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DE4013411A1 - Verfahren zur digitalisierten rasterung einer halbton-bildvorlage - Google Patents

Verfahren zur digitalisierten rasterung einer halbton-bildvorlage

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Publication number
DE4013411A1
DE4013411A1 DE19904013411 DE4013411A DE4013411A1 DE 4013411 A1 DE4013411 A1 DE 4013411A1 DE 19904013411 DE19904013411 DE 19904013411 DE 4013411 A DE4013411 A DE 4013411A DE 4013411 A1 DE4013411 A1 DE 4013411A1
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DE
Germany
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density threshold
reference cell
signals
multiple reference
screen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19904013411
Other languages
English (en)
Inventor
Ludo Kerz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Linotype AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linotype AG filed Critical Linotype AG
Priority to DE19904013411 priority Critical patent/DE4013411A1/de
Priority to PCT/DE1991/000329 priority patent/WO1991016783A1/de
Publication of DE4013411A1 publication Critical patent/DE4013411A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/40Picture signal circuits
    • H04N1/405Halftoning, i.e. converting the picture signal of a continuous-tone original into a corresponding signal showing only two levels
    • H04N1/4055Halftoning, i.e. converting the picture signal of a continuous-tone original into a corresponding signal showing only two levels producing a clustered dots or a size modulated halftone pattern
    • H04N1/4058Halftoning, i.e. converting the picture signal of a continuous-tone original into a corresponding signal showing only two levels producing a clustered dots or a size modulated halftone pattern with details for producing a halftone screen at an oblique angle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimile Image Signal Circuits (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur digitalisierten Rasterung einer Halbton-Bildvorlage nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einem derartigen bekannten Verfahren werden durch Abtas­ tung der Halbton-Bildvorlagen gewonnene Tonwertsignale (Bildsignale) mit Dichte-Schwellwertsignalen (Rastersignalen) eines gegenüber einer Aufzeichnungsrichtung gedrehten Rasters überlagert (DE-PS 19 01 101). Die dazu erzeugten Dichte- Schwellwertsignale bzw. Rastersignale entsprechen einem Dichte-Strukturinhalt eines dem gewählten gedrehten Raster entnommenen Ausschnittes, dessen Begrenzungslinien in der Aufzeichnungsrichtung und in einer dazu orthogonalen Vorschub­ richtung liegen. In dem Ausschnitt ist die Grundperiode der Struktur des gedrehten Rasters bezüglich jeder der beiden orthogonalen Richtungen einmal enthalten. Dabei umfaßt der Ausschnitt in Abtastrichtung sowie rechtwinklig dazu mehrere Rasterpunkte (Spots), die neben- und übereinander periodisch angeordnet sind. Dieser Ausschnitt kann auch als Mehrfach- Referenzzelle oder Superzelle bezeichnet werden. Infolge der Periodizität des Ausschnitts des gedrehten Rasters können die Dichte-Schwellwertsignale (Rastersignale) ohne weiteres periodisch wiederholt werden, um mit den Tonwertsignalen größerer Bildformate bzw. Bildausschnitte überlagert zu werden. Darüber hinaus kann der Rasterausschnitt in so viele in der Bildaufzeichnungsrichtung verlaufende Teillinien aufgelöst sein, daß auf eine Bildzeilenbreite mehrerer solcher Teillinien entfallen. Durch diese Unterteilung des Rasteraus­ schnitts wird jedoch an dessen Größe und Periodizität nichts geändert. Die Bedingung, daß der Rasterausschnitt in jeder der beiden orthogonalen Richtungen (vertikal und horizontal) fugenlos in sich selbst übergeht, wird auch als wrap-around- Bedingung bezeichnet. - Zu der Durchführung des beschriebenen bekannten Verfahrens wird von Datenspeichern Gebrauch gemacht, in denen die Dichte-Schwellwerte des Rasterausschnitts digital gespeichert sind. Die derart gespeicherten Dichte-Schwellwerte können visualisiert vorgestellt auch als Dichte-Gebirge bzw. Schwellwertgebirge bezeichnet werden. - Zur Überlagerung mit den von der Bildvorlage zeilenmäßig abgetasteten Tonwertsig­ nalen werden die in den Datenspeichern enthaltenen digitalen Dichte-Schwellwerte in Analogwerte zurückverwandelt und Über­ lagerungs- und Schwellenwertstufen zugeführt. - Nachteilig ist bei diesem Verfahren, daß sich bei einer gegebenen Speicher­ kapazität nur eine sehr begrenzte Anzahl von Rasterwinkeln realisieren lassen, deren Tangens rational sein soll.
Der gleiche Nachteil gilt, wenn das bekannte Verfahren nicht, wie in diesem Zusammenhang als bevorzugt dargestellt, zum Herstellen von gerasterten Farbauszügen auf Trommelscannern eingesetzt werden soll, sondern zur Hell/Dunkel-Steuerung anderer zum Stand der Technik gehörender digitaler Recorder, bei denen eine Lichtquelle, insbesondere ein Laserstrahl, zur Belichtung einer lichtempfindlichen Fläche in zwei orthogonalen Richtungen mit konstanter Schrittweite verfahren werden kann. Die Lichtquelle wird dabei getaktet ein- oder ausgeschaltet, um kleine Flächenelemente zu belichten oder nicht. Diese Flächenelemente werden als Dot oder Pixel bezeichnet. Da eine hohe Auflösung des Recorders erwünscht ist, wird der Speicher­ bedarf zur Speicherung des Ausschnitts der Rasterstruktur, in der die Dichte-Schwellwerte enthalten sind, entsprechend hoch. Da bei digitalen Recordern ein Rasterpunkt oder Spot durch eine Anzahl benachbarter Pixel aufgebaut wird, können um so mehr Graustufen realisiert werden, als Pixel zum Aufbau des Spot zur Verfügung stehen. - Zum Umsetzen einer Bildvor­ lage in die zu belichtenden Pixel ist dem digital arbeitenden Recorder eine als Raster-Image-Prozessor bezeichnete bekannte Einrichtung vorgeschaltet, in welche Benutzervorgaben, wie Rasterweite, Rasterwinkel und Grauwerte bei der Erzeugung der bitweise abgespeicherten Signale für die zu belichtenden Pixel umgesetzt werden. In dieser Einrichtung wird also ein Pixel durch ein Bit in einem bitweise organisierten Speicher dargestellt, dessen Gesamtheit als Bitmap bezeichnet wird. In dem Datenspeicher der Einrichtung wird also wenigstens ein Rasterpunkt oder Spot eines Rasterausschnitts durch Datenworte dargestellt, die Dichte-Schwellwerte repräsentieren. Dieser Speicherinhalt, der bei einem Spot als Referenzzelle bezeichnet wird, hat eine Breite von m Worten und eine Höhe von n Worten. Breite und Höhe der Referenzzelle werden auch als Spalten und Zeilen referiert. Ein Wort in der Referenzzelle entspricht somit einem Pixel. Die Zahlenwerte der Worte der Referenzzelle, welche die Dichte-Schwellwerte darstellen, bestimmen also die Reihenfolge, in der die Bits für zunehmend dunkleres Grau zu setzen sind. Die Dichte-Schwellwerte in der Referenzzelle sind durch eine vorgegebene Spotfunktion bestimmt, die je nach der Form des Rasterpunkts Spot vielfältige Formen annehmen kann. - Der Inhalt der Referenzzelle wird abgearbeitet, wenn zur digitalisierten Rasterung der Halbton-Bildvorlage deren Tonwertsignale mit den Dichte-Schwellwerten verglichen werden und je nach dem Vergleichsergebnis ein Bit, welches den Zustand eines Pixels darstellt und welches in dem bitweise strukturierten Speicher Teil einer Bitmap ist, gesetzt wird oder nicht. Die Abarbeitung der Referenzzelle kann infolge deren Periodizität einfach so erfolgen, daß beispielsweise die Dichte-Schwellwerte längs einer Zeile abgefragt werden und wenn der rechte Rand erreicht ist, in derselben Zeile am Anfang der Referenzzelle neu aufgesetzt wird, wenn die Refe­ renzzelle nur eine Zeile umfaßt. Wenn die Referenzzelle mehrere Zeilen aufweist, werden die Zeilen von unten nach oben abgearbeitet, wobei der obere Rand der Referenzzelle erreicht wird. Es wird dann am Anfang der untersten Zeile der Referenzzelle neu angefangen.
Bei gedrehten Rastern, wenn der Rasterwinkel ungleich Null ist, müssen zum Erhalt der Periodizität die Eckpunkte eines Spots auf rationalen Pixelkoordinaten liegen. Dabei können die Kanten des Spots treppenförmig begrenzt sein. Zum Her­ stellen der Periodizität oder wrap-around-Bedingung sind dabei große Referenzzellen mit entsprechendem Speicherbedarf notwendig.
Deswegen können, ähnlich wie bei dem eingangs erörterten Stand der Technik, Gruppen von mehreren Spots (n×n Spots) in einer Mehrfach-Referenzzelle neben- und übereinander periodisch angeordnet sein. Die Periodizität gilt jetzt für die Gruppe der Spots, die untereinander nicht mehr genau gleich aufgebaut sein müssen. Durch die Erhöhung der Anzahl der über- und nebeneinander gruppenweise angeordneten Spots kann das Raster beliebig genau angenähert werden, wobei jedoch der Aufwand für die Speicherkapazität im Quadrat von n ansteigt. Anderer­ seits bedeutet dies, daß die Anzahl der realisierbaren Raster­ parameter (Frequenz und Winkel) limitiert ist.
Hieraus ergibt sich die der Erfindung zugrunde liegende Auf­ gabe, die erforderliche Speicherkapazität des Datenspeichers für die Dichte-Schwellwerte der Mehrfach-Referenzzelle herab­ zusetzen. Damit soll es auch möglich sein, die Anzahl der realisierbaren Rasterparameter zu erhöhen, was sich in einem besseren Aussehen der Farbauszüge auswirkt.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung mit den in dem kenn­ zeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Der Kern der Erfindung besteht mit anderen Worten somit darin, daß die Dichte-Schwellwertdaten der Mehrfach-Referenzzelle dadurch reduziert werden, daß aus der Mehrfach-Referenzzelle nur ein Referenzbereich so ausgewählt wird, daß beispiels­ weise nur in X-Richtung die wrap-around-Bedingung erhalten bleibt und in Y-Richtung der Referenzbereich mit einem gewissen Versatz sich wieder aneinanderfügt. Die Periodizität bzw. Grundperiode der Rasterpunktstruktur bleibt dabei nur in einer der beiden orthogonalen Richtungen fortlaufend erhalten, während sich die Grundperiode der Rasterpunktstruktur in der anderen der beiden orthogonalen Richtungen unter Umständen erst nach mehrmaligem Auslesen der Dichte-Schwellwertsignale aus dem Datenspeicher in dieser Richtung ergibt. Es werden also in den Datenspeicher verhältnismäßig wenige Dichte- Schwellwerte mit verringerter Redundanz gespeichert, die jedoch nicht einfach in jeder Richtung fortlaufend, sondern in einer der beiden Richtungen versetzt ausgelesen werden, um zu dem Vergleich mit den Tonwertsignalen der Halbton-Bildvorlage weiterverarbeitet zu werden. Der Versatz wird dabei für die Rasterparameter, insbesondere den Rasterwinkel, nur je einmal fest vorgegeben.
Durch diese Art der Dichte-Schwellwertspeicherung und das Auslesen der gespeicherten Werte aus dem Datenspeicher kann eine ruhigere gleichmäßigere Darstellung der digitalisierten Spots bzw. Rasterpunkte erreicht werden. Diese müssen dazu nicht orthogonal in der Mehrfach-Referenzzelle angeordnet sein. Wenn auf diese Qualitätsverbesserung verzichtet werden kann, läßt sich hingegen der Speicheraufwand bei gröberer Maschinenauflösung bzw. Rasterung erheblich reduzieren. In jedem Fall ist die Redundanz der gespeicherten Dichte-Schwell­ werte trotz Erfüllung der wrap-around-Bedingung verringert, was durch das in einer Richtung versetzte Auslesen der Dichte- Schwellwerte aus dem Datenspeicher ermöglicht ist. Trotz des versetzten Einspringens in den Datenspeicher kann jedoch die Rasterung so zügig erfolgen, daß keine nennenswerten Zeitver­ luste eintreten. Die Ausnutzung des Datenspeichers kann um ganze Faktoren verbessert werden, oder bei gleicher Daten­ speicherkapazität können Raster um einige Größenordnungen genauer abgebildet werden.
Wenn in der Mehrfach-Referenzzelle die Dichte-Schwellwerte mehrerer Abtastzeilen gespeichert sind und ausgelesen werden sollen, erfolgt dies nach Anspruch 2 zum Herstellen der wrap- around-Bedingung in der Richtung senkrecht zu der Abtastzeilen­ richtung dadurch, daß nach dem Auslesen der Dichte-Schwell­ wertsignale einer obersten Abtastzeile in die nächst unterste Abtastzeile in Abtastrichtung versetzt eingesprungen wird.
Wenn die Mehrfach-Referenzzelle nur Dichte-Schwellwerte einer Abtastzeile enthält, wird in der Regel nach jedem Durchlaufen dieser Abtastzeile in diese wieder versetzt eingesprungen.
Die erfindungsgemäß in besonderer Weise in dem Datenspeicher gespeicherten und aus diesem ausgelesenen Dichte-Schwellwert­ signale können weiterhin in unkomplizierter Weise verarbeitet werden, ohne daß es hierzu also einer gesonderten aufwendigen Einrichtung bedarf. Hierauf bezieht sich Anspruch 3 mit den Merkmalen, daß die Dichte-Schwellwerte in dem in beiden genannten Richtungen der reduzierten Mehrfach-Referenzzelle zugreifbaren Datenspeicher wortweise in Abhängigkeit von einer Spotfunktion gespeichert sind, daß die aus dem Daten­ speicher ausgelesenen Dichte-Schwellwertsignale mit einem Tonwertsignal (Bildsignal) für die Flächendeckung oder den Grauwert je eines Elements (Pel) der Halbton-Bildvorlage verglichen werden und in Abhängigkeit von dem Vergleichser­ gebnis ein bitweise strukturierter Speicher (als Teil einer Bitmap) gesetzt wird, in welchem jedes Bit den Zustand eines Pixels darstellt, das durch die Aufzeichnungseinrichtung auf einen Aufzeichnungsträger belichtet wird.
Im einzelnen kann der Speicherbedarf für die Mehrfach-Referenz­ zelle bei quadratischen Pixeln und Rasterpunkten quantitativ gemäß Anspruch 4 reduziert werden, indem sich die Mehrfach- Referenzzelle in einer ersten Richtung nur um den größten gemeinsamen Teiler von a und b, d. h. ggt(a, b) erstreckt. Dabei ist a ein Abstand eines Eckpunkts einer Gruppe von n×n Spots zu einer Ecke eines kleinsten in Pixelabständen unter­ teilten Vergleichsfelds, an deren Rändern die äußeren Eck­ punkte der Spots der Gruppe auf Pixelkoordinaten liegen. Dabei ist weiterhin b ein hierzu rechtwinklig orientierter Abstand eines Eckpunkts der n×n Spots zu einer Ecke des kleinsten Vergleichsfelds. In der zweiten der beiden orthogo­ nalen Richtungen genügt dabei eine Erstreckung der Mehrfach- Referenzzelle um höchstens:
w=(a * a +b * b)/ggt(a, b).
Es wurde herausgefunden, daß eine Erstreckung der Mehrfach- Referenzzelle in der zweiten Richtung der beiden orthogonalen Richtungen noch enger begrenzt werden kann auf
Zur Steuerung von Aufzeichnungseinrichtungen, welche ein helligkeitsgesteuertes Lichtbündel zur Belichtung eines Auf­ zeichnungsträgers in zwei orthogonalen Richtungen bewegen können, ist zweckmäßig nach Anspruch 6 die erste Richtung, in der sich die Mehrfach-Referenzzelle nur um den größten gemein­ samen Teiler von a und b erstreckt, die Höhe, und die zweite Richtung, in der sich die Mehrfach-Referenzzelle erstreckt, deren Breite, deren Größe w in den Ansprüchen 4 und 5 ange­ geben ist.
Die Größe des Versatzes, mit der die Abtastzeile bzw. die zweite der beiden orthogonalen Richtungen beim Auslesen der Dichte-Schwellwerte aus der Mehrfach-Referenzzelle einzu­ springen ist, ergibt sich aus Anspruch 8. Die Größe des Versatzes ergibt sich somit daraus, daß der Wert x immer um 1 erhöht wird, solange die in der Klammer angegebene Beziehung (x*b+ggt(a, b)) modulo a ungleich Null ist. Damit wird x ermittelt. y ergibt sich dann aus der letzten zu Anspruch 8 angegebenen Beziehung. Die Hilfsgrößen x und y stehen hier also nicht für die sonst üblichen Größen zweier orthogonaler Richtungen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung mit fünf Figuren weiter erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen rotierten Mehrfachspot, der aus zweimal zwei über- und nebeneinander angeordneten quadratischen Spots bzw. Rasterpunkten zusammengesetzt ist und der in einem kleinsten Vergleichsfeld, an dessen Rändern seine Ecken anliegen, angeordnet ist,
Fig. 2 eine Mehrfach-Referenzzelle, in der eine Anzahl ro­ tierter Mehrfachspots aneinandergesetzt sind, um die Periodizität in zwei orthogonalen Richtungen zu ergeben,
Fig. 3 einen reduzierten Ausschnitt als Referenzbereich aus der Mehrfach-Referenzzelle, wobei der Ausschnitt in einer der beiden orthogonalen Richtungen, nämlich der Höhe, wesentlich kleiner als die Mehrfach-Referenzzelle ist,
Fig. 4 eine Einrichtung zum Auslesen der Dichte-Schwellwerte aus einem Datenspeicher, der die Dichte-Schwellwerte des Referenzbereichs bzw. Ausschnitts der Mehrfach- Referenzzelle beinhaltet, und
Fig. 5 ein Flußdiagramm für den Ablauf des Auslesevorgangs in der Einrichtung gemäß Fig. 4.
In Fig. 1 ist mit 14 ein kleinstes Vergleichsfeld bezeichnet, in dem n*n, mit n=zwei, Spots oder Rasterpunkte 15-18 neben- und übereinander gedreht angeordnet sind, so daß die gesamte Anordnung gegenüber dem kleinsten Vergleichsfeld einheitlich gedreht ist. In dem kleinsten Vergleichsfeld werden durch die Anordnung des Mehrfachspots die Größen a und b definiert, wobei a der Abstand eines Eckpunkts 19 der Gruppe Spots 15-18 zu der Ecke 20 des Vergleichsfelds ist. Die Größe b ist der hierzu rechtwinklig orientierte Abstand zwischen dieser Ecke 20 des Vergleichsfelds und einem anderen Eckpunkt 21 der Gruppe der Spots. Ein Rasterwinkel ist mit ß bezeichnet, um den die Gruppe der Rasterpunkte bzw. Spots 15-18 gegenüber der Aufzeichnungsrichtung, die parallel zu zwei Rändern des kleinsten Vergleichsfelds 1 verläuft, gedreht ist.
Durch die Gruppierung einer Anzahl Spots in dem kleinsten Vergleichsfeld, wie zu Fig. 1 beschrieben, können die Rasterwinkel mit steigender Anzahl von Spots beliebig fein werden, unter Einhaltung der Bedingung, daß die Ecken der Gruppe der Spots immer definiert je einem der Pixel des in Pixelabständen unterteilten Vergleichsfelds zugeordnet sein sollen bzw. auf dieses Pixel treffen sollen.
Das Erfordernis der Periodizität der Mehrfach-Referenzzelle, die mit solchen Mehrfachspots aufgebaut ist, führt jedoch zu verhältnismäßig großen Mehrfach-Referenzzellen. Diese Größe ergibt sich beispielsweise aus Fig. 2, in der sie zu jeder der beiden orthogonalen Richtungen (Höhe und Breite) am Rande der dargestellten Mehrfach-Referenzzelle 22 formelmäßig wieder­ gegeben ist. In der Mehrfach-Referenzzelle sind also die Gruppierungen der Spots so oft wiederholt, bis die Periodizität bzw. wrap-around-Bedingung in jeder der beiden Richtungen gegeben ist.
Der in Fig. 3 dargestellte Referenzbereich 23 stellt einen definierten Ausschnitt aus der Mehrfach-Referenzzelle gemäß Fig. 2 dar. Es ist ersichtlich, daß die Erstreckung des Referenzbereichs in einer der beiden orthogonalen Richtungen, nämlich der Breite, die gleiche ist, wie diejenige der Mehrfach-Referenzzelle, nämlich
w=a*a+b*b)/ggt(a, b).
In der hierzu orthogonalen Richtung, nämlich der Höhe, ist jedoch die Erstreckung des Referenzbereichs ganz erheblich gegenüber derjenigen der Mehrfach-Referenzzelle verringert, namlich um
ggt(a, b),
wobei dieser größte gemeinsame Teiler von a und b bei den hier vorausgesetzten quadratischen Pixeln die Breite bzw. Höhe eines Pixels darstellt.
Der Versatz, mit dem in den Referenzbereich der Fig. 3 beim Abtasten in Abtastzeilenrichtung bzw. in Weitenrichtung jeweils einzuspringen ist, nachdem die Dichte-Schwellwerte aus diesem Referenzbereich einmal ausgelesen sind, beträgt hier 57 bei einer Weite von 65. In Richtung der Abtastzeile X (wobei X in der Figur nicht dargestellt ist) ist die jeweils neue X-Position, bei der das Auslesen der Dichte-Schwellwerte beginnt:
Xneu=(Xalt+Versatz)modulo w.
Darin ist die Weite w:
w=(a*a+b*b)/ggt(a, b).
Die Dichte-Schwellwerte sind, wie eingangs erläutert, in jedem orthogonal unterteilten Punkt eines Spots bzw. eines Rasterpunkts durch eine Spotfunktion vorgegeben und einge­ speichert.
Zu den Fig. 1-3 sei angenommen, daß die Abtastrichtung bzw. Abtastzeilenrichtung in Richtung der Weite des kleinsten Vergleichsfelds, der Mehrfach-Referenzzelle bzw. des Referenz­ bereichs verläuft.
In Fig. 4 ist vereinfachend die Struktur einer Einrichtung dargestellt, mit welcher das Verfahren zur digitalisierten Rasterung einer Halbton-Bildvorlage unter Verwendung eines Datenspeichers, in dem nur die Dichte-Schwellwerte eines reduzierten Ausschnitts eines gegen die Abtastrichtung ge­ drehten Rasters 23 gemäß Fig. 3 gespeichert sind, ausgeübt wird. Die Einrichtung nach Fig. 4 beinhaltet als Teil eines Raster-Image-Prozessors die Mittel, um trotzdem in einer Bitmap 2 Signale in Abhängigkeit von einem Vergleichsergebnis zum Hell/Dunkel-Steuern einer in Fig. 4 nicht dargestellten Aufzeichnungseinrichtung zu speichern, als ob zum Vergleich von Tonwertsignalen einer zu rasternden abgetasteten Halbton- Bildvorlage mit vorgegebenen Schwellwerten eine Mehrfach- Referenzzelle 22 gemäß Fig. 2 als vollständiger Ausschnitt des Rasters zur Verfügung stünde, der die Grundperiode der gewünschten Rasterpunktstruktur in beiden orthogonalen Rich­ tungen aufweist bzw. die wrap-around-Bedingung in beiden Richtungen erfüllt.
In dem Datenspeicher des Referenzbereichs 1 sind also Dichte- Schwellwerte des Referenzbereichs, der nur einen reduzierten Ausschnitt mit der Breite rb und der Höhe rh darstellt, gemäß einer Spotfunktion eingespeichert und spalten- sowie zeilen­ weise adressierbar. Die Bitmap 2 ist ebenfalls spalten- und zeilenweise adressierbar, so daß einzelne Speicherplätze (Bits) entsprechend einem in einem Vergleicher 3 durchgeführten Ver­ gleich zu setzen sind oder nicht.
Zur Spaltenadressierung der Bitmap 2 dient ein Zähler 4 mit einem festen Endwert bb, welcher gleich der Breite der Bitmap 2 ist. Außerdem dient der Zähler 4 in Verbindung mit einer Addierstufe 5 über eine Modulostufe 6 zur spaltenweisen Adressierung des Datenspeichers des Referenzbereichs 1.
Zur zeilenweisen Adressierung der Bitmap 2 ist ein weiterer Zähler 7 mit festem Endwert vorgesehen, der gleich der Höhe der Bitmap rh ist. Ein Eingang dieses Zählers 7 wird über eine von dem Zähler 4 ausgehende Overflow-Leitung 8 gespeist. Zur zeilenweisen Adressierung des Datenspeichers des Referenz­ bereichs 1 dient ein weiterer Zähler 9 mit einem festen End­ wert gleich der Höhe des Referenzbereichs rh. An einem Eingang des Zählers 9 liegt ebenfalls die Overflow-Leitung 8.
Zum versetzten Adressieren des Referenzbereichs, in dem die Dichte-Schwellwerte eines reduzierten Ausschnitts des Rasters gespeichert sind, ist ein Versatzregister 10 an einem Over­ flow-Ausgang des Zählers 9 angeordnet. In dem Versatzregister ist ein einmal für ein bestimmtes Raster vorgegebener Versatz­ wert vs bei jedem Overflow-Impuls zu dem in dem Versatzregister vorliegenden Wert aufaddierbar.
Zum Betrieb der in Fig. 4 dargestellten Einrichtung, in der als feste Parameter bb, bh, rb, rh und vs eingegeben sind, wird eine Taktleitung 11 an einem Eingang des Zählers 4 mit einem Taktpuls beaufschlagt. Bei jedem Taktimpuls wird das in einer Zeile liegende nächste Bit der Bitmap 2 adressiert. Insgesamt erfolgt darin eine Adressierung entsprechend den wie mit unterbrochenen Linien dargestellt aneinander gefügten Referenzbereichen. - Über die Overflow-Leitung 8 des Zählers 4 erhält der Zähler 7 mit dem festen Endwert bh jedesmal einen inkrementierenden Impuls, wenn der rechte Rand der Bitmap erreicht wird und damit der feste Endwert bb in dem Zähler 4, der auf den Anfangswert Null zurückfällt. In dieser Weise wird jeweils eine Zeile der Bitmap 2 adressiert. Somit erfolgt jeweils die Adressierung eines nächsten Elements innerhalb einer Zeile der Bitmap bei jedem Taktimpuls, der den Zähler 4 inkrementiert.
Erreicht der Zähler 7 seinen festen Endwert bh, so ist der gesamte Vorgang des Setzens der Bitmap 2 abgeschlossen.
Damit die einzelnen Bits der Bitmap entsprechend dem ge­ wünschten Raster und den Tonwertsignalen gesetzt werden, wird der Datenspeicher des Referenzbereichs 1 synchronisiert zu der Adressierung der Bitmag adressiert.
Dies erfolgt dadurch, daß von dem Ausgang des Zählers 4 eine Leitung 12 zu einer Addierstufe 5 abzweigt, deren Ausgang wiederum zu der Modulostufe 6 mit dem Modulowert rb führt. Der Ausgang dieser Modulostufe bestimmt die Spaltenadressie­ rung des Datenspeichers 1 bzw. des hierin gespeicherten Referenzbereichs.
Diese Spaltenadressierung wird, um die Wrap-Around-Bedingung zu erfüllen, hier nicht nur in Abhängigkeit von den Impulsen auf der Leitung 12 am Ausgang des Zählers 4 durchgeführt, sondern versetzt um den in dem Versatzregister 10 aufzuaddie­ renden Versatz vs.
Hierzu erhält das Versatzregister 10 jedesmal dann einen Overflow-Impuls von dem Zähler 9, dessen Eingang von der Overflow-Leitung 8 gespeist wird, wenn der Endwert rh des Zählers 9 erreicht ist. Dadurch wird mit jedem Overlow-Impuls des Zählers 10 der Versatz vs auf den Inhalt des Versatzre­ gisters 10 addiert. Der Ausgangswert des Versatzregisters 10 wird mit dem Ausgangswert des Zählers 4 in der Addierstufe 5 addiert, um die Modulostufe 6 zu steuern.
Abgesehen davon hat der Zähler 9 die Aufgabe, die normale Zeilenadressierung des Datenspeichers des Referenzbereichs 1 durchzuführen.
Somit wird bei jedem Taktimpuls zum einen ein Bit der Bitmap 2 adressiert und zum anderen ein Schwellwert in dem Daten­ speicher des Referenzbereichs adressiert, welcher dem adres­ sierten Bit entspricht. Das deswegen am Ausgang des Daten­ speichers 1 anstehende Schwellwertsignal wird in dem Ver­ gleicher 13 mit einem Tonwertsignal auf der Gräuwertleitung 13 verglichen, welches durch Abtastung der Halbton-Bildvorlage und gegebenenfalls anschließende Signalverarbeitung entstanden ist.
Das Ergebnis dieses in dem Vergleicher 3 durchgeführten Ver­ gleichs wird in binärer Form in das in der Bitmap 2, wie oben beschrieben, adressierte Bit eingetragen, welches somit nach Maßgabe des Tonwerts und der angesprochenen Stelle des Refe­ renzbereichs gesetzt wird oder nicht.
Zur Hell-Dunkelsteuerung einer nicht dargestellten Aufzeich­ nungseinrichtung wird dieser Inhalt aus der Bitmap 2 ausge­ lesen.
In Fig. 5 ist ein Flußdiagramm für den Ablauf des Auslesevor­ gangs aus dem Datenspeicher mit dem Referenzbereich sowie das Setzen der Bitmap der Einrichtung gemäß Fig. 4 dargestellt.
In dem Flußdiagramm werden zusätzlich zu den zu Fig. 4 als definiert vorausgesetzten Größen bb, bh, rb, rh und vs die folgenden Variablen verwendet, welche dem Inhalt bzw. den Ausgangssignalen verschiedener Elemente der Einrichtung nach Fig. 4 entsprechen:
zbb dem Zählerinhalt 4
zbh dem Zählerinhalt 7
zrb dem Ausgang der Modulostufe 6
zrh dem Zählerinhalt 9
zvs dem Versatzregisterinhalt 10
rf  dem Referenzbereich des Datenspeichers 1
bm  dem Inhalt der Bitmap 2
eG  dem Tonwertsignal auf der externen Grauwertleitung 13
Somit wird ausgehend von dem Statusblock 24, in dem die Zählerinhalte 4, 7, 9 sowie der Versatzregisterinhalt 10 und der Ausgang der Modulostufe 6 Null sind, der Zählerinhalt 4 gemäß dem Statusblock 25 jeweils um 1 erhöht. Je nachdem, ob in einer Entscheidungsstufe 26 der feste Endwert bb erreicht wird oder nicht, wird im letztgenannten Fall unmittelbar der Modulowert rb aus der Summe zbb plus zvs am Ausgang der Modulostufe 6 gemäß einem Statusblock 27 verarbeitet und der Referenzbereich in dem Datenspeicher 1 adressiert. Nach dem darin abgefragten Dichte-Schwellwert des Referenzbereichs, wobei zur Adressierung der Zählerinhalt 9 mit verwendet wird, erfolgt eine Entscheidung, ob dieser Dichte-Schwellwert größer als ein Grauwertsignal auf der externen Grauwertleitung 13 ist oder nicht. Je nach dem Ergebnis der Entscheidung wird ein Bit in der gemäß den Zählerinhalten zbb und zbh adres­ sierten Bitmap 2 nicht gesetzt oder gesetzt, was mit Status­ blöcken 29 und 30 angegeben ist. Der Zählerinhalt 4 wird anschließend durch einen Taktimpuls um jeweils 1 erhöht. Wenn der Zählerinhalt zbb den Endwert entsprechend der Bitmapbreite bb erreicht, fällt der Zählerinhalt 4 zbb auf Null zurück und der Zählerinhalt 7 wird um 1 erhöht, was mit einem Statusblock 31 angedeutet ist. Wenn, was in einem Entscheidungsblock 32 entschieden wird, der Zählerinhalt zbh nicht seinen Endwert entsprechend der Bitmaphöhe bh erreicht, wird auch der Zähler­ inhalt 9 gleich zrh um 1 wirksam erhöht, was mit einem Status­ block 33 symbolisiert ist. Nur wenn der Zählerinhalt 9 den Endwert entsprechend der Referenzzellenhöhe erreicht und der Zählerinhalt 9 dementsprechend auf Null zurückgeht, siehe Statusblock 35, wird der Inhalt des Versatzregisters 10 um den Versatz vs erhöht, um mit dem erhöhten Betrag in die Modulobildung rb einzugehen.
Ein Zyklus des Auslesens der Dichte-Schwellwerte aus dem Referenzbereich wird beendet, wenn gemäß der Entscheidung in dem Entscheidungsblock 32 die Höhe des Referenzbereichs in dem Datenspeicher 1 erreicht ist.

Claims (8)

1. Verfahren zur digitalisierten Rasterung einer Halbton- Bildvorlage, insbesondere in Form eines Farbauszugs (Plane), für eine Aufzeichnungseinrichtung, die einen Aufzeichnungs­ träger entlang Abtastzeilen abtastet, wobei Dichte-Schwell­ wertsignale (Rastersignale) aus wenigstens einem Daten­ speicher für die Abtastrichtung fortlaufend und jeweils anschließend in dazu rechtwinkliger (Vorschub-)Richtung auslesbar sind, in welchem die Dichte-Schwellwerte eines Ausschnitts eines gegen die Abtastrichtung gedrehten Rasters gespeichert sind, wobei die Begrenzungslinien des Ausschnitts in Abtastrichtung sowie dazu rechtwinkliger Richtung verlaufen, in dem Ausschnitt mehrere Rasterpunkte (Spots) eine Mehrfach-Referenzzelle (Superzelle) bildend neben- und übereinander periodisch angeordnet sind und die Grundperiode dieser Rasterpunktstruktur in jeder der beiden genannten Richtungen maximal je einmal enthalten ist, um die aus dem Datenspeicher ausgelesenen Dichte- Schwellwertsignale mit Tonwertsignalen (Bildsignalen) zu vergleichen und in Abhängigkeit von dem Vergleichsergeb­ nis die Aufzeichnungseinrichtung helligkeitszusteuern, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Datenspeicher (1) nur die Dichte-Schwellwerte eines reduzierten Ausschnitts als Referenzbereich (23) gespeichert sind, in dem die Grundperiode der Rasterpunkt­ struktur nur in einer der beiden genannten Richtungen einmal fortlaufend enthalten ist und der in der anderen der beiden genannten Richtungen mit einem Versatz aneinan­ derfügbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Auslesen der Dichte-Schwellwertsignale aus dem Referenzbereich eine reduzierte Mehrfach-Referenzzelle, in welcher die Dichte-Schwellwerte mehrerer Abtastzeilen gespeichert sind, nach dem Auslesen der Dichte-Schwellwert­ signale einer obersten Abtastzeile in die nächst untere Abtastzeile in Abtastrichtung versetzt eingesprungen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichte-Schwellwerte in dem in beiden genannten Richtungen der reduzierten Mehrfach-Referenzzelle zugreif­ baren Datenspeicher (1) wortweise in Abhängigkeit von einer Spotfunktion gespeichert sind, daß die aus dem Daten­ speicher ausgelesenen Dichte-Schwellwertsignale mit einem Tonwertsignal (Bildsignal) für die Flächendeckung oder den Grauwert je eines Elements (Pel) der Halbton-Bildvorlage verglichen werden und in Abhängigkeit von dem Vergleichser­ gebnis ein bitweise strukturierter Speicher (als Teil einer Bitmap (2)) gesetzt wird, in welchem jedes Bit den Zustand eines Pixels darstellt, das durch die Aufzeichnungs­ einrichtung auf einen Aufzeichnungsträger belichtet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Referenzbereich (23) der reduzierten Mehrfach- Referenzzelle mit quadratischen Pixeln in einer ersten von zwei orthogonalen Richtungen nur um den größten gemeinsamen Teiler von a und b, das heißt ggt(a,b) erstreckt, wobei a ein Abstand eines Eckpunkts (19) einer Gruppe von n×n Spots (n=ganze Zahl) zu einer Ecke (20) eines kleinsten in Pixelabständen orthogonal unterteilten kleinsten Ver­ gleichsfelds (14) ist, an dessen Rändern die äußeren Eckpunk­ te der Spots (15-18) der Gruppe auf Pixelkoordinaten liegen, und wobei b ein hierzu rechtwinklig orientierter Abstand eines Eckpunkts (21) der Gruppe der n · n Spots zu einer benachbarten Ecke (21) des kleinsten Vergleichsfelds ist, und daß die Erstreckung (w) des Referenzbereichs der reduzierten Mehrfach-Referenzzelle in der zweiten der beiden orthogonalen Richtung maximal beträgt: w=(a * a + b * b)/ggt(a, b).
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei quadratischen Rasterpunkten (Spots) die Erstreckung des Referenzbereichs der reduzierten Mehrfach-Referenzzelle in der zweiten Richtung (w) der beiden orthogonalen Rich­ tungen noch enger begrenzt ist auf
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Richtung, in der sich der Referenzbereich (23) der reduzierten Mehrfach-Referenzzelle nur um den größten gemeinsamen Teiler von a und b erstreckt, die Höhe ist, und daß die zweite Richtung (w), in der sich die reduzierte Mehrfach-Referenzzelle erstreckt, deren Breite ist.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Referenzbereich (23) der reduzierten Mehrfach- Referenzzelle in der ersten Richtung nur um die Abmessung eines Pixels erstreckt und daß nach Durchlaufen einer Abtastzeile mit Versatz in der hierzu rechtwinklig orien­ tierten zweiten Richtung in den Referenzbereich (23) eingesprungen wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Versatz beim Einspringen in die Abtastzeile bzw. die zweite der beiden orthogonalen Richtungen des Referenz­ bereichs (23) der reduzierten Mehrfach-Referenzzelle gleich x * a + y * bist, wobei gilt:while (x * b + ggt (a, b)) modulo a) ≠ 0x = x + 1
y = (x * b + ggt (a, b)/ggt (a, b).
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