DE4012644A1 - Verfahren zum verbinden von mehrlagigen materialbahnen sowie vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens - Google Patents
Verfahren zum verbinden von mehrlagigen materialbahnen sowie vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrensInfo
- Publication number
- DE4012644A1 DE4012644A1 DE4012644A DE4012644A DE4012644A1 DE 4012644 A1 DE4012644 A1 DE 4012644A1 DE 4012644 A DE4012644 A DE 4012644A DE 4012644 A DE4012644 A DE 4012644A DE 4012644 A1 DE4012644 A1 DE 4012644A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- adhesive
- paper
- material webs
- webs
- application head
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 19
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 title description 3
- 238000005304 joining Methods 0.000 title description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 claims abstract description 23
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims description 53
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 claims description 53
- 239000004831 Hot glue Substances 0.000 claims description 3
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 2
- 239000003292 glue Substances 0.000 abstract description 10
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 abstract 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 6
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 5
- 238000002372 labelling Methods 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 1
- 238000009736 wetting Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42C—BOOKBINDING
- B42C3/00—Making booklets, pads, or form sets from multiple webs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42C—BOOKBINDING
- B42C9/00—Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
- B42C9/0006—Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C5/00—Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
- B05C5/02—Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the liquid or other fluent material being discharged through an outlet orifice by pressure, e.g. from an outlet device in contact or almost in contact, with the work
- B05C5/0204—Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the liquid or other fluent material being discharged through an outlet orifice by pressure, e.g. from an outlet device in contact or almost in contact, with the work for applying liquid or other fluent material to the edges of essentially flat articles
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
- Replacement Of Web Rolls (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden von
mehrlagigen Materialbahnen, insbesondere Papierbahnen, bei dem
die zu verbindenden Materialbahnen fortlaufend zusammengeführt
und dabei zumindest an einem Seitenrand durch Auftrag von
Klebstoff miteinander verbunden werden. Gegenstand der
Erfindung ist ferner eine Vorrichtung zur Durchführung dieses
Verfahrens mit einer Zusammenführeinrichtung für die
Materialbahnen, mit einer daran anschließenden Führungsstrecke
zum gemeinsamen Transport der aneinanderliegenden
Materialbahnen sowie mit einer Klebeeinrichtung, mit wenigstens
einem Klebstoffauftragskopf.
Es ist bekannt, Papiermehrfachsätze auf einem Rollencollator
oder Stapelcollator oder auch in einer Mehrbahnendruckmaschine
herzustellen. Dabei sind unter Papiermehrfachsätzen meist
bedruckte Formulare zu verstehen, die aus mehreren
hintereinanderliegenden Blättern mit dazwischenliegendem
Kohlepapier oder aus selbstdurchschreibendem Papier bestehen.
Sie sind an zumindest einer Seite, auch der Kopfseite, oft aber
auch an zwei gegenüberliegenden Seiten, miteinander verklebt,
damit die Sätze sich während der Beschriftung nicht lösen.
Sei den obengenannten Vorrichtungen werden die einzelnen
Papierbahnen von separaten Papierrollen oder
zick-zack-gefalteten Stapeln abgezogen, gegebenenfalls bedruckt
und dann einzeln an den dabei vorgesehenen Stellen mit
Klebstoff versehen, bevor sie in einer Zusammenführeinrichtung
aufeinandergelegt werden, wodurch sich die Papierbahnen an den
mit Klebstoff versehenen Stellen miteinander verbinden.
Anschließend wird der so gebildete Papiermehrfachsatz in
Einzelsätze geschnitten oder endlos zick-zack-gefaltet und dann
gestapelt.
Bei dem bekannten Verfahren zur Herstellung von
Papiermehrfachsätzen in bahnverarbeitenden Vorrichtungen wird
der Klebstoff mittels Spritzröhrchen oder -düsen, die von einer
zentralen Klebeeinrichtung über Leitungen versorgt werden, ein
oder beidseitig auf je einen Randabschnitt flächig aufgetragen
(vgl. DE-GM 80 21 131.0). Der Randabschnitt bzw. die
Randabschnitte werden häufig jeweils innenseitig durch eine
Längsperforation begrenzt und sind bei Endlossätzen für den
Traktorbetrieb im Drucker meistens randgelocht ausgebildet.
Diese Randabschnitte bleiben ansonsten ungenutzt und werden
nach Beschriften des jeweiligen Mehrfachsatzes entfernt.
Hierdurch entsteht nicht nur ein Materialverlust. Die
Entfernung verursacht auch ein Entsorgungsproblem speziell an
Orten mit hohem Publikumsaufkommen, wie z. B. Banken,
Versicherungen, Behörden und Flughäfen. Außerdem werden die
Mehrfachsätze dabei häufig beschädigt oder zumindest
unansehnlich.
Hinzu kommt, daß häufig das Bedürfnis besteht, den
Papiermehrfachsatz nicht vollständig zu trennen, vielmehr die
Trennung so vorzunehmen, daß ein Teil des Satzes mit zumindest
zwei Papierlagen für einen nachfolgenden Vorgang
zusammenbleiben. Dies ist mit den bekannten
Papiermehrfachsätzen, die in der vorbeschriebenen Weise endlos
hergestellt werden, nicht oder nur sehr umständlich
durchführbar.
Bei einer Variation des vorstehenden Verfahrens wird ebenfalls
Klebstoff flächig auf Randabschnitte der Papierbahnen
aufgetragen. Es erfolgt dann unmittelbar anschließend im
Durchlauf ein Randbeschnitt der Papierbahnen dergestalt, daß
die Papierbahnen anschließend nur noch durch einen schmalen
Klebstoffstreifen zusammengehalten werden. Hierdurch entfällt
zwar die nachträgliche Entfernung des Randabschnittes durch den
Benutzer und das damit häufig verbundene Entsorgungsproblem.
Beim Auftrennen des Mehrfachsatzes reißen die Papierbahnen aber
häufig ein. Außerdem ergeben sich wellige Kanten an den
Trennstellen. Letztlich hat man auch hierbei einen
Papierverlust durch den Randbeschnitt.
Daneben ist es bekannt, Papiermehrfachsätze als Einzelsätze
ohne Randabschnitte durch Kantenverklebung herzustellen. Hierzu
liegen eine entsprechende Anzahl von geschnittenen Einzelsätzen
gestapelt übereinander, bevor dann von Hand mittels eines
Pinsels auf einer Seite ein Klebstoffauftrag erfolgt.
Anschließend müssen dann die zueinandergehörenden, einen
Formularsatz bildenden Papierlagen - ebenfalls von Hand -
voneinander getrennt werden. Zur Erleichterung der Trennung
sind für selbstdurchschreibende Papiersorten spezielle
Trennleime entwickelt worden.
Bei diesem Verfahren fällt zwar kein Randabschnitt an. Die
Papiermehrfachsätze können auch teilweise getrennt werden. Der
Herstellprozeß ist jedoch wegen seiner Mehrstufigkeit und wegen
Herstellungsabschnitten, die nur von Hand ausgeführt werden
können, umständlich, zeitraubend und deshalb teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein kostengünstiges
Verfahren und eine einfache Vorrichtung bereitzustellen, mit
dem bzw. mit der Papiermehrfachsätze weitgehend bis
vollautomatisch ohne Randabschnitte hergestellt werden können.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß die Materialbahn, insbesondere
Papierbahnen, vor dem Klebstoffauftrag erst zusammengeführt und
der Klebstoff dann auf deren Seitenkanten im Durchlauf
aufgetragen wird.
Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß der Klebstoff
nicht mehr flächig auf einen Randabschnitt aufgetragen wird,
sondern nach dem Zusammenführen der Materialbahnen im Durchlauf
auf deren Seitenkanten. Hierdurch entstehen endlose
Papiermehrfachsätze, deren Materiallagen lediglich an ihren
Stirnkanten ein- oder beidseitig miteinander verklebt sind. Die
Mehrfachbahn kann dann anschließend entweder in einzelne
Mehrfachsätze geschnitten oder zick-zack-förmig gefaltet und
dann gestapelt werden.
Gegenüber dem bisher bekannten Herstellungsverfahren werden
hierdurch eine Reihe von Vorteilen erzielt. Da kein miteinander
verklebter Randabschnitt gebildet wird, entsteht durch das
anschließende Auftrennen auch kein Materialverlust, d. h. es
können auf das tatsächlich benötigte Format begrenzte
Materialbahnen verwendet werden. Hierdurch entstehen nicht nur
Kostenvorteile. Auch das oben beschriebene Entsorgungsproblem
entfällt. Die einzelnen Papierlagen können teilweise abgetrennt
werden, ohne daß damit der Verbund der übrigen Papierlagen
beeinträchtigt wird. Die Gefahr von Beschädigungen, die beim
Abtrennen der Randabschnitte bei dem bekannten Verfahren immer
gegeben ist, ist praktisch beseitigt. Die Formularsätze lassen
sich sehr sauber und flachliegend öffnen, was zum Beispiel für
eine rückseitige Beschriftung oder für das Lesen eines
rückseitigen Textes wichtig ist.
Gegenüber dem vorbekannten Verfahren zur Herstellung von
kantenverklebten Papiermehrfachsätzen zeichnet sich das
erfindungsgemäße Verfahren dadurch aus, daß es ohne große
Änderung in bekannten bahnverarbeitenden Vorrichtungen
weitgehend oder vollständig automatisch angewendet werden kann,
wodurch erhebliche Kostenvorteile entstehen. Es ist nicht mehr
erforderlich, zunächst geschnittene Blätter herzustellen und
dann zu stapeln. Ebenso entfällt der Klebstoffauftrag von Hand
und die anschließende Auftrennung des Blockes in die
Mehrfachsätze, was bisher ebenfalls von Hand durchgeführt
werden mußte.
Für den Klebstoffauftrag können sowohl Schmelzklebstoffe als
auch Kaltklebstoffe verwendet werden, wobei im letzteren Fall
zusätzlich eine Trocknung durch Wärmezufuhr oder
Hochfreguenzstrahlung erfolgen sollte. Der Klebstoff kann - wie
gesagt - auf einer oder auch auf beiden Seiten der
Materialbahnen aufgetragen werden, wobei auch ein
intermittierender Auftrag möglich ist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird - soweit sie
die Vorrichtung betrifft - dadurch gelöst, daß der
Klebstoffauftragskopf im Bereich der sich an die
Zusammenführeinrichtung anschließenden Führungsstrecke an einer
Seite angeordnet ist und eine für den Klebstoffauftrag auf die
Seitenkanten der Materialbahnen ausgebildete
Klebstoffzuführkanal aufweist. Hierfür können verschiedene
Konstruktionen in Frage kommen. Als besonders geeignet hat sich
ein Klebstoffauftragskopf erwiesen, der einen zur
Führungsstrecke hin offenen Führungsschlitz für den Durchlauf
eines Randbereichs der Materialbahnen aufweist, innerhalb der
ein Klebstoffzuführkanal mündet, und zwar vorzugsweise am
tiefsten Punkt des Schlitzes gegenüber den ihn durchlaufenden
Seitenkanten der Materialbahnen. Dabei sollte zweckmäßgerweise
in dem Auftragskopf ein Steuerventil zur Unterbrechung der
Klebstoffzufuhr angeordnet sein, um die Klebstoffzufuhr beim
Stillstand der Vorrichtung oder für einen intermittierenden
Auftrag zu sperren.
Selbstverständlich können auch an beiden Seiten der
Führungsstrecke je ein Klebestoffauftragskopf vorgesehen sein,
wobei es hierfür zweckmäßig ist, daß zwei Auftragsköpfe
vorgesehen sind, die Teil einer gemeinsamen Klebeeinrichtung
sind.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines schematisch
dargestellten Ausführungsbeispiels näher veranschaulicht. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Abschnitt
eines Rollencollators mit
Klebeeinrichtung und
Fig. 2 einen teilweisen Querschnitt durch den
vorgenannten Abschnitt.
In den Figuren ist eine Papierbahn (1) einmal in der Draufsicht
(Fig. 1) und einmal im Querschnitt (Fig. 2) zu sehen, die aus
drei flächig übereinanderliegenden Papierlagen (2, 3, 4)
besteht. Die Papierlagen (2, 3, 4) werden in einem hier nicht
dargestellten Teil der Vorrichtung von Rollen abgezogen und
mittels einer insbesondere aus Führungswalzen bestehenden
Zusammenführeinrichtung derart zusammengeführt, daß sie in der
gezeigten Form zur Anlage kommen und dann gemeinsam durch die
Vorrichtung weitertransportiert werden, und zwar in Richtung
des Pfeils A.
Seitlich von der Papierbahn (1) ist eine Klebeeinrichtung (5)
vorgesehen, die einen Klebstoffbehälter (8) und eine davon
ausgehende Klebstoffleitung (7) mit darin angeordneter
Förderpumpe (8) aufweist. Der Klebstoffbehälter (8) und die
Klebstoffleitung (7) sind - sofern ein Schmelzklebstoff
verwendet wird - beheizt.
Die Klebstoffleitung (7) mündet in einen Auftragskopf (9).
Dieser Auftragskopf (9) weist einen zur Papierbahn (1) hin
offenen Führungsschlitz (10) auf, wodurch in die Papierbahn (1)
randseitig einfassende Führungsstege (11, 12) entstehen. Der
Auftragskopf (9) ist - was hier nicht näher dargestellt ist -
quer zur Transportrichtung (A) verstellbar aufgehängt, wobei
die Einstellung immer so erfolgt, daß die Papierbahn (1)
praktisch die gesamte Breite des Führungsschlitzes (10)
einnimmt, also bis zur tiefsten Stelle des Führungsschlitzes
(10) reicht.
Den Auftragskopf (9) durchsetzt ein Klebstoffkanal (13), der
die Klebstoffleitung (7) fortsetzt und innerhalb des
Führungsschlitzes (10) eine Mündung (14) für den Austritt des
Klebstoffs aufweist. Die Mündung (14) liegt im Grund des
Führungsschlitzes (10) in der Nähe des Austrittes der
Papierbahn (1) aus dem Führungsschlitz (10). In dem
Klebstoffkanal (13) ist ein Ventil (15) angeordnet, mit dem die
Klebstoffzufuhr unterbrochen werden kann und das elektrisch
geschaltet wird. Statt einer elektrischen Betätigung kann auch
eine pneumatische oder hydraulische Betätigung in Frage kommen.
Die Förderpumpe (8) ist als Dosierpumpe ausgebildet, d. h. der
Volumenstrom an Klebstoff läßt sich so einstellen, daß die aus
der Mündung (14) austretende Klebstoffmenge ausreichend ist, um
die Seitenkanten (18) der Papierlagen (2, 3, 4) in
ausreichendem Maße mit Klebstoff zu benetzen, d. h.
entsprechend der Geschwindigkeit der Papierbahn (1) und ihrer
Anzahl von Papierlagen (2, 3, 4). Die Benetzung erfolgt in
einer solchen Menge, daß nach dem Trocknen bzw. Erstarren des
Klebstoffs eine feste Verbindung der Seitenkanten (18) und
damit der Papierlagen (2, 3, 4) erreicht wird. Die Papierbahn
(1) kann dann weiterverarbeitet, also entweder leporelloartig
gefaltet oder in einzelne Papiermehrfachsätze in Querrichtung
geschnitten werden.
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, zusätzliche
Papierlagen zuzuführen, die nicht mit den Papierlagen (2, 3, 4)
verbunden werden sollen. In diesem Fall werden die zusätzlichen
Papierlagen durch entsprechende Führungseinrichtungen unter-
oder oberhalb des Auftragskopfes (9) an diesem vorbei oder
seitlich leicht versetzt geführt. Anschließend werden sie
wieder zurückgeführt.
Sofern die Papierlagen (2, 3, 4) nicht nur an den Seitenkanten
(18), sondern auch an den gegenüberliegenden Seitenkanten (17)
verklebt werden sollen, kann die Klebeeinrichtung (5) mit dem
strichpunktiert dargestellten Zusatz, bestehend aus einer
zweiten Klebstoffleitung (18), einer darin angeordneten
Förderpumpe (19) und einem spiegelbildlich zum ersten
ausgerichteten Auftragskopf (20), versehen sein. Der
Auftragskopf (20) entspricht dem Auftragskopf (9), so daß auf
dessen Beschreibung Bezug genommen werden kann. Statt zweier
Förderpumpen (8, 19) kann auch eine zentrale Förderpumpe
innerhalb des Klebstoffbehälters (8) vorgesehen sein, die dann
beide Klebstoffleitungen (7, 18) versorgt.
Claims (10)
1. Verfahren zum Verbinden von mehrlagigen Materialbahnen,
insbesondere Papierbahnen, bei dem die zu verbindenden
Materialbahnen fortlaufend zusammengeführt und dabei
zumindest an einem Seitenrand durch Auftrag von Klebstoff
miteinander verbunden werden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahnen (2, 3, 4)
vor dem Klebstoffauftrag erst zusammengeführt werden und
der Klebstoff dann auf deren Seitenkanten (16, 17)
wenigstens auf einer Seite im Durchlauf aufgetragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Schmelzklebstoff
aufgetragen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Kaltklebstoff aufgetragen
und dann durch Wärmezufuhr oder Hochfrequenzstrahlung
getrocknet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff intermittierend
aufgetragen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff auf die
Seitenkanten beider Seiten der Materialbahnen im Durchlauf
aufgetragen wird.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 5, mit einer Zusammenführeinrichtung
für die Materialbahnen, mit einer daran anschließenden
Führungsstrecke zum gemeinsamen Transport der
aneinanderliegenden Materialbahnen sowie mit einer
Klebeeinrichtung, mit wenigstens einem
Klebstoffauftragskopf,
dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoffauftragskopf
19, 20) im Bereich der Führungsstrecke an einer Seite
angeordnet ist und einen für den Klebstoffauftrag auf die
Seitenkanten (16, 17) der Materialbahnen (2, 3, 4)
ausgebildeten Klebstoffzuführkanal (13, 14) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoffauftragskopf (9,
20) einen zur Führungsstrecke hin offenen Führungsschlitz
(10) für den Durchlauf eines Randbereichs der Materialbahnen
(2, 3, 4) aufweist, innerhalb dem der Klebstoffzuführkanal
(13) mündet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoffzuführkanal (13)
am tiefsten Punkt des Führungsschlitzes (10) mündet.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerventil (15) zur
Unterbrechung der Klebstoffzufuhr vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten der
Führungsstrecke ein Klebstoffauftragskopf (9, 20) vorgesehen
ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4012644A DE4012644C2 (de) | 1990-04-20 | 1990-04-20 | Verfahren zum Verbinden von Papierbahnen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
| NL9100674A NL9100674A (nl) | 1990-04-20 | 1991-04-18 | Werkwijze voor het verbinden van papierbanen alsmede inrichting voor het uitvoeren van deze werkwijze. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4012644A DE4012644C2 (de) | 1990-04-20 | 1990-04-20 | Verfahren zum Verbinden von Papierbahnen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4012644A1 true DE4012644A1 (de) | 1991-10-24 |
| DE4012644C2 DE4012644C2 (de) | 1994-03-24 |
Family
ID=6404756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4012644A Expired - Fee Related DE4012644C2 (de) | 1990-04-20 | 1990-04-20 | Verfahren zum Verbinden von Papierbahnen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4012644C2 (de) |
| NL (1) | NL9100674A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012207131A1 (de) * | 2012-04-27 | 2013-10-31 | Baldwin Germany Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von laufenden Materialbahnen |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1411022B (de) * | Axel Springer & Sohn, 2000 Hamburg | Verfahren zum Zusammenfügen vorgedruckter Bahnen zu einem Druckerzeugnis | ||
| DE1063447B (de) * | 1957-04-04 | 1959-08-13 | Nackenheim Ver Kapselfab | Verfahren und Vorrichtung zum unterbrochenen Auftragen eines zum Fadenspinnen neigenden Klebstoffes |
| DE7718497U1 (de) * | 1977-05-31 | 1977-11-10 | Edv-Druck Walter Schnug Kg, 8802 Sachsen | Vorrichtung zur herstellung von mehrfach-, insbesondere endlossaetzen |
| DE8021131U1 (de) * | 1980-08-07 | 1981-01-29 | Automation Fuer Grafische Technik Ag, 4005 Meerbusch | Vorrichtung zur herstellung von papiermehrfachsaetzen |
-
1990
- 1990-04-20 DE DE4012644A patent/DE4012644C2/de not_active Expired - Fee Related
-
1991
- 1991-04-18 NL NL9100674A patent/NL9100674A/nl not_active Application Discontinuation
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1411022B (de) * | Axel Springer & Sohn, 2000 Hamburg | Verfahren zum Zusammenfügen vorgedruckter Bahnen zu einem Druckerzeugnis | ||
| DE1063447B (de) * | 1957-04-04 | 1959-08-13 | Nackenheim Ver Kapselfab | Verfahren und Vorrichtung zum unterbrochenen Auftragen eines zum Fadenspinnen neigenden Klebstoffes |
| DE7718497U1 (de) * | 1977-05-31 | 1977-11-10 | Edv-Druck Walter Schnug Kg, 8802 Sachsen | Vorrichtung zur herstellung von mehrfach-, insbesondere endlossaetzen |
| DE8021131U1 (de) * | 1980-08-07 | 1981-01-29 | Automation Fuer Grafische Technik Ag, 4005 Meerbusch | Vorrichtung zur herstellung von papiermehrfachsaetzen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012207131A1 (de) * | 2012-04-27 | 2013-10-31 | Baldwin Germany Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von laufenden Materialbahnen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL9100674A (nl) | 1991-11-18 |
| DE4012644C2 (de) | 1994-03-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3782632T2 (de) | Etiketten und deren herstellung. | |
| DE3106155C2 (de) | ||
| DE2107677A1 (de) | Vorrichtung zum Verspleißen oder Verbinden von Bahnen | |
| EP0418527A2 (de) | Verfahren zum Vorbereiten einer Rolle bahnförmigen Bedruckstoffs für automatische Rollenwechsler | |
| DE2637212A1 (de) | Dokumententraeger sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung | |
| DE2142345C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Windel u. dgl. | |
| EP0360108A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Spenden von Etiketten | |
| DE69611280T2 (de) | Vorrichtung zum Schneiden von bedruckten Papierverpackungen in einer Verpackungsmaschine | |
| DE2558049A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines druckproduktes und rotationsdruckmaschine zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE19519584A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von vorgeschnittenen, noch weiter bearbeitbaren Einzelabschnitten sowie Bögen mit vorgeschnittenen Einzelabschnitten | |
| DE3700402C1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Materialbahnen | |
| DE1284394B (de) | Vorrichtung zum Zusammenfuehren und Verbinden mehrerer durchlaufender Bahnen aus biegsamem Papiermaterial zwecks Ausbildung von Kopiersaetzen | |
| DE69301709T2 (de) | Eine Versammlung von Klebstofftragenden Materialbahnen zur Verwendung mit anschlaglosen Druckern | |
| DE69507619T2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Briefumschlags mit gefalteter Einlage | |
| DE69216980T2 (de) | Kohlefreies Papier für anschlaglosen Laserdruck | |
| DE3110592C2 (de) | ||
| DE69223812T2 (de) | Vorrichtung und verfahren zum herstellen von akten | |
| DE9217023U1 (de) | Verpackungsbeutel aus Papier oder Kunststoff | |
| DE4012644C2 (de) | Verfahren zum Verbinden von Papierbahnen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE19529177C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Selbstklebeetikettenbändern und nach diesem Verfahren hergestelltes Selbstklebeetikettenband | |
| CH602352A5 (en) | Endless web for carrying envelopes to be addressed | |
| DE4008044C2 (de) | ||
| DE3527660A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung mehrseitiger, gefalzter und verklebter blattlagen | |
| DE2833011C2 (de) | Endloser Schreibsatz | |
| DE1266624B (de) | Verfahren zum Herstellen der Naht an einem mit einem Klebestreifen verbundenen Schlauchstueck fuer eine Faltschachtel |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |