DE4017368A1 - Vorrichtung zum reinigen der innenflaeche von rohren, wie brunnenrohren in brunnenschaechten - Google Patents
Vorrichtung zum reinigen der innenflaeche von rohren, wie brunnenrohren in brunnenschaechtenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen der
Innenfläche von Rohren, wie Brunnenrohren in
Brunnenschächten, mit mindestens einer mittels eines
Führungsschlittens konzentrisch gelagerten
Rotationsdüsenanordnung mit radial gerichteten Düsen, die
bei gleichzeitiger Drehung in Längsrichtung des Rohres beim
Austritt eines Wasser- oder Lösungsmittelstrahls bewegt
wird.
Um eine konzentrische Führung der Rotationsdüsenanordnung zu
gewährleisten, sind bei bekannten Vorrichtungen in
Verlängerung zu der Rotationsdüsenanordnung oder vor dieser
auf verdrehsicheren Teilen, wie der Zuströmungsleitung oder
einem Führungsstab, gegenüber denen die
Rotationsdüsenanordnung drehbar gelagert ist, Lagerringe
aufgezogen, an denen drei sich radial erstreckende
bügelförmige Führungselemente gleicher Größe befestigt sind,
die einen Gleitschlitten bilden und am Umfang gleichmäßig
verteilt angeordnet sind (um 120° versetzt). Die
Führungselemente liegen mit ihren äußeren Gleitflächen an
der Innenfläche des Rohres an. Sie sind so weit ausladend
und gleichmäßig verteilt angeordnet, daß sie allseits an der
Innenfläche anliegen, wodurch die konzentrisch angeordnete
Rotationsdüsenanordnung innerhalb des Rohres zentrisch
geführt ist, so daß die radial abstehenden Düsen nicht in
Berührung mit der Wand kommen können und bei entsprechender
Länge der Düsen sichergestellt ist, daß der austretende
Druckstrahl nicht ungebremst durch das vorhandene Wasser
bzw. die Reinigungsflüssigkeit auf die Innenfläche des
Rohres trifft und bei entsprechendem Druck die Wandung
zerstören kann. Die Rotationsbewegung der
Rotationsdüsenanordnung kann dabei durch Rückstoß des
austretenden Strahls, der auf die Innenfläche des Rohres
trifft, bewirkt werden. Zu diesem Zweck ist es angebracht,
mindestens ein Düsenpaar, das gegenläufig versetzt
angeordnet ist, so auszubilden, daß der austretende
Druckstrahl in einem bestimmten Winkel auf die Innenfläche
des Rohres trifft, so daß eine Drehbewegung hierdurch
erzwungen wird. Bremseinrichtungen in der Drehdüsenanordnung
verhindern eine hohe Drehgeschwindigkeit. Brunnenschächte
oder aber auch Rohre für Brauch- und Abwasser weisen
unterschiedliche Durchmesser auf, so daß zur Reinigung
dieser Rohre mittels einer eingangs beschriebenen
Vorrichtung entsprechend angepaßte Führungselemente zur
Bildung des Führungsschlittens vorgehalten und jeweils an
dem Lagerring austauschbar befestigt werden müssen. Dies
führt in der Praxis dazu, daß in einem Fahrzeug, mit dem
Brunnenreinigungsvorrichtungen oder
Rohrreinigungsvorrichtungen transportiert werden, eine
Vielzahl von Führungselementen unterschiedlicher Größe
mitgeführt werden muß, um am Ort des Einsatzes eine Auswahl
der passenden Führungselemente zur Erstellung des
konzentrischen Führungsschlittens für die
Rotationsdüsenanordnung zur Verfügung zu haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Führungsschlitten für eine Vorrichtung eingangs genannter
Art so auszubilden, daß die Vorrichtung zur Reinigung von
Rohren, die mittels einer rotierenden Düsenanordnung
arbeiten, auch in Rohren mit unterschiedlichen Durchmessern
eingesetzt werden kann, ohne daß hierbei Führungselemente
ausgetauscht werden müssen. Bei Anbringung von zwei
Führungsschlitten, vor und nach der Drehdüsenanordnung, die
z. B. zwei oder mehrere gegenläufige Düsenkopfanordnungen
aufweisen kann, soll es darüber hinaus möglich sein, auch
die Rohre sog. verlorener Brunnenschächte zu reinigen, bei
denen bekanntlich ein Rohrabschnitt gegenüber einem anderen
einen wesentlich geringeren Durchmesser aufweist. Weiterhin
soll die Vorrichtung auch in Rohranordnungen, die konische
Übergangsstücke von einem größeren Rohrdurchmesser zu einem
kleineren aufweisen, einsetzbar sein.
Gelöst wird die Aufgabe durch die im Kennzeichen des
Anspruches 1 angegebene technische Lehre. Das
Zentrierungsgestänge nach der Erfindung besteht aus einem
scherenförmigen Gestänge, dessen einzelne Hebelarme an dem
Lagerring oder einer Hülse, die verdrehsicher gegenüber der
Rotationsdüsenanordnung angeordnet ist, angelenkt sind.
Hierzu können zungenförmige Lagerlaschen oder auch u-förmige
Lagerungsausnehmungen an den Lagerungen oder der Hülse
vorgesehen sein. Damit diese gleichmäßig bei gleicher Länge
auseinandergespreizt werden, ist es zweckmäßig, die in
gleichen Abständen verteilt auf einer Umfangsbahn
angeordneten Hebelarme über Führungsgestänge, die an einem
gemeinsamen Führungsring angelenkt sind, miteinander zu
verbinden. Die Lagerungspunkte der Führungsstangen an den
Hebelarmen und deren Länge können dabei so gewählt sein, daß
der verbindende Führungsring, an dem die anderen Enden der
Führungsstangen angelenkt sind, entweder nahe am Lagerring,
bei zusammengedrückten Hebelarmen, oder aber in
entgegengesetzter Richtung hiervon weit entfernt, bei
konzentrisch zusammengedrückten Hebelarmen des
Führungsgestänges, endet. Bei entsprechender Wahl der
Anlenkungspunkte gemäß Anspruch 2 wird entweder eine
Druckfederanordnung zwischen Führungsring und Lagerring
eingefügt oder eine Zugfederanordnung, so daß bei beiden
Ausführungen die Federanordnungen bewirken, daß die
Hebelarme mit ihren Enden radial nach außen gedrückt werden.
Bei einem solchen Zentrierungsgestänge werden die Hebelarme
beim Einführen der Vorrichtung in ein zu reinigendes Rohr
entgegengesetzt der angreifenden Federkraft durch das
Anliegen der äußeren Kanten bzw. Enden der Hebelarme an der
Einführungskante des Rohres zur Längsachse hin verschwenkt
und gelangen mit ihren Enden zur Auflage an der Innenfläche
des Rohres. Durch dieses scherenartige Zentrierungsgestänge,
das ähnlich dem Gestänge eines Regenschirmes ist, und aus
mindestens drei Hebelarmen besteht, aber auch aus mehreren
Hebelarmen gebildet sein kann, wird der Lagerring bzw. die
Hülse stets konzentrisch im Rohr ausgerichtet, gleich ob
sich das Rohr verjüngt oder von einem Rohrdurchmesser auf
einen anderen sprunghaft übergeht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind im einzelnen
in den Unteransprüchen angegeben.
Wird ein zweites Zentrierungsgestänge vor der
Rotationsdüsenanordnung auf einem Führungsstab oder einer
Hülse, die eine Führungswelle umgibt, angebracht, so ist
eine abkantsichere schwingungsbefreite
Doppelpunktzentrierung der Rotationsdüsenanordnung durch das
vordere und das hintere Zentrierungsgestänge gegeben. Eine
solche Ausbildung bewirkt auch dann eine zentrische Führung
der Rotationsdüsenanordnung, wenn die Vorrichtung in einen
verlorenen Brunnenschacht eingeführt wird, dessen oberes
Rohr einen größeren Durchmesser als ein eingesetztes unteres
Rohr aufweist.
Ist nach Anspruch 10 eine Haltevorrichtung vorgesehen, so
kann hieran ein Zugseil befestigt werden, mit dem die
Vorrichtung z. B. auch durch horizontal oder in einem Winkel
zur Vertikalen verlegte Rohre gezogen werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In der einzigen Figur ist schematisch ein Ausschnitt aus
einem Tiefbrunnen dargestellt. Der Brunnenschacht wird
abgeschlossen durch ein Brunnenrohr 1, das
Durchdringungsöffnungen 2 aufweist, durch die das im
Erdreich sich befindende Wasser in den Brunnenkörper 3
fließen kann. Hieraus wird es unter normalen
Betriebsbedingungen abgepumpt und dem Wasserversorgungsnetz
zugeführt. Hinter der Außenwand des Brunnenrohres 1 befindet
sich in der Regel eine künstliche oder natürliche
Kiesschicht 4, der andere Kies- oder Filterschichten 5
folgen. Durch das einströmende Wasser bildet sich durch
Ablagerungen in den Kiesschichten 4 eine Filterhaut, die
durch Reinigung beseitigt werden muß. Diese Reinigung
erfolgt durch die Durchdringungsöffnungen 2 des Filterrohres
1 hindurch mittels eines durchdringenden Hochdruckstrahls.
Darüber hinaus sind Ablagerungen an den Innenseiten der
Durchdringungsöffnungen 2 und an deren Kanten, z. B.
kristalline Ablagerungen, bei längerer Betriebsdauer des
Brunnens nicht auszuschließen. Die Reinigung soll deshalb
auch bezwecken, daß solche Ablagerungen, die auch die
Innenwand des Rohres geschlossen überziehen können, mit
beseitigt werden. Zu diesem Zweck ist eine
Rotationsdüsenanordnung vorgesehen, bei der an einem
Düsenkopf 6 zwei radial um 180° versetzt angeordnete
Hochdruckdüsen 7a, 7b vorgesehen sind. Die Düsen 7a, 7b sind
in Düsenarmen 8a, 8b eingeschraubt, die wiederum in
Gewindebohrungen im Düsenkopf 6 auswechselbar eingeschraubt
sind. Die Düsen und die Düsenarme 8a, 8b können somit gegen
andere Düsen 7a, 7b und Düsenarme 8a, 8b mit abweichender
Länge ausgetauscht werden. Die Düsen 7a, 7b münden innerhalb
des Rohres 1 in einem bestimmten Abstand, z. B. 30 mm vor
der Rohrwand, so daß ein gezielter Hochdruckstrahl auf die
Innenfläche des Rohres 1 gerichtet werden kann. Die
Zuführung der Spülflüssigkeit, z. B. Wasser oder
Reinigungsflüssigkeit, die mit chemischen oder gasförmigen
Reinigungsmitteln versetzt sein kann, erfolgt über eine
Zuleitung 9, die in einem Verteiler innerhalb des
Düsenkopfes 6 mündet. Die Zuleitung 9 ist starr mit einem
Zuleitungsrohr 10 verbunden, das in einer Führungshülse 11,
die verdrehsicher angeordnet ist, drehbar gelagert ist. Das
Zuführungsrohr weist am oberen Ende ein Ritzel 12 auf, um
das eine Antriebskette gelegt ist, das von einem Motorritzel
13 eines Motors 14 gedreht wird. Dieser Motor ist an der
Führungshülse 11 befestigt, so daß die Rotationsbewegung
über das Motorritzel 13 und die nicht explizit sichtbare
Kette auf das Ritzel 12 und damit auf die Rohrzuleitung 10
übertragen wird. Die Rohrzuleitung 10 ist weiterhin über
einen Drehübergang 15 mit einem Hochdruckschlauch 16
gekoppelt, über den die Reinigungs- bzw. Spülflüssigkeit den
Düsen 7a, 7b zugeführt wird. Der Motor 14 wird von einer
nicht dargestellten Steuereinrichtung angesteuert. Seine
Drehzahl ist variabel einstellbar, so daß völlig unabhängig
vom Druckstrahl aus den Düsen 7a und 7b die Drehzahl
festgelegt werden kann und damit auch die relative
Rotationsgeschwindigkeit der Düsenanordnung gegenüber der
Innenwand des Brunnenrohres 1. Durch nicht dargestellte
Sensoren kann der Druck im unmittelbaren Austrittsbereich
der Düsen gemessen werden. Dies ist innerhalb der Düsen noch
möglich, aber auch durch außen liegende Drucksensoren. Diese
erzeugen ein elektrisches Signal, das als Störgröße der
Regeleinrichtung des Motors 14 zuführbar ist. Somit ist es
möglich, die Drehzahl des Motors 14 in Abhängigkeit des
tatsächlichen Austrittsdruckes des Wasserstrahls zu steuern.
Dadurch werden die gegebenen Druckverluste durch lange
Hochdruckschläuche 16, z. B. in Tiefbrunnen von 100 m oder
500 m, kompensiert und ein höherer Reinigungseffekt, z. B.
durch Verlangsamung der Drehzahl bei einem bestimmten
Reinigungsdruck des Wasserstrahls, erreicht.
Auf der Führungshülse 11 sind nach der Erfindung ein
Ringflansch 17 oder zungenförmige Lagerungsansätze
befestigt, an denen Führungsarme 18 angelenkt sind. Im
Beispiel sind drei jeweils um 120° versetzt angeordnete
Führungsarme 18 vorgesehen, an deren Enden Führungsrollen 19
angebracht sind. Die Führungsarme 18 des scherenartigen
Zentrierungsgestänges sind über ein Kopplungsgestänge mit
den Verbindungsstegen 20 an einer verschiebbaren Hülse 21
angelenkt. Auf diese Hülse kann eine gemeinsame
Federanordnung wirken, so daß diese in Richtung des festen
Flansches 17 gezogen wird, wodurch die Führungsarme 18
gleichzeitig nach außen gedrückt werden. Durch die Länge der
Führungsarme wird der Einsatz der Vorrichtung in Rohren mit
verschieden großen Durchmessern bestimmt. So ist ein Einsatz
möglich, bei dem durch leichte Schrägstellung der
Führungsarme 18 noch eine Zentrierung gewährleistet ist. Das
Zentrierungsgestänge ist so angeordnet, daß es beim
Einführen selbsttätig in die Rohrleitung eingefädelt wird.
In Verlängerung zur Drehdüsenanordnung mit dem Düsenkopf 6
ist eine Rotationswelle 22 vorgesehen, die in einer weiteren
Hülse 23 in axialer Verlängerung der Rohrzuleitung drehbar
gelagert ist. Auf dieser Hülse 23 sind ebenfalls ein
Ringflansch 24 oder zungenförmige Lagerungsansätze
vorgesehen, an denen weitere Führungsarme 18 eines zweiten
scherenartigen Zentrierungsgestänges, gleicher Bauart wie
das erstbeschriebene, angeordnet sind. Durch die beiden
Zentrierungsgestänge ist eine kippsichere Lagerung des
Düsenkopfes 6 bei gleichzeitiger Zentrierung innerhalb des
Rohres gewährleistet. Das zweite Zentrierungsgestänge weist
alle übrigen Bauteile auf, die auch beim ersten vorgesehen
sind. Zum erleichterten Einführen in ein Rohr ist weiterhin
eine kegelspitzförmige Einführzentrierung 25 auf das vordere
Ende der Hülse 23 aufgesetzt. In der Spitze der
Einführzentrierung 25 ist eine Gewindebohrung vorgesehen, in
die eine Haltevorrichtung mit Schraubbolzen einschraubbar
ist, an der ein Zugseil befestigbar ist, mit dem die
Vorrichtung z. B. durch ein horizontal verlegtes Rohr
ziehbar ist. Durch die Anordnung der beiden
Zentrierungsgestänge ist es möglich, die Vorrichtung auch in
sog. verlorenen Brunnenschächten einzuführen, wobei eine
Zentrierung der Düsenanordnung ebenfalls gewährleistet ist.
Bei verlorenen Brunnenschächten handelt es sich um solche,
deren unteres Rohr einen geringeren Durchmesser aufweist als
das vorhergehende. Während das vordere Zentrierungsgestänge
sich im Rohr mit dem kleinen Durchmesser befindet, kann das
andere Zentrierungsgestänge sich noch im Rohr mit dem
größeren Durchmesser befinden. Ebenso ist bei
kontinuierlichen Übergängen des Rohres eine Zentrierung
möglich. Mit solchen scherenartigen Zentrierungsgestängen
können somit unterschiedliche Rohrkonstellationen befahren
werden, deren Durchmesser z. B. von ca. 200 mm bis ca.
1500 mm variieren, wobei lediglich die entsprechenden Düsen
7a und 7b gegen kürzere oder längere auszutauschen sind.
Durch Neigung der Düsen ist es auch möglich, die Vorrichtung
in einem waagerechten Rohr selbsttätig vorantreiben zu
lassen. Durch Umsteuerung verschiedender Düsen, z. B. wenn
mehrere Düsen verteilt angeordnet sind, wird dabei auch eine
Rückwärtsbewegung bei gleichzeitiger kontrollierter Drehung
ermöglicht.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Reinigen der Innenfläche von Rohren, wie
Brunnenrohren in Brunnenschächten, mit mindestens einer
mittels eines Führungsschlittens konzentrisch gelagerten
Rotationsdüsenanordnung mit radial gerichteten Düsen, die
bei gleichzeitiger Drehung in Längsrichtung des Rohres beim
Austritt eines Wasser- oder Lösungsmittelstrahls bewegt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der
Führungsschlitten aus einem Zentrierungsgestänge besteht,
das gegenüber der Rotationsdüsenanordnung (6, 7a, 7b, 8a,
8b) verdrehsicher in das Rohr (1) eingeführt ist und aus
mindestens drei versetzt angeordneten, an einem Lagerring
(17) oder einer Hülse (11) an zungenförmigen Lagerlaschen
oder in Ausnehmungen angelenkten, federbelasteten Hebelarmen
(18) besteht, die länger sind als der Radius des Rohres (1),
untereinander jedoch gleich lang sind, und jeweils gegen die
Kraft einer Feder oder einer auf sie gemeinsam wirkenden
Feder beim Einführen in das Rohr (1) zur Längsachse des
Rohres (1) hin verschwenken und sich an der Innenfläche des
Rohres (1) abstützen, und daß zentrisch in dem Lagerring
(17) oder der Hülse (11) die Zuströmungsleitung (10) für die
Rotationsdüsenanordnung (6, 7a, 7b, 8a, 8b) verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hebelarme (18) des
Zentrierungsgestänges untereinander über Führungsstangen
(20), die an den Hebelarmen (18) und einem verschiebbaren
Führungsring (21) angelenkt sind, verbunden sind, und daß
zwischen dem Führungsring (21) und dem Lagerring (17) für
die Hebelarme (18) bei vom Lagerring entfernt angeordneten
Anlenkungspunkten der Führungsstangen (20) an den Hebelarmen
eine den Führungsring (21) vom Lagerring (17) abdrückende
Druckfederanordnung zwischengefügt ist oder eine
Zugfederanordnung, wenn der Führungsring (21) über die
Anlenkungspunkte an den Führungsstangen (20) an den
Hebelarmen (18) hinaus von dem Lagerring (17) entfernt
vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Hülse (11) der
Lagerring (17) fest aufgespannt ist und der Führungsring
(21) verschiebbar auf der Hülse (11) angeordnet ist, und daß
in der Hülse (11) drehbar die Zuströmungsleitung (10) für
die Rotationsdüsenanordnung (6, 7a, 7b, 8a, 8b) gelagert
ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in
Verlängerung mit der Zuströmungsleitung über die
Rotationsdüsenanordnung hinaus konzentrisch ein Führungsstab
oder eine Führungswelle (22) vorgesehen ist, auf deren
Kopfteil die Rotationsdüsenanordnung (6, 7a, 7b, 8a, 8b)
drehbar gelagert ist oder die drehbar in einer aufgesteckten
zweiten Hülse (23) gelagert ist, und daß auf dem
Führungsstab oder der zweiten Hülse (23) ein zweites
Zentrierungsgestänge angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
der Hebelarme des Zentrierungsgestänges und deren Anordnung
gegenüber der Plazierung der Rotationsdüsenanordnung so
gewählt ist, daß Rohrleitungen unterschiedlicher
Durchmesser, wie ca. 300 mm bis ca. 1500 mm, befahrbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Hebelarme (18) des ersten und des zweiten
Zentrierungsgestänges sich vom Lagerring (17) bzw.
Anlenkungslager an der Hülse (11) in Längsrichtung der
Zuströmungsleitung erstrecken.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hebelarme des vorderen
Zentrierungsgestänges sich abgewendet von der
Rotationsdüsenanordnung nach vorn erstrecken.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an den
Enden der Hebelarme Rollen (19) oder Räder drehbar gelagert
sind, die an der Innenfläche des Rohres (1) beim Vorschub
oder Rückzug der Vorrichtung abrollen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß auf das vordere Ende des
vorderen Zentrierungsgestänges eine kegelspitzförmige
Einführzentrierung (25) aufgesetzt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Kopfseite der
rotierenden Düsenanordnung (6) drehbar oder an dem Kopfende
des zweiten Zentrierungsgestänges drehbar oder fest oder an
der Einführzentrierung eine Haltevorrichtung für ein Zugseil
vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19904017368 DE4017368A1 (de) | 1990-05-30 | 1990-05-30 | Vorrichtung zum reinigen der innenflaeche von rohren, wie brunnenrohren in brunnenschaechten |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4017368A1 true DE4017368A1 (de) | 1991-12-05 |
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ID=6407471
Family Applications (1)
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| DE19904017368 Withdrawn DE4017368A1 (de) | 1990-05-30 | 1990-05-30 | Vorrichtung zum reinigen der innenflaeche von rohren, wie brunnenrohren in brunnenschaechten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4017368A1 (de) |
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