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DE402836C - Maschine zum Stempeln flacher Gegenstaende, beispielsweise Schugsohlen - Google Patents

Maschine zum Stempeln flacher Gegenstaende, beispielsweise Schugsohlen

Info

Publication number
DE402836C
DE402836C DEU8060D DEU0008060D DE402836C DE 402836 C DE402836 C DE 402836C DE U8060 D DEU8060 D DE U8060D DE U0008060 D DEU0008060 D DE U0008060D DE 402836 C DE402836 C DE 402836C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stamp
workpiece
machine
wheels
stamping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU8060D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Publication date
Priority to DEU8060D priority Critical patent/DE402836C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE402836C publication Critical patent/DE402836C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/14Shoe-finishing machines incorporating marking, printing, or embossing apparatus

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Maschine zum Stempeln flacher Gegenstände, beispielsweise Schuhsohlen. Es ist bei Stempelmaschinen, insbesondere solchen zum Stempeln der Sohlen von Schuhwerk, bekannt, die Stempelung in zwei Arbeitsstufen vorzunehmen, derart, daß zunächst die Maschine entsprechend der Dicke der Sohle eingestellt und dann erst der eigentliche Stempelabdruck hervorgebracht wird. Diese Anordnung dient dem Zweck, bei Werkstücken verschiedener Dicke stets einen gleichmäßigen Stempeldruck zu erzielen. Bei der älteren Einrichtung waren diese beiden Arbeitsstufen auf die beiden beim Stempeln zusammenwirkenden Maschinenteile, nämlich den Stempelkopf und das Werkstückauflager, verteilt, und die nachgiebige Bewegung des Stempelkopfes zum Anpassen an die Werkstückdicke wurde durch eine Reibungsverbindung hervorgebracht.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die beiden Bewegungsstufen dem Werkstückauflager erteilt, so daß der Stempelkopf während des Stempelns vollständig fest bleibt. Dies ergibt die Möglichkeit einer mehr gedrängten Ausführung des Stempelkopfes und der Anbringung größerer Stempelräder. Ferner wird jedes Verrücken der Stempel beim Abdrucken verhindert, so daß der Stempelabdruck stets gerade und in der gewünschten Richtung ausgeprägt wird. Andererseits ist der .Stempelkopf in zwei etwa um 18o° gegeneinander versetzte Stellungen einstellbar, so daß bei jeder gewünschten Stellung des Stempeldruckes die größere Länge des Werkstückes nach vorn zeigt. Beispielsweise kann man, wenn eine Sohle in der Nähe der Ferse gestempelt werden soll, die Typen des Stempelabdruckes in der einen oder anderen Richtung, so daß sie entweder von der Spitze oder der Ferse aus gelesen werden können, abdrücken, ohne daß man die Sohle drehen müßte. Im letzteren Fall müßte für die eine Stellung des Abdruckes die Stempelmaschine über nahezu die ganze Länge der Sohle hinübergreifen, wodurch de Größe der Maschine sehr erhöht würde.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Am Maschinengestell 2, in welchem unten die übliche Kraftwelle gelagert ist, befindet sich ein überhängender Arm 4, in dessen Ende eine Bohrung 6 angebracht ist. In diese Bohrung greift ein zylindrischer Teil io des Stempelkopfes 8 ein. Ein Gewindezapfen i2 am Stempelkopf ist durch einen am Arm 4 festen Ring hindurchgeführt und trägt oben eine Handmutter 16, durch welche die Fläche 18 des Stempelkopfes gegen die untere Fläche des Armes 4 gezogen werden kann. Der Stempelkopf besitzt einen Paßstift 2o, der in eine zweier Bohrungen 22, 24 des Armes 4 eingesetzt werden kann und den Stempelkopf in zwei um 18o' versetzten Stellungen sichert. Nach Lösung d-r Handmutter 16 kann der Stempelkopf so weit gesenkt werden, daß der Stift 2o aus dem Loch 22, 24 heraustritt, worauf eine Drehung des Stempelkopfes möglich ist. Auf einen wagerechten Zapfen 26 des Stempelkopfes sind drei Stempelräder 28 aufgesetzt, die durch einen über das Ende des Zapfens greifenden Haken 32 gehalten werden. Der Haken ist an einem um den Zapfen 36 schwingbaren Arm angebracht und wird durch einen federnden Drücker 38 in Verschlußlage gehalten. Federnde Drücker 42, die in Einschnitte 4o am inneren Rand der. Stempelräder einfallen, sichern die Stempelräder in der richtigen Lage. Die Verdrehung der Stempelräder kann durch ein Zahnrad 44 erleichtert werden, das mit den Stempeln in Eingriff steht und um einen Zapfen 46 mit der Hand gedreht werden kann. Neben den Stempelrädern ist noch ein fester Stempel 48 am Stempelkopf angebracht.
  • Unter dem Stempelkopf ist ein Tisch 5o angebracht, auf welchen die zu stempelnde Sohle aufgelegt wird. Durch einen verstellbaren Anschlag 96, der durch Zapfen 98 und Klemmschraube ioo gesichert wird, wird die Stellung der Sohle auf dem Tisch bestimmt.
  • Der Tisch 5o ist mit einem runden Stiel 5z versehen, der in eine Muffe 54 eingesetzt ist. Die Muffe 54 kann sich um ein kleines Stück in der festen, einen Teil des Gestelles 2 bildenden Lagermuffe 56 verschieben. Eine in die feste Muffe eingesetzte spitze Schraube 6o greift in ein entsprechend gestaltetes Loch 58 der beweglichen Muffe 54 ein und dient zu deren Einstellung. Federn 62 sind in Löcher der Muffe 54 eingesetzt und drücken gegen die Unterseite des Tisches 50, so daß sie diesen anzuheben und die Muffe 54 zu senken streben.
  • In Querschlitze 88 der Muffe 54 ist eine verschiebbare Rolle 86 eingesetzt, die in einen Ausschnitt des Tischstieles 52 eingreift und mit einer Keilfläche go dieses Tisches zusammenwirkt. Eine zweite, etwas mehr der Senkrechten genäherte Keilfläche 84 ist an einem Block 82 angeordnet, der in dem Ausschnitt des Stieles 52 verschiebbar ist. An dem Block 82 ist ein Stift 64 befestigt, der in Schlitze 66 des Stieles 52 und 68 der Muffe 54 hineinfaßt. An den Zapfen 64 greift eine Lenkstange 7o an, deren gegabeltes Ende 72 einen Gleitstein 74 auf einem Exzenterzapfen an der Antriebswelle umfaßt. Eine in eine Bohrung der Lenkstange eingesetzte Feder 78, die sich gegen den Gleitstein stützt, sucht die Lenkstange nach oben zu halten. Unterhalb des Gleitsteins 74 ist noch ein Anschlagklotz 8o zwischen den Enden 72 der Stange 70 angebracht. Auf einem dickeren Teil 76 des Exzenterzapfens ist noch eine Rolle 92 angebracht, die mit der unteren Fläche 94 der Muffe 54 in Berührung treten kann.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die gezeichnete Lage ist die Ruhelage. Das Werkstück wird eingeführt und durch den Anschlag 96 auf dem Tisch 5o eingestellt. Darauf wird die Maschine angelassen und ihre Welle macht eine vollständige Umdrehung.
  • des des ersten Teiles der Umdrehung hebt die Lenkstange 7o den Block 82 an, wobei der Stift 64. eine Aufwärtsbewegung des Tisches 50 unter der Wirkung der Federn 62 zuläßt. Die Muffe 54 bleibt in der unteren, durch Einstellung der spitzen Schraube 6o bestimmten Lage. Die Rolle 86 verschiebt sich unter der Wirkung der Keilfläche 84 nach rechts. Auf diese Weise wird das Werkstück gegen den Stempelkopf nachgiebig angehoben, und wenn es diesen erreicht hat, bleibt der Tisch stehen, und bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Blockes 82 drückt die Keilfläche 84 die Rolle 86 gegen die Keilfläche go, wodurch der Block mit dem Tisch 5o und der Muffe 54 festgekuppelt wird. Bei der weiteren Drehung gibt somit die Feder 78 nach, und durch ihre Spannung wird die Kraft geregelt, mit welcher Tisch, Werkstück und Stempelkopf zusammengepreßt werden. Diese Kraft ist so groß, daß die Teile fest zusammengehalten werden, aber nicht groß genug, um einen Abdruck des Stempels zu erzielen. Bei der weiteren Drehung der Welle kommt dann die Rolle 92 mit der Fläche 94 in Berührung und hebt die Muffe 54 und den durch die Rolle 86 damit unnachgiebig gekuppelten Tisch 5o zwangläufig um ein bestimmtes Stück an. Dabei wird der Stempel auf dem Werkstück abgedrückt, so daß man stets gleich scharfe Stempelung auch bei verschieden dicken und harten Sohlen erzielt. Durch die spitze Schraube 6o wird die Ausgangslage der Muffe 54 und damit die Tiefe des Stempelabdruckes bestimmt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Maschine zum Stempeln flacher Gegenstände, beispielsweise Schuhsohlen, bei welcher die Stempelbewegung in zwei Stufen erfolgt, deren erste von der Dicke des Werkstückes abhängt und deren zweite den Abdruck des Stempels hervorbringt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bewegungsstufen dem Werkstückauflager (5o) erteilt werden, welches das Werkstück zunächst nachgiebig gegen den ortsfesten Stempel (28) anhebt und dann nach der Einstellung gemäß der Werkstückdicke eine unnachgiebige Bewegung ausführt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Stempeln ortsfeste Stempelkopf (8) um etwa i8o° gedreht und in beiden Stellungen gesichert werden kann.
  3. 3. Maschine nach Anspruch = mit einem zur Aufnahme auswechselbarer Stempelräder eingerichteten Stempelkopf, dadurch gekennzeichnet, daß eineschwingbarehakenförmige Klinke (32) über den Aufsteckzapfen (26) der Stempelräder (28) gelegt werden kann, um die Stempelräder in der Arbeitslage zu erhalten und deren leichte Auswechselbarkeit zu ermöglichen.
DEU8060D Maschine zum Stempeln flacher Gegenstaende, beispielsweise Schugsohlen Expired DE402836C (de)

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DE402836C true DE402836C (de) 1924-09-22

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