DE4018657C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE4018657C2 DE4018657C2 DE4018657A DE4018657A DE4018657C2 DE 4018657 C2 DE4018657 C2 DE 4018657C2 DE 4018657 A DE4018657 A DE 4018657A DE 4018657 A DE4018657 A DE 4018657A DE 4018657 C2 DE4018657 C2 DE 4018657C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sample
- coil
- coil section
- head according
- coils
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 23
- 238000005481 NMR spectroscopy Methods 0.000 claims description 9
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims description 2
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 52
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 5
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 4
- 238000003384 imaging method Methods 0.000 description 4
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 230000006866 deterioration Effects 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 238000013421 nuclear magnetic resonance imaging Methods 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R33/00—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
- G01R33/20—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
- G01R33/28—Details of apparatus provided for in groups G01R33/44 - G01R33/64
- G01R33/32—Excitation or detection systems, e.g. using radio frequency signals
- G01R33/34—Constructional details, e.g. resonators, specially adapted to MR
- G01R33/34046—Volume type coils, e.g. bird-cage coils; Quadrature bird-cage coils; Circularly polarised coils
- G01R33/34053—Solenoid coils; Toroidal coils
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R33/00—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
- G01R33/20—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
- G01R33/28—Details of apparatus provided for in groups G01R33/44 - G01R33/64
- G01R33/32—Excitation or detection systems, e.g. using radio frequency signals
- G01R33/34—Constructional details, e.g. resonators, specially adapted to MR
- G01R33/34092—RF coils specially adapted for NMR spectrometers
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R33/00—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
- G01R33/20—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
- G01R33/44—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance using nuclear magnetic resonance [NMR]
- G01R33/48—NMR imaging systems
- G01R33/54—Signal processing systems, e.g. using pulse sequences ; Generation or control of pulse sequences; Operator console
- G01R33/56—Image enhancement or correction, e.g. subtraction or averaging techniques, e.g. improvement of signal-to-noise ratio and resolution
- G01R33/565—Correction of image distortions, e.g. due to magnetic field inhomogeneities
- G01R33/5659—Correction of image distortions, e.g. due to magnetic field inhomogeneities caused by a distortion of the RF magnetic field, e.g. spatial inhomogeneities of the RF magnetic field
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Probenkopf für Kernresonanz-
Spektrometer mit einer Spulenanordnung zum Erzeugen und/oder
Empfangen eines Hochfrequenz-Wechselfeldes, wobei die Spulen
anordnung mehrere entlang einer gemeinsamen Achse nebeneinander
angeordnete Teilspulen umfaßt, ferner benachbarte Teilspulen
gegensinnig gewickelt sind, und schließlich die Spulenanordnung
über eine, einen ersten Kondensator enthaltende erste Leitung
mit einem Hochfrequenz-Signal sowie über eine zweite, ebenfalls
einen Kondensator enthaltende Leitung mit Masse verbindbar
ist.
Ein Probenkopf der vorstehend genannten Art ist aus der
DE-OS 37 25 718 bekannt.
Bei dem bekannten Probenkopf werden zwei Sattelspulen verwendet,
die entlang einer gemeinsamen Achse nebeneinander angeordnet
sind. Die beiden Sattelspulen sind in der vorstehend wieder
gegebenen Weise miteinander verschaltet. Dadurch, daß Konden
satoren sowohl in der das Hochfrequenz-Signal führenden Leitung
wie auch in der Massenleitung vorgesehen sind, wird effektiv
erreicht, daß die Kapazitätswerte der beiden Kondensatoren
etwa doppelt so hoch gewählt werden können, wie dies bei einer
Anordnung mit nur einem Kondensator der Fall ist. Die Kapazi
tätswerte der Kondensatoren heben sich daher deutlich von den
Streukapazitäten ab und können auch bei hohen Meßfrequenzen
von einigen 100 MHz zuverlässig realisiert werden.
Der bekannte Probenkopf hat jedoch den Nachteil, daß im geo
metrischen Mittelpunkt der beiden Teilspulen, d. h. an dem Ort,
an dem sich die Probe befinden soll, ein Maximalwert der
Spannung herrscht, so daß dort auch das elektrische Feld
besonders hoch ist. Dies führt zu dielektrischen Verlusten in
der Probe und damit zu einer Verminderung der Güte.
Aus der DE-Diplomarbeit "Multipuls-Kernresonanz-Spektroskopie
in Festkörpern bei 270 MHz" von Post, H., Max-Planck-Institut
für medizinische Forschung, Heidelberg, 1976, ist es bekannt,
in Kernresonanz-Spektrometern mit supraleitendem Magneten
einen Probenkopf zu verwenden, bei dem die Spulenanordnung
für die Einstrahlung des H1-Wechselfeldes aus zwei möglichst
gleichen, aber gegensinnig gewickelten Spulen besteht, wobei
die Hochfrequenz-Spannung in der Mitte der beiden Spulen direkt
zugeführt wird, während die beiden Enden elektrisch auf den
gleichen Punkt gelegt werden.
Mit den bekannten Anordnungen kann die Homogenität des H1-Feldes
verbessert werden, weil bei den erwähnten Anordnungen mit zwei
gegensinnig gewickelten Teilspulen eine viermal so hohe Win
dungszahl, bezogen auf den gleichen Wert des Serienkondensators
für den Probenkopf-Schwingkreis, eingesetzt werden kann, wie
dies bei herkömmlichen Spulenanordnungen mit einer einteiligen,
schraubenförmigen Spule der Fall ist.
Aus der US-Z "Journal of Magnetic Resonance", 59, Seiten 307
bis 317 (1984), ist es ebenfalls bekannt, bei Probenköpfen von
Kernresonanz-Spektrometern Spulenanordnungen für das H1-Feld
zu verwenden, die aus mehreren Teilspulen bestehen. Danach sollen
die Teilspulen entweder gleichsinnig oder gegensinnig gewickelt
sein, in jedem Falle sind die Teilspulen parallel geschaltet.
Ferner ist angegeben, daß auch mehr als zwei Teilspulen vor
gesehen werden können. Es wird dabei zwischen Fällen mit und
ohne eine Ebene elektrostatischer Symmetrie unterschieden.
Hierunter wird nach den beiden auf Seite 309 dargestellten
Beispielen a und b der Fall der Parallelschaltung gleichsinnig
gewickelter Teilspulen (ohne Symmetrieebene) und der Fall von
parallel geschalteten Teilspulen mit entgegengesetztem Wickelsinn
(mit Symmetrieebene) unterschieden. Dabei ist offensichtlich
nur die erste Variante für solche Fälle geeignet, in denen eine
ungerade Zahl von Teilspulen vorgesehen ist, weil die zweitge
nannte Variante jeweils zwei klappsymmetrisch zueinander
angeordnete Teilspulen vorsieht. In der US-Z ist ferner nicht
angegeben, wo sich die Probe befinden soll. Schließlich ist
keinerlei Verschaltung für die aus Teilspulen bestehende
Anordnung angegeben, soweit der Anschluß an die Versorgungs
leitung bzw. Masse betroffen ist.
Aus der DE-AS 18 13 205 ist eine Hochfrequenzspule zur Induktion
von Kern- oder Elektronenresonanz bekannt. Die Spule besteht
aus einer aktiven HF-Spule, die um ein Probenröhrchen gewunden
ist. An beiden Enden dieser aktiven Spule sind zu Kompensations
zwecken jeweils mehrere tote Windungen hinzugefügt.
Aus der US-PS 46 33 181 ist bekannt, bei einer konventionellen,
einteilig gewickelten Spule eines Kernresonanz-Probenkopfes
zum einen einen abstimmbaren Kondensator parallel zur Spule
zu schalten und ferner in beiden, zu den Spulenenden führenden
Zuleitungen jeweils einen weiteren Kondensator anzuordnen. Auf
diese Weise wird erreicht, daß die Kondensatoren jeweils einen
höheren Kapazitätswert haben. Aufgrund dessen können diese
definierten Kapazitäten in der Praxis besser realisiert werden,
weil sich die höheren Kapazitätswerte mehr von den Streukapazi
täten abheben.
Eine ähnliche Anordnung ist auch aus der US-Z "Journal of
Magnetic Resonance", 36, Seiten 447 bis 451 (1979), in Zusam
menhang mit Probenköpfen für Kernresonanz-Spektrometer bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Probenköpfe der
eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß unter
Beibehaltung unvermindert guter oder noch verbesserter Homogeni
tät des Hochfrequenz-Wechselfeldes bei hohen Meßfrequenzen
und geringen Streuverlusten der Spulenanordnung des Probenkopfes
auch die dielektrischen Verluste in der Probe minimiert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß drei
Teilspulen vorgesehen sind, daß die eine Leitung zu einem
äußeren Endpunkt der ersten Teilspule sowie zum Mittelpunkt
zwischen der zweiten Teilspule und der dritten Teilspule führt,
während die andere Leitung zu einem äußeren Endpunkt der dritten
Teilspule sowie zum Mittelpunkt zwischen der ersten Teilspule
und der zweiten Teilspule führt, und daß eine Halterung und
vorzugsweise eine Zuführung für eine Probe im Bereich des
Mittelpunktes der mittleren Teilspule vorgesehen ist.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß mit der geometrischen
Spulenmitte ein Bereich gewählt wird, in dem die Spannung und
damit das elektrische Feld einen Nulldurchgang hat, so daß
dieser Bereich elektrisch gesehen "kalt" ist. Die elektrischen
Verluste in der Probe und damit die Verschlechterung der
Spulengüte wird damit auf einen Minimalbetrag begrenzt.
Es ist ferner in diesem Falle möglich, die Probenhalterung in
einem elektrisch "kalten" Bereich anzuordnen, weil dann Über
schläge u. dgl. nicht befürchtet werden müssen. Dies gilt vor
allem dann, wenn bei weiterer Ausbildung dieses Ausführungs
beispiels die Halterung eine Rotation der Probe gestatten
soll, sei es um die gemeinsame Achse der Teilspulen, sei es
um eine dazu senkrechte Achse oder um eine um den sogenannten
"magischen Winkel" zur Feldrichtung gekippte Achse. Die für
diesen Fall erforderlichen komplexen Anordnungen zur Proben
rotation können naturgemäß besonders sicher dann betrieben
werden, wenn am Ort des Probenhalters keine oder nur geringe
Spannungen der Hochfrequenzanordnung vorliegen.
Bei der Erfindung ist bevorzugt, wenn die Kondensatoren ein
stellbar sind.
Auf diese Weise ist es möglich, sowohl eine Feinabstimmung
der Resonanzfrequenz wie auch eine Anpassung an den
Sender/Empfänger wie auch eine Symmetrierung der Anordnung
vorzunehmen.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindunggemäßen
Probenkopfes nimmt bei benachbarten Teilspulen der Abstand
der Windungen vom Mittelpunkt nach außen hin ab.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß der Feldabfall am Rande
der Spule kompensiert werden kann.
Weiterhin ist noch ein Ausführungsform der Erfindung bevorzugt,
bei der die Teilspulen und die Probe in einer Richtung senkrecht
zu ihrer Achse verschiebbar sind.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß bildgebende Verfahren in
einfacher Weise durchgeführt werden können. Beim Festkörper-
Imaging kann man beispielsweise einen starken Magnetfeld-
Gradienten in Richtung des Konstant-Magnetfeldes anlegen, um
ein definiert inhomogenes Feld zu erzeugen. Durch Verschieben
der Probe und des Probenkopfes in Richtung des Konstant-Mag
netfeldes kann nun eine Scheibenselektion vorgenommen werden.
Selbstverständlich ist es auch möglich, den erfindungsgemäßen
Probenkopf in einem Konstant-Magnetfeld zu betreiben, dem
lineare oder sonstige Magnetfeld-Gradienten überlagert sind,
wie dies für bildgebende Verfahren in der Kernresonanz-Tomo
graphie oder für lokalisierte Messungen üblich ist. Dabei
kann die Probe oder die Probe mit dem Probenkopf um die Richtung
des Konstant-Magnetfeldes oder um andere Achsen gedreht oder
entlang einer dieser Achsen verschoben werden.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der
beigefügten Zeichnung.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nach
stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen
oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der
vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungs
gemäßen Probenkopfes, dessen Spulenanordnung drei
Teilspulen umfaßt;
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungs
gemäßen Probenkopfes, ähnlich dem der Fig. 1.
In Fig. 1 bezeichnet 40 als Ganzes einen Probenkopf eines im
übrigen nicht dargestellten Kernresonanz-Spektrometers. Kern
resonanz-Spektrometer umfassen bekanntlich im allgemeinen ein
Magnetsystem zum Erzeugen eines Konstant-Magnetfeldes hoher
Feldstärke und hoher Homogenität. In dem Konstant-Magnetfeld
befindet sich ein Probenkopf, der wiederum eine Spulenanordnung
zur Aufnahme einer Meßprobe umfaßt. Die Spulenanordnung dient
zum Erzeugen eines Hochfrequenz-Wechselfeldes, das senkrecht
zur Richtung des Konstant-Magnetfeldes gerichtet ist. In
Sonderfällen kann sich die Meßprobe auch in einem inhomogenen
Bereich des hohen Magnetfeldes befinden.
Die Spulenanordnung ist bei Kernresonanz-Spektrometern an
einen Sender/Empfänger angeschlossen, der einerseits ein
Hochfrequenz-Signal zur Speisung der Spulenanordnung erzeugt
und zum anderen Signale der zugleich als Empfangsspule dienenden
Spulenanordnung empfängt, um diese weiterzuverarbeiten.
Die Spulenanordnung besteht aus drei Teilspulen 41, 42 und
43. Der linke Endpunkt der ersten Teilspule 41 ist mit 44
bezeichnet, und 45 ist ein Mittelpunkt zwischen den Teil
spulen 42 und 43. Leitungen 46 und 47 verbinden die beiden
genannten Punkte 44 und 45 miteinander. Die Leitung 47 vom
Punkt 44 setzt sich dabei über einen Kondensator 48 zu einem
Innenleiter eines Koaxialkabels 49 fort. Ein Mittelpunkt 50
zwischen der ersten Teilspule 41 und der zweiten Teilspule 42
ist über eine Leitung 51 mit einem Kondensator 52 verbunden,
von dem sich eine Leitung 53 nach Masse 54, vorzugsweise am
Außenmantel des Koaxialkabels 49, fortsetzt. Ein äußerer
Endpunkt 56 der dritten Teilspule 43 ist über eine Leitung 55
mit dem Mittelpunkt 50 zwischen der ersten Teilspule 41 und
der zweiten Teilspule 42 verbunden. Schließlich ist ein Konden
sator 57 zwischen die Leitungen 47 und 51 geschaltet.
Die Kondensatoren 48, 52 und 57 sind vorzugsweise als einstell
bare Kondensatoren ausgebildet.
Wie mit Pfeilen oberhalb der Teilspulen 41, 42 und 43 angedeu
tet, sind jeweils benachbarte Teilspulen 41/42 und 42/43
gegensinnig gewickelt. Alle drei Teilspulen 41, 42, 43 sind
nebeneinander entlang einer gemeinsamen Achse x angeordnet,
die wiederum senkrecht zu einer Achse z steht, die der Richtung
des hohen Magnetfeldes entspricht.
Aus dem Schaltbild der Fig. 1 und der vorstehenden Beschreibung
wird deutlich, daß die Teilspulen 41, 42 und 43 zueinander
parallel geschaltet sind.
Die Einstellbarkeit der Kondensatoren 48, 52 und 57 hat den
Sinn, daß mittels der Kondensatoren 48 und 52 der Probenkopf
40 an den Sender/Empfänger angepaßt und zugleich die Spulenan
ordnung symmetriert werden kann. Mittels des einstellbaren
Kondensators 57 kann die Gesamtanordnung hinsichtlich ihrer
Resonanzfrequenz eingestellt werden.
Wie sich aus einem Diagramm 60 der Fig. 1 ergibt, ist der
Verlauf 61a der Spannung U und der Verlauf 61b des Stroms I
so, daß der Spannungsverlauf 61a an den beiden Endpunkten 44
und 45 einen positiven Maximalwert Umax und an den beiden
Endpunkten 50 und 56 einen gleich großen negativen Maximalwert
aufweist. Der Stromverlauf 61b besitzt in der Mitte jeder
Teilspule 41, 42, 43 ein Maximum.
Betrachtet man nun die Anordnung unter geometrischen Gesichts
punkten, so wird deutlich, daß in der geometrischen Mitte der
Spulenanordnung der Fig. 1, in der Mitte der Teilspule 42,
ein Nullpunkt 62 im Spannungsverlauf 61a liegt.
Um diesen Nullpunkt 62 herum läßt sich nun in der mittleren
Teilspule 42 ein räumlicher Bereich 63 definieren, an dem
die Spannung U bzw. die zugehörige elektrische Feldstärke
einen bestimmten Grenzwert nicht überschreitet.
In dem Bereich 63 kann nun eine Probenhalterung angeordnet
werden, um eine in Fig. 1 nur schematisch angedeutete Probe
66 aufzunehmen. Die in Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber
nicht eingezeichnete Spulenhalterung befindet sich damit an
einem Ort niedriger Spannung U bzw. niedriger elektrischer
Feldstärke. Da somit weder größere elektrische Verluste noch
Spannungsüberschläge auftreten können, kann die Spulenhalterung
verhältnismäßig kompliziert aufgebaut werden. Damit ist es
z. B. möglich, eine Probenhalterung vorzusehen, mit der die
Probe 66 in Richtung eines Pfeiles 64 um die Achse z des
Konstant-Magnetfeldes rotiert werden kann, es ist aber auch
möglich, die Probe 66, wie mit einem Pfeil 65 angedeutet, um
die gemeinsame Achse x der Spulenanordnung zu rotieren. Auch
sind Rotationen um andere Achsen möglich, beispielsweise um
eine Achse, die um den sogenannten "magischen Winkel" von
54,7° zur Achse z des Konstant-Magnetfeldes angestellt ist.
Mit 67 ist in Fig. 1 angedeutet, daß zum Zuführen der Probe
60 eine spezielle Zuführung vorgesehen werden kann, die zugleich
die Funktion einer Rotationseinrichtung übernimmt.
In Fig. 2 ist noch eine weitere Variante eines erfindunggemäßen
Probenkopfes 70 dargestellt. Der Probenkopf 70 weist ähnlich
demjenigen der Fig. 1 eine erste Teilspule 71, eine zweite
Teilspule 72 sowie eine dritte, in der Figur nicht dargestellte
Teilspule auf. Im Unterschied zum Probenkopf der Fig. 1 sind
die Teilspulen 71 und 72 jedoch so ausgebildet, daß der mit
73 bezeichnete Windungsabstand vom Mittelpunkt zwischen den
beiden Teilspulen 71 und 72 nach außen abnimmt, wie deutlich
zu erkennen ist.
Auf diese Weise wird die Homogenität des Hochfrequenz-Magnet
feldes verbessert, weil der unvermeidbare Feldabfall zum Rande
der Spulen hin kompensiert wird. Dabei werden zwar die Teil
induktivitäten der Einzelspulen für sich genommen leicht
unterschiedlich, das Gesamtsystem wird jedoch nur unwesentlich
beeinflußt.
Es wurde schließlich bereits angedeutet, daß die erfindungs
gemäßen Probenköpfe auch für das Festkörper-Imaging eingesetzt
werden können. Dabei befindet sich die Probe in einem definiert
inhomogenen konstanten Magnetfeld, bei dem typischerweise der
Gradient in Feldrichtung sehr stark ausgeprägt ist. Zur Schei
benselektion in der Probe kann nun die Gesamtanordnung in
Richtung der Feldlinien des Konstant-Magnetfeldes verschoben
werden. Eine Rotation der Probe um eine oder zwei zur Feld
richtung senkrechte Achsen lieferte dann eine gewünschte
Projektion.
Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel können die Probenköpfe
40 bzw. 70 der Fig. 1 bzw. 2 für eine Meßfrequenz von 160 MHz
ausgelegt sein, um Proben von 30 mm Durchmesser auszumessen.
Die Teilspulen 41, 42, 43 können dann z. B. je vier Windungen
aufweisen.
Besonders bevorzugt ist eine Anwendung der erfindungsgemäßen
Probenköpfe 40 bzw. 70, bei denen dreidimensionale Messungen
an Festkörper-Proben, beispielsweise volumenselektive Messungen
an integrierten Schaltkreisen vorgenommen werden.
Claims (8)
1. Probenkopf für Kernresonanz-Spektrometer mit einer
Spulenanordnung zum Erzeugen und/oder Empfangen eines
Hochfrequenz-Wechselfeldes, wobei die Spulenanordnung
mehrere entlang einer gemeinsamen Achse (x) nebeneinander
angeordnete Teilspulen (41, 42, 43) umfaßt, ferner
benachbarte Teilspulen (41/42, 42/43) gegensinnig
gewickelt sind, und schließlich die Spulenanordnung
über eine, einen ersten Kondensator (48) enthaltende
erste Leitung (47) mit einem Hochfrequenz-Signal sowie
über eine zweite, ebenfalls einen Kondensator (52)
enthaltende Leitung (53) mit Masse (54) verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß drei Teilspulen (41, 42,
43) vorgesehen sind, daß die eine Leitung (47) zu einem
äußeren Endpunkt (44) der ersten Teilspule (41) sowie
zum Mittelpunkt (45) zwischen der zweiten Teilspule
(42) und der dritten Teilspule (43) führt, während die
andere Leitung (53) zu einem äußeren Endpunkt (56) der
dritten Teilspule (43) sowie zum Mittelpunkt (50)
zwischen der ersten Teilspule (41) und der zweiten
Teilspule (42) führt, und daß eine Halterung und vor
zugsweise eine Zuführung (67) für eine Probe (66) im
Bereich (63) des Mittelpunktes der mittleren Teilspule
(42) vorgesehen ist.
2. Probenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der äußere Endpunkt (44) der ersten Teilspule (41)
und der Mittelpunkt (50) zwischen der ersten Teilspule
(41) und der zweiten Teilspule (42) über einen weiteren
Kondensator (57) miteinander verbunden sind.
3. Probenkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Kondensatoren (48, 52, 57) einstell
bar sind.
4. Probenkopf nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei benachbarten
Teilspulen (71, 72) der Abstand (73) der Windungen vom
Mittelpunkt nach außen hin abnimmt.
5. Probenkopf nach einem oder mehreren der Ansprüche
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung oder
die Zuführung (67) eine Rotation (64, 65) der Probe
(66) gestattet.
6. Probenkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Probe (66) um die gemeinsame Achse (x) der
Teilspulen (41, 42, 43) rotierbar ist.
7. Probenkopf nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Probe (66) um eine weitere Achse rotierbar
ist, die zur gemeinsamen Achse (x) um einen Winkel,
vorzugsweise einen rechten Winkel, angestellt ist.
8. Probenkopf nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilspulen
(41, 42, 43; 71, 72) und die Probe (66) in einer
Richtung (z) senkrecht zu ihrer Achse (x) verschiebbar
sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4018657A DE4018657A1 (de) | 1990-06-11 | 1990-06-11 | Probenkopf fuer kernresonanz-spektrometer |
| US07/710,563 US5180982A (en) | 1990-06-11 | 1991-06-05 | Probehead for a nuclear magnetic resonance spectrometer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4018657A DE4018657A1 (de) | 1990-06-11 | 1990-06-11 | Probenkopf fuer kernresonanz-spektrometer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4018657A1 DE4018657A1 (de) | 1991-12-12 |
| DE4018657C2 true DE4018657C2 (de) | 1993-04-15 |
Family
ID=6408193
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4018657A Granted DE4018657A1 (de) | 1990-06-11 | 1990-06-11 | Probenkopf fuer kernresonanz-spektrometer |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5180982A (de) |
| DE (1) | DE4018657A1 (de) |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6335623B1 (en) * | 1992-12-18 | 2002-01-01 | Fonar Corporation | MRI apparatus |
| US5357958A (en) * | 1993-03-18 | 1994-10-25 | The Regents Of The University Of California | Interventional MRI system and RF coils therefore |
| US5646530A (en) * | 1995-09-19 | 1997-07-08 | Diagnostic Instruments, Inc. | Surface coil for high resolution imaging using a magnetic resonance imaging apparatus |
| JP3527009B2 (ja) * | 1996-03-21 | 2004-05-17 | 株式会社半導体エネルギー研究所 | 半導体装置およびその作製方法 |
| US7048716B1 (en) | 1997-05-15 | 2006-05-23 | Stanford University | MR-compatible devices |
| US5964705A (en) * | 1997-08-22 | 1999-10-12 | Image-Guided Drug Delivery System, Inc. | MR-compatible medical devices |
| US6560475B1 (en) * | 1997-08-22 | 2003-05-06 | Image-Guided Drug Delivery Systems, Inc. | Microcoil device for local wide field-of-view and large gain magnetic resonance imaging |
| US20030003144A1 (en) * | 2001-05-01 | 2003-01-02 | Keller Brian C. | Sustained release formulations for nifedipine, dextromethorphan, and danazol |
| JP2003255032A (ja) * | 2002-02-28 | 2003-09-10 | Hitachi Ltd | 核磁気共鳴装置用プローブ |
| JP4105646B2 (ja) | 2004-03-02 | 2008-06-25 | 株式会社日立製作所 | 核磁気共鳴装置 |
| US7081753B2 (en) * | 2004-07-26 | 2006-07-25 | Varian, Inc. | Multiple tuned scroll coil |
| US9411028B2 (en) * | 2012-04-14 | 2016-08-09 | Bruker Biospin Corporation | Multiple resonance sample coil for magic angle spinning NMR probe |
| US10429461B2 (en) * | 2013-01-16 | 2019-10-01 | Hitachi, Ltd. | Magnetic resonance imaging device and timing misalignment detection method thereof |
| DE102022206766B3 (de) | 2022-07-01 | 2023-11-30 | Bruker Switzerland Ag | NMR-Probenkopf mit einer Sende-Empfangsspule umfassend einen Hinwicklungsabschnitt und einen Rückwicklungsabschnitt |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1813205B2 (de) * | 1968-12-06 | 1971-02-04 | Siemens AG, 1000 Berlin u. 8000 München | Hochfrequenzspule zur Induktion von Kern oder Elektronenresonanz |
| US4180769A (en) * | 1978-02-21 | 1979-12-25 | Varian Associates, Inc. | Superconducting solenoid with compensation for axial gradients |
| US4633181A (en) * | 1983-08-11 | 1986-12-30 | Regents Of The University Of Calif. | Apparatus and method for increasing the sensitivity of a nuclear magnetic resonance probe |
| US4725780A (en) * | 1984-10-19 | 1988-02-16 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | RF field generator and detector |
| US4784146A (en) * | 1986-08-14 | 1988-11-15 | University Of Florida | Angled segment receiver coil for NMR imaging of a human head |
| DE3725718A1 (de) * | 1987-08-04 | 1989-02-16 | Bruker Analytische Messtechnik | Probenkopf fuer nmr-spektrometer |
| DE3922505A1 (de) * | 1989-07-08 | 1991-01-17 | Bruker Medizintech | Verfahren zur mehrdimensionalen messung von magnetischer resonanz in definierten kleinen volumenbereichen einer festkoerper-probe |
-
1990
- 1990-06-11 DE DE4018657A patent/DE4018657A1/de active Granted
-
1991
- 1991-06-05 US US07/710,563 patent/US5180982A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4018657A1 (de) | 1991-12-12 |
| US5180982A (en) | 1993-01-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0223284B1 (de) | Hochfrequenz-Spulenanordnung für Kernspinresonanzgerät | |
| DE3500456C2 (de) | Spulenanordnung für ein NMR-Untersuchungsgerät | |
| DE68917630T2 (de) | Apparat zur Abstimmung einer Feldspule für die magnetische Kernresonanz. | |
| DE2806447C2 (de) | ||
| DE102008006117B4 (de) | Magnetresonanzanlage, Antennensystem, Verfahren zum Aufbau einer Magnetresonanzanlage und Verfahren zur Erzeugung von Magnetresonanzaufnahmen | |
| EP0856742B1 (de) | MR-Gerät mit einer HF-Spulenanordnung | |
| DE3853027T2 (de) | Zwei-Frequenzen NMR Oberflächenspule. | |
| DE4018657C2 (de) | ||
| DE3937150C2 (de) | ||
| EP1251361A2 (de) | Supraleitende Resonatoren für Anwendungen in der NMR | |
| DE69217142T2 (de) | Kernspinresonanzgerät mit entkoppelten Empfangsspulen | |
| DE2942020A1 (de) | Spule zur erzeugung magnetischer felder quadrupolarer gestalt | |
| DE69424889T2 (de) | Orthogonale RF-Spule für Apparat zur Bilderzeugung mittels NMR | |
| EP0303879B1 (de) | Lokalspule für die Untersuchung eines Objektes mit Hilfe der kernmagnetischen Resonanz | |
| EP0361190A1 (de) | Oberflächenspulenanordnung für Untersuchungen mit Hilfe der kernnmagnetischen Resonanz | |
| EP0486086B1 (de) | Quatraturspulenanordnung | |
| DE4003138C2 (de) | Kernmagnetresonanz-Abbildungseinrichtung | |
| DE60118993T2 (de) | Über die NMR-Sonde verteilte kapazitive Einschübe | |
| DE4108997C2 (de) | HF-Spulenanordnung für ein NMR-Untersuchungsgerät | |
| DE4223909C2 (de) | Vorrichtungen zum Messen magnetischer Resonanz | |
| DE2905993C2 (de) | ||
| DE2061018A1 (de) | Verfahren zur Aufnahme von Spinresonanzspektren und hierfuer geeignetes Spinresonanz-Spektrometer | |
| EP3555648A1 (de) | Dipolantennenanordnung für die aufnahme von bildern mit kernmagnetischen resonanzmethoden | |
| DE3725718A1 (de) | Probenkopf fuer nmr-spektrometer | |
| EP3527999B1 (de) | Sendeantenne für eine magnetresonanzeinrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BRUKER ANALYTIK GMBH, 76287 RHEINSTETTEN, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BRUKER BIOSPIN GMBH, 76287 RHEINSTETTEN, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |