DE4010423A1 - Behaelter wie handkoffer, phonokoffer oder dergleichen - Google Patents
Behaelter wie handkoffer, phonokoffer oder dergleichenInfo
- Publication number
- DE4010423A1 DE4010423A1 DE19904010423 DE4010423A DE4010423A1 DE 4010423 A1 DE4010423 A1 DE 4010423A1 DE 19904010423 DE19904010423 DE 19904010423 DE 4010423 A DE4010423 A DE 4010423A DE 4010423 A1 DE4010423 A1 DE 4010423A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shell
- locking
- container according
- slide
- recess
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000002347 injection Methods 0.000 title abstract description 4
- 239000007924 injection Substances 0.000 title abstract description 4
- 239000002991 molded plastic Substances 0.000 title 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 19
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 14
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims description 4
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 abstract 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 7
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 description 1
- 239000012815 thermoplastic material Substances 0.000 description 1
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 description 1
- 238000002604 ultrasonography Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/52—Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like
- E05B65/5207—Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement
- E05B65/5246—Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement rotating
- E05B65/5269—Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement rotating about an axis parallel to the surface on which the lock is mounted
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Behälter wie Handkoffer, Phonokoffer oder
dergleichen, gemäß den Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Gegenwärtig wird eine große Zahl von Behältern wie Handkoffern, Phono
koffern oder dergleichen durch Spritzgießen eines thernoplastischen
Kunststoffes hergestellt. Diese Technik erlaubt niedrige Herstellungs
kosten der beiden Schalen, die den Behälter bilden. Üblicherweise sind
die Scharniere und die Schließvorrichtungen an den beiden Schalen an
gebracht, un den eigentlichen Behälter zu fertigen. Wie oben erwähnt,
will man geringe Herstellungskosten der Schalen erzielen, bei hohen
Produktionszahlen. Die beiden Schalen können absolut identisch miteinan
der sein und demgemäß mit einer einzigen Form hergestellt werden. Diese
Technik hat jedoch gleichzeitig einen Nachteil, da die Scharniere und
Schließvorrichtungen angestückte Teile sind, deren Montage mehrere
Arbeitsstationen erfordert, was die Herstellungskosten der Behälter
erhöht. Um diesen Nachteil zu vermeiden, neigt man heute dazu, gleich
beim Ausformen Schalen herzustellen, die mit Scharnieren und Schließ
vorrichtungen versehen sind. Gleichwohl ist es bei allen bis heute
angewandten Techniken notwendig, zwei verschiedene Schalen herzustellen
und demgemäß das Investitionsvolumen zu verdoppeln, was die Formen
anbetrifft, verglichen mit herkömmlichen Techniken. Die Schließvorrich
tungen weisen außerdem nur eine bedingte Sicherheit und Zuverlässigkeit
auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen Nachteile
der Herstellungsverfahren für Handkoffer, Phonokoffer und dergleichen
zu vermeiden. Insbesondere soll ein Behälter geschaffen werden, der
aus zwei exakt identischen Schalen besteht, und bei dem die Scharnier
systeme und Schließvorrichtungen bereits integriert sind.
Außerdem soll ein Behälter geschaffen werden, der eine Schließvorrich
tung aufweist, die jegliches zufällige (ungewollte) Öffnen des Behälters
unterbindet.
Ferner soll der Behälter beim Spritzgießen der einzelnen Schale mit
inneren Ausrüstungsteilen versehen werden können.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale von Patentanspruch
1 gelöst.
Die Schließmittel, in einem einzigen Stück mit den Schalen geformt,
sind aufgrund ihrer Konzeption dazu in der Lage, jegliches zufällige
Öffnen des Behälters zu verhindern. Der Zapfen der Verriegelungszunge
stellt das Blockieren der Klaue im Inneren des Gleitstückes sicher,
während diese Verriegelungszunge selbst mittels Rasten an der Seiten
fläche des Behälters befestigt ist. Das Schließen ist somit durch von
einander völlig unabhängige Haken und Rasten sichergestellt, derart
gestaltet, daß die Rasten niemals belastet werden, selbst bei einem
ungewollten Aufprallen des Handkoffers. Im übrigen verläuft die Gelenk
achse der Verriegelungszunge senkrecht zum Schließrand der Schalen,
so daß alle Belastungen, die die Tendenz haben, den Behälter zu öffnen,
parallel zu dieser Gelenkachse wirken und somit nicht das ungewollte
Verschwenken der Zunge bewirken.
Man beachte, daß die bekannten Schließmittel dieser Art, so wie in
DE-GM 85 16 546 oder in US-A 17 07 000 beschrieben, nicht die Vorteile
der Schließvorrichtung gemäß der Erfindung aufweisen. So umfassen sie
in erster Linie ein Teil (deutsches GBM) oder mehrere Teile (US-PS),
die angestückt sind, und die das Vorsehen einer zusätzlichen Form oder
zusätzlicher Arbeitsstationen erfordern. Außerdem wird das Schließen
des Handkoffers durch gewöhnliche Haken bewirkt, das keine Garantie
gegen das ungewollte Öffnen des Handkoffers ist, insbesondere wenn
dieser hinfällt.
Der erfindungsgemäße Behälter besteht aus zwei exakt identischen Schalen,
die in einem Stück die Scharniere und den Schließmechanismus aufwei
sen. Die Herstellung eines solchen Behälters erfordert somit nur eine
einzige Form; es brauchen keine Zusatzteile nach dem Ausformen ange
stückt zu werden. Das Montieren der beiden Schalen geht sehr schnell
und leicht vonstatten. Die Konzeption der Scharniere erlaubt außerdem
eine schnelle Demontage des Behälters.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin ist im
einzelnen Folgendes dargestellt:
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf einen Handkoffer gemäß der Erfindung,
in perspektivischer Darstellung.
Fig. 2 ist ein Blick in das Innere einer Schale des Handkoffers.
Fig. 3 ist eine Ansicht von oben.
Fig. 4 ist eine Ansicht dieser Schale von unten.
Fig. 5 ist ein Teilschnitt, gelegt in eine Vertikalebene A im Verschluß
bereich.
Fig. 6 ist ein Teilschnitt, gelegt in einer Ebene B im Verschlußbereich.
Fig. 7 ist ein Teilschnitt, gelegt in einer Ebene C im Scharnierbereich.
Fig. 8 ist eine Ansicht in das Innere einer Schale eines Handkoffers
abgewandelter Ausführungsform.
Fig. 9 ist eine Schnittansicht in einer Schnittebene D in Fig. 8.
Der in den Figuren dargestellte Handkoffer besteht aus zwei steifen
Schalen 1, die im Spritzgußverfahren aus thermoplastischem Material
hergestellt sind. Sie sind versehen mit Scharniersystemen, Verschlüssen,
einem Handgriff 2 und Füßen 3, die in einem Stück zusammen mit der
betreffenden Schale hergestellt sind.
Jede Schale 1 weist zwei Schließvorrichtungen, eine männliche und eine
weibliche auf, ferner zwei Scharniere, wiederum ein männliches und
ein weibliches. Die männlichen Schließvorrichtungen und Scharniere
einer Schale sind derart gestaltet, daß sie mit den weiblichen Schließ
vorrichtungen und Scharnieren der anderen Schale zusammenarbeiten.
Diese Anordnung erlaubt es, einen Handkoffer aus zwei Schalen 1 herzu
stellen, die untereinander absolut identisch sind, so wie weiter unten
unter Bezugnahme auf die Fig. 2-7 beschrieben.
Jede Schließvorrichtung weist in erster Linie ein männliches Organ
auf, bestehend aus einer Klaue 4, die sich im wesentlichen in einer
Ebene der oberen Fläche der Schale 1 erstreckt, und zwar vorspringend
in Bezug auf den Schließrand dieser oberen Fläche 1 a. Diese Klaue 4
weist u.a. eine Ausnehmung 5 auf (siehe z.B. Fig. 3).
Jede Schließvorrichtung weist u.a. ein weibliches Organ auf, das mit
diesem männlichen Organ zusammenarbeitet und das aus einer Ausnehmung
6 von solcher Form besteht, die mit der Form der Klaue übereinstimmt,
die ferner diese aufnimmt, und die in der oberen Fläche der Schale
1 vorgesehen ist. Die Ausnehmung 6 ist gleichermaßen mit einer Ausspa
rung 7 versehen, die in ihrer Form jener der Klaue 4 entspricht und
die derart angeordnet ist, daß sie mit der Aussparung 5 der Klaue 4
bei geschlossenem Handkoffer zusammenfällt.
Dem weiblichen Organ zugeordnet enthält jede Schließvorrichtung schließ
lich eine Verriegelungszunge 8, die an der oberen Fläche 1 a der Schale
befestigt ist, derart, daß sie zwischen zwei Positionen um eine Gelenk
achse 8 a verschwenkbar ist, senkrecht zum Schließrand der oberen Fläche:
eine Entriegelungsstellung, in welcher sie über die obere Fläche 1 a
herausragt und eine Verriegelungsstellung, in welcher sie sich in der
oberen Fläche befindet, und die Ausnehmung 6 abdeckt.
Die Gelenkverbindung der Zunge 8 ist mittels einer Linie 8 a verringerter
Stärke verwirklicht, vorgesehen auf der Höhe der Verbindung zwischen
Zunge 8 und oberer Fläche 1 a der Schale 1 - sogenanntes Filmscharnier.
Diese Verriegelungszunge 8 weist vor allem einen Zapfen 9 auf, der
derart gestaltet ist, daß er in die Aussparungen 9, 7 der Klaue 4
und der Ausnehmung 6 paßt und somit jegliche Relativverschiebung zwi
schen diesen beiden Organen verhindert.
Die Verriegelungszunge 8 weist u.a. im Bereich ihres der Gelenkachse
8 a gegenüberliegenden Endes eine Aussparung 10 auf, die derart gestaltet
und angeordnet ist, daß sie in der Verriegelungsposition der Zunge
8 mit einem Rasthaken 11 zum Eingriff gelangt, der aus der oberen Fläche
1 a hervorragt.
Bei geschlossenem Handkoffer befindet sich Klaue 4, so wie in den Fig.
5 und 6 dargestellt, im Inneren der Ausnehmung 6 durch den Zapfen 9
der Verriegelungszunge 8 blockiert, während die Verriegelungszunge
8 mittels des Rasthakens 11 an der oberen Fläche 1 a des Handkoffers
anliegt.
Jedes Scharnier weist seinerseits ein erstes, weibliches Organ auf,
das aus einer Querausnehmung 12 besteht, welches ein Gleitstück bildet,
angeordnet unter der unteren Fläche 1 b der Schale 1, und in dessen
Inneres ein Rasthaken 13 eingreift.
Jedes Scharnier weist außerdem ein männliches Organ auf, das aus einer
Kulisse 14 von solcher Form besteht, daß diese in Gleitstück 12 gleiten
kann, versehen mit einer Ausnehmung 5, gestaltet und angeordnet zur
Aufnahme des Rasthakens 13.
Kulisse 14 ist an der unteren Fläche 1 b der Schale 1 derart befestigt,
daß sie um eine Gelenkachse 14 a schwenken kann, zusammenfallend mit
dem Schließrand dieser unteren Fläche. Dieses Gelenk 14 a ist mittels
einer Linie geringerer Stärke verwirklicht, und zwar auf dem Verbindungs
niveau 1 a zwischen Kulisse 14 und unterer Fläche 1 b (wiederum Filmschar
nier).
Aufgrund dieser Konzeption, so wie insbesondere in Fig. 7 dargestellt,
erlaubt dieses Scharniersystem eine sehr schnelle und leichte Montage
der beiden Schalen 1, da es ausreicht, lediglich Kulisse 14 in die
entsprechenden Gleitstücke 12 so weit einzuführen, bis die Rasthaken
13 der Gleitstücke in die Aussparungen 15 der Kulissen 14 eingeführt
sind.
Außerdem erlaubt es dieses Scharniersystem, die beiden Schalen 1 zu
trennen, indem ein Blech oder eine Klinge in Gleitstück 12 auf der
dem Schließrand gegenüberliegenden Seite eingeführt wird.
Im Schnitt durch den Schließrand einer jeden Schale 1 sieht man beid
seits der Quer-Symmetrieachse dieser Schale eine erste Hälfte des Um
fanges, versehen mit einer Nut 19, und eine zweite Hälfte des Umfanges,
versehen mit einer Rippe 20, die derart gestaltet und angeordnet ist,
daß sie sich in die Nut 19 einfügen läßt.
Beim Schließen des Handkoffers fügt sich Rippe 20 einer Schale 1 in
die entsprechende Nut 19 der anderen Schale, was jegliches Risiko des
Verschiebens einer Schale relativ zur anderen ausschließt. Da außerdem
die Nut 19 und die Rippe 20 symmetrisch zur Quer-Symmetrieachse der
Schalen 1 angeordnet sind, läßt sich der Handkoffer aus zwei absolut
identischen Schalen aufbauen.
Schließlich kann jede Schale 1 beim Ausformen bereits mit inneren,
eingespritzten Zubehörteilen versehen werden.
Wie in Fig. 2 dargestellt, können diese inneren Zubehörteile aus inneren
Rippen 16 bestehen, die derart gestaltet und angeordnet sind, daß sie
die Aufnahme von langgestreckten Gegenständen erlauben.
Das in Fig. 8 dargestellte Zubehörteil ist ein dreieckförmiger Halter
17, der beim Ausformen angebracht wurde, gehalten durch zwei Zapfen
18, die der Masse angeformt wurden. Das Einsetzen des Dreiecks 17 be
steht darin, seine Basis an zwei Stellen zu durchbohren, so daß jeweils
ein Zapfen 18 aufgenommen werden kann, und sodann das Dreieck 17 mittels
Ultraschalls zu verschweißen.
Claims (9)
1. Behälter wie Handkoffer, Phonokoffer oder dergleichen, mit zwei
Schalen (1), die mittels eines Scharniersystemes (12-15) gelenkig
miteinander verbunden und mit einem Schließrand ausgestattet sind,
entlang welchem sie in geschlossener Position miteinander zusammen
gefügt sind, ferner mit Schließmitteln (4-11), die an einer Seiten
fläche (1 a) des Behälters vorgesehen und derart, gestaltet sind,
daß sie die beiden Schalen in ihrer geschlossenen Position miteinan
der verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließmittel wenig
stens eine Verschlußeinheit aufweisen, die zusammen mit den Schalen
(1) jeweils ein einziges Stück bilden:
- - ein männliches Organ, das aus einer Klaue (4) besteht, die sich in der Verlängerung der Seitenfläche (1 a) einer Scha le (1) in Bezug auf den Schließrand dieser Schale erstreckt, wobei die Klaue mit einer Aussparung (5) versehen ist;
- - ein weibliches Organ, das aus einem Gleitstück (6) besteht, das ferner zur Aufnahme der Klaue (4) in der Schließposition der Schale (1) geeignet ist, und das in der Seitenfläche (1 a) der zweiten Schale (1) angeordnet und mit einer Ausspa rung (7) versehen ist, die derart gestaltet und angeordnet ist, daß sie die Aussparung (5) der Klaue (4) in der Schließ position überlagert;
- - eine Verriegelungszunge, die an der Seitenfläche (1 a) einer der Schalen (1) derart angelenkt ist, daß, sie zwischen zwei Positionen um eine zum Schließrand dieser Schale im wesent lichen senkrechte Achse (8 a) verschwenkbar ist, nämlich eine Entriegelungsposition, in welcher sie über die Seiten fläche (1 a) hinausragt und einer Verriegelungsposition, in welcher sie sich über die Gesamtheit aus Gleitstück (6) und Klaue (4) erstreckt, wobei die Verriegelungszunge (8) mit einem Zapfen (9) ausgestattet ist, der derart gestaltet und angeordnet ist, daß er sich in die überlagerten Ausspa rungen (5, 7) der Klaue (4) und des Gleitstückes (6) in seiner Verriegelungsposition einfügt;
- - Rastmittel (10, 11) der Verriegelungszunge (8) auf der Seitenfläche (1 a) in der Verriegelungsposition der Verriege lungszunge (8).
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließ
mittel zwei Schließeinheiten an jeder Schale (1) aufweisen:
- - ein männliches Organ (4) und ein weibliches Organ (6), die derart gestaltet und angeordnet sind, daß ein männ liches Organ einer Schale (1) mit einem weiblichen Organ der anderen Schale (1) zusammenarbeitet;
- - eine Verriegelungszunge (8) einer der Schließeinheiten.
3. Behälter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastmittel der Verriegelungszunge (8) einen Rastzapfen (11)
aufweisen, der über die Seitenfläche (1 a) hinausragt, sowie eine
Aussparung (10), die in der Verriegelungszunge (8) vorgesehen ist,
um den Rastzapfen aufzunehmen.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gleitstück, welches das weibliche Organ bildet, aus einer
Ausnehmung besteht, die in der Seitenfläche (1 a) vorgesehen ist
und auf der Höhe des Schließrandes der Seitenfläche mündet.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch die
folgenden Merkmale:
- - das Scharniersystem umfaßt eine gerade Anzahl von Scharnie
ren, deren jedes umfaßt:
- * ein weibliches Organ, das aus einem Gleitstück (12) besteht, welches quer auf einer Seitenfläche, der sogenannten unteren Fläche (1 b) einer Schale (1) derart angeordnet ist, daß es im wesentlichen parallel zum Schließrand der unteren Fläche mündet;
- * ein männliches Organ, das aus einer Kulisse (14) be steht, die an der entsprechenden Seitenfläche (1 b) der anderen Schale (1) angelenkt ist, derart, daß sie um eine Gelenkachse (14 a) schwenkbar ist, die im wesentlichen parallel zum Schließrand dieser Fläche verläuft, wobei die Kulisse derart gestaltet und ange ordnet ist, daß sie in das Gleitstück (12) gleiten kann;
- * Rastmittel (13, 15) der Kulisse (14) im Inneren des Gleitstückes,
- - wobei jede Schale (1) eine identische Anzahl von männlichen (14) und weiblichen (12) Organen aufweist, die jeweils derart gestaltet und angeordnet sind, daß die männlichen Organe der einen Schale mit den weiblichen Organen der anderen Schale zusammenarbeitet.
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel
der Kulisse (14) unterhalb des Gleitstückes (12) mit einem Rastzapfen
(13) zusammenarbeiten, der in das Innere des Gleitstückes hineinragt,
ferner eine Aussparung (15), die in der Kulisse vorgesehen ist,
um den Rastzapfen aufzunehmen.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkachsen (8 a, 14 a) der Verriegelungszunge (8) bzw. der
Kulisse (14) aus einer Linie verringerter Stärke bestehen, vorgesehen
auf dem Verbindungsniveau der Zunge und der Kulisse mit der ent
sprechenden Seitenfläche (1 a, 1 b) (Filmscharnier).
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schließrand einer jeden Schale in einer Schnittansicht beid
seits der Quer-Symmetrieachse und symmetrisch zu dieser eine erste
Hälfte eines mit einer Nut (19) versehenen Umfanges aufweist und
eine zweite Hälfte eines mit einer Rippe (20) versehenen Umfanges,
wobei sich die Rippe in die Nut einfügen kann.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Schale (1) innere Zubehörteile (16, 17) aufweist, die
während des Ausformens der Schale in der Masse eingespritzt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR8905765A FR2646064B1 (fr) | 1989-04-21 | 1989-04-21 | Conteneur tel que valise, mallette ou similaires, dote d'un dispositif de fermeture perfectionne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4010423A1 true DE4010423A1 (de) | 1990-10-25 |
Family
ID=9381311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904010423 Withdrawn DE4010423A1 (de) | 1989-04-21 | 1990-03-31 | Behaelter wie handkoffer, phonokoffer oder dergleichen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4010423A1 (de) |
| FR (1) | FR2646064B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9108324U1 (de) * | 1991-07-05 | 1993-01-07 | Allit-Plastikwerk Kimnach GmbH & Co, 6550 Bad Kreuznach | Kunststoffbehälter aus zwei identischen Teilen |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1707000A (en) * | 1928-02-25 | 1929-03-26 | Bassett Metal Goods Company In | Lift catch |
| DE8516546U1 (de) * | 1985-06-05 | 1985-09-26 | Allit-Plastic-Werk Kimnach GmbH & Co, 6550 Bad Kreuznach | Kofferverschluß |
-
1989
- 1989-04-21 FR FR8905765A patent/FR2646064B1/fr not_active Expired - Lifetime
-
1990
- 1990-03-31 DE DE19904010423 patent/DE4010423A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9108324U1 (de) * | 1991-07-05 | 1993-01-07 | Allit-Plastikwerk Kimnach GmbH & Co, 6550 Bad Kreuznach | Kunststoffbehälter aus zwei identischen Teilen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2646064A1 (fr) | 1990-10-26 |
| FR2646064B1 (fr) | 1992-10-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69125615T2 (de) | Versiegelung an behältern für lebensmittel oder anderes | |
| DE3142188C2 (de) | Zusammenklappbarer Behälter zum Transportieren von Haustieren | |
| DE3709536C2 (de) | ||
| DE2302932A1 (de) | Aufbewahrungsbehaelter fuer eine kassette | |
| DE69714961T2 (de) | KARTENFöRMIGER BEHäLTER MIT GELENKKAPPE | |
| EP0685405B1 (de) | Behälterverschluss | |
| EP0142087B1 (de) | Aufbewahrungsbehälter, im wesentlichen von Quaderform, für flache Gegenstände | |
| EP2296988A2 (de) | Klappbarer transport- und lagerbehälter | |
| DE3723152A1 (de) | Scharnieranordnung | |
| DE3715534A1 (de) | Behaelter-kappenkonstruktion | |
| DE10323852A1 (de) | Auszugskasten für ein Kältegerät | |
| DE3336952C2 (de) | Schloß für Verschlußklappen von Handschuhfächern in Kraftfahrzeugen | |
| DE4108128A1 (de) | Verbindergehaeuse und mit diesem gelenkig verbundener deckel | |
| DE69308206T2 (de) | Modulares system zum ordnen und lagern | |
| DE3439306C2 (de) | Kofferverschlußvorrichtung | |
| EP1533244A1 (de) | Behälter mit schwenkbar angelenktem Deckel | |
| DE2016389A1 (de) | Kartonverschluß | |
| DE10146151A1 (de) | Verfahren für den 3-D-Eingriff eines Verschlusses und durch dieses Verfahren gebildeter trennbarer Verschluss | |
| DE102009011660B4 (de) | Anschlußabdeckung und Verfahren zu dessen Bereitstellung | |
| DE19726553A1 (de) | Besteckkorb für Geschirrwaschmaschinen | |
| DE4010423A1 (de) | Behaelter wie handkoffer, phonokoffer oder dergleichen | |
| DE29914897U1 (de) | Verpackungsschachtel für Tabletten | |
| DE1761041B1 (de) | Formschachtel | |
| DE2166819A1 (de) | Kunststoffbehaelter sowie verfahren und vorrichtung zum formen derselben | |
| DE29808914U1 (de) | Mechanische Verriegelungsanordnung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |