DE4011118A1 - Verfahren und anordnung zum erkennen von stroemungsabrissen - Google Patents
Verfahren und anordnung zum erkennen von stroemungsabrissenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Gasturbinentriebwerke und
betrifft insbesondere ein Verfahren und eine Anordnung zum
Erkennen von Strömungsabrissen in Gasturbinentriebwerken.
Während des Betriebes eines Flugzeuggasturbinentriebwerks
kann eine Strömungsabrißerscheinung auftreten, bei der es
zu einer vorübergehenden Umkehrung der Luftströmung in dem
Verdichter kommt. Das hat zur Folge, daß der Verdichterend
druck schnell abnimmt und daß außerdem die Temperatur des
Turbinenabschnitts schnell ansteigt. Üblicherweise werden
Strömungsabrisse in zwei Kategorien eingeteilt, nämlich in
beendbare oder "Pump"-Strömungsabrisse, bei denen das
Triebwerk ohne Eingriff der Bedienungsperson zum normalen
Betrieb zurückkehren wird, und in nichtbeendbare Strömungs
abrisse, die auch als "hängende" ("hung") oder "umlaufende"
Strömungsabrisse bezeichnet werden und üblicherweise den
Eingriff der Bedienungsperson erfordern, um den Strömungs
riß zu beseitigen und zu verhindern, daß die Temperaturen
in dem Triebwerk übermäßig ansteigen. Deshalb kann die
Möglichkeit, feststellen zu können, ob ein Strömungsabriß
beendbar oder nichtbeendbar ist, der Bedienungsperson des
Flugzeuges wertvolle Information liefern, die diese in die
Lage versetzt, geeignet korrigierend einzugreifen. Es sind
bereits zahlreiche Verfahren zum Feststellen, ob ein Strö
mungsabrißzustand existiert, entwickelt worden. Üblicher
weise wird der Verdichterenddruck überwacht, und wenn der
Druck schnell abfällt, liefert das eine Anzeige eines Strö
mungsabrisses. Das bloße Überwachen dieses Druckes ermög
licht jedoch nicht anzuzeigen, ob der Strömungsabriß beend
bar oder nichtbeendbar ist. Ebenso sind andere Verfahren
zur Strömungsabrißerkennung entwickelt worden, Verfahren,
die beendbare von nichtbeendbaren Strömungsabrissen unter
scheiden können, sind jedoch unzuverlässig geblieben. Des
halb wäre es erwünscht, ein Verfahren und eine Anordnung
zur Strömungsabrißerkennung zur Verfügung zu haben, die an
zeigen, wann ein Strömungsabriß nichtbeendbar ist.
Die Erfindung schafft eine Gasturbinentriebwerkssteueran
ordnung mit einer Einrichtung zum Erkennen eines Trieb
werkszustands und zum Erzeugen eines Parametersignals, wel
ches den Zustand repräsentiert. Die Steueranordnung hat
eine Einrichtung zum Empfangen eines Temperatursignals,
welches die Triebwerkstemperatur stromabwärts der Trieb
werksbrennkammer repräsentiert. Eine Komparatoreinrichtung
zum Empfangen sowohl des Parametersignals als auch des Tem
peratursignals erzeugt ein Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-
Ausgangssignal, wenn das Temperatursignal anzeigt, daß die
Temperatur größer als ein vorbestimmter Wert für das gege
bene Parametersignal ist. Die Erfindung beinhaltet außerdem
ein Verfahren zum Überwachen eines Gasturbinentriebwerks,
das die Schritte beinhaltet, einen Triebwerkszustand zu
empfangen und ein Parametersignal zu erzeugen, welches den
Zustand repräsentiert, ein Temperatursignal zu erzeugen,
welches die Triebwerkstemperatur stromabwärts der Trieb
werksbrennkammer repräsentiert, und das Parametersignal und
das Temperatursignal zu empfangen und ein Nichtbeendbarer-
Strömungsabriß-Ausgangssignal zu erzeugen, wenn das Tempe
ratursignal anzeigt, daß die Temperatur größer als ein
planmäßiger Wert für das gegebene Parametersignal ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden un
ter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es
zeigen
Fig. 1 eine schematische Längsschnittan
sicht eines exemplarischen Gastur
binentriebwerks, auf das sich das
Verfahren und die Steueranordnung
nach der Erfindung beziehen,
Fig. 2 bis 4 schematische Diagramme einer Aus
führungsform eines Algorithmus ei
ner Steueranordnung nach der Er
findung, und
Fig. 5 ein Diagramm, das beendbare und
nichtbeendbare Strömungsabrisse
zeigt.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform eines Gasturbinentrieb
werks, auf das sich die Erfindung bezieht, insgesamt mit 10
bezeichnet. Das Gasturbinentriebwerk 10 hat einen ersten
Verdichter oder Fan 20, der eine Stromabwärtsströmung er
zeugt, einen stromabwärts des ersten Verdichters 20 ange
ordneten zweiten Verdichter 28, einen stromabwärts des
zweiten Verdichters 28 angeordneten Brennkammerbereich 32
und eine erste und eine zweite Turbine 36 bzw. 38, die
stromabwärts des Brennkammerbereiches 32 angeordnet sind.
Eine Steueranordnung 50 empfängt Eingangssignale aus einem
Temperatursensor 52, einem Fandrehzahlsensor 54, einem Ver
dichterenddrucksensor 56 und einem Triebwerkseinlaßtempera
tursensor 58 und außerdem einen Leitungshebelwinkel PLA.
Die Steueranordnung 50 hat eine Leerlaufdetektoreinrichtung
60, die eine Einrichtung aufweist zum Empfangen des Ein
gangssignals, das den Leistungshebelwinkel PLA oder eine
andere Anzeige des gewünschten Schubs repräsentiert, und
die Leerlaufdetektoreinrichtung 60 vergleicht dann den Lei
stungshebelwinkel PLA mit einem Standardwert und erzeugt
ein Ausgangssignal, welches angibt, wann der Leistungshe
belwinkel PLA auf gleich oder auf größer als Leerlauf ein
gestellt ist. Die Leerlaufdetektoreinrichtung 60 ist mit
einer Strömungsabrißerkennungseinrichtung 64 verbunden, so
daß, wenn das Ausgangssignal der Leerlaufdetektoreinrich
tung 60 anzeigt, daß der Leistungshebelwinkel gleich oder
größer als Leerlauf ist, die Steueranordnung die Strömungs
abrißerkennungseinrichtung 64 betätigt. Die Strömungsab
rißerkennungseinrichtung 64 hat eine Einrichtung zum Emp
fangen eines Signals aus dem Verdichterenddrucksensor 56.
Die Strömungsabrißerkennungseinrichtung 64 erzeugt ein Aus
gangssignal, welches anzeigt, daß ein Triebwerksströ
mungsabriß erfolgt ist. Das Strömungsabrißausgangssignal
wird an eine Verzögerungseinrichtung 70 angelegt, die mit
einer Komparatoreinrichtung 74 verbunden ist, so daß, wenn
das Strömungsabrißausgangssignal anzeigt, daß das Triebwerk
in den Strömungsabriß gelangt ist, die Steueranordnung nach
einer Verzögerung die Komparatoreinrichtung 74 vollständig
aktiviert. Die Komparatoreinrichtung 74 dient als Ein
richtung zum Vergleichen von Triebwerkszuständen mit einem
Plan, um festzustellen, ob das Triebwerk in einem nicht
beendbaren Strömungsabriß ist.
Die Komparatoreinrichtung 74 hat eine Einrichtung zum Emp
fangen wenigstens eines ersten, eines zweiten und eines
dritten Triebwerkszustandssignals. Die Komparatoreinrich
tung 74 gewinnt einen planmäßigen Wert durch Vergleichen
eines ersten Parameters, der auf wenigstens einem der
Triebwerkszustandssignale basiert, mit einem Plan. Der
planmäßige Wert wird dann mit einem zweiten Parameter ver
glichen, der üblicherweise ein Temperaturparameter ist und
auf einem Zustandssignal basiert, welches die Triebwerks
temperatur stromabwärts der Brennkammer repräsentiert. Die
Komparatoreinrichtung 74 erzeugt dann ein Nichtbeendbarer-
Strömungsabriß-Ausgangssignal, wenn die Beziehung des plan
mäßigen Wertes zu dem zweiten Parameter einen nichtbeendba
ren Strömungsabriß anzeigt. Üblicherweise wird ein Strö
mungsabriß angezeigt, wenn der Temperaturparameter größer
als der planmäßige Wert ist. Das Nichtbeendbare-Strömungs
abriß-Ausgangssignal wird dann an eine Nichtbeendbare-Strö
mungsabriß-Anzeigeeinrichtung 80 angelegt.
Die Steuereinrichtung nach der Erfindung kann eine Analog-
oder eine Digitalsteueranordnung sein. Die Steueranordnung
kann entweder in der Zentraleinheit eines Flugzeuges unter
gebracht sein, die Triebwerkssignale empfängt, oder statt
dessen in Form einer Triebwerkssteueranordnung realisiert
sein, wie zum Beispiel einer digitalen elektronischen
Steuerung mit vollem Steuerhub (full authority digital
electronic control oder FADEC). Die Leerlauferkennungsein
richtung 60, die Strömungsabrißerkennungseinrichtung 64,
die Verzögerungseinrichtung 70 und die Komparatoreinrich
tung 74 werden vorzugsweise durch einen Software-Algorith
mus in der Steueranordnung 50 realisiert.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform eines Leerlauferkennungs
algorithmus 200, der als Leerlauferkennungseinrichtung
dient. In einem Befehlsblock 208 wird ein Zeitschalter auf
null initialisiert, dann werden in einem Block 210 die üb
rigen Paramter auf null initialisiert, und dann werden in
einem Eingangsblock 212 Betriebsbedingungen wie PLA, Zeit,
Temperaturen, Verdichterenddruck (CDP) und Fandrehzahl (NL)
gelesen. Der Eingangsblock 212 ist mit einem Entscheidungs
block 214 verbunden, der vergleicht, ob PLA gleich dem oder
größer als der Leerlaufwert ist. Wenn PLA nicht gleich dem
oder größer als der Leerlaufwert ist, schaltet der Algo
rithmus auf den Befehlsblock 216, der den Zeitschalter
gleich 0 setzt, und dann schaltet der Algorithmus wieder
zurück auf den Eingangsblock 212. Wenn jedoch der Ent
scheidungsblock 214 anzeigt, daß PLA gleich dem oder größer
als der Leerlaufwert ist, dann schaltet der Algorithmus auf
den Entscheidungsblock 218, der vergleicht, ob der Zeit
schalter gleich eins ist. Wenn der Zeitschalter nicht
gleich eins ist, schaltet der Algorithmus auf den Befehls
block 220, der eine Zeitbasis (ZBASIS) gleich der laufenden
Zeit setzt und den Zeitschalter gleich eins setzt. Alterna
tiv, wenn der Entscheidungsblock 218 feststellt, daß der
Zeitschalter gleich eins ist, oder nachdem der Befehlsblock
220 den Zeitschalter auf eins gesetzt hat, steuert er dann
Übertragungen zu einem Befehlsblock 222, der die Zeitbasis
von der laufenden Zeit subtrahiert, um eine Zeitverzögerung
(VZEIT) zu gewinnen. Der Befehlsblock 222 ist mit einem
Entscheidungsblock 224 verbunden, der vergleicht, ob die
Zeitverzögerung eine bestimmte Zeitspanne (PLAZEIT) über
schritten hat, die üblicherweise etwa sechzig Sekunden be
trägt. Wenn die Zeitverzögerung die bestimmte Zeitspanne
nicht überschritten hat, schaltet der Algorithmus zurück
auf den Eingangsblock 212. Wenn jedoch der Entschei
dungsblock 224 feststellt, daß die Zeitverzögerung die
bestimmte Zeitspanne überschritten hat, schaltet der Algo
rithmus die Steuerung auf einen Entscheidungsblock 310 in
Fig. 3, was durch einen Kreis 3 angegeben ist.
Grundsätzlich initialisiert der Leerlauferkennungsalgorith
mus 200 das System in den Befehlsblöcken 208 und 210, liest
dann verschiedene Betriebsbedingungen und prüft, ob der
Leistungshebelwinkel (PLA) gleich dem oder größer als der
Leerlaufwert in dem Entscheidungsblock 214 ist. Wenn PLA
nicht gleich dem oder größer als der Leerlaufwert ist, dann
prüft die Anordnung die Parameter weiter, bis PLA gleich
dem oder größer als der Leerlaufwert ist. Nachdem festge
stellt worden ist, daß PLA größer als der Leerlaufwert ist,
schaltet die Steuerung einen Zeitzähler in dem Block 220
ein und fährt fort, die Parameter für eine Zeitspanne von
60 Sekunden zu überprüfen, ob das Triebwerk normale Trieb
werksbetriebsbedingungen erreicht, bis die Anordnung damit
beginnt, zu prüfen, ob ein Strömungsabriß vorliegt, was in
dem Entscheidungsblock 224 angegeben ist. Durch Verzögern
der Strömungsabrißerkennungsprüfungen bis zu einer Zeit
spanne oder bis nach dem Leerlauf werden dadurch viele
falsche Strömungsabrißanzeigen eliminiert, die während des
Startens eines Gasturbinentriebwerks auftreten könnten.
Fig. 3 zeigt einen insgesamt mit 300 bezeichneten Strö
mungsabrißerkennungsalgorithmus. In einem Entscheidungs
block 310 vergleicht der Algorithmus, ob ein Strömungs
abrißgrenzschalter (SAGSCH) gleich null ist. Wenn der Strö
mungsabrißgrenzschalter gleich null ist, schaltet der Algo
rithmus auf einen Befehlsblock 312, in welchem der Strö
mungsabrißgrenzschalter (SAGSCH) auf eins gesetzt wird. Al
ternativ, wenn der Entscheidungsblock 310 feststellt, daß
der Strömungsabrißgrenzschalter nicht auf null ist, schal
tet der Algorithmus auf einen Befehlsblock 314, welcher das
Verdichterenddrucksignal aufbereitet und filtert, zum Bei
spiel durch Festlegen von maximalen und minimalen Hubgrenz
werten für die Größe der positiven oder negativen inkremen
tellen Änderungen im Verdichterenddruck (CDP), wodurch vor
zugsweise störende Spitzen aus dem CDP-Signal herausgefil
tert werden. Die Hubgrenzwerte werden zum Teil durch die
Abtastfrequenz und durch das dynamische Verhalten der Steu
eranordnung festgelegt. Das Ausgangssignal des Befehls
blockes 314 wird an einen Entscheidungsblock 316 angelegt,
der vergleicht, ob der Verdichterenddruck (CDP) kleiner als
ein Strömungsabrißgrenzwert (STALIM) für den Verdichter
enddruck ist. Wenn CDP kleiner als der Strömungsabriß
grenzwert ist, schaltet der Algorithmus auf einen Aus
gangsblock 318, und ein Pumpströmungsabrißschalter (PSASCH)
wird auf eins gesetzt. Der Ausgangsblock 318 ist mit einem
Befehlsblock 319 verbunden, in welchem ein Nichtbeendbarer-
Strömungsabriß-Erkennungsschalter (NSSCH) ebenfalls auf
eins und ein Nichterkennbarer-Strömungsabriß-Zeitschalter
(T 5 SCH) auf null gesetzt wird. Der Befehlsblock 319 ist mit
einem Befehlsblock 410 in Fig. 4 verbunden, was durch einen
Kreis 4 angegeben ist. Wenn der Entscheidungsblock 316
feststellt, daß CDP nicht kleiner als der Strömungsab
rißgrenzwert ist, schaltet der Algorithmus auf einen Be
fehlsblock 320, der den Strömungsabrißgrenzwert einstellt.
Der Befehlsblock 312 ist ebenfalls mit dem Befehlsblock 320
verbunden, und in diesem Fall wird der Strömungsabriß
grenzwert zum ersten Mal eingestellt. Üblicherweise wird
der Strömungsabrißgrenzwert auf einen bestimmten Prozent
satz des Verdichterenddruckes eingestellt, wobei der be
stimmte Prozentsatz in Fig. 3 mit K bezeichnet ist und K
durch die Datenabtastfrequenz der Steueranordnung und durch
das dynamische Verhalten des Verdichterenddruckmeßsystems
diktiert wird. Der Befehlsblock 320 ist mit einem Ausgangs
block 322 verbunden, in welchem der Pumpströmungsabriß
schalter (PSASCH) auf null gesetzt wird. Der Ausgangsblock
322 ist mit dem Entscheidungsblock 324 verbunden, in wel
chem der logische Nichterkennbarer-Strömungsabriß-Erken
nungsschalter überprüft wird, um festzustellen, ob er
gleich eins ist. Wenn der logische Nichterkennbarer-Strö
mungsabriß-Erkennungsschalter nicht gleich eins ist, schal
tet der Algorithmus zurück auf den Eingangsblock 212 in
Fig. 2, was durch einen Kreis 2 angegeben ist, und die Pa
rameter werden wieder gelesen. Alternativ, wenn der Schal
ter gleich eins ist, schaltet der Algorithmus auf den Be
fehlsblock 410 in Fig. 4, was durch den Kreis 4 angegeben
ist.
Somit stellt der Strömungsabrißerkennungsalgorithmus zuerst
einen Strömungsabrißgrenzwert auf der Basis eines Prozent
satzes des Verdichterenddruckes CDP über die Befehlsblöcke
312 und 320 ein. Es wird dann ein Ausgangssignal, welches
angibt, daß kein Pumpströmungsabriß vorhanden ist, durch
den Ausgangsblock 322 abgegeben, und dann prüft der Algo
rithmus wieder, ob ein Pumpströmungsabriß durch den Ent
scheidungsblock 324 zuvor angezeigt worden ist. An
schließend vergleicht der Algorithmus durch den Befehls
block 316 den Verdichterenddruck CDP mit dem Strömungs
abrißgrenzwert, um festzustellen, ob der Verdichterenddruck
CDP des Triebwerks unter den Strömungsabrißgrenzwert gesun
ken ist. Wenn der Verdichterenddruck des Triebwerks unter
den Strömungsabrißgrenzwert gesunken ist, wird ein Pump
strömungsabrißschalter durch den Ausgangsblock 322 auf eins
gesetzt. Dieser Schalter ist üblicherweise eine Bedieneran
zeige, um der Bedienungsperson Information zu liefern, bei
spielsweise durch ein Licht- oder anderes Warnsignal. Der
Algorithmus stellt dann in dem Befehlsblock 319 die Schal
ter so ein, daß angezeigt wird, daß ein Pumpströmungsabriß
erkannt worden ist, und setzt die Schalter während eines
Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Erkennungsalgorithmus so
zurück, daß Zeitzähler auf null initialisiert werden.
Fig. 3 zeigt zwar ein mögliches Verfahren zum Liefern einer
Strömungsabrißanzeige, es ist jedoch klar, daß andere Strö
mungsabrißanzeigesysteme gleichermaßen bei der Erfindung
verwendbar sind. Wie dargestellt, wird nur dann, wenn ein
Strömungsabriß erkannt wird, durch die Steueranordnung die
Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Komparatoreinrichtung akti
viert. Da alle Strömungsabrisse, ob nichtbeendbare Strö
mungsabrisse oder Pumpströmungsabrisse, zuerst als ein
Pumpströmungsabriß erkennbar sind, minimiert deshalb der
Strömungsabrißdetektor die Möglichkeit eines falschen Nich
terkennbarer-Strömungsabriß-Signals weiter. Die Steueran
ordnung nach der Erfindung kann jedoch auch die Pumpströ
mungsabrißerkennung außer Betracht lassen, und die Nichter
kennbarer-Strömungsabriß-Komparatoreinrichtung kann zu al
len Zeiten aktiv sein.
Eine Ausführungsform der Nichterkennbarer-Strömungsabriß-
Komparatoreinrichtung 400 ist als Algorithmus in Fig. 4 ge
zeigt. In Fig. 4 inkrementiert ein Befehlsblock 410 einen
mit J bezeichneten Feldzähler. Außerdem ist der Befehls
block 410 mit einem Befehlsblock 411 verbunden, der korri
gierte Parameter auf der Basis der Triebwerksbedingungen
berechnet. Es wird ein Triebwerkstemperaturparameter T 5 R(J)
berechnet durch Ermitteln der Niederdruckturbinenauslaßtem
peratur T 5 des Triebwerks dividiert durch Theta, wobei
Theta die Triebwerkseinlaßtemperatur T 1 in Grad Rankine
(°R) dividiert durch die Standardtagestemperatur in Grad
Rankine ist. Der besondere Triebwerksparameter wird dann so
gespeichert, daß er einer besonderen Feldposition J ent
spricht. Der Triebwerksdrehzahlparameter NLR wird berechnet
durch Ermitteln der Triebwerksdrehgeschwindigkeit, übli
cherweise der Fandrehzahl NL dividiert durch die Quadrat
wurzel von Theta. Der Befehlsblock 411 ist mit einem Be
fehlsblock 412 verbunden, in welchem ein Parameter mit ei
nem Plan verglichen wird, um einen maximalen planmäßigen
Wert für den anderen Parameter zu gewinnen. Zum Beispiel
wird üblicherweise der Drehzahlparameter NLR mit dem Plan
verglichen, und ein planmäßiger Wert T 5 RT(J) für die maxi
male Temperatur wird gewonnen. Der Plan wird vorzugsweise
gewonnen durch Aufzeichnen von verschiedenen beendbaren
Strömungsabrissen und nichtbeendbaren Strömungsabrißzustän
den eines bestimmten Triebwerks. Als Beispiel zeigt Fig. 5
einen Plan, in welchem die korrigierte Niederdruckturbinen
auslaßtemperatur über der Fandrehzahl aufgetragen ist. Die
Kurve A ist eine Linie, unterhalb welcher durch Experimente
festgestellt worden ist, daß die meisten beendbaren Strö
mungsabrisse auftreten. Ein solcher beendbarer Strömungs
abriß ist durch einen Punkt 510 dargestellt. Die Kurve B
stellt eine Linie dar, oberhalb welcher durch Experimente
festgestellt worden ist, daß die Strömungsabrisse als
nichtbeendbar angesehen werden können. Ein solcher nicht
beendbarer Strömungsabriß ist durch eine Spur von Punkten
520 bis 526 und 530 bis 536 dargestellt, die sich als Funk
tion der Zeit bewegen. Es sei beachtet, daß für jeden
nichtbeendbaren Strömungsabriß die Temperatur schnell mit
der Zeit ansteigt. Am Anfang können jedoch die Temperaturen
für die nichtbeendbaren Strömungsabrisse bei oder nahe bei
denjenigen der beendbaren Strömungsabrisse sein. Deshalb
kann, nachdem der Drehzahlparameter berechnet worden ist,
der planmäßige Wert für die maximale Temperatur als der
Wert gewonnen werden, der längs der Kurve B abfällt. Dieser
Wert wird dann so gespeichert, daß er der besonderen Feld
position J entspricht. Der Maximaltemperaturreferenzwert
ist zwar am Beispiel eines planmäßigen Diagramms darge
stellt worden, es ist jedoch klar, daß der planmäßige Wert
durch Gleichungen berechnet werden kann, welche Maximal
werte repräsentieren, oder durch andere geeignete Maßnah
men. In Fig. 4 ist der Befehlsblock 412 mit einem Entschei
dungsblock 414 verbunden, der vergleicht, ob der Nicht
beendbarer-Strömungsabriß-Zeitschalter (T 5 SCH) gleich eins
ist. Wenn der Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Zeitschalter
nicht gleich eins ist, schaltet der Algorithmus auf einen
Befehlsblock 416, welcher eine Nichtbeendbarer-Strömungs
abriß-Zeitbasis (T 5 BASIS) gleich der laufenden Zeit setzt
und den Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Zeitschalter (T 5 SCH)
gleich eins setzt. Alternativ, wenn der Entscheidungsblock
414 feststellt, daß der Zeitschalter nicht gleich null ist,
oder, nachdem der Befehlsblock 416 den Nichtbeendbarer-
Strömungsabriß-Zeitschalter auf eins gesetzt hat, steuert
er den Übergang auf einen Befehlsblock 418, der die Nicht
beendbarer-Strömungsabriß-Zeitbasis (TBASIS) von der lau
fenden Zeit (ZEIT) subtrahiert, um eine Nichtbeendbarer
Strömungsabriß-Erkennungszeit (D 5 ZEIT) zu gewinnen. Der
Befehlsblock 418 ist mit einem Entscheidungsblock 420
verbunden, der vergleicht, ob der Temperaturparameter
T 5 RT(J) größer als der maximale planmäßige Wert T 5 R(J) für
die laufende Feldposition J ist, und, wenn der Temperatur
parameter T 5 R(J) größer als der Referenzwert ist, schaltet
der Algorithmus auf einen Entscheidungsblock 424, der ver
gleicht, ob frühere Werte des berechneten Parameters T 5 R
größer sind als die maximalen planmäßigen Werte T 5 RT. Zum
Beispiel würde die frühere Feldposition des berechneten Pa
rameters T 5 R(J-1) mit der früheren Feldposition des maxima
len planmäßigen Wertes T 5 RT(J-1) verglichen, und entspre
chend würden die Werte von anderen Feldpositionen vergli
chen. Üblicherweise würden zwischen etwa einem bis fünf
früheren Feldpositionswerten verglichen werden. Durch Ver
gleichen von früheren Werten zusätzlich zu dem laufenden
Wert schützt das gegen willkürliche oder störende Hochtem
peratursignale, die zu falschen Strömungsabrißsignalen füh
ren können. Wenn die früheren Feldpositionswerte des be
rechneten Parameters kleiner als die früheren Feldpositi
onswerte des vorbestimmten Referenzwertes sind, schaltet
der Algorithmus zurück auf den Eingangsblock 212 in Fig. 2,
was durch einen Kreis 2 angegeben ist. Wenn jedoch der Ent
scheidungsblock feststellt, daß die früheren berechneten
Parameter größer sind als der Referenzwert, schaltet der
Algorithmus auf einen Ausgangsblock 426, in welchem ein
Nichtbeendbarer-Strömungs-Abriß-Schalter (HSCH) auf eins
gesetzt und der Pumpströmungsabrißschalter (PSASCH) auf
null gesetzt wird. Statt des Vergleichens von früheren Wer
ten kann es erwünscht sein, den Algorithmus für eine Zeit
spanne zu verzögern, bevor auf die Nichterkennbarer-Strö
mungsabriß-Erkennungslogik übergegangen wird. Es ist klar,
daß der Nichterkennbarer-Strömungsabriß-Schalter mit ir
gendeiner Art von Anzeigesystem oder statt dessen mit der
Triebwerkssteueranordnung für Korrekturmaßnahmen wie Ab
schaltung des Triebwerks verbunden sein kann. Der Ausgangs
block 426 wird dann mit dem Eingangsblock 212 in Fig. 2
verbunden, was durch einen Kreis 2 angegeben ist. Wenn je
doch in dem Entscheidungsblock 420 festgestellt wird, daß
der Temperaturparameter kleiner als der planmäßige Wert
ist, schaltet der Algorithmus auf einen Entscheidungsblock
430 um, in welchem der Nichterkennbarer-Strömungsabriß-
Schalter mit dem Wert eins verglichen wird, und, wenn der
Nichterkennbarer-Strömungsabriß-Schalter nicht gleich eins
ist, schaltet der Algorithmus auf einen Entscheidungsblock
432 um, in welchem die Nichterkennbarer-Strömungsabriß-Er
kennungszeit D 5 ZEIT mit einer maximalen Prüfzeit MAXZEIT
für nichtbeendbaren Strömungsabriß verglichen wird. Wenn
die Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Erkennungszeit größer
als die maximale Prüfzeit ist, schaltet der Algorithmus auf
den Befehlsblock 210 in Fig. 2 um, was durch den Kreis 1
angegeben ist. Alternativ, wenn die Nichtbeendbarer-Strö
mungsabriß-Erkennungszeit kleiner als die maximale Prüfzeit
ist, schaltet der Algorithmus auf den Eingangsblock 212 in
Fig. 2 um, was durch den Kreis 2 angegeben ist. Die maxi
male Prüfzeit gewährleistet die Bestimmung eines nicht
beendbaren Strömungsabrisses sogar nach einer schnellen
Korrekturmaßnahme, die aufgrund eines Pumpströmungsabrisses
ergriffen worden ist. Zum Beispiel kann das Zurückstellen
des Triebwerks von einer anfänglich hohen Leistungseinstel
lung auf Leerlauf vorübergehend dazu führen, daß der Tempe
raturparameter kleiner als der maximale planmäßige Wert in
nerhalb der Prüfzeit für nichtbeendbaren Strömungsabriß
(MINZEIT) ist, dann aber kurz danach über den planmäßigen
Wert ansteigt. Üblicherweise beträgt die maximale Prüfzeit
zwischen etwa 5 und 10 Sekunden und im allgemeinen etwa 8
Sekunden. Wenn in dem Entscheidungsblock 430 festgestellt
wird, daß der Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Schalter
(HSCH) gleich eins ist, schaltet der Algorithmus auf einen
Entscheidungsblock 434 um, welcher vergleicht, ob frühere
Werte des berechneten Parameters T 5 R kleiner als frühere
Werte des maximalen planmäßigen Wertes T 5 RT sind. Durch
Vergleichen von früheren Werten zusätzlich zu dem laufenden
Wert schützt das ebenfalls vor willkürlichen oder störenden
Niedertemperatursignalen, die zu einer Fehlanzeige führen
können, da das Triebwerk nicht länger in einem nichtbeend
baren Strömungsabrißzustand ist. Deshalb wird vorzugsweise
eine größere Anzahl von früheren Werten verglichen, um
festzustellen, ob das Triebwerk nicht länger als anfänglich
in einem nichtbeendbaren Strömungsabriß ist, um festzustel
len, ob das Triebwerk in einem nichtbeendbaren Strö
mungsabriß ist, wie es in dem Entscheidungsblock 426 be
schrieben ist. Üblicherweise würden zwischen etwa fünf und
fünfzehn frühere Feldpositionswerte verglichen werden. Wenn
die früheren Feldpositionswerte des berechneten Parameters
größer als die früheren Feldpositionswerte des maximalen
planmäßigen Wertes sind, schaltet der Algorithmus zurück
auf den Eingangsblock 212 in Fig. 2, was durch den Kreis 2
angegeben ist. Wenn jedoch die früheren berechneten Parame
ter kleiner als der Referenzwert sind, schaltet der Algo
rithmus auf den Ausgangsblock 436 um, in welchem ein Nicht
beendbarer-Strömungsabriß-Schalter (HSCH) auf null gesetzt
und der Pumpströmungsabrißschalter (PSACH) auf null gesetzt
wird. Der Ausgangsblock 436 wird dann mit dem Eingangsblock
212 in Fig. 2 verbunden, was durch den Kreis 2 angegeben
ist.
Somit kann die Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Komparator
einrichtung ein Algorithmus sein, in welchem Triebwerkspa
rameter auf der Basis von Triebwerksbedingungen wie in den
Befehlsblöcken 411 und 412 berechnet werden. Diese Trieb
werksparameter, die üblicherweise auf der Temperatur und
der Triebwerksdrehzahl basieren, werden dann mit einem Plan
verglichen, um festzustellen, ob bei der bestimmten Dreh
zahl die Temperatur den planmäßigen Wert übersteigt, was
durch den Block 412 angegeben ist, und deshalb ein nicht
beendbarer Strömungsabriß vorhanden ist. Nachdem ein nicht
beendbarer Strömungsabriß erkannt worden ist, verzögert die
Steueranordnung das Anzeigen des Strömungsabrißzustands für
eine Zeitspanne, beispielsweise durch Abtasten von früheren
Werten, um zu gewährleisten, daß ein nichtbeendbarer Zu
stand in früheren Abtastwerten vorhanden ist, wie in dem
Entscheidungsblock 424, und, wenn diese Abtastproben einen
nicht beendbaren Strömungsabrißzustand anzeigen, liefert
die Steueranordnung auch dann ein Ausgangssignal, welches
angibt, daß ein nichtbeendbarer Strömungsabrißzustand vor
handen ist, wie in dem Ausgangsblock 426. Alternativ, wenn
ein nichtbeendbarer Strömungsabriß nicht erkannt wird, wer
den die Parameterwerte mit früheren maximalen planmäßigen
Werten verglichen, und, wenn die Parameterwerte kleiner als
die planmäßigen Werte sind, werden die Strömungsabrißanzei
ger gelöscht, wie in den Blöcken 434 und 436. Nachdem die
Anzeiger gelöscht worden sind, fährt die Steueranordnung
fort, für eine Zeitspanne zu prüfen, um sicherzustellen,
daß sich die Situation eines nichtbeendbaren Strömungs
abrisses nicht ausbildet, wie in den Blöcken 414, 416, 418,
430 und 432 angegeben, und, wenn eine maximale Zeit über
schritten ist, werden die Schalter wieder auf null initia
lisiert.
Es sind zwar bevorzugte Merkmale der Erfindung dargestellt
worden, es ist jedoch klar, daß die Erfindung gleichermaßen
bei anderen Ausführungsformen anwendbar ist. Beispielsweise
können andere Pumpströmungsabrißdetektoren, Verzögerungs
einrichtungen oder andere Algorithmen oder andere Hardware
benutzt werden.
Claims (10)
1. Verfahren zum Überwachen eines Gasturbinentriebwerks,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
Empfangen eines Triebwerkszustands und Erzeugen eines Para metersignals, welches den Triebwerkszustand darstellt;
Empfangen eines Temperatursignals, das die Triebwerkstempe ratur stromabwärts der Triebwerksbrennkammer darstellt; und
Empfangen des Parametersignals und des Temperatursignals und Erzeugen eines Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Ausgangs signals, wenn das Temperatursignal angibt, daß die Tempera tur größer als ein planmäßiger Wert für das gegebene Para metersignal ist.
Empfangen eines Triebwerkszustands und Erzeugen eines Para metersignals, welches den Triebwerkszustand darstellt;
Empfangen eines Temperatursignals, das die Triebwerkstempe ratur stromabwärts der Triebwerksbrennkammer darstellt; und
Empfangen des Parametersignals und des Temperatursignals und Erzeugen eines Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Ausgangs signals, wenn das Temperatursignal angibt, daß die Tempera tur größer als ein planmäßiger Wert für das gegebene Para metersignal ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den
weiteren Schritt:
Verzögern des Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Ausgangssi gnals für eine vorbestimmte Zeitspanne.
Verzögern des Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Ausgangssi gnals für eine vorbestimmte Zeitspanne.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schritt des Verzögerns des Nichtbeendbarer-Strömungs
abriß-Ausgangssignals beinhaltet, frühere Werte des Tempe
ratursignals und des planmäßigen Wertes zu vergleichen und
das Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Ausgangssignal zu verzö
gern, bis die früheren Temperatursignale zeigen, daß die
früheren Temperaturen größer als die früheren planmäßigen
Werte sind.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Schritt des Verzögerns des Nichtbeendbarer-
Strömungsabriß-Ausgangssignals weiter beinhaltet, das
Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Ausgangssignal für eine Zeit
zwischen etwa 1 und 3 Sekunden zu verzögern.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Triebwerkszustand die Triebwerks
drehzahl ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Triebwerk ein Mantelstromtriebwerk mit einem Fan ist
und daß der Triebwerkszustand die Fandrehzahl ist.
7. Gasturbinentriebwerkssteueranordnung, gekennzeichnet
durch:
eine Einrichtung (60) zum Empfangen eines Triebwerkszu stands und zum Erzeugen eines Parametersignals, welches diesen Zustand angibt;
eine Einrichtung (64) zum Empfangen eines Temperatursi gnals, das die Triebwerkstemperatur stromabwärts der Trieb werksbrennkammer (32) darstellt; und
eine Komparatoreinrichtung (74) zum Empfangen des Parame tersignals und des Temperatursignals und zum Erzeugen eines Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Ausgangssignals, wenn das Temperatursignal angibt, daß die Temperatur größer als ein planmäßiger Wert für das gegebene Parametersignal ist; und
eine Verzögerungseinrichtung (70) zum Verzögern des Nicht beendbarer-Strömungsabriß-Ausgangssignals für eine vorbe stimmte Zeitspanne und zum anschließenden Abgeben des Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Ausgangssignals, wenn auf der Basis von aktualisierten Bedingungen das Temperatursi gnal größer als der planmäßige Wert für das gegebene Para metersignal ist.
eine Einrichtung (60) zum Empfangen eines Triebwerkszu stands und zum Erzeugen eines Parametersignals, welches diesen Zustand angibt;
eine Einrichtung (64) zum Empfangen eines Temperatursi gnals, das die Triebwerkstemperatur stromabwärts der Trieb werksbrennkammer (32) darstellt; und
eine Komparatoreinrichtung (74) zum Empfangen des Parame tersignals und des Temperatursignals und zum Erzeugen eines Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Ausgangssignals, wenn das Temperatursignal angibt, daß die Temperatur größer als ein planmäßiger Wert für das gegebene Parametersignal ist; und
eine Verzögerungseinrichtung (70) zum Verzögern des Nicht beendbarer-Strömungsabriß-Ausgangssignals für eine vorbe stimmte Zeitspanne und zum anschließenden Abgeben des Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Ausgangssignals, wenn auf der Basis von aktualisierten Bedingungen das Temperatursi gnal größer als der planmäßige Wert für das gegebene Para metersignal ist.
8. Steueranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Verzögerungseinrichtung (70) eine Einrichtung
(74) aufweist zum Vergleichen von früheren Werten des Tem
peratursignals und des planmäßigen Wertes und daß das
Nichtbeendbarer-Strömungsabriß-Ausgangssignal verzögert
wird, bis die früheren Temperatursignale zeigen, daß die
früheren Temperaturen größer als die früheren planmäßigen
Werte sind.
9. Steueranordnung nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Triebwerkszustand die
Triebwerksdrehzahl ist.
10. Steueranordnung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Triebwerk ein Mantelstromtriebwerk (10)
mit einem Fan (20) ist und daß der Triebwerkszustand die
Fandrehzahl ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/337,690 US5012637A (en) | 1989-04-13 | 1989-04-13 | Method and apparatus for detecting stalls |
Publications (1)
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|---|---|
| DE4011118A1 true DE4011118A1 (de) | 1990-10-31 |
Family
ID=23321593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4011118A Withdrawn DE4011118A1 (de) | 1989-04-13 | 1990-04-06 | Verfahren und anordnung zum erkennen von stroemungsabrissen |
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| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5012637A (de) |
| JP (1) | JPH02275026A (de) |
| DE (1) | DE4011118A1 (de) |
| FR (1) | FR2645909B1 (de) |
| GB (1) | GB2233710B (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: VOIGT, R., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 6232 BAD SODEN |
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| 8130 | Withdrawal |