DE4013929C2 - Verfahren zum Einbringen von Störstoffen in eine Halbleitermaterial-Schicht beim Herstellen eines Halbleiterbauelements und Anwendung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Einbringen von Störstoffen in eine Halbleitermaterial-Schicht beim Herstellen eines Halbleiterbauelements und Anwendung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbringen von Stör
stoffen in eine Halbleitermaterial-Schicht beim Herstellen ei
nes Halbleiterbauelements nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
wie es beispielsweise aus der US-Z: BERKENBLIT, M., et al.: Device
fabrication using painton diffusion sources in: IBM Technical
Disclosure Bulletin 1971, Vol. 14, No. 6, S. 1709, bekannt ist und
die Anwendung des Verfahrens.
In jüngster Zeit wurden die Bauteile von integrierten Halb
leiterschaltungen mehr und mehr miniaturisiert und die In
tegrationsdichte wurde erhöht. Derzeit erscheint es fast
unmöglich, eine weitere Miniaturisierung der Bauteile zu
erreichen. Um deshalb das Leistungsvermögen und die Zuver
lässigkeit hochintegrierter Schaltungen zu verbessern, ist
es notwendig, andere Maßnahmen als die weitere Miniaturi
sierung der Bauteile zu ergreifen. Um dieser Situation ge
recht zu werden, wurden Technologien zur Ausbildung von Nu
ten in der Oberfläche eines Halbleitersubstrats und das La
minieren einer Halbleiterschicht, einer Isolierschicht, ei
ner Metallschicht etc. in einer dreidimensionalen Struktur
entwickelt.
So wurde beispielsweise bei einem MOS-Kondensator als Be
standteil eines dynamischen RAM (DRAM) ein Verfahren stu
diert, welches auf einer Oberfläche eines Halbleitersub
strats Nuten vorsieht und Kondensatoren in den Nuten aus
bildet, um die Kapazität der Kondensatoren zu erhöhen und
gleichzeitig die von den Kondensatoren belegte Fläche zu
vergrößern. Um aber die Zuverlässigkeit zu erhöhen und ei
nen Schutz gegen ein Durchschlagen der Kondensatoren auf
grund deren Alterung zu erlangen, ist es erforderlich, das
Potential der oberen Elektrode auf 0 bis 5 Volt zu legen,
um den Inhalt des Speichers erkennen zu können. Aus diesem
Grund wurde ein Verfahren entwickelt, nach dem auf einer
Oberfläche des Siliciumsubstrats eine Störstellen-Diffu
sionsschicht gebildet wurde, deren Dichte 10×10¹⁸ cm-3
bei dem Leitungstyp des Substrats entgegengesetztem Lei
tungstyp betrug.
Da in einem DRAM mehrere Zellen angeordnet sind, ergibt
sich jedoch das Problem, daß die Isolations-Stehspannung
zwischen den Störstellen-Diffusionsschichten der in den Nu
ten gebildeten Kondensatoren absinkt, wenn der Abstand zwi
schen den Nuten bei der Bildung dicht angeordneter Bauteile
reduziert wird.
Es sei zum Beispiel angenommen, daß eine n-leitende Stör
stellen-Diffusionsschicht an einer Nutenfläche eines p-lei
tenden Substrats gebildet ist. Um das oben erwähnte Problem
zu lösen, wird von einem Verfahren Gebrauch gemacht, bei
dem auf der Nutenfläche eine p-leitende Störstellen-Diffu
sionsschicht gebildet wird, die in der Dichte geringfügig
höher ist als das unterhalb der Störstellen-Diffusions
schicht liegende Substrat, um eine Doppel-Diffusionsschicht
oder eine sogenannte HIC-Struktur (High Capacity) zu schaffen. Die HIC-
Struktur ist bekanntlich gekennzeichnet durch die hervorra
gende Vermeidung von sogenannten Softfehlern, selbst wenn
die Kapazität der Kondensatoren reduziert ist.
Allerdings ist es äußerst schwierig, eine Doppel-Diffu
sionsschicht auf der Oberfläche der Nuten mit hoher Genau
igkeit auszubilden. So zum Beispiel vermag die Ionenimplan
tation, eine allgemein bekannte Dotiermethode, keine
gleichförmige Störstellen-Dichte in die Boden- und die Sei
tenwände der Nut einzubringen. Um eine gleichförmige Stör
stellen-Dichte in den Boden und in die Seitenwände der Nut
einzubringen, kann man ein sogenanntes dotiertes Glas, das
ist eine Störstellen (Störstoffe) enthaltende Siliciumoxid
schicht, verwenden. Um jedoch die in dem dotierten Glas
enthaltenen Störstoffe aus dem Glas herauszudiffundieren,
um eine Diffusionsschicht zu bilden, ist es notwendig, eine
Schichtbildung (aus dotiertem Glas), eine Störstellendiffu
sion und eine Schichttrennung für jede Art von zu diffun
dierenden Störstoffen durchzuführen, was die Anzahl der
Schritte beträchtlich erhöht.
Es erscheint möglich, die Anzahl der Schritte zu reduzie
ren, wenn ein dotiertes Glas verwendet wird, welches meh
rere Arten von Dotierstoffen enthält. Allerdings ist es
beim derzeitigen Stand der Technik äußerst schwierig, die
Diffusion mehrerer Arten von Störstoffen aus dem dotierten
Glas heraus so zu steuern, daß man ein gewünschtes Profil
der diffundierten Störstellen erhält. Aus diesem Grund
wurde diese Methode bislang noch nicht in die Praxis umge
setzt.
In der Tat wurde nicht nur die oben erläuterte Störstoff-
Diffusionsmethode unter Verwendung von mehrere Arten von
Störstoffen enthaltendem dotiertem Glas, sondern auch die
Methode des Diffundierens von Störstoffen aus einem dotier
ten Glas jeglicher Art als nicht praktikabel angesehen, da
diese Methoden nicht imstande sind, die Diffusion der Stör
stoffe in zufriedenstellender Weise zu steuern.
Es wurde also bislang als unmöglich erachtet, ein Halblei
terbauelement mit einer Doppel-Diffusionsschicht auf der
Nutenoberfläche herzustellen. In der Tat war es praktisch
unmöglich, eine Doppel-Diffusionsschicht geeigneter Gestalt
auf der Nutenoberfläche zu bilden.
Weiterhin werden ohne Beschränkung auf das obige Beispiel
eines DRAM Methoden zum Diffundieren von Störstellen aus
einer Siliciumoxidschicht, die mehrere Arten von Störstof
fen enthält, als nicht praktikabel angesehen, da keine Mög
lichkeit der Steuerung der Störstoffdiffusion besteht.
Die Methode des Diffundierens einer einzelnen Art von Stör
stoffen weist folgende Probleme auf: Ein Problem liegt in
der Steuerung der Tiefe der Störstoff-Diffusionsschicht.
Die Tiefe dieser Störstoff-Diffusionsschicht muß gering
sein, um die Komponenten des Bauelements zu miniaturisie
ren. Es ist aber sehr schwierig, eine flache Implantation
von Störstoffen mit relativ hoher Dichte zu erreichen.
Zum Beispiel ist in einem von einem dotierten Oxid Gebrauch
machenden Verfahren, bei dem allgemein für p-Störstellen
verwendetes Bor in ein Siliciumsubstrat diffundiert wird,
indem als Diffusionsquelle eine Bor enthaltende, Glasschicht
(BSG) verwendet wird, der Diffusionskoeffizient in der Glas
schicht ein Hundertstel oder kleiner als der Diffusions
koeffizient im Siliciumsubstrat. Daher bestimmt sich in
vielen Fällen die Geschwindigkeit einer solchen Störstoff
diffusion durch die Störstellen in der Glasschicht.
Wenn daher Bor-Störstellen mit hoher Dichte, zum Beispiel
mit einer Dichte 10²⁰ cm-3, in ein Siliciumsubstrat einge
bracht werden, so muß die Diffusion in einer Atmosphäre re
lativ hoher Temperatur von mehr als 1000°C durchgeführt
werden, wobei eine Bor mit einer Dichte von mehr als 10²⁰
cm-3 enthaltende BSG-Schicht verwendet wird. Bei einer sol
chen Diffusion ist es notwendig, einen Wafer langsam in den
Diffusionsofen hinein oder aus ihm herauszubewegen, um
Spannungen in dem Wafer zu unterdrücken. Während der lang
samen Bewegung des Wafers breiten sich die Störstellen we
sentlich aus, und die Fläche, in die die Störstellen einge
bracht sind, erweitert sich in unerwünschter Weise. Es ist
daher äußerst schwierig, eine flache Störstellen-Diffusi
onsschicht zu bilden.
Es gibt ein Verfahren zum thermischen Diffundieren von
Störstellen innerhalb kurzer Zeit. Dieses Verfahren macht
Gebrauch von einem Lampenheizungsofen und ist in der Lage
eine flache Störstellenschicht zu bilden. Allerdings be
steht der Nachteil, daß die Qualität der Produkte stark
schwankt und es schwierig ist, die gewünschten Störstellen
schichten mit Konstanz zu erhalten. Die Ausbeute ist also
gering.
Aus der US-Z: BERKENBLIT, M., et al, "Device fabrication
using painton diffusion sources" in IBM Technical Dis
ciosure Bulletin 1971, Vol. 14, Nr. 6, S. 1709 ist es be
kannt, in einem einzigen Schritt mehrere Dotierstoffe in
ein Halbleitermaterial einzubringen. Zunächst wird eine do
tierte Oxidschicht mit einem ersten Muster auf der Halblei
teroberfläche ausgebildet und von einer dünnen Glasschicht
abgedeckt. Dann wird eine zweite dotierte Oxidschicht mit
einem Muster ausgebildet. Durch das anschließende Erwärmen
diffundieren die Störstoffe aus den verschiedenen Oxid
schichten in das Halbleitermaterial.
Aus der DE-OS 24 39 535 ist es bekannt, aktive Störelemente
in ein Halbleitersubstrat dadurch einzudiffundieren, daß
zwei übereinanderliegende Isolierschichten aus dem Substrat
erzeugt, Teile der Schichten entfernt und dann die so er
haltene Struktur in einer inerten Gasatmosphäre in Anwesen
heit von Chlorwasserstoff und Sauerstoff erhitzt wird. Aus
der CH 519 249 ist ein Verfahren zum Einbringen von Fremd
stoffen in ein Halbleitermaterial bekannt, bei dem eben
falls der Störstoff in Form seines Oxids auf die Halblei
termaterialoberfläche aufgebracht wird, bevor eine Erwär
mung des Materials erfolgt, um die Störstoffe in den Halb
leiter einzudiffundieren.
Ähnliche Verfahren sind aus den US-PS 4 236 948,
4 152 286 und 4 676 847 bekannt.
Aufgabe der Erfindung angesichts der oben aufgezeigten Situa
tion ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzuge
ben, bei dem die Störstoffdiffusion gut steuerbar ist, wenn
Störstellen aus einer Siliciumoxidschicht in eine Halbleiter
schicht diffundiert werden.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben. Anspruch
14 gibt die Anwendung des Verfahrens auf die Herstellung eines
MOS-Transistors, Anspruch 15 auf die Ausbildung einer Graben
kondensatorstruktur an.
Erfindungsgemäß wird die Diffusionsatmosphäre derart ge
steuert, daß spezifische Störstoffe oxidiert oder reduziert
werden, um so den Diffusionskoeffizienten der Störstoffe in
der Siliciumoxidschicht zu steuern, wenn die Störstoffe aus
der die Störstoffe enthaltenden Siliciumoxidschicht in die
Halbleiterschicht diffundiert werden.
Als Diffusionsquelle verwendetes dotiertes Glas wird übli
cherweise unter Anwendung des CVD-Verfahrens oder eines so
genannten Spin-on-glass-Verfahrens (SOG-Verfahren) gebil
det. Die in dem Glas enthaltenen Störstoffe nehmen ver
schiedene chemische Zustände ein, abhängig von Verfahren
und Erfordernissen für die Bildung des dotierten Glases.
Die chemischen Zustände der dotierten Störstoffe beeinflus
sen in starkem Maße das Diffusionsverhalten der Dotier
stoffe in dem Glas.
Mit Arsen als Störstoff wurde ein Experiment durch
geführt, um das Diffusionsverhalten des Arsens in dem do
tierten Glas zu studieren. Man beobachtete, daß die Arsen-
Störstoffe mit hoher Geschwindigkeit in dotiertem Glas im
oxidierten Zustand diffundiert wurden, wenn Arsen-Stör
stoffe mit Sauerstoffatomen in dem Siliciumoxidverband eine
Verbindung eingingen, während im reduzierten Zustand der
Arsen-Störstoffe, bei dem sich die Arsen-Störstoffe mit
Wasserstoffatomen in dem Siliciumoxidverband verbanden, die
Diffusion der Arsenstörstoffe in dem dotierten Glas stark
retardiert war. Ein ähnliches Phänomen war bei anderen Do
tierstoffen als Arsen zu beobachten.
Die vorliegende Erfindung macht Gebrauch von diesem Phäno
men. Erfindungsgemäß wird die Diffusionsatmosphäre während
der Warmbehandlung so gesteuert, daß der chemische Zustand
der Dotierstoffe in dotiertem Glas auf einen Zustand fest
gelegt ist oder sonst in den anderen Zustand geändert wird,
um das Verhalten der Diffusion zu steuern und dadurch die
Dotierstoffe unter guter Steuerung in die Halbleiterschicht
einzubringen.
Wird dotiertes Glas mit mehreren Arten von Störstoffen ver
wendet, so wird die Diffusionsatmosphäre so ausgewählt, daß
lediglich die Diffusion der spezifizierten Arten von
Störstoffen gefördert wird, während die Diffusion der
übrigen Dotierstoffe unterdrückt wird.
Durch Ändern der Diffusionsatmosphäre im Zuge der Wärmebe
handlung wird die Diffusion eines spezifischen Dotierstof
fes für ein gewisses Zeitintervall gefördert und anschlie
ßend für ein weiteres gewisses Zeitintervall unterdrückt,
und umgekehrt, um dadurch eine Diffusionsschicht mit einem
speziellen Dichteprofil zu erhalten.
Vorzugsweise enthält die Diffusionsatmosphäre 2-60% Was
serstoff zum Zwecke der Reduzierung von Störstoffen.
Durch Verwendung einer solchen Diffusionsatmosphäre werden
der Störstoff-Diffusionskoeffizient in einer Störstoffe
enthaltenden Schicht und ein Segregationskoeffizient an der
Grenzschicht der die Störstoffe enthaltenden Schicht und
der Halbleiterschicht erhöht, wodurch eine gute Steuerung
des Diffusionsprofils ermöglicht wird, was beispielsweise
eine Herabsetzung der Diffusionstiefe gestattet.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung an
hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1(a) bis 1(d) Schritte bei der Herstellung eines MOS
FET nach dem erfindungsgemäßen Verfahren;
Fig. 2(a) eine grafische Darstellung des Störstoffprofils
in einer Störstoff-Diffusionsschicht eines nach dem
Verfahren nach Fig. 1 hergestellten MOSFET;
Fig. 2(b) eine grafische Darstellung des Störstoffprofils
in der Störstoff-Diffusionsschicht eines nach einem
herkömmlichen Verfahren gebildeten MOSFETs;
Fig. 3 eine grafische Darstellung des Meßergebnisses der
chemischen Kombination von Arsen in dotiertem Glas,
ermittelt durch eine durch Röntgenstrahlen ange
regte Elektronen-Spektralanalyse;
Fig. 4(a) bis 4(d) Schritte bei der Herstellung eines MOS-
Kondensators nach dem erfindungsgemäßen Verfahren;
Fig. 5(a) eine grafische Darstellung des Störstoffprofils
in der durch die Schritte nach Fig. 4(b) gebildeten
Diffusionsschicht;
Fig. 5(b) eine grafische Darstellung des Störstoffprofils
in der durch die Schritte nach Fig. 4(c) gebildeten
Diffusionsschicht;
Fig. 6(a) bis 6(d) die Schritte der Herstellung eines soge
nannten Graben-MOS-Kondensators nach dem erfindungsgemäßen Verfahren;
Fig. 7(a) eine grafische Darstellung des Dichteprofils der
Diffusionsschicht des Graben-MOS-Kondensators gemäß
der Erfindung;
Fig. 7(b) und 7(c) grafische Darstellungen der entsprechen
den Dichteprofile der Diffusionsschichten zweier
verschiedener Kontrollbeispiele;
Fig. 8(a) bis 8(d) Schritte der Herstellung eines weiteren MOS-FET
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren; und
Fig. 9 eine grafische Darstellung der jeweiligen Dichte
profile der Diffusionsschichten des MOS-FET unter
verschiedenen Atmosphären.
Fig. 1(a) bis 1(d) sind dem Verfahrensfortschritt entspre
chende Querschnittansichten, welche die Bildung sehr dünner
n⁺- und n⁻-Diffusionsschichten, die als Source- bzw. Drain-
Zonen eines MOS-FET dienen, gemäß
dem erfindungsgemäßen Verfahren.
Wie in Fig. 1(a) zu sehen ist, wird in einem p-leitenden
(100)-Siliciumsubstrat, das einen spezifischen Widerstand von 10 Ω·cm
aufweist, mit Hilfe eines herkömmlichen LOCOS-Verfahrens (local oxidation of
silicon) eine Bauelement-Trennisolierschicht 2 gebildet.
Dann wird eine Siliciumoxidschicht mit einer Dicke von 10
nm sowie eine Poly-Siliciumschicht mit einer Dicke von 300
nm aufgebracht. Das sich dadurch ergebende halbfertige Pro
dukt wird mittels Fotolithografie und reaktivem Ionenätzen
mit einem Muster versehen, um eine Gateisolierschicht 3 und
eine Gateelektrode 4 zu erhalten.
Anschließend wird gemäß Fig. 1(b) auf der gesamten Oberflä
che des Substrats eine Siliciumnitridschicht gebildet, und
diese wird mit einem Resistmaterial-Film überzogen. An
schließend erfolgt ein an sich bekannter Musterbildungspro
zeß, bei dem der Resistfilm 6 als Ätzmaske in einer Bau
element-Trennzone stehenbleibt. Die Siliciumnitridschicht
wird mit der Ausnahme der von dem Resistfilm bedeckten Si
liciumnitridschicht 5a sowie mit Ausnahme der Siliciumni
tridschicht 5b an dem Seitenwandabschnitt der Gateelektrode
durch reaktives Ionenätzen fortgeätzt.
Dann wird der Resistfilm 6 fortgeätzt, und es wird dotier
tes Glas 8 mit einer Dicke von 100 nm, dem Arsen mit einer
Dichte von 6×10²⁰ cm-3 hinzugefügt ist, unter Verwendung
des LPCVD-Verfahrens (chemisches Niederdruck-Aufdampfen)
aufgebracht. Wie in Fig. 1(c) gezeigt ist, wird eine Heiz
vorrichtung mit einer Lampe dazu verwendet, das sich erge
bende Produkt 60 Minuten lang in einer Stickstoffatmosphä
re, die 10% Sauerstoff enthält und eine Temperatur von
1000°C hat, einer Wärmebehandlung zu unterwerfen. Es erfolgt
ein rasches thermisches Glühen (RTA = Rapid Thermal Annea
ling) bei 1200°C während 2 Minuten in einer 100%-Stick
stoffatmosphäre, um Arsen-Störstellen sehr flach aus dem
dotierten Glas 8 in das Siliciumsubstrat einzubringen und
die Source- und Drainzonen einer DDD-Struktur (doppelt dif
fundierten Drain-Struktur) zu bilden, welche eine n⁻-Diffu
sionsschicht 9 und eine n⁺-Diffusionsschicht 10 umfaßt. Es
erfolgt eine Wärmebehandlung in einer reduzierenden Atmo
sphäre bei sehr niedriger Temperatur während einer langen
Zeitspanne, um die Diffusion von Arsen aus dem dotierten
Glas 8 zu unterdrücken und dadurch eine n⁻-Diffusions
schicht 9 zu erhalten, in welcher Arsen-Störstellen mit ge
ringer Tiefe und niedriger Dichte diffundiert sind. An
schließend wird mit einer Hochtemperatur-Wärmebehandlung,
bei der die Fest-Lösungsdichte (Dichte der festen Lösung)
von Arsen in dem Siliciumsubstrat hoch ist, dazu verwendet,
eine Diffusionsschicht mit hoher Arsendichte auf der Ober
fläche der Siliciumschicht zu bilden, was zu einer tieferen
n⁻-Diffusionsschicht 9 relativ geringer Dichte mit einer
Arsendichte von 1×10¹⁸ cm-3 und einer Arsen-Diffusions
tiefe von 0,1 µm, sowie zu einer flachen n⁺-Diffusions
schicht 10 hoher Dichte mit einer Arsen-Diffusionstiefe von
0,07 µm und einer Arsendichte von 1×10²⁰ cm-3 führt, die
so laminiert sind, daß ein stufenähnliches Dichteprofil
vorhanden ist.
Anschließend wird dotiertes Glas mit dem hinzugegebenen Ar
sen unter Verwendung einer verdünnten Flußsäure fortgeätzt,
es wird eine isolierende Zwischenschicht 11 aufgebracht,
und es wird ein Kontaktloch für die Verdrahtung gebildet.
Anschließend werden gemäß Fig. 1(d) mit herkömmlichen Ver
fahren ein Barrierenmetall 12 und eine Leitung 13 gebildet,
um einen MOS-Transistor zu vervollständigen.
Fig. 2(a) zeigt das Dichteprofil des Arsens in den so ge
bildeten n⁻- und n⁺-Diffusionsschichten. Zu Vergleichszwecken
zeigt Fig. 2(b) die Dichteprofile von Phosphor und Ar
sen in einer n⁻-Diffusionsschicht (Phosphor) und einer n⁺-
Diffusionsschicht (Arsen), die man erhält, wenn man Phos
phor bzw. Arsen aus einer Siliciumoxidschicht, die Phosphor
und Arsen enthält, in das Siliciumsubstrat bei einer ra
schen hohen Erhitzung auf 1200°C während 2 Minuten nach
herkömmlichen Verfahren diffundiert.
Wie aus dem Vergleich ersichtlich ist, werden flachere n⁻-
und n⁺-Diffusionsschichten durch das erfindungsgemäße Ver
fahren erhalten.
Fig. 3 zeigt die Meßergebnisse der chemischen Zustände von
Arsenatomen in dem dotierten Glas mit Hilfe einer Röntgen
strahl-Fotoelektrodenspektrokopie (XPS). In Fig. 3 zeigt
die Abszisse die Bindungsenergie. Die Kurve a veranschau
licht die chemischen Zustände der Arsenatome, wenn in einer
Stickstoffatmosphäre bei 1000°C 4 Stunden lang eine Wärme
behandlung durchgeführt wird, während die Kurve b die chemi
schen Zustände der Arsenatome zeigt, wenn eine Wärmebehand
lung in einer 10% Wasserstoff enthaltenden Stickstoffatmos
phäre bei 1000°C 1 Stunde lang durchgeführt wird. Wie aus
Fig. 3 ersichtlich ist, bleibt das Arsen im Fall der Kurve
a oxidiert, während im Fall der Kurve b das Arsen reduziert
bleibt.
Während bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel das
Einbringen von Störstoffen in das Siliciumsubstrat beschrie
ben wurde, so kann es sich bei dem Gegenstand, in dem die
Störstellen einzudiffundieren sind, um irgendein anderes
Substrat als ein Siliciumsubstrat handeln, zum Beispiel um
eine Dünnschicht, ein einkristallines oder ein polykristal
lines Schichtsubstrat oder um eine amorphe Siliciumschicht
oder ein von Silicium verschiedenes Halbleitermaterial.
Während bei dem obigen Ausführungsbeispiel die Diffusion
für eine wasserstoffhaltige Atmosphäre beschrieben wurde,
so kann die Diffusion auch in einer anderen Atmosphäre als
einer wasserstoffhaltigen Atmosphäre durchgeführt werden,
solange diese Atmosphäre gewünschte Störstoffe zu reduzie
ren vermag.
Während bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel die
Bildung der Diffusionsschicht mit dem stufenähnlichen Dich
teprofil lediglich unter Verwendung von Arsen als Störstoff
erläutert wurde, können auch andere Stoffe als Arsen ver
wendet werden. Alternativ ist eine Kombination verschiede
ner Arten von Störstoffen möglich.
Die Bildung eines Graben-MOS-Kondensators mit einer HIC-
Struktur in einem Siliciumsubstrat soll im folgenden als
zweite Ausführungsform der Erfindung erläutert werden.
Fig. 4(a) bis 4(d) sind dem Fortschritt des Herstellungs
verfahrens entsprechende Querschnittansichten eines in der
Herstellung befindlichen Graben-MOS-Kondensators, der nach
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wird.
Nach Fig. 4(a) wird in einem p-leitenden (100)-Siliciumsub
strat 21, das einen spezifischen Widerstand von 10 Ω·cm
aufweist, unter Verwendung des herkömmlichen LOCOS-Verfah
rens eine Bauelement-Trennschicht 22 gebildet. Dann wird
als Maske bei der Bildung der Gräben oder Nuten eine Sili
ciumoxidschicht 23 aufgebracht. Das sich ergebende Produkt
wird dann unter Anwendung der Fotolithografie und des reak
tiven Ionenätzens mit einem Muster versehen, und anschlie
ßend werden mit der Siliciumoxidschicht als Maske Nuten 24
gebildet, wobei ein Ätzgas verwendet wird, welches als
Hauptkomponente Kohlenstofftetrachlorid (CCl₄) enthält.
Anschließend wird gemäß Fig. 4(b) die maskierende Silicium
oxidschicht 23 mit verdünnter Flußsäure fortgeätzt. An
schließend wird dotiertes Glas 25 mit einer Dicke von 100
nm aufgebracht, wobei dem Glas Bor und Arsen mit Dichten
von 2×10²⁰ cm-3 bzw. 6×10²⁰ cm-3 hinzugefügt sind. Dies
geschieht mit Hilfe des Niederdruck-CVD-Verfahrens. Es er
folgt eine 60 Minuten andauernde Wärmebehandlung bei 1000°C
in einer 10% Wasserstoff enthaltenden Stickstoffatmosphäre
innerhalb eines herkömmlichen Thermodiffusionsofens, um Ar
sen in dem dotierten Glas 25 zu reduzieren und dadurch die
Diffusion des Arsens in dem dotierten Glas zu unterdrücken,
und um lediglich unreduziertes Bor selektiv aus dem dotier
ten Glas heraus in das Siliciumsubstrat zu diffundieren und
so eine p⁻-Zone 26 in der Oberfläche des Substrats zu bil
den.
Weiterhin wird gemäß Fig. 4(c) die Temperatur auf 900°C ge
ändert, es wird eine Stickstoffatmosphäre, die 10% Sauer
stoff enthält, ausgewählt, um so das Arsen in dem dotierten
Glas 25 zu oxidieren und in einen einfach zu diffundierenden Zustand
zu bringen. Anschließend wird die Temperatur auf 1000°C an
gehoben, es wird eine andere Stickstoffatmosphäre ausge
wählt, und es erfolgt eine Wärmehandlung während 30 Minu
ten, um dadurch Arsen und Bor gleichzeitig aus dem dotier
ten Glas in das Siliciumsubstrat zu diffundieren und so
eine doppelt diffundierte Schicht zu bilden, die eine n⁺-
Zone 27 und eine p⁻-Zone 26 umfaßt.
Weiterhin wird gemäß Fig. 4(d) dotiertes Glas 25, dem Arsen
und Bor hinzugefügt sind, mit verdünnter Flußsäure fortge
ätzt, und dann wird das sich ergebende Produkt in einer
50%-Trockenatmosphäre, in der Argongas verdünnt vorliegt,
auf 900°C erwärmt, um eine Siliciumoxidschicht 28 mit einer
Dicke von 10 nm als Kondensator-Isolierschicht zu bilden.
Zur Vervollständigung des Graben-MOS-Kondensators wird eine
Plattenelektrode 29 aus einer polykristallinen Silicium
schicht, der Phosphor hinzugefügt ist, gebildet.
Das sich ergebende Produkt wird dann 60 Minuten lang in ei
ner 10% Wasserstoff enthaltenden Stickstoffatmosphäre ei
ner Wärmebehandlung bei 1000°C unterzogen, um in dem dotier
ten Glas 25 Arsen zu reduzieren und dessen Diffusion in das
dotierte Glas zu unterdrücken, und um selektiv lediglich
Bor aus dem dotierten Glas in das Siliciumsubstrat zu dif
fundieren (Fig. 4(b)). Fig. 5(a) zeigt die Dichteprofile
des Arsens und des Bors in dem so erhaltenen Siliciumsub
strat. Fig. 5(b) zeigt die Profile der Dotierstoff-Stör
stellen, die 30 Minuten lang in einer ausgewählten Stick
stoffatmosphäre einer Wärmebehandlung unterzogen wurden
(Fig. 4(c)). Aus den Profilen der Störstoffe in Fig. 5(a)
ist ersichtlich, daß das Arsen in dem dotierten Glas 25 in
der 10% Wasserstoff enthaltenden Stickstoffatmosphäre re
duziert wird, und daß die Diffusion von Arsen derart unter
drückt wird, daß das Arsen lediglich in dem dotierten Glas
verbleibt und nur Bor selektiv aus dem dotierten Glas in
das Siliciumsubstrat diffundiert. Man ersieht außerdem aus
dem Dotierstoffprofil in Fig. 5(b), daß Arsen durch die
Wärmebehandlung in der sauerstoffhaltigen Atmosphäre erneut
oxidiert wird, und daß anschließend Arsen und Bor gemeinsam
durch die Wärmebehandlung in der Stickstoffatmosphäre in das
Siliciumsubstrat 21 diffundiert werden, um eine hervorra
gende Doppel-Diffusionsschicht zu bilden, die die n⁺-Zone
27 und die p⁻-Zone 26 enthält.
Es ist verständlich, daß durch das erfindungsgemäße Verfah
ren eine Vielzahl von Arten von Dotierstoffen in einer kom
plizierten Konfiguration bei guter Steuerung mit einem ein
fachen Prozeß diffundiert werden.
Bei der obigen Beschreibung des Ausführungsbeispiels sind
die Atmosphäre zum Reduzieren der Störstoffe, die Atmo
sphäre zum Oxidieren der Störstoffe und die Atmosphäre zum
Reduzieren von keinerlei Störstoffen als nacheinander aus
gewählt dargestellt. Allerdings läßt sich die Ablauffolge
dieser Prozesse nach Bedarf ändern.
Weiterhin wurde die Wärmebehandlung in den einzelnen Atmo
sphären als lediglich einmal durchgeführt beschrieben. Die
Wärmebehandlung kann jedoch mit einer gewünschten Häufigkeit
wiederholt werden. Außerdem bezog sich die Beschreibung auf
das Ändern einer Atmosphäre in ein und demselben Gerät. Man
kann jedoch verschiedene Geräte für verschiedene Atmosphä
ren einsetzen, wenn jeweils eine andere Atmosphäre ausge
wählt wird.
Im folgenden wird die Herstellung eines Graben-MOS-Kondensators
beschrieben, bei dem wie bei dem Verfahren zur Bildung ei
nes Graben-Kondensators nach dem zweiten Ausführungsbei
spiel eine Diffusionsquellen-Schicht ein Doppelschicht-Si
liciumglas 35a, welches Bor enthält (PSG-Schicht: B-Dichte
= 6×10¹⁹ Atome/cm³) und eine Siliciumglasschicht 35b
(BAsSG-Schicht: B-Dichte = 6×10¹⁹ Atome/cm³, As-Dichte =
5×10²⁰ Atome/cm³) aufweist, wenn eine Diffusionsschicht
36 an der inneren Graben- oder Nutenwand gebildet wird.
Fig. 6(a) bis 6(d) sind Schnittansichten, die die Herstel
lungsschritte bei der Herstellung eines Graben-MOS-Konden
sators nach dem erfindungsgemäßen Verfahren darstellen.
Nach Fig. 6(a) wird mit herkömmlichen Verfahren in einem p-
leitenden (100)-Siliciumsubstrat 31, das einen spezifischen
Widerstand von 10 Ω·cm aufweist, eine Nut 34 gebildet.
Anschließend wird gemäß Fig. 6(b) ein Quellengas, welches
TEOS (Tetraethoxy-Silan) und TEB (Triethylborat) enthält,
zur Bildung einer BSG-Schicht 35a mit einer Dicke von 3 nm
verwendet. Anschließend wird TEOA (Tetraethoxy-Arsin) dem
Quellengas hinzugefügt, um einen BAsSG-Film 35b aufzubrin
gen und dadurch dotiertes Glas (eine Störstoffe enthaltende
Schicht) 35 als Diffusionsquelle zu bilden. Die gesamte
Schichtdicke wird auf 100 nm eingestellt.
Mit einem herkömmlichen thermischen Diffusionsofen werden
Störstoffe aus dem dotierten Glas 35 in das Siliciumsub
strat 31 diffundiert. Um die Diffusion von Arsen aus der
Störstoffe enthaltenden Schicht 35 zu unterdrücken, während
B diffundiert wird, erfolgt eine 60 Minuten dauernde Wärme
behandlung in einem 10% Wasserstoff enthaltenden inerten
Gas bei einer Temperatur von 900°C, um Arsen in dem dotier
ten Glas 35 zu reduzieren. Dann erfolgt 4 Stunden lang eine
Wärmebehandlung bei 1000°C, um nicht reduziertes Bor zu ver
anlassen, selektiv aus dem dotierten Glas in das Silicium
substrat zu diffundieren und eine p⁻-Zone 26 zu bilden.
Wie in Fig. 6(c) gezeigt ist, wird die Temperatur auf 900°C
geändert, und es wird eine 10% Sauerstoff enthaltende
Stickstoffatmosphäre ausgewählt, so daß das Arsen in dem
dotierten Glas 35 in einen oxidierten und leicht diffun
dierenden Zustand gebracht wird. Anschließend wird die Tempe
ratur auf 1000°C angehoben, es wird eine Stickstoffatmo
sphäre ausgewählt, und es erfolgt eine 20 Minuten dauernde
Wärmebehandlung, um dadurch zu veranlassen, daß Arsen und
Bor gleichzeitig aus dem dotierten Glas in das Siliciumsub
strat diffundieren, so daß eine doppelte Diffusionsschicht
mit einer n⁺-Zone 37 und einer p⁻-Zone 36 gebildet wird.
Anschließend wird das dotierte Glas 35 mit verdünnter Fluß
säure fortgeätzt.
Gemäß Fig. 6(d) wird das so erhaltene Produkt in einer mit
50% Argongas verdünnten Atmosphäre bei 900°C erwärmt, um
eine 10 nm dicke Siliciumoxidschicht 38 als Kondensator-
Isolierschicht zu bilden. Auf der Siliciumschicht 38 wird
eine Plattenelektrode 39 in Form einer polykristallinen Si
liciumschicht mit hinzugefügtem Phosphor aufgebracht, um
einen Graben-MOS-Kondensator zu erhalten.
Fig. 7(a) zeigt das Dichteprofil der Diffusionsschicht des
MOS-Kondensators, wobei aus der Zeichnung offensichtlich
ein Idealprofil hervorgeht, bei dem B bis zu einer Tiefe
von 500 nm eindiffundiert ist, während As lediglich zu ei
ner geringen Tiefe von 80 nm eindiffundiert ist.
Zum Vergleich zeigt Fig. 7(b) das Dichteprofil einer Diffu
sionsschicht eines Vergleichsbeispiels, bei dem die Schicht
als Diffusionsquelle durch eine einzelne BAsSG-Schicht 35b
gebildet ist, wobei die restliche Struktur exakt die glei
che ist wie bei dem entsprechenden MOS-Kondensator und ex
akt die gleiche Diffusion durchgeführt wird. Wie aus Fig.
7(b) ersichtlich ist, läßt sich eine ausreichende Diffu
sionstiefe für das B durch die einzelne BAsSG-Schicht 35b
nicht erhalten. Wenn die Diffusionszeit gesteigert wird, um
die Diffusionstiefe von B zu erhöhen, würde das As tiefer
als 100 nm von der Oberfläche her eindiffundiert werden, so
daß die Differenz in der Diffusionstiefe zwischen B und As
sich verringerte und eine ideale Diffusion nicht erzielbar
wäre.
Bei der dritten Ausführungsform wurde das in dem dotierten
Glas 35 enthaltene Arsen reduziert, und es wurde 4 Stunden
lang eine Wärmebehandlung bei 1000°C durchgeführt. Fig. 7(c)
zeigt in einer ausgezogenen Linie die Dichteprofile der
Diffusionsschicht eines Vergleichsbeispiels mit praktisch
demselben Aufbau wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel,
wobei das Vergleichsbeispiel durch exakt die gleiche Vorge
hensweise erhalten wurde wie beim dritten Ausführungsbei
spiel, mit der Ausnahme der verkürzten Wärmebehandlung wäh
rend 2,5 Stunden. Aus Fig. 7(c) ist ersichtlich, daß ledig
lich die Diffusionstiefe des B verringert werden kann.
Fig. 7(c) zeigt auch anhand der gestrichelten Linie das
Dichteprofil einer Diffusionsschicht eines Vergleichsbei
spiels mit demselben Aufbau wie das Vergleichsbeispiel nach
Fig. 7(b). Es wurde durch die gleiche Vorgehensweise erhal
ten wie das Vergleichsbeispiel nach Fig. 7(b) mit der Aus
nahme, daß die Tiefe der BSG-Schicht 2 nm beträgt (die Tie
fe der BSG-Schicht nach Fig. 7(b) beträgt 3 nm). Gemäß Fig.
7(c) läßt sich lediglich die Diffusionstiefe des As in der
Tiefe steuern, da die Zeit, die erforderlich ist, damit das
As an dem Siliciumsubstrat ankommt, vermutlich verringert
ist.
Aus der obigen Betrachtung ist verständlich, daß die jewei
ligen Diffusionstiefen von B- und As-Störstoffen unabhängig
voneinander dadurch gesteuert werden können, daß man die
Zeit, die zur Wärmebehandlung in der reduzierenden Atmosphä
re erforderlich ist, und die Dicke der BSG-Schicht ändert.
Während bei der dritten Ausführungsform das dotierte Glas
eine Doppelschicht aus BAsSG- und BSG-Schichten umfaßt,
kann es auch eine Doppelschicht aus AsSG und BSG-Schichten
enthalten. Die Diffusionstiefe der Störstoffe läßt sich un
abhängig steuern, indem das dotierte Glas derart gebildet
wird, daß die Dichte mindestens eine Art von Störstoffen in
dem dotierten Glas als Diffusionsquelle abhängig von der
Dicke des dotierten Glases variiert, und indem man die Zeit
für die Wärmebehandlung einstellt.
Während die dritte Ausführungsform für den Fall von B und
As beschrieben wurde, ist die Erfindung auch anwendbar bei
Kombinationen von anderen Störstoffen, zum Beispiel P und
Sb, oder auch bei Kombinationen aus drei oder mehr Arten
von Störstoffen. Das dotierte Glas als Diffusionsquelle
braucht nicht nur eine Doppelschicht zu sein, sondern es
kann auch eine Mehrfachschicht mit drei und mehr Lagen
sein.
Es versteht sich, daß das erfindungsgemäße Verfahren eine
Diffusionsschicht aus mehreren dotierenden Störstoffen mit
kompliziertem Aufbau bei guter Steuerung und einfach durch
zuführendem Herstellungsvorgang bildet.
Im folgenden wird als vierte Ausführungsform der Erfindung
ein Verfahren zum Herstellen eines MOSFET erläutert.
Gemäß Fig. 8(a) wird in einem n-leitenden Siliciumsubstrat
41, das einen spezifischen Widerstand von 10 Ω·cm aufweist,
mit Hilfe des herkömmlichen LOCOS-Verfahrens eine Bauele
ment-Trennschicht 42 gebildet. Durch thermische Oxidation
werden eine Siliciumoxidschicht mit einer Dicke von 10 nm
und eine polykristalline Siliciumschicht mit der Dicke von
300 nm gebildet. Das sich ergebende Produkt wird dann unter
Anwendung von Fotolithografie und reaktivem Ionenätzen mit
einem Muster versehen, um eine Gateisolierschicht 43 und
eine Gateelektrode 44 zu bilden. Anschließend wird mittels
CVD eine Siliciumoxidschicht 45 aufgebracht. Dann wird die
Siliciumoxidschicht 45 mit einem Muster versehen, wobei von
der Methode des Stehenlassens der Seitenwände Gebrauch ge
macht wird, wozu anisotrop geätzt wird, damit die Silicium
oxidschicht 45 lediglich an der Seitenwand der Gateelektro
de 44 stehenbleibt.
Anschließend wird gemäß Fig. 8(b) dotiertes Glas (eine BSG-
Schicht) 46 mit einer Dicke von 100 nm mittels CVD aufge
bracht, wobei dem Glas B mit einer Dichte von 5×10²¹ cm-3
zugegeben ist.
Gemäß Fig. 8(c) erfolgt eine 30 Minuten dauernde Wärmebe
handlung in einer 10% Wasserstoff enthaltenden Stickstoff
atmosphäre bei 900°C. Auf diese Weise wird das Bor in dem
BSG-Film 46 thermisch in das Siliciumsubstrat 41 diffun
diert, um eine p-leitende Störstellen-Diffusionsschicht 47
zu erhalten, die eine Source-Drain-Zone mit einer sehr fla
chen Sperrschichttiefe in der Größenordnung von 0,15 µm und
mit einer Störstellendichte in der Größenordnung von 10²¹
cm-3 in dem Siliciumsubstrat 41 auf jeder Seite der Gate
elektrode wird. Gleichzeitig wird Bor aus dem BSG-Film 46
in die Gateelektrode 44 diffundiert, um dadurch letztere zu
einer p-leitenden Siliciumschicht mit geringem Widerstand
zu machen. Wenn die Temperatur bei der Wärmebehandlung be
sonders niedrig ist, ist die Diffusion unzureichend, um
eine ausreichende Störstellendichte zu erreichen, während
bei übermäßig hoher Temperatur die Diffusion nicht gut ge
steuert werden kann. Aus diesem Grund empfiehlt sich für
die Praxis ein Temperaturbereich von vorzugsweise 700 bis
1100°C.
Anschließend wird eine isolierende Zwischenschicht 48 auf
gebracht, es werden Verdrahtungskontaktlöcher gebildet, es
werden Elektrodenleitungen 49 aus Metall, z. B. Aluminium
oder Molybdän, gebildet, um einen P-Kanal-MOS-Transistor zu
vervollständigen.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform wird aus der
BSG-Schicht 46 heraus diffundiert, und die BSG-Schicht 46
bleibt, man kann jedoch die BSG-Schicht 46 mit Flußsäure
ätzen und dann die isolierende Zwischenschicht 48 ausbil
den.
Fig. 9 zeigt als gestrichelte Linie das Profil der Stör
stellendichte der so gebildeten Diffusionsschicht. Zum Ver
gleich zeigt Fig. 9 außerdem als durchgehende Linie das
Profil der Störstellendichte einer Diffusionsschicht eines
Vergleichsbeispiels, welches durch Diffusion in einer kei
nen Wasserstoff enthaltenden Stickstoffatmosphäre gebildet
wurde. Aus dem Vergleich ist ersichtlich, daß das erfin
dungsgemäße Verfahren in der Lage ist, eine hochkonzen
trierte Diffusionsschicht bei guter Steuerung zu bilden.
Während bei den obigen Ausführungsbeispielen die Wasser
stoff enthaltende Diffusionsatmosphäre aus Stickstoff be
schrieben wurde, kann man auch ein inertes Gas verwenden,
zum Beispiel Argon oder Helium, das Wasserstoff enthält.
Die Dichte des Wasserstoffanteils beträgt vorzugsweise 2-
60%, besonders bevorzugt 5-40%, speziell bevorzugt 5-
20%. Bei einer Dichte von 5-20% erhöht sich der Segre
gationskoeffizient besonders. Wenn die Dichte weniger als 2%
beträgt, so wird viel Zeit benötigt, um eine gewünschte
Sperrschicht zu erhalten, was in der Praxis unerwünscht
ist. Ist die Dichte größer als 60%, so kommt es mit eini
ger Wahrscheinlichkeit zu einer Explosion der Atmosphäre
aufgrund der bei der Diffusion entstehenden Hitze, was ge
fährlich ist.
Claims (15)
1. Verfahren zum Einbringen von Störstoffen in eine
Halbleitermaterial-Schicht beim Herstellen eines Halblei
terbauelements, umfassend folgende Schritte:
Bilden einer Störstoffquelle, indem eine mindestens eine Art von Störstoffen enthaltende Silici umoxidschicht auf einer Oberfläche der Halbleiterschicht gebildet wird,
Diffundieren der Störstoffe aus der Siliciumoxid schicht in die Oberfläche der Halbleiterschicht in einer Diffusionsatmosphäre,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dif fusionsschritt enthält:
einen Oxidationsschritt zum Oxidieren der Störstoffe in der Siliciumoxidschicht und/oder einen Reduktionsschritt zum Reduzieren der Störstoffe in der Siliciumoxidschicht durch Steuern der Diffusionsatmosphäre.
Bilden einer Störstoffquelle, indem eine mindestens eine Art von Störstoffen enthaltende Silici umoxidschicht auf einer Oberfläche der Halbleiterschicht gebildet wird,
Diffundieren der Störstoffe aus der Siliciumoxid schicht in die Oberfläche der Halbleiterschicht in einer Diffusionsatmosphäre,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dif fusionsschritt enthält:
einen Oxidationsschritt zum Oxidieren der Störstoffe in der Siliciumoxidschicht und/oder einen Reduktionsschritt zum Reduzieren der Störstoffe in der Siliciumoxidschicht durch Steuern der Diffusionsatmosphäre.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Reduktionsschritt die Durchfüh
rung einer Wärmebehandlung in einer Wasserstoff enthaltenden
Gasatmosphäre beinhaltet.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Reduktionsschritt die Durchfüh
rung einer Wärmebehandlung in einer Gasatmosphäre, die 2-
60% Wasserstoff enthält, beinhaltet.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Reduktionsschritt die Durchfüh
rung einer Wärmebehandlung in einer Gasatmosphäre, die 5-
20% Wasserstoff enthält, beinhaltet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß der Diffusions
schritt umfaßt:
einen Reduktionsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht einer Reduktionsatmosphäre zur Reduktion eines Teils der Störstoffe ausgesetzt wird, um diesen Teil der Stör stoffe in einen schwierig zu diffundierenden Zustand zu bringen,
einen ersten Diffusionsschritt, bei dem die Störstof fe in die Halbleiterschicht diffundiert werden,
einen Oxidationsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht einer Oxidationsatmosphäre zum Oxidieren des genannten Teils der Störstoffe ausgesetzt wird, damit dieser Teil der Stör stoffe in einen leicht zu diffundierenden Zustand zurückge bracht wird, und
einen zweiten Diffusionsschritt zum Diffundieren der Störstoffe in die Halbleiterschicht.
einen Reduktionsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht einer Reduktionsatmosphäre zur Reduktion eines Teils der Störstoffe ausgesetzt wird, um diesen Teil der Stör stoffe in einen schwierig zu diffundierenden Zustand zu bringen,
einen ersten Diffusionsschritt, bei dem die Störstof fe in die Halbleiterschicht diffundiert werden,
einen Oxidationsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht einer Oxidationsatmosphäre zum Oxidieren des genannten Teils der Störstoffe ausgesetzt wird, damit dieser Teil der Stör stoffe in einen leicht zu diffundierenden Zustand zurückge bracht wird, und
einen zweiten Diffusionsschritt zum Diffundieren der Störstoffe in die Halbleiterschicht.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei
dem eine mehrere Arten von Störstoffen enthaltende Silici
umoxidschicht gebildet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Oxi
dationsschritt zum Oxidieren einer speziellen Art der Stör
stoffe in der Siliciumoxidschicht und/oder der Reduktions
schritt zum Reduzieren der speziellen Art der Störstoffe in
der Siliciumoxidschicht durch Steuern der Diffusionsatmo
sphäre dient.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem das Bilden der
Störstoffquelle umfaßt: Ausbilden einer Siliciumoxid
schicht, die eine erste und eine zweite Art von Störstoffen
enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der
Diffusionsschritt umfaßt:
einen Reduktionsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht einer reduzierenden Atmosphäre ausgesetzt wird und die erste Art der Störstoffe reduziert wird, um die erste Art von Störstoffen in einen schwierig zu diffundierenden Zustand zu bringen,
einen ersten Diffusionsschritt zum Diffundieren von sich von der ersten Art der Störstoffe unterscheidenden Störstoffen in die Halbleiterschicht,
einen Oxidationsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht einer oxidierenden Atmosphäre ausgesetzt wird, um die erste Art von Störstoffen in der Siliciumoxidschicht zu oxidieren und die erste Art von Störstoffen in einen für die Diffusion einfachen Zustand zurückzubringen, und
einen zweiten Diffusionsschritt zum Diffundieren der ersten und der zweiten Art von Störstoffen in die Halblei terschicht hinein.
einen Reduktionsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht einer reduzierenden Atmosphäre ausgesetzt wird und die erste Art der Störstoffe reduziert wird, um die erste Art von Störstoffen in einen schwierig zu diffundierenden Zustand zu bringen,
einen ersten Diffusionsschritt zum Diffundieren von sich von der ersten Art der Störstoffe unterscheidenden Störstoffen in die Halbleiterschicht,
einen Oxidationsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht einer oxidierenden Atmosphäre ausgesetzt wird, um die erste Art von Störstoffen in der Siliciumoxidschicht zu oxidieren und die erste Art von Störstoffen in einen für die Diffusion einfachen Zustand zurückzubringen, und
einen zweiten Diffusionsschritt zum Diffundieren der ersten und der zweiten Art von Störstoffen in die Halblei terschicht hinein.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Reduktionsschritt und der erste
Diffusionsschritt gleichzeitig durchgeführte Schritte sind,
bei denen das Erwärmen der Siliciumoxidschicht in einer re
duzierenden Atmosphäre auf eine vorbestimmte Temperatur zum
Reduzieren der ersten Art von Störstoffen und das Diffun
dieren von Störstoffen, die sich von der ersten Art von
Störstoffen unterscheiden, gleichzeitig durchgeführt wer
den.
9. Verfahren nach Anspruch 7 und 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die erste Art von Störstof
fen Arsen As und die zweite Art von Störstoffen Bor B
ist.
10. Verfahren nach Anspruch 7 und 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die erste Art von Störstof
fen Antimon Sb und die zweite Art von Störstoffen Phos
phor P ist.
11. Verfahren nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch folgende Schritte:
in einem ersten Schritt wird eine mindestens eine er ste Art von Störstoffen enthaltende Siliciumoxidschicht auf der Oberfläche der Halbleiterschicht gebildet,
in einem zweiten Schritt wird eine mindestens eine zweite Art von Störstoffen enthaltende zweite Siliciumoxid schicht auf der ersten Siliciumoxidschicht gebildet,
die Störstoffe aus der ersten und der zweiten Silici umoxidschicht werden in der Diffusionsatmosphäre in die Halbleiterschicht hinein diffundiert,
wobei der Diffusionsschritt umfaßt:
den Reduktionsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht einer reduzierenden Atmosphäre ausgesetzt wird und die erste Art von Störstoffen reduziert wird, um die ersten Störstoffe in einen schwierig zu diffundierenden Zustand zu bringen,
einen ersten Diffusionsschritt, bei dem sich von der ersten Art unterscheidende Störstoffe in die Halbleiter schicht eindiffundiert werden,
den Oxidationsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht zum Oxidieren der ersten Art von Störstoffen in der Siliciumoxidschicht einer oxidierenden Atmosphäre ausge setzt wird, um die erste Art von Störstoffen in einen leicht zu diffundierenden Zustand zurückzubringen, und
einen zweiten Diffusionsschritt, bei dem die erste und die zweite Art von Störstoffen in die Halbleiterschicht diffundiert werden.
in einem ersten Schritt wird eine mindestens eine er ste Art von Störstoffen enthaltende Siliciumoxidschicht auf der Oberfläche der Halbleiterschicht gebildet,
in einem zweiten Schritt wird eine mindestens eine zweite Art von Störstoffen enthaltende zweite Siliciumoxid schicht auf der ersten Siliciumoxidschicht gebildet,
die Störstoffe aus der ersten und der zweiten Silici umoxidschicht werden in der Diffusionsatmosphäre in die Halbleiterschicht hinein diffundiert,
wobei der Diffusionsschritt umfaßt:
den Reduktionsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht einer reduzierenden Atmosphäre ausgesetzt wird und die erste Art von Störstoffen reduziert wird, um die ersten Störstoffe in einen schwierig zu diffundierenden Zustand zu bringen,
einen ersten Diffusionsschritt, bei dem sich von der ersten Art unterscheidende Störstoffe in die Halbleiter schicht eindiffundiert werden,
den Oxidationsschritt, bei dem die Siliciumoxid schicht zum Oxidieren der ersten Art von Störstoffen in der Siliciumoxidschicht einer oxidierenden Atmosphäre ausge setzt wird, um die erste Art von Störstoffen in einen leicht zu diffundierenden Zustand zurückzubringen, und
einen zweiten Diffusionsschritt, bei dem die erste und die zweite Art von Störstoffen in die Halbleiterschicht diffundiert werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die erste Art von Störstoffen Arsen
As und die zweite Art von Störstoffen Bor B ist.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die erste Art von Störstof
fen Antimon Sb und die zweite Art von Störstoffen Phos
phor P ist.
14. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 7 auf die
Herstellung eines MOS-Transistors, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Gateelektrode auf der Oberflä
che des Halbleiters gebildet wird, bevor die Störstoffquel
le gebildet wird, und daß das Bilden der Störstoffquelle
die Bildung einer Siliciumoxidschicht umfaßt, welche eine
erste und eine zweite Art von Störstoffen desselben Lei
tungstyps enthält, so daß die Siliciumoxidschicht in Berüh
rung steht mit einer Zone, innerhalb der eine Source-Drain-
Zone auszubilden ist, und daß der Diffusionsschritt umfaßt:
Ausbilden einer Störstoffdiffusionsschicht, die eine erste Diffusionsschicht mit einer ersten und einer zweiten Art von Störstoffen in hoher Dichte, und eine zweite Dif fusionsschicht desselben Leitungstyps um die erste Dif fusionsschicht herum mit dem ersten Typ von Störstoffen in geringer Dichte enthält, wobei die Störstoffdiffusions schicht als Source-Drain-Zone dient.
Ausbilden einer Störstoffdiffusionsschicht, die eine erste Diffusionsschicht mit einer ersten und einer zweiten Art von Störstoffen in hoher Dichte, und eine zweite Dif fusionsschicht desselben Leitungstyps um die erste Dif fusionsschicht herum mit dem ersten Typ von Störstoffen in geringer Dichte enthält, wobei die Störstoffdiffusions schicht als Source-Drain-Zone dient.
15. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 11 bei der
Ausbildung einer Grabenkondensatorstruktur, gekenn
zeichnet durch folgende Schritte:
Bilden eines Grabens oder einer Nut in der Oberfläche des Halbleitersubstrats,
Ausbilden eines Speicherknotens durch den ersten und den zweiten Schritt der Störstoffquellen-Bildung und durch den Diffusionsschritt,
Bilden einer Kondensator-Isolierschicht auf dem Spei cherknoten,
Bilden einer Plattenelektrode auf der Kondensator- Isolierschicht,
wobei das erste Bilden einer Störstoffquelle umfaßt:
Bilden einer ersten Siliciumoxidschicht an der Innenwand der Nut, wobei die erste Siliciumoxidschicht mindestens ei ne erste Art von Störstoffen enthält, und wobei das zweite Bilden einer zweiten Störstoffquelle umfaßt: Ausbilden ei ner zweiten Siliciumoxidschicht, die mindestens eine zweite Art von Störstoffen enthält, auf der ersten Siliciumoxid schicht, und
wobei der Diffusionsschritt umfaßt:
einen Reduktionsschritt, bei dem die erste Silicium oxidschicht einer reduzierenden Atmosphäre ausgesetzt wird, um die erste Art von Störstoffen in der ersten Silicium oxidschicht zu reduzieren und die erste Art von Störstoffen in einen schwierig zu diffundierenden Zustand zu bringen,
einen ersten Diffusionsschritt, bei dem sich von der ersten Art von Störstoffen unterscheidende Störstoffe in die Halbleiterschicht eindiffundiert werden,
einen Oxidationsschritt, bei dem die erste Silicium oxidschicht einer oxidierenden Atmosphäre ausgesetzt wird, um den ersten Störstoff in der ersten Siliciumoxidschicht zu oxidieren und die erste Art von Störstoffen in einen leicht zu diffundierenden Zustand zurückzubringen, und
einen zweiten Diffusionsschritt zum Diffundieren des ersten und des zweiten Störstoffs in die Halbleiterschicht hinein,
so daß ein Graben-Kondensator-Speicherknoten gebildet wird, der eine erste Diffusionsschicht des einen Leitungs typs an der Innenwand der Nut aufweist, welche die erste Art von Störstoffen in einer hohen Dichte enthält, und der eine zweite Diffusionsschicht um die erste Diffusions schicht herum aufweist, wobei die zweite Diffusionsschicht den zu der ersten Diffusionsschicht entgegengesetzten Lei tungstyp aufweist und die zweite Art von Störstoffen ent hält.
Bilden eines Grabens oder einer Nut in der Oberfläche des Halbleitersubstrats,
Ausbilden eines Speicherknotens durch den ersten und den zweiten Schritt der Störstoffquellen-Bildung und durch den Diffusionsschritt,
Bilden einer Kondensator-Isolierschicht auf dem Spei cherknoten,
Bilden einer Plattenelektrode auf der Kondensator- Isolierschicht,
wobei das erste Bilden einer Störstoffquelle umfaßt:
Bilden einer ersten Siliciumoxidschicht an der Innenwand der Nut, wobei die erste Siliciumoxidschicht mindestens ei ne erste Art von Störstoffen enthält, und wobei das zweite Bilden einer zweiten Störstoffquelle umfaßt: Ausbilden ei ner zweiten Siliciumoxidschicht, die mindestens eine zweite Art von Störstoffen enthält, auf der ersten Siliciumoxid schicht, und
wobei der Diffusionsschritt umfaßt:
einen Reduktionsschritt, bei dem die erste Silicium oxidschicht einer reduzierenden Atmosphäre ausgesetzt wird, um die erste Art von Störstoffen in der ersten Silicium oxidschicht zu reduzieren und die erste Art von Störstoffen in einen schwierig zu diffundierenden Zustand zu bringen,
einen ersten Diffusionsschritt, bei dem sich von der ersten Art von Störstoffen unterscheidende Störstoffe in die Halbleiterschicht eindiffundiert werden,
einen Oxidationsschritt, bei dem die erste Silicium oxidschicht einer oxidierenden Atmosphäre ausgesetzt wird, um den ersten Störstoff in der ersten Siliciumoxidschicht zu oxidieren und die erste Art von Störstoffen in einen leicht zu diffundierenden Zustand zurückzubringen, und
einen zweiten Diffusionsschritt zum Diffundieren des ersten und des zweiten Störstoffs in die Halbleiterschicht hinein,
so daß ein Graben-Kondensator-Speicherknoten gebildet wird, der eine erste Diffusionsschicht des einen Leitungs typs an der Innenwand der Nut aufweist, welche die erste Art von Störstoffen in einer hohen Dichte enthält, und der eine zweite Diffusionsschicht um die erste Diffusions schicht herum aufweist, wobei die zweite Diffusionsschicht den zu der ersten Diffusionsschicht entgegengesetzten Lei tungstyp aufweist und die zweite Art von Störstoffen ent hält.
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