DE4027032C1 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE4027032C1 DE4027032C1 DE4027032A DE4027032A DE4027032C1 DE 4027032 C1 DE4027032 C1 DE 4027032C1 DE 4027032 A DE4027032 A DE 4027032A DE 4027032 A DE4027032 A DE 4027032A DE 4027032 C1 DE4027032 C1 DE 4027032C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clamping
- band
- jaws
- clamping jaw
- pipe coupling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L25/00—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00
- F16L25/14—Joints for pipes of different diameters or cross-section
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L21/00—Joints with sleeve or socket
- F16L21/002—Sleeves or nipples for pipes of the same diameter; Reduction pieces
- F16L21/005—Sleeves or nipples for pipes of the same diameter; Reduction pieces made of elastic material, e.g. partly or completely surrounded by clamping devices
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L21/00—Joints with sleeve or socket
- F16L21/06—Joints with sleeve or socket with a divided sleeve or ring clamping around the pipe ends
- F16L21/065—Joints with sleeve or socket with a divided sleeve or ring clamping around the pipe ends tightened by tangentially-arranged threaded pins
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrkupplung zum
koaxialen Verbinden glatter Endabschnitte zweier Rohre,
mit einem biegsamen, etwa C-förmig gebogenen Spannband
aus Stahlblech und zwei etwa radial nach außen gerichte
ten Spannbacken aus dickerem Stahlblech als das Spann
band, wobei der eine Endabschnitt des Spannbands an
der einen und der andere Endabschnitt an der anderen
Spannbacke befestigt ist, und mit Spannschrauben, die
durch je eine Gruppe miteinander fluchtender Löcher
in den Endabschnitten des Spannbands und der Spannbacken
hindurchgeführt sind, wobei die Spannbacken sich axial
über die Breite des Spannbands erstrecken und in der
Mitte ihres radial äußeren Randes jeweils eine erste
Aussparung aufweisen, um einen Ausgleich von Durchmes
ser-Unterschieden der Rohre zu ermöglichen.
Bei einer bekannten Rohrkupplung dieser Art (EP 00 57 373 A1)
sind die Spannbacken als ebene Platten ausgebildet
und ihre radial äußeren Ränder mit einer etwa V-förmigen
Aussparung versehen. Die Endabschnitte des Spannbands
sind durch sich von den Enden der Spannbänder in Umfangs
richtung erstreckende Ausschnitte in axial auseinander
liegende Laschen unterteilt. Die Laschen liegen einsei
tig an den einander zugekehrten Flächen der beiden Spann
backen an und sind mit Löchern versehen. Diese Löcher
nehmen Tüllen auf, die durch Ausstülpung der Lochränder
der in den Spannbacken vorgesehenen Löcher für die Durch
führung der Spannschrauben gebildet sind. Diese Tüllen
sollen eine Beschädigung der Löcher in den Laschen ver
hindern sowie die Ausbildung eines Gewindes in den für
die Durchführung der Spannschrauben vorgesehenen Löchern
in den Spannbacken ermöglichen. Wenn mittels einer sol
chen Rohrkupplung Rohre mit stark unterschiedlichen
Durchmessern verbunden werden sollen, z. B. dickwandige
Rohre, deren Endabschnitte zur Verbindung ineinander
gesteckt werden, oder Rohre mit sehr großen Durchmessern,
deren Enden auf Stoß verbunden werden sollen, werden
die Spannbacken unter Aufbringung sehr hoher Spannkräfte
in ihrer Ebene um eine zu dieser Ebene senkrechte Achse
gebogen, so daß die Gefahr eines Einreißens der Spann
backen im Bereich der Spitze der V-förmigen Aussparung
besteht, da diese Aussparung eine erhebliche Kerbwirkung
zur Folge hat. Wenn ineinandergesteckte Endabschnitte
von Abgasrohren verbunden werden sollen, bei denen man
auf eine Dichtungsmuffe zwischen der Rohrkupplung und
den Rohren verzichten kann, legt sich das Spannband
nicht vollständig auf der Umfangsfläche des Rohres mit
dem kleineren Durchmesser an, weil die Spannbacken im
Bereich des Rohres mit dem kleineren Durchmesser durch
gehend schräg zur Rohrlängsachse verlaufen und das Spann
band im wesentlichen nur mit der einen Umfangskante
gegen die Umfangsfläche des Rohres mit dem kleineren
Durchmesser drückt. Hierbei übt das Spannband nur eine
verhältnismäßig geringe Klemmkraft auf das Rohr mit
dem kleineren Durchmesser aus. Eine solche Rohrkupplung
könnte die Verbindung daher bei Ausübung höherer Axial
zugkräfte auf die Rohre nicht aufrechterhalten. Darüber
hinaus besteht die Gefahr, daß die Löcher in den End
abschnitten des verhältnismäßig dünnen Spannbands aus
reißen, wenn höhere Spannkräfte ausgeübt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrkupp
lung der gattungsgemäßen Art anzugeben, die es gestat
tet, höhere Spannkräfte auszuüben, und die höheren auf
die Rohre ausgeübten Axialzugkräfte standhält, ohne
daß die Spannbacken im Biegebereich einreißen und die
Löcher in den Endabschnitten des Spannbands ausreißen.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß die Spannbacken U-förmig gebogen sind, wobei ihre
Schenkel etwa radial nach außen ragen, daß der eine
Endabschnitt des Spannbands um den einen Schenkel der
einen Spannbacke und der andere Endabschnitt des Spann
bands um den einen Schenkel der anderen Spannbacke herum
gebogen ist, wobei die von den Endabschnitten umgebenen
Schenkel einander benachbart und die Endabschnitte des
Spannbands jeweils zwischen den Schenkeln der Spannbacken
eingeklemmt sind, daß die erste Aussparung bei jeder
Spannbacke in den radial äußeren Rändern beider Schenkel
ausgebildet ist, und daß die Spannbacken in der Mitte
ihrer radial inneren Biegung ein eine zweite Aussparung
bildendes Loch aufweisen, wobei die erste und zweite
Aussparung bei der Spannbacke durch einen sich axial
erstreckenden Steg getrennt sind. Bei dieser Ausbildung
halten die Spannbacken sehr hohen Spannkräften stand,
da sie auf Grund ihrer Zusammenfaltung jeweils doppelt
so dick wie das Stahlblech sind, aus dem sie bestehen.
Man kommt ohne in die Löcher des Spannbands eingreifende
Tüllen aus. Dennoch ist das Material der Spannbacken
hinreichend dick, um gewünschtenfalls Gewinde in die
Löcher der einen Spannbacke zu schneiden. Da auch jeder
Endabschnitt des Spannbands für jede Spannschraube zwei
koaxiale Durchführungslöcher aufweist und zudem zwischen
den Schenkeln einer der Spannbacken eingeklemmt ist,
ist die Gefahr eines Ausreißens der Durchführungslöcher
in hohem Maße beseitigt, insbesondere dann, wenn die
Rohrkupplung sich so weit spannen läßt, daß die einander
zugekehrten Flächen der Endabschnitte des Spannbands
durch die Spannbacken gegeneinandergedrückt werden,
so daß eine zusätzliche Klemmkraft auf die Endabschnitte
des Spannbands ausgeübt wird. Die Aussparungen in beiden
Längsrändern der Spannbacken und der zwischen ihnen
liegende langgestreckte Steg haben den Vorteil, daß
der Steg wie ein Biegegelenk wirkt, aber dennoch keiner
Kerbwirkung unterliegt. Die Spannbacken nehmen ferner
in der zweiten Aussparung ungehindert eine durch unter
schiedliche Rohrdurchmesser gebildete Stufe auf und
können das Spannband axial außerhalb der zweiten Ausspa
rung weitgehend achsparallel und großflächig an die
Rohre oder eine gegebenenfalls zwischengeschaltete Gummi
muffe drücken, so daß sich ein besserer Reibschluß zwi
schen dem Spannband einerseits und den Rohren oder der
Gummimuffe andererseits ergibt.
Es ist zwar an sich bekannt (DE-PS 8 10 088), die Spann
backen U-förmig zu biegen, so daß ihre Schenkel radial
nach außen ragen, und den einen Endabschnitt des Spann
bands um den einen Schenkel der einen Spannbacke und
den anderen Endabschnitt des Spannbands um den einen
Schenkel der anderen Spannbacke herumbiegen, so daß
die von den Endabschnitten umgebenen Schenkel einander
benachbart und die Endabschnitte des Spannbands jeweils
zwischen den Schenkeln der Spannbacken eingeklemmt sind.
Hierbei handelt es sich jedoch um eine Rohrkupp
lung, sondern um eine schmale Schlauchbefestigungsschelle
mit nur einer Spannschraube. Dort tritt mithin beim
Spannen nicht das Problem einer Verbiegung der Spann
backen um eine zu ihrer Ebene senkrechte Achse auf Grund
unterschiedlicher Durchmesser von zu verbindenden Rohren
auf, da solche Schlauchschellen grundsätzlich nicht
zum Verbinden von Rohren geeignet sind.
Die Endabschnitte des Spannbands sollten quer zum Spann
band (axial) durchgehend ausgebildet sein. Im Gegensatz
zu einer Auftrennung der Endabschnitte des Spannbands
durch sich in Umfangsrichtung des Spannbands erstreckende
Einschnitte in den Endabschnitten des Spannbands hat
eine quer zum Spannband bzw. axial durchgehende Ausbil
dung der Endabschnitte des Spannbands den Vorteil, daß
die Gefahr eines Abreißens von Laschen, wie sie sich
bei der Ausbildung von Einschnitten in Umfangsrichtung
von den Enden des Spannbands her ergeben, ebenso wie
die Gefahr des Einreißens des Spannbands in Umfangsrich
tung zwischen den Laschen bei Ausübung höherer Spann
kräfte vermieden ist.
Ferner kann dafür gesorgt sein, daß die Stege bei jeder
Spannbacke in Umfangsrichtung gewölbt sind, so daß die
konkaven Seiten der Wölbungen auf seiten der einen Spann
backe denen auf seiten der anderen Spannbacke zugekehrt
sind. Auf diese Weise gewölbte Stege haben den Vorteil,
daß sich die Stege etwas in Querrichtung des Spannbands
bzw. in Axialrichtung der Rohre strecken können, so
daß sich das Spannband, nachdem es um den Endabschnitt
eines Rohres mit größerem Durchmesser festgezogen wurde,
auch im Bereich des kleineren Rohres leichter unter
großflächiger Anlage an den Rohren festziehen läßt,
so daß beide Rohre fest durch das Spannband eingespannt
sind.
Die die Stege und die Ausssparungen überdeckenden Berei
che der Endabschnitte des Spannbands können ebenso wie
die Stege gewölbt sein, um eine leichtere Anpassung
des Spannbands an den Umfang von Rohren mit unterschied
lichem Durchmesser außerhalb der Übergangsstufe vom
Umfang des einen Rohres zum Umfang des anderen Rohres
zu ermöglichen.
So dann ist es günstig, wenn die radial inneren Biegungen
der Spannbacken beiderseits der zweiten Aussparung wenig
stens ein weiteres Loch aufweisen. Dadurch ergibt sich
eine Querschnittsverringerung im Bereich der Biegungen
der Spannbacken, so daß sie sich leichter in die U-Form
biegen lassen. Darüber hinaus haben diese Löcher den
Vorteil, daß sie eine höhere Flächenpressung zwischen
den Biegungen und dem Spannband und damit eine noch
festere Anlage des Spannbands am Umfang der Rohre bzw.
einer gegebenenfalls zwischen dem Spannband und den
Rohren angeordneten Gummimuffe gewährleisten.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachste
hend an Hand der Zeichnung bevorzugter Ausführungsbei
spiele näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Spannbereichs
einer erfindungsgemäßen Rohrkupplung,
Fig. 2 den Axialschnitt II-II nach Fig. 1 beim Zusammen
kuppeln zweier ineinandergesteckter Rohre,
Fig. 3 eine Spannbacke der Rohrkupplung nach Fig. 1
vor dem Umbiegen in die U-Form,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Spannbereich der erfin
dungsgemäßen Rohrkupplung nach Fig. 2 und
Fig. 5 eine geringfügig abgewandelte erfindungsgemäße
Rohrkupplung für zwei auf Stoß zu verbindende
Rohre in der gleichen Ansicht wie die nach Fig. 2.
Die Rohrkupplung nach den Fig. 1 bis 4 dient zum koaxia
len Verbinden ineinandergesteckter glatter Endabschnitte
zweier Rohre 1 und 2, die ein Abgasrohr bilden. Die
Rohrkupplung besteht aus einem etwa C-förmig gebogenen
Spannband aus Stahlblech, zwei U-förmig gebogenen Spann
backen 4 und 5 aus dickerem Stahlblech als das Spann
band 3 sowie zwei nur schematisch durch unterbrochene
Linien dargestellten Spannschrauben 6 und 7, die jeweils
einen Mehrkantkopf aufweisen.
Das Spannband 3 hat zwei gleiche Endabschnitte 8 und 9,
von denen jeder Endabschnitt 8, 9 vier Durchgangslöcher
10 aufweist, die paarweise miteinander fluchten. Der
eine Endabschnitt 8 ist um den einen Schenkel 11 der
beiden Schenkel 11, 12 der einen Spannbacke 4 und der
andere Endabschnitt 9 um den einen Schenkel 13 der beiden
Schenkel 13, 14 der anderen Spannbacke 5 herumgebogen.
Die von den Endabschnitten 8, 9 umgebenen Schenkel 11,
13 sind einander benachbart. Die Endabschnitte 8, 9
sind jeweils zwischen den Schenkeln 11, 12 bzw. 13,
14 der etwa radial nach außen gerichteten Spannbacken
4, 5 eingeklemmt und - bis auf die Löcher 10 - quer
zum Spannband 3 (axial) durchgehend ausgebildet.
Die Spannbacken 4 und 5 sind aus einem ebenen Stahlblech,
wie es in Fig. 3 dargestellt ist, U-förmig gebogen und
erstrecken sich axial über die Breite des Spannbands
3. In der Mitte ihres radial äußeren Randes haben sie
jeweils eine erste Aussparung 15 bzw. 16 in den äußeren
Rändern beider Schenkel 11, 12 bzw. 13, 14. In der Mitte
ihrer radial inneren Biegung bzw. ihres radial inneren
Randes haben sie jeweils eine zweite Aussparung 17 bzw.
18. Die zweiten Aussparungen 17 und 18 bilden jeweils
ein mittleres Loch, das vor dem Umbiegen der Spannbacke
um die mittlere Längsachse 19 vier abgerundete Ecken
aufweist, wie es für die zweite Aussparung 17 der einen
Spannbacke 4 in Fig. 3 dargestellt ist. Bei jeder Spann
backe 4 bzw. 5 ist die erste Aussparung 15 bzw. 16 von
der zweiten Aussparung 17 bzw. 18 durch einen sich axial
erstreckenden Steg 20 bzw. 21 getrennt, wobei jeder
Steg 20 bzw. 21 jeweils durch zueinander deckungsgleiche
Stege 20a, 20b bzw. 21a, 21b gebildet ist.
Die Spannbacken 4, 5 haben ferner vier paarweise mitein
ander fluchtende Löcher 22 bzw. 23, wobei die Löcher
23 mit Gewinde für den Eingriff der Spannschrauben 6
und 7 versehen sind. An Stelle der Gewindelöcher 23 kön
nen gewindefreie Löcher vorgesehen sein, wenn zum Spannen
der Spannschrauben 6, 7 Spannmuttern verwendet werden.
Die Stege 20 und 21 sind bei jeder Spannbacke in Umfangs
richtung gewölbt, so daß die konkaven Seiten der Wölbun
gen auf seiten der einen Spannbacke 4 denen auf seiten
der anderen Spannbacke 5 zugekehrt sind. Die die Stege
20, 21 und die Aussparungen 15, 17 bzw. 16, 18 über
deckenden Bereiche der Endabschnitte 8, 9 des Spannbands
3 sind ebenso wie die Stege 20, 21 gewölbt.
Ferner haben die radial inneren Biegungen bzw. Ränder
der Spannbacken beiderseits der zweiten Aussparung 17
bzw. 18 wenigstens ein weiteres Loch, hier zwei Löcher
24, also insgesamt vier Löcher 24. Diese Löcher 24 sind
kreisförmig, bevor die Spannbacken 4, 5 in die U-Form
gebogen werden, und bilden nach dem Umbiegen in die
U-Form etwa halbkreisförmige Ausnehmungen in den radial
inneren Rändern oder Biegungen der Spannbacken 4, 5.
Diese Ausnehmungen bzw. Löcher 24 erleichtern das Umbie
gen des ebenen Stahlblechs nach Fig. 3 um die Längsachse
19 in die U-Form nach den Fig. 1, 2 und 4. Darüber hinaus
erhöhen sie die Flächenpressung zwischen den Spannbacken
4, 5 einerseits und dem Spannband 3 andererseits in
den am Spannband 3 anliegenden Bereichen der radial
inneren Biegungen der Spannbacken 4, 5.
Nachdem die Rohre 1 und 2 mit ihren Endabschnitten inein
andergesteckt worden sind und das Spannband 3 um beide
Rohre 1 und 2 herumgelegt worden ist, werden die Spann
schrauben 6 und 7 in die Löcher 10 und 23 eingeführt
und festgezogen. Alternativ ist es auch möglich, nach
Einführung der Spannschrauben 6 und 7 in die Löcher
10 und 23 vor dem Festziehen der Spannschrauben 6 und 7
das Rohr 1 in die Rohrkupplung einzuführen, dann das
Rohr 2 in das Rohr 1 zu stecken und schließlich die
Spannschrauben 6 und 7 festzuziehen. In beiden Fällen
wird das Spannband 3 um das Rohr 2 enger zusammengezogen
als um das Rohr 1, wie es in den Fig. 2 und 4 dargestellt
ist. Gegebenenfalls läßt sich das Spannband 3 um das
Rohr 2 so weit zusammenziehen, daß die einander zugekehr
ten Flächen der Endabschnitte 8 und 9 des Spannbands
3 im Bereich des Rohres 2 großflächig aneinander anlie
gen. In jedem Fall behalten sie jedoch im Bereich des
Rohres 1 einen Abstand, wie es in Fig. 4 dargestellt
ist. Im Bereich des abgestuften Übergangs zwischen den
beiden Rohren 1 und 2 wirken die Stege 20 und 21, die
jeweils aus den Stegen 20a und 20b bzw. 21a und 21b
bestehen, wie biegsame Gelenke, so daß die sich an die
axialen Enden der Stege 20, 21 anschließenden Bereiche
der Spannbacken 4, 5 das Spannband 3 achsparallel zu
den Rohren 1 und 2 an diese andrücken, wobei die Wölbun
gen der Stege 20, 21 und die Wölbungen der Endabschnitte
8, 9 des Spannbands 3 im Bereich der Stege 20, 21 sicher
stellen, daß die Spannbacken 4, 5 in ihren axial beider
seits der Stege 20, 21 liegenden, von den Spannschrauben
6, 7 durchsetzten Bereichen eine zueinander parallele
Lage beibehalten. Auf diese Weise wird das Spannband
3 beiderseits der Durchmesser-Abstufung der Rohre 1
und 2 großflächig an die Rohre 1 und 2 gedrückt, so
daß sich ein fester Reibschluß zwischen dem Spannband
3 und den Rohren 1, 2 ergibt, der eine hohe Axialzug
belastbarkeit der Rohre 1 und 2 gewährleistet, ohne
daß die Rohre 1, 2 auseinandergleiten. Gleichzeitig
wird die Gefahr eines Einreißens der Aussparungen 15
und 16 vermieden, da die Stege 20, 21 im wesentlichen
auf Biegung beansprucht werden, und es lassen sich sehr
hohe Spannkräfte ausüben, ohne daß die Endabschnitte
8, 9 des Spannbands 3 abreißen oder im Bereich der Spann
schrauben 6, 7 ausreißen. Die Aussparungen 17 und 18
nehmen die Abstufung der Rohre 1, 2 auf, ohne daß die
Stege 20, 21 das Spannband 3 gegen die radial äußere
Kante am Ende des Rohres 1 drücken und dort einer Kerb
wirkung aussetzen. Darüber hinaus üben die beiderseits
der Löcher 24 liegenden Randbereiche der Spannbacken
4, 5 eine hohe Flächenpressung auf das Spannband aus,
wodurch der Reibschluß zwischen dem Spannband 3 einer
seits und den Rohren 1, 2 andererseits noch weiter ver
bessert wird. Darüber hinaus erleichtern die Löcher
24 das Umbiegen der Spannbacken 4, 5 aus der in Fig. 3
dargestellten ebenen Form um die Achse 19 in die
U-Form.
Die Rohrkupplung nach Fig. 5 unterscheidet sich von
der nach den Fig. 1 bis 4 lediglich dadurch, daß eine
Gummimuffe 25 zwischen dem Spannband 3 und den Rohren
1, 2 angeordnet ist und die Rohre 1 und 2 auf Stoß mit
ihren Enden verbunden werden sollen, jedoch geringfügig
unterschiedliche Durchmesser aufweisen, z. B. auf Grund
von Herstellungstoleranzen. Die Gummimuffe 25 greift
hierbei mit einer radial nach innen vorstehenden und
umlaufenden Rippe 26 zwischen die einander zugekehrten
Stirnflächen der Rohre 1 und 2 und dient der Abdichtung
des Spaltes zwischen den Rohren 1 und 2. Das Spannband 3
kann zusätzlich etwa radial nach innen vorstehende Flan
sche 27 und 28 an seinen axialen Enden aufweisen, die
sich jeweils auf den Rohren 1 und 2 abstützen, wenn
die Rohrkupplung gespannt worden ist. Die Wirkungsweise
ist ansonsten im wesentlichen die gleiche wie bei dem
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4.
Eine weitere Abwandlung kann darin bestehen, daß der
Spalt zwischen den einander zugekehrten Flächen der
Endabschnitte 8 und 9 des Spannbands 3 durch eine an
der Innenseite des Spannbands 3 (z. B. durch Punktschwei
ßung) angeschweißte Lasche überbrückt ist.
Claims (5)
1. Rohrkupplung zum koaxialen Verbinden glatter Endab
schnitte zweier Rohre (1, 2), mit einem biegsamen,
etwa C-förmig gebogenen Spannband (3) aus Stahlblech
und zwei etwa radial nach außen gerichteten Spann
backen (4, 5) aus dickerem Stahlblech als das Spann
band (3), wobei der eine Endabschnitt (8) des Spann
bands (3) an der einen (4) und der andere Endabschnitt
(9) an der anderen Spannbacke (5) befestigt ist,
und mit Spannschrauben (6, 7), die durch je eine
Gruppe miteinander fluchtender Löcher (10, 23) in
den Endabschnitten (8, 9) des Spannbands (3) und
der Spannbacken (4, 5) hindurchgeführt sind, wobei
die Spannbacken (4, 5) sich axial über die Breite
des Spannbands (3) erstrecken und in der Mitte ihres
radial äußeren Randes jeweils eine erste Aussparung
(15; 16) aufweisen, um einen Ausgleich von Durchmes
ser-Unterschieden der Rohre (1, 2) zu ermöglichen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbacken (4, 5)
U-förmig gebogen sind, wobei ihre Schenkel (11, 12;
13, 14) etwa radial nach außen ragen, daß der eine
Endabschnitt (8) des Spannbands (3) um den einen
Schenkel (11) der einen Spannbacke (4) und der andere
Endabschnitt (9) des Spannbands um den einen Schenkel
(13) der anderen Spannbacke (5) herumgebogen ist,
wobei die von den Endabschnitten (8, 9) umgebenen
Schenkel (11, 13) einander benachbart und die Endab
schnitte (8, 9) des Spannbands (3) jeweils zwischen
den Schenkeln (11, 12; 13, 14) der Spannbacken (4, 5)
eingeklemmt sind, daß die erste Aussparung (15; 16)
bei jeder Spannbacke (4; 5) in den radial äußeren
Rändern beider Schenkel (11, 12; 13, 14) ausgebildet
ist und daß die Spannbacken (4, 5) in der Mitte ihrer
radial inneren Biegung ein eine zweite Aussparung
(17; 18) bildendes Loch aufweisen, wobei die erste
und zweite Aussparung (15, 17; 16, 18) bei jeder
Spannbacke (4; 5) durch einen sich axial erstreckenden
Steg (20; 21) getrennt sind.
2. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Endabschnitte (8, 9) des Spannbands (3) quer
zum Spannband (3) (axial) durchgehend ausgebildet
sind.
3. Rohrkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stege (20, 21) bei jeder Spannbacke
(4; 5) in Umfangsrichtung gewölbt sind, so daß die
konkaven Seiten der Wölbungen auf seiten der einen
Spannbacke (4) denen auf seiten der anderen Spann
backe (5) zugekehrt sind.
4. Rohrkupplung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die die Stege (20, 21) und die Aus
sparungen überdeckenden Bereiche der Endabschnitte
(8, 9) des Spannbands (3) ebenso wie die Stege (20,
21) gewölbt sind.
5. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die radial inneren Biegun
gen der Spannbacken (4, 5) beiderseits der zweiten
Aussparung (17; 18) wenigstens ein weiteres Loch
(24) aufweisen.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4027032A DE4027032C1 (de) | 1990-08-27 | 1990-08-27 | |
| GB9117416A GB2247503A (en) | 1990-08-27 | 1991-08-12 | Axially flanged tension band pipe coupling |
| FR9110573A FR2666133A1 (fr) | 1990-08-27 | 1991-08-23 | Accouplement tubulaire. |
| SE9102447A SE9102447L (sv) | 1990-08-27 | 1991-08-26 | Roerkoppling |
| ITTO910660A IT1249998B (it) | 1990-08-27 | 1991-08-26 | Raccoro per tubi. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4027032A DE4027032C1 (de) | 1990-08-27 | 1990-08-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4027032C1 true DE4027032C1 (de) | 1992-02-06 |
Family
ID=6412993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4027032A Expired - Lifetime DE4027032C1 (de) | 1990-08-27 | 1990-08-27 |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4027032C1 (de) |
| FR (1) | FR2666133A1 (de) |
| GB (1) | GB2247503A (de) |
| IT (1) | IT1249998B (de) |
| SE (1) | SE9102447L (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4033160A1 (de) * | 1989-10-20 | 1991-04-25 | Vaillant Joh Gmbh & Co | Rohrschelle |
| EP0584784A1 (de) * | 1992-08-26 | 1994-03-02 | Eliezer Krausz Industrial Development Ltd. | Rohrschelle und Verbindungselemente |
| EP0736716A3 (de) * | 1995-04-07 | 1998-04-29 | Ford-Werke Aktiengesellschaft | Rohrverbindung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107419723A (zh) * | 2015-08-12 | 2017-12-01 | 刘文海 | 接头器 |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE810088C (de) * | 1949-08-26 | 1951-08-06 | Hans Kreidel | Schlauchbefestigungsschelle |
| US4186468A (en) * | 1977-05-02 | 1980-02-05 | Zaniewski Michel Henry | Ring clamp and method of making same |
| EP0057373A1 (de) * | 1981-01-29 | 1982-08-11 | Mage Ag | Spannmuffe für Rohre |
| DE3403781C2 (de) * | 1984-02-03 | 1987-05-14 | Rasmussen Gmbh, 6457 Maintal | Breitbandschelle |
| EP0175856B1 (de) * | 1984-09-27 | 1989-05-10 | Mage Ag | Spannmuffe mit einer Spannschraube |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3944265A (en) * | 1974-11-15 | 1976-03-16 | Donaldson Company, Inc. | Exhaust system connector seal |
| FR2291389A1 (fr) * | 1974-11-18 | 1976-06-11 | Pont A Mousson | Collier de serrage pour corps tubulaire |
-
1990
- 1990-08-27 DE DE4027032A patent/DE4027032C1/de not_active Expired - Lifetime
-
1991
- 1991-08-12 GB GB9117416A patent/GB2247503A/en not_active Withdrawn
- 1991-08-23 FR FR9110573A patent/FR2666133A1/fr not_active Withdrawn
- 1991-08-26 SE SE9102447A patent/SE9102447L/ not_active Application Discontinuation
- 1991-08-26 IT ITTO910660A patent/IT1249998B/it active IP Right Grant
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE810088C (de) * | 1949-08-26 | 1951-08-06 | Hans Kreidel | Schlauchbefestigungsschelle |
| US4186468A (en) * | 1977-05-02 | 1980-02-05 | Zaniewski Michel Henry | Ring clamp and method of making same |
| EP0057373A1 (de) * | 1981-01-29 | 1982-08-11 | Mage Ag | Spannmuffe für Rohre |
| DE3403781C2 (de) * | 1984-02-03 | 1987-05-14 | Rasmussen Gmbh, 6457 Maintal | Breitbandschelle |
| EP0175856B1 (de) * | 1984-09-27 | 1989-05-10 | Mage Ag | Spannmuffe mit einer Spannschraube |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4033160A1 (de) * | 1989-10-20 | 1991-04-25 | Vaillant Joh Gmbh & Co | Rohrschelle |
| EP0584784A1 (de) * | 1992-08-26 | 1994-03-02 | Eliezer Krausz Industrial Development Ltd. | Rohrschelle und Verbindungselemente |
| EP0736716A3 (de) * | 1995-04-07 | 1998-04-29 | Ford-Werke Aktiengesellschaft | Rohrverbindung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2247503A (en) | 1992-03-04 |
| GB9117416D0 (en) | 1991-09-25 |
| FR2666133A1 (fr) | 1992-02-28 |
| ITTO910660A1 (it) | 1993-02-26 |
| SE9102447L (sv) | 1992-02-28 |
| SE9102447D0 (sv) | 1991-08-26 |
| IT1249998B (it) | 1995-03-30 |
| ITTO910660A0 (it) | 1991-08-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT398814B (de) | Vorrichtung zum verbinden zweier kanten von flächigen teilen | |
| DE3404739C1 (de) | Steckkupplung zum Verbinden der Enden zweier Rohre | |
| EP0936393B1 (de) | Schellenanordnung | |
| DE3781891T2 (de) | Bandschelle mit uebergrossen spannschraubenloechern. | |
| DE3339169C2 (de) | Steckkupplung zum Verbinden der Enden zweier Rohre | |
| DE19538819C2 (de) | Schlauchschelle | |
| DE3737669C1 (de) | Rohrkupplung | |
| EP1070217B1 (de) | Anordnung zum verbinden zweier bandendkanten, beispielsweise eines klemmringes oder eines schrumpfringes | |
| EP2839197B1 (de) | Spanngurt und rohrkupplung zum kraftschlüssigen verbinden von rohren, insbesondere von glattendigen rohren | |
| DE19514940C1 (de) | Rohrkupplung | |
| EP0769647B1 (de) | Spannschelle zum Befestigen einer Fluidleitung | |
| DE4027032C1 (de) | ||
| EP2016323A1 (de) | Bandklemme | |
| EP3828457B1 (de) | Schlauchklemme | |
| DE4406574C1 (de) | Rohrschelle | |
| EP0288993B1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden der koaxialen Enden zweier muffenloser Rohre | |
| DE3403781C2 (de) | Breitbandschelle | |
| DE3942284C1 (de) | ||
| DE10217750B4 (de) | Schelle mit geschlitzten Bandschlaufen zum Einhängen eines Verschlusses | |
| EP1096192B1 (de) | Spannverbinder zur Axialverbindung zweier Rohre | |
| DE4309565C2 (de) | Bandschelle | |
| EP3798487B1 (de) | Spannschelle | |
| DE19939562C1 (de) | Spannbare Schelle | |
| CH677817A5 (en) | U=bolt pipe clamp | |
| EP1340015B1 (de) | Schelle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |