DE4019933C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D65/00—Designing, manufacturing, e.g. assembling, facilitating disassembly, or structurally modifying motor vehicles or trailers, not otherwise provided for
- B62D65/02—Joining sub-units or components to, or positioning sub-units or components with respect to, body shell or other sub-units or components
- B62D65/06—Joining sub-units or components to, or positioning sub-units or components with respect to, body shell or other sub-units or components the sub-units or components being doors, windows, openable roofs, lids, bonnets, or weather strips or seals therefor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im
Oberbegriff des ersten Anspruchs angegebenen Art.
Es ist allgemein bekannt, daß insbesondere Frontscheiben
und Heckscheiben bei Kraftfahrzeugen in die Karosserie
eingeklebt werden. Hierzu weist die entsprechende
Karosserieöffnung einen umlaufenden Flansch auf, auf den
die Scheibe unter Zwischenschaltung einer Klebstoffraupe
aufliegt.
Aufgrund von notwendigen Fertigungstoleranzen wird ein
umlaufender, kanalförmiger Rand zwischen der eingeklebten
Scheibe und der Karosserieoberfläche vorgesehen. Dieser
Abstand wird durch einen Zierrahmen/Blendrahmen, der an
der Scheibe befestigt wird, überdeckt.
Um die geklebte Scheibe zu entfernen wird zuerst der
Zierrahmen/Blendrahmen und dann die Klebstoffraupe durch
trennt. Hierzu dient die aus der US-PS 41 99 852 be
schriebene, gattungsbildende Schneidvorrichtung. Diese
weist eine parallel zur Scheibenoberfläche verlaufende
Schnittkante auf, mit der die Kunststoffraupe
durchgetrennt wird, wenn die Schneidvorrichtung entlang
der Begrenzung der Scheibe geführt wird.
Weist das Fahrzeug nach der Fertigstellung
Beschädigungen auf, die eine Lackierung bis zum Scheiben
rand erfordern, ohne die Scheibe selbst entfernen zu müs
sen, so wird auch vor dem Durchführen des Lackiervorgan
ges/Zierrahmen eventuell mit seinen Haltern entfernt, um
keinen sichtbaren Farbrand am Blendrahmen bzw. eventuell
sogar auf dem Blendrahmen zu erhalten.
Bei Wiederbefestigung eines neuen Blendrahmens bzw.
seiner Halter kann dann das Problem auftreten, daß die
Klebstoffraupe aufgrund von Toleranzen an einigen Stellen
so nahe an den Scheibenrand verläuft, daß das Befestigen
eines neuen Blendrahmens bzw. seiner Halter Schwierig
keiten bereitet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schneid
vorrichtung bereitzustellen, mit der die Klebstoffraupe
auf ein Maß zurückgeschnitten werden kann, daß sie ein
Neumontieren eines Blendrahmens bzw. seiner Halter nicht
behindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeich
nenden Merkmale des ersten Anspruchs gelöst.
Aufgrund dieser Ausbildung der Schneidklingen nach Art
einer Stufe können diese problemlos die vom Scheibenrand
verdeckte Klebstoffraupe erfassen und abschneiden. Hier
bei ist sichergestellt, daß aufgrund der festgelegten
Größe der Stufe nicht die gesamte Klebstoffraupe in ihrem
tragenden Bereich beschädigt wird. Werden die Schneid
klingen an beiden Seiten der Stufe ausgebildet, so kann
das Messer vorwärts und rückwärts bewegt werden. Damit
können auch nur Teilbereiche des Scheibenumfanges frei
gelegt werden, wenn nur dort der Blendrahmen entfernt
werden mußte.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 2 wird eine
Erhöhung der Stabilität der Schneidvorrichtung erreicht.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 3 kann die Schneid
vorrichtung universell eingesetzt werden, da dann für
unterschiedliche Scheibengrößen bzw. Blendrahmen unter
schiedlich geformte Klingen zur Verfügung gestellt werden
können. Darüber hinaus können stumpfe Klingen einfach
gegen neue ausgetauscht werden.
Durch Anspruch 4 wird eine bevorzugte Klingenform zur
Verringerung der Schneidkraft beschrieben.
Damit eine Beschädigung des den umlaufenden Kanal bilden
den Bleches ausgeschlossen wird, wird die Weiterbildung
nach Anspruch 5 vorgeschlagen. Durch die Einstellbarkeit
der Führung wird sichergestellt, daß das Messer leicht
hinter den Schneidenrand gelangen kann.
Anspruch 6 beschreibt eine bevorzugte Führungsform.
Dadurch wird sichergestellt, daß eine Beschädigung der
umliegenden Bleche bzw. deren Lackierung vermieden wird.
Anspruch 7 beschreibt eine bevorzugte Ausgestaltung des
Trägers.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es stellen dar:
Fig. 1 einen perspektivischen Ausschnitt aus einem
Karosseriebereich mit eingeklebter Scheibe;
Fig. 2 eine Frontansicht des Schneidwerkzeuges;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Schneidklingen.
In Fig. 1 ist im Ausschnitt perspektivisch dargestellt
die Anordnung einer eingeklebten Scheibe ohne Blend
rahmen. Hierbei ist mit 1 die Karosserieoberfläche, mit 2
die eingeklebte Scheibe und mit 3 die zu verschließende
Karosserieöffnung bezeichnet. Im Bereich der Scheibe wird
die Karosserieoberfläche abgesetzt und bildet einen
umlaufenden Flansch auf dem die Scheibe über eine
Klebstoffraupe 4 gehalten wird. Dieser Absatz weist eine
Tiefe auf, die der Stärke der Klebstoffraupe und der der
Scheibe entspricht. Zwischen der eingeklebten Scheibe 2
und der Karosserieoberfläche 1 verbleibt ein umlaufender
Kanal 6. Dieser Kanal 6 wird über einen Blendrahmen
abgedeckt. Dieser Blendrahmen wird über Halteelemente mit
der Frontscheibe vor deren Montage verbunden.
Müssen Lackiervorgänge bei eingebauter Scheibe an der
Blechoberfläche 1 durchgeführt werden, so wird zum
Vermeiden von Ansatzstellen der Blendrahmen entfernt,
damit der Übergang von Neulack zu Altlack in den Kanal 6
gelegt werden kann.
Um den neuen Blendrahmen anschließend wieder aufbringen
zu können, muß auf der Scheibenunterseite zum Aufnehmen
seiner Halteelemente ein bestimmter Scheibenrandbereich
frei von der Klebstoffraupe sein. Um diesen Freiraum zu
erhalten, wird die in Fig. 2 dargestellte Schneidvorrich
tung verwendet.
Fig. 2 zeigt eine Frontansicht der Schneidvorrichtung 7.
Sie besteht aus einem Haltegriff 8 und den Schneidklin
gen 9, die unter Zwischenschaltung eines Werkzeugträ
gers 10 miteinander verbunden sind. An dem Werkzeugträ
ger 10 ist um eine Drehachse 11 ein Rollenträger 12 be
festigt. Dieser Rollenträger 12 ist V-förmig ausgebildet
und trägt an seinen vorderen freien Enden je eine
Rolle 13. Über eine geeignete Arretierlasche 14 wird der
Rollenträger am unbeabsichtigten Verschwenken gehindert.
Der Abstand T der Rollenunterkante 15 von der Klingenober
kante 16 entspricht der Scheibenstärke plus einer gewis
sen Toleranz.
In Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Schneidklingen 9
dargestellt. Hierbei ist ersichtlich, daß sie eine
Kastenform aufweisen, deren Breite b dem notwendigen
Abstand der Klebstoffraupe vom Scheibenrand entspricht.
Zur Vereinfachung der Handhabung sind alle drei
Seiten 17, 18 und 19 mit Schneiden ausgerüstet. Im ein
fachsten Fall weist die Schneide einen spitzen Winkel von
ca. 30° auf. Es sind jedoch auch andere Schneidenformen
denkbar, insbesondere die einer Speerspitze, die zur Ver
ringerung der Schneidkraft geeignet ist.
Die Schneiden sind auf beiden Seiten der Schneidklingen 9
angeordnet, um die Schneidvorrichtung vorwärts und rück
wärts bewegen zu können. Je nach Art der Befestigung der
Blendrahmen können die Schneidklingen auch eine von der
Kastenform abweichende Form aufweisen, so zum Beispiel
rund, oval oder trapezförmig sein.
Zum Herstellen der Freifläche auf der Scheibenunterseite
wird nun die Schneidvorrichtung 7 in den Kanal 6 einge
setzt, und zwar so, daß die Schneidklingen 9 in Richtung
auf die Schneidraupe 4 weisen. Sodann wird der Rollen
träger 12 gegen den Werkzeugträger 10 geschwenkt und über
die Arretierung 14 arretiert. Sodann kann die Schneidvor
richtung von Hand mit Hilfe der Rollen 13 auf der
Scheibenoberfläche bewegt werden. Gleichzeitig schneiden
dabei die Schneidklingen 9 auf der Scheibenunterseite die
Freifläche aus.
Nach Beendigung des Schneidvorganges wird die Arretie
rung 14 gelöst und der Rollenträger 12 hochgeklappt.
Sodann kann die Schneidvorrichtung 7 mit den Schneidklin
gen 9 hinter dem Scheibenrand hervorgeschwenkt werden.
Sodann können die Befestigungen für den Blendrahmen an
jeder beliebigen Stelle des Scheibenumfanges angebracht
werden. Anschließend wird der Blendrahmen daran
befestigt.
Claims (7)
1. Schneidvorrichtung für Klebstoffraupen bei geklebten
Fahrzeugscheiben, bestehend aus einem Haltegriff mit
seitlich hiervon abstehender Schneidklinge, die
parallel zur Scheibenoberfläche verläuft,
dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der
Schneidklinge (9) in einer zur Scheibenoberfläche (2)
senkrechten Ebene verlängert ist.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidklingen (9)
im Querschnitt eine geschlossene Linie bilden.
3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidklingen (9)
auswechselbar am Haltegriff (8) angeordnet sind.
4. Schneidvorrichtung nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden im Quer
schnitt eine Speerspitzen-Profil aufweisen.
5. Schneidvorrichtung nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Schneid
klingen (9) eine einstellbare Führung vorgesehen
ist.
6. Schneidvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führung aus zwei an
einem Träger (12) angeordneten Führungsrollen (13)
besteht, wobei der Abstand der Rollenunterkante (15)
von der Schneidklingenoberkante (16) größer oder
gleich der Scheibenstärke ist.
7. Schneidvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) um eine
in Schneidrichtung liegende Achse (11) verschwenkbar
gelagert ist und in der eingeschwenkten Stellung
verriegelbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904019933 DE4019933A1 (de) | 1990-06-22 | 1990-06-22 | Schneidvorrichtung zum entfernen von klebstoffraupen bei geklebten fahrzeugscheiben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904019933 DE4019933A1 (de) | 1990-06-22 | 1990-06-22 | Schneidvorrichtung zum entfernen von klebstoffraupen bei geklebten fahrzeugscheiben |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE4019933A1 DE4019933A1 (de) | 1992-01-09 |
| DE4019933C2 true DE4019933C2 (de) | 1992-06-11 |
Family
ID=6408889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904019933 Granted DE4019933A1 (de) | 1990-06-22 | 1990-06-22 | Schneidvorrichtung zum entfernen von klebstoffraupen bei geklebten fahrzeugscheiben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4019933A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19613537A1 (de) * | 1996-04-03 | 1997-10-09 | Engelbert Gmeilbauer | Schälmesser |
Families Citing this family (2)
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-
1990
- 1990-06-22 DE DE19904019933 patent/DE4019933A1/de active Granted
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19613537A1 (de) * | 1996-04-03 | 1997-10-09 | Engelbert Gmeilbauer | Schälmesser |
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Also Published As
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