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DE402335C - Maschine zum Ernten von Zuckerrohr - Google Patents

Maschine zum Ernten von Zuckerrohr

Info

Publication number
DE402335C
DE402335C DEE28906D DEE0028906D DE402335C DE 402335 C DE402335 C DE 402335C DE E28906 D DEE28906 D DE E28906D DE E0028906 D DEE0028906 D DE E0028906D DE 402335 C DE402335 C DE 402335C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stalks
conveyor belt
machine
harvested
harvesting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE28906D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOAN JACOB MARI ELIAS
Original Assignee
JOAN JACOB MARI ELIAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOAN JACOB MARI ELIAS filed Critical JOAN JACOB MARI ELIAS
Application granted granted Critical
Publication of DE402335C publication Critical patent/DE402335C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D45/00Harvesting of standing crops
    • A01D45/10Harvesting of standing crops of sugar cane

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Ernten von Zuckerrohr, bei welcher die geernteten Rohrstengel auf ein Förderband abgelegt werden. Gegenüber bekannten ähnlichen Maschinen ist die vorliegende derart ausgebildet, daß die Halme nicht nur abgeschnitten, sondern alle Büsche mit Stumpf und Stiel mechanisch ausgezogen werden, so daß also auch die Wurzelstöcke mitgeerntet werden, was für die Produktion von wesentlicher Bedeutung ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb· 2 eine Draufsicht des Vorderteils der Maschine und
Abb. 3 eine Vorderansicht der Maschine.
Die Maschine besteht aus einem Fahrgestell 1 und wird von einem Motor von 80 P.S. getrieben, welcher sowohl zum Fortbewegen der Maschine als zum Antrieb der vorgesehenen Werkzeuge dient. Die Maschine bewegt sich in der Längsrichtung der Rinnen, und zwar derart, daß die Längsachse des Fahrzeuges in einer senkrechten Ebene mit der Längsachse der abzuerntenden Stengelreihe liegt.
Das Ernten des Rohres geht nun in folgender Weise vor:
Die Zuckerrohrbüsche müssen wie' gesagt mit Stumpf und Stiel aus der Erde gezogen werden, was in einer großen Anzahl von Anlagen viel zu wünschen übrigläßt und wodurch demnach viel verlorengeht, da der Wurzelstock meist im Boden sitzenbleibt.
An der Vorderseite des Fahrgestelles sind dazu zwei gegenläufige Rauf walzen 2 angebracht, welche mit Zähnen versehen sind Diese schnell rotierenden Wellen reißen mit ihren Zähnen die Pflanzen ganz aus der Erde, so daß sie durch dieFortbewegung des Fahrzeuges auf dasFörderband fallen. Auf den Wellen 2 sind Zahnräder 3 und 4 angebracht. Zahnrad 4 ist mit einem Zahnrade 5 fest verbunden. Das Zahnrad 5 ist durch eine Kette 6 mit einem Kettenrad 7 verbunden, das auf derselben Achse sitzt wie das Rad 8, das durch eine Kette 9 mit dem Kettenrad 10 verbunden ist. Die Achse des letzteren kann durch eine Reibungskupplung mit der Motorachse gekuppelt werden, welche Kupplung vom Führersitz aus ein- und auszurücken ist.
Die Rauf walzen 2 sind in Schlitten 12 be-
festigt, welche im Maschinengestell in senkrechter Richtung einstellbar und dazu mit einer Zahnstange versehen sind, in welche ein Zahnrad 13 eingreift. Die Zahnräder 13 sitzen auf einer Achse, deren anderes Ende ein Schneckenrad 14 trägt, das in eine Schnecke 15 greift. Die Schnecke 15 ist auf einer Welle 16 befestigt (Abb. 2), die vom Führersitz aus mittels eines Schneckengetriebes 17 gedreht werden
ίο kann. Die Verbindung des letzteren mit dem Handrad am Führersitz ist nicht dargestellt. Damit beim Ernten die Rohrstengel nicht seitlich weggeschoben werden, sind an der Vorderseite des Fahrgestelles gebogene Platten 18 angebracht, die mit auswechselbaren Spitzen 19 versehen sind. Die Spitzen sind derart angeordnet, daß sie etwas über dem Boden liegen, um mit ihren Innenkanten die schräg stehenden oder umgefallenen Rohrstengel der zu ern-
ao tenden Reihe aufzurichten und zwischen die Raufwellen 2 zu führen, während die in den Weg der Maschine kommenden Rohrstengel der beiden benachbarten Reihen von den Außenkanten der Spitzen 19 erfaßt, hochgerichtet und aufwärts, den gebogenen Platten 18 entlang (Abb. ι und 3), in Nuten 20 geführt werden. Die Nut 20 ist in einem flachen horizontalen Teil der Platte angebracht. Der untere Teil der Platte 18 ist aufwärts geneigt, während der obere Teil auswärts gebogen ist. Die Rohrstengel, welche in die Nuten 20 gelangen, werden durch drehende Kreissägen 21, welche zum Teil in die Nuten hineinragen, abgeschnitten. Die abgeschnittenen Teile der Rohrstengel der benachbarten Reihen und die von den Raufwellen 2 aus der Erde gerissenen Rohrstengel der eigentlichen abzuerntenden Reihe fallen beim Fortschreiten des Fahrzeuges auf das Förderband 39 und werden von diesem hinten auf den Boden abgelegt.
Auf den Achsen der Kreissägen sind Kettenräder 22 angebracht. Das Rad 22 der einen Kreissäge ist durch eine Kette 23 mit dem Kettenrad 24 einer Achse 25 verbunden. Auf der Achse 25 sitzt ein Zahnrad 26, das in ein Zahnrad 27 eingreift. Das Rad 27 ist auf derselben Achse angebracht wie das Kettenrad 7 und wird demnach auch von der Motorwelle aus angetrieben. Um die andere Kreissäge 21 zu treiben, ist die Achse 25 nach unten verlängert und mit einem Kettenrad 28 versehen, das durch eine Kette 29 mit einem Kettenrade 30 verbunden ist. Das Kettenrad 30 ist mit einem Kettenrad 31 fest verbunden, und dieses letzte ist durch eine Kette 32 mit einem Kettenrad 33 verbunden, das fest verbunden ist mit einem Kettenrade 34. Das Kettenrad ist mittels einer Kette 35 verbunden mit dem auf der Achse 37 befestigten Kettenrade 36. Die Achse 37 trägt am oheren Ende ein Kettenrad 38, das durch eine Kette 23 mit dem Kettenrade 22 auf der Achse der zweiten Kreissäge 21 verbunden ist.
Die schräg aufwärts gebogenen Teile der Platten 18 reichen über die ganze Länge des Fahrzeuges und bilden eine von vorn nach hinten verlaufende Rinne, deren Boden durch das Förderband 39 gebildet wird, welches durch Rollen unterstützt wird. Der vordere Teil des Förderbandes ist wagerecht unterstützt, während die hintere Hälfte etwas schräg nach unten geneigt ist, um die Rohrstengel bequemer aus der Maschine fördern und auf dem Boden absetzen zu können.
Das Band wird von der Hinterachse des Fahrzeuges aus angetrieben und ist durch eine Reibungskupplung, welche vom Führersitz einzurücken ist, einzuschalten.
Der Motor 40 ist an der einen Seite des Fahrzeuges angebracht, während an der anderen Seite als Gegengewicht ein Behälter für Kühlwasser angebracht werden kann,

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Ernten von Zuckerrohr, bei welcher die geernteten Rohrstengel auf ein Förderband abgelegt werden, gekennzeichnet durch zwei vom Gestell nach vorn ragende, mit Zähnen versehene gegenläufige Rauf walzen (2), die das Ausheben der Stengel der jeweils zu erntenden Reihe bewirken und durch je eine an jeder Seite der Wellen angeordnete Platte (18), welche ungefähr in der Mitte einen wagerechten Absatz aufweist, der eine Nut (20) besitzt, in die eine Kreissäge (21) 0. dgl. zum Abschneiden von Rohrstengeln der benachbarten Reihen hineinragt, wobei die untere Hälfte der Platte schräg einwärts verläuft und in eine zum Aufrichten der Stengel dienende Spitze (19) endet, die obere Hälfte aber nach auswärts gebogen ist.
2. Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach auswärts gebogenen oberen Hälften der Platten über die ganze Länge des Fahrzeuges reichen, so daß eine Rinne entsteht, deren Boden durch das Förderband gebildet wird.
3. Erntemaschine nach Anspruch ι und2, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Hälfte des Transportbandes wagerecht und die hintere Hälfte nach hinten schräg abwärts verläuft.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEE28906D 1922-08-28 1923-01-05 Maschine zum Ernten von Zuckerrohr Expired DE402335C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL402335X 1922-08-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE402335C true DE402335C (de) 1924-09-15

Family

ID=19785907

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE28906D Expired DE402335C (de) 1922-08-28 1923-01-05 Maschine zum Ernten von Zuckerrohr

Country Status (1)

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DE (1) DE402335C (de)

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