DE4012878C2 - Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung und Mehrfachbearbeitungs-Verfahren - Google Patents
Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung und Mehrfachbearbeitungs-VerfahrenInfo
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- DE4012878C2 DE4012878C2 DE4012878A DE4012878A DE4012878C2 DE 4012878 C2 DE4012878 C2 DE 4012878C2 DE 4012878 A DE4012878 A DE 4012878A DE 4012878 A DE4012878 A DE 4012878A DE 4012878 C2 DE4012878 C2 DE 4012878C2
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ferner betrifft
die Erfindung eine Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 2. Außerdem betrifft die
vorliegende Erfindung ein Mehrfachbearbeitungs-Verfahren.
Die US 4 891 485 zeigt eine Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 oder
des Patentanspruchs 2. Die Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung
zielt darauf ab, eine Elektrode zur elektrischen Bearbeitung
durch mechanische Bearbeitung zu bilden und ein Werkstück mit
der so gebildeten Elektrode elektroerosiv zu bearbeiten. Ein
Elektrodenmaterial und ein Werkstück sind dabei in einer
Bearbeitungslösung in einem Bearbeitungsbehälter enthalten.
Mittels eines mechanischen Bearbeitungs-Werkzeuges, welches in
einem Bearbeitungskopf befestigt ist, kann ein
Elektrodenmaterial zur Bildung einer Elektrode bearbeitet
werden, wobei das Elektrodenmaterial in einer Elektroden-Halte-
Einrichtung plaziert wird, die im Bearbeitungsbehälter in einem
dem Bearbeitungskopf gegenüberliegenden Bereich angeordnet ist.
Nach Abschluß der Herstellung der Elektrode wird diese in den
Bearbeitungskopf plaziert und eine Bearbeitung eines in dem
Arbeitsbehälter angeordneten Werkstückes wird mit der Elektrode
durchgeführt. Auf den Seitenwänden des Arbeitsbehälters ist
eine Dreheinrichtung und eine Halterung für ein Gabelelement
vorgesehen, welches einen Ansatz zur Plazierung in dem
Bearbeitungskopf aufweist. Nach Abschluß der Herstellung der
Elektrode, die wie erwähnt mit dem Bearbeitungskopf bearbeitet
wurde, muß diese zur Bearbeitung des im Arbeitsbehälter
angeordneten Werkstückes im Bearbeitungskopf plaziert werden.
Dazu wird der Bearbeitungskopf an die Seitenwand bewegt, wo er
das Gabelelement aufnimmt, welches wiederum die gefertigte
Elektrode aufnimmt und danach in der Dreheinrichtung auf der
Seitenwand des Arbeitsbehälters plaziert. Die Dreheinrichtung
auf der Seitenwand dreht die Elektrode um 180°, wonach sie in
dem Bearbeitungskopf plaziert wird. In umgekehrter Weise kann
genauso ein Werkstück in der Dreheinrichtung plaziert werden,
welches darauf folgend durch das Gabelelement auf dem Boden des
Arbeitsbehälters plaziert wird. Diese Vorgehensweise unter
Zuhilfenahme der Dreheinrichtung und des separat vorgesehenen
Gabelelements erfordert jedoch eine beträchtliche Zeit, ist
aufwendig und erfordert hohe Positioniergenauigkeiten, so daß
viel Zeit bei dem Austausch der Elektrode und des Werkstückes
vergeht. Zwar wird die Elektrode um 180° gedreht bzw.
geschwenkt, jedoch ist ein sehr zeitaufwendiges Verfahren zur
Bewegung der Elektrode in die Dreheinrichtung erforderlich.
Die EP 0345 353 A1 beschreibt eine Bearbeitungsvorrichtung, die
ein Schneiden, eine elektroerosive Bearbeitung, ein
elektrochemisches Schleifen und dergleichen durchführen kann.
Diese Bearbeitungsvorrichtung ermöglicht jedoch lediglich die
elektroerosive Bearbeitung eines Werkstückes, das in einem
Bearbeitungsbehälter enthalten ist. Eine Bearbeitung einer
Elektrode bzw. deren Plazierung in einem Bearbeitungskopf ist
dabei nicht vorgesehen. Jedoch ist eine Austausch-Einrichtung
zum Austauschen von verschiedenen Bearbeitungs-Werkzeugen und
einer Bearbeitungselektrode zwischen einem Bearbeitungskopf und
einem Magazin vorgesehen. Das Problem einer kontinuierlichen
Bearbeitung eines Elektrodenmaterials zur Herstellung einer
Elektrode und eine darauffolgende Bearbeitung eines Werkstückes
mit der so hergestellten Elektrode tritt hierbei nicht auf. Das
in den Arbeitsbehälter aufgenommene Werkstück wird immer mit
einem in dem Bearbeitungskopf angeordneten Bearbeitungs-
Werkzeug, beispielsweise Bohrer etc. oder einer Elektrode
bearbeitet. Der Austausch der Bearbeitungs-Werkzeuge findet
also lediglich bezüglich des Bearbeitungskopfes aus und es ist
nicht erforderlich, wechselseitig ein Elektrodenmaterial und
ein Werkstück in dem Bearbeitungsbehälter auszuwechseln bzw. zu
plazieren.
Die DE 35 33 002 C2 betrifft ebenfalls lediglich eine
Einfachbearbeitungsvorrichtung zur Bearbeitung eines
Werkstückes mit einem Bearbeitungswerkzeug, welches in eine
Aufnahme positioniert werden kann. Eine Austauscheinrichtung
ist vorgesehen, die eine Positionierung von verschiedenen
Bearbeitungswerkzeugen in der Aufnahme erlaubt. Da keine
Herstellung einer Elektrode vorgesehen ist, umfaßt diese
Einfachbearbeitungsvorrichtung jedoch keinen Elektrodenhalter
in dem Arbeitsbehälter. Es wird also lediglich eine Bearbeitung
des im Arbeitsbehälter aufgenommenen Werkstückes mit einem
Bearbeitungswerkstück durchgeführt, wobei verschiedene
Bearbeitungswerkzeuge mittels einer Austauscheinrichtung in dem
Bearbeitungskopf bzw. in der Aufnahme plaziert werden können.
Zur weiteren Erläuterung wird eine Schneideoperation für die
mechanische Bearbeitungsoperation beschrieben und eine
elektrische Entladungsbearbeitungsoperation für die elektrische
Bearbeitungsoperation.
Fig. 13 ist ein zur Erläuterung dienendes Diagramm, welches die
gesamte Anordnung eines Mehrfachbearbeitungsgerätes zeigt. In
Fig. 13 bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine elektrische
Entladungsbearbeitungselektrode; 2 ein zu bearbeitendes
Werkstück; 3 ein Bearbeitungsgefäß; und (4)
eine Bearbeitungslösung im Bearbeitungsgefäß, wie etwa
elektrisch isolierendes Öl. Generell wird der
Bearbeitungsvorgang des Mehrfachbearbeitungsgerätes in
der Bearbeitungslösung 4 in dem Bearbeitungsgefäß 3
durchgeführt. Ferner bezeichnet in Fig. 13 das
Bezugszeichen 5 eine Impulsstromerzeugungseinheit, um die
Elektrode 1 und das Werkstück 2 mit Impulsstrom zu
versorgen; 8a bezeichnet eine Kugelumlaufspindel, um die
Spindel des Mehrfachbearbeitungsgerätes vertikal (in
Richtung der Z-Achse) zu bewegen; 8c eine
Kugelumlaufspindel, um das Werkstück 2 nach rechts und
links (in Richtung der X-Achse) zu bewegen; 9a einen
Servomotor für den Antrieb der
Z-Achsen-Kugelumlaufspindel 8a; 9b einen Servormotor für
den Antrieb einer Kugelumlaufspindel (nicht gezeigt),
welche das Werkstück 2 vor und zurück (in Richtung der
Y-Achse) bewegt; 9c einen Servomotor für den Antrieb der
X-Achsen-Kugelumlaufspindel 8c; 10 eine NC-Einheit
(numerische Steuerung) zur Steuerung der Servomotoren 9a,
9b und 9c nach einem vorgegebenen Bearbeitungsprogramm;
11 einen hoch in dem Gerät angeordneten Kopf; eine Säule,
welche ein den Kopf 11 tragender Rahmen ist; 13 das Bett
des Gerätes; 14b einen beweglichen Tisch, um das
Werkstück 1 zusammen mit dem Bearbeitungsgefäß 3 vor und
zurück (in Richtung der Y-Achse) zu bewegen; 14c einen
beweglichen Tisch, um das Werkstück 3 zusammen mit dem
Bearbeitungsgefäß 3 nach rechts und links (in Richtung
der X-Achse) zu bewegen; 15 den Spindelkopf, der der Kern
der Spindel des Mehrfachbearbeitungsgerätes ist; 16 eine
Elektrodenaustauscheinheit, um die an der Spindel
befestigte Elektrode 1, zum Beispiel gegen ein
Schneidewerkzeug, auszutauschen; 17 einen Arm, um die
Elektrode 1 in einer Elektrodenaustauschoperation zu
halten; 18 ein Magazin, in welchem die Elektrode 1 und
andere Werkstücke untergebracht sind; und 19 ein
Schneidewerkzeug, welches für vorbestimmte
Schneideoperationen verwendet wird.
In dem so konstruierten Mehrfachbearbeitungsgerät wird
die elektrische Entladungsbearbeitungselektrode 1 mit dem
Schneidewerkzeug 19 wie benötigt geformt, bevor es zur
Entladungsbearbeitung des Werkstückes 2 verwendet wird.
Diese elektrische Entladungsbearbeitungsoperation wird
beschrieben.
Die Elektrode 1 und das Werkstück 2 sind in dem
Bearbeitungsgefäß in einer Bearbeitungslösung 4
eingetaucht, so, daß sie sich gegenüberstehen. Der
Ausgangsimpulsstrom der Impulsstromerzeugungseinheit 5
wird auf die Elektrode 1 und das Werkstück, die so
eingetaucht sind, gegeben, woraufhin in dem Spalt
zwischen der Elektrode 1 und dem Werkstück 2
intermittierend elektrische Entladung entsteht, so daß
letzteres 2 bearbeitet wird. In diesem Vorgang wird die
Elektrode 1 vertikal auf Instruktionen hin, die von der
numerischen Steuereinheit 10 gegeben werden, bewegt,
wobei sie mittels der Kugelumlaufspindel 8a mit dem
Z-Achsen-Servomotor 9a verbunden ist. Der in Y-Richtung
bewegliche Tisch 14b ist mittels der Kugelumlaufspindel
(nicht gezeigt) mit dem Y-Achsen-Servomotor 9b verbunden.
Der in X-Richtung bewegliche Tisch 14c ist mittels der
Kugelumlaufspindel 8c mit dem X-Achsen-Servomotor 9c
verbunden. Diese beweglichen Tische 14b und 14c sind
entlang der Y-Achse bzw. der X-Achse beweglich, nach
Instruktionen der numerischen Steuereinheit 10. Somit
können die Elektrode 1 und das Werkstück 1 relativ
zueinander in einer horizontalen Richtung bewegt werden,
um sie in einer horizontalen Richtung zu positionieren
oder das Werkstück in einer horizontalen Richtung zu
bearbeiten. Somit kann das Werkstück 1 wie gewünscht
durch geeignete Steuerung der Operationen der
Servomotoren 9a, 9b und 9c entladungsbearbeitet werden;
spezieller kann ein gewünschter Teil des Werkstückes
durch elektrische Entladung zu einer gewünschten
Konfiguration bearbeitet werden.
Jetzt wird eine Schneideoperation und eine elektrische
Entladungsbearbeitungsoperation mit dem
Mehrfachbearbeitungsgerät beschrieben.
Fig. 14a ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
Zustände wesentlicher Komponenten des in Fig. 13
dargestellten Mehrfachbearbeitungsgerätes zeigt, welche
offenbart werden, bevor die Elektrode geschnitten wird,
und Fig. 14b ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
Zustände der wesentlichen Komponenten zeigt, die
offenbart werden, nachdem die Elektrode geschnitten ist.
Fig. 15a ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
Zustände wesentlicher Komponenten des in Fig. 13
gezeigten Mehrfachbearbeitungsgerätes zeigt, welche
offenbart werden, wenn das Werkstück geschnitten wird,
und Fig. 15b ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
Zustände der wesentlichen Komponenten zeigt, welche
offenbart werden, wenn das Werkstück durch elektrische
Entladung bearbeitet wird. In diesen Figuren sind durch
Bezugszeichen 1 bis 4, 15 und 19 bezeichnete Komponenten
identisch mit oder äquivalent jenen in Fig. 13.
Ferner bezeichnet das Bezugszeichen 20 in den Fig. 14 und
15 einen Elektrodenfixierungsständer, der eine Lehre ist,
um die Elektrode 1, die in dem Bearbeitungsgefäß 3 in die
Bearbeitungslösung 4 eingetaucht ist, zu fixieren; 21
bezeichnet Werkstückfixierungsständer, welche Lehren
sind, um das Werkstück 2, welches in dem
Bearbeitungsgefäß 3 in die Bearbeitungslösung 4
eingetaucht ist, zu fixieren; 22 eine erste Vertiefung,
die mit dem Schneidewerkzeug 19 gebildet ist; und 23
einen zweiten Schnitt, welcher mit der Elektrode 1 durch
elektrische Entladung gebildet ist.
Zuerst wird ein Vorgang des Schneidens der elektrischen
Entladungsbearbeitungselektrode 1 unter Bezug auf Fig. 14
beschrieben.
Ein vorbestimmtes Schneidewerkzeug 19 wird mit dem
Spindelkopf 15 verbunden, welcher einen Teil der Spindel
des Mehrfachbearbeitungsgerätes bildet, und die zu
schneidende Elektrode wird fest mit dem
Elektrodenfixierungsständer 10 derartig verbunden, daß
sie in der Bearbeitungslösung 4 in dem Bearbeitungsgefäß
3 eingetaucht ist (wie in Fig. 14a gezeigt). Unter dieser
Bedingung werden die Servomotoren 9a, 9b und 9c geeignet
von der numerischen Steuereinheit 10 gesteuert, um die
Elektrode wie benötigt zu formen (vgl. Fig. 14b).
Ein Vorgang der Bearbeitung des Werkstückes 1 durch
elektrische Entladung wird mit Bezug auf Fig. 15
beschrieben.
Ein anderes vorbestimmtes Schneidewerkzeug 19 wird mit
dem Spindelkopf 15 verbunden, und das Werkstück wird mit
den Werkstückfixierständern 21 in solcher Weise fixiert,
daß es in die Bearbeitungslösung 4 in dem
Bearbeitungsgefäß 3 eingetaucht ist. Das Werkstück 2 wird
grob mit dem Schneidwerkzeug 19 bearbeitet, bis der erste
Schnitt 22 erhalten wird, welcher der endbearbeiteten
Konfiguration (wie in Fig. 15a dargestellt) ähnelt.
Danach wird das Schneidewerkzeug 19 durch die elektrische
Entladungsbearbeitungselektrode 1 ersetzt, welche
entsprechend der unter Bezug auf Fig. 4 beschriebenen
Methode gebildet wurde. Der zweite Schnitt 23 wird durch
elektrische Entladung gebildet, wobei die Elektrode 1
nahe an den ersten Schnitt 22 des Werkstückes 2 gebracht
wird, so daß das Werkstück endbearbeitet wird (wie in
Fig. 15b dargestellt).
Im Fall des oben beschriebenen
Mehrfachbearbeitungsgerätes wird zuerst eine Elektrode 1,
die eine vorbestimmte Konfiguration hat, mit dem
Schneidewerkzeug 19 gebildet, und die so gebildete
Elektrode 1 wird verwendet, um das Werkstück durch
elektrische Entladung zu bearbeiten. Der Vorgang des
Formens der Elektrode 1 und der Vorgang der Bearbeitung
des Werkstückes mit der Elektrode werden individuell
durchgeführt. Das heißt, das Elektrodenmaterial wird in
der Bearbeitungslösung in dem Bearbeitungsgerät
befestigt, um die Elektrode 1 zu bilden. Danach wird die
Elektrode 1 entfernt und mit der Spindel verbunden, und das
Werkstück 2 wird sicher in der Bearbeitungslösung 4 in dem
Bearbeitungsgefäß 3 befestigt und mit der so plazierten
Elektrode 1 bearbeitet.
Wie oben beschrieben, ist es in dem Mehrfachbearbeitungsgerät
nötig, eine Anzahl von Anordnungen herzustellen, weil der
elektrische Entladungsbearbeitungsvorgang nach dem
Elektrodenbildungsvorgang durchgeführt wird. Generell sind die
Anordnungen nicht automatisiert: das heißt, sie müssen mit der
Hand von der Bedienungsperson hergestellt werden.
Dementsprechend ist es beträchtlich aufwendig, von einem
Bearbeitungsvorgang auf einen anderen zu wechseln, und
dementsprechend dauert es relativ lange, die Elektrode zu
bilden, um das Werkstück damit zu bearbeiten.
Das technische Problem, das der Erfindung zugrunde liegt, ist
somit, in einer Mehrfachbearbeitungsvorrichtung und einem
Mehrfachbearbeitungsverfahren:
- die Zeit herabzusetzen, die benötigt wird, um aus dem Elektrodenmaterial eine Elektrode zu formen und von einem Elektroden-Formungs-Vorgang auf einen Werkstückbearbeitungs-Vorgang überzuwechseln.
- die Zeit herabzusetzen, die benötigt wird, um aus dem Elektrodenmaterial eine Elektrode zu formen und von einem Elektroden-Formungs-Vorgang auf einen Werkstückbearbeitungs-Vorgang überzuwechseln.
Dieses technische Problem wird durch eine Mehrfachbearbeitungs-
Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Ferner wird dieses technische Problem durch eine
Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 2 gelöst. Das obige technische Problem wird
außerdem durch ein Mehrfachbearbeitungs-Verfahren gemäß dem
Patentanspruch 7 gelöst. Schließlich wird das obige technische
Problem außerdem durch ein Mehrfachbearbeitungs-Verfahren gemäß
dem Patentanspruch 9 gelöst. Außerdem wird das obige technische
Problem durch ein Mehrfachbearbeitungs-Verfahren gemäß dem
Patentanspruch 10 gelöst.
Dadurch, daß die Elektrode durch die Elektroden-Halte-
Einrichtung um einen vorgegebenen Winkel geschwenkt werden
kann, kann zunächst eine Elektrode mit einem in der Aufnahme
befestigten Bearbeitungswerkzeug erfolgen und danach diese
Elektrode ohne Zeitverzögerung nach einer Drehung sofort in dem
Bearbeitungskopf in der Aufnahme plaziert werden. Somit wird
die Zeit zum Überwechseln von einem Elektrodenbildungsvorgang
auf einen Werkstückbearbeitungsvorgang so kurz wie möglich
gemacht. Ferner sind erfindungsgemäß zwei Elektrodenhalter in
dem Arbeitsbehälter vorgesehen, die Elektroden in zueinander
unterschiedlichen Richtungen halten können. Eine
Elektrodenbewegungseinrichtung, die unabhängig von dem
Bearbeitungsvorgang mit der Aufnahme arbeitet, ist vorgesehen,
um die Elektrode aus einer der beiden Halterungen direkt in den
Bearbeitungskopf bzw. in die Aufnahme zu bewegen.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben. Im folgenden wird
die Erfindung anhand vorteilhafter Ausführungsformen
beschrieben.
Ein Mehrfachbearbeitungsgerät bzw. eine
Mehrfachbearbeitungsvorrichtung entsprechend einem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt: eine
Elektrodenbildungseinrichtung, um ein Elektrodenmaterial,
welches in solcher Weise befestigt ist, daß das
Elektrodenmaterial in eine Bearbeitungslösung 4
eingetaucht ist, mit einem mit einer Spindel verbundenen
Schneidewerkzeug 19 zu einer Elektrode 1 zu schneiden,
die eine vorbestimmte Konfiguration hat; eine
Teile-Austauscheinrichtung, um nach der Bildung der
Elektrode das mit der Spindel verbundene Schneidewerkzeug
19 gegen ein zu bearbeitendes Werkstück 2 auszutauschen;
und eine Werkstückbearbeitungseinrichtung, um, nachdem
das Schneidewerkzeug gegen das Werkstück ausgetauscht
wurde, das Werkstück 2 mit der Elektrode 1 in der
Bearbeitungslösung 4 durch elektrische Entladung zu
bearbeiten.
In einem Verbundbearbeitungsgerät nach einem zweiten
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird eine Einheit 30
für die Veränderung des Elektrodenfixierungswinkels, die
in der Lage ist, einen Elektrodenfixierungswinkel frei zu
verändern, dazu verwendet, das Elektrodenmaterial sicher
derartig zu fixieren, daß es in die Bearbeitungslösung 4
eingetaucht ist.
In einem Mehrfachbearbeitungsgerät nach einem dritten
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die
Elektrodenbildungseinrichtung gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel verwendet, wie sie ist, und die
Teile-Austauscheinrichtung des ersten
Ausführungsbeispieles so modifiziert, daß nach der
Bildung der Elektrode der Elektrodenfixierungswinkel um
180° geändert wird, um das mit der Spindel verbundene
Schneidewerkzeug 19 gegen die Elektrode 1 auszutauschen,
und die Werkstückbearbeitungseinrichtung des ersten
Ausführungsbeispieles wird ebenso derartig modifiziert,
daß das Werkstück in der Bearbeitungslösung 4 mit der so
mit der Spindel verbundenen Elektrode 1 bearbeitet wird.
Ein Mehrfachbearbeitungsgerät nach einem vierten
Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt: eine
Elektrodenbildungseinrichtung, um mechanisch ein
Elektrobearbeitungselektrodenmaterial zu einer Elektrode
mit einer vorbestimmten Konfiguration zu bearbeiten;
Elektrodeneinspann- und Ausspanneinrichtungen, um die so
gebildete Elektrode in ein Elektrodenanschlußstück
einzuspannen und die Elektrode daraus auszuspannen; und
eine Werkstückbearbeitungseinrichtung, um ein Werkstück
mit der mit dem Elektrodenanschlußstück mittels der
Elektrodeneinspann- und Ausspanneinrichtung verbundenen
Elektrode elektrisch zu bearbeiten.
Ein Mehrfachbearbeitungsgerät nach einem fünften
Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt: die
Elektrodenbearbeitungseinrichtung, die
Teile-Austauscheinrichtung und die
Werkstückbearbeitungseinrichtung nach dem ersten
Ausführungsbeispiel, wie sie sind; und eine erste
Elektrodenbewegungseinrichtung, um die Elektrode getrennt
entsprechend den Bearbeitungsschritten zu einer Vielzahl
von Elektrodenhaltern zu bewegen, die sich in ihrer
Elektrodeneinspannrichtung unterscheiden, und um die
Elektrode damit zu verbinden; eine zweite
Elektrodenbewegungseinrichtung, um eine Dummy-Elektrode
zu dem Elektrodenhalter zu bewegen, mit welchem die
Elektrode nicht verbunden ist, um die Dummy-Elektrode
damit zu verbinden; und eine dritte
Elektrodenbewegungseinrichtung, um die Elektrode und die
Dummy-Elektrode zwischen den Elektrodenhaltern und der
Spindel hin- und herzubewegen, um die Elektroden damit zu
verbinden.
Ein Mehrfachbearbeitungsverfahren nach einem sechsten
Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt: einen ersten
Schritt des Schneidens eines Elektrodenmaterials, das in
einer solchen Weise befestigt ist, daß das
Elektrodenmaterial in eine Bearbeitungslösung 4
eingetaucht ist, mit einem mit einer Spindel verbundenen
Schneidewerkzeug 19 zu einer Elektrode 1, die eine
vorbestimmte Konfiguration hat; einen zweiten Schritt des
Austauschens des mit der Spindel verbundenen
Schneidewerkzeugs 19 nach dem ersten Schritt gegen ein zu
bearbeitendes Werkstück 2; und einen dritten Schritt der
Bearbeitung des Werkstückes 2 nach dem zweiten Schritt
mit der Elektrode 1 in der Bearbeitungslösung 4 durch
elektrische Entladung.
Ein Mehrfachbearbeitungsverfahren nach einem siebten
Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt: einen Schritt
des Zuschneidens eines Elektrodenmaterials, das in
solcher Weise befestigt ist, daß das Elektrodenmaterial
in eine Bearbeitungslösung 4 eingetaucht ist, mit einem
mit einer Spindel verbundenen Schneidewerkzeug 19 zu
einer Elektrode 1, die eine vorbestimmte Konfiguration
hat; einen ersten Elektrodenbewegungsschritt des Bewegens
der Elektrode 1 separat entsprechend den
Bearbeitungsschritten zu einer Vielzahl von
Elektrodenhaltern 51 und 52, die sich in der
Elektrodeneinspannrichtung unterscheiden, und des
Verbindens der Elektrode 1 damit; einen zweiten
Elektrodenbewegungsschritt des Bewegens einer
Dummy-Elektrode 61 zu dem Elektrodenhalter 51 oder 51,
mit welchem die Elektrode 1 nicht verbunden ist, und des
Verbindens der Dummy-Elektrode damit; einen dritten
Elektrodenbewegungsschritt des Bewegens der Elektrode 1
und der Dummy-Elektrode 61 zwischen den Elektrodenhaltern
51 und 52 und der Spindel und des Verbindens der
Elektroden damit; einen Schritt des Austauschens des mit
der Spindel verbundenen Schneidewerkzeuges 19 nach der
Bildung der Elektrode gegen ein Werkstück 2; und einen
Schritt der Bearbeitung des Werkstückes 2 in der
Bearbeitungslösung 4 durch elektrische Entladung, wobei
die Elektrode 1 mit der Spindel verbunden ist.
In dem Mehrfachbearbeitungsgerät nach dem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das in die
Bearbeitungslösung eingetaucht gehaltene
Elektrodenmaterial mit dem mit der Spindel verbundenen
Schneidewerkzeug 19 zu einer Elektrode zurecht
geschnitten, die eine vorbestimmte Konfiguration hat, und
anstatt des Schneidewerkzeugs 19 wird ein Werkstück,
welches zu bearbeiten ist, mit der Spindel verbunden, so
daß es mit der Elektrode in der Bearbeitungslösung durch
elektrische Entladung bearbeitet wird. Somit wird der
Schritt der Bildung der elektrischen
Entladungsbearbeitungselektrode 1 und der Schritt der
Bearbeitung des Werkstückes 2 durch elektrische Entladung
automatisch aufeinanderfolgend durchgeführt; das heißt,
die Elektrode 1 wird durch Zurechtschneiden des
Elektrodenmaterials, welches in die Bearbeitungslösung
eingetaucht gehalten wird, gebildet, und anschließend an
die Bildung der Elektrode wird das Werkstück mit der so
gebildeten Elektrode entladungsbearbeitet.
In dem Mehrfachbearbeitungsgerät nach dem zweiten
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Schritt des
Bildens der Elektrode gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel eine Einheit 30 für die Veränderung
des Elektrodenfixierungswinkels, die in der Lage ist,
einen Elektrodenfixierungswinkel frei zu verändern,
verwendet, um das Elektrodenmaterial zu fixieren und in
die Bearbeitungslösung 4 einzutauchen. Deshalb wird
ähnlich wie im ersten Ausführungsbeispiel der Schritt des
Bildens der elektrischen Entladungsbearbeitungselektrode
1 und der Schritt der Bearbeitung des Werkstückes durch
elektrische Entladung automatisch aufeinanderfolgend
durchgeführt, und der Werkstückbearbeitungsvorgang kann
durchgeführt werden, wobei der Elektrodenfixierungswinkel
auf einen gewünschten Wert geändert ist.
In dem Mehrfachbearbeitungsgerät entsprechend dem dritten
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ähnlich wie bei
dem Mehrfachbearbeitungsgerät gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel das Elektrodenmaterial fixiert und in
die Bearbeitungslösung 4 eingetaucht, mit einer Einheit
30 zur Veränderung des Elektrodenfixierungswinkels, die
in der Lage ist, einen Elektrodenfixierungswinkel frei zu
verändern, und nach der Bildung der Elektrode 1 wird mit
einem veränderten Elektrodenfixierungswinkel das mit der
Spindel verbundene Schneidewerkzeug 19 gegen die
Elektrode ausgetauscht, so daß die Elektrode verwendet
wird, das Werkstück 1 in der Bearbeitungslösung zu
bearbeiten. Somit kann ähnlich den oben beschriebenen
ersten und zweiten Ausführungsbeispielen der Erfindung
der Schritt des Bildens der elektrischen
Entladungsbearbeitungselektrode 1 und der Schritt des
Bearbeitens des Werkstückes 2 mit der Elektrode 1 durch
elektrische Entladung automatisch aufeinanderfolgend
ausgeführt werden, und der Elektrodenbildungsvorgang und
der Werkstückbearbeitungsvorgang kann durchgeführt werden
mit dem Werkstück eingetaucht gehalten in der
Bearbeitungslösung 4 im Bearbeitungsgefäß 3.
In dem Mehrfachbearbeitungsgerät nach dem vierten
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das
Elektrobearbeitungselektrodenmaterial mechanisch zu einer
Elektrode mit einer vorbestimmten Konfiguration
verarbeitet, und die so gebildete Elektrode wird mit dem
Elektrodenanschlußstück mit der Elektrodeneinspann- und
Ausspanneinrichtung verbunden, und das Werkstück wird mit
der so verbundenen Elektrode elektrisch bearbeitet.
In dem Mehrfachbearbeitungsgerät entsprechend dem fünften
Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die vorgesehenen
Elektrodenbildungseinrichtungen,
Teile-Austauscheinrichtungen und
Werkstückbearbeitungseinrichtungen identisch mit jenen in
dem ersten Ausführungsbeispiel, so daß in ähnlicher Weise
der Schritt des Bildens der elektrischen
Entladungsbearbeitungselektrode 1 und der Schritt der
Bearbeitung des Werkstückes 2 mit der Elektrode 1 durch
elektrische Entladung automatisch aufeinanderfolgend
durchgeführt werden. Zusätzlich ist in dem Gerät die
Elektrode mit den Elektrodenhaltern 51 und 52 separat
entsprechend den Bearbeitungsschritten verbunden, so daß
der Elektrodenfixierungswinkel verändert wird, während
die Dummy-Elektrode 61 mit den Elektrodenhaltern 51 oder
52 verbunden ist, mit welchen die Elektrode 1 nicht
verbunden ist: das heißt, die Elektrodenanschlußteile der
Elektrodenhalter 51 und 52 werden zu jeder Zeit von der
Elektrode 1 und der Dummy-Elektrode 61 abgedeckt
gehalten. Dementsprechend ist die Schwierigkeit, daß
Abfallmaterial wie Plättchen und Schlacke, was während
des Elektrodenbildungsvorganges und des
Werkstückbearbeitungsvorganges unter Verwendung der
Elektrode entsteht, an den Elektrodenanschlußteilen der
Elektrodenhalter 51 und 52 haftet, beseitigt.
In dem Mehrfachbearbeitungsverfahren nach dem sechsten
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das fixierte und
in die Bearbeitungslösung 4 eingetauchte
Elektrodenmaterial mit dem mit der Spindel verbundenen
Schneidewerkzeug 19 zu einer elektrischen
Entladungsbearbeitungselektrode 1 zurechtgeschnitten, die
eine vorbestimmte Konfiguration hat, und danach wird das
mit der Spindel verbundene Schneidewerkzeug 19 durch ein
zu bearbeitendes Werkstück 2 ersetzt, so daß das
Werkstück mit der Elektrode in der Bearbeitungslösung
durch elektrische Entladung bearbeitet wird. Somit werden
der Schritt des Bildens der Elektrode 1 und der Schritt
des Bearbeitens des Werkstückes 2 mit der Elektrode 1
durch elektrische Entladung automatisch
aufeinanderfolgend durchgeführt; das heißt, mit der
Elektrode 1, die in die Bearbeitungslösung 4 eingetaucht
gehalten wird, werden der Elektrodenbildungsvorgang und
der Werkstückbearbeitungsvorgang aufeinanderfolgend
durchgeführt.
In dem Mehrfachbearbeitungsverfahren nach dem siebten
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das
Elektrodenmaterial, welches in solcher Weise fixiert
gehalten wird, daß das Elektrodenmaterial in die
Bearbeitungslösung 4 eingetaucht ist, mit dem mit der
Spindel verbundenen Schneidewerkzeug 19 zu einer
Elektrode 1 zurechtgeschnitten, die eine vorbestimmte
Konfiguration hat, die Elektrode 1 wird separat
entsprechend den Bearbeitungsschritten zu einer Vielzahl
von Elektrodenhaltern 51 und 52, die sich in ihrem
Elektrodenfixierungswinkel unterscheiden, bewegt und
damit verbunden, die Dummy-Elektrode 61 wird zu dem
Elektrodenhalter 51 oder 51 bewegt, mit welchem die
Elektrode 1 nicht verbunden ist, und damit verbunden, und
die Elektrode 1 und die Dummy-Elektrode 61 sind zwischen
den Elektrodenhaltern 51 und 52 und der Spindel, und
damit verbunden. Zusätzlich wird in dem Verfahren nach
der Bildung der Elektrode das mit der Spindel verbundene
Schneidewerkzeug 19 durch das Werkstück 2 ersetzt, so daß
das letztere 2 in der Bearbeitungslösung 4 mit der
Elektrode 1 durch elektrische Entladung bearbeitet wird.
Deshalb werden die Elektrodenanschlußteile der
Elektrodenhalter 51 und 52 von der Elektrode 1 und der
Dummy-Elektrode 61 zu jeder Zeit abgedeckt gehalten.
Dementsprechend ist die Schwierigkeit, daß das
Abfallmaterial wie Plättchen und Schlacke, welches
während des Elektrodenbildungsvorganges und des
Werkstückbearbeitungsvorganges unter Verwendung der
Elektrode entsteht, an den Elektrodenanschlußteilen der
Elektrodenhalter 51 und 52 haftet, beseitigt.
Zur besseren Verständlichkeit soll die Erfindung nun
anhand ihrer Ausführungsformen und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert werden.
Fig. 1 ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
gesamte Anordnung eines
Mehrfachbearbeitungsgerätes nach einem
ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigt;
Fig. 2 ist ein erläuterndes Diagramm zur
Beschreibung der elektrischen
Entladungsbearbeitungsoperation des in Fig.
1 gezeigten Gerätes;
Fig. 3 ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
gesamte Anordnung eines
Mehrfachbearbeitungsgerätes nach einem
zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigt;
Fig. 4a und 4b sind erläuternde Diagramme, die die
Zustände wesentlicher Komponenten des
Gerätes in Fig. 3 zeigen, die dargestellt
sind, bevor ein Elektrodenbildungsvorgang
begonnen ist, und Fig. 4b ist ein
erläuterndes Diagramm, welches die Zustände
der wesentlichen Komponenten zeigt, die
dargestellt sind, nachdem der
Elektrodenbildungsvorgang beendet ist;
Fig. 5 ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
Zustände der wesentlichen Komponenten des
Gerätes in Fig. 3 zeigt, die dargestellt
sind, bevor ein Werkstück durch die
elektrische Entladung bearbeitet wird;
Fig. 6a und 6b sind eine Frontalansicht bzw. eine
Seitenansicht, welche ein Beispiel der
Einheit zur Veränderung des
Elektrodenfixierungswinkels zeigen, welche
in dem entsprechend dem zweiten
Ausführungsbeispiel gezeigten
Mehrfachbearbeitungsgerät verwendet werden
kann;
Fig. 7 ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
gesamte Anordnung eines
Mehrfachbearbeitungsgerätes nach einem
dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigt;
Fig. 8a bis 8c sind erläuternde Diagramme zur
Beschreibung der Bearbeitungsvorgänge des
in Fig. 7 dargestellten
Mehrfachbearbeitungsgerätes;
Fig. 9 ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
gesamte Anordnung eines
Mehrfachbearbeitungsgerätes nach einem
vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigt;
Fig. 10a bis 10c,
Fig. 11a bis 11c und
Fig. 12a bis 12c sind erläuternde Diagramme zur
Beschreibung der Bearbeitungsvorgänge des
Mehrfachbearbeitungsgerätes wie in Fig. 9
gezeigt;
Fig. 13 ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
gesamte Anordnung eines
Mehrfachbearbeitungsgerätes nach dem vom
Anmelder vorgestellten Stand der Technik
zeigt;
Fig. 14a ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
Zustände wesentlicher Komponenten des
Gerätes zeigt, welche dargestellt werden,
bevor eine elektrische
Entladungsbearbeitungselektrode durch
Zurechtschneiden gebildet wird, und
Fig. 14b ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
Zustände der wesentlichen Komponenten
zeigt, die dargestellt sind, nachdem die
Elektrode gebildet worden ist;
Fig. 15a ist ein erläuterndes Diagramm, welches
einen Schritt des Schneidens eines
Werkstückes in dem in Fig. 13 dargestellten
Gerät zeigt, und
Fig. 15b ist ein erläuterndes Diagramm, welches
einen Schritt des Bearbeitens des
Werkstückes durch elektrische Entladung
zeigt;
Fig. 16 ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
gesamte Anordnung eines
Mehrfachbearbeitungsgerätes nach einem
Ausführungsbeispiel dieser Erfindung zeigt;
Fig. 17a bis 18c sind erläuternde Diagramme zur
Beschreibung der Bearbeitungsvorgänge des
in Fig. 16 gezeigten Gerätes.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung werden unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen beschrieben.
Zuerst wird ein Mehrfachbearbeitungsgerät, ein erstes
Ausführungsbeispiel der Erfindung, unter Bezug auf Fig. 1
und 2 beschrieben. Fig. 1 ist ein erläuterndes Diagramm,
welches die gesamte Anordnung des
Mehrfachbearbeitungsgerätes zeigt, und Fig. 2 ist ebenso
ein erläuterndes Diagramm, welches wesentliche
Komponenten des in Fig. 1 dargestellten Gerätes zur
Beschreibung seines elektrischen
Entladungsbearbeitungsvorganges zeigt. In diesen
Abbildungen sind die Bezugszeichen 1 bis 5 und 8a bis 19
funktional äquivalent zu jenen, welche in Fig. 13 bis 15
bezeichnet wurden. In dem Gerät nach der Erfindung wurde
ein zu bearbeitendes Werkstück 1 in dem Magazin 18
untergebracht.
Das so konstruierte Mehrfachbearbeitungsgerät arbeitet
wie folgt:
Zuerst wird ein Vorgang des Bildens einer elektrischen Entladungsbearbeitungselektrode beschrieben.
Zuerst wird ein Vorgang des Bildens einer elektrischen Entladungsbearbeitungselektrode beschrieben.
Ein zu einer Elektrode 1 mit einer vorbestimmten
Konfiguration zu formendes Elektrodenmaterial wird auf
dem beweglichen Tisch 14c befestigt und wird dann in dem
Bearbeitungsgefäß 3 in die Bearbeitungslösung 4
eingetaucht gehalten. Mit dem Arm 17 der
Elektrodenaustauscheinheit 16 wird aus dem Magazin 18 ein
Schneidewerkzeug 19 zum Zurechtschneiden des
Elektrodenmaterials zu der Elektrode 1 herausgenommen und
mit dem Spindelkopf 15 der Spindel verbunden. Unter
dieser Bedingung wird das Schneidewerkzeug 19 gedreht,
und die Servomotoren 9a, 9b und 9c werden von der
numerischen Steuereinheit 10 geeignet gesteuert, so daß
die angestrebte Elektrode gebildet wird. In dem
Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung zur Bildung einer
elektrischen Entladungsbearbeitungselektrode wie oben
beschrieben.
Nach der Bildung der angestrebten Elektrode 1 wird das
Schneidewerkzeug 19 vom Spindelkopf 15 entfernt und mit
dem Arm 17 der Elektrodenaustauscheinheit 16 zurück in
das Magazin 18 gegeben. Danach wird der Arm 17 der
Elektrodenaustauscheinheit 16 wieder betätigt, um das
Werkstück 1 aus dem Magazin 18 herauszunehmen und mit dem
Spindelkopf 15 zu verbinden. In dem Ausführungsbeispiel
ist die Einrichtung zum Austausch von Teilen, die mit dem
Spindelkopf verbunden sind (im folgenden, wenn passend
"Teile-Austauscheinrichtung" genannt), wie oben
beschrieben konstruiert.
Jetzt wird unter Bezugnahme auf Fig. 2 ein Vorgang des
Bearbeitens des Werkstückes durch elektrische Entladung
beschrieben.
Das an dem Spindelkopf 15 befestigte Werkstück 1 wird von
der Teile-Austauscheinrichtung nach unten bewegt; das
heißt, es wird in Richtung der Elektrode 1 bewegt, welche
in dem Bearbeitungsgefäß 3 in solcher Weise befestigt
worden ist, daß sie in dem Bearbeitungsgefäß 3 in die
Bearbeitungslösung 4 eingetaucht ist. Nachdem das
Werkstück 2 nahe an die Elektrode 1 herangebracht worden
ist, gibt die Pulsstromerzeugungseinheit 5 Pulsstrom auf
die Elektrode 1 und das Werkstück 2, um letzteres 2 zu
bearbeiten. In dem Ausführungsbeispiel ist eine
Einrichtung zur Bearbeitung eines Werkstückes durch
elektrische Entladung wie oben beschrieben.
Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel kann auf ein
Mehrfachbearbeitungsverfahren angewendet werden, ein
sechstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches einen
ersten Schritt des Zurechtschneidens eines
Elektrodenmaterials, welches in solcher Weise befestigt
ist, daß das Elektrodenmaterial in die Bearbeitungslösung
4 eingetaucht ist, in eine angestrebte Elektrode mit
einer vorbestimmten Konfiguration unter Verwendung eines
mit der Spindel verbundenen Schneidewerkzeugs 19, einen
Schritt des Austauschens des mit der Spindel verbundenen
Schneidewerkzeugs 19 gegen ein zu bearbeitendes Werkstück
2, nachdem der erste Schritt ausgeführt ist, und einen
dritten Schritt des Bearbeitens des Werkstückes in der
Bearbeitungslösung 4 durch elektrische Entladung unter
Verwendung der Elektrode 1 umfaßt.
In jedem der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele der
Erfindung wird das fest in die Bearbeitungslösung 4
eingetauchte Elektrodenmaterial zu einer angestrebten
Elektrode 1 mit dem mit der Spindel verbundenen
Schneidewerkzeug 19 zurechtgeschnitten, und danach wird
die Teile-Austauscheinrichtung bedient, um das
Schneidewerkzeug 19 gegen das zu bearbeitende Werkstück 2
auszutauschen, und unter dieser Bedingung wird das
Werkstück 2 mit der Elektrode 1 in der Bearbeitungslösung
4 durch elektrische Entladung bearbeitet.
Somit kann der Schritt des Bildens der angestrebten
Elektrode 1 und der Schritt der Bearbeitung des
Werkstückes 2 durch elektrische Entladung automatisch
fortwährend durchgeführt werden. Dieses beseitigt die
Schwierigkeit des Standes der Technik, daß nach der
Bildung der angestrebten Elektrode 1 es für die
Bedienungsperson notwendig ist, verschiedene
vorbereitende Maßnahmen zu treffen, bevor die Bearbeitung
des Werkstückes 2 beginnt. Als Resultat davon werden die
oben beschriebenen Schritte einfach von einem zum anderen
geschoben, und alle die Schritte vom
Elektrodenbildungsschritt zum
Werkstückbearbeitungsschritt können in kurzer Zeit
durchgeführt werden.
In dem Ausführungsbeispiel wird die angestrebte Elektrode
1 gebildet, während sie in der Bearbeitungslösung 4
eingetaucht gehalten wird, und das Werkstück wird mit der
Elektrode bearbeitet. Als Ergebnis kann die
Positionierung mit Leichtigkeit erreicht werden, und die
Bearbeitungsgenauigkeit wird erhöht: das heißt, das
Werkstück kann mit hoher Genauigkeit bearbeitet werden.
Jetzt wird ein Mehrfachbearbeitungsgerät nach einem
zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Fig. 3 ist ein erläuterndes Diagramm, welches die gesamte
Anordnung des Mehrfachbearbeitungsgerätes, ein zweites
Ausführungsbeispiel der Erfindung, zeigt. Fig. 4a ist ein
erläuterndes Diagramm, welches die Zustände wesentlicher
Komponenten des Gerätes zeigt, welche dargestellt sind,
bevor eine Elektrode gebildet wird; und Fig. 4b ist
ebenso ein erläuterndes Diagramm, welches die Zustände
der wesentlichen Komponenten zeigt, nachdem die Elektrode
gebildet worden ist. In diesen Abbildungen bezeichnen die
Bezugszeichen 1 bis 5 und 8a bis 19 die Komponenten, die
dieselben oder äquivalent zu jenen in dem oben
beschriebenen Gerät, welches vom Anmelder vorgestellt
worden ist, oder in dem oben beschriebenen ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung sind.
In den Fig. 3 und 4 bezeichnet das Bezugszeichen 30 eine
Einheit zur Änderung des Elektrodenfixierungswinkels, um
einen Elektrodenfixierungswinkel frei zu verändern. Mit
der Einheit 30 zur Änderung des
Elektrodenfixierungswinkels wird die Elektrode 1 fest in
die Bearbeitungslösung 4 eingetaucht. In dem
Ausführungsbeispiel wurde auch das zu bearbeitende
Werkstück 2 zuvor in dem Magazin 18 untergebracht.
Der Betrieb des so konstruierten
Mehrfachbearbeitungsgerätes wird beschrieben.
Zuerst wird ein Schritt des Bildens einer elektrischen
Entladungsbearbeitungselektrode 1 beschrieben. Ein
Elektrodenmaterial wird auf dem beweglichen Tisch 14c
unter Verwendung der Einheit 30 zur Änderung des
Elektrodenfixierungswinkels in solcher Weise befestigt,
daß es in die Bearbeitungslösung 4 in dem
Bearbeitungsgefäß 3 eingetaucht ist. Mit dem Arm 17 der
Elektrodenaustauscheinheit wird ein zur Bildung der
Elektrode geeignetes Schneidewerkzeug 19 aus dem Magazin
18 herausgenommen und mit dem Spindelkopf 15 (wie in Fig.
4b gezeigt) verbunden. Unter dieser Bedingung wird das
Schneidewerkzeug 19 gesteuert, während die Servomotoren
9a, 9b und 9c von der numerischen Steuereinheit 10
gesteuert werden, so daß die angestrebte Elektrode 1, die
wie benötigt geformt wird, gebildet wird (wie in Fig. 4b
gezeigt). In dem Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung
zur Bildung einer elektrischen
Entladungsbearbeitungselektrode wie oben beschrieben
konstruiert.
In dem Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung zum
Austausch von Teilen, die mit der Spindel verbunden sind,
dieselbe wie die, die unter Bezug auf das erste
Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben wurde.
Ein Schritt der Bearbeitung des Werkstückes 2 durch
elektrische Entladung wird unter Bezugnahme auf Fig. 5
beschrieben.
Bevor ein elektrischer Entladungsbearbeitungsvorgang
begonnen wird, wird die Einheit 30 zur Änderung des
Elektrodenfixierungswinkels bedient, um den
Fixierungswinkel der Elektrode 1 zu ändern. Im Fall der
Fig. 5 wird der Fixierungswinkel in solcher Weise
geändert, daß die Elektrode um 90° gedreht wird. Unter
dieser Bedingung wird die Teile-Austauscheinrichtung so
bedient, daß das am Spindelkopf befestigte Werkstück 2 zu
der so fixierten Elektrode hin bewegt wird, somit durch
elektrische Entladung mit der Elektrode 1 bearbeitet
wird. In dem Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung zur
Bearbeitung des Werkstückes mit der Elektrode 1 durch
elektrische Entladung wie oben beschrieben konstruiert.
In dem oben beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel der
Erfindung wird die Elektrodenbearbeitungseinrichtung
betrieben; das heißt, das Elektrodenmaterial, welches
fest von der Einheit 30 zur Änderung des
Elektrodenfixierungswinkels, welche in der Lage ist, den
Elektrodenfixierungswinkel frei zu verändern, in die
Bearbeitungslösung 4 eingetaucht wird, wird mit dem
Schneidewerkzeug 19 zu der angestrebten Elektrode, die
wie benötigt geformt ist, zurechtgeschnitten; und dann
wird die Teile-Austauscheinrichtung bedient, um das
Schneidewerkzeug 19 gegen das Werkstück 2 auszutauschen;
und danach wird die Werkstückbearbeitungseinrichtung
bedient, um das Werkstück 2 mit der Elektrode 1 in der
Bearbeitungslösung 4 zu bearbeiten.
Dementsprechend kann auch in diesem Ausführungsbeispiel
ähnlich wie im ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung
der Schritt des Bildens der elektrischen
Entladungsbearbeitungselektrode 1 und der Schritt der
Bearbeitung des Werkstückes 2 durch elektrische Entladung
automatisch fortwährend durchgeführt werden. Somit werden
die oben beschriebenen Schritte einfach vom einen zum
anderen geschoben, und alle Schritte vom
Elektrodenbildungsschritt und dem
Werkstückbearbeitungsschritt können in einer kurzen Zeit
durchgeführt werden.
In dem Ausführungsbeispiel kann der
Elektrodenbildungsvorgang und der
Werkstückbearbeitungsvorgang mit einem auf einen
gewünschten Wert festgesetzten Elektrodenfixierungswinkel
durchgeführt werden, mit dem Ergebnis, daß der
Freiheitsgrad bei der Bearbeitung von Werkstücken größer
ist; das heißt, Werkstücke können in einem weiten Bereich
bearbeitet werden. Weiter wird in dem Ausführungsbeispiel
die Elektrode um 90° gedreht, nachdem sie von oben
geschnitten worden ist. Als Ergebnis fallen die beim
Zurechtschneiden gebildeten Plättchen; das heißt, die
Elektrode 1 wird automatisch gereinigt. Zusätzlich wird
auch dem Abfallmaterial oder den gebildeten Plättchen
erlaubt zu fallen, weil das Werkstück 2 seitlich durch
elektrische Entladung bearbeitet wird. Das heißt, in dem
Ausführungsbeispiel kann das Abfallmaterial oder die
gebildeten Plättchen wirkungsvoll entfernt werden.
Weiterhin kann das bei der Bearbeitung erzeugte
Bearbeitungsgas wirksam beseitigt werden. Somit kann der
elektrische Entladungsbearbeitungsvorgang mit hoher
Stabilität und hohem Wirkungsgrad durchgeführt werden.
Das oben beschriebene Mehrfachbearbeitungsgerät hat die
Einheit 30 zur Veränderung des
Elektrodenfixierungswinkels mit dem Drehtisch; jedoch
sollte vermerkt werden, daß die Erfindung nicht darauf
oder dadurch begrenzt wird. Das heißt, die Einheit 30 zur
Veränderung des Elektrodenfixierungswinkels kann wie in
Fig. 6 dargestellt modifiziert werden. Fig. 6a ist eine
Frontalansicht der Einheit zur Änderung des
Elektrodenfixierungswinkels, welche für das zweite
Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendet werden kann;
und Fig. 6b ist eine Seitenansicht davon.
In Fig. 6 bezeichnet das Bezugszeichen 40 eine Basis für
die Einheit 30 zur Änderung des
Elektrodenfixierungswinkels; 41 einen beweglichen Hebel;
und 42 einen drehbaren Schaft. Der bewegliche Hebel 41
ist auf der Basis 40 in solcher Weise montiert, daß er um
den drehbaren Schaft 42 herum beweglich ist.
Im Falle der Einheit 30 zur Veränderung des
Elektrodenfixierungswinkels ist die Elektrode 1 mit dem
Ende des beweglichen Hebels 41 verbunden, so daß die
Elektrode 1 in der Bearbeitungslösung 4 in dem
Bearbeitungsgefäß 3 mit ihrem auf einen gewünschten Wert
festgesetzten Fixierungswinkel festgehalten werden kann.
Ein Mehrfachbearbeitungsgerät nach einem dritten
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird beschrieben.
Fig. 7 ist ein erläuterndes Diagramm, welches die gesamte
Anordnung des Mehrfachbearbeitungsgerätes, ein drittes
Ausführungsbeispiel der Erfindung, zeigt. Die Fig. 8a bis
8c sind ebenso erläuternde Diagramme zur Beschreibung des
Betriebes des in Fig. 7 dargestellten
Mehrfachbearbeitungsgerätes. In diesen Abbildungen
bezeichnen die Bezugszeichen 1 bis 5 die Komponenten, die
dieselben oder äquivalent zu jenen im oben beschriebenen,
vom Anmelder vorgestellten Gerät und in den oben
beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsbeispielen
der Erfindung sind.
In den Fig. 7 und 8 bezeichnet das Bezugszeichen 31 einen
in den Drehtisch der Einheit 30 zur Änderung des
Elektrodenfixierungswinkels eingebauten Greifer, der die
Elektrode losläßt oder festhält. Der Greifer 31 wird
verwendet, um die Elektrode 1 abtrennbar mit der Einheit
30 zur Änderung des Elektrodenfixierungswinkels zu
verbinden. In diesem Fall wurde das Werkstück 2 fest auf
dem drehbaren Tisch 14c in solcher Weise montiert, daß es
in dem Bearbeitungsgefäß 3 in die Bearbeitungslösung 4
eingetaucht ist.
Der Betrieb des so konstruierten
Mehrfachbearbeitungsgerätes wird beschrieben.
Die Elektrodenbearbeitungseinrichtung des
Ausführungsbeispieles ist dieselbe wie die des oben
beschriebenen zweiten Ausführungsbeispieles der
Erfindung. Dementsprechend ist in dem Ausführungsbeispiel
der Vorgang der Bildung der Elektrode 1 im wesentlichen
gleich demjenigen im zweiten Ausführungsbeispiel der
Erfindung. Deshalb wird hier nur der nach dem
Elektrodenbildungsvorgang durchgeführte Vorgang
beschrieben.
Nachdem die Elektrode 1 gebildet worden ist, wird der Arm
der Elektrodenaustauscheinheit 16 betätigt, um das
Schneidewerkzeug 19 vom Spindelkopf 15 zu entfernen, und
es zum Magazin 18 zurückzubringen. Danach wird die so
gebildete Elektrode 1 um 180° vom Drehtisch der Einheit
30 zur Änderung des Elektrodenfixierungswinkels gedreht
(vgl. Fig. 8a). Unter dieser Bedingung wird der
Spindelkopf 15 nach unten bewegt, so daß der Schaft der
so umgedrehten Elektrode 1 am Spindelkopf 15 befestigt
wird; das heißt, die Elektrode 1 wird fest mit der
Spindel verbunden. Nachdem die Elektrode 1 mit der
Spindel verbunden ist, wird der die Elektrode abtrennbar
haltende Greifer 31 der Einheit 30 zur Änderung des
Elektrodenfixierungswinkels geöffnet (wie in Fig. 8b
gezeigt). In dem Ausführungsbeispiel ist seine
Teile-Austauscheinrichtung für den Austausch des
Schneidewerkzeugs 19 gegen die Elektrode 1 wie oben
beschrieben konstruiert. Unter dieser Bedingung wird die
Elektrode 1 über das Werkstück 2 gebracht, und dann zu
letzterem 2 hin bewegt, welches fest in dem
Bearbeitungsgefäß 3 in die Bearbeitungslösung 4
eingetaucht ist. Die Elektrode 1 wird nahe an das
Werkstück 2 herangebracht, um letzteres durch elektrische
Entladung zu bearbeiten. In dem Ausführungsbeispiel ist
seine Werkstückbearbeitungseinrichtung zur Bearbeitung
eines Werkstückes 2 mit einer Elektrode 1 durch
elektrische Entladung wie oben beschrieben konstruiert.
Wie im dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung
beschrieben wird zuerst die Elektrodenbildungseinrichtung
bedient, so daß das Elektrodenmaterial, welches von der
Einheit 30 zur Änderung des Elektrodenfixierungswinkels,
welche in der Lage ist, den Fixierungswinkel frei zu
verändern, fest in die Bearbeitungslösung eingetaucht
ist, zu einer angestrebten Elektrode mit einer
vorbestimmten Konfiguration von dem mit der Spindel
verbundenen Schneidewerkzeug 19 verarbeitet wird; und
dann wird die Teile-Austauscheinrichtung betrieben, das
mit der Spindel verbundene Schneidewerkzeug 19 gegen die
Elektrode 1, die um 180° in ihrem Fixierungswinkel
gedreht worden ist, auszutauschen; und danach wird die
Werkstückbearbeitungseinrichtung betrieben, das Werkstück
mit der Elektrode 1 in der Bearbeitungslösung durch
elektrische Entladung zu bearbeiten.
Somit kann in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
ähnlich wie im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel der
Erfindung der Schritt des Bildens einer elektrischen
Entladungsbearbeitungselektrode und der Schritt des
Bearbeitens eines Werkstückes mit der Elektrode
automatisch aufeinanderfolgend ausgeführt werden. Somit
werden die oben beschriebenen Schritte einfach von einem
auf den anderen geschoben, und alle die Schritte vom
Elektrodenbildungsschritt und dem
Werkstückbearbeitungsschritt werden in einer kurzen Zeit
durchgeführt.
Ferner kann in dem Ausführungsbeispiel der
Elektrodenbildungsvorgang und der
Werkstückbearbeitungsvorgang mit dem Werkstück 2 in die
Bearbeitungslösung 4 in dem Bearbeitungsgefäß 3
eingetaucht gehalten durchgeführt werden. Dafür ist das
dritte Ausführungsbeispiel effektiv für die Bearbeitung
eines relativ großen Werkstückes 3 durch elektrische
Entladung. Weiter kann das Abfallmaterial oder Plättchen,
die während des Schneidens gebildet werden, fallen, weil
die Elektrode 2 durch Zuschneiden des Elektrodenmaterials
von oben gebildet wird, und dann umgedreht wird; das
heißt, sie können auf jeden Fall entfernt werden. Somit
hat im dritten Ausführungsbeispiel ähnlich dem zweiten
Ausführungsbeispiel der Erfindung der elektrische
Entladungsbearbeitungsvorgang sowohl eine hohe Stabilität
als auch eine hohe Effizienz.
Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel kann die
Einheit 30 zur Veränderung des
Elektrodenfixierungswinkels mit dem beweglichen Hebel 41,
wie in Fig. 6 dargestellt, verwenden. In diesem Fall ist
es notwendig, die Einheit 30 zu modifizieren, so daß der
bewegliche Hebel 41 um 180° drehbar ist.
Jetzt wird ein Mehrfachbearbeitungsgerät gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezug auf
die Fig. 16, 17a bis 17c und 18a bis 18c beschrieben.
Fig. 16 ist ein erläuterndes Diagramm, welches die
gesamte Anordnung eines Mehrfachbearbeitungsgerätes
zeigt, welches das vierte Ausführungsbeispiel der
Erfindung ist. Fig. 17a bis 18c sind erklärende Diagramme
zur Beschreibung eines elektrischen
Entladungsbearbeitungsvorganges, der mit dem in Fig. 16
gezeigten Mehrfachbearbeitungsgerät durchgeführt wird. In
diesen Figuren bezeichnen die Bezugszeichen 1 bis 5 und
8a bis 19 die Komponenten, welche dieselben wie in den
oben beschriebenen Mehrfachbearbeitungsgeräten sind.
In den Abbildungen bezeichnet das Bezugszeichen 51 ein
Elektrodenhaltemittel, welches fest auf dem beweglichen
Tisch 14c in solcher Weise montiert ist, daß es
ausgestreckt ist, um die Spindel zu erreichen; 52
bezeichnet ein Elektrodenhaltemittel, welches in solcher
Weise befestigt ist, daß es sich rechtwinkelig zur
Spindel erstreckt; und 53 ein Elektrodeneinspann- und
Ausspannmittel, um die Elektrode 1 zwischen den
Elektrodenhaltemitteln 51 und 52 und zwischen dem
Spindelkopf 15, welcher ein Teil der Spindel ist, und den
Elektrodenhaltemitteln 51 und 52 zu bewegen, um die
Elektrode damit zu verbinden oder sie davon zu trennen.
Das so konstruierte Mehrfachbearbeitungsgerät arbeitet
wie folgt:
Zuerst wird ein Schritt des Bildens der elektrischen Entladungsbearbeitungselektrode 1 durch Zurechtschneiden beschrieben.
Zuerst wird ein Schritt des Bildens der elektrischen Entladungsbearbeitungselektrode 1 durch Zurechtschneiden beschrieben.
Das Elektrodenmaterial wird durch das
Elektrodenhaltemittel 51 in solcher Weise auf dem
beweglichen Tisch 14c festgehalten, daß das
Elektrodenmaterial in dem Bearbeitungsgefäß 3 in der
Bearbeitungslösung 4 gehalten wird. Ein Schneidewerkzeug
19 zur Bildung der Elektrode 1 wird aus dem Magazin 18
genommen und durch Verwendung des Arms 17 der
Elektrodenaustauscheinheit 16 mit dem Spindelkopf 15
verbunden. Das Schneidewerkzeug 19 wird angetrieben,
während die Servomotoren 9a, 9b und 9c von der
numerischen Steuereinheit 10 bedient werden, so daß die
mit der Spindel konfrontierte Elektrodenoberfläche mit
dem Schneidewerkzeug (wie in Fig. 17a gezeigt)
geschnitten wird. Danach wird, um die Seiten der so
geschnittenen Elektrode zu bearbeiten, das
Elektrodeneinspann- und Ausspannmittel 53 bedient, um die
Elektrode 1 aus dem Elektrodenhaltemittel 51 zu entfernen
und die so entfernte Elektrode mit dem
Elektrodenhaltemittel 52 zu verbinden, so daß die
Richtung der Elektrode geändert wird (wie in Fig. 17b
gezeigt). Unter dieser Bedingung wird die Elektrode mit
dem Schneidewerkzeug 19 (wie in Fig. 17c gezeigt)
bearbeitet. In dem Ausführungsbeispiel ist das
Elektrodenbildungsmittel zur Bildung einer elektrischen
Entladungsbearbeitungselektrode durch Zurechtschneiden
wie oben beschrieben konstruiert.
Jetzt wird unter Bezugnahme auf die Fig. 3 ein Schritt
des Bearbeitens des Werkstückes 2 durch elektrische
Entladung beschrieben. Nach der Bildung der Elektrode 1
wird die elektrische Entladungsbearbeitungsoperation
gestartet. Für diesen Zweck wird der Arm 17 der
Elektrodenaustauscheinheit 16 bedient, um das
Schneidewerkzeug 19 vom Spindelkopf 15 zum Magazin 18
zurückzubringen, und das Elektrodeneinspann- und
Ausspannmittel 53 wird bedient, um die Elektrode von dem
Elektrodenhaltermittel 52 zum Spindelkopf 15 zu bewegen,
und sie in letzteren 15 einzuspannen. Danach wird die
Elektrode 1 nahe an das Werkstück 2 gebracht, um
letzteres durch elektrische Entladung zu bearbeiten. In
dem Ausführungsbeispiel ist das
Werkstückbearbeitungsmittel zur Bearbeitung eines
Werkstückes mit der Elektrode 1 durch elektrische
Entladung wie oben beschrieben konstruiert.
In dem Ausführungsbeispiel kann der
Elektrodenbildungsvorgang und der
Werkstückbearbeitungsvorgang mit einem auf einen
gewünschten Wert geänderten Elektrodenfixierungswinkel
durchgeführt werden, was darin resultiert, daß der
Freiheitsgrad der Bearbeitung größer ist; das heißt, der
Bearbeitungsbereich ist sehr vergrößert. Wenn die
Elektrode umgedreht wird, nachdem sie von oben bearbeitet
wurde, können die während des Zurechtschneidevorganges
gebildeten Plättchen fallen; das heißt, die Elektrode
wird gereinigt.
In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel sind zwei
Elektrodenhaltermittel 51 und 52 in solcher Weise
angeordnet, daß sie rechtwinkelig zueinander stehen;
jedoch ist die Erfindung nicht darauf oder dadurch
begrenzt. Das heißt, mehr als zwei
Elektrodenhaltereinrichtungen können angeordnet werden,
und sie können einen anderen als einen rechten Winkel
zueinander bilden.
In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird sofort
nachdem die elektrische Entladungsbearbeitungselektrode
gebildet ist, die elektrische Entladungsbearbeitung des
Werkstückes gestartet. Jedoch kann, ähnlich dem vom
Anmelder vorgeschlagenen Mehrfachbearbeitungsgerät, ein
Schritt des Grobbearbeitens des Werkstückes mit einem
Schneidewerkzeug eingefügt werden, bevor das Werkstück
eigentlich durch elektrische Entladung bearbeitet wird.
In diesem Fall wird die numerische Steuereinheit 10
bedient, um das Bearbeitungsprogramm dadurch zu ändern,
um die Reihenfolge der Bearbeitungsschritte zu ändern.
Jetzt wird unter Bezugnahme auf die Fig. 9 bis 12 ein
Mehrfachbearbeitungsgerät gemäß einem fünften
Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Fig. 9 ist ein erläuterndes Diagramm, welches die gesamte
Anordnung des Mehrfachbearbeitungsgerätes gemäß einem
fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Die Fig.
10a bis 10c, Fig. 11a bis 11c und Fig. 12a bis 12c sind
erläuternde Diagramme, die wesentliche Komponenten des
Mehrfachbearbeitungsgerätes zur Beschreibung des
Betriebes des letzteren zeigen. In diesen Figuren
bezeichnen die Bezugszeichen 1 bis 5, 8a bis 19 und 30
die Komponenten, welche dieselben oder äquivalent zu
jenen im oben beschriebenen ersten, zweiten, dritten und
vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind.
In den Abbildungen bezeichnet das Bezugszeichen 51 einen
Elektrodenhalter, der in solcher Weise auf dem
beweglichen Tisch 14c fest montiert ist, daß er sich in
Richtung der Bewegung der Spindel erstreckt; und 52
bezeichnet einen Elektrodenhalter, der in solcher Weise
befestigt ist, daß er rechtwinkelig zur Richtung der
Bewegung der Spindel steht. Weiter bezeichnet in den
Abbildungen das Bezugszeichen 53 einen
Elektrodentransportroboter zur Bewegung der Elektrode 1
zwischen den zwei Elektroden 51 und 52, zwischen dem
Elektrodenhalter 51 und dem Spindelkopf 15, und zwischen
dem Elektrodenhalter 52 und dem Spindelkopf 15; und 61
bezeichnet Dummy-Elektroden, welche abtrennbar mit den
Elektrodenanschlußteilen der Elektrodenhalter 51 und 52
verbunden sind. In dem Ausführungsbeispiel arbeitet der
Elektrodentransportroboter 53 als erstes, zweites und
drittes Elektrodenbewegungsmittel. Das erste
Elektrodenbewegungsmittel soll die Elektrode zwischen den
Elektrodenhaltern 51 und 51 bewegen und es dazwischen
festhalten. Das zweite Elektrodenbewegungsmittel soll die
Dummy-Elektrode 61 zu dem Elektrodenhalter 51 oder 52 zu
dem Elektrodenanschlußteil bewegen, mit welchem die
Elektrode 1 nicht verbunden ist, und sie damit verbinden.
Das dritte Elektrodenbewegungsmittel soll die Elektrode 1
oder die Dummy-Elektrode 61 zwischen dem Elektrodenhalter
51 oder 52 und der Spindel bewegen und sie damit
verbinden.
Das oben beschriebene fünfte Ausführungsbeispiel der
Erfindung hat dieselben Teile-Austauschmittel wie das
erste Ausführungsbeispiel. Ferner hat es
Werkstückbearbeitungsmittel, um das Werkstück mit der
elektrischen Entladungsbearbeitungselektrode 1, welche
gebildet worden ist und mit der Spindel verbunden worden
ist, in der Bearbeitungslösung 4 durch elektrische
Entladung zu bearbeiten. Der Austausch des mit der
Spindel verbundenen Schneidewerkzeuges 19, der Austausch
der Dummy-Elektrode 61 und der Austausch der Elektrode 1
werden ausgeführt, falls nötig.
Der Betrieb des so konstruierten
Mehrfachbearbeitungsgerätes wird unter Bezug auf die Fig.
10, 11 und 12 beschrieben. Zuerst wird unter Bezug auf
die Fig. 10 und 11 ein Schritt des Bildens der
elektrischen Entladungsbearbeitungselektrode 1
beschrieben.
Ein Elektrodenmaterial wird fest mit den
Elektrodenhaltern 51, welche sich in Richtung der
Bewegung der Spindel erstrecken, auf dem beweglichen
Tisch 14c in solcher Weise festgehalten, daß das
Elektrodenmaterial in dem Bearbeitungsgefäß 3 in die
Bearbeitungslösung 4 eingetaucht ist. Unter dieser
Bedingung ist die Dummy-Elektrode mit dem
Elektrodenanschlußteil des anderen Elektrodenhalters 52
verbunden, so daß, wenn das Elektrodenmaterial
geschnitten wird, Abfallmaterial oder gebildete Plättchen
nicht dort eindringen können. Unter dieser Bedingung wird
der Arm der Elektrodenaustauscheinheit 16 (dient als
Teile-Austauschmittel) bedient, um aus dem Magazin 18 das
Schneidewerkzeug 19, welches zum Schneiden des an dem
Elektrodenhalter 51 befestigten Elektrodenmaterials
geeignet ist, und es mit dem Spindelkopf zu verbinden.
Somit ist der Vorbereitungsvorgang für den
Schneidevorgang abgeschlossen. Unter dieser Bedingung
wird das Schneidewerkzeug 19 angetrieben, während die
Servomotoren 9a, 9b und 9c geeignet von der numerischen
Steuereinheit 10 angetrieben werden, so daß die
Elektrodenoberfläche, die der Spindel gegenübersteht,
bearbeitet wird (wie in Fig. 10a gezeigt). Bei diesem
Vorgang können die gebildeten Plättchen zur anderen
Elektrode 51 gestreut werden; jedoch werden sie nicht in
den wichtigen Referenzteil des letzteren eindringen, weil
das Elektrodenanschlußteil von der Dummy-Elektrode 61
abgedeckt ist.
Der oben beschriebene Schritt geht wie folgt in einen
Schritt des Bearbeitens der Seite der Elektrode 1 über:
Zuerst wird das Schneidewerkzeug 19 vom Spindelkopf 15 entfernt und zurück in das Magazin 18 gebracht (vgl. Fig. 10b). Dann wird die Dummy-Elektrode 61 vom Elektrodenhalter 52 abgenommen und dann mit dem Spindelkopf 15 verbunden (vgl. Fig. 10c). Danach wird die Elektrode 1 vom Elektrodenhalter 51 getrennt und dann unter einem geänderten Fixierungswinkel mit dem anderen Elektrodenhalter 52 verbunden (wie in Fig. 11a gezeigt). Unter dieser Bedingung wird die Dummy-Elektrode 61 vom Spindelkopf 15 abgenommen und dann fest mit dem Elektrodenanschlußteil des Elektrodenhalters 51 verbunden (wie in Fig. 11b dargestellt). Das Bewegen, Verbinden und Abnehmen der Elektrode 1 und der Dummy-Elektrode 61 werden von dem Elektrodentransportroboter 53 durchgeführt.
Zuerst wird das Schneidewerkzeug 19 vom Spindelkopf 15 entfernt und zurück in das Magazin 18 gebracht (vgl. Fig. 10b). Dann wird die Dummy-Elektrode 61 vom Elektrodenhalter 52 abgenommen und dann mit dem Spindelkopf 15 verbunden (vgl. Fig. 10c). Danach wird die Elektrode 1 vom Elektrodenhalter 51 getrennt und dann unter einem geänderten Fixierungswinkel mit dem anderen Elektrodenhalter 52 verbunden (wie in Fig. 11a gezeigt). Unter dieser Bedingung wird die Dummy-Elektrode 61 vom Spindelkopf 15 abgenommen und dann fest mit dem Elektrodenanschlußteil des Elektrodenhalters 51 verbunden (wie in Fig. 11b dargestellt). Das Bewegen, Verbinden und Abnehmen der Elektrode 1 und der Dummy-Elektrode 61 werden von dem Elektrodentransportroboter 53 durchgeführt.
Der oben beschriebene Elektrodentransportroboter 53
arbeitet als erstes Elektrodenbewegungsmittel, um die
Elektrode 1 zum Elektrodenhalter 51 und 52 mit
unterschiedlichem Fixierungswinkel zu bewegen, und sie
damit fest, getrennt nach den Bearbeitungsschritten, zu
verbinden, als das zweite Elektrodenbewegungsmittel, um
die Dummy-Elektrode zu dem Elektrodenhalter 51 oder 51,
mit welchem die Elektrode 1 nicht verbunden ist, zu
bewegen, und als das dritte Elektrodenbewegungsmittel, um
die Elektrode 1 und die Dummy-Elektrode 61 zwischen den
Elektrodenhaltern 51 und 52 und der Spindel zu bewegen.
Somit ist der Vorbereitungsvorgang für den Vorgang des
Schneidens der Seite der Elektrode abgeschlossen.
Unter dieser Bedingung wird das Schneidewerkzeug 19
angetrieben, während die Servomotoren 9a, 9b und 9c von
der numerischen Steuereinheit 10 geeignet bedient werden,
so daß die Elektrodenoberfläche, die der Spindel
gegenübersteht, bearbeitet wird (vgl. Fig. 11b). Bei
diesem Vorgang können die gebildeten Plättchen zur
anderen Elektrode 51 gestreut werden; jedoch werden sie
nicht in den wichtigen Referenzteil der letzteren
eindringen, weil das Elektrodenanschlußteil von der
Dummy-Elektrode 61 abgedeckt ist.
Jetzt wird ein Schritt der Bearbeitung des Werkstückes
durch elektrische Entladung unter Bezug auf Fig. 12
beschrieben.
Wenn die Elektrode 1 wie oben beschrieben gebildet worden
ist, wird das Schneidewerkzeug 19 vom Spindelkopf 15
durch den Arm 17 der Elektrodenaustauscheinheit 16,
welche das Teile-Austauschmittel ist, zum Magazin 18
gebracht (vgl. Fig. 12a). Die so gebildete Elektrode 1
wird vom Elektrodenhalter 51 entfernt und mit dem
Spindelkopf 15 verbunden (vgl. Fig. 12b). Das Bewegen,
Verbinden und Abnehmen der Elektrode 1 wird von dem
Elektrodentransportroboter 53, welcher als das dritte
Elektrodenbewegungsmittel arbeitet, um die Elektrode 1
zwischen den Elektrodenhaltern 51 und 52 und der Spindel
zu bewegen, und diese damit zu verbinden, durchgeführt.
Danach wird die Elektrode 1 vom Spindelkopf 15 durch den
Arm 16 der Elektrodenaustauscheinheit 16, welche als das
Teile-Austauschmittel dient (nicht dargestellt), vom
Magazin 18 zurückgebracht. Unter dieser Bedingung wird
eine andere Dummy-Elektrode 61 aus dem Magazin 18
herausgenommen und von dem Teile-Austauschmittel mit dem
Spindelkopf 16 verbunden, und dann wird sie von dem
dritten Elektrodenbewegungsmittel des
Elektrodentransportroboters 53 mit dem
Elektrodenanschlußteil des Elektrodenhalters 51
verbunden. Die Elektrode 1 wird aus dem Magazin 18
herausgenommen und wieder von dem Teile-Austauschmittel
mit dem Spindelkopf 15 verbunden. Und die Elektrode 1 und
der Spindelkopf 15 werden bewegt, um dem Werkstück 1
gegenüberzustehen (wie in Fig. 12c gezeigt). Somit ist
der Vorbereitungsvorgang für einen Vorgang des
Bearbeitens des Werkstückes durch elektrische Entladung
abgeschlossen. Unter dieser Bedingung wird die
Pulsstromerzeugungseinheit 5 bedient, um Pulsstrom
einzuspeisen, um das Werkstück durch elektrische
Entladung zu bearbeiten. In dem Ausführungsbeispiel ist
das Werkstückbearbeitungsmittel zur Bearbeitung eines
Werkstückes mit der Elektrode, die wie benötigt geformt
wurde, in der Bearbeitungslösung 4 durch elektrische
Entladung dasselbe wie jene im oben beschriebenen,
ersten, zweiten und dritten Ausführungsbeispiel der
Erfindung. Bei diesem Vorgang können die gebildeten
Plättchen zu den Elektroden 51 und 52 gestreut werden;
jedoch werden sie nicht in die wichtigen Referenzteile
der letzteren eindringen, weil die
Elektrodenanschlußteile durch die Dummy-Elektroden 61
abgedeckt worden sind.
In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel werden
ähnlich wie im ersten, zweiten und vierten
Ausführungsbeispiel der Erfindung der Schritt des Bildens
der elektrischen Entladungsbearbeitungselektrode 1 und
der Schritt des Bearbeitens des Werkstückes 2 durch
elektrische Entladung automatisch aufeinanderfolgend
durchgeführt. Deshalb schließen sich die oben
beschriebenen Schritte leicht von einem zum anderen
geschoben, und alle die Schritte von dem
Elektrodenbildungsschritt bis zu dem
Werkstückbearbeitungsschritt können in kurzer Zeit
durchgeführt werden.
Mit dem oben beschriebenen Mehrfachbearbeitungsgerät kann
der Elektrodenbildungsvorgang und der
Werkstückbearbeitungsvorgang mit dem Werkstück fest in
dem Bearbeitungsgefäß 3 in der Bearbeitungslösung 4
gehalten durchgeführt werden. Deshalb ist die Verwendung
des Gerätes effektiv bei der Bearbeitung relativ großer
Werkstücke 2.
Ferner wird die Elektrode durch Schneiden der oberen
Oberfläche des Elektrodenmaterials und dann der
Seitenoberflächen gebildet. Deshalb wird, wenn die
Elektrode bewegt und umgedreht wird, dem Abfallmaterial
oder während der Schneideoperation gebildeten Plättchen
erlaubt, zu fallen; das heißt, die Elektrode 1 kann
leicht gereinigt werden.
Zusätzlich ist beim Zurechtschneiden eines
Elektrodenmaterials zu einer elektrischen
Entladungsbearbeitungselektrode mit einer vorbestimmten
Konfiguration in dem Ausführungsbeispiel das
Elektrodenmaterial mit den Elektrodenhaltern 51 und 51
verbunden, welche verschieden in der
Elektrodenfixierungsrichtung sind; das heißt, das
Elektrodenmaterial wird in verschiedenen
Elektrodenfixierungswinkeln gehalten. Somit kann das
Elektrodenmaterial zu einer Elektrode mit einer
gewünschten Konfiguration zurechtgeschnitten werden. Wenn
die Elektrode 1 nicht mit den Elektrodenanschlußteilen
der Elektrodenhalter 51 und 52 verbunden ist, sind die
Dummy-Elektroden 61 damit verbunden. Das heißt, bei der
Bearbeitung des Werkstückes mit der Elektrode durch
elektrische Entladung sind die Elektrodenanschlußteile
der Elektrodenhalter 51 und 52 von den Dummy-Elektroden
61 abgedeckt, und damit ist der Schwierigkeit vorgebeugt,
daß Abfallmaterial oder während des elektrischen
Entladungsbearbeitungsvorganges gebildete Plättchen an
der Elektrode 1 und den Elektrodenhaltern 51 und 52
kleben. Somit kann die Elektrode 1 mit hoher Genauigkeit
befestigt oder verbunden werden, und dementsprechend wird
bei dem Verarbeitungsvorgang die Referenzposition nicht
verschoben; das heißt, die elektrische
Entladungsbearbeitungsoperation kann mit hoher
Genauigkeit erzielt werden.
In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die
Elektrodenhalter 51 und 52 in zwei zueinander
rechtwinkeligen Richtungen angeordnet; jedoch ist diese
Erfindung nicht darauf oder dadurch begrenzt. Das heißt,
der zwischen den zwei Richtungen gebildete Winkel kann
ein anderer als ein rechter Winkel sein, und mehr als ein
Elektrodenhalter können in jeder der Richtungen
angeordnet sein. Jedoch ist es notwendig, daß die Anzahl
der Dummy-Elektroden 61 gleich der der Elektrodenhalter
ist.
In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel werden die
Dummy-Elektroden 61 verwendet, um der Schwierigkeit
vorzubeugen, daß Abfallmaterial wie Plättchen und
Schlacke an den Elektrodenanschlußteilen der
Elektrodenhalter klebt. Die Dummy-Elektrode 61 kann durch
Abdeckungen ersetzt werden, welche die Elektrodenhalter
abdecken können.
Das Mehrfachbearbeitungsgerät, das fünfte
Ausführungsbeispiel der Erfindung, führt durch: den
Schritt des Zurechtschneidens des fest in die
Bearbeitungslösung eingetauchten Elektrodenmaterials mit
dem mit der Spindel verbundenen Schneidewerkzeug 19 zu
einer Elektrode 1, die eine vorbestimmte Konfiguration
hat; den ersten bis dritten Elektrodenbewegungsschritt,
in welchen die Elektrode 1 entsprechend den
Bearbeitungsschritten mit den in dem
Elektrodenfixierungswinkel verschiedenen
Elektrodenhaltern 51 und 52 verbunden ist, und die
Dummy-Elektroden 61 mit den Elektrodenlöchern 51 und 52
verbunden sind, und die Elektrode 1 und die
Dummy-Elektrode 61 zwischen den Elektrodenlöchern 51 und
52 und der Spindel bewegt werden und damit verbunden
werden; und den Schritt des Austauschens des mit der
Spindel verbundenen Schneidewerkzeuges 19 nach der
Bildung der Elektrode gegen das Werkstück 2; und den
Schritt des Bearbeitens des Werkstückes mit der Elektrode
in der Bearbeitungslösung 4 durch elektrische Entladung.
Deshalb kann dieses als ein
Mehrfachbearbeitungsverfahren, welches ein siebtes
Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft, angesehen
werden.
Auch kann in dem Ausführungsbeispiel die gebildete
Schlacke zu den Elektrodenhaltern 51 und 52 gestreut
werden; jedoch wird sie nicht in die wichtigen
Referenzteile davon eindringen, weil die
Elektrodenanschlußteile davon von den Dummy-Elektroden 61
abgedeckt sind. Ähnlich dem ersten bis sechsten
Ausführungsbeispiel der Erfindung werden der Schritt des
Bildens der Elektrode 1 und der Schritt des Bearbeitens
des Werkstückes 2 durch elektrische Entladung automatisch
aufeinanderfolgend ausgeführt. Dementsprechend schließen
sich die oben beschriebenen Schritte leicht aneinander
an, und all die Schritte von dem
Elektrodenbildungsschritt zu dem
Werkstückbearbeitungsschritt können in kurzer Zeit
ausgeführt werden.
In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wird
sofort nachdem die elektrische
Entladungsbearbeitungselektrode 1 gebildet ist, das
Werkstück durch elektrische Entladung bearbeitet. Jedoch
kann, wie unter Bezug auf den Stand der Technik
beschrieben, der Schritt der Grobbearbeitung des
Werkstückes mit dem Schneidewerkzeug 19 eingefügt werden,
bevor das Werkstück 2 eigentlich durch elektrische
Entladung bearbeitet wird. In diesem Fall wird die
numerische Steuereinheit 10 bedient, um das
Bearbeitungsprogramm zu ändern, um dadurch die
Reihenfolge der Bearbeitungsschritte zu ändern.
Claims (16)
1. Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung mit einer in einem
Bearbeitungsbehälter (3) enthaltenen Bearbeitungslösung
(4), in der ein darin eingetauchtes Elektrodenmaterial und
ein Werkstück (2) bearbeitet werden, umfassend:
- a) eine Elektroden-Formungs-Einrichtung zur mechanischen Bearbeitung des Elektrodenmaterials zum Formen einer Elektrode (1) durch eine vorgegebene Bewegung eines in einer um eine Aufnahmeachse drehbaren Aufnahme (15) aufgenommenen mechanischen Bearbeitungs- Werkzeuges (19);
- b) eine Elektroden-Halte-Einrichtung, die im Behälter in einem der Aufnahme (15) gegenüberliegenden Bereich angeordnet ist; und
- c) eine Werkstück-Bearbeitungs-Einrichtung zur
elektroerosiven Bearbeitung des Werkstückes (2) durch
die Elektrode (1)
dadurch gekennzeichnet, daß - d) eine Austausch-Einrichtung (16-17) vorgesehen ist, durch die ein in der Aufnahme (15) aufgenommenes Bearbeitungs-Werkzeug (19) oder Werkstück (2) durch ein weiteres, in einem Magazin (18) aufgenommenes Bearbeitungs-Werkzeug oder Werkstück (2) austauschbar ist; und
- e) die Elektrode durch die Elektroden-Halte-Einrichtung (30, 40-42) um einen vorgegebenen Winkel geschwenkt werden kann.
2. Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung mit einer in einem
Bearbeitungsbehälter (3) enthaltenen Bearbeitungslösung
(4) in der ein darin eingetauchtes Elektrodenmaterial und
ein Werkstück (2) bearbeitet werden, umfassend:
- a) eine Elektroden-Formungs-Einrichtung zur mechanischen Bearbeitung des Elektrodenmaterials zum Formen einer Elektrode (1) durch eine vorgegebene Bewegung eines in einer um eine Aufnahmeachse drehbaren Aufnahme (15) aufgenommenen mechanischen Bearbeitungs- Werkzeuges (19);
- b) eine Elektroden-Halte-Einrichtung, die im Behälter in einem der Aufnahme (15) gegenüberliegenden Bereich angeordnet ist; und
- c) eine Werkstück-Bearbeitungs-Einrichtung zur
Bearbeitung des Werkstücks (2) durch die Elektrode
(1)
dadurch gekennzeichnet, daß - d) eine Austausch-Einrichtung (16-17) vorgesehen ist, durch die ein in der Aufnahme (15) aufgenommenes Bearbeitungs-Werkzeug (19) oder Werkstück (2) durch ein weiteres, in einem Magazin (18) aufgenommenes Bearbeitungs-Werkzeug oder Werkstück (2) austauschbar ist; und
- e) die Elektroden-Halte-Einrichtung weiterhin umfaßt:
- e1) einen im Behälter (3) in einem der Aufnahme (15) gegenüberliegenden Bereich des Behälters (3) angeordneten zweiten Elektroden-Halter (52) zum Halten der Elektrode (1) in einer zu der Aufnahmeachse unterschiedlichen Richtung; und
- e2) eine Elektroden-Bewegungs-Einrichtung (53) zur Bewegung der Elektrode (1) zwischen dem ersten und dem zweiten Halter (51; 52), und der Aufnahme (15).
3. Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elektroden-Halte-Einrichtung (30)
zum Schwenken der Elektrode (1) um 90° vorgesehen ist.
4. Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elektroden-Halte-Einrichtung (30)
zum Schwenken der Elektrode (1) um 180° vorgesehen ist.
5. Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß Schutz-Elektroden (61) vorgesehen
sind, die von der Elektroden-Bewegungs-Einrichtung (53)
zwischen dem ersten und zweiten Halter (51, 52), und der
Aufnahme (15) bewegbar sind.
6. Mehrfachbearbeitungs-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Bearbeitung
eine Schneidbearbeitung ist.
7. Mehrfachbearbeitungs-Verfahren, bei dem in einem
Bearbeitungs-Behälter (3) ein in eine Bearbeitungslösung
(4) eingetauchte Elektrodenmaterial und ein Werkstück (2)
bearbeitet werden, wobei
- a) das Elektrodenmaterial in einer schwenkbaren Elektroden-Halte-Einrichtung (30) positioniert wird, wobei die Elektroden-Halte-Einrichtung (30) im Behälter (3) in einem um eine Aufnahmeachse drehbaren Aufnahme (15) gegenüberliegenden Bereich des Behälters (3) angeordnet ist und das Elektrodenmaterial in Richtung der Aufnahmeachse hält;
- b) das Elektrodenmaterial durch eine vorgegebene Bewegung eines in der Aufnahme (15) aufgenommenen mechanischen Bearbeitungs-Werkzeuges (19) zu einer Elektrode (1) bearbeitet wird;
- c) das in der Aufnahme (15) aufgenommene Werkstück (1) durch ein zu bearbeitendes Werkstück (2) ausgetauscht wird; und
- d) das Werkstück (2) von der Elektrode (1) durch Relativbewegung des Werkstückes (2) gegenüber der Elektrode (1) in Richtung der Aufnahmeachse elektroerosiv bearbeitet wird.
8. Mehrfachbearbeitungs-Verfahren nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elektrode (1) in der schwenkbaren
Elektroden-Halte-Einrichtung (30) um einen vorgegebenen
Winkel geschwenkt wird, und das Werkstück (2) von der
Elektrode (1) durch Relativbewegung des Werkstückes (2)
gegenüber der Elektrode (1) in einer zur Aufnahmeachse
unterschiedlichen Richtung elektroerosiv bearbeitet wird.
9. Mehrfachbearbeitungs-Verfahren, bei dem in einem
Bearbeitungs-Behälter (3) ein in eine Bearbeitungslösung
(4) eingetauchtes Elektrodenmaterial und ein Werkstück (2)
bearbeitet werden, wobei
- a) das Elektrodenmaterial in einer schwenkbaren Elektroden-Halte-Einrichtung (30) positioniert wird, wobei die Elektroden-Halte-Einrichtung (30) im Behälter (3) in einem um eine Aufnahmeachse drehbaren Aufnahme (15) gegenüberliegenden Bereich des Behälters (3) angeordnet ist und das Elektrodenmaterial in Richtung der Aufnahmeachse hält;
- b) das Elektrodenmaterial durch eine vorgegebene Bewegung eines in der Aufnahme (15) aufgenommenen mechanischen Bearbeitungs-Werkzeuges (19) zu einer Elektrode (1) bearbeitet wird;
- c) das Bearbeitungswerkzeug (19) von der Aufnahme (15) entfernt wird;
- d) die Elektrode (1) in der schwenkbaren Elektroden- Halte-Einrichtung (30) um einen vorgegebenen Winkel geschwenkt wird;
- e) die Elektrode (1) in der Aufnahme (15) positioniert wird; und
- f) das Werkstück (2) von der Elektrode (1) durch Relativbewegung des Werkstückes (2) gegenüber der Elektrode (1) in Richtung der Aufnahmeachse elektroerosiv bearbeitet wird.
10. Mehrfachbearbeitungs-Verfahren, bei dem in einem
Bearbeitungs-Behälter (3) ein in eine Bearbeitungslösung
(4) eingetauchtes Elektrodenmaterial und ein Werkstück (2)
bearbeitet werden, wobei
- a) das Elektrodenmaterial in einem ersten Elektroden- Halter (51) positioniert wird, wobei der erste Elektroden-Halter (51) Behälter (3) in einem um eine Aufnahmeachse drehbaren Aufnahme (15) gegenüberliegenden Bereich des Behälters (3) angeordnet ist und das Elektrodenmaterial in Richtung der Aufnahmeachse hält;
- b) das Elektrodenmaterial durch eine vorgegebene Bewegung eines in der Aufnahme (15) aufgenommenen mechanischen Bearbeitungs-Werkzeuges (19) zu einer Elektrode (1) bearbeitet wird;
- c) die Elektrode (1) mittels einer Elektroden- Bewegungseinrichtung (53) in einem zweiten Elektroden-Halter (53) positioniert wird, wobei der zweite Elektroden-Halter (52) im Behälter (3) in einem der Aufnahme (15) gegenüberliegenden Bereich des Behälters (3) angeordnet ist und die Elektrode (1) in einer zur Aufnahmeachse unterschiedlichen Richtung hält;
- d) die Elektrode (1) durch eine vorgegebene Bewegung des in der Aufnahme (15) aufgenommenen Bearbeitungswerkzeuges (19) weiter bearbeitet wird;
- e) das in der Aufnahme (15) aufgenommene Werkzeug (19) mittels der Elektroden-Bewegungseinrichtung (53) durch die Elektrode (1) ausgetauscht wird; und
- f) das Werkstück (2) von der Elektrode (1) durch Relativbewegung der Elektrode (1) gegenüber des Werkstückes (2) in Richtung der Aufnahmeachse elektroerosiv bearbeitet wird.
11. Mehrfachbearbeitungs-Verfahren nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzliche Schritte durchgeführt
werden, um die jeweils nicht besetzten Elektrodenhalter
(51, 52) und die Aufnahme (15) mit Schutz-Elektroden (61)
zu besetzen.
12. Mehrfachbearbeitungs-Verfahren nach Anspruch 7, 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Bearbeitung
eine Schneidbearbeitung ist.
13. Mehrfachbearbeitungs-Verfahren nach Anspruch 7, 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (18) eine Vielzahl
von Bearbeitungs-Werkzeugen (19) und mindestens zwei
Schutz-Elektroden (61) enthält.
14. Mehrfachbearbeitungs-Verfahren nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Elektroden-Halter (51) die
Elektrode (1) in vertikaler Richtung hält.
15. Mehrfachbearbeitungs-Verfahren nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Elektroden-Halter (52) die
Elektrode (1) in horizontaler Richtung hält.
16. Mehrfachbearbeitungs-Verfahren nach Anspruch 7 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aufnahmeachse in einer vertikalen
Richtung verläuft und die schwenkbare Elektroden-Halte-
Einrichtung (30, 40-42) die Elektrode (1) von einer
vertikalen in eine horizontale Richtung schwenkt.
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Also Published As
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|---|---|
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| CH681867A5 (de) | 1993-06-15 |
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