DE402168C - Elektrischer Einzelantrieb von Baumwoll-Vorspinnmaschinen (Flyer) und aehnlichen Maschinen - Google Patents
Elektrischer Einzelantrieb von Baumwoll-Vorspinnmaschinen (Flyer) und aehnlichen MaschinenInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/16—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/26—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor
- H02P1/34—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor by progressive reduction of impedance in secondary circuit
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Description
- Elektrischer Einzelantrieb von Baurnwoll-Vorspinnmaschinen (Flyer) und ähnlichen blaschinen. Bekanntlich ist es bei dem elektrischen Einzelantrieb der Baumwoll-Vorspinnmaschinen (Flyer), für den zum größten Teil Dreiphasen-Wechselstrommotoren mit Kurzschlußanker Verwendung finden, notwendig, Vorkehrungen zu treffen, daß diese Kurzschlußankermotoren entsprechend ihrer Anlaufeharakteristik nicht ruckweise, sondern sa-nft anlaufen, damit an dem Konusriementrieb der Spinnmaschine kein Rutschen des Riemens eintritt, was einen starken Fadenbruch zur Folge haben würde.
- Zur Erzielung des notwendigen stoßfreien Anlaufs sind bis jetzt Kurzschlußankermotoren bekannt, bei denen man durch besonders ausgebildete Rotoren mit großer magnetischer Streuung die Aufgabe zu lösen sucht, oder auch Kurzschlußankermotoren, bei denen die Größe der Rotorstreuung besonders reguliert werden kann, ferner Kurzschlußankermotoren in Verbindung mit Statoranlaßeinrichtungen.
- Das Ein- und Ausschalten dieser Motoren erfolgt fast allgemein durch einen dreipoligen Netzschalter, der auf das Motorgehäuse aufgebaut und mit dem Betätigungsgestänge des Flyers derart verbunden ist, daß ein Verschieben des Gestänges nach der einen Richtung den Schalter ein- und nach der anderen Richtung den Schalter ausschaltet. Zweckmäßigerweise erhalten die Schalter nur diese zwei mechanisch begrenzten Schaltstellungen, da durch das Ankuppeln des einige Meter langen Betätigungsgestänges an die Schalter jedes Gefühl für etwaige Zwischenstellungen verlorengeht.
- Bei dem elektrischen Einzelantrieb von Baumwoll-Vorspinnmaschinen (Flycr) nach vorliegender Erfindung wird eine an sich im Prinzip bekannte Anlaßweise von Kurzschlußankermotoren mit Statoranlaßeinrichtung verwendet. Die Neuerung besteht darin, daß an Stelle der bis jetzt bekannten Statoranlaßschalter mit mindestens drei Stellungen ein Schalter von bis jetzt noch nicht gekannter Ausführung und Wirkungsweise tritt, der es erst ermöglicht, mit der erwähnten Anlaßweise auch unter Beibehaltung von zwei mechanisch begrenzten Schaltstellungen die Baumwoll-Vorspinnmaschine ordnungsgemäß antreiben zu können.
- Auf beiliegender Zeichnung ist ein nach vorliegender Erfindung ausgeführter elektrischer Antrieb von Baumwoll-Vorspinnmaschinen (Flyer) oder ähnlichen Maschinen schematisch, und zwar beispielsweise dargestellt; dabei ist der Kurzschlußankermotor über einen Teil des Anlaßschalters mit den drei Anfängen seiner Statorwicklung an das Netz gelegt, wogegen die drei Enden der Statorwicklung an einen den Nullpunkt bildenden Anlaßwiderstand angeschlossen sind, dessen Widerstandswert durch den anderen Anlaßschalterteil geändert bzw. vollständig aufgehoben werden kann. Für den Widerstand sind sowohl Ohmsche wie auch Induktionswiderstände verwendbar und können diese ohne Wirkungsänderung auch vor den Motor, d. h. zwischen Motor und Leitungsnetz, gelegt werden. Wie üblich, ist der Anlaßschalter einschließlich Widerstand auf den Motor aufgebaut und mit dem Bedienungsgestänge des Flyers gekuppelt. Für das Ein- und Abschalten ist, wie bei den bekannten derartigen Schaltern, ebenfalls nur eine Schaltbewegung zu bewirken, jedoch geht die Schalterwelle und eine damit fest verbundene Schaltwalze selbsttätig wieder in die ursprüngliche Stellung zurück, wogegen eine zweite Schaltwalze, die lose drehbar auf der gemeinsamen Welle sitzt und von einer Klinke mitgenommen wird, in der neuen Stellung verbleibt und darin durch eine Sperrvorrichtung festgehalten wird. Das Ein- und Abschalten erfolgt abwechslungsweise stets in demselben Drehsinn bei beispielsweise go' Drehung.
- Zwischen Motor a und dem Leitungsnetz (vgl. Abbildung) ist der Anlaßschalter b eingeschaltet, auf dessen Schalterwelle c die obere Schaltwalze d lose drehbar, die untere Schaltwalze e dagegen fest angeordnet ist. Auf der Welle c festgekeilt sitzt ferner ein Hebelarm f, durch den der Schalter b mit dem Bedienungsgestänge g des Flyer ' s verbunden wird und die Klinke lt, welche die obere Schaltwalze beim Drehen der Welle nach der einen Seite mitnimmt, dagegen aber ein alleiniges Zurückgehen der Welle gestattet, wobei die Schaltwalze d in ihrer Stellung verbleibt. Damit letzteres sicher erfolgt, ist noch eine Sperrvorrichtung i vorgesehen.
- Das Schaltbild zeigt den Antrieb in abgeschaltetem Zustand. 'Wird zwecks Einschaltung das Gestänge von Hand in Richtung des Schalters vorgeschoben, so wird die Schalterwelle c um goP im Sinne des Uhrzeigers gedreht. Die Klinke k ist eingefallen und somit nehmen beide Schaltwalzen an dieser Drehung teil. Die obere Schaltwalze d legt dabei den Motor dreiphasig an das Leitungsnetz und die untere Schaltwalze e hebt die direkte Nullpunktsverbindung, welche durch das auf ihr sitzende Kontaktstück k hergestellt wurde, auf, um den Motor beispielsweise an einen Ohmsehen Statoranlaßwiderstand 1 zu legen. Durch diese Maßnahme ist der Motor in seinem Anzugsmoment geschwächt und er kann den Flyer nur langsam andrehen, d. h. es findet ein stoßfreier Anlauf statt.
- Auf dem Gestänge g sitzt zwischen der Flyerwand und einem Stellring die Spiralfeder -n, welche durch die beschriebene Schubbewegung gespannt wurde und die das Bestreben hat, sich wieder auszudehnen, indem sie das Gestänge in die frühere Lage bringt. Läßt die Spinnerin dieses zu, so dreht sich die damit gekuppelte Schalterwelle und die darauf festsitzende untere Schaltwalze e in die alte Stellung zurück, wobei von dem Kontaktstück k an den zugehörigen Fingern wieder eine direkte Verbindung des Nullpunktes für die Motorständerwicklung hergestellt wird. Die obere Schalterwelle d nimmt an dieser Rückwärtsdrehung nicht teil, sondern bleibt in ihrer Lage stehen und hält die Verbindung des Motors mit dem Netz aufrecht.
- Sowohl das Kontaktstück k als auch der Statoranlaßwiderstand 1 ist mehrfach, auf der Zeichnung beispielsweise dreifach, unterteilt. Durch diese Maßnahme hat es das Bedienungspersonal in der Hand, das Anzugsmoment des Motors nach erfolgter Einschaltung von dem kleinsten bis zum größten Wert in Abhängigkeit von dem Widerstandsmoment des Flyers in mehreren Stufen anwachsen zu lassen, d h. den Flyer jederzeit ordnungsgemäß in Betrieb zu nehmen. Infolge Spannurg der Federn erfolgt dabei die Zurückführung des Gestänges g bzw. der Schaltwalze e sulbsttätig. Durch Anhalten des Gestänges läßt sich abe. die Zeit des Zurückgehens bzw. das Abschalten des Anlaßwiderstandes leicht beeinflussen.
- Damit sich der Flyerantrieb dem Widerstandsmoment des Flyers bequem, anpassen läßt, ist der Anlaßwiderstand 1 so beschaffen, daß dessen Widerstand bei der Montage durch ein Verbindungestück m besonders reguliert bzw. richtig eingestellt werden kann.
Claims (2)
- PATFNT-ANSPRÜCIIE: i. Elektrischer Einzelantrieb von Baumwoll-Vorspinnmaschinen (Flyer) und ähnlichen Maschinen für sanften Anlauf unter BenutzungnormalerDrehstrom-Kurzschlußankermotoren in Verbindung mit Statoranlaßwiderständen und Anlaßschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der mit nur zwei mechanisch begrenzten Schaltstellungen versehene Anlaßschalter bei der Einschaltbewegung zwei Kontakteinrichtungen mitnimmt, von denen die, welche den Stator an das Netz legt, in der neuen Stellung verbleibt, während die zweite den Vorschaltwiderstand schaltende Kontakteinrichtung selbsttätig in die ursprüngliche Stellung zurückkehrt und dabei den bei der Einschaltbewegung eingeschalteten Statoranlaß - widerstand wieder abschaltet.
- 2. Elektrischer Einzelantrieb von Baumwoll-Vorspinnmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalten des Statorvorschaltwiderstandes beim Einschalten des Motors in mehreren, z, B. drei Stufen erfolgt und die Geschwindigkeit des Schaltens des Statoranlaßwiierstandes reguliert werden kann, indem das mit dem Anlaßschalter in mechanischer Verbindung und unter Federgegenspannung stehende Steuergestänge von Hand beschleunigt oder angehalten werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60974D DE402168C (de) | Elektrischer Einzelantrieb von Baumwoll-Vorspinnmaschinen (Flyer) und aehnlichen Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES60974D DE402168C (de) | Elektrischer Einzelantrieb von Baumwoll-Vorspinnmaschinen (Flyer) und aehnlichen Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE402168C true DE402168C (de) | 1924-09-13 |
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ID=7494520
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES60974D Expired DE402168C (de) | Elektrischer Einzelantrieb von Baumwoll-Vorspinnmaschinen (Flyer) und aehnlichen Maschinen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE402168C (de) |
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0
- DE DES60974D patent/DE402168C/de not_active Expired
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