DE4020354C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zentrier- und Spannvorrichtung
zur Verbindung zweier Bauteile wie Platten, Leisten od. dgl.
miteinander, insbesondere für Vorrichtungen wie Werkzeuge für
Spritzgießmaschinen, bei der eine in den zu verbindenden Bauteilen
angeordnete Stufenbohrung und ein bolzenartiges Spannelement
vorgesehen sind und bei der das Spannelement einen
Kopf mit einer Drehhandhabe und einen Schaft aufweist, der mit
der Bohrung eine Zentrierpassung bildet.
In nahezu sämtlichen Bereichen des Vorrichtungs-, Werk
zeug- und Formenbaus werden Vorrichtungen benötigt, mit deren
Hilfe insbesondere Platten, Leisten od. dgl. nicht nur fixiert,
sondern auch zentriert, d. h. exakt zueinander ausgerichtet
werden können.
Aus der DE-PS 32 40 499 ist bereits eine Schnellspannvorrichtung
bekannt, die nicht nur in der Lage ist, z. B. ein
Werkzeug auf einer Montageplatte zu fixieren, sondern gleichzeitig
auch eine Zentrierung herbeizuführen. Jedoch ist diese
bekannte Schnellspannvorrichtung nur aufwendig herzustellen,
da sie aus zwei bolzenartigen Bauteilen mit unterschiedlichen
Durchmessern und einem Exzenter besteht, die in drei Bohrungen einer Zwischenplatte
bzw. einer Aufspannplatte miteinander verspannt werden.
Darüber hinaus kommt es bei der Montage dieser Schnellspannvorrichtung
häufig zu einem Verkanten der bolzenartigen Bauteile.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstig
herzustellende Zentrier- und Spannvorrichtung zu
schaffen, die einfach und schnell zu handhaben ist und mit der
Bauteile präzise zueinander ausgerichtet fest gegeneinander
verspannt werden können.
Die Erfindung löst diese Aufgabe
dadurch, daß die in den zu verbindenden Bauteilen
angeordnete Stufenbohrung eine schlüssellochartige Ausnehmung
aufweist und daß an dem dem Kopf gegenüberliegenden Ende des
Spannelementes ein schlüsselbartartiger Ansatz angeordnet ist,
der mit seiner Rückfläche eine in der Stufenbohrung des Bauteils
vorhandene Steigungsfläche der Absatzstufe hintergreift.
Eine Zentrier- und Spannvorrichtung nach der Erfindung be
steht also aus einem schlüsselartigen Spannelement und zwei
damit zusammenwirkenden, den zu verbindenden Bauteilen zuge
ordneten Stufenbohrungen mit an das
Spannelement angepaßten Flächenbereichen.
Die Handhabung der Zentrier- und Spannvorrichtung bei ih
rer Betätigung ist noch einfacher und rascher durchzuführen
als das Öffnen und Schließen eines Schlosses mit Hilfe eines
Schlüssels. Denn das Spannelement braucht zunächst nur axial
mit seinem wenigstens einen schlüsselbartartigen Ansatz durch
die Ausnehmungs-Konturen der Bauteile hindurchgesteckt und an
schließend um einen geringfügigen Umfangswinkel verdreht zu
werden, wodurch die Zentrier- und Spannvorrichtung bereits fi
xiert ist. Dabei bewirkt die Passung zwischen dem Schaft des
Spannelements eine bezüglich der Achse des Spannelementes ra
diale Zentrierung der Bauteile. Deren axiale Verspannung wird
dadurch bewirkt, daß die Bauteile zwischen dem Kopf des Spann
elementes und der zu ihm hinweisenden, mit der Steigungsfläche
des diesbezüglichen Bauteils zusammenwirkenden
Rückfläche des Ansatzes gegeneinander gezogen werden. Während
also die radiale Ausrichtung der Bauteile zueinander bereits
beim bzw. durch das Einstecken des Spannelementes in die Bau
teile erfolgt, erzwingt eine Drehung des Spannelementes um
einen geringen Winkelweg von z. B. 90° die feste Verbindung der
Bauteile miteinander.
Um Verspannungen der Elemente der Zentrier- und Spannvor
richtung auszuschließen wie auch zur Erzielung optimaler
Spannkräfte ist es vorteilhaft, wenn das Spannelement zwei
sich diametral gegenüberliegend radial erstreckende Ansätze
aufweist und die schlüssellochartige Ausnehmung entsprechend mit zwei
sich diametral gegenüberliegend radialen Ausnehmungen versehen
ist, und sich zwischen diesen Ausnehmungen
jeweils eine in Umfangsrichtung gleichsinnig geschrägte
Steigungsfläche erstreckt. Hierbei ist das Spannelement
mit einem Doppelbartschlüssel, der verjüngte Bereich mit sei
nen sich radial nach außen erstreckenden Ansätzen mit einem
Doppelbartschlüsselloch vergleichbar. In der Verriegelungs
stellung der Zentrier- und Spannvorrichtung greift jeder der
beiden Spannelement-Bärte an einer seiner jeweiligen Rückflä
che zugeordneten Steigungsfläche an, die dem diesbezüg
lichen Bauteil zugeordnet ist.
Zweckmäßig liegt der Steigungswinkel jeder Steigungsfläche
im Bereich der Selbsthemmung, so daß gewährleistet
ist, daß die verspannte Zentrierung nur willentlich wieder
lösbar ist.
Zur Erzielung einer verklemmungsfreien Bewegung der spann
elementansatzseitigen Rückflächen auf den Steigungsflächen
ist die Rückfläche jedes Ansatzes des Spannelementes bal
lig oder konvex gekrümmt ausgebildet. Die Drehhandhabe des
Spannelementes kann als oder nach Art eines Innenmehrkant-Schrau
benkopfes ausgebildet sein, was vor allem auch den Vorteil
hat, daß zur Betätigung der Zentrier- und Spannvorrichtung ein
handelsüblicher Innenmehrkantschlüssel, insbesondere Innen
sechskantschlüssel, verwendet werden kann.
Um stets und mit einem Blick erkennen zu können, ob sich
das Spannelement in Losstellung oder Spannstellung befindet,
kann die Bedienseite der Drehhandhabe des Spannelements mit
einer sich in der Ebene der Ansätze erstreckenden Stellmarke
versehen sein. Dadurch wird die jeweilige Stellung der anson
sten unsichtbaren Spannelementansätze von der Ansichtsseite
der Vorrichtung her erkennbar.
Die Erfindung erlaubt zwei grundsätzliche Ausgestaltungen
der Zentrier- und Spannvorrichtung, die unterschiedlich ange
ordnete Stufenbohrungen und Steigungsflächen aufweisen.
Die eine prinzipielle Lösung sieht vor, daß die Stufenbohrungen
mit ihren Ausnehmungen und den
Steigungsflächen unmittelbar in die Bauteile eingearbei
tet sind. Dies ist nach dem heutigen Stand der Technik mit
außerordentlicher Präzision etwa durch Erodieren zu erzielen.
Nach diesem Prinzip besteht also eine Zentrier- und Spann
vorrichtung aus einem bolzenartigen Spannelement sowie je ei
ner daran angepaßten, in das jeweilige Bauteil eingearbeiteten
Flächenanordnungen.
Die zweite prinzipielle, aus der Erfindung resultierende
Grundbauform besteht dem gegenüber aus einem Spannelement und
zwei gesonderten Buchsen, dergestalt, daß die Stufenbohrungen
mit ihren Ausnehmungen in besondere
Buchsen eingearbeitet sind, deren eine die Steigungsflächen
aufweist, und daß die Buchsen in entsprechende Aufnah
men der Bauteile fest, also spielfrei, einpaßbar
sind.
Diese gegenüber dem ersten Grundprinzip lediglich insofern
etwas aufwendigere Lösung, als zusätzliche Buchsen und deren
Aufnahmen in den Bauteilen vorgesehen sind, besitzt den außer
ordentlichen Vorteil, daß diese drei Teile - ein Spannelement
und zwei Buchsen - eine standardmäßig vorfabrizierbare Zen
trier- und Spannvorrichtung darstellen, die als solche handel
bar ist und es dem Anwender erlaubt, zu deren Verwendung le
diglich relativ einfache Buchsenaufnahme-Bohrungen in seinen
miteinander zentriert zu verspannenden Bauteilen anzuordnen.
Dabei ist Sorge dafür zu tragen, daß jede Buchse fest im Bau
teil verankert wird.
Dies kann mittels formschlüssig wirkender Verriegelungs
mittel geschehen, die von Spannstiften gebildet sind, die je
weils in den Bund der Buchse und den die Buch
senaufnahme umgebenden Werkstoff eingreifen. Besonders vor
teilhaft sind Verriegelungsmittel, bei denen Nut-Feder-Anord
nungen zwischen Buchse und Buchsenaufnahme vorgesehen sind,
wobei die Buchsenaufnahme zumindest eines Bauteils umfänglich
versetzt angeordnete Axialnuten zum Eingriff einer der Buchse
zugeordneten Feder aufweist, die andererseits als Paßstück in
eine Axialnut der Buchse einsetzbar ist. Wenn beispielsweise
der Umfangsversatz zweier Axialnu
ten 90° beträgt, lassen sich zwei Bauteile auf einfache Weise
in vier verschiedenen Relativlagen zueinander anordnen und
zentriert miteinander verspannen.
Selbstverständlich können mehrere Vorrichtungen zwei Bau
teile miteinander ausgerichtet verspannen. Die Zahl der je
weils anzuordnenden und/oder zu verwendenden Zentrier- und
Spannvorrichtungen an den Bauteilen wird sich insbesondere
nach der Größe und dem Verwendungszweck dieser Bauteile rich
ten.
Im übrigen versteht sich die Erfindung am besten anhand
der nachfolgenden Beschreibung mehrerer in den Zeichnungen
dargestellter Ausführungsbeispiele der Erfindung. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1a bis 1c ein Spannelement der Zentrier- und Spann
vorrichtung in zwei Ansichten und einer Aufsicht,
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung zweier plattenartiger
Bauteile und eines Spannelements,
Fig. 2a eine Aufsicht auf das eine Bauteil in Richtung des
Ansichtspfeiles A in Fig. 2,
Fig. 2b eine Aufsicht auf das andere Bauteil in Richtung
des Ansichtspfeiles B der Fig. 2,
Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 2 im zentrierten und ge
spannten Zustand,
Fig. 3a eine Ansicht in Richtung des Ansichtspfeiles A der
Fig. 3,
Fig. 4 eine Explosionsdarstellung einer Zentrier- und
Spannvorrichtung mit Spannbuchsen,
Fig. 5 die Anordnung nach Fig. 4 in der Spannstellung,
Fig. 5a eine Ansicht in Richtung des Ansichtspfeiles A der
Fig. 5,
Fig. 6 eine Explosionsdarstellung einer weiteren Ausfüh
rungsform, bei der eine Buchse mittels einer Nut-Feder-
Verbindung im Bauteil fixiert ist und
Fig. 6a eine Ansicht dieser Buchse nach Fig. 6.
Eine in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete Zentrier- und
Spannvorrichtung entsprechend Fig. 2 besteht aus einem Spann
element 11 und zwei mit diesem zusammenwirkenden Flächenanord
nungen 12 und 13, die zwei miteinander zu verbindenden Bautei
len 14 und 15 zugeordnet sind.
Das Spannelement 11, besonders dargestellt in den Fig. 1a
bis 1c, ist im wesentlichen bolzenartig ausgebildet und be
steht aus einem Kopf 16, einem zylindrischen Schaft 17 und ei
nem T-förmigen Endabschnitt 18. Der Kopf 16 des Spannelementes
11 weist eine Drehhandhabe 19 auf, die beim Ausführungsbei
spiel aus einer Innensechskantaufnahme 20 für einen nicht dar
gestellten Innensechskantschlüssel gebildet ist. Auf der äuße
ren Ansichtsseite des Spannelementkopfes 16 sind zwei Rippen
21 angeordnet, und zwar - wie ein Figurenvergleich zeigt - in
der Ebene des T-förmigen Endabschnittes 18 angeordnet. So ist
eine Stellmarke 22 ausgebildet, die von außen, also mit Blick
richtung auf Fig. 1c, die jeweilige ansonsten nicht sichtbare
Stellung des T-förmigen Endabschnittes 18 des Spannelementes 11
anzeigt.
Der T-förmige Endabschnitt 18 des Spannelementes 11 bildet
zwei gegenüber dem zylindrischen Schaft 17 radial nach außen
und diametrial einander gegenüberliegende Ansätze 23 aus, so daß
das Spannelement 11 mit einem Doppelbartschlüssel vergleichbar
ist. Aus den Fig. 1a und 1b ist erkennbar, daß die zum Kopf 16
des Spannelementes 11 weisenden Rückflächen 24 ballig bzw.
konvex geformt sind. Im übrigen entsprechen einander zumindest
weitestgehend der Durchmesser d des Kopfes 16 des Spannelemen
tes 11 und die Länge b des T-förmigen Endabschnitts 18.
Die Flächenanordnung 12 des Bauteils 14 umfaßt eine Stu
fenbohrung mit einem oben bzw. außen angeordneten weiten Be
reich 25 und einem engeren Zentrierbereich 26. Letzterer glie
dert sich - vgl. auch Ansicht nach Fig. 2a - in zwei kreiszy
linderabschnittsförmige Flächenabschnitte 27 als Laibung einer
verjüngten Bohrung 28 und in zwei diametral einander gegen
überliegenden radial nach auswärts weisende schlüssellochar
tige Ausnehmungen 29. Die Kontur des "Schlüsselloches" 27, 28,
29 (Fig. 2a) entspricht der Querschnittskontur des Spannele
mentes 11 bezüglich seiner Abschnitte 17 und 18 mit 23.
Im Bereich der Absatzstufe 30 sind zwei Flächenabschnitte
31 etwa in Gestalt von in der Ebene der Absatzstufe 30 verlau
fenden Kreisringsektoren ausgebildet. Sie dienen als Stütz- und
Spannflächen für die Unterflächen 32, des Kopfes 16 des Spann
elements 11.
Auch im zweiten Bauteil 15 ist eine Absatzstufe 30 mit ei
nem erweiterten Bereich 25 sowie einem verjüngten Zentrierbereich 26
mit zentraler, verjüngter Bohrung 28 und zwei darin ausgeform
ten schlüssellochartigen Ausnehmungen 29 ausgebildet. Auch
hier verbleiben aufgrund dieser Geometrie im Bereich der Ab
satzstufe 30 Flächenabschnitte mit Kreisabschnittsform,
doch unterscheiden sie diese von den entsprechenden Flächenab
schnitten 31 im Bauteil 14 durch eine Neigung um einen Winkel
w im Bereich der Selbsthemmung von ca. 5°. Diese Steigungsflächen 33
steigen in Umfangsrichtung der in Fig. 2b eingezeichneten
Pfeile gleichsinnig an, und zwar aus der Grundebene der Ab
satzstufe 30 des Bauteiles 15 in den erweiterten Bereich 25
hinein. Mit diesen Steigungsflächen 33 wirken die Rückflächen 24 an den
radialen Ansätzen 23 des Spannelementes 11 zusammen.
Die Handhabung der Spannvorrichtung ist jetzt leicht ver
ständlich: die beiden miteinander zu verspannenden Bauteile 14
und 15 werden so aufeinandergelegt, daß die Konturen ihrer
verjüngten Zentrier-Bereiche 26 miteinander fluchten,
also die beiden Schlüssellochkonturen in Deckung zueinander
gelangen. Dann wird das Spannelement 11 mit seinem T-förmigen Endabschnitt
18 voran durch diese Konturen beider Bauteile 14, 15
hindurchgesteckt und schließlich in Umfangsrichtung verdreht.
Dabei laufen die Rückflächen 24 auf die ansteigenden
Steigungsflächen 33 im Bauteil 15 auf, während der Kopf 16 des Spann
elementes 11 mit seiner Unterfläche 32 auf dem ebenen Flächenabschnitt
31 der Absatzstufe 30 des Bauteils 14 abgestützt ist.
Infolge der Verdrehung des Spannelementes 11 ziehen die gegen
die Steigungsflächen 33 pressenden Rückflächen 24 des
Spannelementes 11 die beiden Bauteile 14 und 15 fest gegenein
ander. Hierzu ist im allgemeinen nur etwa eine Viertelumdre
hung des Spannelementes 11 erforderlich.
Die zentrierte Ausrichtung der Bauteile 14 und 15 gegen
einander, also deren exakte Ausrichtung in Radialrichtung des
Spannelementes 11, wurde bereits zuvor bewirkt, weil der zy
lindrische Schaft 17 mit den verjüngten Bohrungen 28 bzw. de
ren verbleibenden Flächenabschnitten 27 eine spielfreie Pas
sung ausbildet.
Fig. 3 stellt die beschriebene feste Verbindung im einzel
nen dar.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform einer Spannvor
richtung 10 sieht besondere Buchsen 34 und 35 vor. Jede Buchse
34 und 35 weist außen einen Bund 36 auf und demzufolge einen
bundfreien Abschnitt 37. Die Innenflächenanordnung 12 der
Buchse 34 entspricht der Innenflächenanordnung 12 des zuvor
beschriebenen Bauteils 14 und die Innenflächenanordnung 13 der
Buchse 35 der zuvor beschriebenen Innenflächenanordnung 13 des
Bauteils 15. Die Anordnungen zur Aufnahme des Spannelementes 11
und die Flächen, die zum Zusammenwirken mit diesem erforder
lich sind, befinden sich nunmehr also in den beiden Buchsen 34
und 35 statt direkt in den Bauteilen 14 und 15. Die gesamte
Spannvorrichtung besteht nun also aus diesen beiden Buchsen 34
und 35 und einem Spannelement 11. Diese Teile können als nor
malisierte, d. h. standardisierte Baugruppe hergestellt werden
und somit handelsfähig sein, wohingegen der Anwender in seinen
Bauteilen 14 und 15 lediglich die als Stufenbohrungen ausge
führten Aufnahmen 38 und 39 für die beiden Buchsen 34 und 35
vorsehen muß. Vorzugsweise werden die beiden Buchsen 34 und 35
in den zugeordneten Aufnahmen 38 und 39 im Preßsitz gehalten.
Zusätzlich können Spannstifte 40 zur absolut drehfesten Fixie
rung der Buchsen 34, 35 in den entsprechenden Buchsenaufnahmen
38 und 39 der Bauteile 14 und 15 vorgesehen sein. Ein Spann
stift 40 durchgreift jeweils eine Randausnehmung 41, die in
dem Bund 36 vorgesehen ist und greift andererseits in ein
bauteilseitiges Sackloch 42 ein.
Fig. 5 zeigt den zusammengebauten Zustand der Anordnung
nach Fig. 4, wobei vor allem auch zu erkennen ist, daß zwi
schen den zueinander weisenden Stirnenden der Buchsen 34 und
35 ein Spalt s belassen ist. Dieser kann in der Praxis sehr
gering sein; er muß gewährleisten, daß nicht etwa die beiden
Buchsen 34 und 35 schon mit ihren Stirnflächen aufeinander
treffen, bevor die notwendige Verspannung auf die Bauteile 14
und 15 aufgebracht ist. Die Spannkraft, die das Spannelement
11 mittels seiner Spannflächen 32 und 24 auf die Gegen-Spann
flächen 31 und 33 der Hülsen 34 und 35 ausübt, wird von den
Innen- bzw. Unterflächen 43 der Bunde 36, der Buchsen 34 und 35
über die nach außen weisenden Flächen 44 der den Bunden 36 an
gepaßten Einsenkungen 45 auf die Bauteile 14 und 15 übertra
gen.
Fig. 6 schließlich veranschaulicht im oberen Teil eine
verdrehsichere Anordnung einer Buchse 34 im Bauteil 14 mittels
einer Paßfeder 46. Die Buchse 34 weist zu deren Aufnahme am
Mantel eine Nut 47 auf, während im Bauteil 14 zwei um 90° ver
setzte Keilnuten 48 und 49 zur wahlweisen Aufnahme der Feder
46 angeordnet sind. Da die Schlüssellochkontur der Buchse 34
richtungsorientiert ist, gestattet dies auf einfache Weise den
Einbau der Buchse 34 in Relation zur Kontur der im zweiten
Bauteil 15 angeordneten zweiten Buchse 35 in verschiedenen um
fangsorientierten Stellungen.
Claims (15)
1. Zentrier- und Spannvorrichtung zur Verbindung zweier
Bauteile wie Platten, Leisten od.dgl. miteinander, insbeson
dere für Vorrichtungen wie Werkzeuge für Spritzgießmaschinen,
bei der eine in den zu verbindenden Bauteilen angeordnete Stufenbohrung
und ein bolzenartiges Spannelement vorgesehen sind
und bei der das Spannelement einen Kopf mit einer Drehhandhabe
und einen Schaft aufweist, der mit der Bohrung eine Zentrierpassung
bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die in den zu verbindenden
Bauteilen (14, 15) angeordnete Stufenbohrung (25,
26) eine schlüssellochartige Ausnehmung (29) aufweist und daß
an dem dem Kopf (16) gegenüberliegenden Ende des Spannelements
(11) ein schlüsselbartartiger Ansatz (23) angeordnet ist, der
mit seiner Rückfläche (24) eine in der Stufenbohrung (25, 26)
des Bauteils (15) vorhandene Steigungsfläche (33) der Absatzstufe
(30) hintergreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannelement (11) zwei sich diametral gegenüberliegend
radial erstreckende Ansätze (23) aufweist und daß die schlüssellochartige
Ausnehmung (29) entsprechend mit zwei sich diametral
gegenüberliegend radialen Ausnehmungen (29) versehen
ist, und sich zwischen diesen Ausnehmungen jeweils eine in Umfangsrichtung
gleichsinnig geschrägte Steigungsfläche (33) erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Steigungswinkel (w) jeder Steigungsfläche
(33) im Bereich der Selbsthemmung liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückfläche (24) jedes Ansatzes (23) des Spannelements
(11) ballig oder konvex gekrümmt ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehhandhabe (19) des Spannelements (11) als oder nach
Art eines Innenmehrkant-Schraubenkopfes ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bedienseite der Drehhandhabe (19) des Spann
elements (11) mit einer sich in der Ebene der Ansätze (23) er
streckenden Stellmarke (22) versehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenbohrung (25, 26) mit ihren
Ausnehmungen (29) und den Steigungsflächen (33) unmittelbar
in die Bauteile (14, 15) eingearbeitet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenbohrung (25, 26)
mit ihren Ausnehmungen (29) in besondere Buchsen (34, 35) eingearbeitet
sind, deren eine die Steigungsflächen (33)
aufweist, und daß die Buchsen (34, 35) in entsprechende Buchsenaufnahmen (38, 39) der Bauteile (14, 15) fest, also spielfrei,
einpaßbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Buchse (34, 35) einen Bund (36) zur Abstützung in ei
ner entsprechenden bauteilseitigen Einsenkung (45) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine der bundfreien Buchsenabschnitte (37) geringfügig
kürzer ist als die axiale Länge der zugehörigen
Buchsenaufnahmen (38, 39).
11. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Buchse (34, 35) mittels form
schlüssig wirkender Verriegelungsmittel drehfest im Bauteil
(14, 15) verankerbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß als Verriegelungsmittel Spannstifte (40) vorgesehen sind,
die jeweils in den Bund (36) der Buchse (34, 35) und den die
Buchsenaufnahme (38, 39) umgebenden Werkstoff eingreifen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß als Verriegelungsmittel Nut-Feder-Anordnungen (46, 47, 48)
zwischen Buchse (34, 35) und Buchsenaufnahme (38, 39) vorgese
hen sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Buchsenaufnahme (38) zumindest eines Bauteils (14) um
fänglich versetzt angeordnete Axialnuten (48, 49) zum Eingriff
einer der Buchse (34) zugeordneten Feder (46) aufweist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Feder (46) als Paßstück in eine Axialnut
(47) der Buchse einsetzbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904020354 DE4020354A1 (de) | 1990-06-27 | 1990-06-27 | Zentrier- und spannvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904020354 DE4020354A1 (de) | 1990-06-27 | 1990-06-27 | Zentrier- und spannvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4020354A1 DE4020354A1 (de) | 1992-01-02 |
| DE4020354C2 true DE4020354C2 (de) | 1993-03-04 |
Family
ID=6409111
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19904020354 Granted DE4020354A1 (de) | 1990-06-27 | 1990-06-27 | Zentrier- und spannvorrichtung |
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| Country | Link |
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1990
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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