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DE4026893A1 - Halogenkohlenwasserstofffreier polyurethanschaumstoff mit dauerhaften brandschutz- und waermeisolationseigenschaften und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Halogenkohlenwasserstofffreier polyurethanschaumstoff mit dauerhaften brandschutz- und waermeisolationseigenschaften und verfahren zu seiner herstellung

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DE4026893A1
DE4026893A1 DE19904026893 DE4026893A DE4026893A1 DE 4026893 A1 DE4026893 A1 DE 4026893A1 DE 19904026893 DE19904026893 DE 19904026893 DE 4026893 A DE4026893 A DE 4026893A DE 4026893 A1 DE4026893 A1 DE 4026893A1
Authority
DE
Germany
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foam
polyurethane
pur
phosphoric acid
lower alkane
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Withdrawn
Application number
DE19904026893
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English (en)
Inventor
Hans Wilhelm Huetzen
Guenter Merbecks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THANEX POLYURETHANCHEMIE GmbH
Original Assignee
THANEX POLYURETHANCHEMIE GmbH
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Publication date
Application filed by THANEX POLYURETHANCHEMIE GmbH filed Critical THANEX POLYURETHANCHEMIE GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
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    • C08J9/12Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent by a physical blowing agent
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08J2375/04Polyurethanes

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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Polyurethanes Or Polyureas (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Polyurethanschaum­ stoff, insbesondere Polyurethanisolierschaumstoff (nachfolgend kurz PUR-Isolierschaumstoff genannt), dessen Zellen frei von Halogenkohlenwasserstoffen sind und der dauerhaft günstige Brandschutz- und Wärmeisolationseigenschaften hat. Die Erfindung betrifft weiter Verfahren zu dessen Herstellung, bei dem keine Halogenkohlenwasserstoffe wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) oder keine nicht voll halogenierten Kohlenwasserstoffe, sog. weiche FCKW, als Treibmittel verwendet werden.
PUR-Schaumstoffe werden in großem Ausmaß als Isoliermaterial in Plattenform bei Bauten oder in Kühlmöbeln, wie z. B. Eisschränken zwischen der inneren Kühlraumwand und der äußeren Eisschrankwand eingesetzt. PUR-Schaumstoffe werden auch als Integralschäume eingesetzt. Bei der Herstellung dieser PUR-Isolier- oder -integralschaumstoffe werden als Treibgas ganz besonders und in großem Umfang Fluorchlorkohlenwasserstoffe verwendet. Bei der Herstellung werden beträchtliche Mengen Treibgas freigesetzt oder werden von den Schaumstoffen nach Aufpressen der Zellen bei ihrer Verwendung in die Atmosphäre abgegeben. Die Fluorchlorkohlenwasserstoffe als Treibgas erwiesen sich in vieler Hinsicht als günstig, da sie dem hergestellten PUR-Schaumstoff nicht nur gute Brandschutzwerte geben, wie sie bei ihrer Verwendung gerade in Verbindung mit Bauten und Kühlmöbeln oder als Integralschäume für Autoteile gefordert werden, sondern sie verleihen dazu den hiermit hergestellten PUR-Schaumstoffen aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften sehr günstige Wärmeleitwerte, sog. Lambda-Werte, so daß die so hergestellten PUR-Isolierschaumstoffe in für die verschiedenen Zwecke sehr günstige Wärmeleitfähigkeitsgruppen einzuordnen sind. Durch Zusatz weiterer flammhemmender Produkte zu dem Gemisch der Ausgangskomponenten läßt sich die Flammfestigkeit der erhaltenen PUR-Schaumstoffe weiter erhöhen bis zur Brandklasse B2 und B1. Da PUR-Schaumstoffe aus flüssigen Ausgangskomponenten aufgeschäumt werden, ist ein besonders gleichmäßiges Zellgefüge erhältlich und einfache Formgestaltung durch Aufschäumen in Formen oder in einer Bandanlage möglich. Das letztere Verfahren, nach dem insbesondere Dämmstoffe für die Bauindustrie hergestellt werden, bietet die zusätzliche Möglichkeit, beim Aufschäumvorgang den PUR-Schaum mit einer oberen und einer unteren Decklage aus geeignetem Material (flexible oder starre Deckschichten) zu verbinden, so daß sich eine Sandwich-Struktur ergibt.
Nachteilig an diesem hervorragenden Material und seiner Herstellung unter Umweltgesichtspunkten ist die Tatsache, daß bisher für die Aufschäumung von PUR-Schaumstoffen, insbesondere PUR-Isolierschaumstoffen, nahezu ausschließlich Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) als Treibgas Verwendung finden und diese FCKW eine außerordentlich negative Auswirkung auf die Ozonschicht in der Atmosphäre der Erde haben. Ihr Einsatz ist daher nicht mehr zu vertreten und ist in manchen Ländern sogar verboten.
Man hat schon seit mehreren Jahren verschiedenste umfangreiche Versuche unternommen, die als Treibgas eingesetzten Fluorchlorkohlenwasserstoffe wegen ihrer besonderen Schädlichkeit teilweise oder möglichst ganz zu ersetzen.
Z.B. hat man versucht, die von der Herstellung der PUR-Weichschaumstoffe bekannte Maßnahme des Zusatzes von Wasser zu dem Diisocyanat enthaltenden Ausgangsprodukt mit anderen Maßnahmen zu kombinieren, so daß Kohlendioxyd als Treibgas gebildet wird und dient und die dabei auftretenden negativen Auswirkungen durch andere Maßnahmen verhindert oder ganz vermieden werden. Solche Maßnahmen führen aber zu einer Beeinträchtigung der physikalischen Eigenschaften des PUR-Schaumstoffes, da durch das frühe Entstehen des Treibgases CO2 bei der Bildung des polymeren Polyurethans sehr offenporige Schaumstoffe entstehen. Außerdem ist das Material bei geringem Polymerisationsgrad noch relativ weich und die mehr oder weniger dünnen Porenwände hieraus sind leicht reißbar. Dieser Effekt ist bei der geforderten hohen mechanischen Stabilität der Produkte als Bauteile oder als Integralschäume nicht gewünscht. In Verbindung mit Wasser wird dazu auch das Wärmedämmvermögen des erhaltenen PUR-Schaumstoffes negativ beeinflußt. Schließlich verteuert der Einsatz von Wasser auch die PUR-Schaumstoffe, da 1 Teil Wasser 16 Teile Diisocyanat in der chemischen Reaktion verbraucht, diese Menge Diisocyanat zusätzlich dem Ausgangsgemisch also beigefügt werden muß, während bei Einsatz von FCKW erheblich geringere Mengen von Diisocyanat notwendig sind.
Weiter diskutiert man, die FCKW durch nicht voll halogenierte Kohlenwasserstoffe, z. B. durch Fluorkohlenwasserstoff oder sog. "weiche FCKW" zu ersetzen. Diese Stoffe sind aber noch sehr teuer und ihre Langzeit­ wirkung auf die Umwelt ist noch nicht voll studiert.
In jüngster Zeit (siehe DE 39 33 705) hat man die Verwendung von Pentan als Treibmittel weiterentwickelt. Dieses Treibmittel mußte zur Erzielung brauchbarer Ergebnisse in bestimmter Weise eingebracht werden, nämlich zuerst im Gemisch mit der alkoholischen Komponente der PUR-Schaumstoffe derart, daß sich eine möglichst feine Emulsion bildet, bevor die Isocyanat-Komponente zugegeben wurde. Damit entfallen aber manche Einsatzgebiete für die so hergestellten und so herzustellenden PUR-Schaumstoff­ produkte wie als Integralschäume. Außerdem machte dies den Einsatz von Emulgatoren notwendig, die vielfach und besonders im Falle dieses Verfahrens teuer sind und den Flammschutz negativ beeinflussen. Dazu mußten den Schaumstoffen wegen des brennbaren Pentans Flammschutzmittel zugegeben werden, wobei sich als solche flüssige und feste Phosphorverbindungen als besonders günstig erwiesen. Schwierig dabei aber war insbesondere die Dauerhaftigkeit der anfangs erreichten günstigen Brandschutzwerte wegen der Flüchtigkeit der eingesetzten flüssigen Flammschutzkomponente Dimethylmethanphosphonat. Auch war die Dauerhaftigkeit der Wärmeleitfähigkeit der erhaltenen Isolierschaumstoffe nicht einfach zu reproduzieren wegen der Flüchtigkeit des Treibmittels Pentan. Zwar konnten diese Probleme durch verschiedene Zusatzmaßnahmen gelöst werden, die aber naturgemäß die erhaltenen PUR-Isolierschaumstoffprodukte und ihre Herstellung wesentlich und in unerwünschtem Maß verteuerten und das Herstellungsverfahren verkomplizierten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung von Polyurethanschaumstoff-, insbesondere Isolierschaumstoffprodukten, die frei von Halogenkohlenwasserstoffen sind, einfacher als die bisher mit Pentan getriebenen PUR-Schaumstoffe hergestellt werden können und in breiterem Umfang einzusetzen sind und dabei ebenso dauerhaft niedrige Lambda-Werte (= niedrige Wärmeleitfähigkeit, hohes Wärmeisolierungsvermögen) und dauerhaft hohe Brandschutzwerte (= niedrige Brandklasse) haben, sowie vereinfachte Verfahren zur Herstellung solcher PUR-Schaumstoff-, insbesondere -Isolierschaumstoffprodukte, bei denen aber ebenfalls irgendwelche Halogenkohlenwasserstoffe als Treibmittel nicht eingesetzt werden.
Der erfindungsgemäße PUR-Schaumstoff, insbesondere PUR- Isolierschaumstoff, ganz besondere aus PUR-Hartschaumstoff, ist dadurch gekennzeichnet, daß seine teilweise geschlossenen, vorzugsweise im wesentlichen geschlossenen Poren frei von irgendwelchen Halogenkohlenwasserstoffen sind, seien es FCKW oder weiche FCKW, und geringe Mengen des im erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung derselben eingesetzten C3-C6-Niederalkans enthalten sowie das Schaumstoffmaterial einen Phosphorsäureester der allgemeinen Formel (RO-)3P=O enthält, wobei R eine C1-C3-Alkylgruppe oder der Phenylrest ist. Das PUR-Material des Schaumstoffs enthält dabei noch übliche Zusatzstoffe, wie Katalysatoren, Stabilisatoren, Quervernetzer und/oder Flammschutzmittel. Vorzugsweise enthält der erfindungsgemäße PUR-Isolierschaumstoff als Phosphorsäureester der Formel (RO-)3P=O Triäthylphosphat. Weiter vorzugsweise enthält der erfindungsgemäße PUR-Isolierschaumstoff neben dem Phosphorsäureester der angegebenen allgemeinen Formel ein oder mehrere übliche feste Flammschutzmittel, bevorzugt auf Basis eines Ammoniumsalzes der Phosphorsäure, der Metaphosphorsäure oder einer Polyphosphorsäure, insbesondere dies in Mengen von 5 bis 20 Gew.-%, ganz besonders 5 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des erfindungsgemäßen PUR-Schaumstoffs. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform enthält das Schaumstoffmaterial neben den Phophorsäureestern (RO-)3P=O das flüssige Flammschutzmittel Dimethylmethanphosphonat und kein festes Flammschutzmittel, und dies bevorzugt in den Mengen der Ammoniumsalze der Phosphorsäure, Metaphosphorsäure oder Polyphosphorsäure. Dies hat den verfahrenstechnisch großen Vorteil, daß keine gesonderten Zugabevorrichtungen für die abrasiven festen Flammschutzmittel notwendig sind. Diese Verfahrensweise ist insbesondere bei der Herstellung von Integralschaumstoffen vorteilhaft.
Als Katalysator wird vorzugsweise ein basischer oder stark basischer Katalysator in üblichen Mengen eingesetzt, wie ein Alkalisalz einer schwachen Säure, bevorzugt einer Alkancarbonsäure wie Essigsäure oder Octansäure, und ist somit in der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen fertigen PUR-Schaumstoffe enthalten. Nach einer anderen ganz besonders bevorzugten Ausführungsform enthält der erfindungsgemäße PUR-Isolierschaumstoff sowohl die geringen Mengen des bestimmten Treibmittels, den flüssigen Phosphorsäureester (RO-)3P=O als auch das feste Flammschutzmittel in der bevorzugten Form der Ammoniumsalze der genannten Säuren in der genannten Menge als auch den basischen bis stark basischen Katalysator.
Zur weiteren Erhöhung der Dauerhaftigkeit der Wärmeleitfähigkeit und/oder der Brandfestigkeit kann der Phosphorsäureester (RO-)3P=O, insbesondere der Triäthylphosphorsäureester mit Thioharnstoff bis zur Sättigungskonzentration des Thioharnstoffs im flüssigen Phosphorsäureester (RO-)3P=O kombiniert werden. Wird als flüssiges Flammschutzmittel Dimethylmethanphosphonat (DMMP) eingesetzt, kann DMMP bis zur Sättigungskonzentration mit Harnstoff kombiniert werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen PUR-Schaumstoffe ist dadurch gekennzeichnet, daß man entweder
  • a) mit für PUR-Schaumstoffe üblichen Dialkoholen oder mehrfunktionellen Alkoholen, einem halogenkohlenwasserstofffreien flüssigen C3-C6-Niederalkan und dem Phosphorsäureester (RO-)3P=O unter Zumischen anderer Zusatzstoffe wie fester Flammschutzmittel, Stabilisatoren und Katalysatoren und ggfs. weiterer Hilfsstoffe wie Quervernetzer, eine Emulsion bildet und dieser Emulsion das für PUR-Schaumstoffe übliche Diisocyanat in für PUR-Schaumstoffe üblichem Verhältnis zwischen der Alkoholkomponente und der Isocyanatkomponente zumischt oder
  • b) die Alkoholkomponente, das C3-C6-Niederalkan, den Phosphorsäureester (RO-)3P=O und das Diisocyanat und eventuelle Hilfsstoffe in üblichem Mengenverhältnis zueinander in einem auf dem Gebiet der Herstellung von PUR-Schaumstoffen üblichen Mischkopf vermischt und die jeweils erhaltene Mischung an den Ort, wo der Aufschäumvorgang vonstatten gehen soll, sei es das Band der Bandschäumanlage oder der Raum für die Isolierfüllung im Kühlmöbel, verbringt,
und nach dieser Vermischung gemäß a) oder b) die Polymerisation der Ausgangsprodukte für den herzustellenden PUR-Schaumstoff unter sonst üblichen Bedingungen, insbesondere Temperaturbedingungen, ggfs. unter Aufrechterhaltung eines schwachen Ober- oder Unterdrucks während des Aufschäumvorgangs, wenn der Siedepunkt des angewandten Treibmittels es erfordert, durchführt. Dabei wird so viel des flüssigen Treibmittels zugesetzt, wie für die angestrebte PUR-Schaumstoffdichte notwendig ist. Werden weiter aufgeschäumte, d. h. weniger dichte Schaumstoffe angestrebt, müssen größere Mengen des bestimmten flüssigen Treibmittels zugemischt werden. Der Fachmann kann die genau einzusetzende Menge anhand des bekannten Volumens des vergasten flüssigen Treibmittels und der angestrebten Schaumstoffdichte bestimmen. Derartige Überlegungen sind dem Fachmann in Verbindung mit anderen vorbekannten Treibmitteln wie FCKW bekannt.
Vorzugsweise wird der erhaltene PUR-Isolierschaumstoff sodann für 2 Tage bis mehrere Monate, vorzugsweise 2 bis 7 Tage, bei Raumtemperatur bis schwach erhöhter Temperatur (ca. 45oC) bei atmosphärischem Druck bis schwach vermindertem Druck gelagert.
Geeignete Diisocyanate oder PUR-Präpolymere mit mindestens 2 endständigen Isocyanatgruppen sind dem Fachmann bekannt. Auch geeignete Dialkohole oder andere Verbindungen mit mindestens zwei freien Hydroxygruppen im Molekül wie Polyäther, Polyole und/oder Polyesterpolyole sind dem Fachmann bekannt. Auch ist dem Fachmann bekannt, wie die Verbindungen der genannten Gruppen und in welchen Mengenverhältnissen die Verbindungen zueinander zur Herstellung der PUR-Isolierschaumstoffprodukte eingesetzt werden.
Es wird hierzu auf die umfangreiche inländische und ausländische Patentliteratur der verschiedensten Patentinhaber in der internationalen Patentklasse C 08 G Unterklasse 18 und auf die umfangreiche allgemeine Literatur verwiesen. Beispielhaft wird Römpp-Chemielexikon, 7. Auflage (1975) S. 2774-2775, und die dort angegebenen weiteren zahlreichen Quellen angeführt.
Geeignete flüssige C3-C6-Niederalkane sind z. B. n-Butan, n-Pentan, Isopentan, n-Hexan, Dimethylbutan oder Gemische hiervon, wie sie z. B. bei der Erdöldestillation anfallen und teilweise abgefackelt werden. Ganz besonders gute Ergebnisse werden mit n-Pentan oder mit Isopentan erhalten, weshalb diese Niederalkane besonders bevorzugt sind. Damit ergibt sich ein sehr gleichmäßiger PUR-Schaumstoff mit feinen und feinsten Poren, die auch nach dem Lagern erhalten bleiben.
Die erfindungsgemäß eingesetzten festen Flammschutzmittel, auf Basis von Ammoniumsalzen von Phosphorverbindungen, insbesondere von Phosphorsäure oder Polyphosphorsäure, sind dem Fachmann für verschiedene zu schützende Materialien vielfach bekannt. Beispiele hierfür sind Ammoniumphosphate, Ammoniummetaphosphate und Ammoniumpolyphosphate. Die festen Flammschutzmittel werden nicht über eine Hochdruckdosierpumpe zugeführt, da es sich um abrasive Pulver handelt, was zu einem starken Pumpenverschleiß führt. Zweckmäßigerweise erfolgt die Zudosierung über eine Mischschnecke unmittelbar nach Austritt der gemischten Komponenten (PUR-Komponenten plus flüssiges Niederalkan) aus dem Mischkopf.
Auch geeignete Produkte für die Quervernetzung des PUR-Schaumstoffs sind dem Fachmann bekannt wie bestimmte Mannichbasen. Selbst geringe Mengen Wasser wie 0,5 bis 2 Gew. -% des Ausgangsgemischs können als Quervernetzer wirken und dem Ausgangsgemisch zugeführt werden. Ggfs. muß die Menge des eingesetzten Diisocyanats etwas erhöht werden, um das richtige Verhältnis zwischen Alkoholkomponente und Isocyanatkomponente zu erhalten. Bevorzugt werden beide Arten Quervernetzer eingesetzt.
Durch den erfindungsgemäßen Einsatz der Phosphorsäureester (RO-)3P=O zu den Ausgangskomponenten der erfindungsgemäßen PUR-Isolierschaumstoffe ist es möglich, einige überraschende, aber sehr wesentliche Effekte für die Eigenschaften der schließlich erhaltenen PUR-Schaumstoffe, insbesondere Isolierschaumstoffe, zu erzielen. Einmal entfällt die Notwendigkeit des Zusatzes jeglichen Emulgators. Zum anderen kann die Menge des zugesetzten festen Flammschutzmittels deutlich herabgesetzt werden. Dadurch wird das Entweichen des in den Gaszustand übergegangenen Treibmittels vermindert, was zu der Dauerhaftigkeit der erzielten Wärmeleitfähigkeitswerte wesentlich beiträgt. Bei Kombination des Phosphorsäureesters (RO-)3P=O mit dem flüssigen Flammschutzmittel Dimethylmethanphosphonat können die festen Flammschutzmittel sogar ganz entfallen. Schließlich ist der erfindungsgemäß eingesetzte Phosphorsäureester im Gegensatz zu dem bisher eingesetzten flüssigen Flammschutzmittel Dimethylmethanphosphonat nicht flüchtig, so daß die Zusatzmaßnahmen zur Überwindung der Flüchtigkeit dieses bisherigen flüssigen Flammschutzmittels entfallen, was ebenfalls zur Dauerhaftigkeit der Brandschutz- und Wärmeisoliereigenschaften der erhaltenen erfindungsgemäßen PUR-Isolierschaumstoffe beiträgt. Der Einsatz der flüssigen Phosphorsäureester (RO-)3P=O bringt noch den weiteren großen Vorteil, daß er sich mit der notwendigen Menge des flüssigen Niederalkans, insbesondere Pentans, ohne weiteres mischt und die Mischung im Vergleich zum reinen Niederalkan weniger leicht entflammbar ist, was zur Sicherheit des Verfahrens beiträgt. Das Gemisch aus dem flüssigen Niederalkan und dem flüssigen Phosphorsäureester kann als eigene Komponente in den Mischkopf der Anlage zur Herstellung der PUR-Schaumstoffprodukte eingegeben werden, was die Verbreiterung der Anwendbarkeit der erfindungsgemäßen PUR-Isolierschaumstoffe und des Verfahrens auf Isolierungen verschieden von Plattenprodukten aus PUR-Isolierschaumstoffen möglich macht.
Beispiel 1
Die folgenden Bestandteile werden unter Bildung einer Emulsion bei 22oC vermischt:
21,5 Teile eines aromatischen Polyols mit einer OH-Zahl von 560
1,5 Teile Triäthylphosphat
4,5 Teile Dimethylmethanphosphonat
4,5 Teile Monoammoniumphosphat
0,4 Teile Kaliumacetat als Katalysator
0,3 Teile Siliconöl als Porenstabilisator
0,25 Teile Wasser
0,1 Teile Dimethylcyclohexylamin als Starter
15,0 Teile n-Pentan.
Der Emulsion werden in für die Herstellung üblicher Weise 44,27 Teile Diisocyanat MDI (Diphenylmethan-4,4′-diiso­ cyanat) zugemischt und die Mischung wird in einer üblichen Bandschäumanlage unter Normaldruck und bei Raumtemperatur geschäumt. Der erhaltene PUR-Isolierschaumstoff wird anschließend bei Raumtemperatur (20°C) und Normaldruck 4 Tage gelagert.

Claims (16)

1. Polyurethan-Isolierschaumstoff, der ggf. noch übliche Zusatzstoffe wie Katalysatoren, Stabilisatoren und/oder Quernetzungsmittel sowie flüssige oder feste Flammschutzmittel enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Poren frei von Halogenkohlenwasserstoffen sind und geringe Mengen des im erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung desselben als Treibmittel eingesetzten C3-C6-Niederalkans enthalten und das PUR-Material des Schaumstoffs einen Phosphorsäureester der allgemeinen Formel (RO-)3P=O, worin R eine C1-C3-Alkylgruppe oder der Phenylrest ist, enthält.
2. Polyurethan-Schaumstoff gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyurethan als Phosphorsäureester (RO-)3P=O Triäthylphosphat enthält.
3. Polyurethan-Schaumstoff gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyurethan Triäthylphosphat in Kombination mit Thioharnstoff enthält.
4. Polyurethan-Schaumstoff nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Polyurethanisolierschaumstoff Flammschutzmittel in einer Menge von 5 bis 20 Gew.-% des Gesamtgewichts des Schaumstoffs enthält.
5. Polyurethan-Schaumstoff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Polyurethanisolierschaumstoff Flammschutzmittel in einer Menge von 5 bis 15 Gew.-% des Gesamtgewichts des Schaumstoffs enthält.
6. Polyurethan-Schaumstoff gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyurethan ein oder mehrere feste Flammschutzmittel auf Basis von Ammoniumsalzen der Phosphor- oder einer Polyphosphorsäure enthält.
7. Polyurethan-Schaumstoff nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyurethan Dimethylmethanphosphonat als flüssiges Flammschutzmittel enthält und frei von festen Flammschutzmitteln ist.
8. Polyurethan-Schaumstoff nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyurethan Dimethylmethanphosphonat in Kombination mit Harnstoff bis zur Sättigungskonzentration im Dimethylmethanphonat enthält.
9. Verfahren zur Herstellung eines Polyurethan-Isolierschaumstoffes nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man entweder
  • a) mit für PUR-Schaumstoffe üblichen Dialkoholen oder mehrfunktionellen Alkoholen, einem C3-C6-Niederalkan und einem Phosphorsäureester der allgemeinen Formel (RO-)3P=O, worin R eine C1-C3-Alkylgruppe oder der Phenylrest ist, unter Zumischen anderer Zusatzstoffe wie feste Flammschutzmittel und Katalysatoren und ggfs. weiterer Hilfsmittel wie Quervernetzer, eine Emulsion bildet und dieser Emulsion das für PUR-Schaumstoffe übliche Diisocyanat im für PUR-Schaumstoffe üblichen Verhältnis zwischen der Alkoholkomponente und der Isocyanatkomponente zumischt, oder
  • b) die alkoholische Komponente, das C3-C6-Niederalkan, den Phosphorsäureester (RO-)3P=O und die Isocyanatkomponente, ggfs. unter Zugabe der weiteren Hilfsstoffe, in einem üblichen Mischkopf vermischt und die erhaltene Mischung auf das Band der PUR-Schaumstoffanlage oder einen anderen geeigneten Ort, an dem die Bildung des PUR-Isolierschaumstoffproduktes erfolgen soll, aufträgt, und die Polymerisation der Ausgangsprodukte für den herzustellenden PUR-Schaumstoff unter sonst üblichen Bedingungen, insbesondere Temperaturbedingungen, ggfs. unter Aufrechterhaltung eines schwachen Über- oder Unterdrucks während des Aufschäumvorganges, wenn der Siedepunkt des angewandten Treibmittels es erfordert, durchführt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man den erhaltenen Polyurethan-Isolierschaumstoff anschließend für 2 Tage bis mehrere Monate bei Raumtemperatur bis schwach erhöhter Temperatur und bei atmosphärischem Druck bis schwach vermindertem Druck lagert.
11. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das C3-C6-Niederalkan n-Pentan ist.
12. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das C3-C6-Niederalkan Isopentan ist.
13. Verfahren nach den Ansprüchen 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Phosphorsäureester (RO-)3P=O Triäthylphosphat ist.
14. Verfahren nach den Ansprüchen 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Flammschutzmittel in einer Menge von 5 bis 20 Gew.-% auf der Basis des Ausgangsreaktionsgemisches zugemischt wird.
15. Verfahren nach den Ansprüchen 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß man als festes Flammschutzmittel ein Ammoniumsalz der Phosphorsäure, der Metaphosphorsäure oder einer Polyphosphorsäure einsetzt.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß man als Katalysator ein Alkalisalz einer Alkancarbonsäure zusetzt.
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