoffmonoxid, Methan, Acetylen, Alkohole oder
Kerosin. Allgemein wird jedoch bevorzugt, Brennstoffe mit einem
hohen Gehalt Kohlenstoff enthaltender Komponenten und insbesondere
Kohlenwasserstoffe zu benutzen. Um die Erzeugung heißer Verbrennungsgase
zu erleichtern, kann der Strom des Oxidationsmittels vorgeheizt
werden, etwa auf eine Temperatur zwischen 500 °C und 800 °C.
-
Der
Strom der heißen
Verbrennungsgase fließt
in stromabwärtiger
Richtung von den Zonen 10 und 11 in die Zone 12 und
dann in die Zone 18. Die Richtung des Stroms der heißen Verbrennungsgase
ist in der Figur durch den Pfeil dargestellt. Das den Ruß liefernde
Einsatzmaterial 30 wird sowohl an dem Punkt 32 (der
in der Zone 12 liegt) und gleichzeitig durch eine Sonde 16 hindurch
am Punkt 34 eingeleitet. Im allgemeinen beträgt die eingeleitete
Menge des Einsatzmaterials zwischen etwa 300 und 500 kg/h. Die Entfernung
vom Ende der Zone des abnehmenden Durchmessers zu dem Punkt 32 ist
als F-1 dargestellt. Die Entfernung von dem Punkt 32 stromaufwärts zu dem
Punkt 34 ist als F-2 bezeichnet. Zur Herstellung der Ruße der vorliegenden
Erfindung kann das Einsatzmaterial in einer Menge von etwa 80 Gew.-%
bis etwa 40 Gew.-% am Punkt 32 eingespritzt werden, und
der Rest der Gesamt-Menge von etwa 20 Gew.-% bis etwa 60 Gew.-%
kann am Punkt 34 eingespritzt werden. Vorzugsweise werden
etwa 75 Gew.-% bis etwa 60 Gew.-% der Gesamtmenge des Einsatzmaterials
am Punkt 32 eingespritzt, und der Rest der Gesamtmenge
des Einsatzmaterials von etwa 25 Gew.-% bis etwa 40 Gew.-% wird
am Punkt 34 eingespritzt. In den hierin beschriebenen Beispielen
wurde das Ruß liefernde
Einsatzmaterial 30 in Form mehrerer Strahlen eingespritzt,
die in das Innere des Stroms der heißen Verbrennungsgase eindringen,
um eine hohe Rate des Vermischens und Scherens der heißen Verbrennungsgase und
des Ruß liefernden
Einsatzmaterials sicherzustellen und das Einsatzmaterial rasch und
vollständig
zu zersetzen und in die neuen Ruße der vorliegenden Erfindung
umzuwandeln.
-
Die
Mischung des Ruß liefernden
Einsatzmaterials und der heißen
Verbrennungsgase fließt
in stromabwärtiger
Richtung durch die Zone 12 hindurch in die Reaktionszone 18 hinein.
Die Abschreckung 40, an dem Punkt 42 angeordnet,
bei der Wasser 50 eingespritzt wird, wird angewandt, um
die Pyrolyse des Ruß liefernden
Einsatzmaterials abzubrechen, sobald die neuen Ruße der vorliegenden
Erfindung gebildet sind. Der Punkt 42 kann in jeder beliebigen,
im Stand der Technik bekannten Weise bestimmt werden, um den Ort
der Abschreckung zum Abbruch der Pyrolyse auszuwählen. Eine Methode der Bestimmung
der Position der Abschreckung zum Stoppen der Pyrolyse ist diejenige
durch die Bestimmung des Punktes, an dem ein annehmbarer Wert des
Toluol-Extrakts für
die neuen Werte der vorliegenden Erfindung erzielt worden ist. Der
Wert des Toluol-Extrakts kann mit Hilfe des ASTM-Tests D 1618-83, "Carbon Black Extractables – Toluene
Discoloration",
gemessen werden. Q bezeichnet den Abstand vom Beginn der Zone 18 zu
dem Punkt 42 des Abschreckens und variiert entsprechend
mit dem Ort des Abschreckens.
-
Nachdem
die Mischung der heißen
Verbrennungsgase und des Ruß liefernden
Einsatzmaterials abgeschreckt worden ist, treten die abgekühlten Gase
weiter stromabwärts
in irgendeine geeignete Einrichtung zum Kühlen und Trennen ein, wobei
die Ruße
isoliert werden. Die Trennung der Ruße von dem Gasstrom erfolgt
ohne weiteres durch herkömmliche
Mittel wie etwa einer Fällungseinrichtung,
einem Zyklonabscheider oder einem Schlauchfilter. An diese Abtrennung
kann sich ein Verperlen anschließen, beispielsweise mittels eines
Naßperlgeräts.
-
Die
folgenden Prüfverfahren
werden bei der Bestimmung und Bewertung der analytischen Eigenschaften
der Ruße
der vorliegenden Erfindung und der physikalischen Eigenschaften
der die Ruße
der vorliegenden Erfindung eingearbeitet enthaltenden Gummimassen
angewandt.
-
Die
spezifische Stickstoff-Oberfläche
(N2SA) wurde gemäß ASTM D 3037 bestimmt. Die
Iod-Adsorptions-Zahl der Ruße
(I2-Nr.) wurde gemäß JIS K 6221-1982 bestimmt,
wobei aufgrund der hohen I2-Nr. der Ruße der vorliegenden
Erfindung das Verhältnis
der Iod-Lösung
zu dem Ruß 1
: 100 beträgt.
Der DBP-Wert (Dibutylphthalat-Adsorptionszahl) der Ruß-Perlen
wurde gemäß der in
JIS K 6221-1982 angegebenen Arbeitsweise bestimmt. Der CDBP-Wert
der Ruß-Perlen
wurde gemäß der in
ASTM D 3493 angegebenen Arbeitsweise bestimmt.
-
Der
D-Modus der Ruße
wurde auf folgende Weise bestimmt: Ein Histogramm der STOKES-Durchmesser
der Aggregate der Ruß-Probe über der
relativen Häufigkeit
ihres Auftretens in einer vorgegebenen Probe wird erstellt. Wie
in 2 dargestellt ist, wird eine Gerade (B) vom Gipfel
(A) des Histogramms in einer Richtung parallel zu Y-Achse gezogen,
die die X-Achse im Punkt (C) des Histogramms schneidet. Der Mittelpunkt
(F) der resultierenden Strecke (AC) wird bestimmt, und eine Gerade
(G) wird durch den Mittelpunkt (F) parallel zu der X-Achse gezogen.
Die Gerade (G) schneidet die Verteilungskurve des Histogramms in
den beiden Punkten (D) und (E). Der Wert des STOKES-Durchmessers
am Gipfel der Verteilungskurve {Punkt (A) in 2} ist der
Wert des D-Modus.
-
Die
zur Erzeugung des Histogramms benutzten Daten werden mit Hilfe einer
Tellerzentrifuge wie derjenigen bestimmt, die von Joyce Loebl Co.
Ltd. of Tyne and Wear, United Kingdom, hergestellt wird. Die folgende
Arbeitsweise ist eine Modifizierung der in dem Bedienungshandbuch
der Joyce Loebl Tellerzentrifuge, Aktenreferenz-Nr. DCF 4.008, -veröffentlicht
am 01.02.1985, worauf hier ausdrücklich
Bezug genommen wird, beschriebenen Arbeitsweise, die bei der Bestimmung
der Daten angewandt wurde.
-
Die
Arbeitsweise ist wie folgt. 10 mg einer Ruß-Probe werden in einem Wägegefäß eingewogen
und dann zu 50 cm3 einer Lösung aus
10% absolutem Alkohol und 90% destilliertem Wasser hinzugefügt, die 0,05-prozentig
an dem Tensid NONIDET® P-40 gemacht worden war
(NONIDET® P-40
ist ein eingetragenes Warenzeichen für ein grenzflächenaktives
Mittel, das von der Shell Chemical Co. hergestellt und vertrieben wird).
Die resultierende Suspension wird mit Hilfe von Ultraschall-Energie
15 min dispergiert, wobei ein Sonifier Modell Nr. W 385, hergestellt
und vertrieben von Heat Systems Ultrasonics Inc., Farmingdale, New
York, eingesetzt wurde.
-
Vor
dem Laufenlassen der Zentrifuge werden die folgenden Daten in den
Computer eingegeben, der die Daten von der Tellerzentrifuge aufzeichnet:
- 1. Dichte des Rußes, genommen als 1,86 g/cm3;
- 2. Volumen der Lösung
des in einer Lösung
aus Wasser und Ethanol dispergierten Rußes, das im vorliegenden Fall
0,5 cm3 beträgt;
- 3. Volumen der Schleuderflüssigkeit,
im vorliegenden Fall Wasser, das 10 cm3 beträgt;
- 4. Viskosität
der Schleuderflüssigkeit,
die im vorliegenden Falle als 0,933 mPa·s (cP) bei 23 °C genommen ist;
- 5. Dichte der Schleuderflüssigkeit,
die im vorliegenden Falle 0,9975 g/cm3 bei
23 °C beträgt;
- 6. Tellergeschwindigkeit, die im vorliegenden Fall 8 000 Umdrehungen/min
beträgt;
- 7. Intervall der Datenaufzeichnung, das im vorliegenden Fall
1 s beträgt.
-
Die
Tellerzentrifuge wird bei arbeitendem Stroboskop mit einer Umdrehungszahl
von 8 000/min betrieben. 10 cm3 destilliertes
Wasser werden als Schleuderflüssigkeit
in den rotierenden Teller eingespritzt. Der Trübungswert wird auf 0 gesetzt,
und 1 cm3 der Lösung von 10% absolutem Ethanol
und 90% destilliertem Wasser werden als Puffer-Flüssigkeit
eingespritzt. Die "Cut"- and "Boost"-Knöpfe
der Tellerzentrifuge werden dann so betrieben, daß ein glatter
Konzentrationsgradient zwischen der Schleuderflüssigkeit und der Pufferlösung erzeugt
wird, und der Gradient wird visuell überwacht. Wenn der Gradient
glatt wird, so daß keine
unterscheidbare Grenzfläche
zwischen den beiden Flüssigkeiten
mehr existiert, werden 0,5 cm3 der Lösung des
dispergierten Kohlenstoffs in dem wäßrigen Ethanol in den rotierenden
Teller eingespritzt, und die Datenaufzeichnung wird sofort begonnen.
Falls Strömen
stattfindet, wird der Versuch abgebrochen. Nach dem Einspritzen der
Lösung
des dispergierten Kohlenstoffs in dem wäßrigen Ethanol läßt man den
Teller 20 min rotieren. Nach dem 20-minütigen Schleudern wird der Teller
angehalten, die Temperatur der Schleuderflüssigkeit wird gemessen, und
der Mittelwert der zu Beginn des Durchlaufs und nach Beendigung
des Durchlaufs gemessenen Temperaturen der Schleuderflüssigkeit
wird in den Computer eingegeben, der die Daten von der Tellerzentrifuge aufzeichnet.
Die Daten werden nach der Standard-STOKES-Gleichung analysiert und
auf der Grundlage der nachstehenden Definitionen dargestellt:
Ruß-Aggregat – ein diskretes
starres kolloidales Gebilde, das die kleinste dispergierbare Einheit
ist; es ist aus weitläufig
koaleszierten Teilchen aufgebaut;
STOKES-Durchmesser – der Durchmesser
einer Kugel, die in einem viskosen Medium in einem Zentrifugal- oder
Gravitationsfeld gemäß der STOKES'schen Gleichung sedimentiert.
Ein nicht sphärisches
Objekt wie ein Ruß-Aggregat
kann ebenfalls mit Hilfe des STOKES-Durchmessers dargestellt werden, wenn
es als glatte starre Kugel der gleichen Dichte und Sedimentationsgeschwindigkeit
wie das nicht-sphärische
Objekt betrachtet wird. Der STOKES-Durchmesser wird üblicherweise
in der Einheit Nanometer (nm) angegeben.
Modus (D-Modus zum
Zwecke der Mitteilung) – der
STOKES-Durchmesser am Gipfel-Punkt {Punkt (A) der beigefügten 2}
der Verteilungskurve des STOKES-Durchmessers.
Mittlerer STOKES-Durchmesser
(Dst zum Zwecke der Mitteilung) – der Punkt der Verteilungskurve
des STOKES-Durchmessers,
an dem jeweils 50 Gew.-% der Probe größer und kleiner sind {Punkt
(H) der beigefügten 2};
er bezeichnet demgemäß den Mittelwert
der Bestimmung.
-
Die
in den Beispielen beschriebenen Gummimassen wurden bei 145 °C 30 min
und 50 min vulkanisiert. Die Abrieb-Werte der Gummimassen wurden mit Hilfe
eines Lambourn-Abriebgeräts bestimmt.
Die Probekörper
hatten einen äußeren Durchmesser
von 54,0 mm und eine Dicke von 12,7 mm. Das Schmirgelrad hatte ein
Schleifkorn vom Typ C, eine Körnung
# 80 und einen Bindegrad K. Das relative Schlupf-Verhältnis zwischen
der Oberfläche
des Schmirgelrades und dem Probekörper wurde bei Schlupf-Werten
von 25% und 60% ausgewertet. Der 60%-Wert des relativen Schlupf-Verhältnisses
ist ein Index der heterogenen Abriebbeständigkeit. Die Prüflast betrug
12 kg. Zugegeben wurden 10 g/min Karborund-Korn der Körnung #
100. In den folgenden Beispielen ist der Abrieb-Index das Verhältnis der
Abrieb-Rate einer den Ruß IRB
#6 enthaltenden Kontroll-Zusammensetzung dividiert durch die Abrieb-Rate
einer Zusammensetzung, die unter Verwendung eines speziell bezeichneten
Rußes
der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde, bei dem gleichen Schlupf-Wert.
-
Der
Tangens des Verlusts (tan δ)
der Gummimassen wurde mittels eines visko-elastischen Spektrometers
vom Typ VES-S, hergestellt von Iwamoto Seisakusho Co., bestimmt.
Die Gummi-Probekörper
hatten eine Länge
von 30 mm, eine Breite von 5 mm und eine Dicke von 2 mm. Der Test
wurde bei 70 °C,
einer Frequenz von 10 Hz und einer Verformung von 2% durchgeführt. Die
erhaltenen Ergebnisse sind als Index, relativ zu dem Wert des Rußes IRB
Nr. 6, angegeben.
-
Die
Wirksamkeit und die Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch
die folgenden Beispiele näher
erläutert.
-
Beispiele 1 bis 5
-
Fünf Beispiele
der neuen Ruße
der vorliegenden Erfindung wurden in drei verschiedenen Durchläufen zur
Ruß-Produktion
in einem Reaktor hergestellt, der allgemein hierin beschrieben ist
und in
1 abgebildet ist, wobei die Reaktor-Bedingungen
und die Geometrie angewandt wurden, die in Tabelle 2 aufgeführt sind. Die
Eigenschaften des in jedem Beispiel bei der Verbrennungsreaktion
eingesetzten Brennstofföls
und die Eigenschaften des in jedem Beispiel eingesetzten Einsatzmaterials
sind in Tabelle 1 aufgeführt: Tabelle
1
-
Die
Reaktor-Bedingungen und die Geometrie-Werte sind in der Tabelle
2 angegeben.
-
-
-
Anmerkungen zu Tabelle
2:
-
Die
Angaben "D-1" ... "F-2" sowie "Punkt 32" und "Punkt 34" beziehen sich auf
die 1.
-
Die
Abkürzungen
der Einheiten bedeuten
- gph
- = gallons per hour;
- psi
- = pounds per square
inch;
- kscfh
- = standard cubic feet
per hour, in thousands;
-
Die
in jedem Durchlauf erzeugten Ruße
wurden dann gemäß den hierin
beschriebenen Arbeitsweisen analysiert. Die analytischen Eigenschaften
von jedem der in den Durchläufen
erzeugten Ruße,
den Rußen
von vier Vergleichsbeispielen (Vgl.) sowie einer Probe eines Bezugs-Rußes IRB
#6 sind in Tabelle 3 angegeben.
-
-
Beispiel 6
-
Dieses
Beispiel erläutert
die Verwendung der neuen Ruße
der vorliegenden Erfindung in synthetischen Kautschuk-Zusammensetzungen.
-
Synthetische
Kautschuk-Zusammensetzungen, die die neuen Ruße der vorliegenden Erfindung,
die Ruße
der Vergleichsbeispiele und den Ruß IRB #6 eingearbeitet enthielten
wurden gemäß der in
Tabelle 4 angegebenen Rezeptur hergestellt. Tabelle
4 Synthetische
Kautschuk-Formulierung (ASTM D-3191-1985)
- SBR
- = Styrolbutadien-Kautschuk
- TBBS
- = N-tert-Butyl-2-benzothiazolsulfenamid
-
Jede
der synthetischen Kautschuk-Zusammensetzungen wurde 30 min bei 145 °C gehärtet.
-
Die
Kautschuk-Zusammensetzung A wurde mit dem Ruß von Beispiel 1 hergestellt.
-
Die
Kautschuk-Zusammensetzung B wurde mit dem Ruß von Beispiel 2 hergestellt.
-
Die
Kautschuk-Zusammensetzung C wurde mit dem Ruß von Beispiel 3 hergestellt.
-
Die
Kautschuk-Zusammensetzung D wurde mit dem Ruß von Beispiel 4 hergestellt.
-
Die
Kautschuk-Zusammensetzung E wurde mit dem Ruß von Beispiel 5 hergestellt.
-
Die
Kautschuk-Zusammensetzung F wurde mit dem Ruß von Vergleichsbeispiel 1
hergestellt.
-
Die
Kautschuk-Zusammensetzung G wurde mit dem Ruß von Vergleichsbeispiel 2
hergestellt.
-
Die
Kautschuk-Zusammensetzung H wurde mit dem Ruß von Vergleichsbeispiel 3
hergestellt.
-
Die
Kautschuk-Zusammensetzung I wurde mit dem Ruß von Vergleichsbeispiel 4
hergestellt.
-
Die
Kautschuk-Zusammensetzung J wurde mit dem Ruß IRB #6 hergestellt.
-
Die
Eigenschaften der synthetischen Kautschuk-Zusammensetzungen wurden
dann nach den hierin beschriebenen Arbeitsweisen bewertet. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 5 aufgeführt.
-
-
Diese
Ergebnisse zeigen, daß der
Abrieb-Index (prozentual auf den Ruß IRB #6 bezogen) bei 25% Schlupf
bei den die Ruße
der vorliegenden Erfindung enthaltenden Gummi-Massen A, B, C, D
und E höher
ist als der Abrieb-Index
(prozentual auf den Ruß IRB
#6 bezogen) bei 25 Schlupf der die Ruße der Vergleichsbeispiele
enthaltenden Gummi-Massen F, G, H und I. Demgemäß besitzen die die Ruße der vorliegenden
Erfindung enthaltenden Gummi-Massen
A, B, C, D und E eine verbesserte Abriebfestigkeit im Vergleich
zu den die Ruße
der Vergleichsbeispiele enthaltenden Gummi-Massen F, G, H und I.
-
Die
in der Tabelle 5 aufgeführten
Ergebnisse zeigen auch, daß der
Abrieb-Index (prozentual auf den Ruß IRB #6 bezogen) bei 60% Schlupf
bei den die Ruße
der vorliegenden Erfindung enthaltenden Gummi-Massen A, B, C, D
und E höher
ist als der Abrieb-Index (prozentual auf den Ruß IRB #6 bezogen) bei 60% Schlupf
der die Ruße
der Vergleichsbeispiele enthaltenden Gummi-Massen F, G, H und I.
Demgemäß besitzen die
die Ruße
der vorliegenden Erfindung enthaltenden Gummi-Massen A, B, C, D
und E eine verbesserte heterogene Abriebbeständigkeit im Vergleich zu den
die Ruße
der Vergleichsbeispiele enthaltenden Gummi-Massen F, G, H und I.
-
Die
in Tabelle 5 aufgeführten
Ergebnisse zeigen weiterhin, daß der
tan δ-Index
(prozentual auf den Ruß IRB
#6 bezogen) bei den die Ruße
der vorliegenden Erfindung enthaltenden Gummi-Massen A, B, C, D und
E höher
ist als der tan δ-Index
(prozentual auf den Ruß IRB
#6 bezogen) der die Ruße
der Vergleichsbeispiele enthalten den Gummi-Massen F, G, H und I.
Demgemäß besitzen
die die Ruße
der vorliegenden Erfindung enthaltenden Gummi-Massen A, B, C, D und E ein verbessertes
Griffigkeitsverhalten (eine verbesserte Rollreibung) im Vergleich
zu den die Ruße
der Vergleichsbeispiele enthaltenden Gummi-Massen F, G, H und I.