DE4013411A1 - Verfahren zur digitalisierten rasterung einer halbton-bildvorlage - Google Patents
Verfahren zur digitalisierten rasterung einer halbton-bildvorlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur digitalisierten
Rasterung einer Halbton-Bildvorlage nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Bei einem derartigen bekannten Verfahren werden durch Abtas
tung der Halbton-Bildvorlagen gewonnene Tonwertsignale
(Bildsignale) mit Dichte-Schwellwertsignalen (Rastersignalen)
eines gegenüber einer Aufzeichnungsrichtung gedrehten Rasters
überlagert (DE-PS 19 01 101). Die dazu erzeugten Dichte-
Schwellwertsignale bzw. Rastersignale entsprechen einem
Dichte-Strukturinhalt eines dem gewählten gedrehten Raster
entnommenen Ausschnittes, dessen Begrenzungslinien in der
Aufzeichnungsrichtung und in einer dazu orthogonalen Vorschub
richtung liegen. In dem Ausschnitt ist die Grundperiode der
Struktur des gedrehten Rasters bezüglich jeder der beiden
orthogonalen Richtungen einmal enthalten. Dabei umfaßt der
Ausschnitt in Abtastrichtung sowie rechtwinklig dazu mehrere
Rasterpunkte (Spots), die neben- und übereinander periodisch
angeordnet sind. Dieser Ausschnitt kann auch als Mehrfach-
Referenzzelle oder Superzelle bezeichnet werden. Infolge der
Periodizität des Ausschnitts des gedrehten Rasters können die
Dichte-Schwellwertsignale (Rastersignale) ohne weiteres
periodisch wiederholt werden, um mit den Tonwertsignalen
größerer Bildformate bzw. Bildausschnitte überlagert zu
werden. Darüber hinaus kann der Rasterausschnitt in so viele
in der Bildaufzeichnungsrichtung verlaufende Teillinien
aufgelöst sein, daß auf eine Bildzeilenbreite mehrerer solcher
Teillinien entfallen. Durch diese Unterteilung des Rasteraus
schnitts wird jedoch an dessen Größe und Periodizität nichts
geändert. Die Bedingung, daß der Rasterausschnitt in jeder
der beiden orthogonalen Richtungen (vertikal und horizontal)
fugenlos in sich selbst übergeht, wird auch als wrap-around-
Bedingung bezeichnet. - Zu der Durchführung des beschriebenen
bekannten Verfahrens wird von Datenspeichern Gebrauch gemacht,
in denen die Dichte-Schwellwerte des Rasterausschnitts digital
gespeichert sind. Die derart gespeicherten Dichte-Schwellwerte
können visualisiert vorgestellt auch als Dichte-Gebirge bzw.
Schwellwertgebirge bezeichnet werden. - Zur Überlagerung mit
den von der Bildvorlage zeilenmäßig abgetasteten Tonwertsig
nalen werden die in den Datenspeichern enthaltenen digitalen
Dichte-Schwellwerte in Analogwerte zurückverwandelt und Über
lagerungs- und Schwellenwertstufen zugeführt. - Nachteilig ist
bei diesem Verfahren, daß sich bei einer gegebenen Speicher
kapazität nur eine sehr begrenzte Anzahl von Rasterwinkeln
realisieren lassen, deren Tangens rational sein soll.
Der gleiche Nachteil gilt, wenn das bekannte Verfahren nicht,
wie in diesem Zusammenhang als bevorzugt dargestellt, zum
Herstellen von gerasterten Farbauszügen auf Trommelscannern
eingesetzt werden soll, sondern zur Hell/Dunkel-Steuerung
anderer zum Stand der Technik gehörender digitaler Recorder,
bei denen eine Lichtquelle, insbesondere ein Laserstrahl, zur
Belichtung einer lichtempfindlichen Fläche in zwei orthogonalen
Richtungen mit konstanter Schrittweite verfahren werden kann.
Die Lichtquelle wird dabei getaktet ein- oder ausgeschaltet,
um kleine Flächenelemente zu belichten oder nicht. Diese
Flächenelemente werden als Dot oder Pixel bezeichnet. Da eine
hohe Auflösung des Recorders erwünscht ist, wird der Speicher
bedarf zur Speicherung des Ausschnitts der Rasterstruktur, in
der die Dichte-Schwellwerte enthalten sind, entsprechend
hoch. Da bei digitalen Recordern ein Rasterpunkt oder Spot
durch eine Anzahl benachbarter Pixel aufgebaut wird, können
um so mehr Graustufen realisiert werden, als Pixel zum Aufbau
des Spot zur Verfügung stehen. - Zum Umsetzen einer Bildvor
lage in die zu belichtenden Pixel ist dem digital arbeitenden
Recorder eine als Raster-Image-Prozessor bezeichnete bekannte
Einrichtung vorgeschaltet, in welche Benutzervorgaben, wie
Rasterweite, Rasterwinkel und Grauwerte bei der Erzeugung der
bitweise abgespeicherten Signale für die zu belichtenden
Pixel umgesetzt werden. In dieser Einrichtung wird also ein
Pixel durch ein Bit in einem bitweise organisierten Speicher
dargestellt, dessen Gesamtheit als Bitmap bezeichnet wird. In
dem Datenspeicher der Einrichtung wird also wenigstens ein
Rasterpunkt oder Spot eines Rasterausschnitts durch Datenworte
dargestellt, die Dichte-Schwellwerte repräsentieren. Dieser
Speicherinhalt, der bei einem Spot als Referenzzelle bezeichnet
wird, hat eine Breite von m Worten und eine Höhe von n Worten.
Breite und Höhe der Referenzzelle werden auch als Spalten und
Zeilen referiert. Ein Wort in der Referenzzelle entspricht
somit einem Pixel. Die Zahlenwerte der Worte der Referenzzelle,
welche die Dichte-Schwellwerte darstellen, bestimmen also die
Reihenfolge, in der die Bits für zunehmend dunkleres Grau zu
setzen sind. Die Dichte-Schwellwerte in der Referenzzelle
sind durch eine vorgegebene Spotfunktion bestimmt, die je
nach der Form des Rasterpunkts Spot vielfältige Formen annehmen
kann. - Der Inhalt der Referenzzelle wird abgearbeitet, wenn
zur digitalisierten Rasterung der Halbton-Bildvorlage deren
Tonwertsignale mit den Dichte-Schwellwerten verglichen werden
und je nach dem Vergleichsergebnis ein Bit, welches den
Zustand eines Pixels darstellt und welches in dem bitweise
strukturierten Speicher Teil einer Bitmap ist, gesetzt wird
oder nicht. Die Abarbeitung der Referenzzelle kann infolge
deren Periodizität einfach so erfolgen, daß beispielsweise
die Dichte-Schwellwerte längs einer Zeile abgefragt werden
und wenn der rechte Rand erreicht ist, in derselben Zeile am
Anfang der Referenzzelle neu aufgesetzt wird, wenn die Refe
renzzelle nur eine Zeile umfaßt. Wenn die Referenzzelle
mehrere Zeilen aufweist, werden die Zeilen von unten nach
oben abgearbeitet, wobei der obere Rand der Referenzzelle
erreicht wird. Es wird dann am Anfang der untersten Zeile der
Referenzzelle neu angefangen.
Bei gedrehten Rastern, wenn der Rasterwinkel ungleich Null
ist, müssen zum Erhalt der Periodizität die Eckpunkte eines
Spots auf rationalen Pixelkoordinaten liegen. Dabei können
die Kanten des Spots treppenförmig begrenzt sein. Zum Her
stellen der Periodizität oder wrap-around-Bedingung sind
dabei große Referenzzellen mit entsprechendem Speicherbedarf
notwendig.
Deswegen können, ähnlich wie bei dem eingangs erörterten
Stand der Technik, Gruppen von mehreren Spots (n×n Spots) in
einer Mehrfach-Referenzzelle neben- und übereinander periodisch
angeordnet sein. Die Periodizität gilt jetzt für die Gruppe
der Spots, die untereinander nicht mehr genau gleich aufgebaut
sein müssen. Durch die Erhöhung der Anzahl der über- und
nebeneinander gruppenweise angeordneten Spots kann das Raster
beliebig genau angenähert werden, wobei jedoch der Aufwand
für die Speicherkapazität im Quadrat von n ansteigt. Anderer
seits bedeutet dies, daß die Anzahl der realisierbaren Raster
parameter (Frequenz und Winkel) limitiert ist.
Hieraus ergibt sich die der Erfindung zugrunde liegende Auf
gabe, die erforderliche Speicherkapazität des Datenspeichers
für die Dichte-Schwellwerte der Mehrfach-Referenzzelle herab
zusetzen. Damit soll es auch möglich sein, die Anzahl der
realisierbaren Rasterparameter zu erhöhen, was sich in einem
besseren Aussehen der Farbauszüge auswirkt.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung mit den in dem kenn
zeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Der Kern der Erfindung besteht mit anderen Worten somit darin,
daß die Dichte-Schwellwertdaten der Mehrfach-Referenzzelle
dadurch reduziert werden, daß aus der Mehrfach-Referenzzelle
nur ein Referenzbereich so ausgewählt wird, daß beispiels
weise nur in X-Richtung die wrap-around-Bedingung erhalten
bleibt und in Y-Richtung der Referenzbereich mit einem gewissen
Versatz sich wieder aneinanderfügt. Die Periodizität bzw.
Grundperiode der Rasterpunktstruktur bleibt dabei nur in
einer der beiden orthogonalen Richtungen fortlaufend erhalten,
während sich die Grundperiode der Rasterpunktstruktur in der
anderen der beiden orthogonalen Richtungen unter Umständen
erst nach mehrmaligem Auslesen der Dichte-Schwellwertsignale
aus dem Datenspeicher in dieser Richtung ergibt. Es werden
also in den Datenspeicher verhältnismäßig wenige Dichte-
Schwellwerte mit verringerter Redundanz gespeichert, die jedoch
nicht einfach in jeder Richtung fortlaufend, sondern in einer
der beiden Richtungen versetzt ausgelesen werden, um zu dem
Vergleich mit den Tonwertsignalen der Halbton-Bildvorlage
weiterverarbeitet zu werden. Der Versatz wird dabei für die
Rasterparameter, insbesondere den Rasterwinkel, nur je einmal
fest vorgegeben.
Durch diese Art der Dichte-Schwellwertspeicherung und das
Auslesen der gespeicherten Werte aus dem Datenspeicher kann
eine ruhigere gleichmäßigere Darstellung der digitalisierten
Spots bzw. Rasterpunkte erreicht werden. Diese müssen dazu
nicht orthogonal in der Mehrfach-Referenzzelle angeordnet
sein. Wenn auf diese Qualitätsverbesserung verzichtet werden
kann, läßt sich hingegen der Speicheraufwand bei gröberer
Maschinenauflösung bzw. Rasterung erheblich reduzieren. In
jedem Fall ist die Redundanz der gespeicherten Dichte-Schwell
werte trotz Erfüllung der wrap-around-Bedingung verringert,
was durch das in einer Richtung versetzte Auslesen der Dichte-
Schwellwerte aus dem Datenspeicher ermöglicht ist. Trotz des
versetzten Einspringens in den Datenspeicher kann jedoch die
Rasterung so zügig erfolgen, daß keine nennenswerten Zeitver
luste eintreten. Die Ausnutzung des Datenspeichers kann um
ganze Faktoren verbessert werden, oder bei gleicher Daten
speicherkapazität können Raster um einige Größenordnungen
genauer abgebildet werden.
Wenn in der Mehrfach-Referenzzelle die Dichte-Schwellwerte
mehrerer Abtastzeilen gespeichert sind und ausgelesen werden
sollen, erfolgt dies nach Anspruch 2 zum Herstellen der wrap-
around-Bedingung in der Richtung senkrecht zu der Abtastzeilen
richtung dadurch, daß nach dem Auslesen der Dichte-Schwell
wertsignale einer obersten Abtastzeile in die nächst unterste
Abtastzeile in Abtastrichtung versetzt eingesprungen wird.
Wenn die Mehrfach-Referenzzelle nur Dichte-Schwellwerte einer
Abtastzeile enthält, wird in der Regel nach jedem Durchlaufen
dieser Abtastzeile in diese wieder versetzt eingesprungen.
Die erfindungsgemäß in besonderer Weise in dem Datenspeicher
gespeicherten und aus diesem ausgelesenen Dichte-Schwellwert
signale können weiterhin in unkomplizierter Weise verarbeitet
werden, ohne daß es hierzu also einer gesonderten aufwendigen
Einrichtung bedarf. Hierauf bezieht sich Anspruch 3 mit den
Merkmalen, daß die Dichte-Schwellwerte in dem in beiden
genannten Richtungen der reduzierten Mehrfach-Referenzzelle
zugreifbaren Datenspeicher wortweise in Abhängigkeit von
einer Spotfunktion gespeichert sind, daß die aus dem Daten
speicher ausgelesenen Dichte-Schwellwertsignale mit einem
Tonwertsignal (Bildsignal) für die Flächendeckung oder den
Grauwert je eines Elements (Pel) der Halbton-Bildvorlage
verglichen werden und in Abhängigkeit von dem Vergleichser
gebnis ein bitweise strukturierter Speicher (als Teil einer
Bitmap) gesetzt wird, in welchem jedes Bit den Zustand eines
Pixels darstellt, das durch die Aufzeichnungseinrichtung auf
einen Aufzeichnungsträger belichtet wird.
Im einzelnen kann der Speicherbedarf für die Mehrfach-Referenz
zelle bei quadratischen Pixeln und Rasterpunkten quantitativ
gemäß Anspruch 4 reduziert werden, indem sich die Mehrfach-
Referenzzelle in einer ersten Richtung nur um den größten
gemeinsamen Teiler von a und b, d. h. ggt(a, b) erstreckt.
Dabei ist a ein Abstand eines Eckpunkts einer Gruppe von n×n
Spots zu einer Ecke eines kleinsten in Pixelabständen unter
teilten Vergleichsfelds, an deren Rändern die äußeren Eck
punkte der Spots der Gruppe auf Pixelkoordinaten liegen.
Dabei ist weiterhin b ein hierzu rechtwinklig orientierter
Abstand eines Eckpunkts der n×n Spots zu einer Ecke des
kleinsten Vergleichsfelds. In der zweiten der beiden orthogo
nalen Richtungen genügt dabei eine Erstreckung der Mehrfach-
Referenzzelle um höchstens:
w=(a * a +b * b)/ggt(a, b).
Es wurde herausgefunden, daß eine Erstreckung der Mehrfach-
Referenzzelle in der zweiten Richtung der beiden orthogonalen
Richtungen noch enger begrenzt werden kann auf
Zur Steuerung von Aufzeichnungseinrichtungen, welche ein
helligkeitsgesteuertes Lichtbündel zur Belichtung eines Auf
zeichnungsträgers in zwei orthogonalen Richtungen bewegen
können, ist zweckmäßig nach Anspruch 6 die erste Richtung, in
der sich die Mehrfach-Referenzzelle nur um den größten gemein
samen Teiler von a und b erstreckt, die Höhe, und die zweite
Richtung, in der sich die Mehrfach-Referenzzelle erstreckt,
deren Breite, deren Größe w in den Ansprüchen 4 und 5 ange
geben ist.
Die Größe des Versatzes, mit der die Abtastzeile bzw. die
zweite der beiden orthogonalen Richtungen beim Auslesen der
Dichte-Schwellwerte aus der Mehrfach-Referenzzelle einzu
springen ist, ergibt sich aus Anspruch 8. Die Größe des
Versatzes ergibt sich somit daraus, daß der Wert x immer um 1
erhöht wird, solange die in der Klammer angegebene Beziehung
(x*b+ggt(a, b)) modulo a ungleich Null ist. Damit wird x
ermittelt. y ergibt sich dann aus der letzten zu Anspruch 8
angegebenen Beziehung. Die Hilfsgrößen x und y stehen hier
also nicht für die sonst üblichen Größen zweier orthogonaler
Richtungen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung mit fünf
Figuren weiter erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen rotierten Mehrfachspot, der aus zweimal zwei über-
und nebeneinander angeordneten quadratischen Spots
bzw. Rasterpunkten zusammengesetzt ist und der in
einem kleinsten Vergleichsfeld, an dessen Rändern
seine Ecken anliegen, angeordnet ist,
Fig. 2 eine Mehrfach-Referenzzelle, in der eine Anzahl ro
tierter Mehrfachspots aneinandergesetzt sind, um die
Periodizität in zwei orthogonalen Richtungen zu ergeben,
Fig. 3 einen reduzierten Ausschnitt als Referenzbereich aus
der Mehrfach-Referenzzelle, wobei der Ausschnitt in
einer der beiden orthogonalen Richtungen, nämlich der
Höhe, wesentlich kleiner als die Mehrfach-Referenzzelle
ist,
Fig. 4 eine Einrichtung zum Auslesen der Dichte-Schwellwerte
aus einem Datenspeicher, der die Dichte-Schwellwerte
des Referenzbereichs bzw. Ausschnitts der Mehrfach-
Referenzzelle beinhaltet, und
Fig. 5 ein Flußdiagramm für den Ablauf des Auslesevorgangs in
der Einrichtung gemäß Fig. 4.
In Fig. 1 ist mit 14 ein kleinstes Vergleichsfeld bezeichnet,
in dem n*n, mit n=zwei, Spots oder Rasterpunkte 15-18
neben- und übereinander gedreht angeordnet sind, so daß die
gesamte Anordnung gegenüber dem kleinsten Vergleichsfeld
einheitlich gedreht ist. In dem kleinsten Vergleichsfeld
werden durch die Anordnung des Mehrfachspots die Größen a und
b definiert, wobei a der Abstand eines Eckpunkts 19 der
Gruppe Spots 15-18 zu der Ecke 20 des Vergleichsfelds ist.
Die Größe b ist der hierzu rechtwinklig orientierte Abstand
zwischen dieser Ecke 20 des Vergleichsfelds und einem anderen
Eckpunkt 21 der Gruppe der Spots. Ein Rasterwinkel ist mit ß
bezeichnet, um den die Gruppe der Rasterpunkte bzw. Spots
15-18 gegenüber der Aufzeichnungsrichtung, die parallel zu
zwei Rändern des kleinsten Vergleichsfelds 1 verläuft, gedreht
ist.
Durch die Gruppierung einer Anzahl Spots in dem kleinsten
Vergleichsfeld, wie zu Fig. 1 beschrieben, können die
Rasterwinkel mit steigender Anzahl von Spots beliebig fein
werden, unter Einhaltung der Bedingung, daß die Ecken der
Gruppe der Spots immer definiert je einem der Pixel des in
Pixelabständen unterteilten Vergleichsfelds zugeordnet sein
sollen bzw. auf dieses Pixel treffen sollen.
Das Erfordernis der Periodizität der Mehrfach-Referenzzelle,
die mit solchen Mehrfachspots aufgebaut ist, führt jedoch zu
verhältnismäßig großen Mehrfach-Referenzzellen. Diese Größe
ergibt sich beispielsweise aus Fig. 2, in der sie zu jeder
der beiden orthogonalen Richtungen (Höhe und Breite) am Rande
der dargestellten Mehrfach-Referenzzelle 22 formelmäßig wieder
gegeben ist. In der Mehrfach-Referenzzelle sind also die
Gruppierungen der Spots so oft wiederholt, bis die Periodizität
bzw. wrap-around-Bedingung in jeder der beiden Richtungen
gegeben ist.
Der in Fig. 3 dargestellte Referenzbereich 23 stellt einen
definierten Ausschnitt aus der Mehrfach-Referenzzelle gemäß
Fig. 2 dar. Es ist ersichtlich, daß die Erstreckung des
Referenzbereichs in einer der beiden orthogonalen Richtungen,
nämlich der Breite, die gleiche ist, wie diejenige der
Mehrfach-Referenzzelle, nämlich
w=a*a+b*b)/ggt(a, b).
In der hierzu orthogonalen Richtung, nämlich der Höhe, ist
jedoch die Erstreckung des Referenzbereichs ganz erheblich
gegenüber derjenigen der Mehrfach-Referenzzelle verringert,
namlich um
ggt(a, b),
wobei dieser größte gemeinsame Teiler von a und b bei den
hier vorausgesetzten quadratischen Pixeln die Breite bzw.
Höhe eines Pixels darstellt.
Der Versatz, mit dem in den Referenzbereich der Fig. 3 beim
Abtasten in Abtastzeilenrichtung bzw. in Weitenrichtung
jeweils einzuspringen ist, nachdem die Dichte-Schwellwerte
aus diesem Referenzbereich einmal ausgelesen sind, beträgt
hier 57 bei einer Weite von 65. In Richtung der Abtastzeile X
(wobei X in der Figur nicht dargestellt ist) ist die jeweils
neue X-Position, bei der das Auslesen der Dichte-Schwellwerte
beginnt:
Xneu=(Xalt+Versatz)modulo w.
Darin ist die Weite w:
w=(a*a+b*b)/ggt(a, b).
Die Dichte-Schwellwerte sind, wie eingangs erläutert, in
jedem orthogonal unterteilten Punkt eines Spots bzw. eines
Rasterpunkts durch eine Spotfunktion vorgegeben und einge
speichert.
Zu den Fig. 1-3 sei angenommen, daß die Abtastrichtung
bzw. Abtastzeilenrichtung in Richtung der Weite des kleinsten
Vergleichsfelds, der Mehrfach-Referenzzelle bzw. des Referenz
bereichs verläuft.
In Fig. 4 ist vereinfachend die Struktur einer Einrichtung
dargestellt, mit welcher das Verfahren zur digitalisierten
Rasterung einer Halbton-Bildvorlage unter Verwendung eines
Datenspeichers, in dem nur die Dichte-Schwellwerte eines
reduzierten Ausschnitts eines gegen die Abtastrichtung ge
drehten Rasters 23 gemäß Fig. 3 gespeichert sind, ausgeübt
wird. Die Einrichtung nach Fig. 4 beinhaltet als Teil eines
Raster-Image-Prozessors die Mittel, um trotzdem in einer
Bitmap 2 Signale in Abhängigkeit von einem Vergleichsergebnis
zum Hell/Dunkel-Steuern einer in Fig. 4 nicht dargestellten
Aufzeichnungseinrichtung zu speichern, als ob zum Vergleich
von Tonwertsignalen einer zu rasternden abgetasteten Halbton-
Bildvorlage mit vorgegebenen Schwellwerten eine Mehrfach-
Referenzzelle 22 gemäß Fig. 2 als vollständiger Ausschnitt
des Rasters zur Verfügung stünde, der die Grundperiode der
gewünschten Rasterpunktstruktur in beiden orthogonalen Rich
tungen aufweist bzw. die wrap-around-Bedingung in beiden
Richtungen erfüllt.
In dem Datenspeicher des Referenzbereichs 1 sind also Dichte-
Schwellwerte des Referenzbereichs, der nur einen reduzierten
Ausschnitt mit der Breite rb und der Höhe rh darstellt, gemäß
einer Spotfunktion eingespeichert und spalten- sowie zeilen
weise adressierbar. Die Bitmap 2 ist ebenfalls spalten- und
zeilenweise adressierbar, so daß einzelne Speicherplätze (Bits)
entsprechend einem in einem Vergleicher 3 durchgeführten Ver
gleich zu setzen sind oder nicht.
Zur Spaltenadressierung der Bitmap 2 dient ein Zähler 4 mit
einem festen Endwert bb, welcher gleich der Breite der Bitmap
2 ist. Außerdem dient der Zähler 4 in Verbindung mit einer
Addierstufe 5 über eine Modulostufe 6 zur spaltenweisen
Adressierung des Datenspeichers des Referenzbereichs 1.
Zur zeilenweisen Adressierung der Bitmap 2 ist ein weiterer
Zähler 7 mit festem Endwert vorgesehen, der gleich der Höhe
der Bitmap rh ist. Ein Eingang dieses Zählers 7 wird über
eine von dem Zähler 4 ausgehende Overflow-Leitung 8 gespeist.
Zur zeilenweisen Adressierung des Datenspeichers des Referenz
bereichs 1 dient ein weiterer Zähler 9 mit einem festen End
wert gleich der Höhe des Referenzbereichs rh. An einem Eingang
des Zählers 9 liegt ebenfalls die Overflow-Leitung 8.
Zum versetzten Adressieren des Referenzbereichs, in dem die
Dichte-Schwellwerte eines reduzierten Ausschnitts des Rasters
gespeichert sind, ist ein Versatzregister 10 an einem Over
flow-Ausgang des Zählers 9 angeordnet. In dem Versatzregister
ist ein einmal für ein bestimmtes Raster vorgegebener Versatz
wert vs bei jedem Overflow-Impuls zu dem in dem Versatzregister
vorliegenden Wert aufaddierbar.
Zum Betrieb der in Fig. 4 dargestellten Einrichtung, in der
als feste Parameter bb, bh, rb, rh und vs eingegeben sind,
wird eine Taktleitung 11 an einem Eingang des Zählers 4 mit
einem Taktpuls beaufschlagt. Bei jedem Taktimpuls wird das
in einer Zeile liegende nächste Bit der Bitmap 2 adressiert.
Insgesamt erfolgt darin eine Adressierung entsprechend den
wie mit unterbrochenen Linien dargestellt aneinander gefügten
Referenzbereichen. - Über die Overflow-Leitung 8 des Zählers
4 erhält der Zähler 7 mit dem festen Endwert bh jedesmal
einen inkrementierenden Impuls, wenn der rechte Rand der
Bitmap erreicht wird und damit der feste Endwert bb in dem
Zähler 4, der auf den Anfangswert Null zurückfällt. In dieser
Weise wird jeweils eine Zeile der Bitmap 2 adressiert. Somit
erfolgt jeweils die Adressierung eines nächsten Elements
innerhalb einer Zeile der Bitmap bei jedem Taktimpuls, der
den Zähler 4 inkrementiert.
Erreicht der Zähler 7 seinen festen Endwert bh, so ist der
gesamte Vorgang des Setzens der Bitmap 2 abgeschlossen.
Damit die einzelnen Bits der Bitmap entsprechend dem ge
wünschten Raster und den Tonwertsignalen gesetzt werden,
wird der Datenspeicher des Referenzbereichs 1 synchronisiert
zu der Adressierung der Bitmag adressiert.
Dies erfolgt dadurch, daß von dem Ausgang des Zählers 4 eine
Leitung 12 zu einer Addierstufe 5 abzweigt, deren Ausgang
wiederum zu der Modulostufe 6 mit dem Modulowert rb führt.
Der Ausgang dieser Modulostufe bestimmt die Spaltenadressie
rung des Datenspeichers 1 bzw. des hierin gespeicherten
Referenzbereichs.
Diese Spaltenadressierung wird, um die Wrap-Around-Bedingung
zu erfüllen, hier nicht nur in Abhängigkeit von den Impulsen
auf der Leitung 12 am Ausgang des Zählers 4 durchgeführt,
sondern versetzt um den in dem Versatzregister 10 aufzuaddie
renden Versatz vs.
Hierzu erhält das Versatzregister 10 jedesmal dann einen
Overflow-Impuls von dem Zähler 9, dessen Eingang von der
Overflow-Leitung 8 gespeist wird, wenn der Endwert rh des
Zählers 9 erreicht ist. Dadurch wird mit jedem Overlow-Impuls
des Zählers 10 der Versatz vs auf den Inhalt des Versatzre
gisters 10 addiert. Der Ausgangswert des Versatzregisters 10
wird mit dem Ausgangswert des Zählers 4 in der Addierstufe 5
addiert, um die Modulostufe 6 zu steuern.
Abgesehen davon hat der Zähler 9 die Aufgabe, die normale
Zeilenadressierung des Datenspeichers des Referenzbereichs 1
durchzuführen.
Somit wird bei jedem Taktimpuls zum einen ein Bit der Bitmap
2 adressiert und zum anderen ein Schwellwert in dem Daten
speicher des Referenzbereichs adressiert, welcher dem adres
sierten Bit entspricht. Das deswegen am Ausgang des Daten
speichers 1 anstehende Schwellwertsignal wird in dem Ver
gleicher 13 mit einem Tonwertsignal auf der Gräuwertleitung
13 verglichen, welches durch Abtastung der Halbton-Bildvorlage
und gegebenenfalls anschließende Signalverarbeitung entstanden
ist.
Das Ergebnis dieses in dem Vergleicher 3 durchgeführten Ver
gleichs wird in binärer Form in das in der Bitmap 2, wie oben
beschrieben, adressierte Bit eingetragen, welches somit nach
Maßgabe des Tonwerts und der angesprochenen Stelle des Refe
renzbereichs gesetzt wird oder nicht.
Zur Hell-Dunkelsteuerung einer nicht dargestellten Aufzeich
nungseinrichtung wird dieser Inhalt aus der Bitmap 2 ausge
lesen.
In Fig. 5 ist ein Flußdiagramm für den Ablauf des Auslesevor
gangs aus dem Datenspeicher mit dem Referenzbereich sowie das
Setzen der Bitmap der Einrichtung gemäß Fig. 4 dargestellt.
In dem Flußdiagramm werden zusätzlich zu den zu Fig. 4 als
definiert vorausgesetzten Größen bb, bh, rb, rh und vs die
folgenden Variablen verwendet, welche dem Inhalt bzw. den
Ausgangssignalen verschiedener Elemente der Einrichtung nach
Fig. 4 entsprechen:
zbb dem Zählerinhalt 4
zbh dem Zählerinhalt 7
zrb dem Ausgang der Modulostufe 6
zrh dem Zählerinhalt 9
zvs dem Versatzregisterinhalt 10
rf dem Referenzbereich des Datenspeichers 1
bm dem Inhalt der Bitmap 2
eG dem Tonwertsignal auf der externen Grauwertleitung 13
zbh dem Zählerinhalt 7
zrb dem Ausgang der Modulostufe 6
zrh dem Zählerinhalt 9
zvs dem Versatzregisterinhalt 10
rf dem Referenzbereich des Datenspeichers 1
bm dem Inhalt der Bitmap 2
eG dem Tonwertsignal auf der externen Grauwertleitung 13
Somit wird ausgehend von dem Statusblock 24, in dem die
Zählerinhalte 4, 7, 9 sowie der Versatzregisterinhalt 10 und
der Ausgang der Modulostufe 6 Null sind, der Zählerinhalt 4
gemäß dem Statusblock 25 jeweils um 1 erhöht. Je nachdem, ob
in einer Entscheidungsstufe 26 der feste Endwert bb erreicht
wird oder nicht, wird im letztgenannten Fall unmittelbar der
Modulowert rb aus der Summe zbb plus zvs am Ausgang der
Modulostufe 6 gemäß einem Statusblock 27 verarbeitet und der
Referenzbereich in dem Datenspeicher 1 adressiert. Nach dem
darin abgefragten Dichte-Schwellwert des Referenzbereichs,
wobei zur Adressierung der Zählerinhalt 9 mit verwendet wird,
erfolgt eine Entscheidung, ob dieser Dichte-Schwellwert größer
als ein Grauwertsignal auf der externen Grauwertleitung 13
ist oder nicht. Je nach dem Ergebnis der Entscheidung wird
ein Bit in der gemäß den Zählerinhalten zbb und zbh adres
sierten Bitmap 2 nicht gesetzt oder gesetzt, was mit Status
blöcken 29 und 30 angegeben ist. Der Zählerinhalt 4 wird
anschließend durch einen Taktimpuls um jeweils 1 erhöht. Wenn
der Zählerinhalt zbb den Endwert entsprechend der Bitmapbreite
bb erreicht, fällt der Zählerinhalt 4 zbb auf Null zurück und
der Zählerinhalt 7 wird um 1 erhöht, was mit einem Statusblock
31 angedeutet ist. Wenn, was in einem Entscheidungsblock 32
entschieden wird, der Zählerinhalt zbh nicht seinen Endwert
entsprechend der Bitmaphöhe bh erreicht, wird auch der Zähler
inhalt 9 gleich zrh um 1 wirksam erhöht, was mit einem Status
block 33 symbolisiert ist. Nur wenn der Zählerinhalt 9 den
Endwert entsprechend der Referenzzellenhöhe erreicht und der
Zählerinhalt 9 dementsprechend auf Null zurückgeht, siehe
Statusblock 35, wird der Inhalt des Versatzregisters 10 um
den Versatz vs erhöht, um mit dem erhöhten Betrag in die
Modulobildung rb einzugehen.
Ein Zyklus des Auslesens der Dichte-Schwellwerte aus dem
Referenzbereich wird beendet, wenn gemäß der Entscheidung in
dem Entscheidungsblock 32 die Höhe des Referenzbereichs in
dem Datenspeicher 1 erreicht ist.
Claims (8)
1. Verfahren zur digitalisierten Rasterung einer Halbton-
Bildvorlage, insbesondere in Form eines Farbauszugs (Plane),
für eine Aufzeichnungseinrichtung, die einen Aufzeichnungs
träger entlang Abtastzeilen abtastet, wobei Dichte-Schwell
wertsignale (Rastersignale) aus wenigstens einem Daten
speicher für die Abtastrichtung fortlaufend und jeweils
anschließend in dazu rechtwinkliger (Vorschub-)Richtung
auslesbar sind, in welchem die Dichte-Schwellwerte eines
Ausschnitts eines gegen die Abtastrichtung gedrehten
Rasters gespeichert sind, wobei die Begrenzungslinien des
Ausschnitts in Abtastrichtung sowie dazu rechtwinkliger
Richtung verlaufen, in dem Ausschnitt mehrere Rasterpunkte
(Spots) eine Mehrfach-Referenzzelle (Superzelle)
bildend neben- und übereinander periodisch angeordnet sind
und die Grundperiode dieser Rasterpunktstruktur in jeder
der beiden genannten Richtungen maximal je einmal enthalten
ist, um die aus dem Datenspeicher ausgelesenen Dichte-
Schwellwertsignale mit Tonwertsignalen (Bildsignalen)
zu vergleichen und in Abhängigkeit von dem Vergleichsergeb
nis die Aufzeichnungseinrichtung helligkeitszusteuern,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Datenspeicher (1) nur die Dichte-Schwellwerte
eines reduzierten Ausschnitts als Referenzbereich (23)
gespeichert sind, in dem die Grundperiode der Rasterpunkt
struktur nur in einer der beiden genannten Richtungen
einmal fortlaufend enthalten ist und der in der anderen
der beiden genannten Richtungen mit einem Versatz aneinan
derfügbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei dem Auslesen der Dichte-Schwellwertsignale aus dem
Referenzbereich eine reduzierte Mehrfach-Referenzzelle, in
welcher die Dichte-Schwellwerte mehrerer Abtastzeilen
gespeichert sind, nach dem Auslesen der Dichte-Schwellwert
signale einer obersten Abtastzeile in die nächst untere
Abtastzeile in Abtastrichtung versetzt eingesprungen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichte-Schwellwerte in dem in beiden genannten
Richtungen der reduzierten Mehrfach-Referenzzelle zugreif
baren Datenspeicher (1) wortweise in Abhängigkeit von
einer Spotfunktion gespeichert sind, daß die aus dem Daten
speicher ausgelesenen Dichte-Schwellwertsignale mit einem
Tonwertsignal (Bildsignal) für die Flächendeckung oder den
Grauwert je eines Elements (Pel) der Halbton-Bildvorlage
verglichen werden und in Abhängigkeit von dem Vergleichser
gebnis ein bitweise strukturierter Speicher (als Teil
einer Bitmap (2)) gesetzt wird, in welchem jedes Bit den
Zustand eines Pixels darstellt, das durch die Aufzeichnungs
einrichtung auf einen Aufzeichnungsträger belichtet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Referenzbereich (23) der reduzierten Mehrfach-
Referenzzelle mit quadratischen Pixeln in einer ersten von
zwei orthogonalen Richtungen nur um den größten gemeinsamen
Teiler von a und b, das heißt ggt(a,b) erstreckt, wobei a
ein Abstand eines Eckpunkts (19) einer Gruppe von n×n
Spots (n=ganze Zahl) zu einer Ecke (20) eines kleinsten
in Pixelabständen orthogonal unterteilten kleinsten Ver
gleichsfelds (14) ist, an dessen Rändern die äußeren Eckpunk
te der Spots (15-18) der Gruppe auf Pixelkoordinaten
liegen, und wobei b ein hierzu rechtwinklig orientierter
Abstand eines Eckpunkts (21) der Gruppe der n · n Spots zu
einer benachbarten Ecke (21) des kleinsten Vergleichsfelds
ist, und daß die Erstreckung (w) des Referenzbereichs der
reduzierten Mehrfach-Referenzzelle in der zweiten der
beiden orthogonalen Richtung maximal beträgt:
w=(a * a + b * b)/ggt(a, b).
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei quadratischen Rasterpunkten (Spots) die Erstreckung
des Referenzbereichs der reduzierten Mehrfach-Referenzzelle
in der zweiten Richtung (w) der beiden orthogonalen Rich
tungen noch enger begrenzt ist auf
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Richtung, in der sich der Referenzbereich
(23) der reduzierten Mehrfach-Referenzzelle nur um den
größten gemeinsamen Teiler von a und b erstreckt, die Höhe
ist, und daß die zweite Richtung (w), in der sich die
reduzierte Mehrfach-Referenzzelle erstreckt, deren Breite
ist.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Referenzbereich (23) der reduzierten Mehrfach-
Referenzzelle in der ersten Richtung nur um die Abmessung
eines Pixels erstreckt und daß nach Durchlaufen einer
Abtastzeile mit Versatz in der hierzu rechtwinklig orien
tierten zweiten Richtung in den Referenzbereich (23)
eingesprungen wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Versatz beim Einspringen in die Abtastzeile bzw.
die zweite der beiden orthogonalen Richtungen des Referenz
bereichs (23) der reduzierten Mehrfach-Referenzzelle
gleich
x * a + y * bist, wobei gilt:while (x * b + ggt (a, b)) modulo a) ≠ 0x = x + 1
y = (x * b + ggt (a, b)/ggt (a, b).
y = (x * b + ggt (a, b)/ggt (a, b).
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904013411 DE4013411A1 (de) | 1990-04-26 | 1990-04-26 | Verfahren zur digitalisierten rasterung einer halbton-bildvorlage |
| PCT/DE1991/000329 WO1991016783A1 (de) | 1990-04-26 | 1991-04-23 | Verfahren zur digitalisierten rasterung einer halbton-bildvorlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904013411 DE4013411A1 (de) | 1990-04-26 | 1990-04-26 | Verfahren zur digitalisierten rasterung einer halbton-bildvorlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4013411A1 true DE4013411A1 (de) | 1991-11-07 |
Family
ID=6405192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904013411 Ceased DE4013411A1 (de) | 1990-04-26 | 1990-04-26 | Verfahren zur digitalisierten rasterung einer halbton-bildvorlage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4013411A1 (de) |
| WO (1) | WO1991016783A1 (de) |
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- 1990-04-26 DE DE19904013411 patent/DE4013411A1/de not_active Ceased
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1991016783A1 (de) | 1991-10-31 |
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