DE4011996A1 - Beschleunigungssensor - Google Patents
BeschleunigungssensorInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
- H01H35/14—Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch
- H01H35/147—Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch the switch being of the reed switch type
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P15/00—Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration
- G01P15/02—Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses
- G01P15/08—Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values
- G01P15/135—Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values by making use of contacts which are actuated by a movable inertial mass
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschleuni
gungssensor nach dem Hauptpatent 40 03 360.0.
Beim Beschleunigungssensor nach dem Hauptpatent ist
zur Existenzbestimmung einer konstanten Beschleuni
gung ein Massekörper beweglich gelagert und besitzt
einen Anschlag, an dem er bei Einwirken der kon
stanten Beschleunigung anliegt. Der Massekörper
erfährt eine zweite Beschleunigung, die unabhängig
von der jeweiligen Bewegung konstant und diametral
entgegen zu der zu bestimmenden konstanten Beschleu
nigung einen demgegenüber deutlich kleineren Abso
lutwert besitzt. Ein Lagesensor spricht auf eine
Stellung des Massekörpers an, bei der dieser unter
der Wirkung der zweiten Beschleunigung vom Anschlag
entfernt ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den
Beschleunigungssensor nach dem Hauptpatent mit
konstruktiv einfachen Mitteln zu realisieren. Die
Erfindung löst diese Aufgabe durch die kennzeichnen
den Merkmale des Patentanspruchs 1.
Das Zusammenspiel der beiden Magneten ergibt eine
magnetische Abstoßungskraft, die eine zweifache
Auswirkung hat. Zum einen dient sie als Anschlag und
hält den beweglichen Magneten in einem definierten
Abstand vom zweiten Magneten. Im Gegensatz zu einem
mechanischen Anschlag kann durch die "Magnetlagerung"
des Massekörpers ein Ausgleich für dynamische Bewe
gungen des Massekörpers erfolgen, die beispielsweise
bei geringen dynamischen Beschleunigungen auftreten,
die der zu detektierenden konstanten Beschleunigung
überlagert sind. Zum anderen verursacht die magne
tische Abstoßungskraft auch die zweite Beschleunigung
des Massekörpers, sofern die erste Beschleunigung
wegfällt. Gegenüber Elementen, die auf mechanische
Weise eine Beschleunigung auf den Massekörper aus
üben, beispielsweise Federn oder andere elastische
Elemente, ist die magnetische Abstoßungskraft weit
gehend reibungsfrei auf den Massekörper wirksam. Sie
ist auch über lange Zeit stabil, da mechanische
Abnutzungen oder das Nachlassen der wirkenden Ma
gnetkräfte völlig ausgeschlossen sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
Gegenstand der Patentansprüche 2 und 3.
Beim Gegenstand von Patentanspruch 2 wird das ange
strebte Ziel, einen langzeitstabilen Beschleuni
gungssensor frei von mechanischen Problemen zu
schaffen, durch die drehbewegliche Lagerung des
Massekörpers gelöst. Der Massekörper ist über einen
Hebelarm definierter Länge drehbeweglich gelagert.
Reibungskräfte können nur innerhalb des Drehlagers
auftreten und konstruktionsbedingt klein gehalten
werden.
Beim Gegenstand von Patentanspruch 3 wird die Wirkung
der magnetischen Abstoßungskraft bei Wegfall der zu
detektierenden konstanten Beschleunigung unterstützt
durch eine magnetische Anziehungskraft des dritten
Magneten. Dadurch kann die quadratisch mit dem
Abstand abnehmende magnetische Abstoßungskraft durch
eine im selben Maße zunehmende Anziehungskraft
kompensiert werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt.
Darin ist der erfindungsgemäße Beschleunigungssensor
im Prinzip dargestellt.
Der Beschleunigungssensor 1 besitzt in einem Gehäuse
1′ angeordnet einen drehbeweglich gelagerten Masse
körper 2, der im wesentlichen aus einem Magneten 3
und einem Hebelarm 4 besteht. Der Hebelarm 4 ist an
seinem einen Ende in einem Drehlager 5 gehalten. Die
Drehachse des Massekörpers 2 ist senkrecht zur
Zeichenebene gerichtet.
Dem in der dargestellten Weise mit einem Nordpol N
und Südpol S ausgestatteten Magneten 3 ist ein
feststehender Magnet 6 sowie ein weiterer festste
hender Magnet 7 gegenübergestellt. Dabei ist die
Orientierung des Magneten 6 so, daß sich sein Südpol
S und der Südpol S des Magneten 3 gegenüberstehen.
Der Südpol des Magneten 7 wiederum steht der Nordpol
N des Magneten 3 gegenüber.
Der Massekörper 2 steht unter dem Einfluß einer
magnetischen Abstoßungskraft, die durch die beiden
Südpole S der Magneten 3 und 6 ausgelöst wird. Ferner
wirkt eine magnetische Anziehungskraft durch den
Südpol des Magneten 7 und den Nordpol N des Magneten
3.
Bei der dargestellten Anordnung des Beschleunigungs
sensors 1 sind die Magneten 6, 3 und 7 übereinander
so ausgerichtet, daß sich der Magnet 3 - um die
Drehachse 5 - im wesentlichen vertikal bewegt. Er
stellt sich in eine Lage ein, in der die Magnetkräfte
F3/6 und F3/7 im Gleichgewicht mit dem Gewicht Fg des
Massekörpers 2 stehen. Dieses Gewicht ist bei Ver
nachlässigung des Gewichts des Hebelarms 4 gleich dem
Gewicht des Magneten 3.
Im schwerelosen Zustand, d. h. bei einer Bewegung des
Beschleunigungssensors unter dem Einfluß der Schwer
kraft steht der Massekörper 2 nur noch unter dem
Einfluß der von den Magneten 6 u. 7 ausgeübten
Magnetkräfte. Bedingt durch die Orientierung der
Magnete 3, 6 und 7 erfährt der Massekörper 2 eine
Beschleunigung entgegen der Richtung der Erdbe
schleunigung, d. h. der Magnet 3 entfernt sich vom
Magneten 6 und nähert sich dem Magneten 7 an. Bei
dieser Bewegung wird ein außerhalb des Beschleuni
gungssensors 1 angeordneter Reedkontakt 8 geschlossen
und damit der Wegfall der Erdbeschleunigung erkannt.
Daran angeschlossene Fahrzeug-Insassen-Schutzvor
richtungen und dgl. werden dann augenblicklich bzw.
nach einem definierten Algorithmus ausgelöst.
Claims (3)
1. Beschleunigungssensor nach dem Hauptpatent . . .
(Patentanmeldung 40 03 360.0), dadurch gekenn
zeichnet, daß der Anschlag und die die zweite
Beschleunigung verursachende Kraft durch einen
ersten Magneten (3) als Teil des beweglich
gelagerten Massekörpers (2) und einen zweiten
festen Magneten (6) gebildet ist, der auf den
ersten Magneten (3) eine magnetische Absto
ßungskraft ausübt.
2. Beschleunigungssensor nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Massekörper (2) um eine
zu seiner Bewegungsrichtung senkrechte Achse
(Drehlager 5) drehbeweglich gelagert ist.
3. Beschleunigungssensor nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Magnet (3)
zusätzlich eine in seiner Bewegungsrichtung
liegenden Anziehungskraft durch einen dritten
festen Magneten (7) ausgesetzt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904011996 DE4011996A1 (de) | 1990-02-05 | 1990-04-12 | Beschleunigungssensor |
| PCT/EP1990/002285 WO1991011721A1 (de) | 1990-02-05 | 1990-12-21 | Beschleunigungssensor |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904003360 DE4003360A1 (de) | 1990-02-05 | 1990-02-05 | Beschleunigungssensor |
| DE19904011996 DE4011996A1 (de) | 1990-02-05 | 1990-04-12 | Beschleunigungssensor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4011996A1 true DE4011996A1 (de) | 1991-10-17 |
Family
ID=25889762
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904011996 Ceased DE4011996A1 (de) | 1990-02-05 | 1990-04-12 | Beschleunigungssensor |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4011996A1 (de) |
| WO (1) | WO1991011721A1 (de) |
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- 1990-12-21 WO PCT/EP1990/002285 patent/WO1991011721A1/de not_active Ceased
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Also Published As
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|---|---|
| WO1991011721A1 (de) | 1991-08-08 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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Ref country code: DE Ref document number: 4003360 Format of ref document f/p: P |
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