[go: up one dir, main page]

DE4010362C2 - Triebwerk für flugfähige Modellhubschrauber - Google Patents

Triebwerk für flugfähige Modellhubschrauber

Info

Publication number
DE4010362C2
DE4010362C2 DE19904010362 DE4010362A DE4010362C2 DE 4010362 C2 DE4010362 C2 DE 4010362C2 DE 19904010362 DE19904010362 DE 19904010362 DE 4010362 A DE4010362 A DE 4010362A DE 4010362 C2 DE4010362 C2 DE 4010362C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
motor
shaft
engine according
engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Revoked
Application number
DE19904010362
Other languages
English (en)
Other versions
DE4010362A1 (de
Inventor
Peter Schroeppel
Karl-Heinz Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19904010362 priority Critical patent/DE4010362C2/de
Publication of DE4010362A1 publication Critical patent/DE4010362A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4010362C2 publication Critical patent/DE4010362C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Revoked legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/34Ultra-small engines, e.g. for driving models
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H27/00Toy aircraft; Other flying toys
    • A63H27/12Helicopters ; Flying tops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Triebwerk für flugfähige Modellhubschrauber gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Ein solches Triebwerk ist aus der DE-OS 28 37 304 bekannt. Sie zeigt einen Motor mit vertikaler Motorwelle. Eine erste Getriebestufe ist zwischen der Getriebewelle und einer ersten vertikalen Welle durch einen Riementrieb gebildet. Eine zweite Getriebestufe ist durch zwei Stirnräder von der ersten vertikalen Welle auf eine zweite vertikale Welle gebildet. Eine dritte Getriebestufe ist vom Zahnrad der zweiten Welle auf ein Zahnrad der dritten Welle gebildet. Eine vierte Getriebestufe ist von einem weiteren Zahnrad der dritten Welle zu einem Zahnrad gebildet, welches auf der Hauptrotorwelle sitzt. Die Hauptrotorwelle erstreckt sich von einer neben dem Motor gelegenen Stelle über die Höhe des Motors nach oben hinaus. Vom Zahnrad der Hauptrotorwelle zweigt ein Getriebe zum Antrieb eines Heckrotors ab.
Die DE 88 01 884 U1 zeigt eine Motor-Getriebe-Einheit, welche sich samt einem Gebläse in einer durchgehenden Kabinenöffnung eines Hubschraubers befindet. Ferner zeigt die DE 89 14 487 U1 einen Motor und einen Kühlgebläsepropeller in einer vertikalen Durchgangsöffnung eines Hubschrauberchassis. Ferner ist aus der DE-Zeitschrift "Flug+modell-technik", 1963, Heft 10, Seiten 308, 309, ein Modellhubschrauber-Drehflügelmodell bekannt. Dieses besitzt kein Getriebe und keinen Heckrotor. Das Motorgehäuse und die Hauptrotorwelle sind starr miteinander verbunden und drehen sich gemeinsam. Das erforderliche Gegendrehmoment wird durch einen gegenläufigen Kühlpropeller erzeugt, welcher drehfest mit der Motorwelle verbunden ist.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, das Triebwerk kompakter als beim eingangs genannten Stand der Technik und gleichzeitig so auszubilden, daß mit wenig Leistungsverlust im Triebwerk eine hohe Antriebsleistung auf die Hubschrauberpropeller übertragen werden kann. Gleichzeitig soll das Triebwerk billiger in der Herstellung, im Betrieb und in der Wartung sein.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Das Triebwerk nach der Erfindung kann wegen seiner kompakten und leichten Bauweise auf einfache Weise in Hubschrauber eingesetzt und gegen andere Triebwerke ausgetauscht werden, ohne daß zeitraubende Anpassungsarbeiten am Hubschrauber erforderlich sind. Durch die Erfindung werden nur wenige Getriebeteile benötigt, so daß das Gewicht des Triebwerks wesentlich reduziert wird. Damit hat das Triebwerk auch wenig Reibungsverluste, es kann leicht gestartet und mit niedrigen Drehzahlen der Hauptrotorwelle betrieben werden.
Die bekannten Triebwerke haben Modellmotoren, welche als Brennstoff Methanol benötigen. Für den Start müssen sie vorgeglüht werden. Sie müssen mit ungefähr 16 000 U/min betrieben werden, damit sie ihre maximale Betriebsleistung erbringen können. Die Modellmotoren mit Methanol sind sehr laut, schwierig zu steuern, höhenempfindlich, und Methanol ist teuer. Demgegenüber kann nach der Erfindung ein bekannter Verbrennungsmotor verwendet werden, wie er auch in Motorsensen, Kettensägen und Industrieanlagen verwendet wird. Dieser benötigt nur Benzin, aber kein Methanol, um eine hohe Leistung abzugeben. Der Benzinmotor nach der Erfindung ist also ein handelsüblicher und damit billiger Motor. Seine Abtriebsdrehzahl liegt nur bei ungefähr 10 000 U/min. Dadurch ist er leiser und der Drehzahlunterschied zur Drehzahl des Hauptrotors des Hubschraubers ist kleiner, so daß eine kleinere Getriebeuntersetzung erforderlich ist. Der Motor ist einfacher startbar und auch im Flug leichter steuerbar als ein Methanol-Modellmotor. Der Benzinmotor ist weniger anfällig für Defekte, erfordert weniger Wartung und ist auch durch die Verwendung von Benzin wesentlich billiger im Betrieb als bei Verwendung des teueren Methanol. Außerdem hat der Benzinmotor bei niedrigen Drehzahlen ein wesentlich höheres Drehmoment und damit eine höhere Leistung als ein Methanol-Modellmotor. Beim Methanol-Modellmotor muß der Hauptrotor des Modellhubschraubers normalerweise mit einer Drehzahl zwischen 1600 und 1900 U/min angetrieben werden. Der Benzinmotor gemäß der Erfindung ermöglicht es, den Hauptrotor mit einer Drehzahl von nur ungefähr 1000 U/min anzutreiben. Bei dieser niedrigeren Drehzahl werden größere tragende Rotorblätterflächen benötigt, was durch längere und breitere Rotorblätter oder durch die Verwendung von mehr Rotorblättern möglich ist. Selbstverständlich kann der Benzinmotor bei entsprechender Untersetzung des Getriebes den Hauptrotor auch mit der hohen Rotordrehzahl von 1600 bis 1900 U/min antreiben.
Das Getriebe der Erfindung kann auf einfache Weise so abgeändert werden, daß mit dem gleichen Getriebe und dem gleichen Benzinmotor wahlweise die niedrige Hauptrotordrehzahl von 1000 U/min oder die höhere Hauptrotordrehzahl von 1600 oder 1900 U/min erreicht wird. Dies ist bei dem Getriebe nach der Erfindung auf einfache Weise dadurch möglich, daß zwei Zahnräder einer der beiden Getriebesätze gegen andere Zahnräder austauschbar montiert sind. Das Getriebe nach der Erfindung hat ferner den Vorteil, daß der Antrieb für einen Heckrotor des Hubschraubers an einer zwischen den beiden Getriebesätzen gelegenen Stelle, vorzugsweise von der Verbindungswelle, abgenommen werden kann. An dieser Stelle hat das Getriebe eine Drehzahl, welche zwischen der Drehzahl des Motors und der Drehzahl des Hauptrotors liegt, und welche auch ungefähr der Drehzahl des Heckrotors entspricht. An dieser Stelle kann also die Drehzahl für den Heckrotor entweder im Verhältnis 1 : 1 abgenommen oder auf eine für den Heckrotor geeignete niedrigere Drehzahl untersetzt werden. Dadurch wird ein Leistungsverlust vermieden, wie er bei bekannten Konstruktionen dadurch auftritt, daß die Drehzahl des Motors zunächst auf eine niedrige Drehzahl für den Hauptrotor untersetzt und anschließend für den Heckrotor auf eine höhere Drehzahl übersetzt werden muß. Zum Antrieb des Heckrotors ist es gemäß der Erfindung möglich, auf der Verbindungswelle ein Zahnrad, vorzugsweise ein Kegelrad, anzubringen und mit der Verbindungswelle drehfest zu verbinden. Dabei kann die Verbindung derart sein, daß das Zahnrad für den Heckrotor längs der Verbindungswelle auf verschiedene Höhenpositionen lose verschiebbar ist oder auf verschiedenen Höhen an der Verbindungswelle befestigt werden kann, um diese Antriebsstelle für den Heckrotor auf einfache Weise an die verschiedenen Arten und verschiedenen Höhen von Hubschrauberrümpfen verschiedener Hubschraubertypen anzupassen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein Kühlgebläsepropeller unterhalb des Benzinmotors an dessen Abtriebswelle befestigt werden kann. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung führt vom Zylinderkopf des Benzinmotors ein Saugkanal zu dem Kühlgebläsepropeller. Der Kühlgebläsepropeller saugt von oberhalb des Zylinderkopfes des Benzinmotors Luft über den Zylinderkopf und gibt diese Luft unterhalb des Motors nach unten ab. Der Saugkanal bildet vorzugsweise eine Baueinheit mit dem Benzinmotor und dem Getriebe. Diese Baueinheit kann als ganzes in ein Hubschraubermodell eingesetzt werden. Dies erspart eine Anpassung des Saugkanals an verschiedene Modelle und Größen von Modellhubschraubern. Demgegenüber ist bei einigen bekannten Modellhubschraubern der Saugkanal in den Rumpf des Hubschraubers eingebaut, und die Luftführung des Triebwerkes muß an den Kühlkanal des Hubschrauberrumpfes angepaßt werden.
Gemäß der Erfindung kann der Motor unten und oben an einem Rahmen befestigt werden. Dadurch werden Schwingungen vermieden, ohne daß besondere Vibrationsdämpfungsmaßnahmen erforderlich sind. Das Getriebe nach der Erfindung besteht vorzugsweise aus einfachen Stirnrädern. Vorzugsweise besteht in jedem Getriebesatz das getriebene größere Zahnrad aus Kunststoff, und das mit ihm in Eingriff befindliche kleinere treibende Zahnrad besteht ebenfalls aus Kunststoff oder aus Metall. Durch die Verwendung von Kunststoff erfordert das Getriebe kein Schmiermittel und es hat trotzdem eine hohe Lebensdauer und es läuft leise.
Gemäß der Erfindung ist ein Rahmen vorgesehen, welcher den Motor und das Getriebe trägt, und an welchem gegebenenfalls auch der Saugkanal befestigt ist. Das Gehäuse ist selbsttragend und kann zusammen mit dem Motor und dem Getriebe und mit dem gegebenenfalls vorhandenen Saugkanal als kleine und handliche Baueinheit in Modellhubschrauber eingesetzt, darin auf einfache Weise befestigt, für Wartungsarbeiten auf einfache Weise herausgenommen, und auch gegen bestehende Triebwerke ausgetauscht werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Rahmen im wesentlichen C-förmig, und er besteht im wesentlichen nur aus zwei zueinander parallelen Seitenplatten, welche je aus einem vertikalen Abschnitt und aus einem von dessen oberem Ende einseitig horizontal wegragenden satteldachartigen Abschnitt bestehen, und aus drei je mit Abstand übereinander angeordneten horizontalen Bodenplatten. Mit der unteren und der mittleren Bodenplatte ist der Motor verschraubt, welcher zwischen ihnen angeordnet ist. In der unteren und der mittleren Bodenplatte ist auch die Verbindungswelle gelagert, und die Hauptrotorwelle ist in der mittleren und in der oberen Bodenplatte drehbar gelagert. Dies ergibt eine sehr kleine kompakte Baueinheit. Gleichzeitig sind der Motor und die Teile des Getriebes leicht zugänglich für Wartungsarbeiten und Austauscharbeiten, und an der Verbindungswelle kann in beliebiger, dem betreffenden Modellhubschrauber angepaßten Höhe ein Getriebesatz für den Antrieb eines Heckrotors angeordnet werden.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen anhand einer bevorzugten Ausführungsform als Beispiel beschrieben.
Darin zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Triebwerks nach der Erfindung für flugfähige Modellhubschrauber und
Fig. 2 eine rückseitige Ansicht des Triebwerks von Fig. 1, in Fig. 1 von rechts nach links gesehen.
Das Triebwerk für flugfähige Modellhubschrauber nach der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem selbsttragenden Rahmen 2, einem handelsüblichen Benzinmotor 4 mit einem Zylinderkopf 6, einem Getriebe 8, einem Kühlgebläsepropeller 10 und einem Saugkanal 12. Die Verwendung eines Saugkanals 12 ermöglicht eine kompakte Bauweise des Triebwerkes und hat strömungstechnische Vorteile für die Kühlung und für den Modellhubschrauber.
Der Rahmen 2 ist in der Seitenansicht im wesentlichen C- förmig. Er besteht aus zwei parallel mit Abstand voneinander angeordneten Seitenplatten 14 und 15 und aus drei mit Abstand übereinander angeordneten horizontalen Bodenplatten 19, 20 und 21. Die Seitenplatten 14 und 15 bestehen je aus einem vertikalen Abschnitt 22 und einem sich an dessen oberem Ende anschließenden, einseitig horizontal wegragenden, satteldachartigen horizontalen Abschnitt 23. Die Bodenplatten 19, 20 und 21 sind zwischen den Seitenplatten 14 und 15 angeordnet und mit diesen durch Schrauben 25 lösbar verbunden. Die untere Bodenplatte 19 ragt über das untere Ende der vertikalen Abschnitte 22 nach der gleichen Seite horizontal hinaus wie die horizontalen Abschnitte 23. Die mittlere Bodenplatte 20 verbindet die beiden unteren Enden 26 und 27 der horizontalen satteldachartigen Abschnitte 23 und ist mit diesen durch Schrauben 25 lösbar verbunden. Die obere Bodenplatte 21 verbindet das obere Ende 28 der beiden horizontalen Abschnitte 23 miteinander und ist an diesen durch Schrauben 25 lösbar befestigt. Auf den Außenseiten der horizontalen Abschnitte 23 sind je zwei horizontal überstehende Tragplatten 30 befestigt, die je eine vertikale Bohrung 31 haben. Der Rahmen 2 besteht vorzugsweise aus Metall, kann jedoch auch aus Kunststoffplatten bestehen. Das gesamte Triebwerk bildet eine kompakte Einheit, die in einem Modellhubschrauber eingesetzt werden kann. Der Modellhubschrauber benötigt lediglich in seiner Kabine 3 Stützflächen 5, auf welchen die Tragplatten 30 aufgelegt und gegebenenfalls durch die Bohrungen 31 hindurch befestigt werden können. Teile der Stützflächen 5, eines Kabinenbodens 7 und eines Kabinendaches 9 sind in den Zeichnungen durch strichpunktierte Linien schematisch dargestellt. Im Kabinendach 9 ist eine Kühlluft- Einlaßöffnung 11 gebildet. Im Kabinenboden 7 ist eine Kühlluft-Auslaßöffnung 17 mit einem in die Kabine 3 ragenden Anschlußstutzen 13 gebildet. Durch die Kühlluft- Einlaßöffnung 11 ragt eine Hauptrotorwelle 36.
Der horizontale Abschnitt 23 der Seitenplatten 14 und 15 und die obere Bodenplatte 21 tragen eine Steuereinrichtung 32 für den Hauptrotor 34. Die Hauptrotorwelle 36 erstreckt sich von der mittleren Bodenplatte 20 durch die obere Bodenplatte 21 hindurch und ist an der mittleren Bodenplatte 20 in einem Lager 38 und an der oberen Bodenplatte 21 in einem Lager 39 je drehbar gelagert und axial fixiert.
Der Motor 4 ist zwischen der unteren Bodenplatte 19 und der mittleren Bodenplatte 20 neben den vertikalen Abschnitten 22 der Seitenplatten 14 und 15 angeordnet und an diesen beiden Bodenplatten 19 und 20 durch Schrauben 42 und 43 unten und oben befestigt. Der Motor 4 kann zwischen die vertikalen Abschnitte 22 der Seitenplatten 14 und 15 hineinragen. Die Motorwelle oder Kurbelwelle 44 des Motors 4 verläuft vertikal und ihre Drehachse 45 liegt in einer Linie mit der Drehachse 46 der Hauptrotorwelle 36. Der Zylinderkopf 6 befindet sich auf der von den vertikalen Abschnitten 22 der Seitenplatten 14 und 15 abgewandten Seite der Kurbelwelle 44. Ein Anlasser 49 ist über eine Antriebsverbindung 48, welche zwischen Motor 4 und der mittleren Bodenplatte 20 angeordnet ist, mit dem oberen Ende der Motorwelle 44 trieblich verbunden. Eine Zündspule 50 ist am Motorgehäuse 51 befestigt und befindet sich oberhalb des Zylinders 6.
Der Saugkanal 12 ist teilweise durch den Motor 4 und teilweise durch ein an ihm oder am Rahmen 2 befestigtes Gehäuse 54 gebildet. Das Gehäuse 54 bildet über dem Zylinder 6 einen Saugkanaleinlaß 55 und unterhalb des Kühlgebläsepropellers 10 einen Auslaß 56 für Kühlluft. Der Auslaß 56 des Saugkanals 12 ist in den Anschlußstutzen des Kabinenbodens 7 gesteckt. Der Kühlgebläsepropeller 10 befindet sich im Auslaß 56 und ist am unteren Ende einer Abtriebswelle 58 befestigt, welche axial zur Kurbelwelle 44 angeordnet und mit ihr verbunden ist.
Das Getriebe 8 besteht im wesentlichen aus einem ersten Getriebesatz 60 unterhalb der unteren Bodenplatte 19 und einem zweiten Getriebesatz 62 oberhalb der mittleren Bodenplatte 20. Beide Getriebesätze 61 und 62 sind Untersetzungsstufen mit je einem kleineren Antriebsrad 64 bzw. 68 aus Metall und einem mit ihm in Eingriff befindlichen größeren Zahnrad 65 bzw. 69 aus Kunststoff. Alle Zahnräder 64, 65, 68 und 69 sind geradverzahnte oder schrägverzahnte Stirnräder. Ihre Drehachsen sind vertikal. Die Drehachsen 45 und 46 des treibenden Zahnrades 64 des ersten Getriebesatzes 61 und des getriebenen Zahnrades 62 des zweiten Getriebesatzes 62 fluchten miteinander. Das getriebene Zahnrad 65 des ersten Getriebesatzes 61 und das treibende Zahnrad 68 des zweiten Getriebesatzes 62 haben eine miteinander fluchtende gemeinsame Drehachse 70 und sind durch eine Zwischenwelle 72 drehfest miteinander verbunden. Die Zwischenwelle 72 ist in der unteren Bodenplatte 19 und in der mittleren Bodenplatte 20 in Lagern 74 und 75 je drehbar gelagert und axial gehalten. Das treibende Zahnrad 64 des ersten Getriebesatzes 61 ist über eine Fliehkraftkupplung 78 mit der Abtriebswelle 58 des Motors 4 drehfest verbindbar. Das getriebene Zahnrad 69 des zweiten Getriebesatzes 62 ist mit der Hauptrotorwelle 36 drehfest verbunden. Die Verbindung der beiden Zahnräder 68 und 69 des zweiten Getriebesatzes 62 mit ihren Wellen ist lösbar, so daß diese Zahnräder durch andere Zahnräder anderer Durchmesser ausgetauscht werden können. Dadurch ist das Übersetzungsverhältnis auf einfache Weise variabel. Ferner sind die Zahnräder 64 und 65 des ersten Getriebesatzes 61 mit der Fliehkraftkupplung 68 und der Verbindungswelle 72 je lösbar verbunden, so daß auch sie gegen Zahnräder anderer Durchmesser ausgetauscht werden können.
Ein dritter Getriebesatz 80 des Getriebes 8 dient zum Antrieb eines Heckpropellers eines Modellhubschraubers. Er besteht aus einem treibenden Kegelrad 82 und einem mit ihm in Eingriff befindlichen getriebenen Kegelrad 84 und mindestens einem Lager 86. Das treibende Kegelrad 82 ist koaxial auf der Zwischenwelle 72 angeordnet und axial zu dieser verstellbar, jedoch durch eine Fixierschraube 87 mit der Zwischenwelle 72 fest verbindbar. In abgewandelter Ausführungsform ist das treibende Kegelrad 82 mit der Zwischenwelle 72 zwar drehfest, jedoch axial verschieblich verbunden. Beide Ausführungsformen ermöglichen eine Höhenverstellung des dritten Getriebesatzes 80 längs der Zwischenwelle 72, um diesen dritten Getriebesatz 80 verschiedenen Hubschrauberrümpfen höhenmäßig anpassen zu können. Das getriebene Kegelrad 84 ist drehfest mit einer Antriebswelle 88 zum Antrieb eines Heckrotors verbunden. Diese Welle 88 ist in dem Lager 86 drehbar gelagert. Das Lager 86 befindet sich zwischen den vertikalen Abschnitten 22 der Seitenplatten 14 und 15 und kann an diesen auf verschiedenen Höhen durch Schrauben befestigt werden. Hierfür ist das Lagergehäuse 89 mit Gewindebohrungen 90 und die Seitenplatten 22 mit Löchern 91 versehen. Die Übersetzung der dritten Getriebestufe ist 1 : 1. In abgewandelter Ausführungsform kann es auch eine Untersetzung sein, so daß das getriebene Zahnrad 84 langsamer läuft als das treibende Zahnrad 82. Eine Übersetzung ist auch möglich, wobei das getriebene Zahnrad 84 schneller läuft als das treibende Zahnrad 82, jedoch führt dies zu einem schlechteren Wirkungsgrad. Wie Fig. 2 zeigt, liegen in der rückwärtigen Ansicht alle Drehachsen 45, 46 und 70 in einer gemeinsamen Vertikalebene. In der Seitenansicht von Fig. 1 gesehen, liegt die Drehachse 70 der Zwischenwelle 72 parallel neben der Drehachse 45 der Motorwelle 44. Die Zwischenwelle 72 überbrückt die Höhe des Motors 4 von dem unterhalb vom Motor angeordneten ersten Getriebesatz 61 bis zu dem oberhalb des Motors angeordneten zweiten Getriebesatz 62.
Der Benzinmotor 4 ist vorzugsweise ein Zweitaktmotor, der Benzin und Öl zusammen mit Luft verbrennt. Es kann jedoch auch ein Viertaktmotor sein. Anstelle eines Verbrennungsmotors könnte auch ein Elektromotor verwendet werden. Diese können jedoch nicht für so große Leistungen verwendet werden wie Verbrennungsmotoren.

Claims (16)

1. Triebwerk für flugfähige Modellhubschrauber, enthaltend folgende Merkmale:
  • 1.1. einen bezüglich seiner Motorwelle (44) vertikal angeordneten Motor (4),
  • 1.2. eine vertikale Hauptrotorwelle (36) eines Hauptrotors (34),
  • 1.3. ein Getriebe (61, 62, 72) mit vertikalen Drehachsen zur Antriebsverbindung der Motorwelle (44) mit der höher als das untere Motorende gelegenen Hauptrotorwelle (36) über ein auf der Unterseite des Motors (4) axial zur Motorwelle (44) angeordnetes erstes Getrieberad (64) und zum Antrieb eines Heckrotors,
    dadurch gekennzeichnet,
  • 1.4. daß die Hauptrotorwelle (36) über dem Motor (4) angeordnet ist,
  • 1.5. daß das Getriebe (61, 62, 72) eine seitlich neben dem Motor (4) vertikal angeordnete und die Höhe des Motors (4) überbrückende Verbindungswelle (72) aufweist,
  • 1.6. daß das Getriebe (61, 62, 72) einen ersten Getriebesatz (61) unterhalb des Motors (2) mit dem axial zur Motorwelle (44) unter dem Motor (2) angeordneten ersten Getrieberad (64) und mit einem in der gleichen Radebene auf der Verbindungswelle (72) angeordneten zweiten Getrieberad (65) aufweist, welches mit dem ersten Getrieberad (64) eine erste Getriebestufe bildet,
  • 1.7. daß das Getriebe (61, 62, 72) einen zweiten Getriebesatz (62) oberhalb des Motors (4) mit einem über dem Motor (4) auf der Hauptrotorwelle (36) angeordneten vierten Getrieberad (69) und mit einem in der gleichen Radebene wie dieses auf der Verbindungswelle (72) angeordneten dritten Getrieberad (68) aufweist, welches mit dem vierten Getrieberad (69) eine zweite Getriebestufe bildet,
  • 1.8. daß die Zwischenwelle (72) zwischen dem zweiten Getrieberad (65) und dem dritten Getrieberad (68) mit einem Abtrieb (82) zum Antrieb des Heckrotors versehen ist.
2. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Verbindungswelle (72) ein erstes Kegelrad (82) koaxial angeordnet und mit ihr drehfest verbunden ist, welches mit einem zweiten Kegelrad (84) zum Antrieb eines Heckrotors in Eingriff ist.
3. Triebwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Kegelrad (82) längs der Verbindungswelle auf verschiedenen Höhen positionierbar ist.
4. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Getrieberad (64) des ersten Getriebesatzes (61) über eine Fliehkraftkupplung (78) mit der Motorwelle (44) trieblich verbindbar ist.
5. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Motorwelle (44) trieblich verbundener Kühlgebläsepropeller (10) unterhalb des ersten Getrieberades (64) des ersten Getriebesatzes (61) angeordnet ist.
6. Triebwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kühlung des Motors (4) ein Kühlluft-Saugkanal (12) gebildet ist, der sich von dem zu kühlenden Teil (6) des Motors (4) bis über den Kühlgebläsepropeller (10) erstreckt.
7. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Getriebesätze (61, 62) je zwei Stirnräder (64, 65 bzw. 68, 69) umfassen.
8. Triebwerk nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei beiden Getriebesätzen (61, 62) die Untersetzungen vom schnelleren ins langsamere derart gewählt sind, daß die Drehzahl des zweiten Kegelrades (84) gleich oder kleiner ist als die Drehzahl der Verbindungswelle (72), ferner kleiner ist als die Drehzahl des Motors (4) und größer ist als die Drehzahl der Hauptrotorwelle (36).
9. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Getrieberäder von mindestens einem der beiden Getriebesätze (61, 62) so angeordnet sind, daß sie gegen andere Getrieberäder mit anderen Raddurchmessern austauschbar sind.
10. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptrotorwelle (36), die Motorwelle (44), das erste Getrieberad (64) und das vierte Getrieberad (69) bezüglich ihrer Drehachsen (45, 46) miteinander fluchtend angeordnet sind.
11. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (4) und das Getriebe (61, 62, 72) in einem selbsttragenden Rahmen (2) eingebaut sind und mit diesem eine Baueinheit bilden, welche als Ganzes in einen Modellhubschrauber einsetzbar ist.
12. Triebwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkanal ein Bestandteil der Baueinheit ist.
13. Triebwerk nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (4) an seinem unteren und oberen Ende je am Rahmen (2) befestigt (42, 43) ist.
14. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 13 , dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (2) im wesentlichen C-förmig ist, daß der Rahmen (2) zwei zueinander parallele Seitenplatten (14, 15) aufweist, welche je aus einem vertikalen Abschnitt (22) und aus einem von dessen oberem Ende einseitig horizontal wegragenden satteldachartigen Abschnitt (23) bestehen,
und daß der Rahmen drei je mit Abstand übereinander angeordnete horizontale Bodenplatten (19, 20, 21) aufweist, welche zwischen den Seitenplatten (14, 15) angeordnet und mit diesen verbunden sind,
daß die untere Bodenplatte (19) am unteren Ende der vertikalen Abschnitte (22) befestigt ist und von diesen in der gleichen Richtung wegragt wie der horizontale obere Abschnitt (23),
daß der Motor (4) zwischen der unteren Bodenplatte (19) und der mittleren Bodenplatte (20) angeordnet ist,
daß die Verbindungswelle (72) zwischen den vertikalen Abschnitten (22) der Seitenplatten (14, 15) angeordnet ist,
daß der erste Getriebesatz (61) unterhalb der unteren Bodenplatte (19) angeordnet ist,
daß der zweite Getriebesatz (62) über der mittleren Bodenplatte (20) angeordnet ist und
daß die Hauptrotorwelle (36) an der mittleren Bodenplatte (20) und an der oberen Bodenplatte (21) je drehbar gelagert ist.
15. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (4) ein Benzin-Verbrennungsmotor ist.
16. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß es tragende Elemente (30) umfaßt, welche auf Stützflächen (5) in der Hubschrauberkabine (3) aufgesetzt werden können.
DE19904010362 1990-03-30 1990-03-30 Triebwerk für flugfähige Modellhubschrauber Revoked DE4010362C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904010362 DE4010362C2 (de) 1990-03-30 1990-03-30 Triebwerk für flugfähige Modellhubschrauber

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904010362 DE4010362C2 (de) 1990-03-30 1990-03-30 Triebwerk für flugfähige Modellhubschrauber

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4010362A1 DE4010362A1 (de) 1991-10-02
DE4010362C2 true DE4010362C2 (de) 1994-03-10

Family

ID=6403463

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19904010362 Revoked DE4010362C2 (de) 1990-03-30 1990-03-30 Triebwerk für flugfähige Modellhubschrauber

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4010362C2 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19835385B4 (de) * 1998-08-05 2007-08-16 Uli Streich Modellhubschrauber
RU2153088C1 (ru) * 1999-08-31 2000-07-20 Поляков Виктор Иванович Двигатель, вертолет, мелководное судно
DE10027081C1 (de) * 2000-05-31 2002-01-24 Christoph Protte Antriebseinheit für einen Modellhubschrauber

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS582706B2 (ja) * 1977-09-06 1983-01-18 マブチモ−タ−株式会社 ヘリコプタ模型装置
DE8801884U1 (de) * 1988-02-12 1988-06-30 Streich, Uli, 8780 Gemünden Helikopter in Modellbaugröße
DE8914487U1 (de) * 1989-12-08 1990-01-18 Streich, Hans-Ulrich, 8781 Gräfendorf Flugfähiger Modellhubschrauber

Also Published As

Publication number Publication date
DE4010362A1 (de) 1991-10-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0840672B1 (de) Querschneider für eine warenbahn, insbesondere wellpappenbahn
DE69322991T2 (de) Zwischenstück für Getriebe und Motor
DE3608263A1 (de) Drehmomentuebertragungsvorrichtung fuer fahrzeuge mit zweirad- oder vierradantrieb
DE19616729A1 (de) Verspannungsprüfstand für Hubschraubergetriebe
DE1531498A1 (de) Antriebsanordnung fuer Flugzeuge
DE4010362C2 (de) Triebwerk für flugfähige Modellhubschrauber
EP1160431B1 (de) Antriebseinheit für einen Modellhubschrauber
DE4007438C1 (de)
EP0121063A1 (de) Spielfrei einstellbarer Schwenkantrieb für mindestens eine Hauptachse von Manipulatoren
DE10005050A1 (de) Zweimotoren-Schiffsantriebsanlage
DE842745C (de) Veraenderliches UEbersetzungsgetriebe
DE9103242U1 (de) Triebwerk für flugfähige Modellhubschrauber
DE3875123T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur regelung von nokkenwellen.
WO1988004356A1 (fr) Embiellage, notamment pour moteurs a piston alternatif
DE2040474B2 (de) Hilfsaggregatgetriebe fuer eine gasturbinenanlage
DE60206266T2 (de) Kraftabnahme in einem motorgetriebenen fahrzeug
DE3537773C2 (de)
DE19958058B4 (de) Antriebseinheit für einen Modellhubschrauber
DE102019208548B4 (de) Getriebe für einen Ruderpropellerantrieb und Ruderpropellerantrieb
DE3928953C2 (de) Einstegplanetengetriebe
DE347264C (de) Einrichtung zur Regelung des Antriebs von durch verstellbare Luftschrauben getriebenen Kraftwagen
DE29518673U1 (de) Hubschrauber, insbesondere Modellhubschrauber
DE864940C (de) Mehrgangschaltgetriebe fuer den Antrieb von Ladegeblaesen an Flugmotoren
DE9312071U1 (de) Zweigang-Automatik-Übertragungsmechanismus für ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug
DE585113C (de) Luftfahrzeug-Triebwerk aus zwei gleichachsig hintereinander angeordneten Motoren

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8331 Complete revocation