DE4018978A1 - Schiebeschalter - Google Patents
SchiebeschalterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schiebeschalter und ins
besondere Verbesserungen eines Trägerteils eines ver
schiebbaren Kontaktgliedes eines Schiebeschalters.
Ein derartiger Schalter ist beispielsweise in dem offen
gelegten japanischen Gebrauchsmuster Nr. 23 681/1975
offenbart.
Dieser Stand der Technik zeigt eine Anordnung, um zu ver
hindern, daß das verschiebbare Kontaktglied heraus
fällt in einem Schalter, bei dem der Schaltvorgang
durch Links- bzw. Rechtsschwingen eines verschiebbaren
Kontaktgliedes bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß Zapfen in der Mitte jeder der beiden Seiten des
verschiebbaren Kontaktgliedes halbkreisförmig oder V-
förmig ausgebildet sind, ein verschiebbarer Gliedauf
nehmer vorgesehen ist, auf dem das verschiebbare Kontaktglied ge
lagert ist und der aus einer dünnen elastomeren Scheibe besteht,
die links bzw. rechts ansteigenden Oberflächen des Auf
nehmers in einem spitzen Winkel nach innen ge
bogen sind, eine gekrümmt gebogene Oberfläche an den
abweisenden Teilen der rechts bzw. links nach oben wei
senden Oberflächen des Aufnehmers angeformt ist, und eine
geneigte Oberfläche am oberen Bereich der nach oben
weisenden Flächen so angeformt ist, daß der Aufnehmer das
bewegliche Kontaktglied halten kann.
Der vorstehend beschriebene Stand der Technik, bei dem
ein elektrisch leitender Aufnehmer mit einer U-förmigen
Querschnittsgestalt ein verschiebbares Kontaktglied
so hält, daß das Kontaktglied nicht aus dem Aufnehmer
herausgleitet, betrifft einen Schiebeschalter mit einem
Hebel, der nach links bzw. rechts bewegt werden Wann,
wobei das verschiebbare Kontaktglied eine Kippbewegung
mit einem starren Kontaktglied als Auflagepunkt aus
führen kann, um so mit dem starren Kontaktglied in bzw.
außer Kontakt zu kommen.
Somit bildet eine derartige Schalteranordnung einen
Strompfad durch viele Kontaktteile und isolierte Stellen,
um elektrischen Strom von den sich von einem Anschluß
der Stromversorgung zu dem isolierten Anschluß 5 er
streckenden Anschlußdraht zu führen, dann über den
leitfähigen Aufnehmer 4, das verschiebbare Kontaktglied
6, das starre Kontaktglied 7, den isolierten Anschluß
3, einen Anschlußdraht, eine elektrische Last und dann
schließlich zu dem anderen Anschluß der Stromversorgung
fließen zu lassen.
Dies hat Probleme in Stromkreisen mit hohem Strom sogar
bei niedrigen Spannungen verursacht, in denen derartige
Schiebeschalter eingesetzt waren, da eine hohe Tempera
tur durch Stromwärme erzeugt wird, die durch die Über
gangswiderstände an den Kontaktstellen und den isolierten
Stellen der isolierten Anschlüsse - wie oben beschrie
ben - entsteht. Außerdem führt der Einsatz von vielen
Bauteilen und der oben beschriebenen Isoliertechnik zu
einer komplizierten Anordnung, die schwierig zusammen
setzbar ist und hohe Kosten verursacht.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Montierbarkeit des
gattungsgemäßen Schiebeschalters zu verbessern und iso
lierte Teile und Anschlußdrähte zu vermeiden, um die
oben genannten Probleme zu umgehen, indem ein sich über
mehrere starre Kontaktstücke erstreckendes verschieb
bares Kontaktglied mit seinem Rastteil in einen Hohl
raum eines Schiebegliedes eingeführt und dort elastisch
verrastet ist, um zu verhindern, daß das verschiebbare
Kontaktglied während des Zusammenbaus des Schiebeschal
ters herausfällt.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, iso
lierte Teile und Anschlußdrähte zu vermeiden, so daß
eine Mehrzahl von leitfähigen Zungen, die als sog. An
schlußschiene dienen, an den starren Kontaktstücken
parallel so angeordnet sind, daß ein Strom zwischen
den starren Kontaktstücken durch das verschiebbare Kon
taktglied, das sich über die starren Kontaktstücke er
streckt, fließen kann.
Die vorgenannten Aufgaben der Erfindung werden gelöst
durch einen Schiebeschalter mit einem Isolierkörper,
der im wesentlichen die Querschnittsgestalt eines um
gekehrten U aufweist, mit einem Schlitz versehen ist,
der mit dem Hohlraum des Isolierkörpers verbunden ist,
ein isolierendes Schiebeglied, das mit einem durch den
Schlitz nach außen ragenden Hebel verschiebbar in dem
Hohlraum des Isolierkörpers angeordnet ist, Rastlöchern (konkave Ausnehmungen),
die in Verbindung mit zugehörigen seitlichen Ausnehmungen
stehen, die im unteren Bereich des Schiebegliedes ange
ordnet sind, einem verschiebbaren Kontaktglied mit
einer im wesentlichen U-förmigen Querschnittsgestalt,
das ein Rastteil aufweist, welches durch die seitlichen
Ausnehmungen eingeführt wird und in den Rastlöchern
(konkave Ausnehmungen) einrastet; einer elastischen
Feder, die zwischen der oberen Oberfläche des verschieb
baren Kontaktgliedes und dem Schiebeglied angeordnet
ist, und einer Isolierscheibe mit versenkten Aus
nehmungen für starre Kontaktstücke, um mehrere starre
Kontaktstücke aufzunehmen, die gleitend mit dem ver
schiebbaren Kontaktglied in Verbindung stehen und sich
über das verschiebbare Kontaktglied in der vorbestimmten
Stellung im unteren Bereich des Isolierkörpers er
strecken.
Das verschiebbare Kontaktglied kann während seiner Mon
tage in der Weise daran gehindert werden herabzufallen,
daß das sich über mehrere starre Kontaktstücke er
streckende verschiebbare Kontaktglied mit seinem Rast
teil in die konkave Ausnehmung des Schiebegliedes ein
gebracht wird und dort federnd einschnappt.
Mit anderen Worten, die nach oben weisenden Teile des
verschiebbaren Kontaktgliedes werden mit einer ela
stischen Feder zwischen den an gegenüberliegenden Seiten
des Schiebegliedes angeordneten seitlichen Ausnehmungen
in die Ausnehmungen eingeführt, und in den Rastlöchern
des Schiebekörpers fixiert. Das verschiebbare Kontakt
glied ist an dem unteren Bereich des Schiebegliedes so
angeordnet, daß das verschiebbare Kontaktglied durch
die Federkraft der Feder nicht ausgerastet werden kann,
wie dies in den Fig. 2 und 7 veranschaulicht ist.
Wenn das Rastteil so in Stellung gebracht wird, daß das
verschiebbare Kontaktglied nach der Montage leicht
gegen die Federkraft zusammengedrückt werden kann, hat
das verschiebbare Kontaktglied die Federkraft, die es
benötigt, damit der Schiebeschalter sicher funktioniert.
Wenn das verschiebbare Kontaktglied mit dem Hebel nach
links bewegt wird, kann elektrischer Strom zwischen
mehreren der starren Kontaktstücke fließen.
Wenn der Hebel weiter in die Mitte bewegt wird, kann
elektrischer Strom zwischen anderen starren Kontakt
stücken in der gleichen Weise fließen und ein Bewegen
des Hebels weiter nach rechts bewirkt, daß eine Seite
des verschiebbaren Kontaktgliedes an der Oberfläche der
Isolierscheibe anliegt, wodurch eine Unterbrechung der
Leitfähigkeit zwischen den starren Kontaktstücken be
wirkt wird, so daß der Schalter abschaltet.
Mehrere schmale leitende Zungen, die als sog. Sammel
schiene dienen und als starre Kontaktstücke parallel
angeordnet sind, ermöglichen es, daß die Leitfähigkeit
zwischen ihnen mit den verschiebbaren Kontaktgliedern
gesteuert wird, die sich über die starren Kontaktstücke
hinweg erstrecken.
Dies bedeutet, daß ein Bewegen der verschiebbaren Kon
taktglieder mit dem Hebel nach links ein Fließen elektrischen
Stromes zwischen mehreren der starren Kontaktstücke
durch die verschiebbaren Kontaktglieder bewirkt, ein
Bewegen des Hebels 4 weiter zur Mitte bewirkt einen elektrischen
Stromfluß zwischen anderen starren Kontaktstücken in
einer ähnlichen Weise, und ein weiteres Bewegen des
Hebels 4 nach rechts bewirkt, daß eine Seite der ver
schiebbaren Kontaktglieder an der Oberfläche der Iso
lierscheibe anliegt, wodurch die Leitfähigkeit zwischen
den starren Kontaktstücken unterbrochen wird, so daß
der Schalter abschaltet.
Dies bedeutet, daß ein Schalter gemäß der vorliegenden
Erfindung ohne isolierte Teile und Anschlußdrähte aus
kommt, einen geringen Übergangswiderstand, einen kleinen
Wärmewert und einen geringen Spannungsabfall hat.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform des
Gegenstandes der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines
Schiebeschalters in Explosionsdarstellung von
unten;
Fig. 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung des
Schiebeschalters mit einem beweglichen, an
einem Schiebeglied angeordneten Kontaktstück;
Fig. 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung
des Schiebeschalters mit einem in einen Iso
lierkörper eingesetzten Schiebeglied;
Fig. 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung des
Schiebeschalters mit an einen Isolierkörper
angeordneten starren Kontaktstücken;
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines
fertigen Schiebeschalters in einer Ansicht
von unten;
Fig. 6 bis 10 Schnittdarstellungen der entsprechenden
Fig. 1 bis 5;
Fig. 11 bis 13 Längsschnitte eines Schiebeschalters
in entsprechenden unterschiedlichen Stellungen;
und
Fig. 14 und 15 Schnittdarstellungen einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung.
Im folgenden sind Ausführungsformen der Erfindung unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
Der Grundaufbau, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt,
umfaßt einen Schlitz 3, der mit dem Hohlraum 2 des Iso
lierkörpers 1 verbunden ist, der im Querschnitt eine
im wesentliche umgekehrte U-förmige Gestalt aufweist,
wie dies in den Fig. 1 und 6 veranschaulicht ist und
aus Kunststoffmaterial o.dgl. hergestellt ist, sowie
ein isolierendes Schiebeglied 5 mit einem durch den
Schlitz 3 nach außen ragenden Hebel 4, wie dies in den
Fig. 8 und 10 dargestellt ist, das verschiebbar in
dem Hohlraum 2 des Isolierkörpers 1 angeordnet ist,
wie dies in den Fig. 11 bis 13 veranschaulicht ist und
aus Kunststoffmaterial o.dgl. besteht.
Ein verschiebbares Kontaktglied 9 mit einem im wesent
lichen U-förmigen Querschnitt, wie dies in den Fig. 1
und 6 veranschaulicht ist,ist ebenfalls in einer Weise
wie dies in den Fig. 7 und 15 gezeigt ist in seitliche
Ausnehmungen 6 eingesetzt, die, wie in Fig. 6 gezeigt,
in dem unteren Teil des Schiebegliedes 5 angeordnet
sind.
Der Schiebeschalter gemäß der vorliegenden Erfindung
weist weiterhin eine elastische Schraubenfeder 10 auf,
die zwischen der oberen Oberfläche des verschiebbaren
Kontaktgliedes 9 und des Schiebegliedes 5 angeordnet
ist, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist, sowie eine
Isolierscheibe 12, die mit versenkten Ausnehmungen 12a
und 12a für starre Kontaktstücke versehen ist, die wie
in den Fig. 5 und 10 veranschaulicht,angeordnet sind,
sowie eine Anzahl starrer Kontaktstücke 11 und 11 (Fig.
1 und 4) die, wie dies in den Fig. 11 bis 13 dargestellt
ist, über das verschiebbare Kontaktglied 9 hinausragen
und mit diesem in der durch den unteren Bereich des
Isolierkörpers 1 festgelegten Stellung in Kontakt
stehen.
In den Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 1a Vor
sprünge um die starren Kontaktstücke 11 mit ihren
kleinen Ausnehmungen 11a zu befestigen; das Bezugs
zeichen 5a bezeichnet eine Gleitkante; das Bezugszeichen
5b bezeichnet einen in den Schiebeglied 5 ausgeformten
Hohlraum, um die elastische Feder 10 aufzunehmen, und
das Bezugszeichen 12b bezeichnet ein kleines Loch, um
den Vorsprung 1a einzupassen und festzusetzen.
Nachstehend ist der Vorgang des Zusammenbaus eines
Schiebeschalters erläutert.
Zusammen mit der elastischen Feder 10, die wie in
Fig. 1 und 6 gezeigt, zwischen den an gegenüberliegen
den Seiten des Schiebegliedes 5 angeordneten Aus
nehmungen 6 und 6 vorgesehen ist, werden die nach oben
gerichteten Abschnitte des verschiebbaren Kontaktglieds
9 in die Ausnehmungen 6 und 6 eingeführt, um das Rast
teil 8 des verschiebbaren Kontaktgliedes 9 in das Rast
loch 7 des Schiebegliedes 5 verriegelnd einzuschnappen,
und um das verschiebbare Kontaktglied 9 an den unteren
Teil des Schiebegliedes 5 so anzubringen, daß das ver
schiebliche Kontaktglied 9 nicht aufgrund der Feder
kraft der Feder 10 entriegelbar ist, wie dies in den
Fig. 2 und 7 gezeigt ist.
Das Rastteil 8 muß so angeordnet sein, daß das ver
schiebbare Kontaktglied 9 nach seiner Montage gegen die
Federkraft der Feder 10 geringfügig zusammenge
drückt werden kann.
Anschließend wird das Schiebeglied 5 in den Hohlraum
2 des Isolierkörpers 1 eingesetzt, so daß der Hebel 4,
wie in den Fig. 3 und 8 veranschaulicht, aus dem Iso
lierkörper 1 durch den Schlitz 3 herausragt.
Dann werden die starren Kontaktstücke 11 und 11 mittels
ihrer kleinen Löcher 11a an den Vorsprüngen 1a des Iso
lierkörpers 1, wie in den Fig. 4 und 9 veranschaulicht,
befestigt, und anschließend mit der Isolierscheibe 12
in die Ausnehmungen 12a eingreifend eingepaßt. Daran
anschließend wird die Isolierscheibe 12 an der unteren
Oberfläche des Isolierkörpers 1 mit einer nicht ge
zeigten Verriegelungslasche oder Montageschraube be
festigt, indem die Federkraft der Feder 10 überwunden
wird, wie dies in den Fig. 5 und 10 veranschaulicht
ist, um den Schiebeschalter gemäß der vorliegenden Er
findung vollständig zusammenzusetzen.
Die Funktionsweise des Schiebeschalters ist nachstehend
erläutert.
Zunächst, wenn das verschiebbare Kontaktglied 9 mit
dem Hebel 4 nach links bewegt wird, wie dies in Fig. 11
dargestellt ist, ist ein elektrischer Stromfluß zwischen
den beiden starren Kontaktstücken 11 und 11 durch das
verschiebbare Kontaktglied 9 möglich.
Anschließend bewirkt ein weiteres Verschieben des Hebels
4 in Richtung Mitte, wie dies in Fig. 12 dargestellt
ist, einen elektrischen Stromfluß zwischen den beiden
anderen starren Kontaktstücken 11 und 11 in der gleichen
Weise, und ein weiteres Verschieben des Hebels 4 nach
rechts, wie dies in Fig. 13 veranschaulicht ist, be
wirkt, daß eine Seite des verschiebbaren Kontaktgliedes
9a an der Oberfläche der Isolierscheibe 12 anliegt,
wodurch die leitende Verbindung zwischen den starren
Kontaktstücken 11 und 11 unterbrochen wird, so daß der
Schalter ausgeschaltet ist.
Der Schiebeschalter kann, wie dies in Fig. 15 veran
schaulicht ist, auch so aufgebaut sein, daß das ver
schiebbare Kontaktglied 9 ohne Rastteil versehen ist,
wie dies in Fig. 14 gezeigt ist.
Die Erfindung, wie sie vorstehend beschrieben ist, hat
die nachstehend beschriebenen Eigenschaften.
Eine Eigenschaft der vorliegenden Erfindung besteht
darin, daß die elastische Feder 10 zwischen den
an gegenüberliegenden Seiten des Schiebegliedes 5 an
geordneten Ausnehmungen 6 und 6 vorgesehen ist und
die nach oben gerichteten Abschnitte des verschieb
baren Kontaktgliedes 9 in die Ausnehmungen 6 und 6 ein
führbar sind. Das Rastteil 8 des verschiebbaren Kon
taktgliedes 9 kann verriegelnd in das Rastloch 7 des
Schiebegliedes 5 einschnappen. Das verschiebbare Kon
taktglied 9 kann an dem unteren Teil des Schiebegliedes
5 so befestigt sein, daß ein Ausrasten des verschieb
lichen Kontaktgliedes 9 aufgrund der Federkraft der
Feder 10 verhindert ist, und somit eine gute Montier
barkeit gewährleistet ist.
Eine wichtige Eigenschaft besteht auch darin, daß das ver
schiebbare Kontaktglied 9 mit dem Hebel 4 nach links
geschoben wird, elektrischer Strom zwischen den beiden
starren Kontaktstücken 11 und 11 durch das verschieb
bare Kontaktglied 9 fließen kann. Durch Verschieben des
Hebels 4 in die Mitte kann elektrischer Strom zwischen
den beiden Kontaktstücken in ähnlicher Weise bzw. in
gleicher Weise fließen, und durch weiteres Verschieben
des Hebels 4 nach rechts wird bewirkt, daß eine Seite
des verschiebbaren Kontaktgliedes 9 an der Oberfläche
der Isolierscheibe 12 anliegt, so daß die Leitfähig
keit zwischen den beiden starren Kontaktstücken 11 und
11 unterbrochen wird, so daß der Schalter ausgeschaltet
ist. Auf diese Weise sind isolierte Teile von Anschluß
drähten unnötig und ein Schiebeschalter mit einem ge
ringen Übergangswiderstand und geringerer Hitzeentwick
lung bei geringen Herstellungskosten erhalten werden
kann.
Eine weitere Eigenschaft der vorliegenden Erfindung be
steht darin, daß mehrere schmale leitfähige Zungen,
die als sog. Sammelschiene dienen, parallel an den
starren Kontaktstücken in dem Schiebeschalter vorge
sehen sind. Die elektrische Leitfähigkeit zwischen den
starren Kontaktstücken kann durch das verschiebbare
Kontaktglied, das sich über die starren Kontaktstücke
erstreckt, gesteuert werden, so daß isolierte Teile oder
Anschlußdrähte überflüssig sind. Dementsprechend wird
durch die vorliegende Erfindung ein Schiebeschalter
mit kleinem Übergangswiderstand, geringer Wärmeerzeu
gung und kleinem Spannungsabfall zu geringen Kosten
und in großen Mengen bereitgestellt.
Claims (3)
1. Schiebeschalter, bei dem ein Schiebeglied ein ver
schiebbares Kontaktglied aufweist, mit:
einem Isolierkörper (1), der die Querschnittsgestalt eines umgekehrten U aufweist und mit einem Schlitz (3) versehen ist, durch den ein Hebel (4) hindurchragen kann,
einem isolierenden Schiebeglied, das mit Ausnehmungen (6, 6) versehen ist, damit ein verschiebbares Kon taktglied (9) darin eingeführt werden kann und das den Hebel (4) aufweist,
einer elastischen Feder (10), die zwischen dem Schiebe glied (5) und dem verschiebbaren Kontaktglied (9) angeordnet ist; und
einer Isolierscheibe (12), um mehrere starre Kontakt stücke (11, 11) aufzunehmen, die in Gleitkontakt mit dem verschiebbaren Kontaktglied (9) stehen, und sich über das verschiebbare Kontaktglied (9) hinaus er strecken.
einem Isolierkörper (1), der die Querschnittsgestalt eines umgekehrten U aufweist und mit einem Schlitz (3) versehen ist, durch den ein Hebel (4) hindurchragen kann,
einem isolierenden Schiebeglied, das mit Ausnehmungen (6, 6) versehen ist, damit ein verschiebbares Kon taktglied (9) darin eingeführt werden kann und das den Hebel (4) aufweist,
einer elastischen Feder (10), die zwischen dem Schiebe glied (5) und dem verschiebbaren Kontaktglied (9) angeordnet ist; und
einer Isolierscheibe (12), um mehrere starre Kontakt stücke (11, 11) aufzunehmen, die in Gleitkontakt mit dem verschiebbaren Kontaktglied (9) stehen, und sich über das verschiebbare Kontaktglied (9) hinaus er strecken.
2. Schiebeschalter, bei dem ein Schiebeglied ein ver
schiebbares Kontaktglied aufweist, mit:
einem Isolierkörper (1), der die Querschnittsgestalt eines umgekehrten U aufweist,
einem Schlitz (3), der mit dem Hohlraum (2) des Iso lierkörpers (1) verbunden ist,
einem mit einem durch den Schlitz (3) nach außen ragenden Hebel (4) versehenen isolierenden Schiebe glied (5), das verschiebbar in dem Hohlraum (2) des Isolierkörpers (1) angeordnet ist,
Rastlöchern (konkave Teile) (7), die in Verbindung mit ihren zugehörigen Ausnehmungen (6, 6) im unteren Bereich des Schiebegliedes (5) angeordnet sind,
einem verschiebbaren Kontaktglied (9) mit im wesent lichen U-förmigem Querschnitt, das ein Rastteil (8) aufweist, das durch die Ausnehmungen (6, 6) in das Rastloch (7) (konkaver Abschnitt) verrastend einge führt ist,
einer elastischen Feder (10), die zwischen der oberen Oberfläche des verschiebbaren Kontaktgliedes (9) und dem Schiebeglied (5) angeordnet ist, und
einer Isolierscheibe (12) um mehrere starre Kontakt stücke (11, 11) aufzunehmen, die mit dem verschieb baren Kontaktglied (9) in gleitender Verbindung stehen, und sich über das verschiebbare Kontaktglied (9) hinaus erstrecken.
einem Isolierkörper (1), der die Querschnittsgestalt eines umgekehrten U aufweist,
einem Schlitz (3), der mit dem Hohlraum (2) des Iso lierkörpers (1) verbunden ist,
einem mit einem durch den Schlitz (3) nach außen ragenden Hebel (4) versehenen isolierenden Schiebe glied (5), das verschiebbar in dem Hohlraum (2) des Isolierkörpers (1) angeordnet ist,
Rastlöchern (konkave Teile) (7), die in Verbindung mit ihren zugehörigen Ausnehmungen (6, 6) im unteren Bereich des Schiebegliedes (5) angeordnet sind,
einem verschiebbaren Kontaktglied (9) mit im wesent lichen U-förmigem Querschnitt, das ein Rastteil (8) aufweist, das durch die Ausnehmungen (6, 6) in das Rastloch (7) (konkaver Abschnitt) verrastend einge führt ist,
einer elastischen Feder (10), die zwischen der oberen Oberfläche des verschiebbaren Kontaktgliedes (9) und dem Schiebeglied (5) angeordnet ist, und
einer Isolierscheibe (12) um mehrere starre Kontakt stücke (11, 11) aufzunehmen, die mit dem verschieb baren Kontaktglied (9) in gleitender Verbindung stehen, und sich über das verschiebbare Kontaktglied (9) hinaus erstrecken.
3. Schiebeschalter, bei dem ein Schiebeglied ein ver
schiebbares Kontaktglied aufweist, mit:
einem Isolierkörper (1), der die Querschnittsgestalt eines umgekehrten U aufweist,
einem Schlitz (3), der mit dem Hohlraum (2) des Iso lierkörpers (1) verbunden ist,
einem mit einem durch den Schlitz (3) nach außen ragenden Hebel (4) versehenen Schiebeglied (5), das in dem Hohlraum (2) des Isolierkörpers (1) ver schiebbar angeordnet ist,
einem verschiebbaren Kontaktglied (9) mit im wesent lichen U-förmiger Querschnittsgestalt, das in Aus nehmungen (6, 6) eingeführt ist, die an dem unteren Abschnitt des Schiebegliedes (5) angeordnet sind,
einer elastischen Feder (10), die zwischen der oberen Oberfläche des verschiebbaren Kontaktgliedes (9) und dem Schiebeglied (5) angeordnet ist, und
einer Isolierscheibe (12), die mit versenkten Aus nehmungen (12a, 12a) für die starren Kontaktstücke (11) versehen ist, um mehrere starre Kontaktstücke (11, 11) zu haltern, die gleitend mit dem verschieb baren Kontaktglied (9) in Verbindung stehen, und sich über das verschiebbare Kontaktglied hinaus in einer vorbestimmten Position an dem unteren Bereich des Isolierkörpers (1) hinaus erstrecken.
einem Isolierkörper (1), der die Querschnittsgestalt eines umgekehrten U aufweist,
einem Schlitz (3), der mit dem Hohlraum (2) des Iso lierkörpers (1) verbunden ist,
einem mit einem durch den Schlitz (3) nach außen ragenden Hebel (4) versehenen Schiebeglied (5), das in dem Hohlraum (2) des Isolierkörpers (1) ver schiebbar angeordnet ist,
einem verschiebbaren Kontaktglied (9) mit im wesent lichen U-förmiger Querschnittsgestalt, das in Aus nehmungen (6, 6) eingeführt ist, die an dem unteren Abschnitt des Schiebegliedes (5) angeordnet sind,
einer elastischen Feder (10), die zwischen der oberen Oberfläche des verschiebbaren Kontaktgliedes (9) und dem Schiebeglied (5) angeordnet ist, und
einer Isolierscheibe (12), die mit versenkten Aus nehmungen (12a, 12a) für die starren Kontaktstücke (11) versehen ist, um mehrere starre Kontaktstücke (11, 11) zu haltern, die gleitend mit dem verschieb baren Kontaktglied (9) in Verbindung stehen, und sich über das verschiebbare Kontaktglied hinaus in einer vorbestimmten Position an dem unteren Bereich des Isolierkörpers (1) hinaus erstrecken.
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