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DE4015157A1 - Asymetrische sandwich-membranen fuer diagnose-teststreifen - Google Patents

Asymetrische sandwich-membranen fuer diagnose-teststreifen

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DE4015157A1
DE4015157A1 DE4015157A DE4015157A DE4015157A1 DE 4015157 A1 DE4015157 A1 DE 4015157A1 DE 4015157 A DE4015157 A DE 4015157A DE 4015157 A DE4015157 A DE 4015157A DE 4015157 A1 DE4015157 A1 DE 4015157A1
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DE
Germany
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membrane
sandwich
membranes
layer
macroporous
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DE4015157A
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English (en)
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Karlheinz Dr Hildenbrand
Herbert Dr Hugl
Rolf Dr Dhein
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Bayer Corp
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Miles Inc
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Publication date
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Priority to JP3133378A priority patent/JPH0688816A/ja
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12QMEASURING OR TESTING PROCESSES INVOLVING ENZYMES, NUCLEIC ACIDS OR MICROORGANISMS; COMPOSITIONS OR TEST PAPERS THEREFOR; PROCESSES OF PREPARING SUCH COMPOSITIONS; CONDITION-RESPONSIVE CONTROL IN MICROBIOLOGICAL OR ENZYMOLOGICAL PROCESSES
    • C12Q1/00Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions
    • C12Q1/54Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving glucose or galactose
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/48Biological material, e.g. blood, urine; Haemocytometers
    • G01N33/50Chemical analysis of biological material, e.g. blood, urine; Testing involving biospecific ligand binding methods; Immunological testing
    • G01N33/52Use of compounds or compositions for colorimetric, spectrophotometric or fluorometric investigation, e.g. use of reagent paper and including single- and multilayer analytical elements
    • G01N33/525Multi-layer analytical elements

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  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)

Description

Im Rahmen der klinisch chemischen Analysenverfahren ha­ ben in den letzten Jahren Diagnose-Teststreifen immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Entwicklungen der letz­ ten Jahre konzentrieren sich vor allem auf die folgenden Ziele:
  • 1) Verbessern der Genauigkeit und Zuverlässigkeit, so daß Ergebnisse von der Qualität konventioneller naßchemischer Methoden erreicht werden. Hier konn­ ten mit Kunststoffmatritzen, die in hoher Gleich­ mäßigkeit hergestellt werden können, in Kombination mit reflektometrischen Auswerteverfahren enorme Fortschritte erzielt werden.
  • 2) Erweiterung des Testsortiments von Glucose auf wei­ tere Analyten in Blut und Urin incl. immundiagnos­ tischer Nachweisreaktionen und
  • 3) ein möglichst unkomplizierter Testablauf, der sich im Idealfall nur noch auf die Probenaufgabe be­ schränkt. Derartige, vom handling unabhängige Test­ systeme, im englichen Sprachgebrauch häufig auch "technique independent" genannt, sind speziell für die Selbstdiagnose von ungeschulten Patienten ge­ genüber den konventionellen "wipe off"-Teststreifen ein wichtiger Vorteil.
Zum Erreichen der genannten Eigenschaftsprofile werden insbesondere an das Matrix-System der trockenchemischen Nachweiselemente eine Reihe von Anforderungen gestellt. So muß bei Blutdiagnose-Tests, bei denen auf das Abwischen des Probenüberschusses verzichtet werden soll, die Abtrennung der roten Blutzellen innerhalb der Reagenzmatrix erfolgen. Das Serum soll in eine weitere Reagenzschicht diffundieren und dort mit spezifischen Nachweisreagenzien eine durch Erythrocyten ungestörte Farbreaktion erzeugen.
In vielen Fällen ist es günstig oder sogar erforderlich, die für den Nachweis notwendigen Reagenzien räumlich in getrennten Schichten einzulagern. Beispielsweise sind in DAS 15 98 153 Systeme beschrieben, in denen der Reagenz­ schicht eine permeable Schicht in Form eines Kunststoff­ netzes vorgeschaltet ist, die bspw. in einer selektiven Reaktion störende Ascorbinsäure entfernen kann. Die ge­ trennte Einlagerung der Nachweisreagenzien in verschie­ dene Matrix-Schichten ist insbesondere bei komplizierten Nachweisreaktionen, die in Reaktionskaskaden ablaufen und Enzymsysteme mit unterschiedlichen optimalen pH- Wert-Bereichen erfordern, häufig von großen Vorteil. Bei immundiagnostischen Nachweisreaktionen sind darüber hin­ aus noch Matrix-Schichten, die eine Immobilisierung von Antigenen, Antikörpern, Enzymen oder anderen biologis­ chen Wirkstoffen ermöglichen, erforderlich.
Zur Herstellung derartiger Nachweissysteme sind schon mehrere Entwicklungen beschrieben, die in der Regel auf einen mehrschichtigen Matrixaufbau basieren. So sind in der Europ. Patentanmeldung 02 67 519 Testträger be­ schrieben, die im wesentlichen aus einem Glasfaservlies zur Erythrozytenabtrennung sowie einer Reagenzschicht aus einem mikroporösen Polymerfilm bestehen. Das Gesamt­ system erfordert jedoch noch eine Reihe weiterer Hilfs­ schichten, so daß für den Gesamtaufbau je nach Nachweis­ reaktion sieben oder mehr Einzelschichten in einem rela­ tiv komlizierten Aufbau vereinigt sind.
Neben aufwendiger Herstellverfahren sind mit steigender Anzahl von aufeinander fixierten Einzelschichten die An­ forderungen an die Präzision zunehmend schwieriger zu erfüllen.
In DE-P 39 22 495 sind Diagnose Systeme auf der Basis von asymmetrischen Membranmatrizen beschrieben, die in­ nerhalb der Membranschicht eine Plasmaseparation ermög­ lichen und somit nicht mehr abgewischt werden müssen. Für kompliziertere Nachweisreaktionen oder im Hinblick auf eine verbesserte Verteilung der Probe auf der Aufga­ beseite werden auch dort zusätzliche Schichten, wie spe­ zielle Papiere oder Vliese über der eingentlichen Re­ agenzmatrix fixiert.
Mehrschichtige integrale analytische Elemente sind ins­ besondere auf der Basis von Gelatine-Filmen schon seit längerem bekannt. So besteht beispielsweise, wie im US- PS 39 92 158 beschrieben, ein typisches Diagnose-System aus einzelnen Schichten für Träger, Reagenzschicht, Re­ flektionsschicht, Filterschicht und spreading layer- Schicht. Die Herstellung der mehrschichtigen Gelatine­ filme ist aus der Photographie bestens bekannt und be­ reitet produktionstechnisch keine Schwierigkeiten. Auch die Weiterverarbeitung zum Diagnosesystem verläuft ein­ fach, da die Mehrschichtsysteme als eine Folie gehand­ habt werden können und nicht wie bei den oben genannten Systemen mehrere Schichten in komplizierten Prozessen übereinander laminiert oder verklebt werden müssen. Nachteilig bei Gelatine-Systemen ist jedoch, daß es sich um nichtporöse, quellende Schichten handelt, so daß der gewünschten Nachweisreaktion bei Probenaufgabe auch noch physikalischchenische Prozesse ablaufen, die stark tem­ peraturabhängig sind.
Aus diesem Grund arbeiten die erwähnten Gelatine-Systeme nur unter thermostatisierten Bedingungen exakt und re­ produzierbar. So können die erwähnten Gelatinesysteme nur in klinischen Großgeräten eingesetzt werden, wo die Einhaltung definierter Temperatur- und Feuchtigkeitsbe­ dingungen möglich ist.
Von besonderem Interesse für Diagnose-Systeme der zu­ künftigen Generation sind dementsprechend mehrschich­ tige, mikroporöse Membransysteme, die in eine Gesamt­ folie integriert sind. Dadurch würde das komplizierte Aufeinanderlaminieren unterschiedlicher Schichten ent­ fallen. Derartige Systeme würden die an sich hervorra­ genden Eigenschaften nichtquellender, bzgl. Porosität und chemischer Zusammensetzung einstellbarer Polymer­ membranen mit der einfachen Weiterverarbeitbarkeit von mehrschichtigen Gelatinefolien vereinigen.
Es wurde überraschenderweise gefunden, daß bestimmte auf Polymergeweben oder Vliesen haftende Membranen zur Her­ stellung von Doppelmembranen mit einem sandwichartigen Aufbau geeignet sind. Dabei befinden sich zwei unter­ schiedliche Membranen jeweils auf einer Seite eines po­ lymeren Gewebe- oder Vliesträgermaterials.
Der sandwichartige Aufbau ist vorzugsweise so gestaltet, daß sich auf der einen Seite des Gewebe-Trägermaterials eine makroporöse Membran mit einem ausgeprägten Saugver­ halten befindet, die als Aufgabeseite bei der Nachweis­ reaktion dient.
Die auf der anderen Gewebeseite haftende Polymermembran dient als Reagenzschicht und ist vorzugsweise mikropo­ rös. Als Grenze zwischen makro- und mikroporös ist in diesem Zusammenhang ein Porendurchmesser von ca. 0,2 µm zu verstehen.
Als mikroporöse Reagenzschicht werden vorzugsweise Mem­ branen mit einem asymmetrischen Strukturaufbau, bspw. Dralon-Membranen, wie sie in DE-P 39 22 495 beschrieben sind, eingesetzt. Der besondere Vorteil dieser Membranen ist die Möglichkeit der Erythrocytenabtrennung innerhalb der Membranschicht bei Probenaufgabe auf die Membran­ rückseite.
Aufgabe- und Reagenzseite der Sandwichmembran können sich neben der Porosität auch in der chemischen Struktur der Reagenzmatrix unterscheiden. So ist es, wie die Bei­ spiele zeigen, möglich, eine makroporöse Aufgabeschicht die freie Aminogruppen enthält zu kombinieren mit einer mikroporösen Reagenzschicht, die freie Carboxylgruppen enthält. In derartige Sandwichmembranen können bspw. in die aminogruppenhaltige makroporöse Aufgabeschicht durch Tränken mit wäßrigen Iod- oder Periodsäure Oxidations­ mittel zur selektiven Zerstörung von Ascorbinsäure ein­ gebracht werden, die durch ionische Bindung immobili­ siert werden. Die freien Carboxylgruppen der Reagenz­ schicht sind dagegen zur Stabilisierung des enzymati­ schen Reagenzsystems sowie der gebildeten Reaktionsfarbe von Vorteil. Durch die ionische Immobilisierung in Kom­ bination mit dem sandwichartigen Matrixaufbau ist es überraschenderweise möglich, auch Periodate zur selekti­ ven Zerstörung von Ascorbinsäure einzusetzen, obwohl diese wegen ihres Oxidationspotentials laut DOS 30 12 368 in Kombination mit Indikatoren wie 3,3′, 5,5′- Tetramethylbenzidin nicht brauchbar sein sollten.
Die Einarbeitung der Nachweisreagenzien erfolgt, wie in DOS 34 97 359 beschrieben, entweder durch Einrühren in die Gießlösung (bei wasserunlöslichen) Reagenzien, durch nachträgliches Tränken oder durch Kombination dieser beiden Verfahren. Dabei wird zum Tränken vorzugsweise die in US-P 48 37 043 beschriebene Extrudermethode an­ gewandt, die die seperate Einarbeitung unterschiedlicher Reagenzien in Vorder- und Rückseite der Sandwich-Membran ermöglicht.
Die Herstellung von Membranen mit einem sandwichartigen Aufbau ist entgegen erster Vorstellungen und der beste­ henden Erfahrungen durchaus nicht trivial. So wurden in ersten Versuchen käufliche Ultrafiltrationsmembranen bspw. Polysulfonmembranen eingesetzt, auf der Vliesseite mit einer Polymergießlösung aus Polyacrylnitril be­ schichtet und in einem Wasserbad koaguliert. In Para­ llelversuchen wurde dieselbe Gießlösung auf Polymervlie­ se, als Trägermaterial sowie auf nichtporöse Polymerfol­ ien, die bspw. in DE-OS 34 07 359 als Träger für Diagno­ se-Teststreifen beschrieben sind, beschichtet. Während in den beiden Parallelbeispielen, die zu keinen Sand­ wich-Membranen führen, fehlstellenfreie Membranen erhal­ ten werden konnten, ergab die vliesseitige Beschichtung der Ultrafiltrationsmembranen sehr fehlerhafe Membranen, die für den angestrebten Verwendungszweck vollkommen un­ brauchbar waren.
In weiteren Versuchen wurden die in der DE-P 39 22 495 im Hinblick auf Diagnose-Matrizen entwickelten Dralon- Matrizen eingesetzt, die auf Polymergeweben haften. Im Hinblick auf Membranen mit einem sandwichartigen Aufbau wurde auch hier die Gewebeseite der Dralon-Membranen mit einer Polymergießlösung beschichtet und koaguliert. In Analogie zu den oben erwähnten Beschichtungen auf Ultra­ filtrationsmembranen wurden auch hier Membranschichten mit einer Vielzahl von Fehlstellen erhalten. Die Fehl­ stellen der neugebildeten Membranen deuteten in der Re­ gel auf eingeschlossene Luftbläschen hin.
Überraschenderweise gelang die Herstellung der Sandwich- Membranen problemlos dadurch, daß für die Beschichtung makroporöse, auf Polymergeweben haftende Membranen ein­ gesetzt wurden, wie sie in DE-P 38 09 523 beschrieben sind. Dazu wurden Gießlösungen aus Dralon®-Polymeren (Polyarcrylnitril), wie sie in DE-P 39 22 495 beschrie­ ben sind, auf die Gewebeseite der in DE-P 38 09 523 be­ schriebenen makroporösen Polymerblend-Membranen be­ schichtet und koaguliert. Nach Trocknen erhielt man Mem­ branmatrizen mit einem sandwichartigen Aufbau, wobei sich die makroporöse Polymerblend/Membrand auf der einen und die mikroporöse, asymmetrische Dralon ®-Membran auf der anderen Seite des Gewebematerials befand.
In weiteren Versuchen wurde gefunden, daß auch Mikrofil­ trationsmembranen, bspw. Biodyne ®-Membranen der Fa. Pall für eine Beschichtung mit einer Zweitmembran geeig­ net sind. Die Biodyne ®-Membran aus Nylon nahm dabei die Funktion der vorhin erwähnten makroporösen Polymerblend- Membranen (Aufgabenseite) ein.
Zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit wurde in die er­ findungsgemäßen sandwichartigen Diagnosematrizen das Nachweissystem für Glucose (Glucoseoxidase, Peroxidase, 3,3′, 5,5′-Tetramethylbenzidin = TMB) eingearbeitet und mit Vollblut getestet. Wie die Beispiele näher erläu­ tern, wurde zunächst in Analogie zu DE-P 38 09 523 eine makroporöse Polymerblendmembran auf Polyestergewebe her­ gestellt und nach dem Trocknen mit einer TMB-haltigen Polyacrylnitril (Dralon ®)-Rezeptur entsprechend MS 1585 beschichtet, koaguliert und getrocknet. Anschließend wurde eine Tränklösung aus Glucoseoxidase und Peroxidase auf die Oberfläche der mikroporösen Dralon ®-Membran be­ schichtet und getrocknet. Es wurde mit Vollblut sowie mit wäßrigen Glucoselösungen steigender Glucosegehalte getestet. Zum Vergleich diente eine entsprechend DE-P 39 22 495 hergestellt single layer-Dralon ®-Membran. Die Testergebnisse zeigten die besonderen Vorteile des Test­ systems mit dem sandwichartigen Aufbau. Während in bei­ den Fällen nach Blutaufgabe auf der gegenüberliegenden Seite eine durch Erythrocyten ungestörte Farbreaktion beobachtet werde, konnte, gestaltete sich die gleichmä­ ßige Verteilung der Blutprobe auf der Aufgabeseite sowie das Problem des überstehenden Probenüberschusses im Fal­ le de Sandwich-Membranen wesentlich günstiger. Auch bei der Farbdifferenzierbarkeit konnte im Falle der Sand­ wich-Systeme ein günstigeres Ergebnis erzielt werden.
Noch gravierender gestaltete sich der Vorteil im Hin­ blick auf ein Beispiel mit einer vorgelegten Reaktion, wobei, wie bereits erwähnt, ein selektiver Ascorbinsäu­ reschutz beim Glucosetest als Beispiel diente. Wie die nachfolgenden Beispiele zeigen, kann durch die in der Aufgabeschicht immobilisierten Ascorbinsäureoxidantien ein deutlich wirksamerer Ascorbinsäureschutz erzielt werden als in single layer-Matrizen.
Im Verlauf der weiteren Untersuchungen wurde überra­ schenderweise festgestellt, daß die erwähnten, polyethy­ leniminhaltigen, makroporösen Membranschichten Enzyme mit einer überraschend hohen Bindungsstärke immobilisie­ ren. Dies wurde durch Vergleich der folgenden Versuche festgestellt; Eine Sandwich-Membran, mit makroporöser polyethyleniminhaltiger Membran als Aufgabeschicht und TMB-haltiger mikroporöser Dralon-Membran als Reagenz­ schicht, wurde mit Hilfe eines Handrakels mit einer En­ zymtränklösung aus Glucoseoxidase und Peroxidase auf der Reagenzschichtseite beschichtet und getrocknet. In einem Parallelbeispiel erfolgte die Enzymbeschichtung auf der Seite der makroporösen Aufgabeschicht.
Die Diagnosesysteme wurden direkt und nach einem Aus­ waschversuch mit Wasser bzw. Pufferlösung mit Glucose- Lösungen getestet. Während die nichtgewässerten Muster in beiden Fällen gute Reaktivitäten zeigten, konnte nach der Wässerung nur noch im Falle der Sandwich-Membran eine unveränderte Reaktivität festgestellt werden.
Für die Enzymimmobilisierung ist dabei nicht der spe­ zielle, sandwichartige Membranaufbau, sondern, wie die weiteren Versuche zeigten, die Struktur der in DE-P 38 09 523 beschriebenen makroporösen Polymerblend-Mem­ branen verantwortlich, wobei durch Zusetzen von Polyme­ ren mit Ionenaustauscherfähigkeit, z. B. Polyethylenimin für freie Aminogruppen oder Polyacrylsäure für freie Carboxylatgruppen die Bindungsstärke noch erhöht werden kann.
Zur weiteren Verdeutlichung der erfindungsgemäßen mehr­ schichtigen Matrix-Systeme dienen die folgenden Beispie­ le.
Beispiele Beispiel 1
Herstellen einer Sandwich-Membran aus einer makroporösen Polymerblend-Schicht und einer mikroporösen Polyacrylni­ tril-Membran.
  • a) Makroporöse Polymerblend-Membran
    Aus den folgenden Komponenten wurde eine Polymer­ blend-Gießlösung hergestellt:
Polyacrylnitril (Dralon T®, Bayer AG)
9,55 g
Polyurethan (Desmopan KBH, Bayer AG) 34,01 g
Polyvinylacetat (Mowilith 50, Hoechst AG) 56,44 g
Talkum AT 1 (Norwegian Talk) 193,53 g
Dimethylsulfoxid (DMSO) 592,17 g
Pluronic L 62 (Polypropylenoxid, BASF, Wyandotte) 3,91 g
Die Herstellung der Gießlösung erfolgte mit Hilfe eines schnelldrehenden Dissolvers. Es wurde über ein 25 µm- Sieb filtriert und im Vakuum entgast.
Die Gießlösung wurde mit Hilfe eines Rakels auf ein Po­ lyestergewebe (PES 1973, Fa. Verseidag, Krefeld) mit einem Naßauftrag von 250 µm beschichtet, anschließend in Wasser koaguliert und in Warmluft getrocknet.
Über die chemischen Strukturen der eingesetzten Polyme­ ren gibt die DE-P 38 09 523 Auskunft.
  • b) Mikroporöse Polyacrylnitril-Membran
    Aus den folgenden Komponenten wurde mit Hilfe schnelldrehenden Dissolvers eine Gießlösung her­ gestellt:
Dralon N® (anion, mod. Polyarylnitril, Bayer AG)
100,0 g
Dimethylsulfoxid (DMSO) 596,3 g
Bariumsulfat (Blanc fixe mikron, Fa. Sachtleben) 156,4 g
3,3′, 5,5′-Tetramethylbenzidin (TMB) 8,4 g
Nach Filtration und Entgasen wurde in einer Naßschicht­ dicke von 150 µm auf die Gewebeseite der in a) herge­ stellten makroporösen Membran aufgetragen und in Wasser koaguliert. Nach Trocknen wurde die Membran mit dem sandwichartigen Aufbau erhalten.
Zum Überprüfen der Eigenschaften als Diagnosesystem wur­ de die mikroporöse Dralon-Seite der Membran mit einer Enzym-Tränklösung der folgenden Zusammensetzung mit ei­ nem Naßauftrag von 10 µm beschichtet und getrocknet;
119 mg Glucoseoxidase (180 U/mg)
335 mg Peroxidase (149 U/mg)
500 mg Titon X 100
Citratpuffer (pH5,5, 0,2 m) bis zur Eichmarke von 50 ml. Test mit Vollblut und wäßrigen Glucoselösungen (50, 100, 250, 400, 600 mg/dl):
Wenige Sekunden nach Aufgabe von Blut auf die makroporö­ se Membranschicht konnte auf der gegenüberliegenden Sei­ te eine durch Erythrocyten ungestörte Farbreaktion beo­ bachtet werden.
Das aufgegebene Blut (10 µml) verteilte sich spontan und gleichmäßig auf dem 0,5×0,5 cm großen Testfeld und war nach ca. 10 sec weitgehend in die Reagenzmatrix einge­ saugt.
Mit den wäßrigen Standardlösungen ergaben sich entspre­ chend der Konzentration Blaufärbungen mit zunehmender Farbintensität, die eine gute Differenzierbarkeit ermög­ lichten.
Im Vergleichsbeispiel wurde die in b) beschriebene Poly­ acrylnitril-Rezeptur auf ein Polyestergewebe beschichtet und entsprechend DE-P 39 22 495 als single layer -Mem­ bran für den Glucosetest weiterverwendet.
Im Vergleich zum analogen Sandwich-System verteilte sich das aufgegebene Blut deutlich schlechter auf der Aufga­ beseite, so daß die gegenüberliegende Reagenzseite auch ungleichmäßiger blau verfärbt wurde. Auch nach längerer Einwirkzeit stand nach der überwiegende Teil der aufge­ gebenen Probemenge noch auf der Aufgabenseite.
Beispiel 2
Sandwich-Membran mit Ascorbinsäureschutz in der makropo­ rösen Aufgabeschicht.
  • a) Polyethyleniminhaltige makroporöse Polymerblend- Membran
    Zu der in Bsp. 1a beschriebenen Gießlösung wurden noch zusätzlich 1,04 g Polyethylenimin (Polyimin P ®, BASF) gegeben. Die Membranherstellung erfolgte analog Bsp. 1a).
  • b) Mikroporöse, TMB-hältige Polyarylnitril-Membran Herstellung analog Bsp. 1b auf die Gewebeseite von Bsp. 2a)
In die polyethyleniminhaltige Aufgabeschicht wurden in Parallelversuchen die folgenden Tränklösungen einge­ tränkt (Handrakel, 10 µm Naßauftrag);
  • a) 0,25 proz. Periodsäurelösung in Wasser,
  • b) 0,25 ′′ Iodsäure in Wasser und anschließend mit Warmluft getrocknet.
Zum Test im Hinblick auf Ascorbinsäureresistenz wurde mit den folgenden Probelösungen getestet:
Ergebnisse
Bei Periodsäure-Tränkung; Sehr schwache Reaktivität bei Probelösung 4 sowie redu­ zierte Reaktivität bei Probelösung 8. In allen anderen Fällen entsprach die Reaktivität den Referenzwerten 1 bzw. 5. Der Vergleich mit käuflichen Mustern zeigte, daß der Stand der Technik damit übertroffen wurde.
Bei Iodsäure-Tränkung; In allen Fällen, auch bei den Prüflösungen 4 und 8 konn­ te praktisch keine reduzierte Reaktivität festgestellt werden. Teststreifen mit einem derartig vollkommenen As­ corbinsäureschutz sind bisher noch nicht bekannt.
Beispiel 3
Sandwich-Membran mit freien Carboxylgruppen in der ma­ kroporösen Aufgabeschicht.
  • a) Polyacrylsäurehaltige makroporöse Polymerblend-Mem­ bran
    Zu der in Bsp. 1a) beschriebenen Gießlösung wurden noch zusätzlich 1,04 g Polyacrylsäure (63 proz. wäßrige Lösung, Janssen-Chimica) gegeben. Die Mem­ branherstellung erfolgte analog Bsp. 1a).
  • b) Mikroporöse, TMB-haltige Polyacrylnitril-Membran
    Die Herstellung erfolgte analog Bsp. 1b) auf die Gewebeseite von Bsp. 3a) .
Beispiel 4
Glucosenachweis nach der Hexokinase-Methode
  • a) Makroporöse Polymerblend-Membran
    Die Herstellung erfolgte in Analogie zu. Bsp. 1.
  • b) Mikroporöse Polyacrylnitril-Membran
Dralon N (anion. mod. Polyacrylnitril, Bayer AG)
100,0 g
Dimethylsulfoxid (DMSO) 596,3 g
Titandioxiden (RKB2, Bayer AG) 156,4
Iodnitrotetrazoliumchlorid (INT) 8,4 g
3,0 g Adenosintriphosphat (ATP, Behringwerke)
0,3 g Hexokinase (Grenzyme 145 U/mg)
0,5 g PIPES-Puffer (Boehringer M.) und
0,5 g Magnesiumacetat (Fluka) wurden in 15 ml Wasser gelöst und mit NaOH auf pH 7 eingestellt
Lösung B
0,6 g Nicotinamid Adenin Dinucleotid (NAD, Sigma)
0,2 g Glucose-6-Phosphat (Dehydrogenase (Genzyme, 333 U/mg)
0,6 g Diaphorase (Genzyme, 89,5 U/mg)
0,3 g PIPES-Puffer und
0,3 g BSA (Bovin Albumin, Fluka) wurden in 15 ml Wasser gelöst und mit NaOH auf pH 7 eingestellt
Die Tränklösung A wurde mit Hilfe eines Handrakels in die makroporöse Membranseite in Schichtdicke von 15 µm eingeschränkt und getrocknet.
Analog wurde mit der Tränklösung B verfahren, die jedoch auf die mikroporöse, den Indikator enthaltende Membran­ seite eingearbeitet wurde.
In einem Parallelbeispiel wurden die Tränklösungen A und B vereinigt und auf die mikroporöse Reagenzschicht be­ schichtet.
In beiden Fällen wurde nach Aufgabe von Vollblut auf der gegenüberliegenden Seite eine durch Erythrocyten unge­ störte rote Farbreaktion erhalten. Im Falle des Para­ llelbeispiels verlief die Reaktion jedoch wesentlich langsamer und führte zu einer weniger homogenen Verfär­ bung.

Claims (6)

1 Sandwichmembran bestehend aus einem Träger, aus einem Polymeren-Gewebe oder Vlies, der beidseitig mit einer Membran beschichtet ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die beiden Membranen unterschiedlich sind.
2 Sandwichmembran gemäß Anspruch 1 worin die beiden Membranen aus unterschiedlichen Polymeren bestehen.
3. Sandwichmembran nach Anspruch 2 worin die eine Mem­ bran aus Polyurethan und die andere Membran aus Polyacrylnitril besteht.
4. Sandwichmembran gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 wobei die Polymere ionische Gruppen tragen.
5. Sandwichmembran gemäß Anspruch 4 wobei das eine Po­ lymer kationische und das andere anionische Gruppen trägt.
8. Sandwichmembran gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 worin die eine Membran mikroporös ist und die andere Mem­ bran makroporös ist.
DE4015157A 1990-05-11 1990-05-11 Asymetrische sandwich-membranen fuer diagnose-teststreifen Withdrawn DE4015157A1 (de)

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