DE402166C - Sicherheitseinrichtung fuer Drehstrommotoren - Google Patents
Sicherheitseinrichtung fuer DrehstrommotorenInfo
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- DE402166C DE402166C DES60030D DES0060030D DE402166C DE 402166 C DE402166 C DE 402166C DE S60030 D DES60030 D DE S60030D DE S0060030 D DES0060030 D DE S0060030D DE 402166 C DE402166 C DE 402166C
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- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 12
- 241001507636 Yersinia phage Berlin Species 0.000 description 1
- 238000010792 warming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/16—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/26—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor
- H02P1/32—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor by star/delta switching
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Multiple Motors (AREA)
- Control Of Ac Motors In General (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
Siemens-Schuckertwerke G. m. b. H. in Siemensstadt b. Berlin*).
Sicherheitseinrichtung für Drehstrommotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1922 ab.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1922 ab.
Zur Verbesserung des Leistungsfaktors um- !
fangreicher Anlagen ist der Vorschlag gemacht '
worden, Drehstrommotoren bei schwacher Belastung in Sternschaltung, bei stärkerer Be- i
lastung in Dreieckschaltung zu betreiben. Da |
aber die Belastungsfähigkeit in der Stern- j
schaltung mit Rücksicht auf die Erwärmung j
und auf das Drehmoment viel enger begrenzt
ist als in der Dreieckschaltung, erscheint es
für die Betriebssicherheit des Motors von
wesentlicher Bedeutung, einen Apparat zu
besitzen, der nicht nur ein bequemes j
fangreicher Anlagen ist der Vorschlag gemacht '
worden, Drehstrommotoren bei schwacher Belastung in Sternschaltung, bei stärkerer Be- i
lastung in Dreieckschaltung zu betreiben. Da |
aber die Belastungsfähigkeit in der Stern- j
schaltung mit Rücksicht auf die Erwärmung j
und auf das Drehmoment viel enger begrenzt
ist als in der Dreieckschaltung, erscheint es
für die Betriebssicherheit des Motors von
wesentlicher Bedeutung, einen Apparat zu
besitzen, der nicht nur ein bequemes j
Umschalten von Stern auf Dreieck und umgekehrt gestattet, sondern auch dafür
sorgt, daß eine Überlastung des Motors in beiden Schaltungen unbedingt vermieden
wird. Man hat zwar in die Zuführungsleitungen zum Motor bereits Stromrelais eingeschaltet.
Diese können jedoch nur auf eine Stromstärke eingestellt werden, und es ist dann
der Motor entweder bei der einen Schaltung nicht ausreichend geschützt oder er kann bei
der anderen Schaltung nicht voll ausgenutzt werden.
V Von dem Patenisucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Wilhelm Hörnerner in Charlottenburg.·
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß zweckmäßig ebenso viele
Stromrelais als Phasen vorhanden sind, daß ferner jedes Stromrelais mit einer Wicklung
dauernd in Reihe liegt und daß Wicklung und Relais gemeinsam entweder an die Phasenspannung
oder an die verkettete Spannung angelegt werden.
In der Zeichnung ist als Ausführungsform
ίο der Erfindung eine Schalttafel mit den erforderlichen
Apparaten und ein Motor in Abb. ι dargestellt. Abb. 2 und 3 zeigen die
damit hergestellten Schaltungen der Motorwicklungen.
ι ist die Schalttafel, auf der oben die Schmelzsicherungen 2, 3, 4 sitzen, von denen
die Anschlußleitungen zu den Netzleitungen 5, 6, 7 führen. 8, 9, 10 sind drei Hitzdrahtrelais.
11 ist der als Mindeststromschalter
gebaute Einschalter, 12 der Stern- und Dreieckschalter und 13 der Motor.
Von den Schmelzsicherungen 2, 3, 4 führen die Leitungen 13, 14, 15 zu den Kontakten
i6, 17, 18 des Einschalters 11. Eine von der
Leitung 15 abzweigende Leitung 19 führt über den Widerstand 20 und die Festhaltespule 21
des Mindeststromschalters 11 zu dessen Kontakt 22. Von diesem Kontakt 22 führt eine Leitung
23 zu den Kontakten 24, 25, 26 der Hitzdrahtrelais. Die entsprechenden Gtgenkontakte
27, 28, 29 sind durch die Leitung 30 an die zwischen der Festhaltespule 21 und dem Vorschaltwiderstand
20 liegende Klemme angeschlossen. Dem Kontakt 22 entsprechen die Kontakte 31, 32 der anderen beiden Phasen
des Mindeststromschalters Von diesen Kontakten führen Leitungen zu den
Kontakten 33, 34, 35 des Sterndreieckschalters 12, und zwar dienen diese zur Herstellung der
Dreieckschaltung. Von den Verbindungsleitungen abzweigende Leitungen 36, 37, 38 führen zu je einer Klemme der Motorwicklungen
51. 52, 53. Die freien Klemmen der Motorwicklungen
sind über die Leitungen 39,40, 41 mit je einer Klemme der Hitzdrähte 42,
43, 44 verbunden. Von den freien Klemmen der Hitzdrähte führen anderseits Leitungen
zu den Schalthebeln 45, 46, 47 des Sterndreieckschalters. Dieser besitzt außerdem die
miteinander verbundenen Kontakte 48, 49, 50 zur Ausführung der Sternschaltung.
In der gezeichneten Stellung ist die Stromzuführung unterbrochen und der Sterndreieckschalter
geöffnet.
Bei geringer Belastung werden die Schalthebel 45, 46, 47 nach unten geklappt, so daß
sie auf den Kontakten 48, 49, 50* ruhen; ferner wird der Schalter 11 geschlossen. Es fließt
dann ein Strom aus der Leitung 5 über Schmelzsicherung 2, Leitung 13 zum Kontakt 16 und
weiter über Schalthebel 22, Leitung 36 zur Motorwicklung 51, durch diese hindurch über
Leitung 39, Hitzdraht 42 zum Schalthebel 46 und Kontakt 49 der den Nullpunkt darstellt.
Durch die anderen beiden Wicklungen 52, 53 fließt der Strom auf entsprechendem Wege.
Wird der Sterndreieckschalter in die Stellung auf Dreieckschaltung nach oben umgelegt, so
fließt anderseits ein Strom aus der Leitung 5 über Schmelzsicherung 2, Leitung 13, Kontakt
16, Schalthebel 22 und von dort einmal über Kontakt 33, Schalthebel 45, Hitzdraht 44,
Leitung 41 zur einen Klemme der Motorwickluug 53 und über Leitung 38, Schalthebel
32, Kontakt 18, Leitung 15, Schmelzsicherung 4 zur Leitung 7. Auch hier ergibt sich sinngemäß
die Speisung der anderen Wicklungen. In Abb. 2 und 3 ist unter Einfügung der gleichen Bezugszeichen die in beiden Fällen
hergestellte Schaltung noch einmal abgebildet.
Es ergibt sich, daß in jedem. Falle jede Wicklung mit dem höchst zulässigen Strom
betrieben werden kann und daß infolgedessen der Motor vollständig ausgenutzt ist. Die
Hitzdrahtrelais selbst wirken in der Weise, daß bei zu großem Strom die Hitzdrähte 42,
43, 44 sich ausdehnen und ihre zugehörigen Kontakte schließen. Es wird dann mittels
der Leitungen 23 und 30 die Festhaltespule 21 kurzgeschlossen, und infolgedessen kann eine
Rückstellkraft den Mindeststromschalter 11 öffnen. Die Sicherung gegen Überlastung hat
ferner den Vorteil, daß sie den Bedienungsmann des Motors zwingt, rechtzeitig von Stern
auf Dreieck umzuschalten, wenn von dem Motor eine größere Kraft gefordert wird. An Stelle
von Hitzdrahtrelais können natürlich auch Stromrelais anderer Bauart verwendet werden.
Ebenso kann auch der Ausschalter beliebig ausgebildet sein.
Wenn es sich darum handelt, an Anlagekosten zu sparen, so kann z. B. für einen
dreiphasigen Motor auch das Stromrelais in einer Phase fortgelassen werden.
Claims (1)
105 Patent-Anspruch:
Sicherheitseinrichtungen für Drehstrommotoren, die abwechselnd in Stern- und
Dreieckschaltung betrieben werden, mit mehreren Stromrelais, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Stromrelais mit einer Wicklung dauernd in Reihe liegt und daß Wicldung und Relais gemeinsam entweder
an die Phasenspannung oder an die verkettete Spannung gelegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60030D DE402166C (de) | 1922-06-08 | 1922-06-08 | Sicherheitseinrichtung fuer Drehstrommotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60030D DE402166C (de) | 1922-06-08 | 1922-06-08 | Sicherheitseinrichtung fuer Drehstrommotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE402166C true DE402166C (de) | 1924-09-13 |
Family
ID=7493795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES60030D Expired DE402166C (de) | 1922-06-08 | 1922-06-08 | Sicherheitseinrichtung fuer Drehstrommotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE402166C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE892620C (de) * | 1951-04-22 | 1953-10-08 | Wohlenberg Kommanditgesellscha | Stern-Dreieck-Schaltung |
| US2709775A (en) * | 1952-05-10 | 1955-05-31 | M I C E N Societa Azionaria Ma | Automatic regulation system for electric machines |
| DE1118871B (de) * | 1959-05-27 | 1961-12-07 | Continental Elektro Ind Ag | Thermisch wirkende UEberstromschutzeinrichtung fuer insbesondere schweranlaufende Drehstrommotoren |
-
1922
- 1922-06-08 DE DES60030D patent/DE402166C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE892620C (de) * | 1951-04-22 | 1953-10-08 | Wohlenberg Kommanditgesellscha | Stern-Dreieck-Schaltung |
| US2709775A (en) * | 1952-05-10 | 1955-05-31 | M I C E N Societa Azionaria Ma | Automatic regulation system for electric machines |
| DE1118871B (de) * | 1959-05-27 | 1961-12-07 | Continental Elektro Ind Ag | Thermisch wirkende UEberstromschutzeinrichtung fuer insbesondere schweranlaufende Drehstrommotoren |
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