DE4010209C2 - Sicherheitsnetz - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsnetz mit den Merk
malen des Oberbegriffs des Anspruches 1.
Die aus der Praxis bekannten gattungsgemäßen Sicherheits
netze weisen ein Gehäuse auf, das an der Rückseite der
Rücksitzlehne im Bereich der oberen Kante befestigt ist.
In dem Gehäuse ist eine Wickelwelle drehbar gelagert, an
der mit einer Längskante das Netz des Sicherheitsnetzes
befestigt ist. Mittels eines Federmotors im Inneren der
Wickelwelle ist die Wickelwelle im Sinne eines Aufwickelns
des Netzes zu vorgespannt. Die andere Kante des Netzes
ist mit einer Zugstange verbundene, die parallel zu der
Wickelwelle verläuft und die endseitig Halter trägt,
die in karosserieseitig fest angebrachte Aufnahmeta
schen einzuhängen sind, um das Netz im aufgespannten
Zustand zu halten. In diesem Zustand verläuft das Netz
etwa vertikal zwischen dem Dach und der Hinterkante
der Rücksitzlehne, um zu verhindern, daß bei einem
Auffahrunfall im Laderaum des Kraftfahrzeuges befind
liche Gegenstände in den Fahrgastraum fliegen und dort
Menschen verletzen.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß die bislang bekannten
Sicherheitsnetze nicht in der Lage sind, um bei einem
Crash aus einer Geschwindigkeit von 50 km/h heraus
genügend kinetische Energie aufnehmen zu können, um
wirksam das Eindringen der Gegenstände in den Fahrgast
raum zu verhindern.
Aus der DE-OS 20 50 331 ist ein gattungsgemäßes Sicherheitsnetz
zum Auffangen von Personen und Gegenständen inner
halb von Fahrzeugen bekannt. Diese Vorrichtung weist
zwei etwa C-förmige Schienen auf, die an der Innenseite
der B-Säule im Fahrgastraum und damit hinter den Vorder
sitzen angebracht sind. Zwischen diesen beiden im we
sentlichen parallel mit Abstand verlaufenden C-förmi
gen Schienen ist ein Flächengebilde gespannt, das beim
Auftreffen von Gegenständen energieverzehrend wirken
soll. Außerdem enthält die Offenlegungsschrift den
Hinweis, gegebenenfalls die Befestigungsorgane mit
Dämpfungselementen zu versehen.
Um die Längsträger der Bodengruppe eines Kraftfahrzeuges
gegen Ausknicken bei einem Frontalzusammenstoß zu
schützen, ist es aus der DE-OS 22 22 885 bekannt, die
Längsträger als Rohr auszubilden. In dem Längsträger
sitzt mit seinem kolbenförmig verdickten Ende ein Schub
glied, das sich in Richtung auf die vordere Stoßstange
erstreckt. Bei einem Frontalzusammenstoß entsteht eine
Kraftwirkung, die parallel zu der Achse des Längsträ
gers liegt und das Schubglied mit seinem kolbenförmigen
Ende voraus tiefer in den Längsträger eintreibt. Der
Längsträger wird von dem kolbenförmigen Ende aufgewei
tet, wodurch kinetische Energie in Verformungsarbeit
umgesetzt wird.
Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der Erfindung, ein
Sicherheitsnetz zu schaffen, das ohne zusätzliche Platz
anforderungen besser geeignet ist, den Fahrgastraum ge
genüber Gegenständen aus dem Laderaum zu schützen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Sicherheits
netz mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegen
stand von Unteransprüchen.
Die Sicherheit läßt sich steigern, wenn gemäß Anspruch 4 längs des rohr
förmigen Stabes, in dem die Halter sitzen, in Längs
richtung des verjüngten Abschnittes zwei Sätze von
Sicken vorgesehen sind. Wenn das innenliegende Ende
des Halters die erste Sicke verformt hat, kann dennoch
der Halter nicht aus der Aufnahme freikommen, weil er
hinter dem zweiten Satz von Sicken hängen bleibt. Soll
te bis dahin nicht genügend Energie verzehrt sein,
kann auch noch dieser zweite Satz von Sicken zumin
dest teilweise verformt werden. Da sich die Sicken
ein Stück weit über die Länge der rohrförmigen Auf
nahme erstrecken, entsteht ein entsprechend langer
Weg, längs dem der Halter in der rohrförmigen Auf
nahme energieverzehrend verzögert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegen
standes der Erfindung dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 das zwischen dem Dach eines Kraftfahrzeuges
und der Rückenlehne aufgespannte Sicherheits
netz, in einer perspektivischen Darstellung
mit teilweise aufgebrochener Fahrzeugkaros
serie,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen endseitigen Abschnitt
des Zugstabes des Sicherheitsnetzes nach Fig. 1,
im Zustand bevor ein Auffahrunfall stattgefun
den hat,
Fig. 3 das Sicherheitsnetz nach Fig. 1 im Zustand wäh
rend des Ausübens der Schutzfunktion und
Fig. 4 den Abschnitt des Zugstabes gemäß Fig. 2, nach
dem die energieverzehrenden Mittel verformt
sind.
Fig. 1 zeigt in aufgebrochener Darstellung einen Heck
bereich 1 eines Kombi-PKWs. Der Heckbereich 1 ist
perspektivisch etwa aus der Sicht des linken seitli
chen Heckfensters dargestellt und weist ein Dach 2
auf, das seitlich von zwei C-Säulen 3 getragen ist.
Vor der C-Säule 3 liegt unterhalb des Daches und
oberhalb einer Seitenwand 4 ein hinteres Seiten
fenster 5, während dahinter ein hinteres seitliches
Heckfenster 6 angeordnet ist. Die Anordnung der Sei
tenfenster 5 und 6 ist an der linken Seite des Heck
bereiches 1 spiegelbildlich zu der erkennbaren
rechten Seite. Nach unten wird der Heckbereich 1 von
einer im wesentlichen ebenen Ladefläche 7 abgeschlos
sen.
Zwischen den beiden hinteren Seitenfenstern 5 befin
det sich eine Rücksitzbank 8, deren Rücksitzlehne 9 mit
einer Rückseite 11 etwa zwischen den beiden C-Säulen
3 steht. An der Rückseite 11 der Rücksitzlehne 9
ist ein längliches Gehäuse 12 eines Sicherheitsnetzes
3 angebracht, und zwar etwa horizontal verlaufend,
wobei es sich praktisch über die gesamte Breite der
Rücksitzlehne 9 erstreckt. In dem länglichen kasten
förmigen Gehäuse 12 ist bekannterweise eine Wickel
welle drehbar gelagert, an der mit einer Längskante
ein Netz 14 befestigt ist, das durch einen Schlitz
15 in dem Gehäuse 12 wahlweise herausziehbar bzw.
in das Gehäuse 12 einzufahren ist. Zum Einfahren
ist die in dem Gehäuse 12 gelagerte Wickelwelle mit
Hilfe eines Federmotors im Sinne des Aufwickelns des
Netzes 14 vorgespannt. Das Netz 14 weist eine paral
lel zu der Wickelwelle in dem Gehäuse 12 verlaufende
Vorderkante 16 auf, die mit einer über die Länge der
Vorderkante 16 sich erstreckenden Schlaufe 17 verse
hen ist. In der Schlaufe 17 steckt ein Zugstab 18,
aus dem beidends zwei Halter 19 herausragen. Die Halter
19 sind an ihren freien Enden mit pilzförmigen Köpfen
21 versehen, die bei aufgespanntem Sicherheitsnetz 13
in T-Nuten 22 von taschenförmigen Aufnahmen 23 einge
führt sind. Die taschenförmigen Aufnahmen 23 befinden
sich knapp unterhalb der Unterseite des Daches 2, etwa
auf der Höhe der Rückseite 11 innerhalb des Heckbe
reiches 1.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch den rechten end
seitigen Abschnitt des Zugstabes 18 mit dem darin be
findlichen Halter 19. Der linke endseitige Abschnitt
des Zugstabes 18 ist in der gleichen Weise ausgebil
det, weshalb es nachfolgend genügt, lediglich das
eine Ende im einzelnen zu beschreiben. Für das andere
Ende gilt sinngemäß das gleiche.
Der Zugstab 13 besteht aus einem zylindrischen Rohr,
dessen Länge der Länge der Vorderkante entspricht.
Es ist im Abstand von seinem Stirnende 24 mit einem
ersten Satz von wenigstens zwei bis drei Sicken 25
versehen, die alle denselben Abstand von dem Stirn
ende 24 haben und längs dem Umfang des Zugstabes 18
äquidistant verteilt sind. Die Sicken 25 laufen mit
ihrer Haupterstreckung parallel zu der Längsachse des
rohrförmigen Zugstabes 18 bzw. dessen Mantellinie. Sie
bilden auf diese Weise eine Art Gürtel, an dem der
Zugstab 18 an mehreren Stellen längs dem Umfang
eingeschnürt ist, so daß sich die lichte Weite des
Zugstabes 18 in diesem Bereich über eine der Länge
der Sicken 25 entsprechende Strecke vermindert, weil
sich die Sicken 25 in das Innere des Zugstabes 18 vor
wölben.
Im Abstand zu dein ersten Satz von Sicken 25 befindet
sich ein zweiter Satz von Sicken 26, die sich von den
Sicken 25 lediglich dadurch unterscheiden, daß sie
ein Stück weiter von dem Stirnende 24 entfernt sind,
d. h. etwas näher zu der Mitte des Zugstabes 18 hin
liegen. Die Sicken 26 verlaufen ebenfalls parallel
zu der Mantellinie des Zugstabes 18 und sind auf
gleicher Höhe äquidistant längs dem Umfang verteilt.
Auch sie bilden eine Art Gürtel, in dessen Bereich
die lichte Weite des Zugstabes 18 vermindert ist,
weil auch sie in das Innere des Zugstabes 18 vor
stehen.
Der Halter 19 besteht aus einem zylindrischen Rohr 27,
dessen Außendurchmesser so bemessen ist, daß er mit
geringem Spiel zwischen den sich nach innen vorwölben
den Sicken 25, 26 längsverschieblich ist. Infolge der
Sicken 25, 26 ist der Durchmesser des Rohrstücks 27
deutlich kleiner als der Innendurchmesser des Zug
stabes 18. An seinem innenliegenden Ende 28 ist das
Rohr 27 mit einem zylindrischen Endstück 29 versehen,
dessen Außendurchmesser der lichten Weite des Zug
stabes 18 an denjenigen Stellen entspricht, an denen
der Zugstab 18 nicht durch die Sicken 25, 26 einge
schnürt ist, d. h. der Außendurchmesser des zylindri
schen Endstücks 29 entspricht der Nennweite des Innen
durchmessers des Zugstabes 18. Zur Befestigung des End
stücks 29 an dem Rohr 27 ist es an seinem dem Ende 28
zugekehrten Ende unter Ausbildung eines Kegelstumpfes
31 verjüngt, der schließlich in einen zylindrischen
Fortsatz 32 übergeht, mit dem das Endstück 29 in das
Rohr 27 eingesteckt ist. Ein durch das Rohr 27 und
den zylindrischen Fortsatz 32 hindurchgehender Niet
33 verbindet unlösbar das Endstück 29 mit dem Rohr
27.
Das Rohr 27 steht mit seinem anderen äußeren Ende 34
aus dein Zugstab 18 vor, und es ist von dem äußeren
Ende 34 her in das Rohr 27 eine zylindrische, gering
fügig abgewinkelte Stange 35 eingesteckt, deren Au
ßendurchmesser der lichten Weite des Rohres 27 ent
spricht. Die zylindrische Stange 35 ist mit einem
Niet 36 unlösbar mit dem Rohr 27 verbunden. Sie trägt
an ihrem freien, etwas nach oben weisenden Ende den
pilz- oder scheibenförmigen Kopf 21, der in den er
weiterten Bereich der T-Nut 22 hineinpaßt, während
der Durchmesser der zylindrischen Stange 35 an die
Schlitzweite der T-Nut 22 angepaßt ist.
Ein von dem Stirnende 24 her in den Zugstab 18 ein
gepreßter Ring 37 verschließt den Ringspalt, der
infolge der Durchmesserdifferenz zwischen dem Rohr
27 und der lichten Weite des Zugstabes 18 entsteht.
Der Ring 37 ist so bemessen, daß das Rohr 27 mit
geringem Spiel hindurchgleiten kann.
Wenn das insoweit beschriebene Sicherheitsnetz in
seine Schutzstellung gebracht werden soll, wie sie
Fig. 1 zeigt, wird das Netz 14 aus dem Gehäuse 12
herausgezogen und sodann werden die in dem Zugstab
18 längsverschieblichen Halter 19 mit ihren pilzförmi
gen Köpfen 21 in die zugehörigen T-Nuten 22 der Auf
nahmetaschen 23 eingeführt. Die T-Nuten 22 liegen
mit ihrer Längserstreckung etwa parallel zu der Längs
achse des Fahrzeuges und sie sind, gesehen in Fahrt
richtung, geschlossen, während sie entgegen der Fahrt
richtung, wie Fig. 1 erkennen läßt, offen sind, um das
Einführen der Köpfe 21 zu ermöglichen. Abstandstoleran
zen zwischen den Aufnahmetaschen 23 werden durch die
längsverschieblichen Halter 19 ausgeglichen.
Die Länge des Netzes 14 ist so bemessen, daß wenn die
Halter 19 in die Aufnahmetaschen 23 eingehängt sind,
es praktisch straff zwischen den Zugstab 18 und der
in dem Gehäuse 12 befindlichen Wickelwelle gespannt
ist.
Wenn in diesem Zustand bei einem frontalen Auffahrun
fall ein in dem Laderaum befindliches Gepäckstück 38
mit hoher Geschwindigkeit gegen das Netz 14 fliegt,
wird sich einerseits das Netz 14 selbst dehnen und
es wird außerdem, wie gezeigt, der rohrförmige Zug
stab 18 in Fahrtrichtung durchbiegen. Gleichzeitig
hiermit verkürzt sich der Abstand, den die Sicken 26
an der rechten Seite des Zugstabes 1 von den ent
sprechenden Sicken 26 an der linken Seite haben,
gemessen längs der Sehne des durchgebogenen Zugstabes 18.
Bei hinreichender Verkürzung des Abstandes wird schließ
lich der kegelstumpfförmige Abschnitt 31 der Endstücke
29 zur Anlage an dem innenliegenden Ende der Sicken
26 an beiden Seiten des Zugstabes 18 kommen.
Falls zu diesem Zeitpunkt die kinetische Energie des
in das Netz 14 fliegenden Gepäckstückes 38 noch nicht
in Verformungsarbeit des Netzes 14 und des Zugstabes
18 umgesetzt ist, werden die Endstücke 29 bei einer
weiteren Durchbiegung des Zugstabes 18 in den durch
die Sicken 26 verjüngten Bereich des Zugstabes 18
eindringen, weil die Halter 19 in den Aufnahmetaschen
23 festgehalten sind und der Durchbiegung bzw. Längen
änderung des Zugstabes 18 nicht folgen können. Sie
werden durch die Verformung des Zugstabes 18 praktisch
gewaltsam aus dem Zugstab 18 herausgezogen, wobei
gleichzeitig die anfangs nach innen vorspringenden
Sicken 26 gewaltsam von dem kegelstumpfförmigen Ab
schnitt 31 nach außen verformt werden. Die dabei auf
tretende Verformungsarbeit nimmt weiter kinetische
Energie des gegen das Netz 14 drängenden Gepäckstückes
38 auf. Die Verformung der Sicken 26 an beiden Enden
des Zugstabes 18 ist erst beendet, wenn die kinetische
Energie des Gepäckstückes 38 vollständig vernichtet
ist. Wenn angenommen wird, daß dieser Zustand er
reicht ist, nachdem das Endstück 29 die Sicken 26
passiert hat, liegt der in Fig. 4 gezeigte Zustand
vor. Der kegelstumpfförmige Abschnitt 31 liegt da
bei an dem innenliegenden Ende der Sicken 25 an,
während die Sicken 26 weitgehend nach außen gewölbt
sind, um das Endstück 29 durchzulassen. Wegen der
unterschiedlichen Festigkeit des beim Einprägen der
Sicken 26 lokal verfestigten Zugstabes 18 werden nach
dem Herausdrücken der Sicken 26 unregelmäßig geformte
Auswölbungen des Zugstabes 18 nach außen auftreten.
Durch die Wahl der Länge der Sicken 26 in Verbindung mit
der Wandstärke des Zugstabes 18 läßt sich auf einfache
Weise der "Bremsweg" des Gepäckstückes 38 festlegen,
wenn eine gegebene Masse und eine festgelegte Anfangs
geschwindigkeit zugrundegelegt werden. Dabei verkürzen
größere Wandstärken des Zugstabes 18 die Strecke, in
nerhalb derer die kinetische Energie des Gepäckstückes
38 abgebremst wird, was umgekehrt die maximalen Be
schleunigungsspitzen vergrößert. Eine geringere Wand
stärke hingegen verlängert die Strecke und vermindert
so die maximal auftretende Beschleunigung, weshalb
andererseits die Länge der Sicken 26, gemessen in Längs
richtung des Zugstabes 18, vergrößert werden muß.
Sollte die kinetische Energie des Gepäckstücks 38
noch nicht aufgezehrt sein, so steht zum weiteren
Abbremsen noch der erste Satz Sicken 25 zur Verfü
gung, der näher an dem Stirnende 24 liegt.
Claims (4)
1. Sicherheitsnetz zum Schutz des Fahrgastraumes gegenüber dem Lade
raum von Kombi-PKW, mit
zwei etwa parallel zueinander verlaufenden Längs
kanten, von denen sich im auf gespannten Zustand
die eine (16) unterhalb des Fahrzeugdaches (2)
und zu diesem etwa parallel erstreckt und die
andere etwa parallel zu einer Rücksitzlehne (9)
verläuft, sowie mit einem rohrförmigen Stab (18),
der an der unterhalb des Fahrzeugdaches verlaufen
den Längskante (16) über deren gesamte Länge ver
laufend angebracht ist und der mit zwei in dem Kombi-
PKW zu verankernden Haltern (19) versehen ist, da
durch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Stab (18)
quer zu seiner Längsachse biegsam ist, daß jeder
Halter (19) einen verjüngten Abschnitt (27) sowie
ein sich an den verjüngten Abschnitt anschließen
des Ende (29) mit größerem Durchmesser aufweist,
daß die beiden Halter mit dem Ende (29) mit grö
ßerem Durchmesser und dem verjüngten Abschnitt
(27) in den rohrförmigen Stab (18) eingesteckt
sind, daß der rohrförmige Stab (18) im Bereich des
verjüngten Abschnittes (27) zumindest eine Sicke
(25, 26) aufweist, durch die die lichte Weite des
rohrförmigen Stabes (18) auf ein Maß kleiner als
das den größeren Durchmesser aufweisende Ende (29) des Halters
(19) vermindert ist, und daß die wenigstens eine
Sicke (25, 26) an einer Stelle angeordnet ist, in
die sich erst bei einer übermäßigen Belastung des
Sicherheitsnetzes (13) die den größeren Durchmesser aufweisende Enden
(29) der Halter (19) bewegen.
2. Sicherheitsnetz nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die wenigstens eine Sicke (25, 26) länglich
ausgebildet ist und in Längsrichtung des rohrförmigen
Stabes (18) verläuft.
3. Sicherheitsnetz nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der rohrförmige Stab (18) im Bereich
eines jeden Halters (19) mit wenigstens drei
äquidistant längs dem Umfang verteilt angeordneten
Sicken (25, 26) versehen ist, die untereinander
dieselbe Form aufweisen und, bezogen auf die Längs
erstreckung des rohrförmigen Stabes (18), auf
gleicher Höhe angeordnet sind.
4. Sicherheitsnetz nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei Sätze
von Sicken (25, 26) längs jedem verjüngten Abschnitt
(27) der Halter (19) vorgesehen sind.
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