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DE4020333A1 - Abdichtungsband fuer dehnfugen von bauwerken - Google Patents

Abdichtungsband fuer dehnfugen von bauwerken

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DE4020333A1
DE4020333A1 DE19904020333 DE4020333A DE4020333A1 DE 4020333 A1 DE4020333 A1 DE 4020333A1 DE 19904020333 DE19904020333 DE 19904020333 DE 4020333 A DE4020333 A DE 4020333A DE 4020333 A1 DE4020333 A1 DE 4020333A1
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Abdichtungsband für Dehnfugen von Bauwerken, mit vorzugsweise aus Glasfasergewebe bestehenden Armierungsstreifen, die sich jeweils über diejeni­ gen Bandzonen erstrecken, welche auf einem der äußeren Ränder bzw. Ecken der Dehnfugen zu liegen kommen, und einem die Dehn­ fuge unter Bildung einer Fugenschlaufe überbrückenden, ggf. gewebeverstärkten wasserdichten Kunststoffolienstreifen, des­ sen beide Ränder jeweils einen Rand eines der beiden Armie­ rungsstreifen überlappen, mit diesem fest verbunden sind und sich bis zu derjenigen Bandzone erstrecken, die einen der äußeren Ränder bzw. Ecken der Dehnfuge abdeckt.
Derartige Abdichtungsbänder sollen nach Möglichkeit nicht nur dafür sorgen, daß kein Wasser in den Fugenbereich eindringen kann. Sie haben vielmehr auch die Aufgabe, den äußeren Fugenrand, der meist durch auf die Bauwerksaußenfläche aufgetragene Dämmplatten bestimmt ist, gegen Beschädigungen der stoßgefährdeten Fugenecken zu schützen. Bei einem be­ kannten Abdichtungsband der eingangs genannten Art ist eine saubere Abdeckung und gleichzeitig ein Beschädigungsschutz da­ durch gewährleistet, daß in das Fugenband, und zwar jeweils in fester Verbindung mit den Armierungsstreifen, Eckwinkel aus PVC oder aus Metallblech, vorzugsweise aus Aluminiumblech ein­ gelagert sind. Diese Panzerwinkel übertragen etwaige Stoßbean­ spruchungen auf den Nachbarbereich der betroffenen Dämmungs­ ecken, ohne daß es zu einer Beschädigung dieser Ecken kommt. Wegen der Steifigkeit der Eck- bzw. Panzerwinkel und damit der Bänder selbst ist die Handhabung und Verarbeitung dieser Ab­ dichtungsbänder umständlich. Die Bänder können deshalb auch jeweils nur in Abschnitten von maximal einigen Metern Länge gelagert, zum Einsatzort transportiert und an den abzudich­ tenden Fugen festgelegt werden. Diese Nachteile machen sich nicht nur bei Bändern für Fugen in ebenen Wandflächen stark bemerkbar, bei denen jeweils zwei parallel zueinander verlau­ fend eingelagerte Eckwinkel vorgesehen sein müssen, sondern auch bei Bändern für Fugen in Eckbereichen von Bauwerken, bei denen lediglich ein Eckwinkel in das Abdichtungsband einge­ lagert zu sein braucht.
Bei der Festlegung der Abdichtungsbänder im Dehnfugen­ bereich von Bauwerken ergeben sich weiterhin dadurch besondere Probleme, daß sich an den Anschlußstellen nicht einfach die Abdichtungsbandenden in einander überlappende Positionen über­ führen lassen. Dadurch ergäbe sich im Überlappungsbereich eine Materialstärkeverdoppelung, die das äußere Bild stark beein­ trächtigen würde, weshalb sich eine solche Montage verbietet. Bei stirnseitigem stumpfem Anschluß aufeinanderfolgender Ab­ dichtungsbandenden entstünde dagegen die Schwierigkeit, auch diese Stellen jeweils durch geeignete Zusatzmaßnahmen wasser­ dicht auszuführen, d. h. Maßnahmen zu ergreifen, die den Ein­ satz derartiger Abdichtungsbänder wesentlich verteuern.
Überraschenderweise lassen sich diese Nachteile des herkömmlichen Abdichtungsbandes dadurch auf einfachste Art be­ seitigen, daß mindestens einer der beiden Armierungsstreifen mit einer in Bandlängsrichtung verlaufenden Knickvorgabe ver­ sehen ist.
Ein so ausgestaltetes Abdichtungsband läßt sich in Län­ gen von einigen zig Metern, z. B. in Längen von 50 Metern auf­ gerollt bereitstellen, so daß sich nicht nur eine rationelle Fertigung, sondern auch eine bequeme kostengünstige einfache Lagerhaltung erreichen läßt. Außerdem ist eine schnelle zu­ verlässige Abdichtung auch längerer Dehnfugen möglich, da sich das Abdichtungsband genau auf die Fugenlänge abgestimmt zu­ schneiden läßt. Es ergibt sich ein systemgerechter Aufbau, ohne daß es zu sich nachteilig auswirkenden temperaturbeding­ ten Bewegungen kommen kann. Ferner ist zu erwähnen, daß ein einfacher rationeller Einbau auch bei variablen Fugenbreiten von beispielsweise 0,5 bis 3 cm und unabhängig davon möglich ist, ob es sich um waagerecht verlaufende Fugen, z. B. von Gleitlagern, Attikatrennungen oder Sockelübergängen handelt oder um vertikal verlaufende Fugen sowie um Fugen in ebenen Wandflächen oder um Fugen in Bauwerkseckbereichen. Bei Fugen in ebenen Wandflächen wird man ein Abdichtungsband einsetzen, in dem beide Armierungsstreifen eine Knickvorgabe aufweisen. Bei Fugen in Bauwerkseckbereichen dagegen bedarf es lediglich einer einzigen Knickvorgabe. Das Ergebnis ist stets eine auch optisch saubere Lösung, die in erster Linie durch die eine einwandfreie Kantenbearbeitung ermöglichende Knickvorgabe des Armierungsstreifens sichergestellt ist. Auch die anstelle der bislang üblichen metallischen bzw. Kunststoff-Eckwinkel als Alternative häufig praktizierte Gewebeeinarbeitung in Fugen­ flanken ist entbehrlich. Bei mit einer Dämmung versehenen Gebäudeaußenflächen läuft der Armierungsstreifen in vorteil­ hafter Weise in der oberen Dämmfläche aus, so daß die Über­ lappung mit dem Flächengewebe gewährleistet ist. Als weiterer Vorteil ist die Überstreichbarkeit der Fugen anzuführen sowie die Tatsache, daß das Abdichtungsband für alle Dämmstärken geeignet ist.
An dieser Stelle ist zu erwähnen, daß zum Abdichten von Fugen Versuche mit einem Fugenabdichtungsstreifen vorgenommen worden sind, der aus einem streifenförmigen Gewirk aus sehr feinen biegsamen Kunststoffäden besteht, das im mittleren Be­ reich mit einer Beschichtung aus gummiartigem Kunststoff ver­ sehen ist. Dieser Fugenabdichtstreifen läßt sich zwar leicht in Rollenform bereitstellen. Ein örtlich genaues sauberes Ab­ decken der Eckbereiche von Bauwerksfugen, um deren Schutz ge­ gen Beschädigungen sicherzustellen, ist mit diesem Fugenab­ dichtungsstreifen nicht möglich.
Bei einem Abdichtungsband mit einem Armierungsstreifen aus Glasfasergewebe, das parallel zur Bandlängsrichtung sowie quer dazu verlaufende, jeweils durch Kunstharz od. dgl. gebun­ dene bzw. kunstharzbeschichtete Glasfaserstränge umfaßt, hat es sich in weiterer Ausgestaltung der Erfindung als sehr zweckmäßig erwiesen, wenn die Knickvorgabe durch örtliche Schwächung des Kunstharz-Glasfaserverbunds im Bereich der sich quer zur Bandlängsrichtung erstreckenden Glasfaserstränge erfolgt. Dabei hat es sich als günstig herausgestellt, wenn die örtliche Schwächung durch Trennung jeweils eines Teils der Glasfasern der sich quer zur Bandlängsrichtung erstreckenden Glasfaserstränge erfolgt. Die Glasfaserstränge, die bei der örtlichen Schwächung keine Trennung erfahren, sorgen für den gegenseitigen Halt der beiderseits der Schwächungslinie be­ findlichen Teilbereiche des Armierungsstreifens. Die getrenn­ ten Glasfaserteilbündel der Glasfaserstränge sorgen ihrerseits für eine scharfe genaue Definition der äußeren Ränder bzw. Ecken der Dehnfuge, was für den folgenden Auftrag einer Putz­ endbeschichtung günstig ist. Die kunstharzbeschichteten Glas­ faserstränge, die die örtliche Schwächung erfahren, weisen dabei zweckmäßigerweise eine flache Form mit einer durch­ schnittlichen Breite von ca. 2 bis 4 mm und einer durch­ schnittlichen Stärke von knapp unter 1 mm auf und der ge­ genseitige Abstand benachbarter Glasfaserstränge liegt bei 7 mm.
Vorteilhafterweise erstreckt sich die wasserdichte Kunststoffolie bis unmittelbar hinter die Linie der örtlichen Schwächung des Kunstharz-Glasfaserverbunds. Dadurch ist si­ chergestellt, daß der gesamte Fugenbereich durch die wasser­ dichte Kunststoffolie abgedeckt und somit gegen Eindringen von Wasser od. dgl. geschützt ist.
Bei Verwendung eines Abdeckbandes mit einer den wasser­ dichten Kunststoffolienstreifen verstärkenden Gewebeeinlage begünstigt es die Verarbeitung, wenn die Gewebeeinlage unmit­ telbar hinter der Linie der eventuellen Schwächung des Kunst­ harz-Glasfaserverbunds aus dem Kunstharz-Glasfaserverbund aus­ tritt. Diese Gewebeeinlage ist sehr leicht biegbar, ohne eine spürbare Rückstellkraft zu besitzen, und kommt deshalb bei Anbringung des Abdichtungsbandes an einer Dehnfuge zusammen mit dem Armierungsstreifen, an dem sie sich abstützt, am Außenbereich des Bauwerks beiderseits der Dehnfuge zur Anlage und trägt so nach üblicher Aufbringung eines Armierungsputzes wesentlich zum Halt des Abdichtungsbandes bei.
Eine besonders bequeme und sichere Verarbeitung des Ab­ dichtungsbandes läßt sich dadurch erreichen, daß der im Be­ reich der Dehnfuge zu liegen kommende zentrale Bandbereich auf seiner dem Fugeninneren abgewandten Seite durch einen zusätz­ lichen Schutzstreifen aus einer Kunststoffolie verstärkt ist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfin­ dung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und der Zeichnung, auf die bezüglich der Offenbarung aller nicht im Text beschriebenen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird.
Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch ein mit einer Wärmedämmung versehenes Bauwerk mit einem im Bereich einer Dehnfuge angeordneten Abdichtungsband; und
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Abschnitt des flach ausgebreiteten Abdichtungsbandes nach Fig. 1.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist das Bauwerk 1 mit einer Dehnfuge 2 versehen, die sich auch im Bereich der auf das Bauwerk 1 aufgebrachten Dämmung 3 befindet.
Das der Dehnfugenabdichtung dienende veranschaulichte Abdichtungsband umfaßt zwei Armierungsstreifen 4 und 5 aus einem Panzergewebe, vorzugsweise Glasfasergewebe. Diese Armie­ rungsstreifen 4, 5 umfassen sich in Längsrichtung des Abdich­ tungsbandes erstreckende Glasfaserstränge 6, die ebenso wie die sich quer zu ihnen erstreckenden Glasfaserstränge 7 je­ weils mit Kunstharz oder dgl. beschichtet und so in sich und an den Kreuzungsstellen miteinander gebunden sind. Die Glas­ faserstränge 7 weisen eine flache Form mit einer durch­ schnittlichen Breite von ca. 2 bis 4 mm und einer durchschnittlichen Stärke von knapp unter 1 mm auf. Der gegenseitige Abstand dieser benachbarten Glasfaserstränge liegt bei 7 mm. Die sich in Längsrichtung erstreckenden, ebenfalls flachen Glasfaserstränge 6 sind vergleichsweise schwächer dimensioniert; einer Breite von ca. 1 mm steht eine Dicke von etwa 0,5 mm gegenüber. Jeweils drei Stränge 6 sind zu einer Stranggruppe 8 zusammengefaßt. Zwischen benachbarten Gruppen 8 ist ein freier Abstand von etwa 11 mm vorhanden.
Die Armierungsstreifen 4, 5 erstrecken sich jeweils über diejenigen Bandzonen, die auf einem der äußeren Ränder bzw. Ecken der Dehnfuge 2 zwischen dem das Bauwerk 1 abdecken­ den Dämmaterial 3 aufliegen. Beide Armierungsstreifen sind miteinander über einen die Dehnfuge 2 unter Bildung einer Fu­ genschlaufe 9 überbrückenden, wasserdichten Kunststoffolien­ streifen 10 verbunden. Dieser Kunststoffolienstreifen 10 um­ faßt eine Gewebeeinlage 11, die breiter ist als der Kunst­ stoffstreifen 10, der z. B. aus Nitrilkautschuk besteht, so daß sie beiderseits des Kunststoffstreifens 10 aus diesem austritt. Die beiden Ränder des Kunststoffstreifens 10 mit dem vorstehenden Gewebestreifen 11 überlappen jeweils einen Rand eines der beiden Armierungsstreifen 4, 5 und sind mit diesem fest verbunden. Der Kunststoffstreifen 10 erstreckt sich bis zu derjenigen Bandzone, die einen der äußeren Ränder bzw. Ecken der Dehnfuge 2 abdeckt. Im veranschaulichten Beispiel sind beide Armierungsstreifen 4, 5 mit einer in Bandlängs­ richtung verlaufenden Knickvorgabe 12 versehen, die eine Abwinkelung der beiden Teilbereiche des Armierungsstreifens beiderseits der Knickvorgabe 12 in bezug zueinander und damit eine genaue Ausrichtung und Anlage in bezug auf den Eckbereich der Dehnfuge 2 ermöglicht. Die fragliche Knickvorgabe 12 wird durch örtliche Schwächung des Kunstharz-Glasfaserverbunds im Bereich der sich quer zur Bandlängsrichtung erstreckenden Glasfaserstränge 7 erreicht. Die örtliche Schwächung erfolgt durch Trennung jeweils eines Teils der Glasfasern der sich quer zur Bandlängsrichtung erstreckenden Glasfaserstränge 7.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, erstreckt sich die was­ serdichte Kunststoffolie 10 bis unmittelbar hinter die Linie der örtlichen Schwächung der Glasfaserstränge 7 zur Bildung der Knickvorgabe 12. Auf diese Weise reicht die wasserdichte Kunststoffolie 10 nach Festlegung des Abdichtungsbandes in den Fugenbereich bis unmittelbar hinter die Dehnfugenecke. Der aus dem Kunststoffolienstreifen 10 jeweils beiderseits vorstehende Gewebestreifen 11 kommt an der Außenseite der Dämmung 3 un­ mittelbar angrenzend an den Fugeneckbereich zur Anlage. Über ihm verläuft der Armierungsstreifen 4 bzw. 5. Aus der Zeich­ nung ist ersichtlich, daß der Armierungsstreifen 4 sich über die Zone A bis A′ erstreckt, der Kunststoffolienstreifen dage­ gen von B bis B′. In Fig. 2 ist gestrichelt angedeutet, daß der im Bereich der Dehnfuge 2 zu liegen kommende zentrale Bandbereich auf seiner dem Fugeninneren zugewandten Seite durch einen zusätzlichen Schutzstreifen 13 aus einer Kunst­ stoffolie z. B. aus PVC verstärkt sein kann.
Wie aus Fig. 1 entnehmbar ist, wird das Abdichtungs­ band nach Anlage der beiden Armierungsstreifen 4, 5 an der Außenseite der Dämmung 3 durch Aufbringen eines Armierungs­ putzes 14 ggf. unter Zwischenlage eines Glasfasergewebes 15 festgelegt. Zuletzt erfolgt eine Beschichtung mit einem wetterfesten Außenputz 17, ggfs. nach dem Einschieben eines elastischen Dehnfugenbandes 16 in den Fugenbereich.
Vorstehend ist der Einsatz des erfindungsgemäßen Fu­ genbandes im Zusammenhang mit der Abdichtung von Dehnfugen erörtert worden, und zwar ist dieser Einsatz nicht nur bei vertikalen Gebäudefugen möglich, sondern auch bei waagerechter Fugenausbildung ohne Stoß. Waagerechte Fugen stellen nämlich bislang ein permanentes Problem dar. Auf diese Weise lassen sich die herkömmlichen aluminiumverstärkten Dehnfugendich­ tungsbänder ersetzen, die am Stoß bei waagerechten Fugen immer gut abgedichtet werden müssen.
Das erfindungsgemäße Abdichtungsband läßt sich na­ türlich auch für konventionelle Putzflächen, z. B. Sockel­ übergänge, Fugen aller Art und auch für Übergänge von Wärmedämm-Verbundsystemen zur normalen Putzfläche verwenden. Es stellt auch einen vorteilhaften Ersatz herkömmlicher sogenannter Fugenbänder dar, die aus elastischem Kunststoff hergestellt und über die Fuge geklebt werden.
Demgegenüber braucht das erfindungsgemäße Abdichtungs­ band nicht zusätzlich geklebt zu werden, und ein Vorteil ganz allgemein besteht darin, daß keine Kräfte von einer Fugen­ flanke auf die andere übertragen werden, da der Ausgleich durch die Schlaufe erfolgt.
Das Abdichtungsband ist mit dem selben Vorteil zur Tropfnasenausbildung an Balkonen, Erkern und herausragenden Bauteilen einsetzbar, und zwar sowohl an konventionellen als auch an gedämmten Bauten.
Das Abdichtungsband kann ferner zur Fugenaußenseite hin in ihrem mittleren Bereich zusätzlich mit einer Abziehfolie z. B. aus Polyäthylen einer Breite versehen sein, die der Breite der Fugenschleife entspricht, d. h. dem Abstand der Knickvorgaben 12. Dies erlaubt das sorglose Beschichten (z. B. mit Putz) über die Fugenspalte. Danach wird der Folienstreifen aus der Fuge herausgezogen (mit den Putzresten) und man erhält eine sauber an die Kante angeputzte Fuge. Selbstverständlich entfällt in diesem Fall das elastische Dehnfugenband 16.

Claims (8)

1. Abdichtungsband für Dehnfugen von Bauwerken, mit vorzugsweise aus Glasfasergewebe bestehenden Armierungsstrei­ fen (4, 5), die sich jeweils über diejenigen Bandzonen er­ strecken, welche auf einem der äußeren Ränder bzw. Ecken der Dehnfugen zu liegen kommen, und einem die Dehnfuge (2) unter Bildung einer Fugenschlaufe (9) überbrückenden, ggf. gewebe­ verstärkten wasserdichten Kunststoffolienstreifen (10), dessen beide Ränder jeweils einen Rand eines der beiden Armierungs­ streifen (4, 5) überlappen, mit diesem fest verbunden sind und sich bis zu derjenigen Bandzone erstrecken, die einen der äußeren Ränder bzw. Ecken der Dehnfuge abdeckt, dadurch ge­ kennzeichnet, daß mindestens einer der beiden Armierungsstrei­ fen (4, 5) mit einer in Bandlängsrichtung verlaufenden Knick­ vorgabe (12) versehen ist.
2. Abdichtungsband nach Anspruch 1, mit einem Armie­ rungsstreifen (4, 5) aus Glasfasergewebe, das parallel zur Bandlängsrichtung sowie quer dazu verlaufende, jeweils durch Kunstharz o. dgl. gebundene Glasfaserstränge (6, 7) umfaßt, da­ durch gekennzeichnet, daß die Knickvorgabe (12) durch örtliche Schwächung des Kunstharz-Glasfaserverbunds im Bereich der sich quer zur Bandlängsrichtung erstreckenden Glasfaserstränge (7) erfolgt.
3. Abdichtungsband nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die örtliche Schwächung (12) durch Trennung je­ weils eines Teils der Glasfasern der sich quer zur Bandlängs­ richtung erstreckenden Glasfaserstränge (7) erfolgt.
4. Abdichtungsband nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kunstharzbeschichteten Glas­ faserstränge (7), die die örtliche Schwächung (12) erfahren, 2 bis 4 mm und einer durchschnittlichen Stärke von knapp unter 1 mm aufweisen und daß der gegenseitige Abstand benachbarter Glasfaserstränge bei 7 mm liegt.
5. Abdichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die wasserdichte Kunst­ stoffolie bis unmittelbar hinter die Linie der örtlichen Schwächung des Kunstharz-Glasfaserverbunds erstreckt.
6. Abdichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einer den wasserdichten Kunststoffolienstreifen (10) ver­ stärkenden Gewebeeinlage (11), dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebeeinlage (11) unmittelbar hinter der Linie der örtlichen Schwächung (12) des Kunstharz-Glasfaserbunds aus dem Kunst­ harz-Glasfaserverbund austritt.
7. Abdichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der im Bereich der Dehnfuge (2) zu liegen kommende zentrale Bandbereich auf seiner dem Fugeninne­ ren zugewandten Seite durch einen zusätzlichen Schutzstreifen (13) aus einer Kunststoffolie verstärkt ist.
8. Abdichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der im Bereich der Dehnfuge (2) zu liegen kommende zentrale Bandbereich auf einer dem Fu­ genäußeren zugewandten Seite mit einer Abziehfolie versehen ist, deren Breite der Breite der Fugenschleife, d. h. dem Abstand der Knickvorgaben (12) entspricht.
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