DE4016567A1 - Einrichtung zum ausfaedeln und einfaedeln eines eine ausnehmung abdeckenden elastischen abdeckbandes, insbesondere fuer einen kolbenstangenlosen arbeitszylinder - Google Patents
Einrichtung zum ausfaedeln und einfaedeln eines eine ausnehmung abdeckenden elastischen abdeckbandes, insbesondere fuer einen kolbenstangenlosen arbeitszylinderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ausfädeln
und Einfädeln eines eine Ausnehmung abdeckenden elasti
schen Abdeckbandes, insbesondere für einen kolbenstan
genlosen Arbeitszylinder gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Eine derartige Einrichtung ist aus der DE-OS 38 07 786
bekannt.
Diese bekannte Einrichtung ist an einem als anzutrei
bendes Teil dienenden Schlitten eines Arbeitszylinders
vorgesehen.
Der Schlitten ist in einer in Längsrichtung des von
einem Profilrohr gebildeten Arbeitszylinders angeordne
ten Führung verschiebbar gelagert und über ein Mit
nahmeelement mit einem im Profilrohr abgedichtet
verschiebbar angeordneten, als Antriebsteil dienenden
Kolben verbunden.
Ein dem Profilrohr zugewandtes, mit dem Schlitten
verbundenes Teil des Schlittens erstreckt sich in eine
in Längsrichtung des Profilrohres verlaufende Ausneh
mung hinein, zu welcher der Schlitten parallel ver
läuft. Die Ausnehmung ist mittels eines Abdeckbandes
abgedeckt. Das Abdeckband wird in einer Halterung
gehalten, die aus in den die Ausnehmung begrenzenden
seitlichen Wandungen vorgesehenen Hinterschneidungen
besteht.
Um bei einer Bewegung des Schlittens in Richtung der
Längsachse des Zylinders das durch den Schlitten
hindurchgeführte Abdeckband aus der Ausnehmung aus
fädeln und wieder einfädeln zu können, weist der
Schlitten im Bereich der Enden des mit dem Schlitten
verbundenen Teiles bzw. vor und hinter dem Bereich in
den das mit dem Schlitten verbundene Teil in die
Ausnehmung ragt je eine auf den einander abgewandten
Seiten des Abdeckbandes gelegene Schräge zum Ausfädeln
bzw. zum Einfädeln des Abdeckbandes auf, wobei die
Schrägen schräg zur Längsachse des Abdeckbandes,
gesehen in Richtung der Längsachse des Abdeckbandes,
verlaufen.
Bei einer Bewegung des Schlittens in Richtung der
Längsachse des Zylinders wird das Abdeckband von der
als Ausfädeleinrichtung dienenden Schräge, die auf der
der Ausnehmung zugewandten Seite des Abdeckbandes
gelegen ist, aus der Ausnehmung herausgedrückt.
Bei diesem Vorgang werden die in den Hinterschneidungen
gelegenen Vorsprünge des Abdeckbandes aus den Hinter
schneidungen herausgezogen.
Das Wiedereinbringen des Abdeckbandes erfolgt mittels
der als Einfädeleinrichtung dienenden Schräge, welche
auf der der Ausnehmung abgewandten Seite des Abdeck
bandes auf diesem aufliegt und die Vorsprünge des
Abdeckbandes in die Hinterschneidungen in den die
Ausnehmung begrenzenden Wandungen hineindrückt.
Von Nachteil ist bei diesem Arbeitszylinder, daß sowohl
beim Ausfädeln des Abdeckbandes aus der Ausnehmung als
auch beim Einfädeln desselben in die Ausnehmung relativ
große Verformungskräfte am Abdeckband und zudem auch
relativ große Reibungskräfte zwischen den Vorsprüngen
des Abdeckbandes und den die Hinterschneidungen begren
zenden Wandungen auftreten, wodurch an den Vorsprüngen
des Abdeckbandes erhebliche Verschleißerscheinungen
auftreten können.
Zudem muß das Abdeckband aus einem Material bestehen,
welches eine relativ hohe Elastizität aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrich
tung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die so
ausgebildet ist, daß sich das Abdeckband unter Vermei
dung großer Reibkräfte bzw. Verformungskräfte leicht
aus der Ausnehmung ausfädeln und wiedereinfädeln läßt.
Diese Aufgabe wird mit der im Patentanspruch 1 angege
benen Erfindung gelöst. Weiterbildungen und vorteil
hafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen angegeben.
Die Erfindung bietet insbesondere den Vorteil, beim
Ausfädelvorgang erst die eine der zwei parallel zuein
ander verlaufenden Seiten des Abdeckbandes aus der
einen der beiden Hinterschneidungen herausheben zu
können und dann die andere Seite des Abdeckbandes ohne
Kraftaufwand aus der anderen Hinterschneidung herauszu
führen bzw. beim Einfädelvorgang erst die eine Seite
des Abdeckbandes ohne Kraftaufwand in die eine Hinter
schneidung einzubringen und die zweite Seite des
Abdeckbandes unter leichtem Kraftaufwand in die andere
Hinterschneidung einzudrücken.
Anhand der Zeichnung wird nachfolgend ein Ausführungs
beispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt eines kolbenstangenlosen
Arbeitszylinders mit einem Schlitten, der
mittels eines Zugelementes mit einem Kolben
verbunden ist;
Fig. 2 die Stirnseite des Arbeitszylinders nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf das die Ausfädeleinrichtung
bildende Teil des Schlittens und
Fig. 4 das die Ausfädeleinrichtung bildende Teil des
Schlittens im Schnitt, wobei sich die Endbe
reiche der Ausfädeleinrichtung in Richtung der
Längsachse der Ausfädeleinrichtung asymmetrisch
verjüngen sowie die als Negativform ausgebildete
Einfädeleinrichtung.
In Fig. 1 ist ein Ausschnitt eines Arbeitszylinders
dargestellt, der einen als Profilrohr (1) ausgebildeten
rohrförmigen Körper aufweist, in welchem ein als
Antriebselement dienender Kolben (3) abgedichtet
verschiebbar angeordnet ist.
Der Kolben (3) unterteilt den Zylinder in eine erste
Arbeitskammer (2) und in eine der ersten Arbeitskammer
(2) gegenüber, auf der anderen Seite des Kolbens (3)
gelegene zweite Arbeitskammer (4).
Das Profilrohr (1) weist in Richtung seiner Längsachse
verlaufend eine Führung für einen Schlitten (21) auf,
der in Richtung der Längsachse des Profilrohres (1)
verschiebbar in der Führung gelagert ist.
Der Schlitten (21) ist über ein als Zugelement (6)
ausgebildetes Mitnahmeelement, welches über nicht
dargestellte, an den Stirnseiten des Zylinders ange
ordnete Umlenkelemente geführt ist, mit dem Kolben (3)
verbunden. Der Kolben (3) und das Zugelement (6) bilden
in diesem Ausführungsbeispiel das Antriebselement (3,
6) für den Schlitten (21). Das Zugelement (6) verläuft
im Bereich der Führung in einer Ausnehmung (7), die in
Längsrichtung des Zylinders im Profilrohr (1) angeord
net ist. Das heißt, der Schlitten (21) ist parallel zu
der Ausnehmung (7) geführt.
In den die Ausnehmung (7) seitlich begrenzenden Wandun
gen des Profilrohres (1) sind von Hinterschneidungen
gebildete Vertiefungen vorgesehen, die einander gegen
überliegend angeordnet sind und sich zu ihrem Grund hin
verjüngen.
Die Hinterschneidungen dienen als Halterung für ein
z. B. als flachbandartiger Körper ausgebildetes elasti
sches Abdeckband (8), das zum Abdecken der das Zugele
ment (6) aufnehmenden Ausnehmung (7) dient. Das Ab
deckband (8) weist an seinen parallel zueinander
verlaufenden Außenkanten Abschrägungen auf, die den
Abschrägungen der Hinterschneidungen entsprechen und
praktisch die Positivform dieser Hinterschneidungen
darstellen.
Das Abdeckband (8) ist in Längsrichtung des Schlittens
(21) durch diesen hindurchgeführt.
Der Schlitten (21) ist mit einem als Antriebsteil
dienenden Teil (5) verbunden, das auch mit dem Zugele
ment (6) in Verbindung steht, und welches an dem
Abdeckband (8) vorbei in die Ausnehmung (7) hineinragt.
Das Antriebsteil kann auch über den Schlitten (21)
direkt mit dem Kolben (3) verbunden sein. In einem
solchen Fall erübrigen sich Zugelement und Umlenkele
mente.
Der Schlitten (21) setzt sich somit praktisch aus einem
eine Einfädeleinrichtung (11, 12, 13 bzw. 23, 24, 25)
für das Abdeckband (8) aufweisenden äußeren Teil (17)
und einem eine Ausfädeleinrichtung (14, 22, 16) für das
Abdeckband (8) aufweisenden inneren Teil (16, 5)
zusammen. Das Abdeckband (8) verläuft in einem von dem
äußeren Teil (17) mit Einfädeleinrichtung (11, 12, 13;
23, 24, 25) und dem inneren Teil (16, 5) mit Ausfädel
einrichtung (14, 22, 16) begrenzten Schlitz (15).
Die Ausfädeleinrichtung (14, 22, 16) ist auf ihrer dem
Abdeckband (8) abgewandten Seite mit dem Teil (5) des
inneren Teiles (5, 16) mittels Schrauben (18 und 19)
verschraubt. An den einander abgewandten Stirnseiten
des äußeren Teiles (17) ist je eine Abschlußplatte (9
bzw. 26) vorgesehen, die mittels Schrauben mit dem
äußeren Teil (17) verbunden sind.
In den beiden Platten (9 und 26) sind Schlitze (10 und
27) zum Durchführen des Zugelementes (6) und des
Abdeckbandes (8) vorgesehen.
Das als Ausfädeleinrichtung dienende Teil (14, 22, 16)
des inneren Teiles (5, 16) des Schlittens (21) weist an
seinen einander abgewandten Endbereichen je eine
Schräge (14 bzw. 22) auf. Jede der beiden Schrägen (14
bzw. 22) verjüngt sich, ausgehend von der dem äußeren
Teil (17) zugewandten Seite (20) des Teiles (16)
des Schlittens (21) in Richtung der Längsachse des
inneren Teiles (16, 5) verlaufend auf ihren freien
Endbereich in Richtung auf den Grund der Ausnehmung (7)
zu.
Das äußere Teil (17) des Schlittens (21) weist auf
seiner dem inneren Teil (16, 5) des Schlittens (21)
zugewandten Seite an seinen einander abgewandten
Endbereichen ebenfalls je eine als Einfädeleinrichtung
dienende Schräge (13 bzw. 23) auf, wobei jede dieser
beiden Schrägen (13 bzw. 23) im wesentlichen parallel
zu der jeweils gegenüberliegenden Schräge (14 bzw. 22)
des Teiles (16) des inneren Teiles (16, 5) des
Schlittens (21) verläuft.
An die Enden der Schrägen (13 bzw. 23) des äußeren
Teiles (17) schließen horizontal verlaufende Flächen
(11 bzw. 25) an, die Bestandteil der Einfädeleinrich
tung sind.
Das Teil (16) des inneren Teiles (16, 5) weist auf
seiner dem horizontal verlaufenden Bereich des äußeren
Teiles (17) zugewandten Seite ebenfalls eine
horizontale Fläche (20) auf, an die die Schrägen (14
bzw. 22) anschließen.
Der Schlitten (21) weist somit im Bereich der Enden des
mit dem Schlitten (21) verbundenen Teiles (5) bzw. vor
und hinter dem Breich in dem das Teil (5) in die
Ausnehmung (7) ragt, je zwei auf den einander abgewand
ten Seiten des Abdeckbandes (8) gelegene Schrägen (14,
22) bzw. (13, 23) zum Ausfädeln bzw. zum Einfädeln des
Abdeckbandes (8) auf, wobei diese Schrägen (14, 22)
bzw. (13, 23) schräg zur Längsachse des Abdeckbandes
(8) (gesehen in Richtung der Längsachse des Abdeckban
des (8)) verlaufen.
Zusätzlich verlaufen die Schrägen (14, 22) bzw. (13,
23) schräg zu einer in der Ebene des Abdeckbandes (8)
gedachten Querachse des Abdeckbandes (8).
Wie bereits erwähnt wird das Abdeckband (8) in diesem
von den genannten horizontalen Flächen (17 bzw. 20) und
den Schrägen (13, 23 bzw. 14, 22) begrenzten Schlitz
(15) geführt, wobei das Abdeckband (8) an der horizon
talen Fläche (20) und an den Schrägen (14 und 22) des
Teiles (16) des inneren Teiles (16, 5) des Schlittens
(21) anliegt.
Die am Teil (16) des inneren Teiles (16, 5) des Schlit
tens (21) vorgesehene Ausfädeleinrichtung (16, 14, 22)
weist an ihren einander abgewandten Endbereichen je
eine zusätzliche Schräge auf, die schräg zu einer in
der Ebene des Abdeckbandes (8) gedachten Längsachse des
Abdeckbandes (8) verläuft.
Desgleichen weist die Einfädeleinrichtung (12, 13, 23,
24) an ihren einander abgewandten Endbereichen je eine
zusätzliche Schräge auf, die schräg zu einer in der
Ebene des Abdeckbandes (8) gedachten Längsachse des
Abdeckbandes (8) verläuft.
Die Einfädeleinrichtung (12, 13, 24, 23) ist praktisch
als Negativform der Ausfädeleinrichtung (14, 16, 22)
ausgebildet.
In Fig. 2 ist eine Stirnseite (31) des Arbeitszylinders
nach Fig. 1 dargestellt.
Der besseren Übersicht halber sind die den in Fig. 1
gezeigten Bauteilen gleichen Bauteile mit gleichen
Bezugszeichen versehen.
Das als Profilrohr ausgebildete Zylindergehäuse weist
eine schwalbenschwanzförmige Führung (28, 30) auf, in
dessen Vertiefungen abgewinkelte Vorsprünge (29 bzw.
35) des Schlittens (21) eingreifen. Die Führung (28,
30) für den Schlitten (21) besitzt eine mittig ange
ordnete, in Richtung der Längsachse der Führung (28,
30) verlaufende Ausnehmung (7) auf, in der das Zug
element (6) verläuft.
Die Ausnehmung (7) wird von dem Abdeckband (8) abge
deckt, welches in einer Halterung gehalten wird.
Die Halterung für das Abdeckband (8) besteht aus zwei
Hinterschneidungen (32 und 33), die einander gegenüber
liegend in den die Ausnehmung (7) seitlich begrenzenden
Wandungen angeordnet sind. Die Hinterschneidungen (32
und 33) verjüngen sich zum Grund der Hinterschneidungen
(32 bzw. 33) hin. Die einander abgewandten, parallel
zueinander verlaufenden Seiten des Abdeckbandes (8)
weisen im wesentlichen die gleiche Form wie die Hinter
schneidungen (32 und 33) auf (jedoch Positivform im
Gegensatz zur Negativform der Hinterschneidungen).
Das Abdeckband (8) wird innerhalb des Schlittens (21)
über das als Ausfädeleinrichtung ausgebildete Teil (16)
des inneren Teiles (16, 5) des Schlittens (21) geführt
(siehe Fig. 1). Mit der Bezugsziffer (34) ist die dem
Abdeckband (8) zugewandte horizontal verlaufende Seite
des als Einfädeleinrichtung ausgebildeten äußeren
Teiles (17) des Schlittens (21) bezeichnet.
In Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Führung für den
Schlitten (21) des Arbeitszylinders mit dem die Ausfä
deleinrichtung aufweisenden inneren Teil (16, 5) des
Schlittens (21) dargestellt.
Der besseren Übersicht halber sind die den in den
Fig. 1 und 2 gezeigten Bauteilen gleichen Bauteile
mit gleichen Bezugsziffern versehen.
In der Ausnehmung der Führung des Zylinderprofilrohres
(1) ist das als Ausfädeleinrichtung für das Abdeckband
dienende innere Teile (16, 5) des Schlittens (21) in
Richtung der Längsachse der Führung verschiebbar
angeordnet.
Das Teil (16) ist als ein plattenartiger Körper mit
zwei in Längsrichtung der Ausnehmung und parallel
zueinander verlaufenden Seitenflächen (35 bzw. 36)
ausgebildet.
Die einander abgewandten Stirnseiten (37 bzw. 38) des
Teiles (14, 16, 22) verlaufen in der Ebene des Abdeck
bandes (8) schräg zur Längsachse des Teiles (14, 16,
22), wobei die Stirnseiten (37 und 38) ebenfalls im
wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
Der Winkel zwischen der ersten Seitenfläche (35) und
der ersten Stirnseite (37) ist vorzugsweise gleich dem
diesem diagonal gegenüberliegenden Winkel zwischen der
zweiten Seitenfläche (36) und der zweiten Stirnseite
(38) des Teiles (14, 16, 22) in der horizontalen Ebene
(Ebene des Abdeckbandes (8)).
Desgleichen ist der Winkel zwischen der zweiten Seiten
fläche (36) und der ersten Stirnseite (37) vorzugsweise
gleich dem diesem diagonal gegenüberliegenden Winkel
zwischen der ersten Seitenfläche (35) und der zweiten
Stirnseite (38) des Teiles (14, 16, 22) in der horizon
talen Ebene (Ebene des Abdeckbandes (8)) .
Die zwei einander diagonal gegenüberliegenden ersten
Winkel sind vorzugsweise kleiner als die zwei einander
diagonal gegenüberliegenden zweiten Winkel. D. h., die
Endbereiche des Teiles (14, 16, 22) verjüngen sich in
der horizontalen Ebene asymmetrisch. Die kleineren
ersten Winkel und die größeren zweiten Winkel brauchen
nicht diagonal einander gegenüberzuliegen, sie können
auch von jeweils einer der beiden Längsseiten (35) bzw.
(36) und den einander abgewandten Stirnseiten (37) und
(38) gebildet werden.
Jeder der beiden Endbereiche des Teiles (14, 16, 22)
weisen sowohl eine in der horizontalen Ebene liegende
Schräge als auch eine in der vertikalen Ebene liegende
Schräge auf, wie aus den Fig. 1 und 3 zu ersehen
ist.
In Fig. 4 sind das als Ausfädeleinrichtung ausgebildete
innere Teil (14, 16, 22) und das als Einfädeleinrich
tung ausgebildete äußere Teil (11, 12, 13, 17, 23, 24,
25) des Schlittens (21) dargestellt.
Der besseren Übersicht halber sind die den in den
Fig. 1 bis 3 dargestellten Bauteilen gleichen
Bauteile mit gleichen Bezugsziffern versehen.
Wie die Seitenansicht des als Ausfädeleinrichtung
dienenden inneren Teiles (14, 16, 22) zeigt, weist
dieses Teil des Schlittens (21) an seinen einander
abgewandten Endbereichen je eine in Längsrichtung des
Teiles (14, 16, 22) verlaufende, sich zur jeweiligen
Stirnseite hin verjüngende Abschrägung (14 bzw. 22)
auf, wobei die Stirnseiten (37 und 38) dieser abge
schrägten Endbereiche in der horizontalen Ebene schräg
zur Längsachse des Teiles (14, 16, 22) verlaufen.
Das als Einfädeleinrichtung ausgebildete äußere Teil
(11, 12, 13, 17, 23, 24, 25) des Schlittens (21) stellt
eine Negativform des als Ausfädeleinrichtung dienenden
inneren Teiles (14, 16, 22) dar und weist der jeweili
gen Abschrägung (14 bzw. 22) des inneren Teiles (14,
16, 22) gegenüberliegend ebenfalls je eine im wesent
lichen parallel zu der jeweiligen Abschrägung (14) bzw.
(22) des Teiles (14, 16, 22) verlaufende Abschrägung
(13 bzw. 23) auf, die in Längsrichtung des Teiles (11,
12, 13, 17, 23, 24, 25) verläuft.
Den schräg zur Längsachse des inneren Teiles (14, 16,
22) verlaufenden Stirnseiten (37 und 38) entsprechend
weist das äußere Teil (11, 12, 13, 17, 23, 24, 25)
ebenfalls zwei schräg zur Längsachse des äußeren Teiles
(11, 12, 13, 17, 23, 24, 25) verlaufende Kanten (39
bzw. 40) auf, die parallel zu den Stirnseiten (37 bzw.
38) des inneren Teiles (14, 16, 22) verlaufend angeord
net sind.
An diese Kanten (39 bzw. 40) schließen die parallel zu
der in der horizontalen Ebene der Ausnehmung verlaufen
den Flächen (11 und 25) der Einfädeleinrichtung (11,
12, 13, 23, 24, 25) des äußeren Teiles (17) an.
Die Funktion der Ausfädeleinrichtung und der Einfädel
einrichtung des Schlittens (21) wird nachfolgend näher
erläutert.
Wird der in Fig. 1 dargestellte Schlitten (21) mittels
des nach rechts fahrenden Kolbens (3) und des Zugele
mentes (6) z. B. nach links bewegt, so wird die eine
Seite des Abdeckbandes (8) von der in Längsrichtung der
Ausfädeleinrichtung (14, 16, 22) gesehen vorspringenden
Kante der Stirnseite (37) (den kleineren Winkel begren
zende Seite (35), Stirnseite (14) und einem Teil der
Schräge (14) des als Ausfädeleinrichtung dienenden
inneren Teiles (14, 16, 22) aus der einen Hinterschnei
dung (32) in Richtung auf den Schlitz (15) zu heraus
gedrückt, wie in Fig. 2 gestrichelt dargestellt. Das
Abdeckband (8) wird praktisch im Bereich der Schräge
(14) der Ausfädeleinrichtung (14, 16, 22) um eine in
der Ebene des Abdeckbandes (8) gedachte Längsachse des
Abdeckbandes (8) abgekippt.
Bei der weiteren Bewegung des Schlittens (21) in der
gleichen Richtung wird dann das Abdeckband (8) von der
gesamten Schräge (14) dieses Endbereiches des als
Ausfädeleinrichtung dienenden Teiles (14, 16, 20, 22)
aus der dieser Hinterschneidung (32) gegenüberliegenden
anderen Hinterschneidung (33) herausgehoben. Dabei
entsteht zwischen dieser Seitenfläche des Abdeckbandes
(8) und der Fläche der Hinterschneidung (33) nur eine
sehr geringe Gleitreibung.
Dadurch, daß das Abdeckband (8) von der Schräge (14)
dieses Endbereiches des als Ausfädeleinrichtung dienen
den Teiles (14, 16, 22) aus der Halterung (32, 33)
(Hinterschneidungen (32, 33)) der Ausnehmung (7)
herausgehoben wird kann der Schlitten (21) mit dem mit
dem Schlitten (21) verbundenen Teil (5), an dem das
Zugelement (6) befestigt ist, ungehindert in der
Ausnehmung (7) bewegt werden.
Der vor und der hinter dem Schlitten (21) gelegene
Bereich der Ausnehmung (7) bleibt dabei stets vom
Abdeckband (8) abgedeckt. Nur der innerhalb des Be
reiches des Schlittens (21) gelegene Teil der Aus
nehmung (7) wird freigegeben.
Wird der Schlitten (21) wieder nach rechts zurückbe
wegt (der Kolben (6) bewegt sich dabei nach links), so
wird die eine Längsseite des Abdeckbandes (8) von der
Seite des die Schräge (13) aufweisenden Bereiches des
als Einfädeleinrichtung dienenden äußeren Teiles (11,
12, 13, 17, 23, 24, 25), dessen Kante (39) von der
Stirnseite dieses Teiles (11, 12, 13, 17, 23, 24, 25)
weiter entfernt ist, in die zugehörige Hinterschneidung
(33) eingeführt.
Bei der weiteren Bewegung des Schlittens (21) in der
gleichen Richtung wird das Abdeckband (8) von der
gesamten Schrägen (13) dieses Endbereiches des als
Einfädeleinrichtung dienenden Teiles (11, 12, 13, 17,
23, 24, 25) in die dieser Hinterschneidung (33) gegen
überliegende Hinterschneidung (32) eingedrückt.
Da sowohl die einander abgewandten Endbereiche des als
Ausfädeleinrichtung dienenden inneren Teiles (14, 16,
22) als auch die einander abgewandten Endbereiche des
als Einfädeleinrichtung dienenden äußeren Teiles (11,
12, 13, 17, 23, 24, 25) des Schlittens (21) als Posi
tivform und als entsprechende Negativform ausgebildet
sind, wird bei einer Bewegung des Schlittens (21) das
Abdeckband (8) gleichzeitig von dem einen Endbereich
des Schlittens (21) aus seiner Halterung herausgehoben
und von dem diesem Endbereich abgewandten anderen
Endbereich des Schlittens (21) wieder in die Halterung
(32, 33) eingebracht.
Die die Schrägen aufweisenden einander abgewandten
Endbereiche des als Ausfädeleinrichtung dienenden
inneren Teiles (14, 16, 22) sind identisch ausgebildet.
Desgleichen sind die die Schrägen aufweisenden einander
abgewandten Endbereiche des als Einfädeleinrichtung
dienenden Teiles (11, 12, 13, 17, 23, 24, 25) identisch
ausgebildet.
Die Stirnseiten (37 und 38) des als Ausfädeleinrichtung
dienenden Teiles (14, 16, 22) können von einer schräg
zur Längsachse der Ausfädeleinrichtung (14, 16, 20, 22)
verlaufenden, geradlinigen Kante gebildet werden. Sie
können jedoch auch eine Kurvenform aufweisen. Desglei
chen können selbstverständlich auch die zu diesen
Stirnseiten parallel angeordneten Kanten (39 und 40)
der Einfädeleinrichtung (11, 12, 13, 23, 24, 25) schräg
zur Längsachse der Einfädeleinrichtung (11, 12, 13, 17,
23, 24, 25) verlaufen oder eine Kurvenform aufweisen.
Wesentlich für die Erfindung ist, daß die eine Seite
einer Stirnseite gegenüber der anderen Seite derselben
Stirnseite, die von den beiden Seitenflächen der
Ausfädeleinrichtung (14, 16, 20, 22) begrenzt wird, in
Richtung der Längsachse der Ausfädeleinrichtung (14,
16, 22) vorspringt.
Das gleiche gilt für die parallel zu den Stirnseiten
der Ausfädeleinrichtung (14, 16, 20, 22) angeordneten
Kanten (39 und 40) der Einfädeleinrichtung (11, 12, 13,
23, 24, 25) .
Das bedeutet, daß die mit dem Schlitten verbundene oder
als Teil des Schlittens ausgebildete Ausfädeleinrich
tung (14, 16, 20, 22) bzw. Einfädeleinrichtung (11, 12,
13, 17, 23, 24, 25) je eine im wesentlichen in Richtung
der Längsachse der Ausfädeleinrichtung (14, 16, 22)
bzw. der Einfädeleinrichtung (11, 12, 13, 17, 23, 24,
25) oder/und eine im wesentlichen quer zur Längsachse
der Ausfädeleinrichtung (14, 16, 22) bzw. der Einfädel
einrichtung (11, 12, 13, 17, 23, 24, 25) verlaufende
asymmetrische Verjüngung aufweist.
Die Schrägen zum Ausfädeln des Abdeckbandes und die
Schrägen zum Einfädeln des Abdeckbandes verlaufen
schräg zu der in der Ebene des Abdeckbandes gedachten
Längsachse des Abdeckbandes und zusätzlich schräg zu
einer in der Ebene des Abdeckbandes gedachten Querachse
des Abdeckbandes.
Die genannten Schrägen können selbstverständlich auch
einen schräg zu einer in der Ebene des Abdeckbandes
gedachten Querachse des Abdeckbandes und/oder schräg zu
einer in der Ebene des Abdeckbandes gedachten Längs
achse des Abdeckbandes kurvenförmigen Verlauf aufwei
sen.
Claims (8)
1. Einrichtung zum Ausfädeln und Einfädeln eines eine
Ausnehmung abdeckenden elastischen Abdeckbandes,
insbesondere für einen kolbenstangenlosen Arbeits
zylinder, mit folgenden Merkmalen:
- a) das Abdeckband (8) wird in Vertiefungen (32, 33) gehalten, die in den einander zugewandten Seiten der die Ausnehmung (7) begrenzenden Wandungen vorgesehen sind;
- b) es ist ein Schlitten (21) vorgesehen, der parallel zu der Ausnehmung (7) geführt ist;
- c) ein mit dem Schlitten (21) und mit einem An triebselement (3, 6) verbundenes Teil (5) ragt an dem Abdeckband (8) vorbei in die Ausnehmung (7) hinein;
- d) der Schlitten (21) weist vor und hinter dem Bereich, in dem das mit dem Schlitten (21) und dem Antriebselement (3, 6) verbundene Teil (5) in die Ausnehmung (7) ragt, je eine als Ausfä deleinrichtung für das Abdeckband (8) dienende Schräge (14 bzw. 22) und je eine als Einfädel einrichtung für das Abdeckband (8) dienende Schräge (13 bzw. 23) auf;
- e) die als Ausfädeleinrichtung dienenden Schrägen (14 bzw. 22) und die als Einfädeleinrichtung dienenden Schrägen (13 bzw. 23) verlaufen schräg zur Längsachse des Abdeckbandes (8); Q:18dadurch gekennzeichnet, daß die als Ausfädelein richtung dienenden Schrägen (14 bzw. 22) und die als Einfädeleinrichtung dienenden Schrägen (13 bzw. 23) auch schräg zu einer in der Ebene des Abdeckbandes (8) gedachten Querachse des Abdeck bandes (8) verlaufen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Schrägen (14 bzw. 22) zum Ausfädeln
des Abdeckbandes (8) und die Schrägen (13 bzw. 23)
zum Einfädeln des Abdeckbandes (8) zusätzlich
schräg zu der in der Ebene des Abdeckbandes (8)
gedachten Längsachse des Abdeckbandes (8) verlau
fen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Schrägen (14 bzw. 22) zum Ausfädeln
des Abdeckbandes (8) und die Schrägen (13 bzw. 23)
zum Einfädeln des Abdeckbandes (8) schräg zu einer
in der Ebene des Abdeckbandes (8) gedachten Quer
achse des Abdeckbandes (8) einen kurvenförmigen
Verlauf aufweisen.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Schrägen (14 bzw. 22) zum Ausfädeln
des Abdeckbandes (8) und die Schrägen (13 bzw. 23)
zum Einfädeln des Abdeckbandes (8) schräg zu der in
der Ebene des Abdeckbandes (8) gedachten Längsachse
des Abdeckbandes (8) einen kurvenförmigen Verlauf
aufweisen.
5. Einrichtung nach wenigstens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Endbereiche des als Ausfädeleinrichtung (14, 16,
22) dienenden Teiles zu ihren Stirnseiten (37 bzw.
38) hin in Richtung auf die Ausnehmung (7) zu je
eine Schräge (14 bzw. 22) aufweisen.
6. Einrichtung nach wenigstens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Endbereiche des als Einfädeleinrichtung (11, 12,
13, 17, 23, 24, 25) dienenden Teiles auf ihrer dem
Abdeckband (8) zugewandten Seite je eine Schräge
(13 bzw. 23) aufweisen, die im wesentlichen
parallel zu den Schrägen (14, 22) der Endbereiche
des die Ausfädeleinrichtung (14, 16, 22) bildenden
Teiles verlaufen.
7. Einrichtung nach wenigstens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Antriebsteil als Kolben (3) ausgebildet ist.
8. Einrichtung nach wenigstens einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Abdeckband (8) als ein elastischer flachbandartiger
Körper ausgebildet ist, der an seinen in Längsrich
tung des flachbandartigen Körpers einander gegen
überliegenden, parallel zueinander verlaufenden
Kanten Abschrägungen aufweist, die in als Halterung
für den flachbandartigen Körper dienenden abge
schrägten Hinterschneidungen (32, 33) der die
Ausnehmung (7) seitlich begrenzenden Wandungen
gelegen sind.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4016567A DE4016567A1 (de) | 1990-05-23 | 1990-05-23 | Einrichtung zum ausfaedeln und einfaedeln eines eine ausnehmung abdeckenden elastischen abdeckbandes, insbesondere fuer einen kolbenstangenlosen arbeitszylinder |
| EP91250122A EP0458428A1 (de) | 1990-05-23 | 1991-05-03 | Vorrichtung mit einer Einrichtung zum Ausfädeln und Einfädeln eines eine Ausnehmung abdeckenden elastischen Abdeckbandes, insbesondere für einen kolbenstangenlosen Arbeitszylinder |
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| JP3146868A JPH04231706A (ja) | 1990-05-23 | 1991-05-22 | 切欠部を被覆する弾性被覆帯を引出しそして差込むための装置 |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4016567A DE4016567A1 (de) | 1990-05-23 | 1990-05-23 | Einrichtung zum ausfaedeln und einfaedeln eines eine ausnehmung abdeckenden elastischen abdeckbandes, insbesondere fuer einen kolbenstangenlosen arbeitszylinder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4016567A1 true DE4016567A1 (de) | 1991-11-28 |
Family
ID=6407009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4016567A Withdrawn DE4016567A1 (de) | 1990-05-23 | 1990-05-23 | Einrichtung zum ausfaedeln und einfaedeln eines eine ausnehmung abdeckenden elastischen abdeckbandes, insbesondere fuer einen kolbenstangenlosen arbeitszylinder |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5117740A (de) |
| EP (1) | EP0458428A1 (de) |
| JP (1) | JPH04231706A (de) |
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- 1991-05-22 JP JP3146868A patent/JPH04231706A/ja active Pending
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