DE4024382C1 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Tintenschreibgerät mit einer
Schreibspitze, einem Tintenvorratsraum und einem zwischen
dem Tintenvorratsraum und der Schreibspitze angeordneten
Tintenströmungsregler mit einem kapillaren Tintenkanal zum
Zuführen von Tinte zur Schreibspitze und mit einer der
Schreibspitze benachbarten ersten Gruppe von durch Querrip
pen begrenzten, kapillaren Ausgleichskammern, die über
einen Kapillarkanal, insbesondere den Tintenkanal mit dem
Tintenvorratsraum in Verbindung stehen und an einen nicht
kapillaren Belüftungskanal angeschlossen sind, der über
eine Ausgleichskammer und einen an die Ausgleichskammer
angrenzenden Regelspalt an dem dem Tintenvorratsraum zuge
kehrten Ende der ersten Gruppe von Ausgleichskammern an den
Tintenvorratsraum angeschlossen ist.
Schreibgeräte dieser Art sind aus der DE-PS 26 09 668 und
der DE-OS 35 30 906 bekannt. Bei diesen bekannten Schreib
geräten wird mit Hilfe des Tintenströmungsreglers ein Tin
tenvorrat ohne Verwendung eines internen, aus Fasern beste
henden Kapillarreservoirs oder einer Kapillarzelle zuver
lässig gehalten. Der Tintenströmungsregler nimmt durch
Änderungen des Atmosphärendrucks oder der Temperatur aus
dem Tintenvorratsraum austretende Tinte auf und verhindert
dadurch ein Auslecken der Tinte an der Schreibspitze.
Gleichzeitig wird über den Tintenkanal eine ausreichende
Tintenmenge an die Schreibspitze herangeführt, so daß bei
Verwendung unterschiedlicher Schreibspitzen, wie harten
oder weichen Faserstiften, Kugelschreibspitzen oder
Schreibfedern jeweils ein glattes, gleichmäßiges Schreiben
möglich ist.
Bei derartigen Tintenschreibgeräten ist das Volumen des
Tintenvorratsraums und damit der größtmöglichste Tintenvor
rat von dem Volumen der Gruppe der kapillaren Ausgleichs
kammern abhängig. Ist der Tintenvorratsraum im Vergleich
dazu zu groß, so kann bei einer Änderung der Temperatur
oder des Atmosphärendrucks mehr Tinte aus dem Tintenvor
ratsraum verdrängt werden, als die Ausgleichskammern aufzu
nehmen vermögen, so daß es zu einem unerwünschten Austreten
von Tinte an der Schreibspitze kommt. In dem Bestreben
einen möglichst großen Tintenvorrat vorzuhalten, ist bei
den bekannten Tintenschreibgeräten der Tintenkanal als eine
den Tintenströmungsregler zentral durchdringende Tintenver
sorgungsstange ausgebildet und getrennt von den Ausgleichs
kammern zur Schreibspitze geführt. Die axiale Baulänge des
Tintenströmungsreglers und dementsprechend die Zahl der
Ausgleichskammern kann dadurch vergrößert werden, bleibt
aber in ihrer Größe durch das maximale Druckgefälle
begrenzt, das von den Kapillarkräften innerhalb der Aus
gleichskammern gehalten wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tinten
schreibgerät der eingangs genannten Art zu schaffen, das
einfach herstellbar ist und einen Ausgleichsraum aufweist,
der das durch Druck- und Temperaturänderungen aus dem
Tintenvorratsraum verdrängte Tintenvolumen aufnimmt, wobei
die Größe des Ausgleichsraums unabhängig sein soll von dem
Druckgefälle, welches von den Kapillarkräften innerhalb
einer ersten Gruppe von Ausgleichskammern gehalten wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine zweite, zwi
schen dem Tintenvorratsraum und der ersten Gruppe von Aus
gleichskammern angeordnete Gruppe von kapillaren Aus
gleichskammern gelöst, die an den nicht kapillaren Belüf
tungskanal angeschlossen sind und von denen jede mit einem
Kapillarspalt an einen zum Tintenvorratsraum führenden und
in der zweiten Gruppe der kapillaren Ausgleichskammern aus
gebildeten Tintenvorratskanal von im Vergleich zu den
Kapillarspalten geringerer Kapillarität angeschlossen ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Tintenschreibgerät kann der Tin
tenkanal die der Schreibspitze benachbarte Gruppe von Aus
gleichskammern anschneiden, wodurch die Herstellung des
Tintenströmungsreglers und die Montage des Schreibgeräts
vereinfacht werden. Die Baulänge der der Schreibspitze
benachbarten Gruppe von Ausgleichskammern, die zum Tinten
vorratsraum hin durch den kapillaren Regelspalt begrenzt
wird, einschließlich der mit den Ausgleichskammern über den
Tintenkanal in Verbindung stehenden Schreibspitze kann ohne
Nachteil für das gesamte Ausgleichsvolumen auf eine Länge
begrenzt werden, die für eine optimale Versorgung der
Schreibspitze mit Tinte und ein günstiges Regelverhalten
besonders geeignet ist. Das zusätzlich benötigte Aus
gleichsvolumen wird durch die dem Tintenraum benachbarte
zweite Gruppe von Ausgleichskammern geschaffen, von denen
jede einzelne über einen Kapillarspalt mit dem Tintenraum
in Verbindung steht und daher unabhängig von dem Regelver
halten des Regelspalts Tinte aufnehmen oder abgeben kann.
Dabei hat sich in der Praxis gezeigt, daß durch die erfin
dungsgemäße Kombination der beiden, getrennt voneinander an
den Tintenraum angeschlossenen Gruppen von Ausgleichskam
mern ein sehr zuverlässiges, ein schnelles Ansprechen und
einen gleichmäßigen Tintenfluß gewährleistendes Regelver
halten ergibt, welches sich für unterschiedliche Arten von
Schreibspitzen gleichermaßen eignet. Während das ange
strebte Regelverhalten der axialen Baulänge der der
Schreibspitze benachbarten Gruppe von Ausgleichskammern
Grenzen setzt, kann die dem Tintenraum benachbarte Gruppe
von Ausgleichskammern je nach gewünschter Tintenraumgröße
erweitert werden, ohne daß dadurch das Regelverhalten nach
teilig beeinflußt wird.
Erfindungsgemäß kann weiterhin vorgesehen sein, daß der
kapillare Regelspalt in den Tintenvorratskanal mündet. Wei
terhin kann der Tintenkanal sich parallel zum Tintenvor
ratskanal bis zum Tintenvorratsraum erstrecken. Hierbei
kann der Tintenkanal aus einer achsparallelen, radial nach
außen offenen Kapillarnut bestehen, die die innerhalb der
Ausgleichskammern und in der Wand des Tintenvorratskanals
verläuft. Diese Ausgestaltung trägt zu einer einfachen Her
stellbarkeit des Tintenströmungsreglers bei und gewährlei
stet eine ununterbrochene kapillare Verbindung vom Tinten
vorratsraum zur Schreibspitze, die nicht durch Luftein
schlüsse unterbrochen werden kann.
Um unterschiedliche Schreibspitzen auf einfache und wirk
same Weise an den Tintenströmungsregler anschließen zu kön
nen, mündet in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
der Tintenkanal in eine Bohrung, die mit porösem Material,
insbesondere einem Fasermaterial, ausgefüllt ist, das das
in die Bohrung ragende Anschlußende der Schreibspitze
umgibt. Hierdurch können Schreibspitzen unterschiedlicher
Formgestalt ohne besondere Anpassung mit einem einheitli
chen Tintenströmungsregler verbunden werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei
spiels näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt
ist. Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch das schreibspitzensei
tige Ende eines erfindungsgemäßen Tintenschreib
geräts,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie A-A′,
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie B-B′ und
Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie C-C′ des Tin
tenschreibgeräts gemäß Fig. 1.
Das dargestellte Tintenschreibgerät weist einen zylindri
schen Schaft 1 auf, der den Tintenvorratsraum 2 umschließt
und an seinem nicht dargestellten Ende verschlossen ist. In
das dargestellte, offene Ende des Schafts 1 ist ein Tinten
strömungsregler 3 und ein Schaftvorderteil 4 eingesetzt.
Das Schaftvorderteil 4 ist mit dem Schaft 1 fest verbunden
und enthält eine Schreibspitze 5, die aus einem Faserdocht
besteht. Die Schreibspitze 5 ist von sternförmig angeordne
ten Rippen 6 gehalten, zwischen denen Luftkanäle vorgesehen
sind, die einen Hohlraum 7 im Innern des Schaftvorderteils
4 mit der Atmosphäre verbinden.
Der Tintenströmungsregler 3 besteht aus einem Körper von
zylindrischer Grundform, dessen Außendurchmesser im wesent
lichen dem Innendurchmesser des Schafts 1 entspricht. Das
der Schreibspitze 5 zugekehrte Ende des Tintenströmungsreg
lers 3 greift mit einem im Durchmesser verringerten
Abschnitt 8 in den Hohlraum 7 ein und weist eine mittige
Bohrung 9 auf, in die das Anschlußende der Schreibspitze 5
hineinragt. Die Bohrung 9 enthält ein poröses, aus Fasern
bestehendes Material, welches das Anschlußende der Schreib
spitze 5 umschließt und für einen wirksamen Tintenfluß zur
Schreibspitze 5 sorgt. Die Verformbarkeit des porösen
Fasermaterials dient zum Ausgleich von herstellungsbeding
ten Maßabweichungen.
In die zylindrische Mantelfläche des Tintenströmungsreglers
3 sind kreisringförmige Nuten eingearbeitet, die durch
dünne Querrippen voneinander getrennt sind und mehrere
Gruppen von Ausgleichskammern 10, 11, 12, 13 bilden. Die
axiale Breite der Ausgleichskammern 10 bis 13 entspricht
der jeweils gewünschten Kapillarwirkung. Sie nimmt bei den
Ausgleichskammern 10, 11, 12 von der Schreibspitze 5 ausge
hend in Richtung auf den Tintenvorratsraum 2 von Gruppe zu
Gruppe ab. Die Breite der Ausgleichskammern 13 wiederum
entspricht etwa derjenigen der Ausgleichskammern 11. Im
Gegensatz zu den Ausgleichskammern 10 bis 12, die konzen
trisch zur Zylinderachse des Tintenströmungsreglers 3 ange
ordnet sind, haben die Ausgleichskammern 13 eine gemeinsame
Achse, die parallel zur Zylinderachse des Tintenströmungs
reglers 3 verläuft. Die Ausgleichskammern 13 haben somit
eine exzentrische Lage, wobei ihre größte radiale Tiefe in
der Abbildungsebene der linken Abbildungshälfte und ihre
geringste radiale Tiefe in der Abbildungsebene der rechten
Abbildungshälfte liegt.
Durch sämtliche Ausgleichskammern 10 bis 13 hindurch
erstreckt sich ein durch eine nicht kapillare Längsnut
gebildeter Belüftungskanal 14, der an seinem der Schreib
spitze zugekehrten Ende in einen nicht kapillaren Ringkanal
15 mündet. Der Ringkanal 15 steht über einen Belüftungs
schlitz 16, der sich auf der dem Belüftungskanal 14 entge
gengesetzten Seite des Tintenströmungsreglers 3 befindet,
mit dem Hohlraum 7 in Verbindung. Auf der dem Belüftungska
nal entgegengesetzten Seite weist der Tintenströmungsregler
3 einen kapillaren Tintenkanal 17 auf, der sich von dem
Tintenvorratsraum 2 bis zu der von diesem am weitesten ent
fernten Ausgleichskammer 10 erstreckt und innerhalb der
Ausgleichskammern 10 in die Bohrung 9 mündet. Der Tintenka
nal 17 steht mit den Ausgleichskammern 10 bis 12 unmittel
bar in Verbindung, da er diese durchschneidet, und ist so
schmal bemessen, daß in die Ausgleichskammern 10 bis 12
verdrängte Tinte über den Tintenkanal 17 wieder abgesaugt
werden kann. Im Bereich der Ausgleichskammern 13 grenzt
radial nach außen an den Tintenkanal 17 ein Tintenvorrats
kanal 18, der erheblich breiter ist als der Tintenkanal 17
und keine nennenswerte Kapillarwirkung hat. Die Ausgleichs
kammern 13 sind jeweils durch einen Kapillarspalt 19, der
durch ihre exzentrische Lage gebildet ist, an den Tinten
vorratskanal 18 angeschlossen. Der Tintenvorratskanal 18
ist zum Tintenvorratsraum 2 offen. Von den Ausgleichskam
mern 12 ist der Tintenvorratskanal 18 durch einen Regel
spalt 20 getrennt, dessen Breite geringfügig größer ist als
die Breite des Tintenkanals 17.
Bei dem beschriebenen Tintenschreibgerät gelangt die Tinte
aus dem Tintenvorratsraum 2 durch den kapillaren Tintenka
nal 17 in die mit porösem Fasermaterial gefüllte Bohrung 9
und von dort in die Schreibspitze 5. Die Tinte füllt beim
Schreiben auch den Tintenvorratskanal 18, wobei sie am
Kapillarspalt 19 zurückgehalten wird. Nimmt durch den Ver
brauch von Tinte der Druck im Tintenvorratsraum 2 ab, so
kann zwischen den Rippen 6 hindurch in den Hohlraum 7 ein
dringende Luft über den Belüftungsschlitz 16, den Ringkanal
15 und den Belüftungskanal 14 in die an den Regelspalt 20
angrenzende Ausgleichskammer 12 gelangen und von dort in
Form von kleinen Bläschen durch den Regelspalt 20 hindurch
treten und im Tintenvorratskanal 18 zum Tintenvorratsraum 2
aufsteigen. Hierdurch wird ein Druckausgleich geschaffen
und ein geregeltes Nachströmen von Tinte zur Schreibspitze
gewährleistet. Der Abstand des Regelspalts 20 von dem mit
dem Papier in Berührung tretenden Ende der Schreibspitze
ist dabei dem gewünschten Regelverhalten angepaßt. Sowohl
eine Vergrößerung als auch eine Verkleinerung dieses
Abstands würde zu einem weniger günstigen Regelverhalten
führen.
Wird infolge eines äußeren Druckabfalls oder einer Tempera
turerhöhung Tinte aus dem Tintenvorratsraum verdrängt, so
kann diese über den Tintenkanal 17 in die Ausgleichskammern
10 bis 12 eindringen und diese von oben beginnend und nach
unten fortschreitend allmählich füllen. Gleichzeitig kann
über die Kapillarspalte 19 ein Teil des verdrängten Tinten
volumens in die Ausgleichskammern 13 eindringen. Auf diese
Weise kann ein vergleichsweise großes Tintenvolumen in den
Ausgleichskammern 10 bis 13 gespeichert werden, ohne daß
sich das Tintenaustrittsverhalten an der Schreibspitze 5
ändert. Kehren sich die Druck- oder Temperaturänderungen
wieder um, so wird auf dem gleichen Wege die in den Aus
gleichskammern 10 bis 13 angespeicherte Tinte wieder zum
Tintenvorratsraum 2 zurückgeführt, da über den Regelspalt
20 erst wieder Luft in den Tintenvorratsraum 2 gelangen
kann, wenn die Tinte aus der dem Regelspalt 20 benachbarten
Ausgleichskammer 12 abgesaugt ist. Führen die Druck und
Temperaturverhältnisse nicht zum Entleeren der Ausgleichs
kammern 10 bis 13, so erfolgt das Entleeren der Ausgleichs
kammern 10 bis 13 beim Schreiben, da die Tinte dabei
zunächst aus den Ausgleichskammern 10 bis 13 abgezogen
wird, bevor ein erneutes Nachströmen aus dem Tintenvorrats
raum erfolgt.
Das beschriebene Tintenschreibgerät läßt sich auf einfache
und kostengünstige Weise herstellen, da der Tintenströ
mungsregler mit seinen nach außen offenen Längs- und Quer
nuten als einstückiges Bauteil leicht hergestellt werden
kann und keinen besonderen Montageaufwand erfordert. Dies
wird vor allem durch die beschriebene Anordnung und Ausge
staltung der Ausgleichskammern ermöglicht, da ein aufwendi
ger, den Tintenströmungsregler getrennt von den Ausgleichs
kammern durchdringender Tintenkanal nicht erforderlich ist.
Claims (6)
1. Tintenschreibgerät mit einer Schreibspitze, einem Tin
tenvorratsraum und einem zwischen dem Tintenvorratsraum
und der Schreibspitze angeordneten Tintenströmungsreg
ler mit einem kapillaren Tintenkanal zum Zuführen von
Tinte zur Schreibspitze und mit einer der Schreibspitze
benachbarten ersten Gruppe von durch Querrippen
begrenzten, kapillaren Ausgleichskammern, die über
einen Kapillarkanal mit dem Tintenvorratsraum in Ver
bindung stehen und an einen nicht kapillaren Belüf
tungskanal angeschlossen sind, der über eine Aus
gleichskammer und einen an die Ausgleichskammer angren
zenden Regelspalt an dem dem Tintenvorratsraum zuge
kehrten Ende der ersten Gruppe von Ausgleichskammern an
den Tintenvorratsraum angeschlossen ist, gekennzeichnet
durch eine zweite, zwischen dem Tintenvorratsraum (2)
und der ersten Gruppe von Ausgleichskammern (10, 11,
12) angeordnete Gruppe von kapillaren Ausgleichskammern
(13), die an den nicht kapillaren Belüftungskanal (14)
angeschlossen sind und von denen jede mit einem
Kapillarspalt (19) an einen zum Tintenvorratsraum (2)
führenden und in der zweiten Gruppe der kapillaren Aus
gleichskammern (13) ausgebildeten Tintenvorratskanal
(18) von im Vergleich zu den Kapillarspalten (19)
geringerer Kapillarität angeschlossen ist.
2. Tintenschreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der kapillare Regelspalt (20) in den Tin
tenvorratskanal (18) mündet.
3. Tintenschreibgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tintenkanal (17) sich
parallel zum Tintenvorratskanal (18) bis zum Tintenvor
ratsraum (2) erstreckt.
4. Tintenschreibgerät nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tintenkanal
(17) den Kapillarkanal bildet, der die erste Gruppe von
Ausgleichskammern (10, 11, 12) mit dem Tintenvorrats
raum (2) verbindet.
5. Tintenschreibgerät nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tintenkanal
(17) aus einer achsparallelen, radial nach außen offe
nen Kapillarnut besteht, die innerhalb der Ausgleichs
kammern (10 bis 12) und in der Wand des Tintenvorrats
kanals (18) verläuft.
6. Tintenschreibgerät nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tintenkanal
(17) in eine Bohrung (9) mündet, die mit porösem Mate
rial, insbesondere einem Fasermaterial, ausgefüllt ist,
das das in die Bohrung (9) ragende Anschlußende der
Schreibspitze (5) umgibt.
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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Owner name: PELIKAN GMBH, 30177 HANNOVER, DE |
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