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DE4019933C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE4019933C2
DE4019933C2 DE19904019933 DE4019933A DE4019933C2 DE 4019933 C2 DE4019933 C2 DE 4019933C2 DE 19904019933 DE19904019933 DE 19904019933 DE 4019933 A DE4019933 A DE 4019933A DE 4019933 C2 DE4019933 C2 DE 4019933C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
cutting device
pane
edge
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19904019933
Other languages
English (en)
Other versions
DE4019933A1 (de
Inventor
Bernd 8250 Dorfen De Lischo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
Priority to DE19904019933 priority Critical patent/DE4019933A1/de
Publication of DE4019933A1 publication Critical patent/DE4019933A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4019933C2 publication Critical patent/DE4019933C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D65/00Designing, manufacturing, e.g. assembling, facilitating disassembly, or structurally modifying motor vehicles or trailers, not otherwise provided for
    • B62D65/02Joining sub-units or components to, or positioning sub-units or components with respect to, body shell or other sub-units or components
    • B62D65/06Joining sub-units or components to, or positioning sub-units or components with respect to, body shell or other sub-units or components the sub-units or components being doors, windows, openable roofs, lids, bonnets, or weather strips or seals therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des ersten Anspruchs angegebenen Art.
Es ist allgemein bekannt, daß insbesondere Frontscheiben und Heckscheiben bei Kraftfahrzeugen in die Karosserie eingeklebt werden. Hierzu weist die entsprechende Karosserieöffnung einen umlaufenden Flansch auf, auf den die Scheibe unter Zwischenschaltung einer Klebstoffraupe aufliegt.
Aufgrund von notwendigen Fertigungstoleranzen wird ein umlaufender, kanalförmiger Rand zwischen der eingeklebten Scheibe und der Karosserieoberfläche vorgesehen. Dieser Abstand wird durch einen Zierrahmen/Blendrahmen, der an der Scheibe befestigt wird, überdeckt.
Um die geklebte Scheibe zu entfernen wird zuerst der Zierrahmen/Blendrahmen und dann die Klebstoffraupe durch­ trennt. Hierzu dient die aus der US-PS 41 99 852 be­ schriebene, gattungsbildende Schneidvorrichtung. Diese weist eine parallel zur Scheibenoberfläche verlaufende Schnittkante auf, mit der die Kunststoffraupe durchgetrennt wird, wenn die Schneidvorrichtung entlang der Begrenzung der Scheibe geführt wird.
Weist das Fahrzeug nach der Fertigstellung Beschädigungen auf, die eine Lackierung bis zum Scheiben­ rand erfordern, ohne die Scheibe selbst entfernen zu müs­ sen, so wird auch vor dem Durchführen des Lackiervorgan­ ges/Zierrahmen eventuell mit seinen Haltern entfernt, um keinen sichtbaren Farbrand am Blendrahmen bzw. eventuell sogar auf dem Blendrahmen zu erhalten.
Bei Wiederbefestigung eines neuen Blendrahmens bzw. seiner Halter kann dann das Problem auftreten, daß die Klebstoffraupe aufgrund von Toleranzen an einigen Stellen so nahe an den Scheibenrand verläuft, daß das Befestigen eines neuen Blendrahmens bzw. seiner Halter Schwierig­ keiten bereitet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schneid­ vorrichtung bereitzustellen, mit der die Klebstoffraupe auf ein Maß zurückgeschnitten werden kann, daß sie ein Neumontieren eines Blendrahmens bzw. seiner Halter nicht behindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeich­ nenden Merkmale des ersten Anspruchs gelöst.
Aufgrund dieser Ausbildung der Schneidklingen nach Art einer Stufe können diese problemlos die vom Scheibenrand verdeckte Klebstoffraupe erfassen und abschneiden. Hier­ bei ist sichergestellt, daß aufgrund der festgelegten Größe der Stufe nicht die gesamte Klebstoffraupe in ihrem tragenden Bereich beschädigt wird. Werden die Schneid­ klingen an beiden Seiten der Stufe ausgebildet, so kann das Messer vorwärts und rückwärts bewegt werden. Damit können auch nur Teilbereiche des Scheibenumfanges frei­ gelegt werden, wenn nur dort der Blendrahmen entfernt werden mußte.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 2 wird eine Erhöhung der Stabilität der Schneidvorrichtung erreicht.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 3 kann die Schneid­ vorrichtung universell eingesetzt werden, da dann für unterschiedliche Scheibengrößen bzw. Blendrahmen unter­ schiedlich geformte Klingen zur Verfügung gestellt werden können. Darüber hinaus können stumpfe Klingen einfach gegen neue ausgetauscht werden.
Durch Anspruch 4 wird eine bevorzugte Klingenform zur Verringerung der Schneidkraft beschrieben.
Damit eine Beschädigung des den umlaufenden Kanal bilden­ den Bleches ausgeschlossen wird, wird die Weiterbildung nach Anspruch 5 vorgeschlagen. Durch die Einstellbarkeit der Führung wird sichergestellt, daß das Messer leicht hinter den Schneidenrand gelangen kann.
Anspruch 6 beschreibt eine bevorzugte Führungsform. Dadurch wird sichergestellt, daß eine Beschädigung der umliegenden Bleche bzw. deren Lackierung vermieden wird.
Anspruch 7 beschreibt eine bevorzugte Ausgestaltung des Trägers.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es stellen dar:
Fig. 1 einen perspektivischen Ausschnitt aus einem Karosseriebereich mit eingeklebter Scheibe;
Fig. 2 eine Frontansicht des Schneidwerkzeuges;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Schneidklingen.
In Fig. 1 ist im Ausschnitt perspektivisch dargestellt die Anordnung einer eingeklebten Scheibe ohne Blend­ rahmen. Hierbei ist mit 1 die Karosserieoberfläche, mit 2 die eingeklebte Scheibe und mit 3 die zu verschließende Karosserieöffnung bezeichnet. Im Bereich der Scheibe wird die Karosserieoberfläche abgesetzt und bildet einen umlaufenden Flansch auf dem die Scheibe über eine Klebstoffraupe 4 gehalten wird. Dieser Absatz weist eine Tiefe auf, die der Stärke der Klebstoffraupe und der der Scheibe entspricht. Zwischen der eingeklebten Scheibe 2 und der Karosserieoberfläche 1 verbleibt ein umlaufender Kanal 6. Dieser Kanal 6 wird über einen Blendrahmen abgedeckt. Dieser Blendrahmen wird über Halteelemente mit der Frontscheibe vor deren Montage verbunden.
Müssen Lackiervorgänge bei eingebauter Scheibe an der Blechoberfläche 1 durchgeführt werden, so wird zum Vermeiden von Ansatzstellen der Blendrahmen entfernt, damit der Übergang von Neulack zu Altlack in den Kanal 6 gelegt werden kann.
Um den neuen Blendrahmen anschließend wieder aufbringen zu können, muß auf der Scheibenunterseite zum Aufnehmen seiner Halteelemente ein bestimmter Scheibenrandbereich frei von der Klebstoffraupe sein. Um diesen Freiraum zu erhalten, wird die in Fig. 2 dargestellte Schneidvorrich­ tung verwendet.
Fig. 2 zeigt eine Frontansicht der Schneidvorrichtung 7. Sie besteht aus einem Haltegriff 8 und den Schneidklin­ gen 9, die unter Zwischenschaltung eines Werkzeugträ­ gers 10 miteinander verbunden sind. An dem Werkzeugträ­ ger 10 ist um eine Drehachse 11 ein Rollenträger 12 be­ festigt. Dieser Rollenträger 12 ist V-förmig ausgebildet und trägt an seinen vorderen freien Enden je eine Rolle 13. Über eine geeignete Arretierlasche 14 wird der Rollenträger am unbeabsichtigten Verschwenken gehindert. Der Abstand T der Rollenunterkante 15 von der Klingenober­ kante 16 entspricht der Scheibenstärke plus einer gewis­ sen Toleranz.
In Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Schneidklingen 9 dargestellt. Hierbei ist ersichtlich, daß sie eine Kastenform aufweisen, deren Breite b dem notwendigen Abstand der Klebstoffraupe vom Scheibenrand entspricht.
Zur Vereinfachung der Handhabung sind alle drei Seiten 17, 18 und 19 mit Schneiden ausgerüstet. Im ein­ fachsten Fall weist die Schneide einen spitzen Winkel von ca. 30° auf. Es sind jedoch auch andere Schneidenformen denkbar, insbesondere die einer Speerspitze, die zur Ver­ ringerung der Schneidkraft geeignet ist.
Die Schneiden sind auf beiden Seiten der Schneidklingen 9 angeordnet, um die Schneidvorrichtung vorwärts und rück­ wärts bewegen zu können. Je nach Art der Befestigung der Blendrahmen können die Schneidklingen auch eine von der Kastenform abweichende Form aufweisen, so zum Beispiel rund, oval oder trapezförmig sein.
Zum Herstellen der Freifläche auf der Scheibenunterseite wird nun die Schneidvorrichtung 7 in den Kanal 6 einge­ setzt, und zwar so, daß die Schneidklingen 9 in Richtung auf die Schneidraupe 4 weisen. Sodann wird der Rollen­ träger 12 gegen den Werkzeugträger 10 geschwenkt und über die Arretierung 14 arretiert. Sodann kann die Schneidvor­ richtung von Hand mit Hilfe der Rollen 13 auf der Scheibenoberfläche bewegt werden. Gleichzeitig schneiden dabei die Schneidklingen 9 auf der Scheibenunterseite die Freifläche aus.
Nach Beendigung des Schneidvorganges wird die Arretie­ rung 14 gelöst und der Rollenträger 12 hochgeklappt. Sodann kann die Schneidvorrichtung 7 mit den Schneidklin­ gen 9 hinter dem Scheibenrand hervorgeschwenkt werden. Sodann können die Befestigungen für den Blendrahmen an jeder beliebigen Stelle des Scheibenumfanges angebracht werden. Anschließend wird der Blendrahmen daran befestigt.

Claims (7)

1. Schneidvorrichtung für Klebstoffraupen bei geklebten Fahrzeugscheiben, bestehend aus einem Haltegriff mit seitlich hiervon abstehender Schneidklinge, die parallel zur Scheibenoberfläche verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Schneidklinge (9) in einer zur Scheibenoberfläche (2) senkrechten Ebene verlängert ist.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidklingen (9) im Querschnitt eine geschlossene Linie bilden.
3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidklingen (9) auswechselbar am Haltegriff (8) angeordnet sind.
4. Schneidvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden im Quer­ schnitt eine Speerspitzen-Profil aufweisen.
5. Schneidvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Schneid­ klingen (9) eine einstellbare Führung vorgesehen ist.
6. Schneidvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung aus zwei an einem Träger (12) angeordneten Führungsrollen (13) besteht, wobei der Abstand der Rollenunterkante (15) von der Schneidklingenoberkante (16) größer oder gleich der Scheibenstärke ist.
7. Schneidvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) um eine in Schneidrichtung liegende Achse (11) verschwenkbar gelagert ist und in der eingeschwenkten Stellung verriegelbar ist.
DE19904019933 1990-06-22 1990-06-22 Schneidvorrichtung zum entfernen von klebstoffraupen bei geklebten fahrzeugscheiben Granted DE4019933A1 (de)

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