DE4018616C2 - Schaltungsanordnung zur Frequenzverdopplung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur FrequenzverdopplungInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/34—DC amplifiers in which all stages are DC-coupled
- H03F3/343—DC amplifiers in which all stages are DC-coupled with semiconductor devices only
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- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B19/00—Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source
- H03B19/06—Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes
- H03B19/14—Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes by means of a semiconductor device
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- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/42—Modifications of amplifiers to extend the bandwidth
- H03F1/48—Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Frequenzverdopplung.
So ist aus der DE 21 33 806 A1 eine aus zwei Differenzverstärkern aufgebaute
Frequenzverdopplerschaltung bekannt. An die Eingänge des ersten Diffe
renzverstärkers wird ein 19 kHz-Pilotsignal zugeführt, das durch die Sätti
gungscharakteristik dieses Verstärkers konstant gehalten wird. Dieses Signal
wird dem zweiten Differenzverstärker zugeführt, der eine Vollwellen-Gleich
richterschaltung bildet. Als Last dieser beiden Differenzverstärker ist ein auf
das 19 kHz-Signal abgestimmter Abstimmkreis vorgesehen. Am Ausgang der
Vollwellen-Gleichrichterschaltung kann ein Schaltsignal von 38 kHz abgegrif
fen werden.
Des weiteren ist aus der DE 27 13 953 A1 ein Frequenzverdreifacher bekannt,
der einen mit einer Quelle eines Eingangswechselsignals gekoppelten Signal
multiplizierer enthält. Dieser Signalmultiplizierer erzeugt ein der dritten
Potenz des Eingangssignals proportionales erstes Ausgangssignal, das eine
dem Eingangssignal proportionale erste harmonische Komponente und eine
dem Eingangssignal proportionale dritte harmonische Komponente enthält.
Ein ebenfalls auf das Eingangssignal ansprechender zweiter Signalmul
tiplizierer liefert ein zweites Ausgangssignal, dessen Betrag und Polarität in
einer vorbestimmten Relation zur ersten harmonischen Komponente ste
hen. Eine Vereinigungsschaltung kombiniert das erste und das zweite
Ausgangssignal derart miteinander, daß die erste harmonische Komponente
ausgelöscht wird und dadurch ein drittes Ausgangssignal entsteht, das pro
portional der dritten harmonischen Komponente und im wesentlichen frei
von ersten harmonischen Komponenten ist. Die genannten Signalmultipli
zierer sowie die Vereinigungsschaltung sind jeweils mit Differenzverstärkern
aufgebaut.
Diese bekannten Anordnungen zeigen aber insbesondere bei sehr hohen
Frequenzen keine befriedigenden dynamischen Eigenschaften.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vorteilhafte
Schaltungsanordnung zur Frequenzverdopplung anzugeben, die insbeson
dere auch für sehr hohe Frequenzen geeignet ist.
Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 beschrieben. Die
Unteransprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der Erfindung.
Besondere Vorzüge der erfindungsgemäßen Frequenzverdopp
lerschaltung sind
- - gutes dynamisches Verhalten
- - symmetrischer Ausgang
- - hoher Amplitudenumsetzungsfaktor k=A2f/Af bei relativ geringem Stromverbrauch
- - Ansteuerung mit symmetrischem oder unsymmetrischem Ein gangssignal möglich
- - monolithisch integrierbar.
Die Erfindung ist nachfolgend an zwei Ausführungsbeispie
len unter Bezugnahme auf die Abbildungen noch eingehend
veranschaulicht.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 verteilen sich bei balan
cierten Eingängen E, , d. h. E und auf gleichem Gleich
spannungspotential, die von den Stromquellen IQ1 und IQ2
festgelegten Ströme J1 bzw. J2 gemäß den unterschiedlich
bemessenen Emitterflächen der Transistoren T2 und T4 bei
Quelle IQ1 bzw. der Transistoren T6 und T3 bei Quelle IQ2.
Die Emitterflächen sind so bemessen, daß durch Transistor
T2 ein deutlich höherer Strom fließt als durch Transistor
T4 bzw. durch Transistor T6 ein deutlich höherer Strom als
durch Transistor T3. Die ungleiche Stromaufteilung kann
anstelle unterschiedlich bemessener Emitterflächen auch
durch unterschiedliche Gegenkopplung der Transistoren T2
und T4 bzw. T3 und T6 bei gleich großen Emitterflächen er
folgen. In der Abbildung ist dies angedeutet durch die mit
unterbrochenen Linien eingetragenen Gegenkopplungswider
stände R1, R2. Die Transistoren T2 und T4 und die Transi
storen T6 und T3 bilden jeweils einen Differenzverstärker
mit ungleicher Ruhestromaufteilung.
Bei Wechselspannungsansteuerung der Eingänge E, wird die
Stromaufteilung im Takt des Wechselsignals verändert. We
gen der im Ruhestand eingestellten deutlichen Ungleichheit
der Ruhestromaufteilung ist bei der Wechselspannungsan
steuerung aber nur die Stromaufteilung von den Transisto
ren mit größerer Emitterfläche (oder geringerer Gegenkopp
lung) T2 bzw. T6 auf die Transistoren mit kleinerer Emit
terfläche (oder stärkerer Gegenkopplung R1, R2) T3 bzw. T4
quantitativ von Bedeutung. Jede Halbwelle des Eingangssi
gnals an E, bewirkt eine Stromumverteilung von einem der
anfänglich mehr Strom führenden Pfade (T2, T6) auf einen
der anfänglich weniger Strom führenden Pfade (T3, T4), so
daß in den Ausgangssummenströmen isI = iI + iI′ und isII =
iII + iII′ ein komplementärer Anstieg und Abfall mit ge
genüber dem Eingangssignal doppelter Frequenz erfolgt.
Über den Spannungsabfall an den Lastwiderständen R3 und R4
ergibt sich daraus an den Ausgangsanschlußpunkten A1, A2
ein Wechselsignal mit gegenüber dem Eingangssignal verdop
pelter Frequenz.
Die in Fig. 2 skizzierte bevorzugte Ausführung der Fre
quenzverdopplerschaltung unterscheidet sich von der vor
stehend beschriebenen im wesentlichen durch die zusätzli
chen Transistoren T1, T5, T7 und T8. Die Transistoren T1
und T5 bewirken eine Erhöhung der Eingangsimpedanz. Durch
die in die Ausgangssummenstrompfade eingeführten Transi
storen T7, T8 in Kollektorbasisschaltung können mittels
eines Stellsignals PR die Gleichspannungspegel an A1 und
A2 eingestellt werden. Die Transistoren T7, T8 bilden so
mit eine vorteilhafte Möglichkeit, um beispielsweise das
Tastverhältnis im frequenzverdoppelten Ausgangssignal auf
einen gewünschten Wert einzustellen.
Für die beschriebenen Frequenzverdopplerschaltungen sind
Ansteuersignale E, mit geringer Flankensteilheit wie
nicht begrenzte oder nur schwach begrenzte Signale von
Vorteil. Für den Fall, daß das Eingangssignal auch be
grenzt sein kann, zeigt daher der Eingang der Frequenzver
dopplerschaltung vorzugsweise Tiefpaßcharakter. Für hohe
Frequenzen wird ein solches Tiefpaßverhalten häufig be
reits durch die dynamischen Eigenschaften der verwendeten
Bauelemente selbst in ausreichendem Umfang erzielt. Für
tiefere Frequenzen ist vorteilhafterweise an den Eingängen
der Frequenzverdopplerschaltung ein Tiefpaßfilter vorgese
hen, das für besonders breite Betriebsfrequenzbereiche
auch einstellbar ist, z. B. mittels spannungsgesteuerter
Kapazitätsdioden. An den Ausgängen A1, A2 der Frequenzver
dopplerschaltung bilden die Lastwiderstände R3, R4 mit den
Kollektor-Kapazitäten der Transistoren gleichfalls Tief
pässe, die Signalanteile bei höheren Frequenzen stärker
dämpfen als das Ausgangsnutzsignal.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur Frequenzverdopplung, dadurch
gekennzeichnet
- - daß zwei Differenzverstärker mit jeweils einem ersten (T2 bzw. T6) und einem zweiten (T3 bzw. T4) Transistor vorgesehen sind,
- - daß innerhalb jedes Differenzverstärkers die Ruhe stromaufteilung auf den ersten und den zweiten Transistor ungleich ist
- - daß die Kollektoren der ersten Transistoren in einem er sten Ausgangsanschluß (A1), die Kollektoren der zweiten Transistoren in einem zweiten Ausgangsanschluß (A2) zusam mengefaßt sind und
- - daß die Basisanschlüsse der ersten und zweiten Transi storen der beiden Differenzverstärker über kreuz verbunden (T2 mit T3; T6 mit T4) sind und die Eingänge (E, E) der Schaltungsanordnung bilden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß für die ungleiche Ruhestromaufteilung unter
schiedliche Flächendimensionierungen der ersten und
zweiten Transistoren vorgesehen sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß für die ungleiche Ruhestromaufteilung unter
schiedliche Gegenkopplungen der ersten und zweiten Transi
storen vorgesehen sind.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (T7, T8) zur Verschie
bung der Gleichspannungspegel an den Ausgangsanschlüssen
(A1, A2) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4018616A DE4018616C2 (de) | 1989-06-09 | 1990-06-11 | Schaltungsanordnung zur Frequenzverdopplung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3918829 | 1989-06-09 | ||
| DE4018616A DE4018616C2 (de) | 1989-06-09 | 1990-06-11 | Schaltungsanordnung zur Frequenzverdopplung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4018616A1 DE4018616A1 (de) | 1990-12-13 |
| DE4018616C2 true DE4018616C2 (de) | 1996-07-18 |
Family
ID=48747861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4018616A Expired - Fee Related DE4018616C2 (de) | 1989-06-09 | 1990-06-11 | Schaltungsanordnung zur Frequenzverdopplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4018616C2 (de) |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US4019118A (en) * | 1976-03-29 | 1977-04-19 | Rca Corporation | Third harmonic signal generator |
| GB2147754A (en) * | 1983-10-07 | 1985-05-15 | Philips Electronic Associated | Frequency multiplying circuit |
| NL8303855A (nl) * | 1983-11-10 | 1985-06-03 | Philips Nv | Frequentieverdubbelschakeling. |
| US4749957A (en) * | 1986-02-27 | 1988-06-07 | Yannis Tsividis | Semiconductor transconductor circuits |
-
1990
- 1990-06-11 DE DE4018616A patent/DE4018616C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4018616A1 (de) | 1990-12-13 |
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