DE401715C - Schneeschuhbindung - Google Patents
SchneeschuhbindungInfo
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- DE401715C DE401715C DES62953D DES0062953D DE401715C DE 401715 C DE401715 C DE 401715C DE S62953 D DES62953 D DE S62953D DE S0062953 D DES0062953 D DE S0062953D DE 401715 C DE401715 C DE 401715C
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- jaws
- binding
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/22—Arrangements for adjusting the toe-clamps
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung stellt eine Schneeschuhbindung dar, welche in ihrer Verwendbarkeit,
Einfachheit und Stabilität noch nicht erreicht wurde. Es sind auf diesem Gebiet schon
eine Reihe von Bindungen bekannt geworden, doch keine hat die Vorteile in bezug auf allseitige
Verstellbarkeit und genaueste Einstellungsmöglichkeit, ohne hieibei an Stabilität zu verlieren,
aufzuweisen. Die bis heute bekannten
ίο verstellbaren Bindungen sind meist in Verbindung
mit quer zur Laufrichtung angebrachten Federn, andererseits ermöglichen sie nur Verstellung
der Bindungsbacken quer zum Schneeschuh, ohne jedoch die Winkelstellung der Zehenbacken, die eigentliche Hauptsache, verändern
zu können. Da der größte Teil der Schneeschuhläufer, insbesondere alle Berufsund
Qualitätsfahrer, eine am Schneeschuh festsitzende Backenbindung vorzieht, war eine
solche in jeder Richtung, seitlich wie auch im Winkel, verstellbare Bindung schon lange eine
Forderung des Schneeschuhsports. Die in der Zeichnung dargestellten Zehenbacken sind außerordentlich
stabil, da sie in ihren freitragenden Winkeln nicht ausgeschnitten sind, dabei ungewöhnlich
leicht und vermöge ihrer Einfachheit sehr billig. Da sich bekanntlich die Kanten des
Schneeschuhs an der Innenseite stärker als an der fußäußeren Seite abnutzen, können durch
Umwechseln der Bindung, wozu jeder Laie in einigen Minuten mit dem Schraubenzieher
selbst in der Lage ist, die Schneeschuhe besser ausgenutzt werden. Da die Backen nur 3 Millimeter
weit ins Holz eingelassen und durch die Deckplatte versteift sind, wird der Schneeschuh
fast gar nicht geschwächt und Brüche in der Mitte sind daher ausgeschlossen. Die Erfindung
ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Draufsicht.
In den Schneeschuh S werden zwei geteilte Zehenbacken α und b, welche mit Führungsschlitzen c und Haltezähnen e an ihren auf dem Holze aufliegenden Schenkeln versehen sind, eingelassen und darüber die Deckplatte D mit Holzschrauben angeschraubt. Durch Lockern und Herausdrehen der Schrauben bis auf Zahnhöhe können die Backen α und b beliebig gedreht und eingestellt werden. Durch das Anziehen der Schrauben werden die Zähne e, welche parallel zur Holzfaserung stehen, in das Holz eingedrückt und halten nun die Backen in Verbindung mit den Schrauben unverrückbar fest. Bei Erweiterung der Backen nähern sich die Zähne den Schrauben; hierdurch wie auch durch die Verwendung der versteifenden Deckplatte!) ist absolute Haltbarkeit gewährleistet. In die seitlich hochstehenden Schenkel der Zehenbacken sind Stahlnieten g eingesetzt, in welche die durch Blechstreifen f versteiften Enden der Fersenriemen eingehakt oder eingenietet werden. Die Verbindung der beiden Fersenriementeile geschieht in bekannter Weise durch Strammer. Die Schlitze i in den Bindungsbacken dienen zum Durchziehen des Zehenriemens und halten den Fuß nach oben hin fest. Von anderen Anordnungen, bei denen die Bindungsbacken ebenfalls mit Hilfe von ins Holz eingepießten Zähnen in ihrer Lage gesichert werden, unterscheidet sich der Anmeldungsgegenstand dadurch wesentlich, daß diese meißelartig gestalteten Zähne parallel zur Holzfaseiung in diese eingreifen und daß die Zähne unmittelbar an den Bindungsbackenauflageschenkeln sitzen, nicht aber an besonderen Ansatzlappen der Backenschenkel, und daß zum Eindrücken der Zähne ins Holz kein besonderes Druckbrückenstück mit besonderen Niederhalteschrauben vei wendet werden muß, sondern daß die die Backer.auflageschenkel niederhaltende Druck- und Sichel ungsplatte selbst nebst ihren Schrauben gleichzeitig das Eindiücken der Zähne mitbesoigt. Hierdurch wird eine wesentliche Vereinfachung und Erleichterung der Bindung erreicht. Ganz neuartig ist beim Anmeldungsgegenstand auch die Befestigung der Bindungsbacken auf dem Schiholze mittels durch die Preßplatte und die Auflageschenkel der Backen greifender Schiauben.
In den Schneeschuh S werden zwei geteilte Zehenbacken α und b, welche mit Führungsschlitzen c und Haltezähnen e an ihren auf dem Holze aufliegenden Schenkeln versehen sind, eingelassen und darüber die Deckplatte D mit Holzschrauben angeschraubt. Durch Lockern und Herausdrehen der Schrauben bis auf Zahnhöhe können die Backen α und b beliebig gedreht und eingestellt werden. Durch das Anziehen der Schrauben werden die Zähne e, welche parallel zur Holzfaserung stehen, in das Holz eingedrückt und halten nun die Backen in Verbindung mit den Schrauben unverrückbar fest. Bei Erweiterung der Backen nähern sich die Zähne den Schrauben; hierdurch wie auch durch die Verwendung der versteifenden Deckplatte!) ist absolute Haltbarkeit gewährleistet. In die seitlich hochstehenden Schenkel der Zehenbacken sind Stahlnieten g eingesetzt, in welche die durch Blechstreifen f versteiften Enden der Fersenriemen eingehakt oder eingenietet werden. Die Verbindung der beiden Fersenriementeile geschieht in bekannter Weise durch Strammer. Die Schlitze i in den Bindungsbacken dienen zum Durchziehen des Zehenriemens und halten den Fuß nach oben hin fest. Von anderen Anordnungen, bei denen die Bindungsbacken ebenfalls mit Hilfe von ins Holz eingepießten Zähnen in ihrer Lage gesichert werden, unterscheidet sich der Anmeldungsgegenstand dadurch wesentlich, daß diese meißelartig gestalteten Zähne parallel zur Holzfaseiung in diese eingreifen und daß die Zähne unmittelbar an den Bindungsbackenauflageschenkeln sitzen, nicht aber an besonderen Ansatzlappen der Backenschenkel, und daß zum Eindrücken der Zähne ins Holz kein besonderes Druckbrückenstück mit besonderen Niederhalteschrauben vei wendet werden muß, sondern daß die die Backer.auflageschenkel niederhaltende Druck- und Sichel ungsplatte selbst nebst ihren Schrauben gleichzeitig das Eindiücken der Zähne mitbesoigt. Hierdurch wird eine wesentliche Vereinfachung und Erleichterung der Bindung erreicht. Ganz neuartig ist beim Anmeldungsgegenstand auch die Befestigung der Bindungsbacken auf dem Schiholze mittels durch die Preßplatte und die Auflageschenkel der Backen greifender Schiauben.
Claims (1)
- P ATENT-A N SPRUCH:Schneeschuhbindung, dadurch gekennzeichnet, daß die unmittelbar am Innenrand der auf dem Schiholze aufliegenden Winkelschenkel der Bindungsbacken (a und b) sitzenden Zähne (e) von der die Auflageschenkel der Backen (a und b) überdeckenden Preßplatte (D) mit Hilfe der durch die Langlöcher (c) der Backenschenkel greifenden, die Preßplatte niederhaltenden Schrauben in die Faser des Schiholzes festgedrückt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES62953D DE401715C (de) | Schneeschuhbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES62953D DE401715C (de) | Schneeschuhbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401715C true DE401715C (de) | 1924-09-09 |
Family
ID=7496003
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES62953D Expired DE401715C (de) | Schneeschuhbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401715C (de) |
-
0
- DE DES62953D patent/DE401715C/de not_active Expired
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