DE4012153C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B10/00—Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
- F42B10/60—Steering arrangements
- F42B10/66—Steering by varying intensity or direction of thrust
- F42B10/663—Steering by varying intensity or direction of thrust using a plurality of transversally acting auxiliary nozzles, which are opened or closed by valves
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für einen
Flugkörper nach den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
angegebenen Merkmalen.
Ein derartiger Flugkörper ist aus der DE 28 46 372-C3 be
kannt. Dieser Flugkörper ist beispielsweise als Geschoß
ausgebildet und weist einen Überschalldiffusor auf, so daß
diese Geschosse vergleichsweise große Kaliberdurchmesser
von über 150 mm bilden. Deshalb sind zur Flugkorrektur und
Lenkung beispielsweise eine Gruppe von radial gerichteten
Steuerdüsen in einem Geschoßmantelsektor in Umfangsrich
tung angeordnet, wodurch die aus der Querkraft des Verdich
tungsstoßes, der um das Geschoß herumfließenden Überschall
strömung genutzt werden kann. Zur Erzielung eines Lenkungs
impulses ist es notwendig, die von einer Druckgasquelle er
zeugten hochgespannten Gase kurzzeitig den Steuerdüsen zu
zuführen. Zur Umlenkung der hochgespannten Gase in die
Steuerdüsen ist innerhalb einer Leitungsverzweigung ein
nach dem Coandaeffekt wirkendes Fluidic-Element angeordnet.
Für den Strömungsumschlag sind innerhalb der Leitungsver
zweigung in gegenüberliegenden Wandvertiefungen Elektroden
vorgesehen, für deren erforderliche elektrische Entladung
elektrische Energie bereitgestellt werden muß, deren Raumbedarf
insbesondere bei Flugkörpern mit einem Kaliberdurchmesser
≦100 mm, jedoch nicht vorhanden ist.
Es ist ferner bekannt, den Strömungsumschlag durch Gas-
oder Flüssigkeitszufuhr zu erzeugen. Dazu dienen beispiels
weise bekannte elektromechanisch arbeitende Schaltventile.
Derartige Schaltventile sind jedoch ebenfalls wegen
des erforderlichen großen Raumbedarfs und einer zu langsamen
Arbeitsweise für eine Lenkung eines schnellfliegenden
Flugkörpers, beispielsweise einer Rakete, einer steuerbaren
Submunition oder zur Endphasenlenkung eines Geschosses,
nicht geeignet. Ein weiterer Nachteil ist eine möglicher
weise unzureichende Abschußfestigkeit bei derartig
beweglichen Aktuatoren.
Aus der DE 36 32 553-C1 ist es bekannt, eine symmetrische
Anordnung von zwei Fluidic-Elementen im Bereich eines
Brennkammerdeckels eines Geschosses anzuordnen, über die
bei normaler Betriebsweise die Generatorgase zentral abgeführt
werden. Diese Fluidic-Elemente dienen hier jedoch
dem Zweck, eine schnell wirksame Überdruckbegrenzung für
die in der Brennkammer erzeugten Gase herbeizuführen. Bei
einem Überdruck erfolgt eine gleichzeitige Umsteuerung der
abzuführenden Gase innerhalb dieser beiden Fluidic-Elemente
durch ein zentrales Miniatur-Überdruckventil oder durch
in der Wandung der Fluidic-Elemente angeordnete Drosseln.
Dadurch gewährleisten gegenüberliegende Auslaßöffnungen
während eines durch Überdruck bedingten Ausströmungsvorganges
eine auf das Geschoß von rückwirkenden Kräften freie
Ableitung der Gase.
Aus der EP 00 28 966-B1 wird eine Geschoßanordnung offenbart,
bei der zur Endphasenlenkung jeweiligen am Geschoßumfang
angeordneten Steuerdüsen separate pyrotechnische Pulver-
Schuberzeuger zugeordnet sind. Zur Erzielung eines Lenkimpulses
sind hier raumaufwendig acht Schuberzeugeranordnungen
mit zusätzlichen, in Geschoßlängsrichtung angeordneten
Steuerdüsen erforderlich. Die acht Schuberzeugeranordnungen
bestehen jeweils aus einer Vielzahl von Teilkomponenten,
so daß für einen Steuerimpuls einer Düse kurzzeitig
nur eine geringe Steuerungsenergie zur Verfügung steht.
Diesem Lenksystem ist kein Hinweis zu entnehmen, wie derartige
Schuberzeugerkomponenten zur Umsteuerung eines hochgespannten
Generator-Gasstromes beim Einsatz von Fluidic-
Wandstrahlelementen für einen schnellen Lenkungsvorgang
raumsparend genutzt werden kann.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, die eingangs
beschriebene Steuervorrichtung derartig zu verbessern, daß
ein gezielter, schneller Gasstromumschlag bei geringem Ei
genenergie- und Raumbedarf zur Lenkung schnellfliegender
Flugkörper möglich ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den
Merkmalen der Unteransprüche hervor.
Der Einsatz von Miniaturflammkapseln oder Druckgaspatronen
als Aktuator eines jeden Fluidic-Wandstrahlelementes ermög
licht vorteilhaft eine äußerst kurzzeitige Ansprechzeit
von ≦1 ms, für den Gasstromumschlag. Dadurch wird das
Lenkverhalten, insbesondere schnellfliegender Flugkörper
wesentlich verbessert. Durch eine große Mehrfachanordnung
der Flammkapseln oder Gasdruckpatronen kann die Anzahl der
Lenkimpulse erhöht und auf einfache Weise variiert sowie
dem Flugprofil angepaßt werden.
Insbesondere gestattet einerseits eine Anordnung der Aktua
toren innerhalb einer scheibenförmigen Aufnahme und ande
rerseits eine Anordnung eines jeden Fluidic-Wandelementes
auf einer Steuerscheibe eine raumsparende Anordnung inner
halb schnellfliegender Flugkörper mit vorzugsweise kleinem
Kaliberdurchmesser < 100 mm. Der Einsatz von Flammkapseln
und Druckgaspatronen vermeidet bewegliche Teile und die
daraus bekannten Nachteile. Die Funktion des Steuersystems
ist auch bei Störungen gewährleistet, weil jede Flammkap
sel bzw. Druckgaspatrone für sich redundant ist. Die han
delsüblich erhältlichen Flammkapseln und Druckgaspatronen
weisen raumsparend einen Durchmesser von 3 bis 7 mm und
eine Länge von 5 bis 9 mm auf.
Die Aktuatoren bewirken bei jeder Steuerscheibe innerhalb
der Verzweigung einen Strömungsumschlag, wodurch der hoch
gespannte Gasstrom von der einen Seite der Verzweigung auf
die andere Verzweigungsseite umgeschaltet wird. Dadurch
wird das Gas von einer ersten radial gerichteten
Steuerdüse einer in entgegengesetzte Richtung weisenden
zweiten Steuerdüse zugeführt. Bei einer Anordnung von
vorzugsweise vier Steuerscheiben, bei denen die
Wandstrahlelemente jeweils um 90° versetzt angeordnet
sind, strömt bei monostabiler Strömungslage der Gasstrom
aus je einer ebenfalls um 90° versetzten Steuerdüse, so
daß kein Lenkimpuls erzeugt wird.
Bei einem Strömungsumschlag innerhalb nur einer Steuer
scheibe kann schlagartig ein Lenkungsimpuls von 2 in eine
Richtung weisenden Gasströmen genutzt werden. Bei einem
zeitgleichen Strömungsumschlag innerhalb zwei um 90° ver
setzten Steuerdüsen kann weiter vorteilhaft der Lenkungs
impuls von vier Gasströmen unter 45° schlagartig wirksam
genutzt werden.
Die Steuervorrichtung wird im einzelnen anhand der nachfol
gend aufgeführten Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Steuervorrichtung eines Flugkörpers in einem
Längsschnitt,
Fig. 2 die Anordnung der Aktuatoren in einem in der
Fig. 1 mit II-II gekennzeichneten Schnittver
lauf,
Fig. 3 bis Fig. 6 unterschiedliche Einbaulagen der vier Steuer
scheiben, wobei
Fig. 3 einen in der Fig. 1 mit III-III gebildeten
Schnittverlauf,
Fig. 4 einen in der Fig. 1 mit IV-IV gekennzeichneten
Schnittverlauf,
Fig. 5 einen in der Fig. 1 mit V-V gekennzeichneten
Schnittverlauf,
Fig. 6 einen in der Fig. 1 mit VI-VI gekennzeichneten
Schnittverlauf zeigt.
Die Fig. 1 verdeutlicht ausschnittweise einen Längenbe
reich eines nicht näher dargestellten Flugkörpers 12 mit
einer Darstellung einer darin angeordneten Steuervorrich
tung 10. Ein Flugkörpermantel 13 umhüllt die Steuervorrich
tung 10, die im wesentlichen drei Hauptkomponenten umfaßt:
nämlich einen mit einem Treibsatz versehenen Gasgenerator
18, ferner beispielsweise vier Fluidic-Stufen bildende
Steuerscheiben 36.1, 36.2, 36.3, 36.4 und eine Aktuatoren
20 aufnehmende scheibenförmige Aufnahme 24.
Die auch in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Steuerscheiben
36.1 bis 36.4 enthalten auf einer Symmetrieachse 32, 34
jeweils eine Leitungsverzweigung 16, deren jeweiliger
Eingang 46 zur Zuführung des von dem Gasgenerator 18 er
zeugten Gasstromes durch einen separaten Gaskanal 48.1,
48.2, 48.3., 48.4 mit dem Gasgenerator 18 verbunden ist.
Die Leitungsverzweigung 16 enthält zwei Ausgänge 38.1,
38.2, deren Ableitkanäle 40.1, 40.2, mit auf dem Umfang
des Flugkörpermantels 13 gegenüberliegend angeordneten
Steuerdüsen 14.1, 14.2 verbunden sind.
Auf jeweils der gleichen Seite enthält jede Leitungsver
zweigung 16 ein Fluidic-Wandstrahlelement 22. Da beispiels
weise alle vier in der Fig. 1 dargestellten Steuerscheiben
36.1 bis 36.4 hintereinander angeordnet sind, wobei ent
sprechend den Fig. 3 bis 6 die Fluidic-Wandstrahlelemente
22 eine jeweils um 90° versetzte Lage zueinander einneh
men, wird sich bei fehlendem Ansteuersignal der Fluidic-
Elemente 22 aufgrund einer asymmetrischen Ausführung der
Leitungsverzweigung 16 der hochgespannte Gasstrom des Gas
generators 18 stets monostabil an die Wand des Fluidic-Ele
mentes anlegen und aus dem Düsenausgang 14.1 ausströmen.
In dieser Anordnung der Fluidic-Elemente 22 ermöglichen
die vier Steuerscheiben 36.1 bis 36.4 eine gegenüber dem
Flugkörper 12 kräftefreie Ausströmung der Heißgase in die
vier Himmelsrichtungen.
Zur Erzeugung eines Steuerimpulses, beispielsweise in eine
in der Fig. 4 mit 50 bezeichnete Richtung, ist es notwen
dig, den Heißgasstrom innerhalb der Leitungsverzweigung 16
nicht mehr in die radiale Steuerdüse 14.1, sondern in die
entgegengesetzt angeordnete radiale Steuerdüse 14.2 zu
lenken. Für den Gasstromumschlag muß das Fluidic-Wand
strahlelement 22 von einem Aktuator initiiert werden. Bei
diesem Flugkörper 12 werden als Aktuatoren Miniaturflamm
kapseln 20 oder Druckgaspatronen eingesetzt.
Die Fig. 1 und 2 verdeutlichen die Anordnung der Minia
turflammkapseln 20 oder Druckgaspatronen in einer scheiben
förmigen Aufnahme 24 innerhalb des Flugkörpermantels 13.
Die Aufnahme 24 enthält eine den Fluidic-Wandstrahlelemen
ten 22 entsprechende Anzahl durch Wände 25 getrennte Kam
mern 26.1, 26.2, 26.3, 26.4, in denen die Miniaturflammkap
seln 20 oder Druckgaspatronen in einem separaten Block zu
sammengefaßt sind.
Jede Kammer 26.1 bis 26.4 enthält benachbart zur äußeren
Steuerscheibe 36.1 eine Vorkammer 28.1, 28.2, 28.3, 28.4,
die über eine in den Fig. 3 bis 6 dargestellte Steuer
leitung 30.1, 30.2, 30.3, 30.4 mit einem Fluidic-Wand
strahlelement 22 verbunden ist.
Die Trennwände 25 sorgen für einen gasdichten Abschluß
zwischen den einzelnen Aktuatorblöcken.
Nach Zünden eines beispielsweise in der Kammer 26.1 ange
ordneten Aktuators 20 wird in der entsprechenden Vorkammer
28.1 ein Druck aufgebaut, so daß über die Steuerleitung
30.1 das Fluidic-Wandstrahlelement 22 den Gasstromumschlag
bewirken kann. Im dargestellten Beispiel strömt nun der
Gasstrom radial aus der Steuerdüse 14.2 aus, so daß dem
Flugkörper 12 ein Steuerimpuls in die entgegengesetzte
Richtung 50 verliehen wird. Sobald beispielsweise eine
oder mehrere Flammkapseln 20 abgebrannt sind schlägt der
Gasstrom zur Beendigung dieses Steuervorganges wieder zur
anderen Seite innerhalb der Leitungsverzweigung 16 zurück.
Die Ansteuerung bzw. Zündung der Aktuatoren 20 erfolgt
über einen nicht dargestellte Elektronik, die automatisch
je nach der zur Lenkung benötigten Impulsdauer die ent
sprechenden Aktuatoren 20 in den jeweiligen Kammern 26.1
bis 26.4 nacheinander durchschaltet. Dadurch wird verhin
dert, daß bereits abgebrannte Flammkapseln 20 nochmals
einen Zündimpuls erhalten.
Die Elektronik gestattet auch ein gleichzeitiges Zünden
von mehreren Aktuatoren 20 in unterschiedlichen Kammern.
Werden beispielsweise die Aktuatoren 20 der Kammern 26.1
und 26.2 gleichzeitig gezündet, so werden die in den Fig. 3
und 5 dargestellten Fluidic-Wandstrahlelemente 22
über die Steuerleitungen 30.1 und 30.2 in einer minimalen
Ansprechzeit von kleiner 1 ms mit Druck beaufschlagt, so
daß schlagartig Generatorgase einerseits aus der Steuer
düse 14.2 der Steuerscheibe 36.1 (Fig. 3) und aus der
Steuerdüse 14.1 der Steuerscheibe 36.4 (Fig. 6) in die
gleiche Richtung 52 strömen, wärend andererseits Genera
torgase aus der Steuerdüse 14.1 der Steuerscheibe 36.2 und
aus der Steuerdüse 14.2 der Steuerscheibe 36.3 in die
gleiche Richtung 50 strömen. Dadurch wird beispielsweise
ein resultierender Gesamtsteuerimpuls unter 45° durch den
maximalen Massenstrom aller 4 Steuerdüsen in die Rich
tung 53 erzeugt. Durch Hinzufügung weiterer Steuerscheiben
kann der Steuerimpuls noch verstärkt werden, wobei jedoch
darauf geachtet werden muß, daß eine gerade Zahl Steuer
scheiben hinzugefügt werden und jeweils zwei Steuerschei
ben so ausgerichtet sind, daß die Fluidic-Wandstrahlele
mente 22 diametral zur Flugkörperachse 42 gegenüberliegend
angeordnet sind.
Jede Flammkapsel 20 oder Druckgaspatrone kann je nach An
forderung ein hochgespanntes Gas zur Beaufschlagung der
Fluidic-Wandstrahlelemente 22 über einen Zeitbereich
zwischen 2 ms und 10 ms erzeugen. Zur Erzeugung eines be
stimmten Flugprofiles kann die Anzahl der scheibenförmigen
Aufnahme 24 der Aktuatoren 20 in nicht dargestellter Weise
erhöht werden.
Der Gasgenerator 18 wird durch einen Anzünder 43 über ei
nen Anzündsatz 44 gezündet, wobei die Steuerscheiben 36.1
bis 36.4 und die Aufnahme 24 zentral den Anzündsatz 44
für den als Gasgenerator 18 ausgebildeten Treibsatz auf
nehmen. Die heißen Generatorgase gelangen anschließend von
der Brennkammer 19 in die separaten Gaskanäle 48.1 bis
48.4, wobei jeder Gaskanal in der oder den zwischen dem
Gasgenerator 18 und der Leitungsverzweigung 16 liegenden
Steuerscheibe(n) angeordnet ist.
Claims (5)
1. Steuervorrichtung für einen Flugkörper (12) mit am
Flugkörperumfang angeordneten, radial gerichteten Steu
erdüsen (14.1, 14.2), die jeweils über eine Leitungs
verzweigung (16) mit einem Gasgenerator (18) verbunden sind,
wobei zur Erzeugung eines Steuerimpulses ein von dem
Gasgenerator (18) erzeugter, hochgespannter Gasstrom
innerhalb der Leitungsverzweigung (16) durch ein von
einem Aktuator initiiertes Fluidic-Wandstrahlelement
(22) einen Gasstromumschlag erfährt, dadurch
gekennzeichnet, daß jedem
Fluidic-Wandstrahlelement (22) als Aktuator Miniaturflammkapseln
(20) oder Druckgaspatronen zugeordnet sind, die in
mindestens einer scheibenförmigen Aufnahme (24) innerhalb
des Flugkörpermantels (13) angeordnet sind, wobei
die Aufnahme eine den Fluidic-Wandstrahlelementen (22)
entsprechende Anzahl durch Wände (25) getrennte Kammern
(26.1, 26.2, 26.3, 26.4) enthält, in denen jeweils alle
Minaturflammkapseln (20) oder Gasdruckpatronen zu einem
separaten Block zusammengefaßt und eine Vorkammer
(28.1, 28.2, 28.3, 28.4) angeordnet sind, wobei die
Vorkammer über eine Steuerleitung (30.1, 30.2, 30.3,
30.4) mit der Leitungsverzweigung (16) eines Fluidic-
Wandstrahlelementes (22) verbunden ist, welche sich auf
einer Symmetrieachse (32, 34) einer innerhalb des Flug
körpermantels (13) angeordneten Steuerscheibe (36.1,
36.2, 36.3, 36.4) befindet und zwei Ausgänge (38.1,
38.2) enthält, deren Ableitkanäle (40.1, 40.2) mit auf
dem Umfang des Flugkörpermantels (13) gegenüberliegend
angeordneten Steuerdüsen (14.1, 14.2) verbunden sind.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine gerade Zahl hintereinander
angeordneter Steuerscheiben (36.1, 36.2, 36.3,
36.4), wobei jeweils zwei Steuerscheiben diametral der
Flugkörperachse (42) gegenüberliegend angeordnete Fluidic-
Wandstrahlelemente (22) aufweisen.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß vier Steuerscheiben
(36.1, 36.2, 36.3, 36.4) hintereinander angeordnet
sind, deren Fluidic-Wandstrahlelemente (22) jeweils um
90° versetzt zueinander angeordnet sind.
4. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerscheiben (36.1, 36.2, 36.3, 36.4) und die Aufnahme
(24) zentral einen Anzündsatz (44) für einen als
Gasgenerator (18) ausgebildeten Treibsatz aufnehmen.
5. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zur
Zuführung des von dem Gasgenerator (18) erzeugten Gasstromes
jeder Eingang 46 einer Leitungsverzweigung (16)
durch einen separaten Gaskanal (48.1, 48.2, 48.3, 48.4)
mit dem Gasgenerator (18) verbunden ist, wobei jeder
Gaskanal in der oder in den zwischen dem Gasgenerator
(18) und der Leitungsverzweigung (16) liegenden Steuerscheibe
(n) (36.1, 36.2, 36.3, 36.4) angeordnet ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE4012153A DE4012153A1 (de) | 1990-04-14 | 1990-04-14 | Steuervorrichtung fuer einen flugkoerper |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE4012153A DE4012153A1 (de) | 1990-04-14 | 1990-04-14 | Steuervorrichtung fuer einen flugkoerper |
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| DE4012153C2 true DE4012153C2 (de) | 1992-01-30 |
Family
ID=6404465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (2)
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Also Published As
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