DE4011249A1 - Schneckenpresse - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/22—Extrusion presses; Dies therefor
- B30B11/224—Extrusion chambers
- B30B11/225—Extrusion chambers with adjustable outlet opening
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schneckenpresse für das Pressen
von faserigem Material, insbesondere von Altpapier, nach
dem Gattungsbegriff des Anspruches 1.
Maschinen dieser Art sind einfach aufgebaut, aber sehr
empfindlich in Bezug auf die Zusammensetzung des Preßgutes
und neigen dazu bei Betriebsstillstand zu verstopfen, durch
Zusammenbacken des verdichteten Preßgutes. Überdies ist es
schwierig mit Maschinen dieser Art gleichmäßig verdichtete
Preßlinge bei unterschiedlichen Arten von Fasermaterial zu
erhalten.
Bei einer bisherigen Ausführungsform der Anmelderin sind
anschließend an die Austrittsöffnung des Mundstückes der
Schneckenpresse die Backen einer Preßzange angeordnet, von
denen der eine fest angeordnet und der andere bewegbar ge
lagert ist. Der bewegbare Backen wird über ein Gestänge
mittels eines Verstellmittels in Form eines Kraftzylinders
in Abhängigkeit von dem im Mundstück der Preßschnecke auf
tretenden Preßdruck auf und zu gesteuert.
Dabei ist bei einer Ausführungsform mit einem in die Preß
schnecke eingreifenden Abstreifrad wie sie in der
DE-OS 37 43 504.4 wiedergegeben ist, die Steuerung und damit die
Qualität der Preßlinge noch in einem beschränkten Bereich
unterschiedlichen Preßmaterials zu beherrschen.
Sehr nachteilig ist aber die große Empfindlichkeit des Ab
streifrades gegen Fremdkörper, die häufig im Altpapier ent
halten sind, insbesonders Metallteile von Ordnermappen,
Spannbänder von Kartonagen und dgl. Überdies neigt diese
Anordnung zu großem Verschleiß.
Bei einer Schneckenpresse ohne Abstreifrad steigt die
Neigung zur Verstopfung aber sehr stark an und die Steuerung
des Preßdruckes wird noch schwieriger, so daß die Anfor
derungen an die Gleichmäßigkeit des Preßgutes sehr schwer
zu erfüllen sind und dadurch die Anwendungsmöglichkeiten
eingeschränkt sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, die beschriebenen Nachteile
zu beseitigen und eine Schneckenpresse des Gattungsbe
griffes von Anspruch 1 so fortzubilden, daß die Material-
und Fremdkörperempfindlichkeit wesentlich verringert wird
und die Steuerung des Preßdruckes und damit die Qualität
der Preßlinge ohne wesentliche zusätzliche Maßnahmen nach
haltig verbessert wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Schneckenpresse der eingangs
genannten Gattung mit den Merkmalen des kennzeichnenden
Teiles des Anspruches 1 gelöst.
Dadurch ist es mit einer einfachen Maßnahme möglich, durch
geringe Steuerbewegungen die Steuerung des Preßdruckes zu
erreichen.
Sehr wichtig ist, daß das Zusammenbacken des Preßgutes im
Mundstück bei Betriebsstillstand durch das Entspannen des
Preßgutes vollständig vermieden wird und daß der Verschleiß
an Mundstück oder Preßzange wesentlich herabgesetzt wird,
sowie das Einklemmen von Preßgut zwischen diesen Teilen
wesentlich verringert wird.
Die Unteransprüche, auf die als Teil der Beschreibung hier
besonders hingewiesen wird, betreffen besonders vorteil
hafte Fortbildungen der Erfindung.
Durch Anwendung eines Preßeinsatzes im Mundstück der
Schneckenpresse kann dieser aus besonders zähem und
korrosionsfesten Material hergestellt werden.
Von besonderer Bedeutung ist der Verlauf des Randes der
Ausnehmung, weil in Verbindung mit der gesteuerten Bewe
gung des bewegbaren Backens der Preßzange die Abdichtung
zwischen Mundstück und Preßzange verbessert und das Ein
klemmen von Preßgut zwischen dem Rand der Ausnehmung oder
der Austrittsöffnung und den Rändern der Backen der Preß
zange praktisch vollständig vermieden werden kann.
Für die Anordnung der Ausnehmung ist es wichtig, einen
Bereich vorzusehen, in dem die Verdichtungskräfte im Preß
gut nicht mehr wesentlich oder gar nicht mehr steigen, um
eine wirksame Steuerung dieser Kräfte zu ermöglichen. Für
die einwandfreie Arbeit der Preßzange ist es wichtig, die
Abdichtung zwischen dem Rand der Ausnehmung und der Dich
tungskante des bewegbaren Backens über den Bereich der
Steuerbewegung aufrecht zu erhalten, was durch die Her
stellung eines breiten Randes der Ausnehmung erzielt wird
an den der bewegbare Backen durch seine Formgebung zur
Anlage kommt, damit die Entspannung in Axialrichtung
zwischen die Backen der Preßzangen hinein erfolgt und
nicht Gut seitlich austreten kann, das anschließend Probleme
durch eine Einschränkung der Steuerbewegung durch einge
klemmtes Preßgut hervorruft.
Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn
das zur Ausnehmung hin verlängerte Ende des bewegbaren
Backens der Preßzange nach außen ein kurzes Stück leicht
abgebogen ist, so daß die Innenkante unter einem spitzeren
Winkel auf den Rand der Ausnehmung zur Auflage kommt, wo
durch eine bessere Abdichtung und ein besseres Freihalten
des Randes von Preßgut erzielt wird.
Die Steuerung des Preßdruckes wird durch eine Steuerbewe
gung in axialer Richtung, der eine radiale Bewegungskompo
nente überlagert ist, dann verbessert, wenn die Radialbe
wegung mit Zunahme des Abstandes von der Austrittsöffnung
oder der Ausnehmung steigt, so daß an der Ausnehmung selbst
kein oder nur ein enger Spalt entstehen kann, wodurch die
Entspannung des Preßdruckes vor allem in axiale Richtung
der Preßzange gelenkt wird.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Backen mit Einsätzen
aus Preßblechen versehen sind, die dann beide mit nach
außen abgewinkelten Enden versehen sind. Dadurch ist es
möglich Material besonders großer Verschleißfestigkeit
anzuwenden und diese Teile leicht auswechselbar vorzu
sehen.
Eine besonders einfache Steuerung des bewegbaren Backens
besteht in der Anwendung eines Stellzylinders, dessen
Steuerbewegungen mit einem mechanischen Gestänge übertragen
werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung be
schrieben.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, schematisch,
Fig. 2 einen Teilausschnitt des Mundstückes und der
Backen der Preßzange der Maschine, in der
Draufsicht und
Fig. 3 eine Ansicht des Mundstückes der Maschine
auf die Austrittsöffnung, die Preßzange
entfernt.
In einer Verarbeitungsmaschine für faseriges Preßgut, ins
besondere Altpapier und Kartonagen und dgl., ist eine
Schneckenpresse 1 eingebaut, an deren Mundstück 6 eine
Preßzange 9 anschließt, die das Preßgut weiter verdichtet
und mit deren Schließkraft der Gegendruck für das Preßgut
gesteuert wird.
Die Schneckenpresse 1 weist eine Preßschnecke 3 auf, die
aus einem zylindrischen Förderteil 4, der in einem nach
oben offenen Pressentrog läuft und an diesem Ende fliegend
gelagert ist - nicht dargestellt - und aus einem anschließen
den konischen Preßteil 5, der in einem Preßeinsatz 7 eines
konischen Mundstückes 6 läuft, besteht und ist mit einer
Schneckenwindung 16 versehen - angedeutet.
Der Preßeinsatz 7 weist, in Förderrichtung 11 des Preßgutes
gesehen, einen sich konisch verjüngenden vorderen Bereich
12 auf, der mit Feldern 22 und Zügen 23 versehen ist, an
den ein sich schwach erweiternder Austrittsbereich 13 an
schließt, der in einer Austrittsöffnung 14 endet, an der
die Backen 8, 8′ der Preßzange 9 eng anschließend angeordnet
sind.
Der Preßteil 5 der Preßschnecke 3 läuft in dem vorderen
Bereich 12 des Preßeinsatzes 7 mit einem geringen Umfangs
spalt 10 von 0,5 bis 1 mm zu der Innenwand 24, in die sechs
Züge axial verlaufend eingearbeitet sind und die in einem
zylindrischen oder schwach erweiterten Übergangsbereich 15 zwischen dem vorderen Be
reich 12 und dem Austrittsbereich 13 auslaufen.
In diesem Bereich endet im wesentlichen die Verdichtungs
zone 17 der Preßschnecke 3.
Am Umfang 25 der Austrittsöffnung 14 etwa in der horizon
talen Axialebene 20 durch die Achse 18 des Mundstückes 6
und der Preßschnecke 3 beginnend, ist in den Preßeinsatz 7
eine Ausnehmung 19 eingearbeitet, die zunächst flach und
dann steiler ansteigend nach oben verlaufend in einer,
unter einem spitzen Winkel gegen die Achse 18 angestell
ten Tangentialebene 30, an die Verdichtungszone 17 der
Schneckenpresse 3 heranreichend, endet.
Der Rand 26 der Ausnehmung 19 ist von der inneren Kante 28
zur äußeren Kante 29 des Randes 26 herab - oder zurücklaufend
geneigt und erhält dadurch eine größere Breite 27.
Die Ausnehmung 19 wird von einer Verlängerung 21 des am
bewegbaren Backen 8′ der Preßzange 9 befestigten Preß
bleches 34′ überdeckt und liegt mit der Innenkante 33′
seines zum Mundstück 6 hin gerichteten Endes 31′ auf dem
Rand 26 der Ausnehmung in Grundstellung der Preßzange 9
auf.
Die zum Mundstück 6 hin gerichteten Enden 31 und 31′ der
beiden Preßbleche 34, 34′ der beiden Backen 8, 8′ sind ein
kurzes Stück 32, 32′ nach außen zu abgewinkelt, so daß
beim feststehenden Backen 8 die Innenkante 33 des Preß
bleches 34 an dem Rand 35 der Austrittsöffnung 14 weit
gehend dicht anliegt, während die Innenkante 33′ des Preß
bleches 34′ des bewegbaren Backens 8′ auf dem Rand 26 der
Ausnehmung 19 weitgehend dichtend anliegt.
Der bewegbare Backen 8′ führt bei Betätigung durch das nicht
dargestellte Gestänge eine Bewegung aus, die an der Aus
nehmung 19 am geringsten und mit zunehmendem Abstand davon
größer ist und eine axiale Komponente in Förderrichtung 11
und gleichzeitig eine radiale Komponente aufweist.
Infolge der Formgebung der Ausnehmung 19 wird die Innenkan
te 33′ des Preßbleches 34′ bei dieser Bewegung auf dem
Rand 26 der Ausnehmung 19 im wesentlichen nur verschoben,
so daß die Abdichtung gegen das Durchtreten von Preßgut
weitgehend vermieden wird, wobei die Innenkante 33′ das
Durchtreten von ausgetretenem Preßgut zusätzlich begünstigt,
wodurch der bewegbare Backen 8′ immer wieder in die Grund
stellung zurückkehren kann, ohne von Preßgut behindert zu
sein, das sich zwischen dem Rand 26 der Ausnehmung 19 und
dem Ende 31′ des Preßbleches 34′ einschiebt.
Legende:
1 Schneckenpresse
2 Preßlinge
3 Preßschnecke
4 zylindrischer Förderteil der Preßschnecke 3
5 konischer Preßteil der Preßschnecke 3
6 konisches Mundstück der Schneckenpresse 1, sich in Förderrichtung 11 verengend
7 Preßeinsatz des Mundstückes 6
8, 8′ Backen der Preßzange 9
9 Preßzange
10 Umfangsspalt zwischen dem vorderen Bereich 8 des Preßteiles 5 und dem Mundstück 6
11 Förderrichtung des Preßgutes
12 vorderer Bereich des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
13 Austrittsbereich des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
14 Austrittsöffnung des Mundstückes 6 für das Preßgut
15 zylindrischer oder schwach erweiterter Übergangsbereich des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7 zwischen dem vorderen Bereich 12 und dem Austrittsbereich 13
16 Schneckenwindung
17 Verdichtungszone zwischen vorderem Bereich 12 und Austrittsbereich 13
18 Achse des Mundstückes 6 und der Preßschnecke 3
19 Ausnehmung des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
20 Axialebene durch die Achse 18 des Mundstückes 6
21 Verlängerung des bewegbaren Backens 8′ oder des Preßbleches 34′
22 Felder des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
23 Züge des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
24 Innenwand des vorderen Bereiches 12 des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
25 Umfang der Austrittsöffnung 14
26 Rand der Ausnehmung 19
27 Breite des Randes 26
28 innere Kante des Randes 26
29 äußere Kante des Randes 26
30 Tangentialebene der Ausnehmung 19
31, 31′ Ende des Backens 8, 8′ oder des Preßbleches 34, 34′ zur Ausnehmung 19 gerichtet
32, 32′ kurzes Stück am Ende 31, 31′
33, 33′ Innenkante des Endes 31, 31′
34, 34′ Preßblech der Backen 8, 8′
35 Rand der Austrittsöffnung 14
2 Preßlinge
3 Preßschnecke
4 zylindrischer Förderteil der Preßschnecke 3
5 konischer Preßteil der Preßschnecke 3
6 konisches Mundstück der Schneckenpresse 1, sich in Förderrichtung 11 verengend
7 Preßeinsatz des Mundstückes 6
8, 8′ Backen der Preßzange 9
9 Preßzange
10 Umfangsspalt zwischen dem vorderen Bereich 8 des Preßteiles 5 und dem Mundstück 6
11 Förderrichtung des Preßgutes
12 vorderer Bereich des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
13 Austrittsbereich des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
14 Austrittsöffnung des Mundstückes 6 für das Preßgut
15 zylindrischer oder schwach erweiterter Übergangsbereich des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7 zwischen dem vorderen Bereich 12 und dem Austrittsbereich 13
16 Schneckenwindung
17 Verdichtungszone zwischen vorderem Bereich 12 und Austrittsbereich 13
18 Achse des Mundstückes 6 und der Preßschnecke 3
19 Ausnehmung des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
20 Axialebene durch die Achse 18 des Mundstückes 6
21 Verlängerung des bewegbaren Backens 8′ oder des Preßbleches 34′
22 Felder des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
23 Züge des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
24 Innenwand des vorderen Bereiches 12 des Mundstückes 6 oder des Preßeinsatzes 7
25 Umfang der Austrittsöffnung 14
26 Rand der Ausnehmung 19
27 Breite des Randes 26
28 innere Kante des Randes 26
29 äußere Kante des Randes 26
30 Tangentialebene der Ausnehmung 19
31, 31′ Ende des Backens 8, 8′ oder des Preßbleches 34, 34′ zur Ausnehmung 19 gerichtet
32, 32′ kurzes Stück am Ende 31, 31′
33, 33′ Innenkante des Endes 31, 31′
34, 34′ Preßblech der Backen 8, 8′
35 Rand der Austrittsöffnung 14
Claims (10)
1. Schneckenpresse für das Pressen von Fasergut, insbesondere
Altpapier, mit einer Preßschnecke, die von einem Antriebs
motor über ein Getriebe angetrieben, an der Antriebsseite
fliegend gelagert ist und aus einem, in einem offenen
Schneckentrog laufenden, zylindrischen Förderteil und aus
einem Preßteil besteht, der in einem, in Förderrichtung
auf seine Austrittsöffnung konisch verengenden Mundstück
läuft, das wenigstens über einen Teil seiner Verengung
Felder und Züge eingearbeitet hat und an dessen Austritts
öffnung die Backen einer Preßzange unmittelbar anschließen,
von denen einer feststehend ist und der andere Backen von
der Höhe des Preßdruckes des Preßgutes an der Austritts
öffnung gesteuert bewegbar geöffnet oder geschlossen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (6) aus einem
sich konisch verengenden, in Förderrichtung (11) gesehen,
vorderen Bereich (12), in den die Felder (22) und Züge (23)
eingearbeitet sind und einem daran anschließenden, in
Förderrichtung (11) sich schwach konisch erweiternden Aus
trittsbereich (13) besteht, der mit einer Austrittsöffnung
(14) endet, wobei der Preßteil (5) der Preßschnecke (3)
zwischen den beiden Bereichen (12 und 13) in einer Verdich
tungszone (17) endet, in der die Züge (23) auslaufen und
daß das Mundstück (6) an einer Seite mit einer Ausnehmung
(19) versehen ist, die an der Austrittsöffnung (14) des
Mundstückes (6) über einen bedeutenden Teil des Umfanges
(25) derselben beginnend, gegen die Förderrichtung (11) bis
an das Ende der Verdichtungszone (17) des, in Förderrich
tung (11) gesehen, vorderen Bereiches (12) des Mundstückes
(6) auslaufend hin reicht und von einer Verlängerung (21)
des bewegbaren Backens (8′) der Preßzange (9) überdeckt
wird, die eng an die Austrittsöffnung (14) und die Aus
nehmung (19) anschließt.
2. Schneckenpresse nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mundstück (6) mit einem Preßein
satz (7) versehen ist, der einen in Förderrichtung (11)
vorderen Bereich (12) aufweist, der sich in Förderrichtung
(11) konisch verjüngt und in dessen Innenwand (24) die
Felder (22) und Züge (23) eingearbeitet sind und an den
ein Austrittsbereich (13) anschließt, der sich zur Aus
trittsöffnung (14) hin schwach aufweitet und der mit einer
Ausnehmung (19) versehen ist, die einen großen Teil des
Umfanges (25) an der Austrittsöffnung (14) einnimmt und
zunächst flach und dann steiler zur Achse (18) des Mund
stückes (6) nach außen verlaufend bis an das Ende der Ver
dichtungszone (17) zwischen dem vorderen Bereich (12) und
dem Austrittsbereich (13) des Preßeinsatzes (7) reicht
und daß an die Austrittsöffnung (14) und die Ausnehmung
(19) die Backen (8, 8′) der Preßzange (9) eng anschließen.
3. Schneckenpresse nach einem der beiden vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (19)
an der Austrittsöffnung (14) des Mundstückes (6) in einer
Axialebene (20) durch die Achse (18) des Mundstückes (6)
beginnend, gegen die Förderrichtung (11) zunächst flach und
dann steiler ansteigend verläuft und in einer Tangential
ebene (30) in spitzem Winkel zur Axialebene (20), an den,
in Förderrichtung (11) gesehen, vorderen Bereich (12) des
Mundstückes (6), in dem die Verdichtungszone (17) liegt,
heranreichend, endet.
4. Schneckenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem, in Förderrichtung
(11) gesehen, vorderen Bereich (12) und dem Austrittsbe
reich (13) des Mundstückes (6) oder des Preßeinsatzes (7)
ein zylindrischer oder schwach erweiterter Übergangsbe
reich (15) vorhanden ist, in dem die Züge (23) im wesent
lichen verflachend auslaufen.
5. Schneckenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (19) mit einem
Rand (26) hergestellt ist, der zur Vergrößerung seiner
Breite (27) nach außen zu abfallend eingearbeitet ist.
6. Schneckenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der fest angeordnete Backen (8)
und der bewegbare Backen (8′) je ein Preßblech (34, 34′)
aufweisen, das an seinem, zur Ausnehmung (19) hin gerich
teten Ende (31, 31′) ein kurzes Stück (32, 32′) leicht nach
außen abgewinkelt ist.
7. Schneckenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (19) von dem
bewegbaren Backen (8′) der Preßzange (9) oder von dessen
Preßblech (34′) verschlossen ist, der verlängert ist
und in seiner Form an den Verlauf der Ausnehmung (19) ange
paßt ist.
8. Schneckenpresse nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß der bewegbare Backen (8′) oder dessen
Preßblech (34′) an seinem zum Rand (26) der Ausnehmung (19)
hin gerichteten Ende (31′) ein kurzes Stück (32′) nach außen
zu leicht abgewinkelt ist und mit der Innenkante (33′) in
der Grundstellung des Backens (8′) auf dem Rand (26) der
Ausnehmung (19) aufliegt.
9. Schneckenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Backen (8′) in
seiner Bewegung bei Anwachsen des Preßdruckes derart
gesteuert ist, daß dieser eine Axialbewegung in Förder
richtung (11) und in Richtung der Achse (18) des Mund
stückes (6) und/oder des Preßeinsatzes (7) ausführt und
gleichzeitig eine Axialbewegung senkrecht dazu ausführt,
die im Bereich der Ausnehmung (19) wesentlich geringer ist
als mit zunehmendem Abstand davon.
10. Schneckenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Backen (8′) mit
einem mechanischen Gestänge von einem gesteuerten Stell
mittel bewegt wird.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE4011249A DE4011249A1 (de) | 1990-04-06 | 1990-04-06 | Schneckenpresse |
| EP90123514A EP0451348B1 (de) | 1990-04-06 | 1990-12-07 | Schneckenpresse |
| AT90123514T ATE107577T1 (de) | 1990-04-06 | 1990-12-07 | Schneckenpresse. |
| DE59006236T DE59006236D1 (de) | 1990-04-06 | 1990-12-07 | Schneckenpresse. |
| ES90123514T ES2056352T3 (es) | 1990-04-06 | 1990-12-07 | Extrusionadora de tornillo sin fin. |
| HU911093A HU210643B (en) | 1990-04-06 | 1991-04-04 | Screw press |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4011249A DE4011249A1 (de) | 1990-04-06 | 1990-04-06 | Schneckenpresse |
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|---|---|
| DE4011249A1 true DE4011249A1 (de) | 1991-10-10 |
Family
ID=6403952
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4011249A Withdrawn DE4011249A1 (de) | 1990-04-06 | 1990-04-06 | Schneckenpresse |
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| DE59006236T Expired - Fee Related DE59006236D1 (de) | 1990-04-06 | 1990-12-07 | Schneckenpresse. |
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