DE401496C - Sicherheitssteuerung fuer Winden - Google Patents
Sicherheitssteuerung fuer WindenInfo
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- DE401496C DE401496C DED43998D DED0043998D DE401496C DE 401496 C DE401496 C DE 401496C DE D43998 D DED43998 D DE D43998D DE D0043998 D DED0043998 D DE D0043998D DE 401496 C DE401496 C DE 401496C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/14—Power transmissions between power sources and drums or barrels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Bei Winden, insbesondere bei Verholwinden auf Schiffen, welche bei einer Überlastung
im1 Sejle nicht weiter ziehen dürfen
und doch beim' Nachlassen der Belastung sofort wieder aufholen müssen, hat man sich
mit Rutschkupplungen, beholfen, wobei die Motorkraft in-dieser Zeit des Rutschens durch
Reibung· in Wärme umgesetzt wird. Da ein solches Festhalten der Windentrommel verhältnismäßig1
oft vorkommt und auch sehr lange dauern kann, wird die Wärmeentwicklung
natürlich sehr störend wirken. Schaltet man für denselben Zweck den Motor ab und
an, so bedarf man sehr umfangreicher Schaltgerate und dann muß der Motor auch noch
stets die ganze Anlaufperiode durchmachen.
Durch die Erfindung wird eine andere
Lösung gegeben, welche diese Nachteile nicht aufweist. Das Wesentliche besteht darin, daß
ao durch die Überlastung·, die durch den Seilzug,
den Zahndruck der Rädervorgelege oder auch durch Heben der Seiltrommel zum Ausdruck
gebracht werden kann, der Kupplungsdruck durch die Steuerglieder auf die Bremse
übergeleitet wird, daß also die Antriebskupplung ausgerückt und die Bremse angezogen
wird, und zwar in der Weise, daß das Gewicht, welches die Kupplung einrückt, von
dieser erst dann abgehoben wird, wenn es auf der Bremset zur Wirkung gekommen ist.
Beim Wiedereintreten des zulässigen Seilzuges wird umgekehrt die Kupplung wieder belastet
und das Gewicht von 'der Bremse abgehoben. Die Bremse nimmt also immer die Überlast auf, wobei entweder die Last stillsteht
oder durch den Seilzug zurückgedreht werden kann. Bei dieser Anordnung geht bei
einer Überlastung der Vorgang des Überleitens des Druckes von der Kupplung auf die Bremse entsprechend der Belastung vor
sich, und da die Überlastung durch den Stillstand der Winde meistens sofort wieder aufgehoben
wird, wird das Bremsgewicht zwischen Kupplung und Bremse hin und her
spielen oder beide Teile beeinflussen. Da,-mit nun diese Lage nur als Übergang in Erscheinung
tritt, ist noch als wesentlicher Bestandteil der Erfindung eine durch Gewicht oder Feder beeinflußte Wippe vorgesehen,
welche gleichzeitig von der Überlastung mit beeinflußt wird, aber dann in ihrer Bewegung^
voreüt, so daß entweder die Kupplung oder die Bremse voll zur Wirkung kommt.
Im nachfolgenden und an Hand der schematischen Zeichnung soll .der Vorgang näher
erläutert werjden: Zwischen der antreibenden Welle α und der Windenwelle b befindet sich
die Kupplung C, welche durch den Hebel d eingerückt werden kann. Die Bremse e ist
der Einfachheit halber auf der Welle b sitzend dargestellt. Durch die Trommel f wird
das Lastgewicht über die Rolle g gezogen. Der Handhebel h wirkt durch die Kurve i
und das Kurvenstück k auf den Hebel d.
Das Kurvenstück k ist angelenkt an den Bremshebel m, der das Bremsgewicht η trägt
und an dem· das Bremsband ο befestigt ist. Die Rolle g ist bei dem Ausführungsbeispiel
in einem Hebel q gelagert. Dieser wird durch die Feder r und durch. den Anschlag t in
seiner Lage gehalten. Der Hebel q ist durch die öse α und durch die Stange, ν mit der
Wippe w und dem Hebel d 'verbunden. Die
Wippe M-1 ist an einem festen Rahmen in y
drehbar befestigt und trägt das Gewicht x, welches in Pfeilrichtung kippen kann. Des
Vorgang fet nun folgender: Die -Welle a
wird von einem· Motor getrieben, der Hebel h
befindet sich zunächst in der NuHage, unä
ίο die Bremse ist angezogen. Wird Hebel h
nach oben geschoben, so wird durch diet Kurve $ der Hebel d gegen die Kupplung
gedrückt und diese eingerückt; hierbei liegt das Gewicht χ in der gezeichneten Lage.
Gibt die Kupplung dem' Hebel d einen Widerstand,
so wird beim Weiterbewegen des Handhebejs h das Kurvenstück k nach links
gezogen und hierdurch das Gewicht η gehoben
und das Bremsband ο gelüftet. Fin- so det jetzt die Last oder das Seil einen Widerstand,
ist beispielsweise beim Verholen, eines Schiffes das Seil vollkommen angezogen, so
wird die auf eine bestimmte Last abgestimmte Feder r zusammengedrückt und dadurch der
Hebel q in der öse κ gegen die Stange ν gedrückt, Wodurch auch der Hebel d bewegt
wird. Dieser dreht sich vorläufig um seinen Kupplungszapfen c1 und läßt das Gewicht
η nach unten gehen. Gleichzeitig wird aber auch durch den Hebel q und die Stange ν
der Wipphebel w über die senkrechte Lage hinaus verschoben, während das Bremsband
noch immer nicht ganz zur Auflage gekommen, ist und die Kupplung C demnach noch
ihren vollen Druck bekommt, wodurch die Feder r noch' mehr zusammengepreßt wirfcL
Ist das Gewicht* oder die entsprechende Feder weit genug über die Totpunktlage hihweggeschoben,
so wird die Wippe, durch das Gewicht χ getrieben, ganz herumschlagen
und den Hebel d mitnehmen, wobei sich die Öse u auf dem Zapfen des Hebels <7 verschiebt.
Bei dieser Bewegung des Hebels d hat zunächst das Gewicht ti das Bremsband voll
zur Anlage gebracht, so daß bei der weiteren Bewegung des Hebels d nach links die Kupplung
gelöst werden muß. Ist der Widerstand für das Seil verschwunden, so wird die Feder
r den Hebel q gegen den Anschlag ί drücken und durch Stange ν und durch die
Öse u das Gewicht χ und den Hebel d in umgekehrtem
Sinne bewegen, wobei erst wieder die Kupplung C eingerückt und dann das
Gewicht η gehoben wird. Hierbei hat sich die Stellung des Handhebels h nicht verändert.
Die beabsichtigte Wirkung der Überlast ist, wie erwähnt, nicht an die beschriebene
Ausführungsform gebunden, sondern kann auch durch Ausnutzung des Zahndrucks oder
einer schwingenden Bewegung der Trommel selbst erzielt werden. In diesem Falle kann
das Seil frei aufgewickelt werden.
Claims (2)
1. Durch Überlast beeinflußte Sicherheitssteuerung für Winden mit Kupplung,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Überlastung der Winde während des Hebens der Kupplungsdruck selbsttätig durch die
Steuerglieder auf die Bremse übergeleitet wird, so daß diese die Last hält oder gebremst
absinken läßt, und daß durch Aufhebung der Überlastung der Bremsdruck wieder selbsttätig auf die Kupplung übergeleitet
wird.
2. Sicherheitssteuerung nach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß die Überlast auf eine durch ein Gewicht oder eine Feder beeinflußte Wippe wirkt, durch
welche die Steuerglieder immer in ihre Endstellungen übergeführt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43998D DE401496C (de) | 1923-07-18 | 1923-07-18 | Sicherheitssteuerung fuer Winden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43998D DE401496C (de) | 1923-07-18 | 1923-07-18 | Sicherheitssteuerung fuer Winden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401496C true DE401496C (de) | 1924-09-04 |
Family
ID=7048009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED43998D Expired DE401496C (de) | 1923-07-18 | 1923-07-18 | Sicherheitssteuerung fuer Winden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401496C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1012553B (de) * | 1953-11-12 | 1957-07-18 | Der Franzoesische Staat Vertre | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Zuendschnueren gleichbleibender Laenge |
| DE1182407B (de) * | 1961-12-07 | 1964-11-26 | Demag Ag | UEberlastungsschutzeinrichtung und Regeleinrichtung fuer verschiedene Geschwindigkeiten in Abhaengigkeit von der Groesse der Last fuer einen Schrapperhaspel |
| DE1199949B (de) * | 1960-03-15 | 1965-09-02 | Fuchs Fa Johannes | UEberlastungsschutzvorrichtung fuer ein einen nichtelektrischen Antrieb aufweisendes Hebezeug |
-
1923
- 1923-07-18 DE DED43998D patent/DE401496C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1012553B (de) * | 1953-11-12 | 1957-07-18 | Der Franzoesische Staat Vertre | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Zuendschnueren gleichbleibender Laenge |
| DE1199949B (de) * | 1960-03-15 | 1965-09-02 | Fuchs Fa Johannes | UEberlastungsschutzvorrichtung fuer ein einen nichtelektrischen Antrieb aufweisendes Hebezeug |
| DE1182407B (de) * | 1961-12-07 | 1964-11-26 | Demag Ag | UEberlastungsschutzeinrichtung und Regeleinrichtung fuer verschiedene Geschwindigkeiten in Abhaengigkeit von der Groesse der Last fuer einen Schrapperhaspel |
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