DE4025960A1 - Mischteil-baukoerper fuer extruderschnecken - Google Patents
Mischteil-baukoerper fuer extruderschneckenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Mischteil-Baukörper für
Extruderschnecken zur thermischen und mechanischen
Homogenisierung der im Extruder plastifizierten Schmel
ze, welcher in einem ortsfesten Schneckenzylinder um
läuft und mit an seinem Umfang verteilt angeordneten
Misch-, Verteil- und Scherelementen ausgestattet ist,
die aus wechselweise einander benachbart angeordneten
Stegen unterschiedlicher Höhe und aus von diesen einge
grenzten Mulden bzw. Kammern bestehen.
Derartige Mischteil-Baukörper sind so ausgelegt, daß sie
denjenigen Abschnitt bzw. diejenige Zone einer Extruder
schnecke bilden, welcher bzw. welche zum Mischen und
Scheren des Extrudats herangezogen wird. Der Mischer
bildet dabei in der Regel das letzte Extruderelement und
ist dabei meistens so aufgebaut, daß auch vorhandene
Extruder hiermit ausgestattet werden können, sofern
deren Drehmoment ausreicht und die Temperatur der
Schmelze nicht bereits ein kritisches Maß erreicht hat.
Bei den bekannten Mischern sind die gattungsgemäßen
Mischteil-Baukörper in ihrer Auslegung auf vorgegebene
Einsatzzwecke abgestimmt, d. h. sie können hinsichtlich
ihrer Misch- und Scherwirkung nicht an unterschiedliche
Verhältnisse angepaßt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
Mischteil-Baukörper der anfangs spezifizierten Art
vorzuschlagen, der eine veränderbare Auslegung hat und
daher die Möglichkeit bietet, die Misch- und Scherwir
kung zu variieren und auf unterschiedliche Erfordernisse
abzustimmen.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung in erster
Linie dadurch, daß die Misch-, Verteil- und Scherelemen
te sich am Umfang von Modulringen, -scheiben oder -plat
ten befinden, die einen Bausatz bilden und dabei koaxial
aneinandergereiht miteinander verbindbar sowie auch
relativ zueinander in verschiedenen Drehwinkellagen
fixierbar sind.
Da sich bei einer solchen Modul-Bauweise des Mischteil-
Baukörpers die die Misch-, Verteil- und Scherelemente
aufweisenden Modulringe, -scheiben oder -platten in
ihrer gegenseitigen Zuordnung nahezu beliebig variieren
lassen, liegt es auf der Hand, daß eine Beeinflussung
der Misch- und Scherwirkung in weiten Grenzen ermöglicht
wird.
Nach der Erfindung ist vorgesehen, daß die Misch-,
Verteil- und Scherelemente an den Modulringen, -scheiben
oder -platten eines Bausatzes eine übereinstimmende
Verteilung in Umfangsrichtung haben, um eine problemlose
Aneinanderreihung der Modulringe, -scheiben oder -plat
ten in mehreren verschiedenen Drehwinkellagen zu ermög
lichen.
Vorgesehen ist erfindungsgemäß ferner, daß Modulringen,
-scheiben oder -platten mit lediglich quer zu ihrer
Umfangsrichtung orientierten Misch-, Verteil- und Scher
elementen Modulringe, -scheiben oder -platten zuordenbar
sind, die auch mit zumindest über einen Teilumfang
verlaufenden Abgrenzungselementen besetzt sind. Mit
diesen Mitteln lassen sich dann am Umfang des Mischteil-
Baukörpers die Misch-, Verteil- und Scherelemente, also
die Stege und die von diesen eingegrenzten Mulden bzw.
Kammern hinsichtlich ihrer Wirklänge und -lage variie
ren.
Ein wichtiges Ausgestaltungsmerkmal für erfindungsgemäße
Mischteil-Baukörper liegt auch darin, daß die Abgren
zungselemente sich mindestens über den Abstandsbereich
zwischen zwei in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden
Misch-, Verteil- und Scherelementen erstrecken, etwa in
der Weise, daß sie die Länge einer zwischen zwei Stegen
unterschiedlicher Höhe gelegenen Mulde bzw. Kammer
begrenzen.
Auch die Abgrenzungselemente sind vorzugsweise in Form
von Stegen ausgebildet. Dabei hat es sich bewährt, den
die Abgrenzungselemente bildenden Stegen eine Bauhöhe zu
geben, die mit der Bauhöhe der zu den Misch-, Verteil-
und Scherelementen gehörenden höheren Stege überein
stimmt.
Vorgesehen ist nach der Erfindung einerseits, daß die
Abgrenzungselemente in der Nähe einer Endfläche von
Modulring, -scheibe oder -platte liegen und sich die
Misch-, Verteil- und Scherelemente hieran nur in Rich
tung zur anderen Endfläche hin anschließen. Andererseits
ist es aber auch wichtig, Abgrenzungselemente etwa
mittig zwischen den beiden Endflächen an Modulring,
-scheibe oder -platte vorzusehen, wobei sich hieran
jeweils zu beiden Endflächen hin die Misch-, Verteil-
und Scherelemente anschließen.
Eine besonders einfache Ausführungsform für einen Misch
teil-Baukörper zeichnet sich schließlich dadurch aus,
daß die Misch-, Verteil- und Scherelemente sich parallel
zur Schneckenachse erstrecken, während die Abgrenzungs
elemente quer hierzu verlaufen.
Ein erfindungsgemäßer Mischteil-Baukörper läßt sich
unter Verwendung von nur drei verschiedenen Ausführungs
formen der Modulringe, -scheiben oder -platten erstel
len, und zwar einfach dadurch, daß diese nicht nur
wunschgemäß aneinandergereiht, sondern auch in die
jeweils zweckentsprechende Drehwinkellage zueinander
gebracht werden.
Anhand der Zeichnung wird der Gegenstand der Erfindung
nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es
zeigen
Fig. 1 in schematisch vereinfachter Seitenansicht
einen Mischteil-Baukörper in seiner baulich
einfachsten Ausführung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1,
während die
Fig. 3 bis 5 jeweils in einer der Fig. 1 entspre
chenden Seitenansicht drei gegenüber der Fig. 1
abgewandelte, aufwendigere Ausführungen
eines Mischteil-Baukörpers wiedergeben.
Wenn Plastifizierextruder mit einem Mischteil ausgestat
tet werden, dann ist dieses in der Regel so angeordnet,
daß es als das letzte Extruderelement arbeitet. Wird
dabei ein dynamischer Mischer eingesetzt, dann weist
dieser einen stationären Mischteil-Baukörper 1 und einen
rotierenden Mischteil-Baukörper 2 auf. Der stationäre
Mischteil-Baukörper 1 schließt dabei koaxial an das
Extrudergehäuse an und nimmt den rotierenden Mischteil-
Baukörper 2 auf, der in koaxialer Verlängerung der
Extruderschnecke angeordnet ist und zusammen mit dieser
rotiert.
Der vom stationären Mischteil-Baukörper 1 und vom rotie
renden Mischteil-Baukörper 2 gebildete Mischer 3, wie er
in Fig. 2 zu sehen ist, gehört dabei derjenigen Klasse
an, welche ausschließlich auf einer Modifikation des mit
der Extruderschnecke gekuppelten, rotierenden Mischteil-
Baukörpers 2 beruht, welcher deshalb in den Fig. 1 und 3
bis 5 auch jeweils nur für sich allein zu sehen ist.
Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, einen rotierenden
Mischteil-Baukörper 2 der in der Zeichnung dargestellten
Bauform - abweichend von Fig. 2 - auch in einem Mischer
derjenigen Klasse in Benutzung zu nehmen, welche durch
Modifikation von Schnecke und Zylinder gekennzeichnet
ist.
In jedem Falle ist es das kennzeichnende Wesensmerkmal
des rotierenden Mischteil-Baukörpers nach den Fig. 1 und
3 bis 5, daß dieser einen modularen Aufbau hat, indem er
aus einer größeren Anzahl von Modulringen, -scheiben
oder -platten 4a, 4b, 4c gebildet ist, die miteinander
einen Bausatz bilden und sich dabei koaxial aneinander
reihen und miteinander verbinden lassen. Dabei ist es
zugleich aber auch wichtig, daß die jeweils zu dem
rotierenden Mischteil-Baukörper 2 zusammengefaßten
Modulringe, -scheiben oder -platten 4a, 4b, 4c relativ
zueinander auch in verschiedenen Drehwinkellagen fixier
bar sind, um unterschiedliche Modifikationen des rotie
renden Mischteil-Baukörpers 2 zu ermöglichen, wie das
aus den Fig. 1 und 3 bis 5 der Zeichnungen deutlich
hervorgeht.
Die aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtliche Modifikation
des rotierenden Mischteil-Baukörpers 2 setzt sich aus
neun aneinandergereihten Modulringen, -scheiben oder
-platten 4a und 4b zusammen, und zwar derart, daß sieben
Modulringe 4a unmittelbar aneinandergereiht sind, und
daß jedes Ende des rotierenden Mischteil-Baukörpers 2
durch einen Modulring bzw. eine Modulscheibe oder -plat
te 4b bestimmt ist.
Die aus Fig. 3 der Zeichnung ersichtliche Modifikation
des rotierenden Mischteil-Baukörpers 2 umfaßt wiederum
neun aneinandergereihte Modulringe, -scheiben oder
-platten 4a bis 4c, wobei sechs Modulringe, -scheiben
oder -platten 4a, zwei Modulringe, -scheiben oder -plat
ten 4b und ein Modulring bzw. eine Modulscheibe oder
-platte 4c zur Anwendung gelangen.
Die Modulringe, -scheiben oder -platten 4b bilden auch
hier wiederum die Enden des rotierenden Mischteil-Bau
körpers 2, während der Modulring bzw. die Modulscheibe
oder -platte 4c als Mittelabschnitt des rotierenden
Mischteil-Baukörpers 2 vorgesehen ist, an den sich
beidseits je drei Modulringe, -scheiben oder -platten 4a
anschließen.
Bei der aus Fig. 4 der Zeichnung ersichtlichen Modifika
tion eines rotierenden Mischteil-Baukörpers 2 sind fünf
Modulringe, -scheiben oder -platten 4a, zwei Modulringe,
-scheiben oder -platten 4b und auch zwei Modulringe,
-scheiben oder -platten 4c in Benutzung genommen. Dies
in der Weise, daß - von rechts nach links gesehen - an
einen Modulring bzw. eine Modulscheibe oder -platte 4b
zunächst zwei Modulringe, -scheiben oder -platten 4a,
dann ein Modulring bzw. eine Modulscheibe oder -platte
4c, weiter wiederum zwei Modulringe, -scheiben oder
-platten 4a, ein Modulring bzw. eine Modulscheibe oder
-platte 4c, weiterhin ein Modulring bzw. eine Modul
scheibe oder -platte 4a und schließlich in Modulring
bzw. eine Modulscheibe oder -platte 4b aneinandergereiht
sind.
In Fig. 5 der Zeichnung ist schließlich noch eine Modi
fikation des rotierenden Mischteil-Baukörpers 2 zu
sehen, die vier Modulringe, -scheiben oder -platten 4a,
drei Modulringe, -scheiben oder -platten 4c sowie zwei
Modulringe, -scheiben oder -platten 4b benutzt.
Die Anordnung ist hier so getroffen, daß die beiden
Modulringe, -scheiben oder -platten 4b wiederum die
beiden Enden des rotierenden Mischteil-Baukörpers 2
bilden und daß zwischen diesem dann in wechselnder
Aufeinanderfolge jeweils einzelne Modulringe, -scheiben
oder platten 4a und 4c aneinandergesetzt sind.
Jeder der Modulringe 4a, 4b und 4c ist mit an seinem
Umfang verteilt angeordneten Misch-, Verteil- und Scher
elementen ausgestattet, die aus wechselweise einander
benachbart angeordneten Stegen 5a und 5b sowie zwischen
diesen eingegrenzten Mulden bzw. Kammern 6 bestehen.
Die Stege 5a haben dabei, wie insbeondere aus Fig. 2 der
Zeichnung ersichtlich ist, eine größere Profilhöhe als
die Stege 5b, so daß ihre Endflächen unmittelbar dicht
am Innenumfang des stationären Mischteil-Baukörpers 1
rotieren. Hingegen liegen die Endflächen der Stege 5b
jeweils mit einem radialen Abstand vom Innenumfang des
stationären Mischteil-Baukörpers 1 und bewirken dadurch
die Ausbildung eines Spaltes 7 gegenüber dem Innenumfang
des stationären Mischteil-Baukörpers 1.
Erkennbar ist aus Fig. 2 aber auch noch, daß die Profil
breite der Stege 5a größer bemessen ist, als die Profil
breite der Stege 5b.
Die die Misch-, Verteil- und Scherelemente bildenden
Stege 5a und 5b sind an den Modulringen, -scheiben oder
-platten 4a, 4b und 4c mit einer übereinstimmenden
Verteilung in Umfangsrichtung angeordnet. Dabei sind
nach Fig. 2 jeweils vier Stege 5a mit gegenseitigen
Winkelabständen von 90° vorgesehen und auch vier Stege
5b haben untereinander jeweils einen Winkelabstand von
90°. Zwischen benachbarten Stegen 5a und 5b ist darüber
hinaus jeweils ein Winkelabstand von 45° vorhanden.
Während die Modulringe, -scheiben oder -platten 4a
lediglich mit Stegen 5a und 5b ausgestattet sind, die
sich über ihre gesamte Dicke hinweg und parallel zu
ihrer Längsachse erstrecken, weisen die Modulringe,
-scheiben oder -platten 4b noch zusätzliche Abgrenzungs
stege 8 sowie die Modulringe, -scheiben oder -platten 4c
noch zusätzliche Abgrenzungsstege 9 auf.
Die Abgrenzungsstege 8 und 9 befinden sich dabei eben
falls am Umfang der Modulringe, -scheiben oder -platten
4b bzw. 4c. Sie verlaufen jedoch quer zu den Stegen 5a
und 5b, also parallel zur Hauptebene der Modulringe,
-scheiben oder -platten 4b und 4c, und zwar nur jeweils
über einen Teilumfang hinweg, der sich im Abstand
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stegen 5a und 5b
erstreckt. Jeder der Abgrenzungsstege 8 bzw. 9 bestimmt
einen Endbereich für die zwischen den aufeinanderfolgen
den Stegen 5a und 5b gelegene Mulde 6 und hat zu diesem
Zweck eine Profilhöhe, die jeweils der Profilhöhe für
die Stege 5a entspricht.
Erkennbar ist aus der Zeichnung noch, daß die Abgren
zungsstege 8 an den Modulringen, -scheiben oder -platten
4b in der Nähe einer Endfläche derselben liegen und sich
die Stege 5a und 5b hieran nur in Richtung zur anderen
Endfläche hin anschließen.
Demgegenüber sind die Abgrenzungsstege 9 an den Modul
ringen, -scheiben oder -platten 4c etwa mittig zwischen
deren beiden Endflächen ausgebildet und hieran schließen
sich jeweils zu beiden Endflächen hin die Stege 5a und
5b an. Dabei ist zu beachten, daß die vom Abgrenzungs
steg 9 aus zu beiden Endflächen hin verlaufenden Stege
5a und 5b in Umfangsrichtung so gegeneinander versetzt
liegen, daß jeweils dort, wo zur einen Endfläche hin ein
Steg 5a verläuft, sich zur anderen Endfläche hin ein
Steg 5b erstreckt und umgekehrt. Die Anordnung der Stege
5a und 5b ist an den Modulringen, -scheiben oder -plat
ten 4c, also in Umfangsrichtung 45° gegeneinander ver
dreht vorgesehen.
Sämtliche Modulringe, -scheiben oder -platten 4a, 4b und
4c sind so ausgeführt, daß sie relativ zueinander in
verschiedene Drehwinkellagen zueinander gebracht und
darin fixiert werden können. Vorgesehen ist dabei, daß
die verschiedenen Drehwinkellagen den Winkelabständen
zwischen den aufeinanderfolgenden Stegen 5a und 5b
entsprechen, also jeweils Drehschritte von 45° ermögli
chen. Zwecks gegenseitiger Fixierung aneinandergereihter
Modulringe, -scheiben oder -platten 4a, 4b und 4c können
diese mit Paßbohrungen 10 ausgestattet sein, in die sich
entsprechende Paßstifte als Kupplungselemente einsetzen
lassen.
Ein Vergleich der Zeichnungsfiguren 1 und 3 bis 5 macht
deutlich, welche Vielzahl von Modifikationsmöglichkeiten
für den Zusammenbau des rotierenden Mischteil-Baukörpers
2 dadurch geschaffen sind, daß ein Bausatz aus drei
verschiedenen Modulringen, -scheiben oder -platten 4a,
4b und 4c benutzt werden kann. Nicht nur die Lage der
Stege 5a und 5b sowie der Mulden 6 in Umfangsrichtung,
sondern auch deren Länge in Achsrichtung des rotierenden
Mischteil-Baukörpers 2 läßt sich innerhalb weiter Gren
zen variieren. Unter Verwendung nur weniger verschiede
ner Standardteile können daher rotierende Mischteil-Bau
körper 2 geschaffen werden, die bezüglich des Mischens
und Scherens eines Extrudats unterschiedlichsten Forde
rungen gerecht werden.
So ist bei der Betrachtung der Zeichnungsfiguren 1 und 3
bis 5 ohne weiteres erkennbar, daß die im Bereich der
die niedrige Profilhöhe aufweisenden Stege 5b zum Innen
umfang des stationären Mischteil-Baukörpers 1 hin frei
gehaltenen Überströmspalte zwischen zwei benachbarten
Mulden bzw. Kammern 6 eine in weiten Grenzen variierbare
Versetztlage bzw. Staffelung erhalten können, um die für
den jeweiligen Anwendungsfall günstigste Fließwegführung
der Schmelze zu erhalten. Die Misch- und Scherwirkung am
Extrudat läßt sich somit leicht den unterschiedlichsten
Erfordernissen anpassen.
Claims (8)
1. Mischteil-Baukörper für Extruderschnecken zur thermi
schen und mechanischen Homogenisierung der im Extru
der plastifizierten Schmelze, welcher in einem orts
festen Schneckenzylinder umläuft und mit an seinem
Umfang verteilt angeordneten Misch-, Verteil- und
Scherelementen ausgestattet ist, die aus wechselweise
einander benachbart angeordneten Stegen unterschied
licher Höhe und von diesen eingegrenzten Mulden bzw.
Kammern bestehen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Misch-, Verteil- und Scherelemente (5a, 5b,
6) sich am Umfang von Modulringen, -scheiben oder
-platten (4a, 4b, 4c) befinden, die einen Bausatz
bilden und dabei koaxial aneinandergereiht miteinan
der verbindbar sowie auch relativ zueinander in
verschiedenen Drehwinkellagen fixierbar sind.
2. Mischteil-Baukörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Misch-, Verteil- und Scherelemente (5a, 5b,
6) an den Modulringen, -scheiben oder -platten (4a
bis 4c) eines Bausatzes eine übereinstimmende Vertei
lung in Umfangsrichtung haben.
3. Mischteil-Baukörper nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Modulringen, -scheiben oder -platten (4a) mit
lediglich quer zu ihrer Umfangsrichtung orientierten
Misch-, Verteil- und Scherelementen (5a, 5b, 6)
Modulringe, -scheiben oder -platten (4b und 4c)
zuordenbar sind, die auch mit zumindest über einen
Teilumfang verlaufenden Abgrenzungselementen (8 bzw.
9) besetzt sind.
4. Mischteil-Baukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abgrenzungselemente (8 und 9) sich mindestens
über den Abstandsbereich (6) zwischen zwei in Um
fangsrichtung aufeinanderfolgenden Misch-, Verteil-
und Scherelementen (5a und 5b) erstrecken.
5. Mischteil-Baukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abgrenzungselemente (8) in der Nähe einer
Endfläche von Modulring, -scheibe oder -platte (4b)
liegen und sich die Misch-, Verteil- und Scherelemen
te (5a und 5b) hieran nur in Richtung zur anderen
Endfläche hin anschließen.
6. Mischteil-Baukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abgrenzungselemente (9) etwa mittig zwischen
den beiden Endflächen an Modulring, -scheibe oder
-platte (4c) sitzen und daß sich hieran jeweils zu
beiden Endflächen hin die Misch-, Verteil- und Scher
elemente (5a und 5b) anschließen.
7. Mischteil-Baukörper nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die sich jeweils zu den beiden Endflächen hin
erstreckenden Misch-, Verteil- und Scherelemente (5a
und 5b) eine zueinander um einen Teilungsabstand
(5a/5b) gegeneinander verdrehte Anordnung aufweisen.
8. Mischteil-Baukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Misch-, Verteil- und Scherelemente (5a, 5b)
sich parallel zur Schneckenachse erstrecken, während
die Abgrenzungselemente (8 bzw. 9) quer hierzu ver
laufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4025960A DE4025960C2 (de) | 1990-08-16 | 1990-08-16 | Mischteil-Baukörper für Extruderschnecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4025960A DE4025960C2 (de) | 1990-08-16 | 1990-08-16 | Mischteil-Baukörper für Extruderschnecken |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4025960A1 true DE4025960A1 (de) | 1992-02-20 |
| DE4025960C2 DE4025960C2 (de) | 1994-06-23 |
Family
ID=6412361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4025960A Expired - Fee Related DE4025960C2 (de) | 1990-08-16 | 1990-08-16 | Mischteil-Baukörper für Extruderschnecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4025960C2 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1729373A1 (de) * | 1967-03-24 | 1971-07-08 | Union Carbide Corp | Vorrichtung an einer Strangpresse |
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1990
- 1990-08-16 DE DE4025960A patent/DE4025960C2/de not_active Expired - Fee Related
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| SCHEUERMANN, GÜNTER, Ing., Verbindungselemente, VEB Fachbuchverlag Leipzig 1964, S.161,162,163 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4025960C2 (de) | 1994-06-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |