DE4016167A1 - Palettenbehaelter - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Palettenbehälter, insbesondere
für fließfähige Stoffe, bei dem der aus Kunststoff bestehen
de Behälter auf einer Palette aufliegt und von einem Tragge
rüst umgeben und mit diesem an der Palette befestigt ist,
wobei das Traggerüst im wesentlichen einen oberen und einen
unteren umlaufenden, in sich geschlossenen Rahmen aufweist,
der mit einer Vielzahl an den Seitenwandungen des Behälters
anliegenden Stäben verbunden ist.
Palettenbehälter der vorbezeichneten Bauform sind bekannt,
wobei die vorzugsweise aus einem Rohrprofil hergestellten
umlaufenden Rahmen, die über Stäbe miteinander verbunden
sind, ein rahmenförmiges Bauteil von so hoher Steifigkeit
bieten, daß die von dem relativ flexiblen Innenbehälter auf
das Traggerüst wirkenden Kräfte aufgefangen werden. Von
besonderer Bedeutung ist hierbei, daß bei einem derart aus
gebildeten Traggerüst derartige Palettenbehälter auch stapel
bar sind. Die Stapelbelastung auch gefüllter Behälter mit
einem Fassungsvermögen von beispielsweise 1 m3 kann ohne
weiteres aufgenommen werden. Das Traggerüst kann hierbei
entweder aus einem verhältnismäßig weitmaschigen, aus dünnen
Stäben punktgeschweißten Drahtgitter bestehen, wobei nur
ein Teil der Stäbe senkrecht verläuft oder aber auch aus
mehreren vertikal verlaufenden rohrförmigen Stäben. Die vom
Traggerüst umschlossenen Kunststoffbehälter lassen sich
kostengünstig im Blasextrusionsverfahren herstellen, wobei
die Festigkeit auch von der Wandstärke abhängig ist, wobei
man bestrebt ist, den Behälter mit möglichst dünner Wand
stärke herzustellen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, für einen Pa
lettenbehälter der eingangs bezeichneten Art die Festigkeit
und damit auch die Transportsicherheit zu erhöhen, so daß
derartige Palettenbehälter auch stoßartigen Belastungen
standhalten.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
der Behälterboden und zumindest über einen Teil ihrer Höhe
die anschließenden Seitenwände mit einer in sich geschlos
senen, übergreifenden Verstärkungsschale abgedeckt sind.
Überraschend hat sich gezeigt, daß durch eine derart form
schlüssig auf den Kunststoffbehälter aufgeschobene Verstär
kungsschale, die im übrigen aber nicht fest mit diesem ver
bunden ist, eine erhebliche Erhöhung der Widerstandsfähigkeit
eines derartigen Palettenbehälters gegenüber stoßartigen
Belastungen gegeben ist. Wenn man einen derart ausgebildeten
gefüllten Behälter fallen läßt, und zwar so fallen läßt,
daß er mit einer Kante seiner Palette auftrifft, dann verhin
dert die aufgeschobene Verstärkungsschale einerseits, daß
der Behälter über die vom Inhalt auf die Wandungen ausgeübten
Massenkräfte aufreißt und zum anderen ist durch die Verstär
kungsschale sichergestellt, daß abknickende Teile des Trag
gerüstes nicht die Behälterwandung durchstoßen können. Da
die Verstärkungsschale nur aufgeschoben ist, kann diese sich
unter der Einwirkung eines von außen einwirkenden Gegenstan
des, beispielsweise eines Stabes des Traggerüstes, unabhängig
von der dahinterliegenden Behälterwandung verformen, so daß
die hierbei auftretenden Dehnungen nicht auf die Behälter
wandung übertragen wer
den. Die auf die Behälterwandung einwirkenden, durch Verfor
mungen der Verstärkungsschale bewirkten Verformungen sind
erheblich reduziert, so daß eine Überdehnung und damit ein
Reißen der Behälterwandung nicht eintritt.
In vorteilhafter Ausgestaltung besteht die Verstärkungsschale
aus einem thermoplastischen, vorzugsweise durch Blasextru
dieren geformten Kunststoff. Dies hat den Vorteil, daß nicht
nur die gleichen Kunststoffmaterialien für Behälter und
Verstärkungsschale verwendet werden können, sondern der
weitere Vorteil besteht auch darin, daß die Form der Verstär
kungsschale exakt an die Formgebung des Bodens und der Sei
tenwände des abzudeckenden Behälters angepaßt werden kann.
Ein weiterer Vorteil besteht in einer erheblich vereinfachten
Herstellungsweise, da die Verstärkungsschale selbst ebenfalls
als Hohlkörper hergestellt werden kann, der dann entlang
der Formnaht aufgetrennt werden kann, so daß jeweils mit
einem Blasvorgang zwei Verstärkungsschalen hergestellt wer
den. Die Wandstärke der Verstärkungsschalen kann in einfa
cher Weise reguliert werden, wobei es in der Regel ausreicht,
in etwa die gleiche Wandstärke vorzusehen, wie sie der zuge
hörige Behältertyp aufweist. Statt durch Blasextrudieren
kann die Verstärkungsschale auch durch einen Tiefziehvorgang
aus einer entsprechenden Platine gezogen werden.
In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Verstärkungsschale zumindest zum Teil aus einem glas
faserverstärkten Kunststoff besteht. Hierbei kann die Ver
stärkungsschale entweder auf eine entsprechende Form ge
spritzt werden oder aber eine dünnwandige Kunststoffschale,
die durch Blasextrudieren oder Tiefziehen hergestellt ist,
auf wenigstens einer Seite mit einem entsprechenden glas
faserverstärkten Harz bespritzt werden.
In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Verstärkungsschale aus einem dünnen Metallblech be
steht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist für Paletten
behälter mit einer im Bodenbereich des Behälters an einer
Seitenwand angeordneten Auslaßarmatur vorgesehen, daß die
Verstärkungsschale eine Ausnehmung für den Durchtritt der
Auslaßarmatur aufweist. Die Auslaßarmatur ist hierbei je
nach Einsatzzweck mit dem Behälter verschraubt oder auch
verschweißt. Die Anordnung einer Ausnehmung in der Verstär
kungsschale ermöglicht es hierbei, diese auf den vollständig
gefertigten, d. h. bereits mit einer Auslaßarmatur versehenen
Behälter auszuschieben. Soll jedoch ein derart ausgerüsteter
Behälter für den Transport gefährlicher Stoffe verwendet
werden, so wird zweckmäßigerweise die Verstärkungsschale
über die Seitenwände bis in den oberen Bereich hochgezogen,
so daß hierdurch eine Auffangwanne gebildet wird. Weist der
Behälter eine Auslaßarmatur auf, dann muß die entsprechend
stabil ausgeführte Auslaßarmatur sowohl gegen den Behälter
als auch gegenüber der Ausnehmung der Verstärkungsschale
abgedichtet werden.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Palettenbehälter mit einen Traggerüst
aus sich kreuzenden Stäben,
Fig. 2 eine Ausführungsform mit einem aus vertikalen
Stäben gebildeten Traggerüst,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch den Behälter mit
aufgeschobener Verstärkungsschale,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt in größerem Maßstab
durch Behälterwandung, Verstärkungsschale und
Traggerüst bei einer Ausführungsform gem.
Fig. 2.
Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht einen Palet
tenbehälter, bei dem aus einem Kunststoff hergestellter Be
hälter 1 von einem eng angliegenden, aus sich kreuzenden
Stäben gebildeten Traggerüst 2 umgeben ist. Das Traggerüst 2
ist oben und unten durch einen umlaufenden, aus einem Rohr
profil hergestellten Rahmen 4 begrenzt, der jeweils mit dem
Traggerüst 2 fest verbunden ist. Der untere umlaufende Rah
men 4 ist mittels Halteelementen an einer Norm-Holzpalette 3
befestigt, so daß der Palettenbehälter insgesamt mit einem
Gabelstapler oder auch mit anderen Hebezeugen gehandhabt
werden kann. Der obere umlaufende Rahmen ist jeweils im mitt
leren Bereich mit einer aus Blech hergestellten Schelle 5
versehen, an der diagonal über die jeweiligen Eckenbereich
verlaufende Versteifungsstege 6 befestigt sind, die ein Auf
weiten des oberen Rahmens im Mittelbereich verhindern.
Die Ausführungsform gem. Fig. 2 entspricht in ihrem Grund
aufbau der Ausführungsform gem. Fig. 1. Diese Ausführungsform
weist jedoch ein Traggerüst auf, das aus vertikal verlaufen
den Stäben gebildet ist, die den oberen und den unteren,
aus einem Rohrprofil gebildeten Rahmen 4 verbinden. Die Stä
be 7 weisen ebenfalls bevorzugt einen rohrförmigen Quer
schnitt auf und sind an ihren Ende so verformt, daß dadurch
flanschartige Befestigungsenden 8 entstehen, die mit dem
Rahmen 4 durch Schweißen, Nieten, Schrauben oder dergl. ver
bunden sind.
Wie der Vertikalschnitt durch den Behälter 1 in Fig. 3 zeigt,
weist dieser im Bodenbereich eine sich quer über den Boden
erstreckende, bis zu einem Auslauf hin geneigte Sammelrinne 9
auf. Der Auslauf ist mit einer hier nicht näher dargestell
ten Auslaufarmatur, beispielsweise einem Auslaßventil, einer
Anstichverschraubung oder ähnl. versehen und ist in einer
Einziehung 10 angeordnet, deren Einzugtiefe A kleiner ist
als der Eckenradius R. Zumindest an den beiden parallel zur
Sammelrinne 9 verlaufenden Wandungen sind die unteren Be
hälterkanten so ausgebildet, daß sie ausgehend von einem
großen Eckenradius 11 sich stetig zur Kantenmitte hin auf
einen kleiner werdenden Mittenradius 12 verkleinern.
Auf diesen Behälter 1 ist nun eine im Blasextrusionsverfah
ren ebenfalls aus Kunststoff hergestellte Verstärkungsscha
le 13 aufgeschoben, die den Boden des Behälters vollständig
überdeckt und zumindest über einen Teil ihrer Höhe auch die
Seitenwandungen des Behälters 1 überdeckt. Die Verstärkungs
schale 13 ist hierbei kongruent, d. h. in der gleichen Ober
flächenkontur geformt wie der Behälter, so daß die Verstär
kungsschale dicht anliegend auf den Behälter aufgeschoben
werden kann, so daß sie in Aufschubrichtung nur reibschlüs
sig am Behälter gehalten ist.
Wie der Horizontalschnitt gem. Fig. 4 zeigt, ist bei einem
Traggerüst entsprechend der Ausführungsform gem. Fig. 2 der
Behälter 1 einerseits und die Verstärkungsschale 13 anderer
seits im Bereich der Seitenwandungen so geformt, daß hier
beide Teile Sicken 14 aufweisen, die in ihrem Querschnitt
und in ihrem Abstand so bemessen sind, daß die vertikalen
Stäbe 7 des Traggerüstes darin eingebettet sind. Bei dieser
Formgebung ergibt sich zugleich ein formschlüssiger Verbund
zwischen Behälter 1, Verstärkunsschale 13 und Traggerüst,
so daß hier wiederum eine gegenseitige Abstützung der mitein
ander verbundenen Elemente und damit der Erhöhung der Ge
staltfestigkeit ohne höhere Materialgewichte erreicht wird.
Stellt man die Verstärkungsschale aus dem gleichen Kunst
stoff her wie den Behälter und verwendet man hierzu einen
lichtdurchlässigen Kunststoff, so ist von allen Seiten her
eine Füllstandskontrolle sowohl beim Befüllen als auch bei
der späteren Entnahme möglich. Dies ist auch dann möglich,
wenn der die Seitenwandungen des Behälters überdeckende Teil
der Verstärkungsschale bis in den Deckenbereich hochgezogen
ist. Auch eine Beschaffenheitsprüfung des Behälters kann
jederzeit vorgenommen werden, da beim Transport oder bei
der Lagerung auftretende Leckagen sofort feststellbar sind,
so daß als erste Hilfsmaßnahme durch Umlegen des Behälters
mit der beschädigten Behälterwandung nach oben ein weiteres
Austreten des Füllgutes verhindert wird. Das ausgetretene
Füllgut sammelt sich dann in dem aufgrund der Fertigungs
toleranzen nicht zu vermeidenden geringen Zwischenraum zwi
schen Behälteraußenwandung und Innenwandung der Verstärkungs
schale und kann hierbei dann nicht austreten.
Bei einer Behälterausführung mit Auslaßarmatur ist in der
Verstärkungsschale eine Ausnehmung 15 vorgesehen, die den
Durchtritt der Auslaßarmatur gestattet. Die Ausnehmung 15
kann so groß gestaltet werden, daß die Verstärkungsschale 13
über die ohnehin kurzbauende Auslaßarmatur aufgeschoben
werden kann. Zweckmäßig ist es jedoch, wenn die Verstärkungs
schale 13 im Bereich der Ausnehmung 15 mit einem umlaufenden
Kragen versehen ist, so daß beispielsweise beim Anbringen
einer Anstecharmatur, aber auch bei einer eingeschweißten
Armatur, diese sowohl mit dem Innenbehälter als auch mit
der Verstärkungsschale im Durchtrittsbereich dicht verbunden
werden kann, so daß die Verstärkungsschale zugleich eine
Auffangwanne bildet. Der um die Ausnehmung 15 der Verstär
kungsschale 13 umlaufende Steg wird zweckmäßigerweise so
ausgeführt, daß er eine gewisse Querelastizität aufweist,
so daß sich die Verstärkungschale innerhalb gewisser Grenzen
relativ zum Behälter verschieben kann, ohne daß hierbei
Zwangskräfte auf die eingesetzte Armatur ausgeübt werden.
Wenn beispielsweise bei einem Ladevorgang ein derartiger
Palettenbehälter, der beispielsweise ein Fassungsvermögen
von 1 m3 aufweist, vom Gabelstapler herabfällt und hier
bei auf eine Seitenkante der Palette stürzt, so wirken die
hierbei auftretenden Verformungen des Traggerüstes sowohl
bei der Ausführungsform gem. Fig. 1 als auch bei der Ausfüh
rungsform gem. Fig. 2 nicht unmittelbar auf die Behälterwan
dung sondern auf die Verstärkungsschale ein, so daß hier
die Kräfte unter Verformung der Verstärkungsschale aufgenom
men werden. Es hat sich gezeigt, daß bei derartigen Trans
portunfällen, d. h. bei einem Sturz des Behälters auf eine
Palettenkante, der untere Bereich des Palettenbehälters
besonders gefährdet ist, so daß es zur Sicherung gegen diese
Einwirkungen ausreicht, die Verstärkungsschale so zu bemes
sen, daß sie das untere Drittel bis etwa die untere Hälfte
der Seitewandungen überdeckt.
Claims (6)
1. Palettenbehälter, insbesondere für fließfähige Stoffe,
bei dem der aus Kunststoff bestehende Behälter auf einer
Palette aufliegt und von einem Traggerüst umgeben und mit
diesem an der Palette befestigt ist, wobei das Traggerüst
im wesentlichen einen oberen und einen unteren umlaufenden,
in sich geschlossenen Rahmen aufweist, der mit einer Vielzahl
an den Seitenwandungen des Behälters anliegenden Stäben
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterboden
und zumindest über einen Teil ihrer Höhe die anschließenden
Seitenwände mit einer in sich geschlossenen übergreifenden
Verstärkungsschale (13) abgedeckt ind.
2. Palettenbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstärkungsschale (13) auf den Behälter (1) eng
anliegend aufgeschoben ist.
3. Palettenbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verstärkungsschale (13) aus einem thermopla
stischen, vorzugsweise durch Blasextrudieren geformten Kunst
stoff besteht.
4. Palettenbehälter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verstärkungsschale (13) zumindest zum
Teil aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff besteht.
5. Palettenbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verstärkungsschale (13) aus Metallblech
besteht.
6. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit
einer im Bodenbereich des Behälters an einer Seitenwandung
angeordneten Auslaßarmatur, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verstärkungsschale (13) eine Ausnehmung (15) für den Durch
tritt der Auslaßarmatur aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904016167 DE4016167A1 (de) | 1990-05-19 | 1990-05-19 | Palettenbehaelter |
| NL9100835A NL9100835A (nl) | 1990-05-19 | 1991-05-14 | Laadbordhouder. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19904016167 DE4016167A1 (de) | 1990-05-19 | 1990-05-19 | Palettenbehaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4016167A1 true DE4016167A1 (de) | 1991-11-21 |
Family
ID=6406787
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|---|---|---|---|
| DE19904016167 Withdrawn DE4016167A1 (de) | 1990-05-19 | 1990-05-19 | Palettenbehaelter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4016167A1 (de) |
| NL (1) | NL9100835A (de) |
Cited By (5)
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1990
- 1990-05-19 DE DE19904016167 patent/DE4016167A1/de not_active Withdrawn
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1991
- 1991-05-14 NL NL9100835A patent/NL9100835A/nl not_active Application Discontinuation
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NL9100835A (nl) | 1991-12-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |