DE4024620A1 - Verfahren und einrichtung zum positionieren eines druckkopfes in einem drucker ueber ein steuerprogramm - Google Patents
Verfahren und einrichtung zum positionieren eines druckkopfes in einem drucker ueber ein steuerprogrammInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum
Positionieren eines Druckkopfes in einem Drucker über ein
Steuerprogramm, in dem die vorgegebene maximal festgelegte Zeilenlänge
in einer Anzahl von Zeichen, Spalten, Schritten od. dgl. enthalten ist
und der Druckkopf in End- bzw. Null-Stellungen gefahren wird.
Derartige Positionsbestimmungen dienen als Basis für den Ablauf des
Druckvorganges, z. B. bei Matrixdruckern bzw. Matrixnadeldruckern.
Drucker werden dabei so ausgelegt, daß sie eine maximale
Zeilenlänge, z. B. für eine maximale Anzahl von Zeichen in einer Zeile,
konzipiert werden. Das Steuerprogramm muß die sich aus der maximalen
Zeilenlänge letztendlich ergebende Druckerbreite berücksichtigen.
Von einer Null-Stellung am linken Ende des zur Verfügung stehenden
Druckkopfbewegungsweges aus wird die Bewegung des Druckkopfes, bezogen
auf einzelne Zeichen, die zugrunde liegende Matrix, Spalten oder Schritte
und damit der Druck einer Zeile der Druckerbreite entsprechend
gesteuert. Für eine bestimmte Druckerbreite ist ein bestimmtes
Steuerprogramm erforderlich. Damit liegen Parameter, wie z. B. die Anzahl
Spalten in einer Zeile, die Länge der Zeile in Zoll und der maximale
Bewegungsweg des Druckkopfes fest.
Es ist daher bekannt und in jedem bekannten Drucker verwirklicht, das
Steuerprogramm für die vorhandene Druckerbreite auszulegen.
Da Drucker jedoch nicht mehr einzeln, sondern als "Familie" konstruiert
werden, ist es erforderlich, für jeden einzelnen Drucker ein auf ihn
zugeschnittenes Steuerprogramm zu entwerfen. Hierbei müssen also mehrere
Steuerungen für Drucker unterschiedlicher Breite entwickelt werden. Das
jeweilige Steuerprogramm muß jeweils die zu einer Breite passenden
Parameter berücksichtigen. Als Ergebnis einer solchen Tätigkeit entsteht
ein erheblicher Aufwand an Entwicklung, Wartung, Fertigung und Lagerung
dieser verschiedenen Steuermodule. Der Aufwand und die damit verbundene
Unwirtschaftlichkeit wachsen je größer eine Drucker-Familie ist.
Der vorliegenden Erfindung ist deshalb die Aufgabe zugrunde gelegt, bei
Vorhandensein eines Steuermoduls, das sämtliche Steuerparameter aller in
einer Produktpalette vorkommenden Steuer-Parameter insgesamt enthält,
jeweils diejenigen Parameter auszuwählen, die für den vorliegenden
Drucker passend sind. Hierbei ist zunächst unabhängig von einer
Druckerbreite eine Grundposition anzufahren und fest zu bestimmen.
Danach soll auch die Breite des betreffenden Druckers festgestellt
werden.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Druckkopf beim Einschalten eines Druckkopfschlitten-Antriebsmotors für
die Bestimmung einer Grundposition von der momentan eingenommenen
Position in Richtung von der Grundpositions-Seite weg bewegt wird und
danach in Gegenrichtung auf die Grundposition zu bewegt wird und dabei
bis in den Bereich eines Grundpositionsmeldes verfahren wird und daß
mit dem Erreichen des Grundpositionsmelders die Grundposition
festgestellt und in einem Speicher abgelegt wird. Dieses Verfahren kann
mit nur einem einzigen Positionsmelder durchgeführt werden.
Eine zufällige Stellung des Druckkopfes wird dadurch berücksichtigt, daß
bei einer momentanen Position des Druckkopfes im Bereich des
Grundpositionsmelders während des Einschaltens des
Druckopfschlitten-Antriebsmotors der Druckkopf um eine vorgegebene
Anzahl von Zeichen, Spalten oder Schritten aus dem Bereich des
Grundpositionsmelders zuerst herausbewegt wird und dann erst in
Gegenrichtung auf den Grundpositionsmelder zurückbewegt wird. Auch hier
ist vorteilhaft, daß bei jeder Einschaltung des Druckers exakt dieselbe
Grundposition des Druckkopfes erreicht wird.
Der Zeitpunkt zum Positionieren des Druckkopfes wird danach festgelegt,
daß das Einschalten des Druckkopfschlitten-Antriebsmotors zusammen mit
dem Einschalten des Druckers erfolgt. Zusätzlich kann das Steuerprogramm
jederzeit diese Bestimmung der Grundposition vornehmen.
Weitere Positionen des Druckkopfes werden dahingehend ausgewertet, daß
der Druckkopf aus der bestimmten Grundposition heraus um eine
vorgegebene erste Anzahl von Zeichen, Spalten oder Schritten in Richtung
auf die zur Grundpositions-Seite des Druckers gegenüberliegende
Druckerseitenwand gefahren wird, wobei die Anzahl Zeichen, Spalten oder
Schritte größer ist als ein Drucker mit schmaler Breite (DIN A4) und
kleiner ist als ein Drucker mit größerer Breite (DIN A3), daß jeweils
von der Umkehrposition des Druckkopfes aus der Druckkopf um eine zweite
Anzahl von Zeichen, Spalten oder Schritten in Gegenrichtung auf die
Grundposition bewegt wird, wobei die zweite Anzahl von Zeichen, Spalten
oder Schritten kleiner ist als die erste Anzahl, so daß der Druckkopf
durch Erreichen oder Nichterreichen des Grundpositionsmelders die
Druckerbreite erkennt und daß danach durch das Steuerprogramm alle
breitenabhängigen Parameter in einem residenten Speicher abgelegt
und/oder über einen im residenten Speicher abgelegten Control-Code
verfügbar gemacht wird. Der Vorteil besteht nunmehr in dem Erkennen,
welcher Drucker der Drucker-Familie vorliegt, obwohl dasselbe
Steuermodul vorhanden ist. Nach dem Erkennen der Druckerbreite
konfiguriert sich der Drucker für das nur für ihn bestimmte
Steuerprogramm selbst. Vorteilhafterweise liegt nur ein einziges
Steuermodul für alle Drucker einer Drucker-Familie vor, so daß der
Aufwand für Entwicklung, Wartung, Fertigung und Lagerung verringert
wird.
Die Einrichtung zum Positionieren eines Druckkopfes in einem Drucker der
bezeichneten Art ist derart gestaltet, daß im inneren Bereich der beiden
Druckerseitenwände, und zwar für die gewählte Grundposition nur ein
einziger Grundpositionsmelder vorgesehen ist und daß durch ein
Steuerprogramm alle breitenabhängigen Parameter in einem residenten
Speicher abgelegt und/oder über einen im residenten Speicher abgelegten
Control-Code verfügbar ist.
Hierbei ist vorteilhaft, daß der Grundpositionsmelder aus einem
Schalter, einer Lichtschranke oder einem Hall-Sensor besteht, dessen
physikalische Lage zwischen den Druckerseitenwänden beliebig ist.
Es ist auch eine Lösung möglich, daß anstelle des Grundpositionsmelders
eine Bewegungsrückmelde-Vorrichtung vorgesehen ist.
Eine weitere Verbesserung der Erfindung besteht daher darin, daß die
Bewegungsrückmelde-Vorrichtung aus einer Taktscheibe mit Fotozellenpaar
oder einem Taktlineal mit entsprechender Abtasteinrichtung gebildet ist.
Noch eine weitere Verbesserung der Erfindung besteht darin, daß beim
Einschalten des Druckers durch ein Testprogramm das Vorhandensein des im
residenten Speicher abgelegten Control-Codes überprüfbar ist. Anhand
dieses Control-Codes kann das Steuerprogramm entscheiden, ob die
Druckerbreite schon bestimmt wurde. beispielsweise um welche
Druckervariante es sich handelt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung (für das Verfahren und die
Einrichtung) ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Gesamteinrichtung,
Fig. 2 eine Prinzipdarstellung des Druckers für das Positionieren
des Druckkopfes in einer Grundposition,
Fig. 3 das Positionieren des Druckkopfes zum Erkennen eines schmalen
Druckers,
Fig. 4 das Positionieren des Druckkopfes zum Erkennen eines breiten
Druckers derselben Drucker-Familie.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, kann ein Druckkopf 1 auf einem
Druckkopfschlitten 6 in einer Druckkopfschlitten-Führung 6a eines
Druckers 2 mittels eines Druckkopfschlitten-Antriebsmotors 3 zwischen
Druckerseitenwänden 4 und 5 in den Richtungen 9 und 11 verfahren werden.
Im Ausführungsbeispiel ist ein Drucker 2 mit dem
Druckkopfschlitten-Antriebsmotor 3 und einem Grundpositionsmelder 12
ohne Bewegungsrückmelde-Vorrichtung (also ohne Taktscheibe mit
Fotozellenpaar oder Taktlineal mit zugehöriger Abtasteinrichtung)
dargestellt. Der vom Druckkopfschlitten 6 verfahrbare Weg 15 wird in
Zeichen (Zeichenmatrix), Spalten und Schritte eingeteilt, die einem
Steuerprogramm 7 zur Kontrolle der Druckkopf-Bewegung dienen. Die
Bestimmung einer Grundposition 8 kann jederzeit durchgeführt werden,
selbstverständlich auch zusammen mit dem Einschalten des Druckers 2
durch Betätigen eines Druckerhauptschalters. Die Grundposition 8 des
Druckkopfes 1 wird in einem nicht residenten Speicher 13 festgehalten
und eine ermittelte Druckerbreite in einem residenten Speicher 14
abgelegt.
Gemäß Fig. 1 besteht der Grundpositionsmelder 12 aus einem Schalter,
einer Lichtschranke oder einem Hall-Sensor. Anstelle des
Grundpositionsmelders 12 kann auch eine Bewegungsrückmelde-Vorrichtung
vorgesehen sein. Die Bewegungsrückmelde-Vorrichtung kann aus einer
Taktscheibe mit Fotozellenpaar oder aus einem Taktlineal mit
entsprechender Abtasteinrichtung gebildet sein. Wenn eine
Bewegungsrückmelde-Vorrichtung angewendet wird, erhält man die
Grundposition 8 des Druckkopfes 1, indem man den Druckkopf 1 so lange in
eine beliebige Richtung bewegt, bis keine Bewegungsrückmeldung mehr
registriert wird. Ein Drucker 2 mit der Bewegungsrückmelde-Vorrichtung
verwendet das Fehlen eines Bewegungsrückmeldungs-Signals als
Grundpositionsmerkmal.
Gemäß Fig. 2 wird der Druckkopf 1 beim Einschalten des
Druckkopfschlitten-Antriebsmotors 3 für die Bestimmung einer beim
Einschalten neu festzulegenden Grundposition 8 in Richtung 9 von einer
Grundpositions-Seite 10 weg bewegt und danach in Gegenrichtung 11 auf die
eigentliche und richtige Grundposition 8 zurückbewegt und dabei bis in
den Bereich eines Grundpositionsmelders 12 verfahren. Bei Erreichen des
Grundpositionsmelders 12 wird die Grundposition 8 festgestellt und in
einem Speicher 13 abgelegt.
Für den Fall, daß der Druckkopf 1 beim Einschalten des
Druckkopfschlitten-Antriebsmotors 3 momentan im Bereich des
Grundpositionsmelders 12 steht, wird der Druckkopf 1 um eine vorgegebene
Anzahl (z. B. zehn) von Zeichen, Spalten oder Schritten aus dem Bereich
des Grundpositionsmelders 12 zuerst herausbewegt und dann erst in
Gegenrichtung 11 auf den Grundpositionsmelder 12 zu zurückbewegt.
Das Einschalten des Druckkopfschlitten-Antriebsmotors 3 kann
selbstverständlich zusammen mit dem Einschalten des Druckers 2, d. h.
durch Betätigung eines Drucker-Hauptschalters erfolgen.
Gemäß den Fig. 3 und 4 können weitere Positionen durch den Druckkopf 1
angefahren werden. Der Druckkopf 1 wird aus der bestimmten Grundposition
8 heraus um eine vorgegebene erste Anzahl von Zeichen, Spalten oder
Schritten in Richtung 9 auf die zur Grundpositions-Seite 10 des Druckers
2a gegenüberliegende Druckerseitenwand 5 gefahren, wobei die Anzahl
Zeichen, Spalten oder Schritte größer ist als ein Drucker 2a mit
schmaler Breite (DIN A4=210 mm) und kleiner ist als ein Drucker 2b
mit größerer Breite (DIN A3=297 mm). Jeweils von der Umkehrposition
des Druckkopfes 1 aus wird der Druckkopf 1 um eine zweite Anzahl von
Zeichen, Spalten oder Schritten in Gegenrichtung 11 auf die
Grundposition 8 zu bewegt, wobei die zweite Anzahl von Zeichen, Spalten
oder Schritten kleiner ist als die erste Anzahl, so daß der Druckkopf 1
die Druckerbreite 15 erkennt. Danach werden durch das Steuerprogramm 7
alle breitenabhängigen Parameter in dem Speicher 14 abgelegt.
Im Ausführungsbeispiel ist der Drucker 2 mit dem Druckkopfschlitten-
Antriebsmotor 3 ohne eine Bewegungsrückmelde-Vorrichtung ausgerüstet.
Der Druckkopfschlitten-Antriebsmotor 3 besteht aus einem Schrittmotor.
Der Schrittmotor führt sechzig Schritte aus, um den Druckkopf 1 um
1 Zoll (25,4 mm) zu verschieben. Der Druckerbreite 15 von 8 Zoll
entsprechen 480 Schritte des Schrittmotors. Die Druckerbreite 15 wird
hier auf 13,6 und 8,0 Zoll geprüft. Der Druckkopf 1 wird, wie
beschrieben, in die Grundposition 8 gefahren. Sodann werden zur
Erkennung der Druckerbreite 15 fünfhundert Schritte aus der
Grundposition 8 heraus ausgeführt. Dabei schlägt (Fig. 3) bei einem
Drucker 2a von 8 Inch. Breite der Druckkopfschlitten 6 an die
Druckerseitenwand 5 an und arbeitet ohne eine Bewegung 500-480=20
überzählige Schritte, die vom Steuerprogramm als ausgeführte Schritte
gezählt werden. Anschließend wird der Druckkopf 1 in Gegenrichtung 11
zurück in Richtung auf die Grundposition mit 490 Schritten gefahren.
Sofern der Druckkopf 1 bei dieser Bewegung den Grundpositionsmelder 12
nach 480 Schritten erreicht, beträgt die Druckerbreite 15 =8 Zoll.
Die zwanzig überzähligen Schritte sind an der Druckerseitenwand 5
verlorengegangen. Erreicht der Druckkopf 1 die Grundposition 8 nicht,
sondern bleibt zehn Schritte vorher stehen, so beträgt die Druckerbreite
15 =13,6 Zoll (Fig. 4).
Die nach den Fig. 2 bis 4 erhaltenen Breitenparameter werden nach ihrer
Feststellung in den residenten Speicher 14 übertragen, der aus einem
EEPROM-Bauteil besteht. Zusätzlich wird noch ein Control-Code im EEPROM
abgelegt, das den Erfolg bzw. das Ergebnis der Prüfung widerspiegelt.
Darauf aufbauend konfiguriert das Steuerprogramm 7 den Drucker beim
Einschalten automatisch. Für alle Druckerbreiten einer Drucker-Familie
existiert daher nur noch ein einziges Steuerprogramm.
Ein spezielles Testprogramm, das Teil des Steuerprogramms 7 ist,
veranlaßt beim Einschalten des Druckers 2 die Prüfung des Control-Codes
im Speicher 14. Sofern ein korrekter Code gefunden wird, wird der
Drucker 2 mit den gespeicherten Parametern initialisiert. Der Drucker 2
arbeitet dann als ein Drucker der programmierten Breite. Für den anderen
Fall, daß der Code als falsch erkannt wird, erfolgt die zu den Fig. 3
und 4 beschriebene Prüfung.
Die Steuerung des Druckers 2 läßt sich nach Installation des
Steuerprogramms 7 noch auf jede Druckerbreite anpassen. Dieser Vorgang
bedeutet, daß das Steuerprogramm 7 unter den Druckern einer Familie
austauschbar ist, was die Produktion und den Service erheblich
erleichtert, da nur ein Steuermodul (Steuerprogramm) gewartet werden
muß.
Claims (9)
1. Verfahren zum Positionieren eines Druckkopfes in einem Drucker
über ein Steuerprogramm, in dem die vorgegebene maximal
festgelegte Zeilenlänge in einer Anzahl von Zeichen, Spalten,
Schritten od. dgl. enthalten ist und der Druckkopf in End- bzw.
Null-Stellungen gefahren wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckkopf (1) beim Einschalten eines Druckkopfschlitten-
Antriebsmotors (3) für die Bestimmung einer Grundposition (8) von
der momentan eingenommenen Position in Richtung (9) von der
Grundpositions-Seite (10) weg bewegt wird und danach in
Gegenrichtung (11) auf die Grundposition (8) zu bewegt wird und
dabei bis in den Bereich eines Grundpositionsmelders (12)
verfahren wird und daß mit dem Erreichen des Grundpositionsmelders
(12) die Grundposition (8) festgestellt und in einem Speicher (13)
abgelegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer momentanen Position des Druckkopfes (1) im Bereich
des Grundpositionsmelders (12) während des Einschaltens des
Druckkopfschlitten-Antriebsmotors (3) der Druckkopf (1) um eine
vorgegebene Anzahl von Zeichen, Spalten oder Schritten aus dem
Bereich des Grundpositionsmelders (12) zuerst herausbewegt wird und
dann erst in Gegenrichtung (11) auf den Grundpositionsmelder (12)
zurückbewegt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einschalten des Druckkopfschlitten-Antriebsmotors (3)
zusammen mit dem Einschalten des Druckers (2) erfolgt.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckkopf (1) aus der bestimmten Grundposition (8) heraus
um eine vorgegebene erste Anzahl von Zeichen, Spalten oder
Schritten in Richtung (9) auf die zur Grundpositions-Seite (10) des
Druckers (2) gegenüberliegende Druckerseitenwand (5) gefahren
wird, wobei die Anzahl Zeichen, Spalten oder Schritte größer ist
als ein Drucker (2a) mit schmaler Breite (DIN A4) und kleiner ist
als ein Drucker (2b) mit größerer Breite (DIN A3), daß jeweils von
der Umkehrposition (14) des Druckkopfes (1) aus der Druckkopf (1)
um eine zweite Anzahl von Zeichen, Spalten oder Schritten in
Gegenrichtung (11) auf die Grundposition (8) bewegt wird, wobei die
zweite Anzahl von Zeichen, Spalten oder Schritten kleiner ist als
die erste Anzahl, so daß der Druckkopf (1) durch Erreichen oder
Nichterreichen des Grundpositionsmelders (12) die Druckerbreite
(15) erkennt und daß danach durch das Steuerprogramm (7) alle
breitenabhängigen Parameter in einem residenten Speicher (14)
abgelegt und/oder über einen im residenten Speicher (14)
abgelegten Control-Code verfügbar gemacht wird.
5. Einrichtung zum Positionieren eines Druckkopfes in einem Drucker,
der mittels eines Druckkopfschlitten-Antriebsmotors zwischen
Druckerseitenwänden des Druckerrahmens für festgelegte Zeilenlängen
hin- und herverfahrbar ist, wobei für verschiedene Druckerbreiten
Steuerprogramme für jeweils verschiedene Parameter vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß im inneren Bereich (4a; 5a) der beiden Druckerseitenwände
(4; 5), und zwar für die gewählte Grundposition (8) nur ein einziger
Grundpositionsmelder (12) vorgesehen ist und daß durch ein
Steuerprogramm (7) alle breitenabhängigen Parameter in einem
residenten Speicher (14) abgelegt und/oder über einen im
residenten Speicher abgelegten Control-Code verfügbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundpositionsmelder (12) aus einem Schalter, einer
Lichtschranke oder einem Hall-Sensor besteht, dessen physikalische
Lage zwischen den Druckerseitenwänden (4, 5) beliebig ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle des Grundpositionsmelders (12) eine
Bewegungsrückmelde-Vorrichtung vorgesehen ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungrückmelde-Vorrichtung aus einer Taktscheibe
mit Fotozellenpaar oder einem Taktlineal mit entsprechender
Abtasteinrichtung gebildet ist.
9. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß beim Einschalten des Druckers (2) durch ein Testprogramm das
Vorhandensein des im residenten Speicher abgelegten Control-Codes
überprüfbar ist.
Priority Applications (4)
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| DE4024620A1 true DE4024620A1 (de) | 1992-02-06 |
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