DE4016046A1 - Sicherheitseinrichtung fuer den schutz von insassen eines fahrzeuges - Google Patents
Sicherheitseinrichtung fuer den schutz von insassen eines fahrzeugesInfo
- Publication number
- DE4016046A1 DE4016046A1 DE19904016046 DE4016046A DE4016046A1 DE 4016046 A1 DE4016046 A1 DE 4016046A1 DE 19904016046 DE19904016046 DE 19904016046 DE 4016046 A DE4016046 A DE 4016046A DE 4016046 A1 DE4016046 A1 DE 4016046A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- safety device
- housing
- gas generator
- carrier
- gas
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 3
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 20
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
- 239000004449 solid propellant Substances 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/26—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow
- B60R21/264—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow using instantaneous generation of gas, e.g. pyrotechnic
- B60R21/2644—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow using instantaneous generation of gas, e.g. pyrotechnic using only solid reacting substances, e.g. pellets, powder
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/20—Arrangements for storing inflatable members in their non-use or deflated condition; Arrangement or mounting of air bag modules or components
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung für die Insassen von
Fahrzeugen. Solche Sicherheitseinrichtung sind bekannt und beschrieben
z. B. in einem Aufsatz in der ATZ - Automobiltechnische Zeitschrift,
Jahrgang 84 (1982), Heft 2, Seiten 77 bis 83 und ATZ -
Automobiltechnische Zeitschrift, Jahrgang 91 (1989), Heft 4, Seiten 205
bis 210.
In diesen beiden Aufsätzen sind wesentliche Anforderungen an derartige
Sicherheitseinrichtungen beschrieben.
Obwohl wesentliche Probleme gelöst erscheinen, gilt es für die
Massenfertigung und zur Ausrüstung möglichst vieler Fahrzeuge mit
derartigen Sicherheitseinrichtungen auch, nicht nur die hohen
Sicherheitsanforderungen und damit einen hohen Qualitätsstandard zu
erzielen, sondern auch, hohe Stückzahlen einerseits preiswerter
herstellen zu können und andererseits eine möglichst große Anpaßbarkeit
an ein jeweiliges Fahrzeug zu erreichen.
Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, mit Gehäuseausbildungen zu
arbeiten, die einen modulartigen Charakter besitzen und einen Aufbau
nach dem Baukastensystem gestatten, siehe z. B. die DE 38 17 481 C1,
insbesondere für den Schutz eines Fahrers oder die DE 38 32 120 A1,
insbesondere für den Schutz eines Beifahrers oder anderen Insassen eines
Fahrzeugs.
Bei der erstgenannten Patentschrift wird in ein Lenkrad eines Fahrzeugs
ein Gasgenerator eingesetzt, der verbindbar ist mit einem separaten
Sensorgehäuse und mit einem separaten Gaskissen. Zur Befestigung am
Lenkrad dient ein gesondertes Element.
In der letzgenannten Patentschrift ist ein Gasgenerator beschrieben, der
insbesondere für den Einsatz bei einer Aufprallschutzeinrichtung zum
Schutz von Insassen eines Fahrzeuges, wie Beifahrer, gedacht ist, der
mit einer Struktur des Fahrzeuges verbindbar, insbesondere im Bereich
des Armaturenbrettes, wie Handschuhfach, einbaubar ist. Die Montage
einer solchen Einheit erfolgt mit Hilfe von Befestigungsmitteln an den
Stirnseiten der zylinderförmigen Einheit. Dabei muß der Gasgenerator
noch in ein weiteres Gehäuse eingebaut werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine leicht einbaubare Baueinheit zu
schaffen, die in sich abgeschlossen, inbesondere gasdicht ist, jedoch
keine zusätzlichen Befestigungsteile wie Flansche, Halterungen,
Zusatzgehäuse etc. benötigt.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.
Aus- und Weiterbildungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen
enthalten, sowie der Beschreibung und Zeichnung von
Ausführungsbeispielen zu entnehmen, ohne hierauf beschränkt zu sein.
Die besonderen Vorteile der Erfindung sind im wesentlichen folgende:
Insgesamt kommt man sowohl für die Sicherheitseinrichtung selbst, als
auch für ihren Einbau mit weniger Teilen aus. Hierdurch wird das Gewicht
reduziert und ebenfalls der für den Einbau benötigte Raum. Die
Materialkosten werden geringer und der Zusammenbau bzw. die Montage wird
einfacher.
Dadurch, daß ein einziges geschlossenes Gehäuse bei der Erfindung
angewandt wird, können zusätzliche Abdichtungen wie Deckfolien für
Bauteile entfallen. Die Module lassen sich besonders leicht und nach
innen hin offen einsetzen. Besonders günstig, insbesondere geometrisch
günstig, weil raumsparend, ist das Einsetzen in einen Bodenbereich des
Gehäuses, welcher wannenartig ausgebildet ist. Dadurch können Modulteile
in Baukastensystemtechnik - nach innen offen - eingesetzt werden. Für
die Befestigung an eine Struktur oder an einem Bauteil dient der
Wannenrand dieses Bodenbereichs. Separate Befestigungsflansche oder
ähnliche Zwischen- bzw. Zusatzteile sind nicht mehr erforderlich, der
zur Verfügung stehende Einbauraum kann optimal ausgenutzt werden. Die zu
verwendenden Modulteile sind diesbezüglich wegen der freien Wahl ihrer
Geometrie leicht anpaßbar. Nicht zuletzt kann durch geeignete
Materialwahl den unterschiedlichen Festigkeitsanforderungen - je nach
Druck und Temperatur, insbesondere für Brennkammern und Filterkammern -
leicht Rechnung getragen werden.
Im einfachsten Falle ist nur noch ein einziges Gehäuse erforderlich, daß
auf einer offenen Seite gasdicht verschließbar ist. Das Gehäuse dient in
diesem einfachsten Falle zugleich als Träger- und Einbauelement für die
gesamte Baueinheit, um diese an eine Fahrzeugstruktur oder ein
Fahrzeugteil zu montieren. Für ein solches Gehäuse wird die
Blechbauweise bevorzugt.
Im Gegensatz zu bekannten Lösungen wird jedoch die Befestigung einer
Filterkammer an einer Brennkammer entbehrlich.
Dadurch, daß bei der Erfindung die Brennkammer ein besonderes Modul
bildet, läßt sie sich entsprechend dem jeweiligen Anwendungsfall (Druck,
Temperatur) ausreichend stabil herstellen. Dabei ist unter stabil auch
bruchfest bzw. berstsicher gemeint.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
erläutert, wie sie in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 die Sicherheitseinrichtung mit zusammengelegtem Gaskissen im
geschlossenen Gehäuse,
Fig. 2 eine Unteransicht auf die Einrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Variante zu Fig. 1,
Fig. 4 einen Halbschnitt durch eine weitere Variante zu Fig. 1,
Fig. 5 eine Ausführung mit Gasgenerator und Filter in einem Gehäuse
übereinander und
Fig. 6 einen Querschnitt zu Fig. 5.
Fig. 1 zeigt das integrierte Baukastensystem, bei dem modulartige
Bauteile in ein gemeinsames Gehäuse 1 integriert werden. Das Gehäuse 1
ist in Blechbauweise hergestellt, vorzugsweise dosen- oder topfartig,
wie Fig. 2 zeigt. Die Blechdose 1 ist von einem Deckel 2, auch Abdeckung
genannt, verschlossen. Das Gehäuse 1 kann aus zwei Teilen, insbesondere
einem Mantel 3 und einem Bodenbereich 4 bestehen, die aneinander
befestigt sind bei 5. Die beiden Teile zum Beispiel aus Aluminiumblech 3
und 4 können als Tiefziehteile hergestellt werden und verschweißt,
verlötet oder ähnlich formschlüssig oder dgl., bevorzugt gasdicht
verbunden sein. Hierzu eignen sich z. B. Reibschweißverfahren,
Laserlöten, Aufeinanderaufwalzen an einander angepaßten Blechen 3 und 4
(siehe Fig. 2a). Besser ist die bevorzugte Herstellung des Gehäuses 1
als einstückiges Teil, wie Fig. 4 zeigt, z. B. durch zweistufiges
Tiefziehen mit dem Mantel 3 als erste Stufe und dem Bodenbereich 4 als
zweite Stufe. Das Gaskissen ist zusammengelegt innerhalb des Mantels mit
6 bezeichnet. Mit 7 ist der Gasgenerator bezeichnet mit Treibstoff,
vorzugsweise mit Festtreibstoff in Tablettenform 8 und einem Anzünder 9,
dessen Anzündmittel elektrisch gezündet wird, nachdem ein Sensor in
einer Beschleunigungs- bzw. Verzögerungsbewertungsschaltung einen
gefährlichen Aufprall erkannt hat.
Mit 10 ist ein Filter bezeichnet, der das nach Fig. 1 scheibenförmige
Modul 7 der Brennkammer ringförmig umgibt. Die Baueinheit 1 ist also
sowohl Träger als auch Einbauelement und abgeschlossen vom Deckel 2.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 kann eine Lochplatte bzw. Membrane
11 die Filter 10 abdecken und zugleich das Brennkammermodul 7 im
Bodenbereich 4 des Gehäuses 1 festhalten. Ein Lochblech ist jedoch
hierfür nicht notwendig, wie Fig. 4 zeigt.
In Fig. 3 ist eine Variante zu Fig. 1 dargestellt, bei der anstelle des
kreisförmigen Ausführungsbeispiels ein rohr- oder hohlzylindrischer
Gasgenerator verwendet wird. Dabei sitzen ein Filter 10, der
Gasgenerator 7 und ein weiteres Filter 10 in Reihe hintereinander, in
Fig. 1 von links nach rechts betrachtet. Das zusammengelegte Gaskissen 6
und sein Deckel 2 ist in Fig. 3 weggelassen.
Eine Variante der Ausführung besteht gemäß Fig. 4 darin, daß das Gehäuse
1 einstückig ist (z. B. durch zweistufiges Tiefziehen hergestellt) mit
zentralem Gasgenerator 7 und dessen Anzünder 9 und daran zentrisch
befestigt die Austrittsöffnungen 12. An den Stirnwänden des
beispielsweise rohrförmigen Gasgenerators 7 grenzt dann ein lose
eingelegtes Filter 10 innerhalb des Bodenbereichs 4, also der Wanne des
Gehäuses 1, an. Als Abstandshalter zwischen Wannenmantel und
Gasgenerator kann ein Steg 13, bevorzugt mehrere Stege in den Boden der
Wanne 4 eingelegt sein. Wenn zwischen dem Rohr des zylinderförmigen
Gasgenerators 7 und dem Mantel des Gehäuses 1 - kanalartig, wie Fig. 3
zeigt - noch Zwischenraum vorhanden ist, so wird dieser vorzugsweise
ausgefüllt durch Batterien, Kondensatoren oder ähnliche
Energieversorgungseinheiten 14 für die Auslöseschaltung (nicht
dargestellt), welche einen Sensor 15 enthält, der ebenfalls einen
solchen Freiraum bevorzugt im Bereich der Wanne 4 einnimmt. Die Wanne 4
kann dann nicht nur gasdicht, sondern auch elektromagnetisch dicht
ausgeführt werden und/oder der Sensor 15 kann separat in dieser Art
gekapselt sein. Sensor, Batterie und wenigstens Teile der
Auswerteschaltung können mit einem sogenannten Safing-Sensor zu einer
selbsttestfähigen Einheit, z. B. als integrierter Schaltkreis, eingebaut
werden im oder am Bodenbereich der Wanne 4. Der Rand der Wanne 4 kann
bei 5 oder anderer Stelle auch mit Schrauben an dem Lenkrad befestigt
werden oder an einer gewünschten Struktur des Fahrzeugs, z. B. im
Handschuhfach eines Armaturenbretts oder dgl.
Wenn die Befestigung am Lenkrad oder an der Struktur mittels Schrauben
erfolgen soll, so muß die Schraubendurchführung gesondert abgedichtet
werden.
In Fig. 5 und 6 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung
ersichtlich, mit längskanal- oder rinnenartigem Gehäuse 1 und einem
Querschnitt, wie aus Fig. 6 ersichtlich. Dabei ist die Brennkammer in
einem Hohlzylinder 7 gebildet, der von der Seite in eine entsprechende
Aufnahmebohrung des Gehäuses bzw. Fortsatzes 4 eingeschoben wird oder,
wie in Fig. 1 als scheibenförmiger Gasgenerator dargestellt, ist auch
eine relativ kurze Treibstoffkammer mit seitlich dazu angeordneten
Filterkammern denkbar. Der Anzünder 9 kann zentral (nicht dargestellt)
und/oder an einer oder beiden Stirnseiten angeordnet sein. Das Rohr oder
der Hohlzylinder der Brennkammer 7 hat dann, wie in Fig. 5, nach oben
weisende Auslaßöffnungen 12. Über diesen stapelt sich ein Filter 10 in
ein oder mehreren Lagen bekannten Filtermaterials und darüber kann noch
ein Lochblech 11 angeordnet sein. Letzteres ist jedoch nicht
funktionswesentlich. Nie Fig. 6 weiterzeigt, kann noch eine
Energieversorgung 14 und/oder eine Sensoreinheit 15 angebaut sein
seitlich im Raum unterhalb des Wannenrandes von 4. Letzteres ist
besonders raumsparend und, wie bei Fig. 3, gemeinsam mit Gehäuse 1 bei
der Montage in die Struktur oder ins Lenkrad einbaubar.
Bei der Erfindung kann die Größe der Querschnittsfläche für den Austritt
der Arbeitsgase bzw. Übertritts zum Aufblasen des Gaskissens 6 deutlich
vergrößert werden, weil die gesamte Fläche im wannenartigen Bereich des
Gehäuses 1 nutzbar wird. Damit wird die spezifische thermische Belastung
des Filtermaterials, gegeben durch Volumenstrom und Gastemperatur und
hieraus die beaufschlagte Filterfläche deutlich vermindert. Die größere,
mit der Erfindung zur Verfügung stehende Filterfläche, kann in zweierlei
Weise genutzt werden: Man kann entweder preiswerteres Filtermaterial
einsetzen oder bei gleichbleibendem Kostenaufwand das Gas besser
filtrieren. Ebenso kann das Expansionsvolumen (hier gleich
Filterkammervolumen) hinter der Brennkammer vergrößert werden und
dadurch die daraus resultierende mechanische Druckbelastung verringert
werden.
Claims (10)
1. Sicherheitseinrichtung für den Schutz von Insassen eines
Fahrzeuges bei einem Aufprall als Teil eines Rückhaltesystems mit einem
Gasgenerator, der bei einem Aufprall ein Zündsignal erhält und ein
zusammengelegtes Gaskissen aufbläst, wenn ein Treibstoff des
Gasgenerators angezündet wurde und wobei zumindest die
Gaskissenanordnung und der Gasgenerator eine Baueinheit bilden,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Gaskissenanordnung und der Gasgenerator an einem gemeinsamen Träger und Einbauelement befestigt sind,
- - der Träger als Gehäuse für Gaskissen, Gasgenerator und Filter ausgebildet ist,
- - der Träger als Montageeinheit zum Verbinden mit einer Fahrzeugstruktur oder einem Fahrzeugteil ausgebildet ist.
2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Träger/das Gehäuse wannenartig ausgebildet ist oder einen
wannenartigen Bodenbereich aufweist.
3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Träger/das Gehäuse in seinem Bodenbereich zur
Aufnahme von Modulen, wie Gasgenerator und Filter, passend ausgebildet
ist.
4. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Filtermodule austrittseitig
von einer gasdurchlässigen Membrane, vorzugsweise einem Lochblech,
begrenzt ist/sind, das den wannenartigen Bereich innenliegend abschließt.
5. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane, die das Filter bedeckt,
zugleich den Gasgenerator im wannenartigen Bereich des Trägers/Gehäuses
festhält.
6. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger/das Gehäuse ein oder mehrere
Anzünder aufweist.
7. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger/das Gehäuse ein oder mehrere
Sensoren aufnimmt oder die Sensoren am Träger/Gehäuse außen bzw. innen
anbaubar sind.
8. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger/das Gehäuse ein
Energieversorgungsmodul aufnimmt bzw. am wannenartigen Bereich
anbaubar/einbaubar ist, insbesondere derart, daß die integrierte Einheit
selbst testfähig und nicht nur gasdicht, sondern auch elektromagnetisch
dicht ausgebildet ist.
9. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einbaumodule im wesentlichen
rohrförmig oder zylindrisch ausgebildet sind.
10. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einbaumodule im wesentlichen
ringförmig/scheibenförmig ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9007652U DE9007652U1 (de) | 1990-05-18 | 1990-05-18 | Sicherheitseinrichtung für den Schutz von Insassen eines Fahrzeuges |
| DE19904016046 DE4016046A1 (de) | 1990-05-18 | 1990-05-18 | Sicherheitseinrichtung fuer den schutz von insassen eines fahrzeuges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904016046 DE4016046A1 (de) | 1990-05-18 | 1990-05-18 | Sicherheitseinrichtung fuer den schutz von insassen eines fahrzeuges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4016046A1 true DE4016046A1 (de) | 1991-11-21 |
Family
ID=6406731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904016046 Withdrawn DE4016046A1 (de) | 1990-05-18 | 1990-05-18 | Sicherheitseinrichtung fuer den schutz von insassen eines fahrzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4016046A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5435595A (en) * | 1994-01-14 | 1995-07-25 | Morton International, Inc. | Passenger side airbag module having lengthened reaction canister |
| EP0736424A1 (de) * | 1995-04-03 | 1996-10-09 | Morton International, Inc. | Als Gaskissen-Halteelement, Filter und Diffusor ausgebildete Baueinheit |
| WO2006131112A1 (de) * | 2005-06-10 | 2006-12-14 | Takata-Petri Ag | Airbagmodul für ein kraftfahrzeug |
| EP1995127A3 (de) * | 2005-06-10 | 2009-04-08 | Takata-Petri AG | Airbagmodul |
| US7631888B2 (en) * | 2004-11-10 | 2009-12-15 | Trw Airbag Systems Gmbh | Gas generator and a gas bag module |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2755649A1 (de) * | 1976-12-17 | 1978-06-22 | Allied Chem | In sich geschlossene sicherheitsvorrichtung |
| DE3518502C2 (de) * | 1985-05-23 | 1987-03-05 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Auslösevorrichtung für Rückhaltesysteme in Kraftfahrzeugen |
| DE8619591U1 (de) * | 1986-07-22 | 1987-06-25 | Trw Repa Gmbh, 73553 Alfdorf | Gaskissen-Aufprallschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge |
| DE3619937A1 (de) * | 1986-06-13 | 1987-12-17 | Bayerische Motoren Werke Ag | Sicherheits-luftkissen |
| US4810005A (en) * | 1986-07-22 | 1989-03-07 | Trw Repa Gmbh | Gas cushion impact protection device for motor vehicles |
| DE3742383A1 (de) * | 1987-12-14 | 1989-06-22 | Breed Automotive Corp | Gasgenerator mit einem filtersystem fuer einen gassack sowie filtersystem fuer einen gasgenerator |
| DE3900930A1 (de) * | 1988-01-19 | 1989-07-27 | Talley Automative Products Inc | Passives rueckhaltesystem fuer ein kraftfahrzeug |
| DE3817481C1 (de) * | 1988-05-21 | 1989-11-02 | Laucht, Horst, Dr.-Ing., 8206 Bruckmuehl, De | |
| DE3832120A1 (de) * | 1988-09-21 | 1990-03-22 | Bayern Chemie Gmbh Flugchemie | Gasgenerator |
-
1990
- 1990-05-18 DE DE19904016046 patent/DE4016046A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2755649A1 (de) * | 1976-12-17 | 1978-06-22 | Allied Chem | In sich geschlossene sicherheitsvorrichtung |
| DE3518502C2 (de) * | 1985-05-23 | 1987-03-05 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Auslösevorrichtung für Rückhaltesysteme in Kraftfahrzeugen |
| DE3619937A1 (de) * | 1986-06-13 | 1987-12-17 | Bayerische Motoren Werke Ag | Sicherheits-luftkissen |
| DE8619591U1 (de) * | 1986-07-22 | 1987-06-25 | Trw Repa Gmbh, 73553 Alfdorf | Gaskissen-Aufprallschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge |
| US4810005A (en) * | 1986-07-22 | 1989-03-07 | Trw Repa Gmbh | Gas cushion impact protection device for motor vehicles |
| DE3742383A1 (de) * | 1987-12-14 | 1989-06-22 | Breed Automotive Corp | Gasgenerator mit einem filtersystem fuer einen gassack sowie filtersystem fuer einen gasgenerator |
| DE3900930A1 (de) * | 1988-01-19 | 1989-07-27 | Talley Automative Products Inc | Passives rueckhaltesystem fuer ein kraftfahrzeug |
| DE3817481C1 (de) * | 1988-05-21 | 1989-11-02 | Laucht, Horst, Dr.-Ing., 8206 Bruckmuehl, De | |
| DE3832120A1 (de) * | 1988-09-21 | 1990-03-22 | Bayern Chemie Gmbh Flugchemie | Gasgenerator |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| ATZ 84, 1982, H.2, S.77-83 * |
| ATZ 91, 1989, H.4, S.205-210 * |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5435595A (en) * | 1994-01-14 | 1995-07-25 | Morton International, Inc. | Passenger side airbag module having lengthened reaction canister |
| EP0736424A1 (de) * | 1995-04-03 | 1996-10-09 | Morton International, Inc. | Als Gaskissen-Halteelement, Filter und Diffusor ausgebildete Baueinheit |
| US7631888B2 (en) * | 2004-11-10 | 2009-12-15 | Trw Airbag Systems Gmbh | Gas generator and a gas bag module |
| WO2006131112A1 (de) * | 2005-06-10 | 2006-12-14 | Takata-Petri Ag | Airbagmodul für ein kraftfahrzeug |
| US7478831B2 (en) | 2005-06-10 | 2009-01-20 | Takata-Petri Ag | Airbag module for a motor vehicle |
| EP1995127A3 (de) * | 2005-06-10 | 2009-04-08 | Takata-Petri AG | Airbagmodul |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69506785T2 (de) | Rohrförmiger, hybrider Gasgenerator mit grossem Längen/Durchmesserverhältnis zum Aufblasen von Luftsäcken | |
| DE69611314T2 (de) | Mehrstufiges Luftsack-Aufblassystem | |
| DE68908698T2 (de) | Gasgenerator. | |
| DE69608332T2 (de) | Pyrotechnischer Aufblaser für einen Kraftfahrzeug-Gassack | |
| DE69934673T2 (de) | Aufblasvorrichtung mit adaptativem gassfluss | |
| DE69707629T2 (de) | Integraler, rohrförmiger,pyrotechnischer Gasgenerator zum Aufblasen von Airbags | |
| DE4430588C1 (de) | Gassack (Airbag)-System für Kraftfahrzeuge | |
| DE69802025T2 (de) | Pyrotechnischer Gasgenerator mit einstellbarem Durchsatz und Volumen für einen Airbag | |
| DE60026969T2 (de) | Gasgenerator | |
| DE69014499T2 (de) | Gasgenerator. | |
| DE69608472T2 (de) | Airbagmodul mit zylindrischem Aufbau | |
| DE4222780A1 (de) | Zweiteiliges gehaeuse fuer ein airbag-aufblassystem | |
| DE19832981A1 (de) | Gassack-Rückhaltesystem für Fahrzeuginsassen | |
| DE4419549A1 (de) | Aufblaseinrichtung für eine Luft- bzw. Gassackeinrichtung | |
| EP0619205A1 (de) | Gasgenerator | |
| DE4301933A1 (de) | ||
| DE19626903A1 (de) | Rückhalteeinrichtung für die Insassen eines Kraftfahrzeuges | |
| DE4009551A1 (de) | Beifahrer gasgenerator | |
| EP1048533A1 (de) | Schutzeinrichtung mit Gassack für Kraftfahrzeug-Insassen | |
| DE4016046A1 (de) | Sicherheitseinrichtung fuer den schutz von insassen eines fahrzeuges | |
| DE2141405C3 (de) | Druckgaszufuhreinheit einer Gassack-Aufprallschutzvorrichtung | |
| DE10039800B4 (de) | Fahrzeugdach, insbesondere für ein Kraftfahrzeug | |
| DE19631739C2 (de) | Schutzvorrichtung für eine Person in einem Fahrzeug | |
| EP0891268B2 (de) | Gasgenerator | |
| DE9007652U1 (de) | Sicherheitseinrichtung für den Schutz von Insassen eines Fahrzeuges |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |