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DE4023915A1 - Elektrische anschlussklemme fuer leiterplatten - Google Patents

Elektrische anschlussklemme fuer leiterplatten

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DE4023915A1
DE4023915A1 DE19904023915 DE4023915A DE4023915A1 DE 4023915 A1 DE4023915 A1 DE 4023915A1 DE 19904023915 DE19904023915 DE 19904023915 DE 4023915 A DE4023915 A DE 4023915A DE 4023915 A1 DE4023915 A1 DE 4023915A1
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Klaus Eisert
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Phoenix Contact GmbH and Co KG
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PHONIX ELEKTRIZITATSGESELLSCHAFT H KNUMAN AND Co
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    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
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    • HELECTRICITY
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    • H01R4/30Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member

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  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Anschlußklemme für Leiterplatten mit einem aus Isolierstoff bestehenden, eine Oberseite und eine Unterseite defi­ nierenden Klemmengehäuse, einem in dem Klemmengehäuse angeordneten metalli­ schen Leiteranschlußkörper, insbesondere Schraubanschlußkörper, zum Anschluß eines externen Leiters und mindestens einem mit dem Leiteranschlußkörper elek­ trisch verbundenen, aus dem Klemmengehäuse herausragenden Leiterplattenan­ schlußbein, insbesondere Leiterplattenanschlußstift, zur Verbindung mit einer Leiterbahn auf der Leiterplatte, wobei das Klemmengehäuse eine Anschlußseite zur Anlage an der Leiterplatte aufweist und das Leiterplattenanschlußbein an der Anschlußseite aus dem Klemmengehäuse austritt, wobei das Klemmengehäuse ferner eine Zugangsseite mit einer Zugangsöffnung zum Einführen eines exter­ nen Leiters in den Leiteranschlußkörper und eine Betätigungsseite mit einer Zugangsöffnung für ein Betätigungselement des Leiteranschlußkörpers, insbe­ sondere für eine Klemmschraube des Schraubanschlußkörpers, aufweist und wobei die Betätigungsseite mit der Oberseite des Klemmengehäuses übereinstimmt oder, vorzugsweise in winkligem Verlauf, an die Oberseite anschließt.
Bekannte elektrische Anschlußklemmen der in Rede stehenden Art (DE-C 25 11 385) können mit den verschiedensten Leiteranschlußkörpern ausgerüstet sein, also neben den bevorzugt einzusetzenden Schraubanschlußkörpern auch mit Federkraft- Klemmanschlußkörpern, Steckanschlußkörpern, Klammeranschlußkörpern, Wickel­ anschlußkörpern usw. Der Leiteranschlußkörper dient dazu, einen externen elek­ trischen Leiter elektrisch sicher und mechanisch fest mit der elektrischen Anschlußklemme zu verbinden. Die elektrische Anschlußklemme selbst ist durch das Leiterplattenanschlußbein, insbesondere in Form eines Leiterplattenan­ schlußstiftes, oder durch mehrere Leiterplattenanschlußbeine mit einer ent­ sprechenden Leiterplatte verbindbar. Dazu wird das Klemmengehäuse mit der An­ schlußseite auf die entsprechende Leiterplatte aufgesetzt, wobei das Leiter­ plattenanschlußbein bzw. jedes Leiterplattenanschlußbein durch eine Öffnung in der Leiterplatte hindurchragt und in dieser Öffnung verlötet wird. Diese Beschreibung gilt konkret für als Leiterplattenanschlußstifte ausgeführte Lei­ terplattenanschlußbeine, es sind aber auch als SMD-Anschlußstreifen ausgeführte Leiterplattenanschlußbeine bekannt, die auf einer SMD-Lötanschlußfläche der Leiterplatte kontaktiert werden (DE-A 37 10 397).
Während normale elektrische Anschlußklemmen für Leiterplatten mit der Anschluß­ seite vollflächig auf die entsprechende Leiterplatte aufgesetzt werden, und zwar zumeist in der Nähe des Randes des Leiterplatte, also die Leiterplatten­ anschlußbeine unter dem Leiteranschlußkörper liegen oder an der Anschlußsei­ te als SMD-Anschlußstreifen nahe dem Leiteranschlußkörper seitlich aus dem Klemmengehäuse austreten, hat man auch schon entsprechende Anschlußklemmen re­ alisiert, bei denen der Leiteranschlußkörper und gleichzeitig damit die Zu­ gangsöffnung für das Betätigungselement des Leiteranschlußkörpers von der Zu­ gangsseite aus gesehen erheblich vor dem Leiterplattenanschlußbein bzw. den Leiterplattenanschlußbeinen liegt, so daß die Betätigungsseite des Klemmen­ gehäuses bei am Rande einer Leiterplatte angeordneter Anschlußklemme seitlich über den Rand der Leiterplatte hinausragt (DE-C 32 31 690). Solche elektri­ schen Anschlußklemmen werden dann als Durchführungsklemmen für Gehäuse in Ver­ bindung mit Leiterplatten eingesetzt.
Für alle Arten von elektrischen Anschlußklemmen für Leiterplatten gilt, daß diese auf der Leiterplatte, also oberhalb der Leiterplatte angeordnet sind. Je nach Typ des verwendeten Leiteranschlußkörpers benötigt eine solche An­ schlußklemme oberhalb der Leiterplatte einen bestimmten Platz. Unter ungünsti­ gen Platzverhältnissen kann es dann passieren, daß das Betätigungselement des Leiteranschlußkörpers nur noch schwer zu erreichen ist, aus Platzgründen gar ein anderer als der eigentlich gewünschte Leiteranschlußkörper eingesetzt wer­ den muß oder gar eine elektrische Anschlußklemme überhaupt nicht eingesetzt werden kann.
Der Lehre der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs erläuterte, bekannte elektrische Anschlußklemme so auszugestalten und weiterzubilden, daß sie auch bei ungünstigen Platzverhältnissen oberhalb der Leiterplatte uni­ versell einsetzbar ist.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist dadurch gelöst, daß die Anschlußseite des Klemmengehäuses mit der Oberseite übereinstimmt. Erfindungsgemäß wird eine grundsätzlich neue Einbaualternative für elektrische Anschlußklemmen für Lei­ terplatten dadurch geschaffen, daß erstmals eine "hängende" Anschlußklemme re­ alisiert worden ist. Den ungünstigen Platzverhältnissen oberhalb der Leiter­ platte wird erfindungsgemäß also nicht dadurch Rechnung getragen, daß, wie im Stand der Technik, die Einbauhöhe der nach wie vor auf der Oberseite ange­ ordneten Anschlußklemme verringert wird, sondern dadurch, daß die Anschluß­ klemme von der Oberseite auf die Unterseite der Leiterplatte umgesetzt wird. Damit werden völlig neue Einsatzmöglichkeiten für elektrische Anschlußklem­ men für Leiterplatten geschaffen.
Grundsätzlich wäre es möglich, die aus dem Stand der Technik bekannten, "ste­ henden" elektrischen Anschlußklemmen einfach auf dem Kopf stehend einzusetzen. Dann wäre aber regelmäßig das Betätigungselement des Leiteranschlußkörpers nicht mehr oder jedenfalls nicht mehr zweckmäßig zugänglich. Demgegenüber ist die Zugänglichkeit des Betätigungselementes des Leiteranschlußkörpers bei der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme in "hängender" Ausfüh­ rung ebenso gut gewährleistet wie bei den bekannten "stehenden" elektrischen Anschlußklemmen für Leiterplatten.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die erfindungsgemäße elektrische An­ schlußklemme für Leiterplatten auszugestalten und weiterzubilden, wozu auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche verwiesen werden darf. Im übrigen werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen elektrischen An­ schlußklemme für Leiterplatten anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in stark schematisierter Darstellung, in einer Seitenansicht bei geöffnetem Klemmengehäuse ein erstes Ausführungsbeispiel einer elek­ trischen Anschlußklemme für Leiterplatten gemäß der Erfindung,
Fig. 2 in Fig. 1 entsprechender Darstellung ein zweites Ausführungsbei­ spiel,
Fig. 3 in Fig. 1 entsprechender Darstellung ein drittes Ausführungsbei­ spiel,
Fig. 4 in Fig. 1 entsprechender Darstellung ein viertes Ausführungsbei­ spiel,
Fig. 5 die elektrische Anschlußklemme für Leiterplatten gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig. 1, in detallierterer, ge­ nauerer Darstellung, Klemmengehäuse und Leiteranschlußrahmen des Leiteranschlußkörpers im Schnitt und
Fig. 6 eine Klemmenleiste mehrerer elektrischer Anschlußklemmen gemäß Fig. 5 in einer Rückansicht, eine Anschlußklemme aufgeschnitten.
Fig. 1 zeigt in stark schematisierter Darstellung, beispielsweise das Klemmen­ gehäuse nicht geschnitten, ein erstes Ausführungsbeispiel einer elektrischen Anschlußklemme für Leiterplatten gemäß der Erfindung. Dieses Ausführungsbei­ spiel ist, detallierter dargestellt, auch in Fig. 5 gezeigt. Folglich empfiehlt es sich, zum besseren Verständnis der Konstruktion beide Figuren gemeinsam zu betrachten.
Die in Fig. 1 (und Fig. 5) dargestellte elektrische Anschlußklemme ist eine solche für Leiterplatten und folglich auch zusammen mit einer im Schnitt dar­ gestellten Leiterplatte 1 gezeichnet. Sie weist ein aus Isolierstoff bestehen­ des, eine Oberseite 2 und eine Unterseite 3 definierendes Klemmengehäuse 4, einen in dem Klemmengehäuse 4 angeordneten metallischen Leiteranschlußkör­ per 5 und mindestens ein, im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei, mit dem Leiteranschußkörper 5 elektrisch verbundene, aus dem Klemmengehäuse 4 heraus­ ragende Leiterplattenanschlußbeine 6 zur Verbindung mit einer Leiterbahn auf der Leiterplatte 1 auf. Das Klemmengehäuse 4 weist ferner eine Anschlußseite zur Anlage an der Leiterplatte 1 auf, wobei das Leiterplattenanschlußbein 6 an der Anschlußseite aus dem Klemmengehäuse 4 austritt. Ferner weist das Klem­ mengehäuse 4 eine Zugangsseite 7 mit einer Zugangsöffnung 8 zum Einführen ei­ nes externen Leiters 9 in den Leiteranschlußkörper 5 und eine Betätigungssei­ te 10 mit einer Zugangsöffnung 11 für ein Betätigungselement 12 des Leiteran­ schlußkörpers 5 auf. Die Betätigungsseite 10 stimmt im in Fig. 1 und in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel mit der Oberseite 2 des Klemmengehäuses 4 überein, sie kann aber auch an die Oberseite 2 anschließen, beispielsweise in einem winkligen Verlauf, wie aus dem Stand der Technik (DE-C 32 31 690) be­ kannt.
Wie im allgemeinen Teil der Beschreibung ausgeführt worden ist, kommen als Leiteranschlußkörper 5 alle Arten von Leiteranschlußkörpern in Frage. Im dar­ gestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel handelt es sich beim Leiteranschlußkörper 5 um einen Schraubanschlußkörper mit einer Klemmschraube als Betätigungselement 12, einem üblichen Leiteranschlußrahmen 13 und einem üblichen Leiterschutzbügel 14. Wie dabei Fig. 5 genauer als Fig. 1 zeigt, sind die Einzelteile des Leiteranschlußkörpers 5 und des Leiterplattenanschluß­ beins 6 bzw. der Leiterplattenanschlußbeine 6 in entsprechenden Aufnahmen im Klemmengehäuse 4, das regelmäßig aus thermoplastischem Kunststoff besteht, aufgenommen und gehalten. Das ist alles aus dem Stand der Technik bekannt.
Wesentlich für die Lehre der Erfindung ist nun, daß die Anschlußseite des Klem­ mengehäuses 4 mit der Oberseite 2 übereinstimmt. Bei den bekannten elektrischen Anschlußklemmen für Leiterplatten 1 stimmte die Anschlußseite des Klemmenge­ häuses 4 stets mit der Unterseite 3 des Klemmengehäuses 4 überein. Die er­ findungsgemäße elektrische Anschlußklemme für Leiterplatten 1 läßt sich durch die umgekehrte Zuordnung nun "hängend" einsetzen. Das hat die im allgemeinen Teil der Beschreibung erläuterten Vorteile.
Das in den Fig. 1 und 5 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt nun eine Kon­ struktion, bei der die Zugangsöffnung 11 für das Betätigungselement 12 des Leiteranschußkörpers 5 an der Oberseite 2 benachbart zum Leiterplattenanschluß­ bein 6 bzw. zu den Leiterplattenanschlußbeinen 6 liegt. Bei dieser Konstruk­ tion ist es erforderlich, daß die Leiterplatte 1 in Ausrichtung zur Zugangs­ öffnung 11 für das Betätigungselement 12 im Klemmengehäuse 4 eine entsprech­ ende Öffnung 15 aufweist, durch die man, beispielsweise mit einem Schrauben­ dreher 16, das Betätigungselement 12, hier also die Klemmschraube, erreicht. Solche Öffnungen 15 sind in einer Leiterplatte 1 unschwer anzubringen.
Im in den Fig. 1 und 5 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel sind die Lei­ terplattenanschlußbeine 6 als Anschlußstifte ausgeführt, im allgemeinen Teil der Beschreibung ist erläutert worden, daß aus dem Stand der Technik auch SMD- Anschlußstreifen bekannt sind, denen dann im dargestellten Ausführungsbeispiel auf der Unterseite der Leiterplatte 1 natürlich entsprechende Anschlußflächen zugeordnet sein müßte. An der grundsätzlichen Konzeption der elektrischen An­ schlußklemme gemäß der Erfindung ändert sich dadurch nichts.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist ferner in Fig. 1 und in Fig. 5 zu erkennen, daß genau zwei Leiterplattenanschlußbeine 6 in Form von Anschluß­ stiften vorgesehen sind. Das schafft, wie im Stand der Technik, die erforder­ liche mechanische Stabilität. Demgegenüber ist bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel nur ein Leiterplattenanschußbein 6 vorgesehen. Diese Kon­ struktion reicht häufig dann aus, wenn mehrere elektrische Anschlußklemmen der in Rede stehenden Art miteinander integriert als eine Klemmenleiste vor­ gesehen sind, wie das ebenfalls aus dem Stand der Technik bekannt ist.
Das in den Fig. 1 und 5 dargestellte, bevorzugte Ausführungsbeispiel zeichnet sich weiter dadurch aus, daß die dort vorgesehenen zwei Leiterplattenanschluß­ beine 6 zu einem U-förmigen Element zusammengefaßt sind, mit dessen Steg das zwischen den Schenkeln angeordnete Betätigungselement 12 des Leiteranschluß­ körpers 5 zusammenwirkt. Der Steg bildet hier auf konstruktiv besonders ein­ fache Weise den Leiterschutzbügel 14 des als Schraubanschlußkörper ausgeführ­ ten Leiteranschußkörpers 5. Entsprechend bildet ein L-förmig abragender Schen­ kel des Leiterplattenanschlußbeins 6 im in Fig. 2 dargestellten Ausführungs­ beispiel den Leiterschutzbügel 14. Das entspricht der im Stand der Technik ver­ wirklichten Konzeption.
Bei dem in Fig. 1 und Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel bewirkt aller­ dings die U-förmige Konstruktion der Leiterplattenanschußbeine 6, daß ein even­ tuell durch den Schraubendreher 16 auf das Betätigungselement 12 ausgeübter Druck besonders gleichmäßig aufgefangen werden kann.
Die Ausführungsbeispiele der Fig. 3 und 4 unterscheiden sich von den Ausfüh­ rungsbeispielen der Fig. 1 und 2 dadurch, daß der Leiteranschlußkörper 5 und gleichzeitig damit die Zugangsöffnung 11 für das Betätigungselement 12 von der Zugangsseite 7 aus gesehen erheblich vor dem Leiterplattenanschlußbein 6 bzw. den Leiterplattenanschlußbeinen 6 liegt. Dadurch ist die Öffnung 15 in der Leiterplatte 1 im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 trotz Verwendung von zwei relativ nah beieinander stehenden Leiterplattenanschlußbeinen 6 sehr leicht zugänglich. Im in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel hat diese Konstruk­ tion den weiteren Vorteil, daß die Betätigungsseite 10 des Klemmengehäuses 4 mit der Zugangsöffnung 11 für das Betätigungselement 12 bei den hier direkt am Rand der Leiterplatte 1 angeordneten Leiterplattenanschlußbeinen 6 seit­ lich über den Rand der Leiterplatte 1 hinausragt und von oben her zugäng­ lich ist. Damit kann man sich die Anbringung gesonderter Öffnungen 15 in der Leiterplatte 1 ersparen.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich die Betäti­ gungsseite 10 in gleicher Höhe und Ausrichtung wie die Oberseite 2 des Klem­ mengehäuses 4, hier könnte es sich aber besonders empfehlen, die Betätigungs­ seite 10, wie aus dem Stand der Technik bekannt, gegenüber der Oberseite 2 des Klemmengehäuses 4 in einem Winkel anzuordnen.
Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen elek­ trischen Anschlußklemme zeichnet sich weiter dadurch aus, daß das Klemmenge­ häuse 4 als an der Oberseite 2 offener Topf mit einem die offene Seite ver­ schließenden Deckel 17 ausgeführt ist. Entsprechend wäre es auch möglich, den Topf unten zu öffnen. Das ist herstellungstechnisch und montagetechnisch zweckmäßig.
Fig. 6 zeigt das Ausführungsbeispiel aus Fig. 5 nochmals in einer anderen An­ sicht, wobei hier mehrere elektrische Anschlußklemmen in einer Klemmenleiste zusammengefaßt sind.
Für die weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen elektrischen Anschluß­ klemmen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die an sich für "stehende" An­ schlußklemmen für Leiterplatten seit langem bekannt sind. Man kann beispiels­ weise die Metallteile in ein seitlich aufklappendes, etuiartig gestaltetes Klemmengehäuse einlegen, das dann zugeklappt wird und dessen Hälften mitein­ ander verrasten. Die einzelnen Anschlußklemmen lassen sich in einer Klemmen­ leiste zusammenfassen, ggf. auch von vornherein einteilig als Klemmenleiste ausführen. Markierungsflächen sind am Klemmengehäuse ebenso anbringbar wie im Klemmengehäuse Prüfabgriffe angeordnet werden können. Insbesondere läßt sich ein solcher Prüfabgriff leicht bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel anordnen, was gestrichelt dargestellt ist. Aber auch bei den anderen Ausführungsformen läßt sich jedenfalls über die Klemmschraube des Leiteranschlußkörpers die anstehende Spannung zu Prüfzwecken abgreifen.
Auch in der "hängenden" Ausführung sind bei elektrischen Anschlußklemmen der in Rede stehenden Art Sicherungen, Trennstellen, Bauelementeeinsätze, LED-An­ zeigen und sonstige Zusatzfunktionen einsetzbar, ohne daß das hier besonderer weiterer Erläuterung bedarf.

Claims (5)

1. Elektrische Anschlußklemme für Leiterplatten mit einem aus Isolierstoff be­ stehenden, eine Oberseite und eine Unterseite definierenden Klemmengehäuse, einem in dem Klemmengehäuse angeordneten metallischen Leiteranschlußkörper, insbesondere Schraubanschlußkörper, zum Anschluß eines externen Leiters und mindestens einem mit dem Leiteranschlußkörper elektrisch verbundenen, aus dem Klemmengehäuse herausragenden Leiterplattenanschlußbein, insbesondere Leiter­ plattenanschlußstift, zur Verbindung mit einer Leiterbahn auf der Leiterplatte, wobei das Klemmengehäuse eine Anschlußseite zur Anlage an der Leiterplatte auf­ weist und das Leiterplattenanschlußbein an der Anschlußseite aus dem Klemmenge­ häuse austritt, wobei das Klemmengehäuse ferner eine Zugangsseite mit einer Zugangsöffnung zum Einführen eines externen Leiters in den Leiteranschlußkör­ per und eine Betätigungsseite mit einer Zugangsöffnung für ein Betätigungsele­ ment des Leiteranschlußkörpers, insbesondere für eine Klemmschraube des Schraub­ anschlußkörpers, aufweist und wobei die Betätigungsseite mit der Oberseite des Klemmengehäuses übereinstimmt oder, vorzugsweise in winkligem Verlauf, an die Oberseite anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußseite des Klem­ mengehäuses (4) mit der Oberseite (2) übereinstimmt.
2. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugangsöffnung (11) für das Betätigungselement (12) des Leiteranschlußkör­ pers (5) an der Oberseite (2) benachbart zum Leiterplattenanschlußbein (6) bzw. zu den Leiterplattenanschlußbeinen (6) liegt.
3. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Leiterplattenanschlußbeine (6) zu einem U-förmigen Element zusammenge­ faßt sind, mit dessen Steg das zwischen den Schenkeln angeordnete Betätigungs­ element (12) des Leiteranschlußkörpers (5) zusammenwirkt.
4. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiteranschlußkörper und gleichzeitig damit die Zugangsöffnung (11) für das Betätigungselement (12) von der Zugangsseite (7) aus gesehen erheblich vor dem Leiterplattenanschlußbein (6) bzw. den Leiterplattenanschlußbeinen (6) liegt und daß so die Betätigungsseite (10) des Klemmengehäuses (4) mit der Zugangsöffnung (11) für das Betätigungselement (12) bei direkt am Rande einer Leiterplatte (1) angeordnetem Leiterplattenanschlußbein (6) bzw. Leiterplat­ tenanschlußbeinen (6) seitlich über den Rand der Leiterplatte (1) hinausragt und von oben her frei zugänglich ist.
5. Elektrische Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Klemmengehäuse (4) als an der Oberseite (2) (oder an der Un­ terseite (3)) offener Topf mit einem die offene Seite verschließenden Deckel (17) ausgeführt ist.
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