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DE4011299A1 - Becher und deckelherstellung - Google Patents

Becher und deckelherstellung

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Publication number
DE4011299A1
DE4011299A1 DE19904011299 DE4011299A DE4011299A1 DE 4011299 A1 DE4011299 A1 DE 4011299A1 DE 19904011299 DE19904011299 DE 19904011299 DE 4011299 A DE4011299 A DE 4011299A DE 4011299 A1 DE4011299 A1 DE 4011299A1
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DE
Germany
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cup
cardboard
lid
coated
plastic
Prior art date
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Withdrawn
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DE19904011299
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English (en)
Inventor
Jun Wilhelm Kullberg
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KULLBERG JUN
Original Assignee
KULLBERG JUN
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Publication date
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Application filed by KULLBERG JUN filed Critical KULLBERG JUN
Priority to DE19904011299 priority Critical patent/DE4011299A1/de
Publication of DE4011299A1 publication Critical patent/DE4011299A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D77/00Packages formed by enclosing articles or materials in preformed containers, e.g. boxes, cartons, sacks or bags
    • B65D77/10Container closures formed after filling
    • B65D77/20Container closures formed after filling by applying separate lids or covers, i.e. flexible membrane or foil-like covers
    • B65D77/2024Container closures formed after filling by applying separate lids or covers, i.e. flexible membrane or foil-like covers the cover being welded or adhered to the container
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2577/00Packages formed by enclosing articles or materials in preformed containers, e.g. boxes, cartons, sacks, bags
    • B65D2577/10Container closures formed after filling
    • B65D2577/20Container closures formed after filling by applying separate lids or covers
    • B65D2577/2041Pull tabs
    • B65D2577/205Pull tabs integral with the closure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Becher mit abreißbarem Deckel insbesondere für Lebensmittel vor allem für Molkereipro­ dukte, aber auch für Kosmetika, pharmazeutische Präparate und Chemikalien.
Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum Herstellen eines abreißbaren Deckels zum Verschließen der vorgenannten Becher durch Aufschweißen oder Verkleben.
Bisher bekannte Becher, von denen sich mittels einer Aufreiß­ lasche ein auf dem Becherrand befestigter Deckel abziehen läßt, bestehen gewöhnlich aus Kunststoff, und der überwiegend aus beschichteter oder beklebter Aluminiumfolie hergestellte Deckel ist auf den Becherrand aufgeklebt.
Erfindungsgemäß wird nun ein Becher mit abreißbarem Deckel insbesondere für Molkereiprodukte vorgeschlagen, wobei auf einen Becher, der aus innen und außen mit Kunststoff be­ schichtetem Papiermaterial besteht, mit nach außen abge­ winkeltem Rand ein eine Aufreißlasche aufweisender Deckel randseitig aufschweißbar ist, der aus drei miteinander ver­ schweißten bzw. verklebten Schichten besteht, nämlich aus einer Abdeckung und einem in der Materialebene spaltbaren Ring, jeweils hergestellt aus innen und außen mit Kunst­ stoff beschichtetem Papiermaterial wie Karton, Pappe, Papier, sowie aus einem Verschluß aus einer Kunststoffolie.
Erfindungsgemäß wird damit erstmals die Möglichkeit ge­ schaffen, einen Becher aus Papiermaterial insbesondere aus Karton mit einem abziehbaren bzw. abreißbaren Deckel zu verschließen. Hierzu wird ein aus drei Schichten bestehender Deckel verwendet, wie vorstehend angegeben, und diese drei Schichten werden zunächst vollständig miteinander verschweißt oder verklebt. Hierfür wird später noch ein Herstellungs­ verfahren, das einen Bestandteil der vorliegenden Erfindung bildet, erläutert. Ein so hergestellter dreischichtiger Deckel, der die Aufreißlasche aufweist, wird nach entspre­ chender Füllung des Bechers auf dessen Rand aufgeschweißt oder aufgeklebt.
Wenn zum Öffnen des Bechers die Aufreißlasche hochgezogen wird, spaltet sich der Ring in seiner Papierschicht bzw. Papierebene, zunächst im Bereich des äußeren Becherrandes und von dort nach innen sowie bei weiterem Abziehen des Deckels nach beiden Seiten der Becheröffnung fortschreitend, bis der Deckel durch eine ringsum durchgehende Spaltung des Ringes in der Papierschicht vom Becher gelöst und die Becheröffnung freigegeben ist. Dabei wird der ursprüng­ liche Verschluß, der durch das Verschweißen der drei Schich­ ten fester Bestandteil des Deckels geworden ist, entlang der Öffnungskante des Bechers ringsum von diesem abgetrennt.
Weiterbildungen der Erfindung, insbesondere ein bevorzug­ ter Aufbau und eine vorteilhafte Materialauswahl der ein­ zelnen Schichten, aus denen der dreischichtige Deckel her­ stellbar ist, sowie des Bechers selbst, sind den Unteran­ sprüchen zu entnehmen.
Wesentlich für die Erfindung ist nicht nur eine leichte Trennung bzw. Spaltung des Ringes in dessen Papierebene bzw. Papiermaterial, sondern es ist auch wichtig, daß der Beginn des Aufreißvorgangs leicht vonstatten geht. Hierfür sind mehrere Ausführungen des Deckels im Bereich der Auf­ reißlasche möglich. Zwei Alternativen werden nachstehend angegeben.
Nach einer ersten Alternative ist erfindungsgemäß vorge­ sehen, daß der spaltbare Ring des Deckels im Bereich der Aufreißlasche eine entsprechende Erweiterung aufweist, so daß sich der dreischichtige Aufbau auch im Bereich der Aufreißlasche fortsetzt. In diesem Fall setzt der Spalt­ vorgang des Ringes dort ein, wo die Aufreißlaschenerwei­ terung des Ringes beginnt.
Bevorzugt wird die zweite Alternative, wonach der spalt­ bare Ring des Deckels erfindungsgemäß sich nicht in den Bereich der Aufreißlasche erstreckt und der Verschluß dort unmittelbar mit der Abdeckung verschweißt bzw. verklebt ist. Bei dieser Lösung setzt der Spaltvorgang unmittelbar an der Außenkante des Ringes im Bereich der Aufreißlasche ein, die nur aus dem Verschluß und der Abdeckung gebildet wird.
Für die Herstellung eines im Rahmen der Erfindung verwend­ baren Deckels gibt es verschiedene Möglichkeiten. Erfindungs­ gemäß wird ein insbesondere für eine Großserienfertigung besonders vorteilhaftes Verfahren zum Herstellen eines Deckels vor allem zum Verschließen eines aus kunststoff- insbe­ sondere PE-beschichtetem Karton oder aus PE bestehenden und durch Abreißen des Deckels zu öffnenden Bechers insbesondere für Lebensmittel vor allem für Molkereiprodukte, aber auch für Kosmetika, pharmazeutische Präparate und Chemikalien, wobei der Deckel durch Schweißen oder Kleben auf den Becher auf­ gebracht wird, vorgeschlagen.
Der Deckel des vorstehend erläuterten erfindungsgemäßen Bechers muß nicht notwendigerweise nach diesem erfindungs­ gemäßen Verfahren hergestellt sein.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird durch folgende Verfahrens­ schritte gekennzeichnet:
Herstellen eines im wesentlichen der Becheröffnung entspre­ chenden Ausschnitts in einem kunststoff- insbesondere PE- beschichteten ersten Kartonstück, das in der Papierebene spaltbar ist,
Aufschweißen eines Kunststoff- insbesondere PE-Folienstücks auf eine Seite des PE-beschichteten ersten Kartonstücks
Aufschweißen eines kunststoff- insbesondere PE-beschichteten zweiten Kartonstücks auf die andere Seite des PE-beschichteten ersten Kartonstücks und
Ausstanzen des Deckels aus dem dreischichtigen Material­ stück.
Polyethylen wird vorstehend und nachstehend stets kurz mit PE bezeichnet. Für die ersten und zweiten Kartonstücke kommt je nach Verwendungszweck außer Karton auch Pappe oder Papier in Frage. Wesentlich ist lediglich, daß das Papiermaterial bzw. der daraus hergestellte Ring in der Papiermaterialebene spaltbar ist, damit der dreischichtige Deckel vom Becher leicht abreißbar ist. Die PE-Beschichtung befindet sich grundsätzlich zur Schaffung der Schweißmöglichkeit an den Verbindungsseiten des so beschichteten Papiermaterials bzw. Kartons, jedoch vorzugsweise auf beiden Seiten.
Wesentlich für das erfindungsgemäße Verfahren ist, daß zu­ nächst der dreischichtige Aufbau gebildet und anschließend der Deckel mit seinen endgültigen Konturen aus dem drei­ schichtigen Material herausgestanzt wird. Dieses für Groß­ serien sehr einfache und zuverlässige Verfahren wird er­ möglicht durch ein vorheriges Ausstanzen der inneren Ring­ öffnung, die im wesentlichen der Becheröffnung entspricht, in Form eines kreisrunden Ausschnitts aus dem PE-beschichteten ersten Kartonstück. Die Ringform wird mit dem letzten Ver­ fahrensschritt, nämlich mit dem Ausstanzen des Deckels voll­ endet.
Nach einer erfindungsgemäßen Weiterbildung werden die Stanz- und Schweißarbeiten an die PE-beschichteten Karton- und PE-Folienstücke bildenden Bahnen, vorzugsweise aus Endlos­ material bestehend, aus PE-beschichtetem Karton und PE-Folie vorgenommen.
Für eine kontinuierliche Fertigung ist erfindungsgemäß vorge­ sehen, daß die Bahnen taktweise in einer Vorschubrichtung vorrückend auf entsprechenden Stanz- und Schweißstationen bearbeitet werden, und zwar in der Reihenfolge der oben genannten Verfahrensschritte.
Ebenfalls für eine kontinuierliche Fertigung ist erfindungs­ gemäß vorgesehen, daß die aufzuschweißenden Bahnen bzw. PE-Folien- und PE-beschichteten Kartonstücke an den ent­ sprechenden Schweißstationen in den Materialweg eingeführt werden. In entsprechender Abstufung werden folglich nachein­ ander das PE-beschichtete erste Kartonstück bzw. die ent­ sprechende Endlosbahn, das PE-Folienstück bzw. die ent­ sprechende Endlosbahn und als dritte Schicht das PE-beschich­ tete Kartonstück bzw. die entsprechende Endlosbahn in den Materialweg eingeführt.
Nach einer erfindungsgemäßen Weiterbildung ist ferner vorge­ sehen, daß wahlweise in das PE-beschichtete erste Kartonstück bzw. die entsprechende Bahn jeweils im Abstand eines Steges von dem im wesentlichen der Becheröffnung entsprechenden Ausschnitt ein zusätzlicher Ausschnitt, dessen Umriß einer zu bildenden Aufreißlasche entspricht, ausgestanzt wird. Der vorgenannte Steg kann - je nach Lage und Form der Auf­ reißlasche - bogenförmig sein. Das Ausstanzen des vorgenann­ ten zusätzlichen Ausschnitts hat zur Folge, daß die Aufreiß­ lasche nur zweischichtig, nämlich aus PE-Folie und PE-be­ schichtetem Karton, gebildet wird und der spaltbare Ring an der Bildung der Aufreißlasche nicht teilnimmt. Die Vor­ teile dieser Ausführung sind im Zusammenhang mit dem er­ findungsgemäßen Becher bereits erläutert worden.
Auführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend mit Bezug auf die Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines mit einem abreißbaren Deckel versehenen Bechers;
Fig. 2a eine Seitenansicht eines mit einem abreißbaren Deckel versehenen Bechers mit im wesentlichen rechteckigen Querschnitt;
Fig. 2b eine Draufsicht auf den Becher ohne Deckel;
Fig. 2c eine Draufsicht auf den Deckel für den Becher gemäß Fig. 2a und 2b;
Fig. 2d die Darstellung einer Einzelheit des Bechers von Fig. 2a;
Fig. 2e eine Darstellung der Einzelheit von Fig. 2d in einer bevorzugten abgewandelten Ausführungsform;
Fig. 3 eine Darstellung des Produktionsverlaufs bei der Herstellung eines für den Becher gemäß Fig. 1 verwendbaren Deckels;
Fig. 4 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie I-I von Fig. 3;
Fig. 5 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie II-II von Fig. 3;
Fig. 6 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie III-III von Fig. 3;
Fig. 7 die Darstellung einer Einzelheit von Fig. 6.
Ein allgemein mit 1 bezeichneter Deckel besteht aus einer oberen Abdeckung 2, einem Ring 3 und einem Verschluß 4, welche Teile vollständig miteinander verschweißt sind. Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung des Deckels 1 wird im folgenden noch dargestellt. Die Abdeckung 2 und der Ring 3 bestehen jeweils aus Karton 150-235 g/m2 PE-24+14 g/m2, und der Verschluß 4 besteht aus PE-24 g/m2. Es ist wich­ tig, daß zumindest das Papiermaterial des Rings 3 in der Papiermaterialebene spaltbar ist. Die dickere PE-Beschich­ tung der vorgenannten Materialien ist nach innen bzw. nach unten gerichtet. Alle drei Schichten 2, 3 und 4 sind kreis­ förmig bzw. ringförmig und seitlich bilden sie gemeinsam eine allgemein mit 5 bezeichnete Aufreißlasche. Allerdings ist alternativ nach einer bevorzugten Abwandlung vorgesehen, daß der Ring 3 auch im Bereich der Aufreißlasche 5 mit glei­ chem Querschnitt weiterläuft und an der Bildung der Auf­ reißlasche 5 nicht teilnimmt, so daß diese in der alterna­ tiven Ausführung nur zweischichtig ist. Eine Darstellung dieser Alternative ist in Fig. 6 und 7 dargestellt, die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines Deckels erläutert wird.
Der in der Zeichnung dargestellte konische und allgemein mit 6 bezeichnete Becher mit einem üblichen abgewinkelten Rand 7 besteht aus Karton 215-235 g/m2 PE-24+14 g/m2, wobei die dickere PE-Schicht innen liegt. Diese Materialauswahl gewährleistet eine ausreichende Steifigkeit des Bechers 6 in Verbindung mit einem optimalen Schutz des Papier- bzw. Kartonmaterials nach innen und außen.
Der fertige Deckel 1, bestehend aus den drei fest mitein­ ander verbundenen Schichten 2, 3 und 4, wird nach dem Füllen des Bechers 6 ringsum abdichtend auf den Rand 7 des Bechers 6 aufgeschweißt.
Es wird ausdrücklich betont, daß die einzelnen Papier- und Kunststoffschichten, vor allem nach dem Verschweißen, in der Zeichnung aus Gründen einer besseren Darstellbarkeit mit wesentlich größerer Dicke gezeichnet sind, als sich in der Praxis im Verhältnis zur Bechergröße ergibt. Dies geht bereits aus den vorstehenden dimensionellen Material­ angaben hervor.
Zum Öffnen des Bechers wird die Aufreißlasche 5 in üblicher Weise hochgezogen, wodurch sich in dem Bereich, der in der Zeichnung mit dem Pfeil 8 bezeichnet ist, ein Riß bis zu der Papierschicht 9 des Ringes 3 ergibt. Diese Papierschicht 9 spaltet sich nun, wie durch eine Wellenlinie 10 im Ring 3 angedeutet ist, nach innen fortschreitend und sich bei weiterem Hochziehen des Deckels 1 ringförmig nach beiden Seiten der Becheröffnung fortsetzend. Dabei reißt die Kunst­ stoffschicht des Verschlusses an der mit 11 bezeichneten Stelle ringsum ein, so daß die Becheröffnung schließlich vollständig freigegeben wird.
Entscheidend für den Öffnungsvorgang ist die Spaltung des Deckels 1 im Bereich der Papierschicht 9 des Ringes 3.
Es wird hervorgehoben, daß der dreischichtige Deckel des Bechers mit einem in der Papiermaterialebene spaltbaren Ring einen selbständigen Teil der Erfindung bildet, und zwar unabhängig von dem Becher. Deshalb wird für den Deckel unabhängiger Schutz beansprucht. Der erfindungsgemäße Deckel ist nämlich auch in anderem Zusammenhang verwendbar, beispielsweise zum Verschließen von anderen Verpackungen oder Teilfeldern von Verpackungen, die durch Abziehen des abreißbaren Deckels freigegeben werden, aber bis zum Abreißen des Deckels durch diesen geschützt bzw. von anderen Medien getrennt werden.
Die Tatsache, daß die Erfindung auch keineswegs auf Becher mit kreisrundem Querschnitt beschränkt ist, wird durch die Darstellungen in den Fig. 2a bis 2e veranschaulicht. Gleiche Teile wie in dem Beispiel von Fig. 1 sind hier mit gleichen Bezugszeichen versehen und bedürfen insoweit keiner besonderen Erläuterung.
Wie Fig. 2c veranschaulicht, ist die Aufreißlasche 5 in diesem Fall in einen Eckbereich des im Querschnitt im we­ sentlichen rechteckigen Bechers 1 gelegt worden. Zum Öffnen des Bechers 1 wird, wie in dem vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispiel, die Aufreißlasche 5 (vgl. Fig. 2d) hochgezogen, wobei an der Stelle 8 der aus PE-Folie be­ stehende Verschluß 4 einreißt und sich der Riß bis in den Bereich der Papiermaterialebene des Deckels 3 fortsetzt und die Spaltung des Ringes 3 in der Ebene des Papier­ materials angedeutet durch eine gestrichelte Linie 10a be­ ginnt, die sich bei weiterem Hochziehen des Deckels 1 nach beiden Seiten des Ringes 3 bis zum vollständigen Freigeben der Becheröffnung fortsetzt.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Bereich der Aufreißlasche 5 in der oben genannten alternativen Aus­ führung vorzuziehen, bei der der Ring 3 an der Bildung der Aufreißlasche 5 nicht teilnimmt. Statt der Darstellung in Fig. 2d ergibt sich dann ein Aufbau des Deckels 1, wie er in Fig. 2e dargestellt ist.
Die bevorzugte Herstellung eines Deckels 1, am Beispiel eines Bechers mit kreisrunder Öffnung veranschaulicht, ist schematisch in Fig. 3-7 dargestellt.
In einer Stanzstation (nicht dargestellt) wird aus einer zugeführten endlosen Bahn 15 aus PE-beschichtetem Karton (bevorzugte Materialangaben sind für den Produktionsver­ lauf der vorhergehenden Beschreibung zu entnehmen) ein im wesentlichen der späteren Becheröffnung entsprechender Aus­ schnitt 16 zur Bildung der späteren Ringöffnung 17 ausgestanzt. Außerdem wird, wenn der Ring des herzustellenden Deckels die Aufreißlasche nicht mitbilden soll, ein zusätzlicher Ausschnitt 18, dessen Umriß der später zu bildenden Aufreiß­ lasche entspricht, ausgestanzt. Zwischen den beiden Aus­ schnitten 16, 18 befindet sich ein bogenförmiger Steg 19, der einen Teil des späteren Ringes 3 bildet, wie mit einer gestri­ chelten Linie 20 angedeutet ist.
Die Bahn 15 rückt nun in Vorschubrichtung 21 in die erste (nicht dargestellte) Schweißstation weiter, wo eine zweite Bahn 22, bestehend aus PE-Folie, zugeführt und mit der Unter­ seite der Bahn 15 verschweißt wird.
Zur Veranschaulichung des vorgenannten Stanzvorganges dient die Querschnittsdarstellung von Fig. 4, und das Aufschweißen der PE-Folienbahn 22 auf die Bahn 15 verdeutlicht die Schnitt­ darstellung von Fig. 5.
Von der ersten Schweißstation gelangen die miteinander ver­ bundenen Bahnen 15, 22 nun in eine zweite (nicht dargestellte) Schweißstation, wo eine dritte Bahn 23, bestehend aus PE- beschichtetem Karton, zugeführt und mit der Oberseite der Bahn 15 verschweißt wird. Aus Gründen einer leichteren Hand­ habung der Bahnen weisen diese eine abgestufte Breite auf.
In einem weiteren Verfahrensschritt erfolgt das Ausstanzen des Deckels 1 mit Aufreißlasche 5 entsprechend der gewählten Umrißform der Ausstanzung 24.
In Fig. 6 und 7 ist eine Querschnittsansicht des so gebil­ deten Deckels 1 dargestellt. In Fig. 6 ist schematisch ein Becherquerschnitt zur besseren Veranschaulichung des Deckels 1 hinzugefügt worden. Aus Fig. 7 ist der zweischichtige Aufbau der Aufreißlasche 5 ersichtlich, der sich durch das Ausstanzen des zusätzlichen Ausschnitts 18 in der Bahn 15 ergibt. Falls man auf den zusätzlichen Ausschnitt 18 verzich­ tet, setzt sich der Ring 3 in Fig. 7 nach links bis zu dem seitlichen Abschluß der Abdeckung 2 und des Verschlusses 4 fort. Mit dem Bezugszeichen 8 wird wiederum die Stelle bezeichnet, an der beim Öffnen des Bechers, nämlich beim Hochziehen des Deckels 1, der Einriß im Verschluß 4 erfolgt, der sich unmittelbar in dem benachbarten Ring 3 in der Papier­ materialebene 10 des spaltbaren Rings 3 fortsetzt, bis der Deckel 1 vollständig vom Becher 6 gelöst ist.

Claims (13)

1. Becher mit abreißbarem Deckel, insbesondere für Lebens­ mittel vor allem Molkereiprodukte, Kosmetika, pharmazeu­ tische Präparate und Chemikalien, dadurch gekenn­ zeichnet, daß auf einen Becher (6), der aus innen und außen mit Kunststoff beschichtetem Papiermaterial besteht, mit nach außen abgewinkeltem Rand (7) ein eine Aufreißlasche (5) aufweisender Deckel (1) randseitig aufschweißbar ist, der aus drei miteinander verschweiß­ ten bzw. verklebten Schichten (2, 3, 4) besteht, nämlich aus einer Abdeckung (2) und einem in der Materialebene spaltbaren Ring (3), jeweils hergestellt aus innen und außen mit Kunststoff beschichtetem Papiermaterial wie Karton, Pappe, Papier, sowie aus einem Verschluß (4) aus einer Kunststoffolie.
2. Becher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die beiderseitige Kunststoffbeschichtung der Abdeckung (2), des Ringes (3) und des Bechers (6) sowie die Kunststoffolie des Verschlusses (4) aus Poly­ ethylen (PE) besteht.
3. Becher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das beschichtete Papiermaterial der Abdeckung (2) und des Ringes (3) aus Papiermate­ rial der Spezifikation 80 g/m2 PE-24+14 g/m2 besteht.
4. Becher nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das PE-beschichtete Papiermaterial des Bechers (6) aus Karton mit der Spezifikation 215-235 g/m2 PE-24+14 g/m2 besteht.
5. Becher nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kunststoffolie des Verschlusses (4) aus PE-24 g/m2 besteht.
6. Becher nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (2) und der Ring (3) jeweils aus PE-beschichtetem Karton mit der Spezifikation 150-235 g/m2 PE-24+14 g/m2 bestehen.
7. Becher nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der spaltbare Ring (3) des Deckels (1) im Bereich der Aufreißlasche (5) eine entsprechende Erweiterung aufweist, so daß sich der dreischichtige Aufbau auch im Bereich der Aufreißlasche (5) fortsetzt.
8. Becher nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der spaltbare Ring (3) des Deckels (1) sich nicht in den Bereich der Aufreißlasche (5) erstreckt und dort der Verschluß (4) unmittelbar mit der Abdeckung (2) verschweißt bzw. ver­ klebt ist.
9. Verfahren zum Herstellen eines Deckels zum Verschließen eines aus kunststoff- insbesondere PE-beschichteten oder aus PE bestehenden Karton und durch Abreißen des Deckels zu öffnenden Bechers, insbesondere für Lebensmittel vor allem Molkereiprodukte, aber auch für Kosmetika, pharma­ zeutische Präparate und Chemikalien, wobei der Deckel durch Schweißen oder Kleben auf den Becher aufgebracht wird, gekennzeichnet durch folgende Ver­ fahrensschritte:
Herstellen eines im wesentlichen der Becheröffnung ent­ sprechenden Ausschnitts in einem kunststoff- insbesondere PE-beschichteten ersten Kartonstück, das in der Papier­ ebene spaltbar ist,
Aufschweißen eines Kunststoff- insbesondere PE-Folien­ stücks auf eine Seite des PE-beschichteten ersten Karton­ stücks,
Aufschweißen eines kunststoff- insbesondere PE-beschich­ teten zweiten Kartonsstücks auf die andere Seite des PE-beschichteten ersten Kartonstücks und
Ausstanzen des Deckels aus dem dreischichtigen Material­ stück.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Stanz- und Schweißarbeiten an die PE-beschichteten Karton- und PE-Folienstücke bildenden Bahnen, vorzugsweise aus Endlosmaterial be­ stehend, aus PE-beschichtetem Karton und PE-Folie vor­ genommen werden.
11. Verfahren nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Bahnen taktweise in einer Vor­ schubrichtung vorrückend auf entsprechenden Stanz- und Schweißstationen bearbeitet werden.
12. Verfahren nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die aufzuschweißenden Bahnen bzw. PE-Folien- und PE-beschichteten Kartonstücke an den entsprechenden Schweißstationen in den Materialweg ein­ geführt werden.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9-12, dadurch gekennzeichnet, daß in das PE-beschichtete erste Kartonstück bzw. in die entspre­ chende Bahn jeweils im Abstand eines Steges von dem im wesentlichen der Becheröffnung entsprechenden Aus­ schnitt ein zusätzlicher Ausschnitt, dessen Umriß einer zu bildenden Aufreißlasche entspricht, ausgestanzt wird.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4140098A1 (de) * 1991-12-05 1993-06-09 4 P Nicolaus Kempten Gmbh, 8960 Kempten, De Deckel zum aufsiegeln
EP2206658A1 (de) * 2009-01-13 2010-07-14 Huhtamäki Oyj Verpackung
EP3398766A1 (de) * 2017-05-03 2018-11-07 jura-plast GmbH Deckelfolie zum verschliessen von becherartigen behältnissen

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