DE4028147A1 - Magnetaufzeichnungs- und wiedergabegeraet - Google Patents
Magnetaufzeichnungs- und wiedergabegeraetInfo
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Landscapes
- Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Magnetaufzeich
nungs- und Wiedergabegerät mit Schrägspurabtastung, in
welchem ein Magnetkopf zu einer zu dessen Abtastrichtung
rechtwinkligen Bewegung gesteuert wird, um ihn Welligkeiten
einer Aufzeichnungsspur anzupassen, und insbesondere auf
eine Verbesserung der Kopfbewegungssteuerung des Geräts.
In Fig. 8 ist ein Kopfsteuerverfahren eines Magnetaufzeich
nungs- und Wiedergabegeräts veranschaulicht, das beispiels
weise in der JP-OS 45 509/1978 beschrieben ist. Die Fig. 8
zeigt eine feststehende Trommel 1 und eine drehende Trommel
2. Die feststehende Trommel 1 hat eine Führungsnut, entlang
der ein Band 3 abläuft. Im Einsatz steht das Band 3 mit den
Umfangsflächen der feststehenden Trommel 1 und der drehenden
Trommel 2 über ungefähr 190° in Berührung. An der drehenden
Trommel 2 sind im Winkelabstand von 180° zwei Magnetkopf-
Stellvorrichtungen 4a und 4b angebracht, die gemäß Fig. 9
jeweils mit einem Magnetkopf 5 ausgestattet sind.
Ferner zeigt die Fig. 8 einen Kopfverstärker 14 zum Verstär
ken eines Wiedergabesignals aus dem Magnetkopf 5, einen
Hüllkurvengleichrichter 15 zum Erfassen einer Hüllkurve des
frequenzmodulierten Wiedergabesignals als Hüllkurvensignal,
einen A/D-Wandler 16 zum Umsetzen des analogen Hüllkurven
signals in ein digitales Signal, einen Kurvenformgenerator
17 zum Erzeugen eines Grund-Kopfstellsignals bei jeder von
verschiedenartigen Wiedergabearten wie einer schnellen
Suchwiedergabe, eine Nachführsteuereinheit 18 zur automatischen
Spurnachführung, bei der aus dem Grund-Kopfstellsignal des
Kurvenformgenerators 17 und dem Signal des A/D-Wandlers 16
ein Kopfverstellungssignal erzeugt wird, mit dem eine Soll
spur auf dem Band abgetastet wird, einen A/D-Wandler 19 zum
Umsetzen des digitalen Kopfverstellungssignals in ein analo
ges Signal und eine Kopfversetzungs-Treiberstufe 20 für das
Betreiben der Magnetkopf-Stellvorrichtungen 4a und 4b.
Die Magnetkopf-Stellvorrichtungen 4a und 4b bewegen den
jeweiligen Magnetkopf 5 entlang einer zu der Achse der
drehenden Trommel 2 parallelen Linie. Die Fig. 9 zeigt eine
Spule 6 mit einem rohrförmigen Wickelkörper 6a und einer
Wicklung 6b, eine erste Aufhängungsfeder 7a, eine zweite
Aufhängungsfeder 7b, ein erstes Befestigungsteil 8a, das ein
Ende der Spule 6 fest mit der Aufhängungsfeder 7a verbindet,
ein zweites Befestigungsteil 8b, das das andere Ende der
Spule 6 fest mit der Aufhängungsfeder 7b verbindet, ein
rohrförmiges Außenumfangsjoch 9, das aus einem Material mit
hoher Permeabilität besteht und einen Innendurchmesser hat,
der größer als der Durchmesser der Spule 6 ist, plattenför
mige äußere Joche 10a und 10b, die aus einem Material mit
hoher Permeabilität bestehen und die an den einander gegen
überliegenden Enden des Umfangsjochs 9 befestigt sind, und
zylinderförmige Permanentmagnete 11a und 11b. Mit 12 ist ein
mittiger Pol bezeichnet, an dessen gegenüberliegenden Enden
mit einem Klebemittel die Permanentmagnete 11a und 11b
befestigt sind, um einen Magnetkreis zu bilden. Dieser
Magnetkreis ist axial in dem rohrförmigen Joch 9 angeordnet.
Die Spule 6 ist außerhalb des mittigen Pols 12 derart an
geordnet, daß er diesen nicht berührt, und wird von den
Aufhängungsfedern 7a und 7b derart gehalten, daß er axial
bewegbar ist. Mit 13 ist eine Blattfeder bezeichnet, die als
Kopfbefestigungsteil dient, welches an einem Ende mit der
Spule und an dem anderen Ende mit dem Magnetkopf 5 fest
verbunden ist.
Im Betrieb wird ein Ausgangssignal des Magnetkopfs 5 von dem
Kopfverstärker 14 verstärkt, wonach der Hüllkurvengleich
richter 15 die Hüllkurve des Ausgangssignals erfaßt. Dieses
analoge Signal wird bei jedem Abfragezeitpunkt ΔT durch den
A/D-Wandler 16 in ein digitales Signal umgesetzt, das dann
in die Nachführsteuereinheit 18 eingegeben wird.
Währenddessen erzeugt der Kurvenformgenerator 17 ein Grund-
Kopfstellsignal entsprechend der Wiedergabeart wie der
schnellen Suchwiedergabe und führt dieses Grundsignal der
Nachführsteuereinheit 18 zu. In der Nachführsteuereinheit 18
wird aus der Frequenzmodulationssignal-Hüllkurve, die aus
dem Kopfwiedergabesignal erfaßt wird, ein Nachführfehler
bzw. eine Nachführabweichung ermittelt. Die Nachführsteuer
einheit 18 überlagert dann dem von dem Kurvenformgenerator
17 erzeugten Grundsignal ein Korrektursignal in einer Abwei
chungskorrekturrichtung und erzeugt ein Kopfstellsignal.
Dieses Kopfstellsignal wird bei jedem Abfragezeitpunkt ΔT
des D/A-Wandlers 19 ausgegeben. Der D/A-Wandler 19 setzt das
digitale Kopfstellsignal aus der Nachführsteuereinheit 18 in
ein analoges Signal um und gibt dieses an die Treiberstufe
20 ab. Von der Treiberstufe 20 werden die Magnetkopf-Stell
vorrichtungen 4a und 4b entsprechend dem Kopfstellsignal
derart betrieben, daß der jeweilige Magnetkopf 5 zum Folgen
der Sollspur an dem Band bewegt wird. Wenn ein Magnetkopf 5a
die Abtastung an dem Band beendet, beginnt der andere Mag
netkopf 5b abzutasten. Der eine Magnetkopf 5a kehrt dann in
dem in Fig. 10 gestrichelt dargestellten Zeitabschnitt zu
dem Anfangspunkt zurück, z. B. zu der geraden Linie, während
der andere Magnetkopf 5b in dem in Fig. 10 durch eine ausge
zogene Linie dargestellten Zeitabschnitt die Spur an dem
Band abtastet.
Das Kopfstellsignal hat gemäß Fig. 11 bis 13 bei der be
stimmten Wiedergabeart wie der Standwiedergabe, der langsa
men Wiedergabe oder der schnellen Wiedergabe Dreieckkurven
form.
Da jedoch in dem Gerät nach dem Stand der Technik das Band 3
längs der an der feststehenden Trommel ausgebildeten Band
führungsnut abläuft, hängt die Fähigkeit zum Geradehalten
der Aufzeichnungsspur von der Geradlinigkeit der Bandfüh
rungsnut ab. Diese Bandführungsnut ist jedoch nicht vollkom
men gerade, sondern enthält mikroskopisch kleine Krümmungen.
Daher hat die Aufzeichnungsspur an dem Band eine (schlangen
förmige oder wellenförmige) Aufzeichnungslinie, die einem
einzelnen Gerät wegen der bestimmten Form der Bandführungs
nut eigen ist. Infolgedessen kann mit der herkömmlichen
Kopfverstellungssteuerung, die für ein perfektes Ablaufen
ausgelegt ist, keine der Wellenlinie der Aufzeichnungsspur
genau folgende Spurnachführung erreicht werden, falls das
Ausmaß dieser Welligkeit groß ist.
Ferner wird gemäß Fig. 10 bis 13 bei der Kopfsteuerung in
dem Gerät nach dem Stand der Technik auf das Beenden der
Abtastung der Spur an dem Band der Magnetkopf lediglich zu
einem vorbestimmten Anfangspunkt an der Gegenseite des Bands
zurückgeführt, wobei sich in Abhängigkeit von der Art der
Abweichung an dem Abtastanfangspunkt die Geschwindigkeit und
die Beschleunigung plötzlich ändern. Dies verursacht eine
Vibration des Magnetkopfs und damit eine Verschlechterung
der Bildqualität.
Außerdem wird bei der Kopfsteuerung in dem Gerät nach dem
Stand der Technik eine Abweichung des Kopfs aus dem Pegel
einer Hüllkurve des frequenzmodulierten Wiedergabesignals
ermittelt. Da jedoch der Pegel des Hüllkurvensignals nicht
nur infolge einer Spurabweichung, sondern auch durch einen
schlechten Kopfkontakt verringert ist, kann das Ausmaß der
Spurabweichung nicht genau erfaßt werden. Infolgedessen ist
eine fehlerfreie Korrektur der Spurabweichung nicht möglich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Magnet
aufzeichnungs- und Wiedergabegerät zu schaffen, das durch
Aufsummieren einer Abweichung bei jeder wiederholten Abta
stung und durch Nutzung des Umstands, daß eine in regelmäßi
gen Abständen auf einem Band aufgezeichnete Sollspur wieder
holt abgetastet wird, mit einer Lernfunktion zum Anlernen
einer Abweichung für das Korrigieren eines Grund-Kopfstell
signals ausgestattet ist.
Ferner soll mit der Erfindung ein Gerät geschaffen werden,
bei dem an einem Abtastanfangspunkt keinerlei Vibrationen
oder dergleichen auftreten und mit dem daher Bilder hoher
Qualität wiedergegeben werden können.
Weiterhin soll mit der Erfindung ein Gerät geschaffen wer
den, in dem ein durch eine Spurabweichung verursachter
Pegelabfall eines Frequenzmodulations-Hüllkurvensignals von
dem Pegelabfall infolge eines schlechten Kopfkontakts unter
schieden werden kann, so daß eine genaue Korrektur der
Abweichung erreicht werden kann, um ein Bild in hoher Quali
tät zu reproduzieren.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Magnetaufzeich
nungs- und Wiedergabegerät gelöst, das eine Magnetkopf-
Stellvorrichtung, mit der ein an dem Außenumfang einer
drehenden Trommel angebrachter Magnetkopf rechtwinklig zu
seiner Abtastrichtung bewegbar ist, einen Kurvenformgenera
tor für das Erzeugen eines Grund-Kopfstellsignals, einen
Abweichungsdetektor für das Aufnehmen einer Abweichungsgröße
der Abweichung des Magnetkopfs bezüglich einer Soll-Auf
zeichnungsspur eines Magnetbands für jede vorbestimmte
Periode gemäß einem Wiedergabesignal des Magnetkopfs, einen
Abweichungssammelspeicher zum Ansammeln der Abweichung für
eine jede neue Abtastung und für das Speichern der Abwei
chung je Abfragezeit und eine Kopfstellsignal-Aufbereitungs
einheit aufweist, die das Grund-Kopfstellsignal derart
korrigiert, daß die angesammelte und gespeicherte Abwei
chungsgröße zu "0" wird, und die ein Versetzungssignal für
die Ausführung bereitstellt.
Da mit dieser Gestaltung ein Kopfstellsignal derart aufbe
reitet wird, daß die zuvor angesammelte Abweichungsgröße zu
"0" wird, wird bei der Wiederholung der Wiedergabeabtastung
der Fehler auf ein Mindestmaß herabgesetzt, wodurch eine
hohe Bildqualität erreicht wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Blockdarstellung, die ein
Kopfsteuersystem des Magnetaufzeichnungs- und Wiedergabege
räts gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel zeigt.
Fig. 2 ist eine der Fig. 1 gleichartige
Blockdarstellung und zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel.
Fig. 3 ist eine den Fig. 1 und 2 gleichartige
Blockdarstellung und zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel.
Fig. 4a und 4b sind Darstellungen von typi
schen Hüllkurvenformen.
Fig. 5 ist eine den Fig. 1 bis 3 gleichartige
Blockdarstellung und zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel.
Fig. 6 ist eine den Fig. 1 bis 3 und 5
gleichartige Blockdarstellung und zeigt ein fünftes Ausfüh
rungsbeispiel.
Fig. 7 ist ein Ablaufdiagramm eines von einer
Spurabweichungs-Erfassungseinheit auszuführenden Prozesses.
Fig. 8 ist eine Blockdarstellung eines Kopf
steuersystems eines herkömmlichen Geräts.
Fig. 9 ist eine ausführliche Schnittansicht
einer Magnetkopf-Stellvorrichtung.
Fig. 10 bis 13 zeigen jeweils verschiedenar
tige typische Kopfverstellungsmuster.
Die Fig. 1 zeigt ein Kopfsteuersystem des Magnetaufzeich
nungs- und Wiedergabegeräts gemäß einem ersten Ausführungs
beispiel. In den Fig. 1 und 8 sind gleichartige Teile mit
den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. In der Fig. 1 ist mit
21 ein Spurabweichungs-Sammelspeicher zum Summieren einer
Größe der Spurabweichung eines Magnetkopfs für eine jede
neue Abtastung und zum Speichern der Spurabweichungsgröße
bei jeder Abfragezeit bezeichnet. Der Sammelspeicher 21 ist
mit einer Spurabweichungs-Erfassungseinheit 21a für das
Ermitteln der Größe der Abweichung des Magnetkopfs 5 von
einer Soll-Aufzeichnungsspur aus einer von dem Hüllkurven
gleichrichter 15 abgegebenen Frequenzmodulations-Hüllkurve
ausgestattet. 22 ist eine Kopfstellsignal-Aufbereitungs
einheit für das Korrigieren eines Grund-Kopfstellsignals aus
dem Kurvenformgenerator 17 und für das Aufbereiten eines
Ausführungs-Kopfstellsignals derart, daß die angesammelte
Spurversetzungsgröße zu "0" wird.
Im Betrieb wird wie bei dem Stand der Technik durch den
Kopfverstärker 14 ein Wiedergabesignal aus dem Magnetkopf 5
verstärkt und durch den Hüllkurvengleichrichter 15 die
Hüllkurve des Signals erfaßt. Dieses analoge Signal wird bei
jedem Abfragezeitpunkt ΔT durch den A/D-Wandler 16 in ein
digitales Signal umgesetzt, das dem Spurabweichungs-Sammel
speicher 21 zugeführt wird. In dem Sammelspeicher 21 wird zu
jedem Abfragezeitpunkt für eine jede neue Abtastung eine
Spurabweichungsgröße e(k×Δ T) der Abweichung des Magnetkopfs
von der Sollspur gemäß der nachstehenden Gleichung (1)
aufaddiert und gespeichert, wobei k die Anzahl der Abfrage
zeitpunkte ist und j die Anzahl ausgeführter Abtastungen
ist.
In die Kopfstellsignal-Aufbereitungseinheit 22 werden ein
von dem Kurvenformgenerator abgegebenes Kopfstellsignal
Xd(k×Δ T) und die in dem Sammelspeicher 21 gespeicherte Abwei
chungssumme ADERRj(k×Δ T) eingegeben. Die Kopfstellsignal-
Aufbereitungseinheit 22 berechnet ein nächstes bzw. j-tes
Ausführungs-Kopfstellsignal Xcj(k×Δ T) gemäß der nachstehenden
Gleichung (2) mit einem Anlernsteuerungs-Verstärkungsfaktor
γ und gibt das Ergebnis an den D/A-Wandler 19 ab.
Xcj(k · ΔT) = Xd(k · ΔT) + γ ADERRj-1 (k · ΔT) (2)
Der D/A-Wandler 19 setzt dieses digitale Signal aus der
Kopfstellsignal-Aufbereitungseinheit 22 in ein analoges
Signal um und gibt dieses an die Kopfversetzungs-Treiber
stufe 20 ab. Die Treiberstufe 20 führt der Spule der Magnet
kopf-Stellvorrichtung 4 einen dem Kopfstellsignal entspre
chenden Strom zu, wodurch der Magnetkopf 5 bewegt bzw.
versetzt wird. Unter Versetzung des Magnetkopfs wird die
j-te Abtastung vorgenommen. Das dabei von dem Magnetkopf
abgegebene Ausgangssignal wird wieder durch den Kopfverstär
ker 14 verstärkt und dann gleichgerichtet. Die vorstehend
beschriebenen Prozesse werden aufeinanderfolgend wiederholt.
Da gemäß der vorstehenden Erläuterung bei jeder neuen Abta
stung die Abweichung e(k×Δ T) über die Zeit aufaddiert und
gespeichert wird, konvergiert die summierte und gespeicherte
Abweichung ADERRj-1(k×Δ T) auf einen bestimmten Wert. D. h., da
das Grund-Kopfstellsignal Xd(k×Δ T) derart zu dem Ausführungs-
Kopfstellsignal Xcj(k×Δ T) korrigiert wird, daß die ermittelte
Abweichung zu "0" wird, wird der Magnetkopf 5 auf genaue
Weise einer Sollspur nachgeführt. Daher wird die Abweichung
e(k×Δ T) allmählich zu "0", so daß sich die Abweichung
ADERRj-1(k×Δ T) nicht ändert, wenn die Abweichung summiert
wird.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel sind die Bauelemente für
den Kurvenformgenerator 17, den Spurabweichungs-Sammelspei
cher 21 und die Kopfstellsignal-Aufbereitungseinheit 22
voneinander unabhängige gesonderte Bauelemente. Diese Bau
elemente können jedoch durch ein einzelnes Bauelement wie
einen Mikrocomputer ersetzt werden. Es besteht daher keine
Einschränkung auf das dargestellte Beispiel.
Da das Kopfsteuersystem gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
derart ausgelegt ist, daß ein Kopfstellsignal nur unter
Heranziehen der in der vorangehenden Zeit angesammelten
Spurabweichung bestimmt wird, wird das Ausmaß der Spurabwei
chung verringert, sobald die Wiedergabeabtastung wiederholt
wird. Der Verhältnisanteil der Verringerung der Spurabwei
chung ist jedoch gering und es besteht eine Begrenzung
hinsichtlich der Genauigkeit.
Die Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel, bei dem
ein Fehler bzw. eine Abweichung schnell konvergiert, wodurch
eine bessere Bildqualität erzielt wird. In den Fig. 1 und 2
sind gleichartige Teile mit den gleichen Bezugszeichen
bezeichnet. In Fig. 2 ist mit 23 ein Kurvenformspeicher zum
Speichern eines Hüllkurvenwerts zu jedem Abfragezeitpunkt Δ T
bezeichnet. Der Kurvenformspeicher 23 speichert die Wieder
gabesignale der Magnetköpfe 5a und 5b, zwischen denen bei
jeder Drehung der drehenden Trommel 2 um 180° umgeschaltet
wird. Hier bedeutet in der Beschreibung der Ausdruck "Wie
dergabesignal" ein Signal, das von dem Magnetkopf 5a oder 5b
an einem Kontaktbereich abzunehmen ist, an dem die drehende
Trommel 2 über einen Winkel von mehr als 180° mit dem Mag
netband 3 in Berührung ist, und das tatsächlich als Wieder
gabesignal benutzt wird. Mit 24 ist ein Phasenschieber für
das Vorversetzen der Phase einer Kurvenform um eine vorbe
stimmte Abfragezeit zur Abgabe einer Vorausinformation
bezeichnet.
Im Betrieb wird wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel das
Wiedergabesignal aus dem Magnetkopf 5 durch den Kopfverstär
ker 14 verstärkt und durch den Hüllkurvengleichrichter 15
die Hüllkurve des Signals erfaßt. Dieses analoge Signal wird
zu jedem Abfragezeitpunkt Δ T durch den A/D-Wandler 16 in ein
digitales Signal umgesetzt, das dem Kurvenformspeicher 23
zugeführt wird. In dem Phasenschieber 24 wird eine zu diesem
Zeitpunkt, z. B. bei der (j-1)-ten Ausführung im Kurvenform
speicher 23 gespeicherte Hüllkurve um eine beispielsweise
der Abfragezeit entsprechende vorbestimmte Phasenverschie
bungszeit (Ktau×Δ T) vorversetzt und dem Spurabweichungs-
Sammelspeicher 21 zugeführt. Daher wird in dem Sammelspei
cher 21 eine vorangehende Spurabweichung summiert und ge
speichert, die statt durch die Gleichung (1) nunmehr durch
die nachstehende Gleichung (3) bestimmt ist.
Bei diesem Algorithmus fällt die vorverlegte Spurabwei
chungsinformation zwar an dem Abschlußende weg, jedoch
sollte sie als "0" oder konstanter Wert berücksichtigt
werden.
Darauffolgend wird wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
für die Verstellung des Magnetkopfs 5 über den D/A-Wandler
19 und die Treiberstufe 20 das Ausführungs-Kopfstellsignal
Xcj(k×Δ T) berechnet. Diese Prozesse werden aufeinanderfolgend
wiederholt.
Da bei diesem Ausführungsbeispiel das Kopfstellsignal ausge
hend von der Abweichung des Ausführungsmusters berechnet
wird, die von dem Kurvenformspeicher und dem Phasenschieber
summiert bzw. vorverlegt wird, kann der Fehler bzw. die
Abweichung schnell konvergieren, so daß ein Bild höherer
Qualität erzielt wird.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel sind die Bauelemente für
den Kurvenformgenerator 17, den Spurabweichungs-Sammel
speicher 21, die Kopfstellsignal-Aufbereitungseinheit 22,
den Kurvenformspeicher 23 und den Phasenschieber 24 jeweils
voneinander unabhängige gesonderte Bauelemente. In der
Praxis können jedoch diese Bauelemente durch ein einzelnes
Element wie einem Mikrocomputer ersetzt werden. Es besteht
daher keine Einschränkung auf das dargestellte Beispiel.
Da bei dem Kopfsteuersystem gemäß dem zweiten Ausführungs
beispiel die Vorausinformation für die Phasenverschiebungs
zeit an dem Ende entfällt, wird das System unter dem Ansatz
benutzt, daß der Fehler bzw. die Abweichung konstant ist.
Infolgedessen ist es schwierig, in der Endzeit eine allzu
hohe Verbesserung der Genauigkeit zu erzielen.
Die Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel, bei dem
eine Abweichung schnell konvergieren kann, wodurch eine
höhere Bildqualität erreicht wird. In den Fig. 2 und 3 sind
gleichartige Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeich
net. In Fig. 3 ist mit 25 ein Kopfverstärker für eine Feh
lererfassung bezeichnet, bei der jedes Wiedergabesignal für
den mit dem Magnetkopf in Berührung stehenden Bandabschnitt
aufgenommen wird, während mit 26 ein Fehlererfassungs-Hüll
kurvengleichrichter für das Erfassen einer Hüllkurve dieses
Wiedergabesignals bezeichnet ist. Der Fehlererfassungs-Kopf
verstärker 25 und der Fehlererfassungs-Hüllkurvengleichrich
ter 26 bilden zusammen eine Überschußsignal-Erfassungsein
heit zum Erfassen eines nicht genutzten Signals. Mit 23 ist
der Kurvenformspeicher für das Speichern eines über den
A/D-Wandler 16 eingegebenen Hüllkurvensignals bezeichnet.
Es wird nun die Funktion bei dem dritten Ausführungsbeispiel
beschrieben, die grundlegend derjenigen bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel gleichartig ist. In dem Gerät nach dem
Stand der Technik wird das Magnetband 3 auf einem Winkel von
190° an die Trommeln 1 und 2 angelegt, wobei der tatsächlich
nutzbare Winkel für einen jeden Kanal 180° ist. Daher wird
nur das Signal für den Winkel 180° herausgegriffen und gemäß
Fig. 4b von dem Hüllkurvengleichrichter 15 eine Hüllkurven
form abgegeben, die aus den Signalen für Kanäle ch1 und ch2
zusammengesetzt ist, welche abwechselnd für jeweils 16,7 ms
aneinander anschließen. Aus diesem Grund kann bei dem zwei
ten Ausführungsbeispiel die Vorausinformation an dem Endab
schnitt nicht benutzt werden. Daher können bei dem dritten
Ausführungsbeispiel mittels des Fehlererfassungs-Kopfver
stärkers 25 und des Fehlererfassungs-Hüllkurvengleichrich
ters 26 alle auf dem Band aufgezeichneten Informationen
abgenommen werden, insbesondere die überschüssigen bzw.
nicht genutzten Wiedergabesignale, die jeweils an die Wie
dergabesignale ch1 und ch2 anschließen, welche tatsächlich
als Wiedergabesignale genutzt werden. Diese überschüssigen
Wiedergabesignale werden dann in dem Kurvenformspeicher 23
gespeichert. Infolgedessen werden bei dem Speichern der
gemäß der Gleichung (3) summierten Abweichungen auch die
Informationen an dem Endabschnitt eingegeben.
Da auf diese Weise bei dem dritten Ausführungsbeispiel alle
Informationen auf dem angelegten Band erfaßt werden, kann
der tatsächliche vorverlegte Fehler auch an dem Endabschnitt
herangezogen werden, wodurch die Genauigkeit an dem Endab
schnitt verbessert wird, um eine höhere Bildqualität zu
erreichen.
Da bei diesem Ausführungsbeispiel der tatsächlich nutzbare
Winkel für einen jeden Kanal ausreichend ist, ein Bild
wiederzugeben, sind der weitere Kopfverstärker und der
weitere Hüllkurvengleichrichter für die Fehlererfassung
vorgesehen, um alle Informationen von dem angelegten Band zu
erhalten. Es können jedoch ein einzelner Kopfverstärker und
ein einzelner Hüllkurvengleichrichter beide Funktionen
ausführen.
Die Fig. 5 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel. In den
Fig. 1 und 5 sind gleichartige Teile mit den gleichen Be
zugszeichen bezeichnet. In Fig. 5 ist mit 27 eine nachste
hend als Anfangspunkt-Steuereinheit bezeichnete Anfangs
punktsteuerungs-Kopfstellsignal-Aufbereitungseinheit be
zeichnet, die ausgehend von dem Ausführungs-Kopfstellsignal
aus der Kopfstellsignal-Aufbereitungseinheit 22 ein Kopf
stellsignal für die wiedergabelose Trommelseite bzw. Trom
melrückseite abgibt. Dieses Rückseiten-Kopfstellsignal wird
über einen D/A-Wandler 19a an die Kopfverstellungs-Treiber
stufe 20 abgegeben. Die Treiberstufe 20 bewegt und steuert
den Magnetkopf an der Wiedergabeseite, z. B. den Magnetkopf
5a gemäß einem Wiedergabeseiten-Kopfstellsignal und den
Magnetkopf an der wiedergabelosen Seite, z. B. den Magnetkopf 5b
gemäß dem Rückseiten-Kopfstellsignal. Durch diese Steue
rung des rückseitigen Magnetkopfs wird dieser stoßfrei auf
den Anfangspunkt für die Wiedergabe gebracht. Die Steuerun
gen der Köpfe an der Wiedergabeseite und an der Rückseite
werden abwechselnd in Abhängigkeit von den Winkelstellungen
der Köpfe ausgeführt. Vorzugsweise sollte die Kopfbewegung
an der wiedergabelosen Seite bzw. der Rückseite derart
gesteuert werden, daß der Wiedergabe-Endpunkt stoßfrei mit
dem Anfangspunkt zusammentrifft.
Es wird nun die Funktion bei dem vierten Ausführungsbeispiel
beschrieben, die grundlegend der Funktion bei dem ersten
Ausführungsbeispiel gleichartig ist. Bei diesem vierten
Ausführungsbeispiel wird anders als bei dem ersten Ausfüh
rungsbeispiel das Kopfstellsignal aus der Kopfstellsignal-Auf
bereitungseinheit 22 dem D/A-Wandler 19 und der Anfangs
punkt-Steuereinheit 27 zugeführt. Die Anfangspunkt-Steuer
einheit 27 ermittelt ausgehend von dem Kopfstellsignal für
den wiedergabeseitigen Kopf aus der Kopfstellsignal-Aufbe
reitungseinheit 22 jeweils an einem jeden Anfangspunkt und
an einem jeden Endpunkt der Kopfverstellung die Lage, die
Geschwindigkeit und die Beschleunigung beispielsweise durch
numerisches Differenzieren.
Die Anfangspunkt-Steuereinheit 27 ermittelt damit eine
Kurvenform über 16,7 ms, die der Lage, der Geschwindigkeit
und der Beschleunigung an dem jeweiligen Anfangspunkt und
dem jeweiligen Endpunkt entspricht, als eine Interpolations
kurvenform wie beispielsweise eine Kurvenform gemäß einer
sechsdimensionalen Gleichung bezüglich der Zeit. Die Trei
berstufe 20 verbindet das Rückseiten-Kopfstellsignal mit dem
Wiedergabeseiten-Kopfstellsignal und steuert damit die Lage
des Magnetkopfs über jede vollständige Umdrehung der drehen
den Trommel.
Bei dem dargestellten Beispiel ist die Anfangspunkt-Steuer
einheit 27 gesondert vorgesehen. Alternativ kann die An
fangspunktsteuerung in der Kopfstellsignal-Aufbereitungsein
heit 22 vorgenommen werden.
Ferner wird bei dem vierten Ausführungsbeispiel ein Rücksei
tenmuster derart festgelegt, daß hinsichtlich der Bedingun
gen für die Lage, die Geschwindigkeit und die Beschleunigung
ein stoßfreier Übergang zwischen dem Anfangspunkt und dem
Endpunkt erreicht wird. Alternativ kann der Übergang auch
nur hinsichtlich der Lage und der Geschwindigkeit herbeige
führt werden. Andererseits kann der Übergang an Variablen
mit einer Dimension herbeigeführt werden, die höher als die
Beschleunigung ist.
Das vorstehend beschriebene vierte Ausführungsbeispiel
stellt eine Erweiterung des ersten Ausführungsbeispiels dar.
Die Gestaltung gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel kann
auch bei dem zweiten und dritten Ausführungsbeispiel dadurch
angewandt werden, daß eine Korrektureinheit für ein Rücksei
ten-Versetzungsmuster hinzugefügt wird. Die Gestaltung ist
auch bei dem Gerät gemäß dem Stand der Technik anwendbar.
Die Fig. 6 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel. In den
Fig. 1 und 6 sind gleichartige Teile mit den gleichen Be
zugszeichen bezeichnet. In Fig. 6 ist mit 28 eine Hüllkur
venmuster-Datenbank bezeichnet, in der verschiedenartige
Hüllkurvenmuster gespeichert sind, die durch andere Ursachen
als durch eine Spurabweichung entstehen; mit 29 ist ein
Wiedergabesignalfehler-Detektor bezeichnet, der ein Wieder
gabesignal, das nicht den Mustern in der Datenbank 28 ent
spricht, durch Vergleichen des gegenwärtigen Hüllkurvenmu
sters aus einem Kurvenformspeicher 23 mit den Mustern in der
Hüllkurvenmuster-Datenbank 28 und durch darauffolgendes
Unterscheiden zwischen einem auf die Spurabweichung zurück
zuführenden Pegelabfall der Hüllkurve und einem auf anderen
Ursachen beruhenden Pegelabfall der Hüllkurve ermittelt.
Mittels dieses ungenutzten Wiedergabesignals kann die Spur
abweichungs-Erfassungseinheit 21a eine Spurabweichung bzw.
einen Nachführfehler genau erfassen.
Es wird nun die Funktion bei dem fünften Ausführungsbeispiel
beschrieben, die grundlegend der Funktion bei dem ersten
Ausführungsbeispiel gleichartig ist. Bei diesem fünften
Ausführungsbeispiel wird anders als bei dem ersten Ausfüh
rungsbeispiel das von dem A/D-Wandler 16 umgesetzte Signal
dem Sammelspeicher 21 nicht direkt, sondern über den Kurven
formspeicher 23 und den Wiedergabesignalfehler-Detektor 29
zugeführt.
Der Kurvenformspeicher 23 empfängt zu jedem Abfragezeitpunkt
Δ T ein Signal aus dem A/D-Wandler 16 und speichert die
Hüllkurvenform des Signals. Die gespeicherte Kurvenform wird
dem Wiedergabesignalfehler-Detektor 29 zugeführt. Von dem
Wiedergabesignalfehler-Detektor 29 wird gemäß der Darstel
lung im Ablaufdiagramm in Fig. 7 ein unpassendes bzw. nicht
entsprechendes Wiedergabesignal ermittelt, das dem Spurab
weichungs-Sammelspeicher 21 zugeführt wird.
Im einzelnen wird bei einem Schritt 30 eine Variable N auf
"1" eingestellt, die ein eventuell identisches Muster an
gibt, und es wird eine Anfangseinstellung der Hüllkurvenmu
ster-Datenbank 28 vorgenommen. Dann wird bei einem Schritt
31 aus dem Kurvenformspeicher 23 ein Ziel- bzw. Untersu
chungshüllkurvenmuster eingegeben. Bei einem Schritt 32 wird
ermittelt, ob N gleich "1" ist oder nicht. Wenn dies der
Fall ist, wird bei einem Schritt 33 aus der Hüllkurvenmu
ster-Datenbank 28 ein Modellhüllkurvenmuster eingegeben,
dessen Pegel aus einem anderen Grund als durch Spurabwei
chung verringert ist. Bei einem Schritt 34 wird ermittelt,
ob das Untersuchungshüllkurvenmuster und das Modellhüllkur
venmuster einander ähnlich sind oder nicht. Wenn dies nicht
der Fall ist, wird bei einem Schritt 35 eine Abfrage herbei
geführt. Falls noch nicht die ganze Datenbank abgefragt
worden ist, wird das Modellhüllkurvenmuster bei einem
Schritt 36 gegen ein anderes ausgewechselt und wieder bei
dem Schritt 33 eingegeben, wonach die gleiche Bewertung
wiederholt wird. Falls die Datenbank vollständig abgefragt
worden ist, wird bei einem Schritt 38 ein Spurabweichungs
fehler an der Untersuchungshüllkurvenform festgestellt, da
der Pegelabfall des Untersuchungshüllkurvenmusters nicht auf
einen anderen Grund als die Spurabweichung zurückzuführen
ist, und es wird dann bei einem Schritt 39 die untersuchte
Hüllkurvenform an den Spurabweichungs-Sammelspeicher 21
abgegeben.
Gemäß der Angabe bei dem Schritt 40 sind die nachfolgenden
Vorgänge den vorangehend beschriebenen gleichartig. Falls
bei dem Schritt 34 das Untersuchungshüllkurvenmuster und das
Modellhüllkurvenmuster einander gleich oder ähnlich sind,
wird das Muster bei einem Schritt 37 als vorangehendes
Muster gespeichert, wonach nach dem Erhöhen von N um "1" die
Schritte 38, 39 und 40 ausgeführt werden. Falls bei dem
Schritt 32 N nicht gleich "1" ist, wird bei einem Schritt 41
ermittelt, ob der Abschnitt des Untersuchungshüllkurvenmu
sters, der mit dem Abschnitt des als ähnlich bewerteten
Modellmusters identisch ist und an dem der Pegel aus einem
anderen Grund als durch Spurabweichung verringert ist (wobei
in dem Modellmuster von vorneherein der Abschnitt bekannt
ist, an dem der Pegel aus einem anderen Grund als durch
Spurabweichung verringert ist), sich zu einem vorangehenden
Muster geändert hat. Falls sich der Abschnitt derart geän
dert hat, wird wegen des auf der Spurabweichung beruhenden
Pegelabfalls bei einem Schritt 42 N auf "1" zurückgestellt,
wonach die Schritte 38, 39 und 40 ausgeführt werden. Falls
bei dem Schritt 41 sich der Abschnitt nicht geändert hat, an
dem der Pegel aus einem anderen Grund als durch Spurabwei
chung verringert ist, wird der Pegelabfall an diesem Ab
schnitt als auf den von der Spurabweichung verschiedenen
Grund zurückzuführen betrachtet, so daß bei einem Schritt 43
der Fehler dieses Abschnitts als Bezugswert festgelegt wird
und auf gleiche Weise wie bei dem Schritt 38 der Nachführ
fehler der anderen Abschnitte ermittelt und bei dem Schritt
39 an den Spurabweichungs-Sammelspeicher 21 abgegeben wird.
Darauffolgend werden die vorstehend beschriebenen Prozesse
wiederholt.
Da bei dem fünften Ausführungsbeispiel ein Bezugssignal
ausgegeben wird, falls der Pegelabfall auf einen anderen
Grund als auf die Spurabweichung zurückzuführen ist, wird
damit jegliche Möglichkeit ausgeschaltet, daß die Spurabwei
chung gemäß einem ungenauen bzw. falschen Fehlersignal
korrigiert werden könnte, und auf diese Weise eine hohe
Bildqualität erreicht.
Ferner sind verschiedenerlei Arten von Hüllkurvenmustern, an
denen der Hüllkurvenpegel wegen einer anderen Ursache als
die Spurabweichung verringert ist, in Form einer Datenbank
gespeichert, von der ausgehend es möglich ist, eine Unter
scheidung zwischen einer auf die Spurabweichung zurückzufüh
renden Pegelabsenkung und einer auf einen anderem Grund als
die Spurabweichung zurückzuführenden Pegelabsenkung ermög
licht ist. Die erfindungsgemäße Gestaltung ist jedoch kei
neswegs auf dieses besondere Beispiel beschränkt.
Weiterhin ist zwar das fünfte Ausführungsbeispiel als eine
Erweiterung des ersten Ausführungsbeispiels beschrieben,
jedoch kann diese erfindungsgemäße Gestaltung gleichermaßen
bei dem zweiten, dem dritten oder dem vierten Ausführungs
beispiel angewandt werden. Ferner kann diese Gestaltung auch
bei dem Gerät nach dem Stand der Technik angewandt werden.
Da erfindungsgemäß teilweise deshalb, weil der Spurabwei
chungs-Sammelspeicher die Abweichung des Magnetkopfs von der
Spur aufsummiert und speichert, und teilweise deshalb, weil
die Aufbereitungseinheit eine Kopfverstellungskurve von der
vorangehenden Abweichung ausgehend berechnet, wird die
Spurabweichung fortschreitend mit der Wiederholung der
Wiedergabeabtastung auf ein Mindestmaß herabgesetzt, wodurch
eine hohe Bildqualität erreicht wird.
Da ferner das Kopfstellsignal für die Wiedergabeseite und
dasjenige für die Rückseite stoßfrei aneinander angeschlos
sen werden, entsteht an dem Bewegungsänderungspunkt keine
Vibration oder dergleichen, wodurch eine hohe Bildqualität
gewährleistet ist.
Da außerdem ein Bezugssignal nur für einen Pegelabfall
ausgegeben wird, der aus einem anderen Grund als durch die
Spurabweichung entsteht, besteht keinerlei Möglichkeit, daß
die Spurabweichung gemäß einem falschen bzw. ungenauen
Fehlersignal korrigiert wird, so daß damit eine hohe Bild
qualität gewährleistet ist.
Es wird ein Magnetaufzeichnungs- und Wiedergabegerät mit
Schrägspurabtastung wie ein Videobandgerät oder ein Digital-Ton
bandgerät angegeben, in welchem ein Magnetkopf derart
gesteuert wird, daß er rechtwinklig zu seiner Abtastrichtung
bewegt wird, um der Welligkeit einer Aufzeichnungsspur zu
folgen. Für diese gesteuerte Bewegung enthält das Gerät
einen Bezugssignalspeicher für das Speichern eines Kopfab
weichungssignals, das bei der Ausgabe aus einer Kopfstell
signal-Aufbereitungseinheit erreicht wird, als Bezugssignal
während einer nächsten Berechnung. Mit dieser Gestaltung ist
bei der Steuerung der Bewegung des Magnetkopfs für eine
jeweilige Aufzeichnungsspur ermöglicht, von dem Bezugssignal
ausgehend eine Lageabweichung des Magnetkopfs zu korrigie
ren, wobei auf diese Weise die Konvergenz der Abweichung
verstärkt wird.
Claims (7)
1. Magnetaufzeichnungs- und Wiedergabegerät,
gekennzeichnet durch,
eine Magnetkopf-Stellvorrichtung (4a, 4b, 19, 20), mit der ein an einem Außenumfang einer umlaufenden Trommel (2) angebrachter Magnetkopf (5) rechtwinklig zu dessen Abtast richtung bewegbar ist,
einen Kurvenformgenerator (17) zum Erzeugen eines Grund-Kopfstellsignals,
einen Spurabweichungsdetektor (21a) zum Abfragen einer Größe der Abweichung des Magnetkopfs in bezug auf eine Soll- Aufzeichnungsspur eines Magnetbands (3) für jede vorbestimm te Periode gemäß einem Wiedergabesignal des Magnetkopfs,
einen Spurabweichungs-Sammelspeicher (21) zum Ansammeln der Abweichung für eine jede neue Abtastung und zum Spei chern der Abweichung je Abfragezeit und
eine Kopfstellsignal-Aufbereitungseinheit (22), die das Grund-Kopfstellsignal derart korrigiert, daß das angesammel te und gespeicherte Abweichungsausmaß zu "0" wird, und die ein Ausführungs-Stellsignal berechnet.
eine Magnetkopf-Stellvorrichtung (4a, 4b, 19, 20), mit der ein an einem Außenumfang einer umlaufenden Trommel (2) angebrachter Magnetkopf (5) rechtwinklig zu dessen Abtast richtung bewegbar ist,
einen Kurvenformgenerator (17) zum Erzeugen eines Grund-Kopfstellsignals,
einen Spurabweichungsdetektor (21a) zum Abfragen einer Größe der Abweichung des Magnetkopfs in bezug auf eine Soll- Aufzeichnungsspur eines Magnetbands (3) für jede vorbestimm te Periode gemäß einem Wiedergabesignal des Magnetkopfs,
einen Spurabweichungs-Sammelspeicher (21) zum Ansammeln der Abweichung für eine jede neue Abtastung und zum Spei chern der Abweichung je Abfragezeit und
eine Kopfstellsignal-Aufbereitungseinheit (22), die das Grund-Kopfstellsignal derart korrigiert, daß das angesammel te und gespeicherte Abweichungsausmaß zu "0" wird, und die ein Ausführungs-Stellsignal berechnet.
2. Magnetaufzeichnungs- und Wiedergabegerät,
gekennzeichnet durch,
eine Magnetkopf-Stellvorrichtung (4a, 4b, 19, 20), mit der ein an einem Außenumfang einer umlaufenden Trommel (2) angebrachter Magnetkopf (5) rechtwinklig zu dessen Abtast richtung bewegbar ist,
eine Muster-Datenbank (28), in der eine Vielzahl von Modellmustern für Pegeländerungen eines Wiedergabesignals des Magnetkopfs gespeichert ist,
einen Wiedergabesignalfehler-Detektor (29), der durch Vergleichen der Modellmuster mit dem tatsächlich erhaltenen Wiedergabesignal ein Wiedergabesignal ermittelt, das nicht den Modellmustern ähnlich ist,
einen Spurabweichungsdetektor (21a) zum Abfragen einer Größe der Abweichung des Magnetkopfs in bezug auf eine Soll- Aufzeichnungsspur eines Magnetbands (3) für jede vorbestimm te Periode gemäß dem erfaßten unähnlichen Wiedergabesignal,
einen Spurabweichungs-Sammelspeicher (21) zum Ansammeln der Abweichung für eine jede neue Abtastung und zum Spei chern der Abweichung je Abfragezeit,
eine Kopfstellsignal-Aufbereitungseinheit (22) zum Korrigieren eines Grund-Kopfstellsignal derart, daß die aufsummierte und gespeicherte Abweichungsgröße zu "0" wird, und zum Berechnen eines Ausführungs-Kopfstellsignals,
einen Kurvenformgenerator (17) zum Erzeugen eines Grund-Kopfstellsignals und
einen Kurvenformspeicher (23) zum Speichern eines nutzbaren Wiedergabesignals, das mit dem Magnetkopf von einem Berührungsabschnitt abgenommen wird, an dem die dre hende Trommel mit dem Magnetband über 180° in Berührung steht, und das tatsächlich als Wiedergabesignal genutzt wird.
eine Magnetkopf-Stellvorrichtung (4a, 4b, 19, 20), mit der ein an einem Außenumfang einer umlaufenden Trommel (2) angebrachter Magnetkopf (5) rechtwinklig zu dessen Abtast richtung bewegbar ist,
eine Muster-Datenbank (28), in der eine Vielzahl von Modellmustern für Pegeländerungen eines Wiedergabesignals des Magnetkopfs gespeichert ist,
einen Wiedergabesignalfehler-Detektor (29), der durch Vergleichen der Modellmuster mit dem tatsächlich erhaltenen Wiedergabesignal ein Wiedergabesignal ermittelt, das nicht den Modellmustern ähnlich ist,
einen Spurabweichungsdetektor (21a) zum Abfragen einer Größe der Abweichung des Magnetkopfs in bezug auf eine Soll- Aufzeichnungsspur eines Magnetbands (3) für jede vorbestimm te Periode gemäß dem erfaßten unähnlichen Wiedergabesignal,
einen Spurabweichungs-Sammelspeicher (21) zum Ansammeln der Abweichung für eine jede neue Abtastung und zum Spei chern der Abweichung je Abfragezeit,
eine Kopfstellsignal-Aufbereitungseinheit (22) zum Korrigieren eines Grund-Kopfstellsignal derart, daß die aufsummierte und gespeicherte Abweichungsgröße zu "0" wird, und zum Berechnen eines Ausführungs-Kopfstellsignals,
einen Kurvenformgenerator (17) zum Erzeugen eines Grund-Kopfstellsignals und
einen Kurvenformspeicher (23) zum Speichern eines nutzbaren Wiedergabesignals, das mit dem Magnetkopf von einem Berührungsabschnitt abgenommen wird, an dem die dre hende Trommel mit dem Magnetband über 180° in Berührung steht, und das tatsächlich als Wiedergabesignal genutzt wird.
3. Gerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
einen Phasenschieber (24) zum Verschieben der Phase des
unähnlichen Wiedergabesignals und zur Abgabe desselben an
den Spurabweichungsdetektor (21a), welcher zum Abfragen des
Ausmaßes der Abweichung in bezug auf die Sollaufzeichnungs
spur für eine jede vorbestimmte Periode gemäß dem phasenver
schobenen Wiedergabesignal ausgelegt ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
durch eine Anfangspunkt-Steuereinheit (27) für das stoßfreie
Ausrichten des Magnetkopfs (5) mit seinem Ablaufpunkt ent
sprechend dem Ausführungs-Kopfstellsignal.
5. Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekenn
zeichnet durch einen Kurvenformspeicher (23) zum Speichern
eines nutzbaren Wiedergabesignals, das von dem Magnetkopf
(5) an einem Berührungsabschnitt abgenommen wird, an dem die
drehende Trommel (2) mit dem Magnetband (3) über 180° in
Berührung steht, und das tatsächlich als Wiedergabesignal
genutzt wird, und einen Phasenschieber (24) zum Verschieben
der Phase des gespeicherten Wiedergabesignals und zur Abgabe
seines Ausgangssignals an den Spurabweichungsdetektor (21a),
welcher zum Abfragen des Ausmaßes der Abweichung in bezug
auf die Sollaufzeichnungsspur für eine jede vorbestimmte
Periode gemäß dem phasenverschobenen Wiedergabesignal ausge
legt ist.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Spurabweichungsdetektor (21a) zum Ansetzen des Ausmaßes der
Abweichung an einem Endabschnitt der Abfragezeit, an dem
wegen der Phasenverschiebung kein Wiedergabesignal eingege
ben wird, auf einen konstanten Wert ausgelegt ist.
7. Gerät nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch einen
Überschußwiedergabesignal-Detektor (25, 26) zum Erfassen
eines auf das nutzbare Wiedergabesignal folgenden überschüs
sigen Wiedergabesignals und einen Kurvenformspeicher (23)
zum Speichern des überschüssigen Wiedergabesignals, wobei
der Phasenschieber zur Phasenverschiebung des in dem Kurven
speicher gespeicherten Wiedergabesignals und zur Abgabe
seines Ausgangssignals an den Spurabweichungsdetektor (21a)
ausgelegt ist.
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
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