DE4017287A1 - Greifereinrichtung fuer rasengitter- und pflastersteine - Google Patents
Greifereinrichtung fuer rasengitter- und pflastersteineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Greifereinrichtung für Rasen
gitter- und Pflastersteine.
Zum Transport und zum Verlegen von Rasengitter- und Pfla
stersteinen muß ein Arbeiter diese mit seinen Händen
zunächst vom Boden oder von einem Stapel aufheben. Es ist
schwierig, die plattenförmigen Steine sicher zu greifen, da
diese üblicherweise flach auf dem Boden bzw. aufeinander
liegen. Der Arbeiter ist daher normalerweise gezwungen erst
eine Seite eines Steines, diesen schrägstellend, anzuheben,
um ihn mit seinen Fingern untergreifen zu können. Dabei er
weisen sich zudem die aus Sicherheitsgründen zu tragenden
Handschuhe als hinderlich, da sie das Schrägstellen des
Steines erschweren. Anschließend muß sich der Arbeiter zum
Anheben des Steines aus einer gebückten oder gehockten
Stellung aufrichten, wodurch die Wirbelsäule bzw. die Knie
des Arbeiters aufgrund des relativ hohen Gewichts eines Ra
sengitter- oder Pflastersteines stark belastet werden, was
auf die Dauer zu Gesundheitsschäden führt.
Bei der Handhabung von Rasengitter- oder Pflastersteinen
besteht ferner eine beachtliche Unfall- und Verletzungsge
fahr. Zum einen können beim Aufnehmen oder Ablegen eines
Steines die Hände bzw. Finger des Arbeiters eingeklemmt und
gequetscht werden und es kann trotz des Tragens von Hand
schuhen zu Hautabschürfungen kommen. Zum anderen kann der
Stein dem Arbeiter jederzeit entgleiten und diesem insbe
sondere auf die Füße fallen, wobei auch Sicherheitsschuhe
erhebliche Verletzungen nicht gänzlich verhindern können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Greiferein
richtung für Rasengitter- und/oder Pflastersteine zu schaf
fen, mit der die Steine besonders leicht, einfach und si
cher zu handhaben sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein
erster und ein an diesem angelenkter zweiter Arm durch eine
gemeinsame Achse verschwenkbar verbunden sind und eine X-
förmige Greifzange bilden, daß die Arme an ihren im Betrieb
unteren Endbereichen Greifelemente aufweisen, und daß ein
oberer Endbereich des ersten Armes schwenkbar und ein ent
sprechend oberer Endbereich des zweiten Armes verschieb-
und schwenkbar an einer Griffstange gelagert sind, um Öff
nungs- und Schließbewegungen der Arme in einer von diesen
definierten Ebene zu ermöglichen.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung und Lagerung der beiden
Arme der Greifereinrichtung führt dazu, daß die Greifzange
im Betrieb automatisch eine möglichst geschlossene Stellung
einnimmt. Unter einer geschlossenen Stellung ist dabei eine
derartige Lage der Arme zu verstehen, bei der die Greifele
mente einen minimalen Abstand haben, der durch den Ver
schiebungsweg des zweiten Armes begrenzende Anschläge vor
gebbar ist. Eine geschlossene Stellung der Greifzange ist
ferner dann gegeben, wenn ein Rasengitter- bzw. Pflaster
stein zwischen den Greifelementen gehalten ist.
Die beiden Arme sind unter der Einwirkung der Schwerkraft
bestrebt, sich in eine Lage niedriger Potentialenergie zu
begeben. Das Ausmaß dieser Bewegung ist im Betrieb der
Greifereinrichtung durch den von den Greifelementen gehal
tenen Stein begrenzt. Das Bestreben nach Stellungen von
niedriger Potentialenergie führt dazu, daß die Greifele
mente sich immer fester an bzw. unter den Stein drücken, so
daß dieser sicher gehalten wird. Für die Schließbewegung
ist es wesentlich, daß einer der beiden, durch eine gemein
same Achse schwenkbar verbundenen Arme an der Griffstange
zusätzlich verschiebbar gelagert ist, um eine Bewegung der
beiden Greifelemente zueinander zum Zweck des Festhaltens
des Steines zu schaffen.
Um die erfindungsgemäße Greifereinrichtung zum Aufnehmen
eines Rasengitter- und Pflastersteines zu öffnen, ist es
lediglich erforderlich, diese an der Griffstange zu halten
und mit den unteren Endbereichen der Arme auf dem Stein
oder daneben auf dem Boden aufzusetzen. Die hierdurch auf
die Arme ausgeübten Kräfte führen dazu, daß der zweite Arm
sich verschiebt und sich die Greifzange selbständig öffnet.
Dieser Vorgang kann durch eine Führung in der verschiebba
ren Lagerung des zweiten Armes weiter erleichtert werden.
Ferner kann der Öffnungsvorgang von dem Bediener der Grei
fereinrichtung dadurch gefördert werden, daß er das Öffnen
der Greifzange durch manuelles Verschieben des zweiten Ar
mes unterstützt. Hierfür kann der Bediener, ohne daß er den
Griff losläßt beispielsweise mit dem Daumen das nach oben
vorstehende Ende des zweiten Armes nach außen ziehen.
Da sich die Greifzange beim anschließenden Anheben der
Griffstange wieder automatisch schließt, greifen die Greif
elemente an Seitenflächen des Rasengitter- und Pflaster
steines an oder untergreifen diesen, was davon abhängt, wie
die Greifelemente ausgebildet und wo sie an den Armen ange
ordnet sind. In jedem Fall wirkt die Gewichtskraft des
Steines so, daß eine resultierende Kraftkomponente in Rich
tung der Schließbewegung der Greifzange zusätzlich zu deren
automatischem Schließbestreben entsteht. Dadurch werden die
Greifelemente zueinander gegen oder unter den Stein ge
drückt und dieser ist somit sicher und fest von den Greif
elementen zwischen den unteren Endbereichen der Arme gehal
ten.
Der Rasengitter- bzw. Pflasterstein kann so mittels der
Greifereinrichtung einfach und sicher aufgenommen, trans
portiert und gezielt abgesetzt werden, wobei der Öffnungs
vorgang der Greifzange wie oben bereits beschrieben ab
läuft. Da die Greifereinrichtung als Verlängerung der Arme
des Arbeiters anzusehen ist, muß dieser sich zum Aufnehmen
und Absetzen eines Steines nicht mehr so weit bücken, so
daß diese Vorgänge für ihn wesentlich erleichtert und seine
Wirbelsäule und Knie nicht so stark belastet sind.
Die Greifereinrichtung nimmt dem Arbeiter ferner das seit
liche Angreifen an dem Stein ab, so daß dieser lediglich
noch die verbleibende Hubarbeit zu verrichten hat. Da zudem
der Arbeiter mit dem Stein nicht mehr in Berührung kommt,
ist die damit verbundene Verletzungsgefahr der Hände ausge
schlossen. Durch das feste und sichere Angreifen der Greif
zange an dem Stein kann auch ausgeschlossen werden, daß
dieser der Greifereinrichtung entgleitet und dem Arbeiter
auf die Füße fällt. Sollte der Stein durch irgendwelche Um
stände oder Ungeschicklichkeiten doch zum Boden fallen, so
ist die Verletzungsgefahr für den Arbeiter weitaus geringer
als beim herkömmlichen Handhaben der Steine, da deren Fall
höhe geringer ist. Die Handhabung von Rasengitter- und
Pflastersteinen wird dadurch insgesamt wesentlich verein
facht und zugleich wird ein hohes Maß an Sicherheit gegen
Verletzungen erreicht.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen beschrieben.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an
hand der Zeichnung näher beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform einer Greifereinrichtung, wo
bei die Greifzange geöffnet ist,
Fig. 2 die Greifereinrichtung aus Fig. 1, wobei die Greif
zange geschlossen ist,
Fig. 2a eine Draufsicht längs dem Schnitt II-II in
Fig. 2,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung längs der Linie III-III der
Greifereinrichtung aus Fig. 1 von unten betrachtet,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung längs der Linie IV-IV der
Greifereinrichtung aus Fig. 1,
Fig. 5a eine perspektivische Darstellung des unteren Endbe
reiches des zweiten Armes mit einer plattenförmigen
Leiste als Greifelement,
Fig. 5b eine perspektivische Darstellung des unteren Endbe
reiches des ersten Armes mit einer Winkelleiste als
Greifelement,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung des Ausschnittes
IV in Fig. 2 mit der Durchführung in dem zweiten
Arm,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform des Schwenkgelenks in
einer perspektivischen Darstellung entsprechend
Fig. 6, wobei die beiden Arme im Bereich ihrer ge
meinsamen Achse seitlich aneinander liegen,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung einer Weiterbil
dung aus Fig. 7, wobei die beiden Arme zusätzlich
im Bereich ihrer gemeinsamen Achse symmetrisch ab
gekröpft sind, und
Fig. 9 eine teilweise Schnittansicht einer weiteren Aus
führungsform der Greifereinrichtung im Bereich des
Schlitzes.
Die in Fig. 1 dargestellte Greifereinrichtung G enthält
zwei Arme 1 und 2, die durch eine gemeinsame Achse 3
schwenkbar verbunden sind und dadurch eine X-förmige Greif
zange 4 bilden. Dazu weist der eine Arm 1 etwa in seiner
Mitte eine quer verlaufende Durchführung 20 in Form einer
durchgehenden Öffnung auf, durch die der andere Arm 2 ge
führt ist, wie am besten in Fig. 6 zu sehen ist. Ein durch
beide Arme 1 und 2 im Bereich der Öffnung hindurchgehender
Bolzen bildet das Schwenklager. Die beiden Arme 1 und 2
können aber auch einfach im Bereich ihrer gemeinsamen Achse
3 nebeneinander liegen, wie in Fig. 7 gezeigt. Um dabei die
beiden Arme 1 und 2 in einer gemeinsamen Ebene bewegen zu
können, können diese auch, wie in Fig. 8 dargestellt, im
Bereich ihrer gemeinsamen Achse abgekröpfte Abschnitte 20a
und 20b aufweisen. Dabei ist es auch möglich, nur am ersten
oder zweiten Arm einen abgekröpften Bereich 20a oder 20b
vorzusehen.
Die im Betrieb, wie in Fig. 1 dargestellt, unteren Endbe
reiche 5 und 6 der Arme 1 und 2 sind so weit nach unten ab
gebogen, daß sie mit einem zwischen ihnen gehaltenen Rasen
gitter- oder Pflasterstein S etwa parallel zueinander und
senkrecht zum Boden verlaufen, wie am besten in Fig. 2 zu
sehen ist, so daß ein ausreichender Freiraum zwischen den
unteren Endbereichen 5 und 6 zur Aufnahme nahezu beliebig
geformter Steine geschaffen ist. Die Arme 1 und 2 können
aber auch ohne Abbiegung in ihre unteren Endbereiche 5 und
6 übergehen, wie in Fig. 5b gezeigt.
Um einen plattenförmigen Stein S gut festhalten zu können,
sind an den unteren Enden der unteren Endbereiche 5 und 6
als Greifelemente je ein zapfenförmiger Greifhaken 7 und 8
vorgesehen. Diese stehen einander zugewandt in den Freiraum
zwischen den unteren Endbereichen 5 und 6 der Arme 1 und 2
hinein vor und weisen zu ihren freien Enden hin eine Abfla
chung oder Zuspitzung auf. Wie in Fig. 5a gezeigt, können
aber auch plattenförmige Leisten 8′ (nur der untere Endbe
reich 6 des zweiten Armes 2 ist dargestellt) zum Greifen
des Steines S vorgesehen sein.
Wie in Fig. 5b am Beispiel des unteren Endbereiches 5 des
ersten Armes 1 dargestellt ist, können die Greifelemente
auch als Winkelleisten 7′ ausgebildet sein. Diese weisen
einen horizontalen Abschnitt 7a′ auf, der oben auf den Ra
sengitter- bzw. Pflasterstein S aufgesetzt wird. Ein verti
kaler Abschnitt 7b′ der Winkelleiste 7′ legt sich beim
Schließen der Greifzange 4 an einer Seitenfläche F des
Steines S an und wird durch die Schließbestrebung der
Greifzange 4 und schließlich durch das Gewicht des Steines
S, wie später beschrieben wird, gegen diesen gepreßt. Da
durch ist es möglich, Steine S mit geraden Seitenflächen F
mittels der Greifereinrichtung G nahe aneinander abzulegen,
wie es beim Verlegen derartiger Steine S üblich ist, wobei
die Dicke des vertikalen Abschnittes 7b′ der Winkelleiste
7′ den minimalen Abstand zwischen zwei Steinen S begrenzt.
Die oberen Endbereiche 9 und 10 der beiden Arme 1 und 2
sind nach oben abgebogen, so daß sie etwa parallel zu den
unteren Endbereichen 5 bzw. 6 des jeweils gleichen Armes 1
bzw. 2 verlaufen. Das obere freie Ende des abgebogenen obe
ren Endabschnittes 9 des ersten Armes 1 ist in einer nach
unten gerichteten Öffnung 19 einer hohlen Griffstange 11,
die Haltegriffe 12 und 13 an ihren Enden aufweist, aufge
nommen und mittels eines Bolzens 15, der durch den oberen
Endbereich 9 des ersten Armes 1 und die Griffstange 11 hin
durchgeht, schwenkbar gelagert. Die Griffstange 11 weist
einen rechteckigen Querschnitt auf und die Haltegriffe 12
und 13 können mit Kunststoffgriffen, ähnlich wie eine Fahr
radlenkstange, überzogen sein.
Der obere Endbereich 10 des zweiten Armes 2 ist durch einen
in Längsrichtung der Griffstange 11 verlaufenden, vertikal
durchgehenden Schlitz 18 hindurchgeführt und weist ein über
die Griffstange 11 vorstehendes, oberes freies Ende 14 auf.
Ferner ist an dem oberen Endbereich 10 dieses Armes 2 ein
einer zu diesem und der Griffstange 11 verlaufender Stift
16 angeordnet, der zur Führung der Bewegungen dieses Armes
2 in Längsrichtung der hohlen Griffstange 11 innerhalb die
ser zusammen mit dem Arm 2 verschiebbar ist, wodurch letz
terer gleichzeitig auch drehbar gelagert ist (Fig. 3).
Der Stift 16 ist so zwischen den als Führungen 17 dienenden
Innenwänden in dem Hohlraum 17′ der Griffstange 11 aufge
nommen, daß er etwas Spiel aufweist, wie am besten in Fig.
4 zu sehen ist. Dadurch kann bei einem Verkanten oder Ver
klemmen des Armes 2 in dem Schlitz 18, der auch als Begren
zung des Verschiebeweges des Armes 2 dient, der Arm 2 bei
spielsweise an einem Außenknick 10a von einem Bediener ma
nuell relativ zur Griffstange 11 etwas angehoben werden, so
daß sich die Verkantung oder Verklemmung löst. Die Reibung
des Stiftes 16 an den Führungen 17 als weitere Sicherheit
für die feste Halterung des Steines S zwischen den Armen 1
und 2 der Greifzange 4 wird dadurch zum leichtgängigen Öff
nen der Greifzange 4 aufgehoben. Zum Einführen des Stiftes
16 in den zweiten Arm 2 kann in der Griffstange 11 eine
Montageöffnung (nicht dargestellt) vorgesehen sein. Zusätz
lich kann an dem Außenknick 10a ein Abzugshaken (nicht dar
gestellt) angebracht sein, den der Bediener mit seinem Zei
gefinger greifen und zusammen mit dem zweiten Arm 2 relativ
zur Griffstange 11 etwas anheben kann. Dies kann auch da
durch erreicht werden, daß, wie in Fig. 9 gezeigt, ein Be
dienungsstift 10b am oberen Endbereich 10 des zweiten Armes
2 nahe bei und unterhalb der Griffstange 11 angeordnet ist.
Am oberen Endbereich 10 des zweiten Armes 2 greift eine in
nerhalb der hohlen Griffstange verlaufende Feder 21 an, die
als Zugfeder ausgebildet sein kann, um den Öffnungsvorgang
der Greifzange 4 zu unterstützen. Es ist aber auch mög
lich, eine Druckfeder vorzusehen, die das Halten der Greif
zange in der geschlossenen Stellung verstärkt. Die Ent
scheidung, ob eine Feder 21 vorzusehen ist und wie diese
ggf. wirken soll, hängt im wesentlichen von dem Gewicht der
Rasengitter- bzw. Pflastersteine S ab, die mit der Greifer
einrichtung G aufgenommen und getragen werden sollen. Für
leichte Steine S sollte eine Druckfeder eingebaut sein, um
die Halteeigenschaften der Greifzange 4 zu verbessern. Sol
len dagegen besonders schwere Steine S mittels der Greifer
einrichtung G gehandhabt werden, so sollte eine Zugfeder
verwendet werden, die den Öffnungsvorgang der Greifzange 4
und somit das Freigeben des Steines S erleichtert.
Im folgenden wird die Funktion der Greifereinrichtung G nä
her beschrieben. Um die Greifereinrichtung zu verwenden,
wird diese an den Haltegriffen 12 und 13 der Griffstange 11
gehalten. Dabei sind die beiden Arme 1 und 2 aufgrund der
Schwerkraft bestrebt, um den Bolzen 15 bzw. den Stift 16 in
eine möglichst vertikale Lage zu schwenken. Die gemeinsame
Achse 3 in Verbindung mit der verschiebbaren Lagerung des
zweiten Armes 2 mittels des Stiftes 16 und der Führung 17
sorgt dafür, daß die beiden Arme 1 und 2 eine möglichst ge
schlossene Stellung einnehmen.
Zum Öffnen der Greifzange 4 wird die Greifereinrichtung G
mit den unteren Endbereichen 5 und 6 der Arme 1 und 2 auf
einen Rasengitter- oder Pflasterstein S bzw. dem Boden auf
gesetzt. Da nun die oberen Endbereiche 9 und 10 der Arme 1
und 2 von der Schwerkraft nach unten gezogen werden, er
folgt entsprechend bei einem weiteren Absenken der Greifer
einrichtung G durch eine Verschiebung des oberen Endberei
ches 10 des zweiten Armes 2 in dem Schlitz 18 ein Öffnen
der Greifzange 4. Dieser Vorgang wird durch die Führung des
Stiftes 16 an den als Führung 17 dienenden Innenflächen des
Hohlraumes 17′ der Griffstange 11 unterstützt. Zusätzlich
kann der Bediener durch manuelles Betätigen des freien En
des 14 des oberen Endabschnittes 10 des zweiten Armes 2 den
Öffnungsvorgang der Greifzange 4 erleichtern. Dieses ma
nuelle Öffnen der Greifzange 4 kann auch bereits vor dem
Aufsetzen der Greifereinrichtung G auf dem Boden oder dem
Stein S durchgeführt werden, was jedoch nur sinnvoll ist,
wenn kein Stein S von der Greifzange 4 gehalten wird.
Die Greifereinrichtung G wird nun so plaziert, daß die zap
fenförmigen Greifhaken 7 und 8 an den Enden der unteren
Endabschnitte 5 und 6 der beiden Arme 1 und 2 nahe den Sei
tenflächen F eines Rasengitter- bzw. Pflastersteines S an
geordnet sind. Wird nun die Griffstange 11 und somit die
gesamte Greifereinrichtung G etwas angehoben, so schließt
sich die Greifzange 4, wie oben beschrieben, selbständig,
und die abgeflachten oder zugespitzten freien Enden der
zapfenförmigen Greifhaken 7 und 8 greifen an den Seitenflä
chen F des Steines S an und hängen sich an dessen rauher
Oberfläche etwas ein, wodurch sich ein Reibungswiderstand
ergibt. Dadurch und durch das schließlich ebenfalls an den
Armen 1 und 2 nach unten wirkende Gewicht des Steines S
wird die Schließbewegung der beiden Arme 1 und 2 weiter ge
fördert, da eine relativ hohe Kraft in Schließrichtung der
Greifzange 4 resultiert. Dies bedeutet somit, daß eine um
so größere Last automatisch eine um so größere Haltekraft
der Greifzange 4 erzeugt. Der so sicher und fest gehaltene
Stein S kann nun mittels der Greifereinrichtung G problem
los transportiert und an einen gewünschten Ort abgesetzt
werden (Fig. 2a).
Werden plattenförmige Leisten 8′ als Greifelemente verwen
det, so können diese an den Seitenflächen F des Steines S
angreifen oder letzteren untergreifen; der Schließ- und
Haltemechanismus ist derselbe, wie oben beschrieben. Dies
trifft auch dann zu, wenn die Greifelemente als Winkellei
sten 7′ ausgebildet sind, die dann auch ein nahes Aneinan
derlegen von Steinen S mit flachen Seitenflächen F in mini
malen Abstand der Dicken der vertikalen Abschnitte 7b′ der
Winkelleisten 7′ ermöglichen, wie es z. B. beim Verlegen von
Pflastersteinen üblich ist.
In Fig. 9 ist eine andere Ausführungsform der Greiferein
richtung G im Bereich des Schlitzes 18 für den oberen End
bereich 10 des zweiten Armes 2 gezeigt. Der obere Endbe
reich 10 des zweiten Armes 2 ist gegenüber diesem nur we
nig, ggf. auch gar nicht abgeknickt und verläuft aber nicht
senkrecht zur Griffstange 11. Diese besteht aus einem
rechteckigen Hohlprofil und weist in der Ebene der Arme 1
und 2 für den oberen Endbereich des zweiten Armes 2 einen
durchgehenden Schlitz 18 mit äußeren Endabschlüssen 18a und
18b auf, die sich am dem benachbarten Haltegriff 13 am
nächsten liegenden Ende des Schlitzes 18 befinden.
In der vollständig geöffneten Stellung der Greifzange 4
liegt der obere Endbereich 10 des zweiten Armes 2 an einem
der Endabschlüsse 18a bzw. 18b oder an beiden an. Wird nun
die Greifereinrichtung G an der Griffstange 11 angehoben,
so gleitet der schräge obere Endbereich 10 des zweiten Ar
mes 2 an dem einen Endabschluß 18a bzw. 18b oder an beiden
entlang, was automatisch eine Schließbewegung der Greif
zange 4 einleitet, indem der zweite Arm 2 entsprechend ver
schoben und verschwenkt wird. Beim Anheben der Griffstange
11 wird deren der Lagerung des zweiten Armes 2 benachbartes
Ende mit dem Haltegriff 13 um den Bolzen 15 gedreht, so daß
das obere Ende 10 des zweiten Armes 2 in Richtung auf den
Bolzen 15 hin gedrängt wird.
Das Öffnen der Greifzange 4 nach Absetzen des Steines S er
folgt im wesentlichen wie oben bereits beschrieben. Da beim
Aufnehmen besonders schwerer Steine S ein Verklemmen oder
Verkanten des oberen Endbereiches 10 des zweiten Armes 2 in
dem Schlitz 18 bzw. des Stiftes 16 in den Führungen 17 auf
treten kann, dient der Außenknick 10a am Übergang des zwei
ten Armes 2 in dessen abgebogenen Endbereich 10 oder der
Bedienungsstift 10b als Andrückpunkt, um den zweiten Arm 2
relativ zur Griffstange 11 etwas anheben und damit die Ver
kantung oder Verklemmung lösen zu können.
Obwohl die innerhalb der Griffstange 11 angeordnete Lage
rung der beiden Arme 1 und 2 besonders vorteilhaft ist, da
ein Verschmutzen dieser Stellen, wie es auf Baustellen
leicht möglich ist, in einem gewissen Umfang verhindert
werden kann, ist es auch möglich, die beiden Arme 1 und 2
an oder auf der Griffstange 11 entsprechend zu lagern. Es
ist auch möglich, die beiden Arme 1 und 2 im Bereich ihrer
gemeinsamen Achse 3 lediglich aneinander anliegen zu lassen
und durch einen Bolzen schwenkbar zu verbinden. Dabei kön
nen abgekröpfte Abschnitte 20a und/oder 20b vorgesehen
sein, um die beiden Arme 1 und 2 zu einer gemeinsamen Ebene
bewegen zu können. An Stelle der zapfenförmigen Greifhaken
7 und 8 können die Greifelemente auch als plattenförmige
Leisten 8′, die dann einen aufzunehmenden Stein S bei ge
schlossener Greifzange 4 untergreifen, aber auch seitlich
angreifen können, oder Winkelleisten 7′ zum nur seitlichen
Halten eines Steines S ausgebildet sein.
Bevorzugt sollte die Greifereinrichtung G aus Metall herge
stellt sein, wobei aber auch andere ausreichend stabile Ma
terialien verwendet werden können, um ggf. Gewicht einzu
sparen. Bei der Verwendung leichterer Materialien für die
beiden Arme 1 und 2 kann der Einsatz einer die Greifzange 4
in Schließrichtung beaufschlagenden Feder 21 erforderlich
sein, um die Halteeigenschaften der Greifzange 4 zu verbes
sern. Um mit der Greifereinrichtung G Rasengitter- bzw.
Pflastersteine S bequem sowohl vom Boden als auch von Sta
peln aufnehmen zu können, und auch um die Steine gut trans
portieren und wieder ablegen zu können, sollten die beiden
Arme eine Länge von ca. 60 cm aufweisen. Um die Griffstange
11 einfach und bequem halten zu können, sollte diese eben
falls eine Länge von ca. 60 cm aufweisen, damit ein Arbei
ter seine Arme beim Heben und Tragen der Greifereinrichtung
G möglichst vertikal vor bzw. neben dem Körper halten kann.
Diese Größenangaben gelten insbesondere für Rasengitter
steine mit den herkömmlichen Abmessungen von ca. 40 cm×60 cm,
wobei aber prinzipiell auch Steine mit anderen Abmes
sungen mit der Greifereinrichtung G gefaßt werden können.
Dazu kann beispielsweise der Schlitz 18 eine universelle
Länge aufweisen und ggf. der gewünschte, den Abmessungen
der Steine S entsprechende Bewegungsweg des oberen Endbe
reiches 10 des zweiten Armes 2 durch Sperren, wie z. B. Bol
zen, begrenzt sein, um die Öffnungs- und Schließbewegungen
der Greifzange 4 sinnvoll einzuschränken.
Eine derartige Einschränkung kann besonders gut mittels
einem in Fig. 10 dargestellten, verstellbaren Außenanschlag
23 durchgeführt werden. Das Funktionsprinzip der Greifzange
4 ist hierbei identisch mit dem der in Fig. 9 dargestellten
Ausführungsform. Dabei weist die hohle Griffstange 11 zwi
schen dem Schlitz 18 und dem diesen benachbarten Ende zwei
Halterungen 25 und 26 auf, die in Längsrichtung der Griff
stange 11 mit Gewindebohrungen versehen sind. Eine Stell
schraube 24 ist von diesem Ende der Griffstange 11 her in
diese hinein durch die Gewindebohrungen der Halterungen 25
und 26 geschraubt und reicht bis in den Bereich des Schlit
zes 18. Das außerhalb der Griffstange 11 liegende Ende der
Stellschraube 24 ist mit einem Drehgriff 27 versehen, damit
ein Arbeiter die Stellschraube 24 von außen in den Gewinde
bohrungen der Halterungen 25 und 26 verdrehen kann. An
stelle des Drehgriffs 27 kann die Stellschraube 24 bei
spielsweise auch einfach mit einem Sechskant-Kopf versehen
sein.
Das innerhalb der Griffstange 11 liegende Ende der Stell
schraube bildet einen Außenanschlag 23 für den oberen End
bereich 10 des zweiten Armes 2. Wenn die Stellschraube 24
soweit aus der Griffstange 11 herausgedreht ist, daß das
innerhalb dieser liegende Ende der Stellschraube 24 die dem
Schlitz 18 am nächsten liegende Halterung 25 erreicht hat,
bilden die äußeren Endabschlüsse 18a und 18b des Schlitzes
18 den äußersten Außenanschlag 23 für den oberen Endbereich
10 des zweiten Armes 2. Die inneren Endabschlüsse 18c und
18d des Schlitzes 18 dienen als Innenanschlag 22 für den
zweiten Arm 2.
In Fig. 11 ist eine Verstellmöglichkeit für die drehbare
Lagerung des ersten Armes 1 an der Griffstange 11 darge
stellt. Dazu sind drei Bohrungen 15a, 15b und 15c in Längs
richtung der Griffstange 11 voneinander beabstandet vorge
sehen. Der erste Arm 1 kann nun mittels des Bolzens 15
wahlweise am Ort einer der Bohrungen 15a, 15b oder 15c ge
lagert werden.
Die vorab beschriebenen Einstellmöglichkeiten werden im
folgenden genauer erläutert. Um eine grobe Voreinstellung
der Greifzange 4 auf die Größe der aufzunehmenden Rasengit
ter- bzw. Pflastersteine aber auch Randsteine S vorzuneh
men, wird der Bolzen 15 wahlweise in eine der Bohrungen
15a, 15b oder 15c gesteckt. Ist der Bolzen 15 nicht fest
mit dem ersten Arm 1 verbunden, so weist letzterer selbst
in seinem oberen Endbereich 9 eine Haltebohrung auf, die
mit der gewählten Bohrung 15a, 15b oder 15c auszurichten
ist, bevor der Bolzen 15 eingesteckt wird. Abschließend
wird der Bolzen 15 gegen ein Herausziehen aus der gewählten
Bohrung 15a, 15b oder 15c gesichert. Wie aus Fig. 11 zu er
sehen ist, ermöglicht die Bohrung 15a eine besonders weite
und die Bohrung 15c eine besonders enge Einstellung der
Greifzange 4. Stehen die Abmessungen der aufzunehmenden Ra
sengitter-, Rand- bzw. Pflastersteine S fest, so kann da
durch eine grobe Voreinstellung der Greifzange 4 auf diese
Abmessungen vorgenommen werden.
Die Stellschraube 24 ermöglicht weiter eine mittlere Vor
einstellung der Greifzange 4, um den vielfältigen möglichen
Abmessungen von Rasengitter-, Rand- bzw. Pflastersteinen S
gerecht werden zu können. Wird dabei die Stellschraube 24
in die Griffzange 11 hineingeschraubt, so verengt sich die
Stellung der Greifzange 4, wobei der obere Endbereich 10
des zweiten Armes 2 an dem Außenanschlag 23 an der Stell
schraube 24 anliegt. Durch Herausdrehen der Stellschraube
24 aus der Griffstange 11 kann der zweite Arm 2 in eine
weiter geöffnete Offenstellung verschoben werden. Wird da
bei die Stellschraube 24 soweit herausgedreht, daß ihr in
nerhalb der Griffstange 11 liegendes Ende die weiter innen
liegende Halterung 25 erreicht, übernimmt zumindest einer
der äußeren Endabschlüsse 18a und 18b die Aufgabe des An
schlages, wodurch der äußerste Außenanschlag 23 bestimmt
ist. In diesem Fall könnte auch auf die mittlere Vorein
stellbarkeit mittels der Stellschraube 24 verzichtet wer
den, wie dies bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungs
form der Fall ist.
Die grobe und die mittlere Voreinstellung der Greifzange 4
ermöglicht, wie oben beschrieben, eine gute Anpassung an
eine gewählte Größe von Rasengitter-, Rand- bzw. Pflaster
steinen S. Da jedoch die Abmessungen der einzelnen Steine
einer gewählten Größe oder Art aus Fertigungsgründen gewis
sen Schwankungen unterliegen, ist noch eine Feineinstellung
erforderlich. Diese wird automatisch dadurch erreicht, daß
beim Anheben der Greifereinrichtung G an der Griffstange 11
der schräg durch letztere hindurchgeführte obere Endbereich
10 des zweiten Armes 2 an dem ggf. eingestellten Außenan
schlag 23 entlanggleitet bis die beiden Arme 1 und 2 ihre
passende Schließstellung erreicht haben. Der in Fig. 10 un
tere Rand des oberen Endbereiches 10 des zweiten Armes 2
bildet dazu eine Steuerfläche bzw. -kante, an der der
Außenanschlag 23 entlangfährt und dabei den zweiten Arm 2
verschiebt und verschwenkt. Diese automatische Feineinstel
lung ermöglicht es, daß bei grob und mittel voreingestell
ter Greifzange 4 jeder einzelne Stein S unabhängig von fer
tigungstechnisch bedingten Abmessungsschwankungen immer
fest und sicher von der Greifzange 4 der Greifereinrichtung
G gepackt wird.
Der Innenanschlag 22, der von zumindest einem inneren
Endabschluß 18c bzw. 18d des Schlitzes 18 gebildet ist,
dient hauptsächlich dazu, daß beim Tragen der Greiferein
richtung G ohne einen Stein S die automatische Schließbewe
gung des zweiten Armes 2 an einer Stelle gestoppt wird, die
nicht zu weit von dem den Schlitz 18 benachbarten Halte
griff 13 entfernt liegt, so daß ein Arbeiter den zweiten
Arm 2 zum Aufnehmen eines neuen Rasengitter-, Rand- bzw.
Pflastersteines S bequem in die der groben bzw. mittleren
Voreinstellung entsprechende Offenstellung bringen kann.
Der Innenanschlag 22 und der äußere Außenanschlag 23 sind
auch in Fig. 3 zu sehen. Um bei dieser Ausführungsform fer
ner die grobe Voreinstellung realisieren zu können, ist es
erforderlich, die Öffnung 19 zur Einführung des oberen End
bereiches 9 des ersten Armes 1 in die hohle Griffstange 11
in Längsrichtung der letzteren entsprechend den Plazierun
gen der Bohrungen 15a, 15b und 15c zu erweitern. Eine im
oberen Endbereich 9 des ersten Armes 1 vorgesehene Halte
bohrung kann dann mit einer gewählten Bohrung 15a, 15b oder
15c ausgerichtet werden, woraufhin der Bolzen 15 durch
letztere und die Haltebohrung im oberen Endbereich 9 hin
durchgesteckt wird. Entsprechend der gewählten Bohrung 15a,
15b oder 15c ist die Greifzange 4 der Greifereinrichtung G
zum Handhaben großer, mittlerer oder kleiner Rasengitter-,
Rand- bzw. Pflastersteine S grob voreingestellt.
Claims (32)
1. Greifereinrichtung für Rasengitter- und/oder Pflaster
steine,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erster (1) und ein an diesem angelenkter zwei ter Arm (2) durch eine gemeinsame Achse (3) schwenkbar verbunden sind und eine X-förmige Greifzange (4) bil den,
daß die Arme (1, 2) an ihren im Betrieb unteren Endbe reichen (5, 6) Greifelemente (7, 8; 8′; 7′) aufweisen, und
daß ein oberer Endbereich (9) des ersten Armes (1) schwenkbar und ein entsprechend oberer Endbereich (10) des zweiten Armes (2) verschieb- und schwenkbar an einer Griffstange (11) gelagert sind, um Öffnungs- und Schließbewegungen der Arme (1, 2) in einer von diesen definierten Ebene zu ermöglichen.
daß ein erster (1) und ein an diesem angelenkter zwei ter Arm (2) durch eine gemeinsame Achse (3) schwenkbar verbunden sind und eine X-förmige Greifzange (4) bil den,
daß die Arme (1, 2) an ihren im Betrieb unteren Endbe reichen (5, 6) Greifelemente (7, 8; 8′; 7′) aufweisen, und
daß ein oberer Endbereich (9) des ersten Armes (1) schwenkbar und ein entsprechend oberer Endbereich (10) des zweiten Armes (2) verschieb- und schwenkbar an einer Griffstange (11) gelagert sind, um Öffnungs- und Schließbewegungen der Arme (1, 2) in einer von diesen definierten Ebene zu ermöglichen.
2. Greifereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Griffstange (11) an ihren Enden Haltegriffe
(12, 13) aufweist, zwischen denen die oberen Endberei
che (9, 10) der Arme (1, 2) gelagert sind.
3. Greifereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die unteren Endbereiche (5, 6) der Arme (1, 2) nach
unten abgeknickt sind.
4. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifelemente als zapfenförmige Greifhaken (7,
8) ausgebildet sind, die in wesentlichen einander zuge
wandt von den unteren Endbereichen (5, 6) der Arme (1,
2) abstehen um gegen Seitenflächen (F) eines Rasengit
ter- oder Pflastersteins (S) drücken zu können.
5. Greifereinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zapfenförmigen Greifhaken (7, 8) an den unte
ren, freien Enden der unteren Endbereiche (5, 6) der
Arme (1, 2) angeordnet sind.
6. Greifereinrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zapfenförmigen Greifhaken (7, 8) zu ihren
freien Enden hin abgeflacht oder zugespitzt sind.
7. Greifereinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifelemente als senkrecht zur Ebene der Arme
(1, 2) verlaufende plattenförmige Leisten (8′) ausge
bildet sind, die an den unteren freien Enden der unte
ren Endbereiche (5, 6) der Arme (1, 2) aufeinander zu
weisend angeordnet sind, um einen Rasengitter- und/oder
Pflasterstein (S) untergreifen zu können.
8. Greifeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifelemente als senkrecht zur Ebene der Arme
(1, 2) verlaufende Winkelleisten (7′) ausgebildet sind,
die zum Abstützen auf einem Rasengitter- bzw. Pflaster
stein (S) je einen horizontalen Abschnitt (7a′) und zum
seitlichen Anliegen und Anpressen an Seitenflächen (F)
des Rasengitter- bzw. Pflastersteines (S) je einen ver
tikalen Abschnitt (7b′) aufweisen.
9. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Endbereich (9) des ersten Armes (1) nach
oben, vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zur Greif
stange (11) hin abgeknickt ist.
10. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Endbereich (10) des zweiten Armes (2)
nach oben abgeknickt ist, wodurch ein Außenknick (10a)
entsteht, an dem ein Anwender zur Unterstützung des
Öffnungsvorganges der einen Rasengitter- oder Pflaster
stein (S) haltenden Greifereinrichtung (G) den zweiten
Arm (2) relativ zu der Griffstange (11) geringfügig an
heben kann.
11. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß am oberen Endbereich (10) des zweiten Armes (2)
nahe bei und unterhalb der Griffstange (11) ein Bedie
nungsstift (10b) absteht, an dem ein Anwender zur Un
terstützung des Öffnungsvorganges der einen Rasengit
ter- oder Pflasterstein (S) haltenden Greiferein
richtung (G) den zweiten Arm (2) relativ zur Griff
stange (11) geringfügig anheben kann.
12. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Endbereich (10) des zweiten Armes (2) ein
über die Griffstange (11) vorstehendes, oberes freies
Ende (14) aufweist, durch das der zweite Arm (2) zur
Unterstützung des Öffnungsvorganges der einen Rasengit
ter- bzw. Pflasterstein (S) haltenden Greiferein
richtung (G) von einem Anwender verschoben und zum Auf
nehmen eines Rasengitter- bzw. Pflastersteins (S) in
der geöffneten Stellung gehalten werden kann.
13. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein senkrecht zur Ebene der Arme (1, 2) gerichteter
Bolzen (15) vorgesehen ist, um den ersten Arm (1)
schwenkbar an der Griffstange (11) zu lagern.
14. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein senkrecht zur Ebene der Arme (1, 2) gerichteter
Stift (16) im oberen Endbereich (10) des zweiten Armes
(2) vorgesehen ist, um diesen verschieb- und schwenkbar
an der Griffstange (11) zu lagern.
15. Greifereinrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß für den Stift (16) in der Griffstange (11) eine
Führung (17) vorgesehen ist, in der der Stift (16)
drehbar und in Längsrichtung der Griffstange (11) ver
schiebbar aufgenommen ist.
16. Greifereinrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stift (16) in der Führung (17) für Bewegungen
senkrecht zur Griffstange (11) in der Ebene der Arme
(1, 2) ein Spiel aufweist.
17. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Griffstange (11) hohl ausgebildet ist.
18. Greifereinrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die hohl ausgebildete Griffstange (11) einen in
ihrer Längsrichtung in der Ebene der Arme (1, 2) ver
laufenden, vorzugsweise quer durchgehenden Schlitz (18)
zur Ein- bzw. Durchführung des oberen Endbereiches (10)
des zweiten Armes (2) aufweist.
19. Greifereinrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitz (18) in Längsrichtung der Griffstange
(11) eine vorgebbare Ausdehnung aufweist, um die Ver
schiebbarkeit des zweiten Armes (2) auf diese Ausdeh
nung zu beschränken.
20. Greifereinrichtung nach Anspruch 1, 17, 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Endbereich (10) des zweiten Armes (2) im
wesentlichen in Richtung des zweiten Armes (2) schräg
zur Griffstange (11) durch den Schlitz (18) verläuft
und bei vollständig geöffneter Greifzange (4) an zumin
dest einem äußeren Endabschluß (18a, 18b) des Schlitzes
(18) anliegt, um beim Anheben an der Griffstange (11)
automatisch ein Verschieben und Verschwenken des zwei
ten Armes (2) relativ zur Griffstange (11) in
Schließrichtung der Greifzange (4) zu bewirken.
21. Greifereinrichtung nach einem der Ansprüche 17
bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stift (16) des zweiten Armes (2) innerhalb der
hohl ausgebildeten Griffstange (11) angeordnet ist, und
daß die Führung (17) durch den Hohlraum (17′) der
Griffstange (11) gebildet ist.
22. Greifereinrichtung nach einem der Ansprüche
17 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die hohl ausgebildete Griffstange (11) eine Öffnung
(19) zur Aufnahme des oberen Endbereiches (9) des er
sten Armes (1) aufweist, und daß der Bolzen (15) durch
die Griffstange (11) und den durch die Öffnung (19) in
diesem aufgenommenen oberen Endbereich (9) des ersten
Armes (1) hindurchgeht, um letzteren schwenkbar zu la
gern.
23. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß einer der Arme (1, 2) im Bereich der Achse (3) eine
Durchführung (20) für den anderen Arm (2, 1) aufweist.
24. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Federmittel (21) wirksam mit dem zweiten Arm (2)
verbunden sind und diesen in Öffnungsrichtung der
Greifzange (4) beaufschlagen, um den Öffnungsvorgang
der einen Rasengitter- oder Pflasterstein (S) haltenden
Greifereinrichtung (G) zu unterstützen und die Greif
zange (4) zum Aufnehmen eines Rasengitter- oder
Pflastersteins (S) offen zu halten.
25. Greifereinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß Federmittel (21) wirksam mit dem zweiten Arm (2)
verbunden sind und diesen in Schließrichtung der Greif
zange (4) beaufschlagen, um die Haltekräfte der Grei
fereinrichtung (G) auf einen von dieser gehaltenen Ra
sengitter- oder Pflasterstein (S) zu vergrößern.
26. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Arme (1, 2) und die Griffstange (11)
vorzugsweise je eine Länge von ca. 60 cm aufweisen.
27. Greifereinrichtung einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Arme (1,2) aus Metall hergestellt sind.
28. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Griffstange (11) aus Metall hergestellt ist.
29. Greifereinrichtung nach einem der Ansprüche
17 bis 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß die hohle Griffstange (11) einen rechteckigen Quer
schnitt aufweist.
30. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Arm (1) in Längsrichtung der Griffstange
(11) verstellbar an dieser gelagert ist, um eine grobe
Voreinstellung der Greifzange (4) in Abhängigkeit von
den Abmessungen eines zu greifenden Rasengitter-, Rand-
bzw. Pflastersteines (S) zu ermöglichen, indem vorzugs
weise mehrere, in Längsrichtung der Griffstange (11)
beabstandete Bohrungen (15a, 15b, 15c) vorgesehen sind,
so daß der Bolzen (15) wahlweise in einer aufgenommen
werden kann.
31. Greifereinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß für den zweiten Arm (2) ein in Längsrichtung der
Griffstange (11) vorzugsweise mittels einer Stell
schraube (24) verstellbarer Außenanschlag (23) vorgese
hen ist, um eine mittlere Voreinstellung der Greifzange
(4) in Abhängigkeit von den Abmessungen eines zu grei
fenden Rasengitter-, Rand- bzw. Pflastersteines (S) zu
ermöglichen.
32. Greifereinrichtung nach einem der Ansprüche 20, 21, 22
oder 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß der schräg zur Griffstange (11) durch den Schlitz
(18) verlaufende obere Endbereich (10) des zweiten Ar
mes (2) an dem einstellbaren Außenanschlag (23) oder
einem äußeren Endabschluß (18a, 18b) des Schlitzes (18)
anliegt, so daß beim Anheben der Greifereinrichtung (G)
an der Griffstange (11) eine Feineinstellung der
Schließstellung der Greifzange (4) in Abhängigkeit von
den Abmessungen eines zu greifenden Rasengitter-, Rand-
bzw. Pflastersteines (S) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904017287 DE4017287A1 (de) | 1990-04-27 | 1990-05-29 | Greifereinrichtung fuer rasengitter- und pflastersteine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4013641 | 1990-04-27 | ||
| DE19904017287 DE4017287A1 (de) | 1990-04-27 | 1990-05-29 | Greifereinrichtung fuer rasengitter- und pflastersteine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4017287A1 true DE4017287A1 (de) | 1991-10-31 |
Family
ID=25892650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904017287 Withdrawn DE4017287A1 (de) | 1990-04-27 | 1990-05-29 | Greifereinrichtung fuer rasengitter- und pflastersteine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4017287A1 (de) |
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|---|---|---|---|---|
| DE102006041879A1 (de) * | 2006-09-06 | 2008-03-27 | Probst Greiftechnik Verlegesysteme Gmbh | Steinhebeeinrichtung |
| DE202013001822U1 (de) | 2013-02-26 | 2013-03-26 | Volker Seifert | Transportzange für die im Handel üblichen 10 bis 15 Kg wiegenden abgepackten Einheiten |
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| CN105836364A (zh) * | 2016-04-27 | 2016-08-10 | 李健 | 一种工程道路维修装置及利用该装置进行维修的方法 |
| CN107601290A (zh) * | 2017-08-18 | 2018-01-19 | 徐州益众不锈钢有限公司 | 盘元吊具 |
| CN111335121A (zh) * | 2020-03-23 | 2020-06-26 | 中国建筑土木建设有限公司 | 一种防倾路缘石夹具及其施工方法 |
| CN113023557A (zh) * | 2021-04-20 | 2021-06-25 | 苏州江锦自动化科技有限公司 | 自夹持夹爪、上下料装置及自夹持夹爪的使用方法 |
| CN113830708A (zh) * | 2021-11-04 | 2021-12-24 | 曹增国 | 一种用于5g信号塔维修用的升降装置 |
| US11279560B2 (en) | 2020-06-08 | 2022-03-22 | On Top Safety, Inc. | Masonry transport assembly |
-
1990
- 1990-05-29 DE DE19904017287 patent/DE4017287A1/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
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| 8170 | Reinstatement of the former position | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |